#121 Detox – Entgiften wie Zähneputzen. Mit Dr. Patrick Asseuer
Shownotes
Detox – kein Trend, sondern tägliche Prävention. 🌿 In dieser Folge von HEALTHWISE spricht Jason Raffington mit Dr. Patrick Assheuer, Facharzt für Innere Medizin und Umweltmedizin, über die unterschätzte Rolle der Entgiftung.
Warum sind wir heute stärker belastet als je zuvor? Welche Organe entgiften unseren Körper – und wie können wir sie unterstützen? Dr. Assheuer zeigt, wie stille Entzündungen entstehen, warum Darmbarriere & Leber im Fokus stehen und welche Rolle Bewegung, Atmung und Nährstoffe dabei spielen.
Was dich in dieser Folge erwartet: 💧 Warum gefiltertes Wasser & Ballaststoffe die Basis jeder Entgiftung sind. 🌱 Chlorella, Zeolith & Bitterstoffe – natürliche Helfer für Leber und Darm. 🔥 Silent Inflammation: Wie Schadstoffe unser Immunsystem überlasten. 🏃 Bewegung, Atmung & Nervensystem – unterschätzte Schlüssel zum Detox. 👶 Schwangerschaft & EMF – was wirklich wichtig ist, um das Baby zu schützen.
Mehr zu Dr. Assheuer: https://www.instagram.com/entgiftungs_doc/ http://dr-patrick-assheuer.de/
Über Sunday Natural Sunday Natural entstand aus einer langjährigen Leidenschaft und Forschung in den Bereichen Gesundheit, Heilung und Selbstentfaltung. Der Mangel an natürlichen, qualitativ hochwertigen Produkten auf dem Markt war die ursprüngliche Motivation für die Gründung von Sunday Natural im Jahr 2013. Seitdem verfolgt die Berliner Premium Nutrition Brand konsequent ihr Leitmotiv – Produkte herzustellen, die den Vorbildern der Natur folgen, absolut rein und frei von jeglichen Zusatzstoffen sind und sich mit der höchstmöglichen Qualität auszeichnen. Sunday Natural ist heute einer der renommiertesten deutschen Qualitätshersteller, mit eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Berlin.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Da sage ich mir, naja, die Stoffwechselprozesse, die sind doch klar.
00:00:04: Wenn die Zelle wenig Giftstoffe abkriegt, dann kann sie besser funktionieren.
00:00:08: Also achte ich doch darauf, dass da nicht so viele Schadstoffe da sind und probiere,
00:00:14: die halt rauszukriegen.
00:00:15: Und deshalb bin ich dafür, lieber jeden Tag daran zu denken.
00:00:19: Herzlich willkommen zu HealthWise, dem Gesundheits Podcast präsentiert von SundayNatural.
00:00:24: Mein Name ist Jason Raffington und in diesem Podcast erkunden wir gemeinsam, was es bedeutet, gesund zu sein.
00:00:29: Wir tauchen einen Themen wie Medizin, Bewegung, Ernährung und emotionale Gesundheit.
00:00:34: Immer mit einem weisen Blick auf das, was uns wirklich gut tut.
00:00:38: In unserer modernen Welt sind wir eine Vielzahl von Schadstoffen ausgesetzt,
00:00:41: beispielsweise aus der Luft, unserer Nahrung, Alltagsprodukten und sogar unserem Trinkwasser.
00:00:46: Viele dieser Substanzen sind unserem Körper fremd.
00:00:48: Und obwohl unser Organismus über ausgeklügelte Entgiftungsmechanismen verfügt,
00:00:52: kann die tägliche Belastung schnell seine natürlichen Kapazitäten überfordern.
00:00:56: Die Folgen sind chronische Müdigkeit, stille Entzündungen, hormonelle Dyspolossen
00:01:00: und langfristige Gesundheitsrisiken.
00:01:03: Detox oder besser gesagt Entgiftung ist dabei kein kurzfristiger Trend oder reines Wellnessversprechen.
00:01:08: Vielmehr geht es um die gezielte Unterstützung körpereigener Prozesse.
00:01:12: Das erkennen von Belastungen, das gezielte Aktivieren von Ausleitungswegen
00:01:15: und das stärkenzentrale Entgiftungsorgane wie Leber, Darm und Niere.
00:01:20: Ich freue mich sehr, dieses Thema heute mit Dr. Patrick Asheuer zu vertiefen.
00:01:24: Dr. Asheuer ist verratzt für innere Medizin, Experte für Entgiftung und Umweltmedizin
00:01:28: und Silent Inflammation.
00:01:30: In seiner Arbeit vereint er ein tiefes naturwissenschaftliches Verständnis
00:01:33: mit moderner funktioneller Medizin, um seinen Patientinnen ganzheitlich
00:01:37: und ursachenorientiert zu begleiten.
00:01:39: Immer mit dem Ziel, nicht nur Symptome zu lindern, sondern nachhaltig Gesundheit zu fördern.
00:01:44: Herzlich willkommen, Patrick.
00:01:46: Ja, vielen Dank, Jason.
00:01:47: Patrick, tust du Sonntags auch was für deine Entgiftung?
00:01:52: Na klar, Entgiften ist für mich wie Zähne putzen.
00:01:55: Und ich putze mir auch Sonntags die Zähne, also denke ich auch an die Entgiftung.
00:01:59: Und das, was wir darüber gleich reden, mache ich auch Sonntags.
00:02:03: Sehr gut. Bevor wir einsteigen, fangen wir vielleicht erst mal mit der Definition des Wortes an.
00:02:08: Wenn wir über Entgiftung oder Detox sprechen, denken ja viele Leute an verschiedene Sachen.
00:02:12: Für manche ist es vielleicht bestimmte Lebensmittel meiden
00:02:15: oder mehr von bestimmten Lebensmitteln zuführen.
00:02:17: Auch andere denken vielleicht an die Ausleitung von Schwermetallen, an Fasten, an Saftkuren,
00:02:22: vielleicht Social Media-Detox oder das Meiden von toxischen Menschen.
00:02:27: Wie würdest du Detox definieren aus medizinischer oder physiologischer Sicht?
00:02:31: Also die Medizin kennt das Wort Entgiftung nicht so richtig.
00:02:36: Da wird von Fremdstoff-Metabolismus gesprochen.
00:02:41: Also alle Fremdstoffe, die wir aufnehmen oder in uns produziert werden,
00:02:46: müssen wieder metabolisiert, also verstoffwechselt werden.
00:02:49: Das heißt offiziell Fremdstoff-Metabolismus oder Biotransformation.
00:02:53: Das sind die offiziellen Begriffe.
00:02:56: Und da hat unser Körper natürlich angeborene Mechanismen.
00:03:00: Entgiftungsstoffwechsel, Fremdstoff-Metabolismus, Biotransformations-Metabolismus.
00:03:07: Und das ist offiziell der physiologische, also der körperliche Ausdruck,
00:03:13: wie wir Schadstoffe wieder loswerden.
00:03:16: Müssen wir denn aktiv was für unsere Entgiftung tun?
00:03:19: Oder macht unser Körper das nicht eigentlich automatisch?
00:03:22: Ja, das Gute ist natürlich, dass der Körper das automatisch macht.
00:03:25: Wir haben verschiedene Entgiftungsorgane.
00:03:28: Also wir können über die Haut, können wir durch Schwitzen schon entgiften.
00:03:33: Wir können über die Lunge, über Ausatmen entgiften.
00:03:37: Wir können über den Darm entgiften.
00:03:39: Und unsere Hauptentgiftungsorgane, über die man meistens spricht, ist die Niere und die Leber.
00:03:44: Und die Leber ist immer ganz doll im Fokus, weil man da ziemlich viel auch unterstützend tun kann.
00:03:50: Vielleicht muss man auch mal abgrenzen, was wir jetzt gerade als Detox bezeichnen
00:03:56: oder worüber wir sprechen, ist ja eher was Kronisches.
00:03:59: Eine chronische Intoxikation im Vergleich zu einer akuten Vergiftung,
00:04:03: wo man dann vielleicht die Gift-Hotline anruft.
00:04:05: Das ist dann ja auch nochmal was anderes, oder?
00:04:07: Genau, also in einer Medizin gibt es ja die Toxikologie und den Giftnotruf,
00:04:11: wenn man sich ja irgendwas genommen hat und sofort Symptome hat.
00:04:16: Also das sind schon Giftstoffe, die unsere Zellen oder unsere Mitochondrien sofort blockieren können
00:04:23: und zu lebensbedrohlichen Notfällen führen können.
00:04:26: Ja, selbstverständlich, das gibt es natürlich.
00:04:29: Und da nutzt die normale Medizin dann zum Beispiel Kohle.
00:04:33: Wenn man dann ins Krankenhaus kommt, dann wird eine Magenspiegelung
00:04:37: und dann eine Magenspülung mit Kohle gemacht.
00:04:39: Weil man weiß, dass Kohle wirklich alles abbindet und das ist zwar sehr selten,
00:04:44: aber das wird schon gemacht und oft wird es dann geschafft.
00:04:48: Aber richtige Vergiftungen, da können die Leute natürlich dran sterben.
00:04:53: Und wenn wir jetzt eher über diese chronischen Vergiftungen sprechen,
00:04:57: was sind denn so Schadstoffe, die uns alltäglich belasten?
00:05:00: Also beispielsweise aus der Luft, aus unserer Nahrung, was sind so diese typischen Toxiken?
00:05:04: Ja, vielleicht noch ein Schritt zurück, chronisch heißt natürlich,
00:05:07: dass die Entgiftungskapazität, die wir haben, überschritten ist.
00:05:11: Und das ist ganz unterschiedlich und individuell.
00:05:13: Der eine hat eine große Entgiftungskapazität und der andere hat eine kleine Entgiftungskapazität.
00:05:19: Also manche sagen auch, das Fass läuft über.
00:05:22: Und wenn wir eine kleine Entgiftungskapazität haben, also ein kleines Fass und das kann sich schneller füllen.
00:05:28: Und wenn das überläuft, dann kriegen wir Symptome.
00:05:31: Und die mit einem großen Fass können halt mehr abhaben.
00:05:34: Und das ist genetisch bedingt.
00:05:36: Also wir haben verschiedene Entgiftungsenzyme, da kommen wir wahrscheinlich noch drauf.
00:05:41: Phase 1, Phase 2 Enzyme und die sind genetisch definiert.
00:05:46: Und dann kann man Glück haben, dass man eine gute Entgiftungsgenetik hat,
00:05:49: also eine große Kapazität und großes Fass oder eben nicht.
00:05:54: Und wie ein Schiff, das muss immer Wasser rauspumpen,
00:05:58: weil immer irgendwie durch irgendwelche Ritzen was reinkommt.
00:06:01: Und wenn man immer mehr raus schafft, als reinkommt, dann hält man sich über Wasser.
00:06:05: Und so ist es eigentlich auch mit den ganzen Fremdstoffen, mit den ganzen Giftstoffen,
00:06:10: die sich halt über die Jahre, über das ganze Leben ansammeln können.
00:06:14: Und unser Körper, unser System ist Jahrtausende alt.
00:06:19: Also gut, menscheitsgeschichtlich kenne ich wie ich nicht so aus.
00:06:23: Aber die Industrialisierung, die begann ja erst vor 100, 150 Jahren,
00:06:29: wo massiv Umwelt, Schadstoffe und Toxine dazugekommen sind,
00:06:32: die der Mensch früher nicht hatte, unsere Vorfahren,
00:06:37: die brauchten gar nicht so viel Entgiftungskapazität,
00:06:40: weil es gar nicht so viel Giftstoffe gab.
00:06:42: Und das ist halt ein Riesenproblem geworden.
00:06:45: Und auf diese einzelnen Stoffe kommen wir wahrscheinlich noch,
00:06:49: die ja unglaublich zugenommen haben.
00:06:52: Wenn man in der Stadt lebt, hat man riesige Probleme mit Sachen,
00:06:56: die Leute, die auf dem Land leben, haben Insekteziden und Pestiziden zu tun.
00:07:01: In der Nahrung, in der Luft ist so viel Schadstoffe drin,
00:07:05: die eigentlich alle nicht in uns Menschen oder Lebewesen reingehören.
00:07:09: Und die müssen halt wieder raus.
00:07:12: Und deshalb ist diese Kapazität halt schneller überschritten als früher.
00:07:16: Und das ist meiner Meinung nach eines der Hauptprobleme.
00:07:19: Und deshalb sind wir alle chronisch belastet und ja, intoxikiert sozusagen.
00:07:24: Ja, wenn ich an so Toxine denke, dann denk ich als erstes an Plastik,
00:07:29: zum Beispiel Plastikflaschen oder Kosmetikprodukte,
00:07:32: natürlich auch in so einer Stadt wie Berlin,
00:07:34: einfach die Luft, die nicht so sauber ist.
00:07:36: Ich merke, dass wenn ich dann doch mal rausfahre, auf dem Land bin,
00:07:38: dass die Luft einfach viel frischer ist.
00:07:40: Und man sich halt auch irgendwie gesünder fühlt automatisch.
00:07:43: Das kennst du wahrscheinlich auch.
00:07:45: Was passiert denn konkret, wenn wir so chronisch belastet sind?
00:07:50: Inwiefern schadet das denn unserem Körper?
00:07:54: Also erst mal muss man gucken, wo kommen denn die Schadstoffe rein?
00:07:58: Wenn sie an die Haut kommen und die Haut ein Problem hat,
00:08:01: dann haben wir da Reaktionen.
00:08:03: Dann über die Lunge kann es reinkommen.
00:08:08: Also die Haut ist etwa so ein bis zwei Quadratmeter Oberfläche.
00:08:12: Die Lunge hat schon 80 Quadratmeter Oberfläche.
00:08:14: Und der ganze Feinstaub, den du angesprochen hast,
00:08:17: der so in der Luft ist oder auch der Mikroplastik
00:08:20: von den Reifen in der Stadt, die abgerubbelt werden.
00:08:23: Das Katmium, was im Benzin drin ist, früher war Blei drin,
00:08:26: jetzt ist Katmium drin, ein ganzes Feinstaub.
00:08:29: Der kommt dann halt rein und kann dann halt die Lunge belasten,
00:08:35: sozusagen.
00:08:35: Und an den Grenzflächen ist immer unser Immunsystem am Darm.
00:08:40: Der ist 400 Quadratmeter groß.
00:08:41: Deshalb ist der Darm so wichtig.
00:08:43: Und auch da lauert unser Immunsystem.
00:08:45: Und wenn Schadstoffe da reinkommen,
00:08:48: sollten sie erst mal natürlich gefiltert werden.
00:08:52: Also der Darm, den kann man sich wie so ein Kaffeifilter vorstellen.
00:08:55: Also einerseits hat er die Aufgabe natürlich, was durchzulassen,
00:08:58: andererseits muss er auch was zurückhalten.
00:09:00: Und wenn der Kaffeifilter gestört ist,
00:09:03: dann im Darm, dann hat man zum Beispiel so ein Liggiga-Zyndrom.
00:09:06: Und Liggi heißt durchlässig.
00:09:09: Und die Darmzellen sind so ein bisschen auseinander durch die Schädigung
00:09:15: und dann können halt Schadstoffe schon mal tiefer ins System kommen
00:09:18: und dann aufgenommen werden.
00:09:20: Das ist eine Sache, dass wir dadurch auch in der Lunge kann das Gleiche passieren,
00:09:24: mehr Schadstoffe reinkriegen, weil unsere Barriere kaputt ist.
00:09:29: Die Darmbarriere kann durch Antibiotik zum Beispiel kaputt gemacht worden sein.
00:09:36: Und dann ist das zweite große Problem, das Immunsystem.
00:09:40: Weil das Immunsystem lauert natürlich immer an den Grenzflächen und sagt,
00:09:43: Achtung, Achtung, wenn was reinkommt, dann feuern wir da.
00:09:47: Und wenn dann Schadstoffe tiefer reinkommt,
00:09:50: dann gibt es eine Immunreaktion.
00:09:51: Und diese Immunreaktion, die machen dann die stillen Entzündung,
00:09:55: die Silent Inflammation und können auch unseren Metronen drin im Endeffekt dann schwächen.
00:10:00: Und dann haben wir halt Müdigkeit, Erschöpfung, was du gesagt hast,
00:10:03: auch immer mehr Unverträglichkeiten, weil das Immunsystem ja überreagiert.
00:10:09: Das Immunsystem muss ja einerseits tolerieren.
00:10:12: Also es ist ja gut, dass wir nicht gegen alles allergisch sind
00:10:15: und theoretisch Gluten essen können und durch den Birkenwald und Gräserwiese laufen können.
00:10:22: Aber wir kennen ja viele Leute, die das eben nicht können,
00:10:24: weil das Immunsystem überaktiv ist.
00:10:26: Und ein überaktives Immunsystem entsteht oft durch eine Stille,
00:10:30: durch eine Silent Inflammation, die wiederum getriggert wird durch die Umweltschadstoffe.
00:10:35: Das heißt, diese Schadstoffe können sehr schnell ein systemisches Problem sein.
00:10:40: Einerseits durch den Likigad, weil der Darm natürlich Einfluss auf alle Systeme im Körper hat.
00:10:44: Und dann können eben diese verschiedensten Symptome entstehen.
00:10:49: Genau.
00:10:51: Gibt es einen bestimmten Ort, wo sich die Toxine dann auch ansammeln?
00:10:53: Also wenn sie dann irgendwie in den Blutkreislauf kommen,
00:10:55: beispielsweise durch den Likigad, gibt es da Stellen im Körper,
00:10:58: wo die dann besonders sich akkumulieren?
00:11:01: Ja, der Körper will natürlich erst mal, wenn es im Blut ist,
00:11:05: es so schnell wie möglich loswerden.
00:11:07: Und dann sollte es optimalerweise in der Leber oder in der Niere dann entgiftet werden.
00:11:12: Wenn das nicht gut funktioniert, weil entweder so eine große Menge da ist
00:11:17: oder unsere Entgiftungskapazität, also Genetik nicht so gut ist,
00:11:21: dann will der Körper es irgendwo ablagern.
00:11:23: Und das wie ein Giftmülldeponie ist das Bindegewebe und das Fettgewebe.
00:11:28: Und im Fettgewebe sind vor allem die fettlöslichen Sachen.
00:11:33: Das sind das ganze Mikroplastik-Sachen.
00:11:35: Und im Fettgewebe sind dann sogenannte erhormonelle Disruptoren sind das.
00:11:42: Also die haben auf das Hormonsystem Einfluss,
00:11:45: weil unser Fettgewebe ist so eine Hormonfabrie praktisch.
00:11:49: Und viele Leute haben ja auch Probleme mit dem Abnehmen.
00:11:55: Das kann auch sein, dass die Kapazität überlastet ist
00:11:59: und der Körper lagert es dann ins Bindegewebe oder ins Fettgewebe.
00:12:02: Und deshalb ist Abnehmen manchmal so schwierig, weil der Körper sagt,
00:12:05: nee, ich will das da nicht rauskriegen.
00:12:07: Das ist da safe, bloß nicht in die Zellen ins Gehirn, wo es gefährlich ist.
00:12:12: Und deshalb zum Abnehmen und als Abnehmen-Kur
00:12:17: würde ich immer Entgiftungsmaßnahmen empfehlen,
00:12:19: damit man die Schadstoffe, die man da mobilisiert, gleich abfängt und rauskriegt.
00:12:23: Und dann kriegt man meistens auch einen Schritt weiter,
00:12:26: dass man merkt, ach, bis hierhin ging es.
00:12:28: Und wenn ich jetzt zusätzlich entgifte, dann kann ich auch abnehmen.
00:12:31: Wenn das ein Ziel ist der Leute, sozusagen.
00:12:34: Ja, ich habe auch schon gehört, dass wenn Leute sehr schnell Gewicht verlieren,
00:12:38: dass dann eben sehr schnell diese Schadstoffe frei werden
00:12:40: und man dann während dem Abnehmen diese Entgiftungssymptome dann auch haben kann.
00:12:44: Ja, völlig richtig.
00:12:45: Sport und Bewegung macht das natürlich auch.
00:12:47: Das ist ja Sport so wichtig für die Entgiftung,
00:12:50: wenn wir ständig unsere Durchblutung haben,
00:12:53: unsere Muskeln, unser Bindegewebe, unsere Lümpfe praktisch trainieren.
00:12:57: Deshalb ist das natürlich eine gute Entgiftungsmöglichkeit.
00:13:00: Und wenn Leute jahrelang nichts gemacht haben
00:13:03: und plötzlich anfangen, klar, weil sie sich vornehmen, weil es gut sein soll,
00:13:06: ist ja auch gut, mehr Sport machen.
00:13:09: Oder auch Lymphdrainage plötzlich gemacht wird.
00:13:12: Dann werden aus der Tiefe plötzlich Giftstoffe mobilisiert
00:13:15: und dann fühlen die sich danach überhaupt nicht gut.
00:13:18: Dann sagt man, ja, ich bin untrainiert, aber da kommen dann Toxine ins System
00:13:22: und dann reagiert das Immunsystem und dann kann es auch zu Beschwerden kommen,
00:13:28: die einfach durch eine Überflutung von Giftstoffen aus den Depots kommt.
00:13:33: Das haben die meisten dann wahrscheinlich gar nicht auf dem Schirm.
00:13:35: Also, wenn sie jetzt abnehmen oder wenn sie mal zur Lymphdrainage oder sonst was gehen
00:13:38: und auf einmal diese Symptome haben, dann fragt man sich dann, was ist denn jetzt eigentlich los?
00:13:43: Bewegung tut mir nicht gut, ich lass es lieber.
00:13:46: Angenommen, Jermat, hat Symptome wie Müdigkeit oder ist häufig gestresst
00:13:53: oder hat Verdauungsprobleme.
00:13:55: Das sind recht häufige Symptome, die viele Leute mit sich home schleppen.
00:14:00: Woher weiß man oder woher kann man wissen, ob es sich hier um eine Belastung
00:14:05: mit Schadstoffen, mit Toxinen handelt oder ob es doch eine andere Ursache ist?
00:14:09: Das ist ja eben das Schwierige, dass man das nicht sagen kann.
00:14:12: Der Körper reagiert halt immer gleich und die Ursache ist schwierig, ja?
00:14:18: Also eine Müdigkeit und Erschöpfung, wenn unsere Mitochonnerin, also unsere Zellkraftwerke,
00:14:23: nicht genug Energie produzieren, dann kann es daran liegen,
00:14:25: dass wir einfach zu wenig Mikronährstoffe haben, dass da gar nicht genug Futter da ist,
00:14:31: dass ein Vitamin D-Mangel da ist oder Zink oder Selenemangel oder Q10 oder gewisse Aminosäuren
00:14:37: gar nicht da sind, die der Körper braucht und die Folge ist Müdigkeit.
00:14:41: Dann können die Mitochonnerin aber auch durch Umweltschadstoffe gestresst sein.
00:14:47: Und dann, der Körper kann immer nur so reagieren, er kann mit Entzündung reagieren,
00:14:53: er kann mit Oxidation, also mit Verbrennen reagieren, oxidativer Stress,
00:14:58: dass der Körper das mit Sauerstoff probiert zu bekämpfen und dann entsteht oxidativer Stress,
00:15:02: der dann auch wieder Probleme machen kann, das kann man nicht unterscheiden.
00:15:07: Und Müdigkeit und Erschöpfung kann natürlich auch eine Nebennierenschwäche sein, ja?
00:15:11: Die produzieren ja unser Cortisol, unsere Katticholamine, die wir brauchen, ja?
00:15:18: Und wenn wir aber im Burnout durch psychische Sachen sind, dann kann es auch sein.
00:15:23: Also, da der Körper reagiert immer gleich und die Ursache ist halt schwierig rauszukriegen,
00:15:28: das ist dann die detektivische Arbeit und deshalb wird er in der Medizin eben nicht daran gedacht
00:15:34: und leider, leider sehr viel aufs Wetter, aufs Alter und auf die Psyche geschoben.
00:15:39: Und das ist meiner Meinung nach noch ein bisschen kurz gedacht.
00:15:42: Ja, da gibt es aber sicher auch einige Tests, die man machen kann.
00:15:45: Vor allem in der funktionellen Medizin, da versucht man ja ursächlich dann herauszufinden,
00:15:49: woran es liegt.
00:15:50: Und da gibt es ja zum Beispiel für Schwermetall-Analysen oder für Schwermetalle, um herauszufinden,
00:15:53: um an Belaste, das gibt es verschiedene Tests und nehmen man für andere Schadstoffe auch.
00:15:58: Ist das was, was du auch in deiner Arbeit dann nutzt, diese Analysen?
00:16:01: Ja, das ist natürlich ganz wichtig, um das einzugrenzen, also man kann die Funktion der
00:16:07: Mitochondrien testen und gucken, ob die erst mal geschädigt sind und unterstützt werden
00:16:14: müssen.
00:16:15: Also einerseits kann man sie dann aufbauen, andererseits ist natürlich damit die Ursache
00:16:18: dann noch nicht behoben.
00:16:19: Man kann natürlich viele Vitalstoffe und so was einnehmen und dann geht es den Leuten
00:16:24: erstmal besser.
00:16:25: Aber wenn man die Ursache dahinter nicht angeguckt hat, ist das ein Problem.
00:16:28: Ich gucke mir immer den Darm an, weil der Darm sollte dicht sein.
00:16:32: Der hat halt 400 Quadratmeter und Filterfunktion und Immunsystem sitzt da drunter, deshalb
00:16:37: sollte der dicht sein.
00:16:39: Und da gibt es im Blut halt diesen Marker Zonolin zum Beispiel, man kann auch Stuhluntersuchungen
00:16:46: machen, Mikrobiomediagnostik, da gibt es dann noch andere Marker, die erhöht sind, das
00:16:50: Alpha-1-Antitrupsin, auch das Zonolin natürlich, dann weiß man, ist da ein Problem.
00:16:55: Man kann auch in der Mikrobiomediagnostik sich die Entzündungsmarker und alles angucken.
00:17:01: Also immer erst mal gucken, ist der Darm dicht, wenn er dicht ist, dann kann man weitergucken.
00:17:06: Und ja, Schwermetalle kann man sich natürlich auch angucken.
00:17:09: Schwermetalle sind dankbar, die kann man im Labor noch anfassen und messen, aber Insektizide
00:17:15: wird schon viel schwerer, Plastik, florierte Kohlenwasserstoffe, Mikroplastik, also Konservierungsstoffe,
00:17:24: es gibt so viele Schadstoffe, die kennt man theoretisch und die können sicherlich irgendwelche
00:17:29: Unilabors auch messen, aber ein normales Labor hat da überhaupt gar keine Möglichkeiten
00:17:35: das zu machen.
00:17:36: Und das ist dann eine riesen Blackbox sozusagen.
00:17:39: Und die Schwermetalle sind dann wahrscheinlich so spitze des Eisbergs, obwohl die natürlich
00:17:43: extrem wichtig sind.
00:17:44: Und wenn man sich mit den Schwermetallen beschäftigt, dann entgiftet man auch viele
00:17:48: andere Sachen, wenn man die eigene Entgiftung unterstützt.
00:17:51: Das Problem ist, dass das oft nur Blut im Serum abgenommen wird.
00:17:56: Also wenn man Blut abnimmt und es eine Weile stehen lässt, dann sind irgendwann die ganzen
00:18:01: Zellen, können sich irgendwann absetzen, die roten, die weißen und die Blutplättchen.
00:18:05: Und oben im Serum, im Überstand, da wird dann oft gemessen.
00:18:08: Aber was ist denn, wenn es in den Zellen drin ist?
00:18:10: Also der erste Fehler ist schon, dass es im Serum gemessen wird.
00:18:13: Man muss es im Vollblut, also auch in den Zellen messen.
00:18:15: So, dann weiß man aber noch lange nicht, was ist denn in der Leber, im Gehirn, im Bindegewebe,
00:18:22: im Fettgewebe.
00:18:23: Weil nur was im Blut ist, kann man natürlich auch im Blut messen.
00:18:25: Und die Schwermetalle, die man im Blut misst, sind meistens die Sachen, die man durch die
00:18:32: Ernährung aufnimmt.
00:18:34: Also ganz klassisch durch Fischkonsum, Sushiessen und so, ist Arsene und Quecksilber erhöht.
00:18:40: Einmal in einer Woche Fischessen reicht schon und die Werte sind erhöht.
00:18:46: Ganz schlimm, wenn die Leute im Urlaub waren und viel Fisch gegessen haben.
00:18:49: Rentorwerte, das ist wirklich erstaunlich.
00:18:52: Und leider, leider, leider sind die Fische halt so belastet, also vor allem der Seefisch.
00:18:56: Und die Fische, die in der Nahrungskette am höchsten sind, also der Tunfisch, der frisst
00:19:01: alle auf und verstoffwechselt alles, außer die Schwermetalle.
00:19:04: Also die Raubfische sind ein Riesenproblem.
00:19:06: Und gerade Sportler essen ja sehr, sehr gerne Tunfisch, weil es eine super Eiweißquelle
00:19:11: ist, gut schmeckt, wenig fleischartig und damit halt ihre Low Carb-Sportanährung machen
00:19:17: und da gibt es ganz krassohe Quecksilberwerte, die eventuell erst in Jahrzehnten neurologische
00:19:24: Störungen, Alzheimer, Demenz, sonstiges macht, ja und irgendwie spüre ich ja nicht, ja.
00:19:29: Man merkt es nicht, weil der Körper sagt einem nicht, ich habe eine Belastung oder eine
00:19:33: Vergiftung mit, gerade mit Schwermetallen.
00:19:35: Ja, das mit dem Fisch ist auch etwas, was ich immer auf dem Schirm habe, ich habe auch
00:19:39: gefühlt seit Jahren kein Tunfisch mehr gekauft.
00:19:42: Ich fokussiere mich immer auf die kleinen Fische, weil wie du auch schon sagst, die großen
00:19:45: Fische fressen die Kleinen und fressen dann sozusagen deren Belastungen mit.
00:19:48: Also wenn ich mir was kaufe, sind es eigentlich immer Sardinen oder Anchovis und hin und wieder
00:19:53: mal Lachs, aber ich würde gerne mehr Fisch essen, aber trau mich das jetzt auch schon
00:19:57: gar nicht mehr, weil ich eben weiß, dass es sehr problematisch ist.
00:20:01: Und dadurch haben wir dann halt ein Problem mit den Omega 3 Fettsäuren, die wir eigentlich
00:20:05: dazu führen sollten und wir haben alle einen Omega 3 Fettsäuremangel und die brauchen wir
00:20:11: halt wieder, weil sie Entzündungshemmend sind, ja und fürs Gehirn für die, für die Narvenentwicklung
00:20:17: natürlich ganz wichtig ist, das fängt ja schon bei den Kindern an, ja, wenn sie überhaupt
00:20:21: was essen, sind es Fischstäbchen, da ist nicht genug drin und den fehlen alle Omega 3 Fettsäuren,
00:20:26: die werden alle in der Schule besser, vor allem in Mathe und auch ruhiger, weil die Omega
00:20:32: 3 Fettsäuren auch gut fürs Nervensystem sind.
00:20:34: Wenn jemand das jetzt hört und sagt, boah, ich esse eigentlich schon noch recht viel Fisch,
00:20:39: vielleicht bin ich ja jetzt belastet oder auch weil ich in der Großstadt lebe oder weil
00:20:43: ich viel aus Plastikflaschen trinke, an wen wendet man sich dann, würde man zum Hausarzt
00:20:47: gehen oder wird der sagen, ach, der Körper macht das schon, so wie bei, wenn ich mal zu
00:20:51: meinem Hausarzt gehe und eine Nährstoffanalyse machen will, dann sagt der, ah, du musst
00:20:56: doch nur gut essen.
00:20:57: Also manchmal ist man beim Hausarzt leider nicht an der richtigen Adresse, wenn man Unterstützung
00:21:02: möchte, jetzt frage ich mich, wie ist das mit Toxin, mit Belastungen, wer unterstützt
00:21:06: einen da?
00:21:07: Ja, das ist ein riesen Problem, also in einer normalen Medizin ist das überhaupt nicht
00:21:12: vorgesehen, das zu behandeln, daran zu denken oder überhaupt danach zu gucken, ja, also
00:21:18: deshalb bilden wir auch Ärzte aus in diesen Sachen, um da das auf dem Schirm zu haben
00:21:23: und es an die Patienten weiterzugeben, ja, also es fängt ja schon mit den Nährstoffen
00:21:30: an, da heißt es ja, es zahlt die Kasse nicht, sozusagen, und sagt, ja gut, dann zahle ich
00:21:33: selber, dann wird es trotzdem wegdiskutiert, weil viele Ärzte gar nicht wissen, macht
00:21:37: das Labor das überhaupt und viele Labore können das gar nicht, es gibt natürlich tolle Spezialabore
00:21:43: in Deutschland, die das alles machen, ja, und dann muss man aber das ganz bewusst einfordern,
00:21:48: man muss halt dann eine Schwermetall-Deltgnostik im Vollblut sich anfordern, ja, und es ist
00:21:56: ein riesen Problem, weil man einfach keinen Ansprechpartner dort hat und viele Labore
00:22:02: bieten deshalb halt schon an, dass man da selber hingehen kann, ja, das wird ja immer
00:22:06: populärer, dass man sich auch Testkits bestellt und über den Finger so einen Blutstropfen
00:22:11: auf so Filterpapier raufmacht und da gibt es jetzt schon ein paar Sachen und da wird unheimlich
00:22:18: dran geforscht, um halt die Leute abzuholen, weil durch die Medien, YouTube, Insta, Podcast
00:22:25: und so wird es halt zum Glück ja auch verbreitet und da stehen die Leute da und sagen, was
00:22:29: mache ich, dann gehe ich zum Hausarzt und der winkt dann ab, ja, und diese Lücke haben
00:22:34: oft Heilpraktiker geschlossen, ja, was natürlich sehr gut ist, die kennen sich oft damit aus,
00:22:41: es gibt natürlich welche, die sind tip top, die sind besser als Ärzten, dann gibt es
00:22:44: auch Heilpraktiker, die sich nicht damit auskennen, aber so ist es bei Ärzten natürlich auch,
00:22:48: aber da kann man ja bewusst nachfragen, ob man da eine Schwermetall-Diagnostik zum
00:22:52: Beispiel kriegt und man kann sich halt bei den guten Laboren auch selbstständig melden
00:22:58: und man muss es ja eh selber bezahlen, die Krankenkasse zahlt jetzt keinen Schwermetall-Test
00:23:02: sozusagen, ja, und da kann man dann selbstständig zum Labor gehen oder sich dann halt online
00:23:09: beraten bei Ärzten wie mir, die sich halt damit auskennen und dann sagen, okay, dann
00:23:13: geht es zu dem und dem Labor und das kann man auch Deutschland weit vermitteln heutzutage,
00:23:17: ja, dann Labore werden deutschlandweit abgeholt und ja, ich komme aus Berlin hier nach Berlin
00:23:23: zum Beispiel zum Labor gefahren, das muss man ein bisschen organisieren, aber das ist
00:23:27: alles möglich. Also, der normale Hausarzt und auch die Fachärzte kennen sich leider
00:23:32: da überhaupt nicht aus oder fast nicht, ne. Ja, das ist echt schade. Häufig schreiben
00:23:38: uns Kondinnen und sagen, ich würde gerne meinen Darm entgiften oder ich würde meine
00:23:43: Leber entgiften, welche Produkte kann ich da einnehmen. Ich kann mir gut vorstellen,
00:23:48: dass es hier auch sinnvoll ist, tatsächlich erst mal Diagnostik durchzuführen, dass man
00:23:53: denn eigentlich weiß, wo das Problem liegt, ob man sich jetzt wirklich nur auf einen
00:23:57: Organ fokussieren sollte oder ob es doch eher ein systemisches Problem ist und dann auch
00:24:02: zu wissen, was man dann jetzt letztendlich einnehmen soll. Weil viele denken dann vielleicht
00:24:05: an Sachen wie, ja, ich nehme jetzt einfach mal Chlorella als Bindemittel ein oder ich
00:24:10: nehme jetzt Ceolid ein oder Probiotika für den Darm, aber damit ist es ja wahrscheinlich
00:24:15: meistens nicht getan. Also würdest du schon empfehlen, dass man erst mal Diagnostik macht
00:24:19: und zu schauen, was man braucht oder lohnt es sich trotzdem schon, gewisse Sachen einzunehmen?
00:24:24: Ja, lohnt sich auf jeden Fall. Also man kann sich ja auch so um die Zahngesundheit kümmern,
00:24:29: ohne zum Zahnarzt zu gehen sozusagen. Und trotzdem ist es gut, da ab und zu mal professionell
00:24:33: hingucken zu lassen. Und bei der Entgiftung kann man natürlich ein paar Sachen beachten,
00:24:40: die man jeden Tag machen kann. Also klar, ob der Darm nicht gut funktioniert, das kann
00:24:47: man spürt man schwer. Wer natürlich Magen-Darm-Beschwerden hat, da schreit es natürlich danach, dass
00:24:52: da ein Problem ist und da sollte man vorher gucken. Aber viele haben ja mit dem Darm erst
00:24:56: mal keine Probleme und die können schon die Entgiftung unterstützen. Also das erste ist
00:25:01: natürlich immer Giftstoffe wegzulassen. Also zum Beispiel auf den Fischkonsum zu achten
00:25:08: oder halt weniger aus Plastikflaschen und generell natürlich weniger Fremdstoffe,
00:25:17: sage ich mal, Konservierungsstoffe, Fertigprodukte, alles was die Industrie herstellt, da sind
00:25:22: viele Sachen drin, die eigentlich nicht natürlich sind. Also je natürlicher, desto besser. Und
00:25:27: die mehr man da weglässt, so einfacher ist es, ja, Farbstoffe und, und, und, und. So und
00:25:34: dann entgiftet der Körper über zwei mehrere Phasen sozusagen, ja. Also alles was im Blut
00:25:43: gelandet ist und über die, vor allem über die Leber entgiftet wird, muss durch Enzymesysteme
00:25:50: durch. Also das sind Entgiftungsphasen, es gibt eine Phase 1 und eine Phase 2. In der,
00:25:55: in der Phase 1, das sind die Zutukrom-Enzyme, das kann man sich alles angucken in der Genetik,
00:26:01: wenn man möchte, ist, ist so spannend, die aktivieren erst mal die Sachen, damit sie
00:26:07: löstlich gemacht werden, damit der Körper sie dann ausscheiden kann. Das Problem ist,
00:26:11: dass er sie kurzfristig aktiviert und man nennt das auch umgangssprachlich die Giftungsphase,
00:26:17: also die Sachen werden ein bisschen giftiger, da entstehen reaktive Sauerstoff, Spezies,
00:26:24: Radikale, also ROS, oxidativen Stress nennt man das, die schädlich sein können über,
00:26:32: über lange Zeit. Die werden dann in der zweiten Phase an das ganze Glutationssystem
00:26:37: gebunden und dann ausgeschieden zu werden. So und das was ausgeschieden wird, wenn man
00:26:42: jetzt bei der Leber als Hauptentgiftungsorgan bleibt, wird dann über die Gallenflüssigkeit
00:26:47: irgendwann in den, in den Dünndarm geleitet, vom Dünndarm in den Dickdarm, von Dickdarm
00:26:52: raus sozusagen. Der Körper spült praktisch mit der Gallenflüssigkeit die Giftstoffe
00:26:57: aus und der Körper ist schlau und hat halt ein Systementwickel zu sagen, ja gut, ich
00:27:03: hol mir die Flüssigkeit zurück und das ist der sogenannte entrohepatische Kreislauf,
00:27:07: dass der, dass die Gallenflüssigkeit immer wieder aufgenommen wird und damit halt oft
00:27:11: auch Toxine. So und deshalb ist der erste Schritt, wenn der Darm einigermaßen okay ist,
00:27:18: die Sachen zu binden und auszuleiten. Und die Natur hat sich da für die Ballaststoffe
00:27:24: ausgedacht. Ballaststoffe wusste man lange nicht, wozu gibt es denn Ballaststoffe, so
00:27:29: ein Quatsch, ja die ist man und die werden wieder ausgeschieden, das hat überhaupt gar
00:27:33: keinen Sinn. Ballaststoffe haben sehr großen Sinn, die können nämlich eben diese Toxine
00:27:37: und Schwermetalle und Umweltchartsstoffe binden und ausleiten, dass sie eben nicht wieder
00:27:41: aufgenommen wird. Und außerdem braucht der Darm was zu machen, wenn da, wenn da nichts
00:27:47: drin ist im Darm, dann bewegt er sich nicht und dafür sind die Ballaststoffe halt auch
00:27:51: wichtig. Und wir essen alle zu wenig Ballaststoffe, alle stimmt natürlich nicht, ja die sich
00:27:56: mit Gesundheit beschäftigen die schon, ja. Also in Rohkost sind ganz viel Ballaststoffe
00:28:02: drin, in allen Vollkornprodukten sind mehr Ballaststoffe drin und mein Lieblingsballaststoff
00:28:09: ist zum Beispiel die Haferkleie, wenn viele Müsli oder Haferflocken essen, einfach mal
00:28:13: einen Teil Haferkleie nehmen, ja. Das hat ein, das ist ein riesen Ballaststoffanteil
00:28:18: und da gibt es ganz, ganz viele Studien, wenn wir, wenn wir um 10 bis 15 Prozent die Ballaststoffe
00:28:23: anheben würden, dann hätten wir viel weniger Herzkreislauferkrankungen. Also ganz viele
00:28:27: Erkrankungen in der Medizin werden deutlich reduziert, nur wenn man die Ballaststoffe
00:28:31: erhöht. Ja, da fragt sich die Medizin ja, wie hängt denn das zusammen? Ja, wir können
00:28:35: es uns erklären, weil die Giftstoffe damit rauskommen. Und diese schweren Erkrankungen
00:28:40: die fallen ja nicht vom Himmel. Das ist ja oft, dass es über Jahrzehnte halt sich anhäuft
00:28:46: und dann ist eine Krankheit da. Hast du da einen Zielwert, wie viel Ballaststoffe man
00:28:50: pro Tag ungefähr einnehmen sollte, weil man kann ja auch hinten auf die Etiketten von
00:28:54: Lebensmitteln schauen und so ein ungefähres Gefühl dafür bekommen, wie viel man denn
00:28:58: so zu sich nimmt. Ich habe jetzt irgendwie die Zahl 30 Gramm im Kopf, ich weiß nicht,
00:29:02: ob das ein guter Zielwert ist. Ganz genau kenne ich die Zahl nicht. Aber so 30, 25, ja, also
00:29:11: Klingkuter habe ich die Zahl nicht ganz genau, aber auf jeden Fall sollte man alle mehr
00:29:15: Ballaststoffe essen. Ja. So, und dann gibt es, kann man diese, dieses Binden, wir nennen
00:29:22: das Bindemittel, halt unterstützen mit Sachen, die man zuführt. Also der Klassiker ist zum
00:29:28: Beispiel, also Kohle ist jetzt nicht der Klassiker, aber das, was alles bindet, was ich ja schon
00:29:33: erzählt habe, in der Toxicologie, bei akuten Vergiftungen wird Kohle gegeben. Wenn man
00:29:38: mal das Gefühl hat, man ist irgendwie überlastet, vergiftet, dann kann man ein paar Tage Kohle
00:29:42: nehmen. Ja, bei akuten Durchfallerkrankungen nimmt man es ja auch, aber langfristig ist
00:29:47: Kohle doch zu doll, weil es auch Mineralstoffe und Vitamine abbindet. Aber kurzfristig
00:29:52: ist es super. Dann gibt es Heilerde, viele kennen noch altes Hausmittel, Heilerde, ja,
00:29:58: das ist irgendwie, ja, Sand und auch das Bindet, Bindet Schadstoffe. Der Mercedes unter der
00:30:06: Heilerde sage ich immer ist Zeolid, das pulverisierte Vulkangestein, was auch nicht aufgenommen
00:30:11: wird vom Körper und wie ein Schwamm, wie ein Sieb, als Ionen-Austauscher halt dient
00:30:16: und auch Schwermetalle bindet. Mein persönlicher Favorit ist Chlorella. Chlorella sind grüne,
00:30:24: ja, grün klar, Algen, Süßwasseralgen. Es gibt ja die Seewasseralgen und die Süßwasseralgen.
00:30:28: In den Süßwasseralgen ist zum Beispiel kein Jot drin, weil manche Jot nicht gut vertragen,
00:30:33: obwohl fast alle Jotmangel haben. Und Chlorella ist halt eine Alge, die in ihrer Zellmembran
00:30:40: besonders viele Giftstoffe binden kann. Und zusätzlich ist das Chlorophyll noch drin,
00:30:47: was ganz wichtig ist, dann ganz viele Aminosäuren, bei Vegetariern zum Beispiel ganz wichtig,
00:30:52: auch viele Mineralstoffe und B-Vitamine sind da drin. Also es ist auch so ein Superfood,
00:30:57: ja. Und ich sage immer Chlorella als gepresstes Gemüse. Wenn die Leute fragen, wieviel soll
00:31:02: ich denn da nehmen, da sage ich ja, viel hilft viel, weil bei Gemüse frage ich auch nicht,
00:31:06: ja, noch ein Salatblatt mehr oder sowas, ja. Und da macht es dann auch die Dosis, ja,
00:31:11: wenn dann manchmal nur drauf steht so fünf Chlorella, ja, das ist eine ganz nette Nahrungsergänzung.
00:31:17: Aber wenn man entgiften möchte und binden möchte, dann muss man dann schon zehn bis
00:31:21: zwanzig von diesen kleinen Presslingen nehmen, damit man auch so ein bisschen Volumen hat.
00:31:27: Also zum Einen, klar, die Dosis ist wichtig. Was wir häufig auch gefragt werden, ist der
00:31:32: Rheiner mit Zeitpunkt. Ist es da wichtig, wann man die Bindemittel einnimmt, vorm Essen,
00:31:36: nachem Essen, abends, morgens oder ist es egal?
00:31:38: Da gibt es auch einen Riesenstreit sozusagen. Von der Organuhr entgiftet unsere Leber nachts
00:31:48: zwischen ein und drei Uhr. Und viele, die Schlafstörungen haben, da frage ich dann,
00:31:53: wann macht er denn auf und es häufig zwischen ein und drei Uhr nachts und dann kann es sein,
00:31:58: vielleicht ist die Leber dann aktiv. Und ich nehme zum Beispiel immer eine Hand voll Chlorella
00:32:02: vorm Schlafen gehen. Oder Zoolied oder was kann man nehmen und wenn die Leute dann besser
00:32:07: schlafen, dann weiß man, oh, man hat die Leber entlastet und das geht dann besser. Andere
00:32:13: sagen, ja, man muss es eine halbe Stunde bis Stunde vorm Essen nehmen. Es gibt aber auch
00:32:20: gute Gründe, es zum Essen zu nehmen. Gerade wenn man jetzt Fisch ist, wenn man sagt, Mensch,
00:32:24: ich bin jetzt im Urlaub oder ich esse gern mal Fisch, dann ist das jetzt da drin, was mache
00:32:27: ich denn dann? Dann nimmt man einfach zum Essen direkt, man ist ja auch Gemüse dazu, dann
00:32:32: nimmt man halt das gepresste Gemüse dazu. Dann kann man gleich die Schadstoffe, die in der
00:32:37: Mahlzeit sind, abfangen sozusagen. Also man kann eigentlich kaum was falsch machen, was
00:32:42: den Zeitpunkt angeht. Genau. Ja, man kann so ein bisschen, ja eigentlich nicht. Man kann
00:32:46: nur ein bisschen mitdenken, wie es sinnvoll ist. Oder wenn man jetzt Entgiftungsmaßnahmen
00:32:50: gibt, also irgendwelche Kräuter oder sowas, dann sollte man so eine halbe Stunde, Stunde
00:32:59: nach halt die Bindemittel nehmen, damit die dann des Mobilisierte im Darm dann abfangen
00:33:04: muss.
00:33:05: Okay, also der erste Schritt, wenn wir jetzt an Entgiftung denken, wäre erst mal Bindemittel
00:33:10: einnehmen, damit man sich nicht wieder vergiftet.
00:33:13: Genau.
00:33:14: Du hast Phase 1 und Phase 2 angesprochen, ich nehme an, da braucht der Körper auch einige
00:33:18: Nährstoffe damit, die Enzyme richtig funktionieren können.
00:33:21: Was braucht der Körper da, sagen wir mal jetzt in Phase 1, was ist da wichtig?
00:33:25: In Phase 1 sind zum Beispiel die ganzen B-Vitamine ganz wichtig.
00:33:29: Und es gibt eine Stoffwechselstörung, die heißt HPU, die ist relativ unbekannt bei
00:33:37: den Ärzten, aber so in den Medien, in der Naturalkunde und in der Community so doch
00:33:46: recht bekannt.
00:33:47: Und das wird über einen Urintest herausgefunden und da bildet der Körper das Hemm vom Hemoglobin
00:33:54: nicht richtig und scheidet das dann aus.
00:33:56: Und das verbraucht unheimlich viel Zink, Mangan und vor allem aktives B6.
00:34:02: Und da bringt es dann nichts normales B6 zu nehmen, sondern man muss aktives B6 nehmen,
00:34:07: also Pyrodoxal 5-Phosphat, P5P und das regt die Phase 1 ordentlich an.
00:34:13: Aber auch andere B-Vitamine, so ein B-Komplex, alleine kann auch schon die Entgiftung anregen
00:34:19: und Methylgruppen können das auch.
00:34:20: Und wenn man da ganz viel nimmt, weil man denkt, viel hilft, viel, dann kann es sein,
00:34:25: dass man dann ein Problem hat, dass das Fass überläuft.
00:34:28: Also wenn man die Phase 2, die danach kommt, wenn die noch ein Problem hat, dann hat man
00:34:36: praktisch auf das volle Fass oder der Abfluss der Volles noch ein einmal Wasser raufgekippt
00:34:41: und dann läuft es über und das ist ganz häufig, dass die Leute B-Vitamine nicht gut vertragen
00:34:47: und das Erste, wenn die Leute kommen, ist, dass ich auch mal sage, lasst mal die B-Vitamine
00:34:51: eine Weile weg.
00:34:52: Die machen dann manchmal so ein bisschen Brainvork und Müdigkeit und das merkt man manchmal
00:34:56: gar nicht.
00:34:57: So, gerade wenn man es langsam steigert, dann läuft es immer weiter über und dann hat
00:35:02: man irgendwelche Symptome, an die man sich so gewöhnt.
00:35:04: Also B-Vitamine sind super, aber zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt.
00:35:08: Dann sind wir nämlich erst mal bei der Phase 2 dann, also der Darm ist der erste Schritt,
00:35:15: die Bindemittel sind der zweite Schritt und dann kommt die Phase 2, weil wir entgiften
00:35:21: von unten nach oben, der Körper entgiftet über Phase 1, Phase 2, ausleiten, aber wenn
00:35:27: wir das von oben unterstützen, wie es der Körper machen würde, dann läuft das Fass
00:35:31: über, also müssen wir von unten den Abfluss frei machen.
00:35:33: So sagt es ja auch in der Phase 1, wird alles erst mal giftiger, wenn es dann nicht weiter
00:35:38: geht, dann vergiften wir uns ja noch viel mehr, deshalb fangen wir von hinten an.
00:35:41: So, jetzt haben wir unsere Bindemittel schon und die Phase 2, das ist unser Glutatonsystem,
00:35:47: haben vielleicht viele schon gehört, Glutaton ist der Körper, das wichtigste Körper entgiftungsentzügen,
00:35:53: was wir haben, oder System, und ein starkes Antioxidant und da gibt es bei 50% der Bevölkerung
00:36:02: genetische Schwächen und die kann man dann halt unterstützen.
00:36:06: Also dann ist natürlich die Diskussion immer, sollte Glutaton eingenommen werden, ja oder
00:36:12: nein, kommt es in den Zellen an oder nicht.
00:36:16: Ja, Glutaton hilft, wenn man jetzt aber eine Acetylierungsstörung hat, dann bringt einem
00:36:21: das normale Glutaton nicht, dann braucht man Acetylglutaton, es gibt es ja auch als Kapseln.
00:36:26: Ich gebe sehr gerne die Bausteine, also Glutaton wird aus 3 Aminosoren gebildet, aus Zystein,
00:36:34: aus Glycine und aus Glutamin.
00:36:36: Glutamin ist schon mal super für einen Darm, wenn man Ligigatzyndrom hat, ist Glutamin
00:36:40: eh super.
00:36:41: Ja, Glutzin ist sehr gut, um Insektizide, Pestizide, Lösungsmittel und sowas mit auszuleiten,
00:36:47: das ist auch gut und der Hauptknackpunkt ist meistens das Zystein.
00:36:51: Und das Zystein können wir entweder zuführen, in dem wird Taurin nehmen, Taurin wird dann
00:36:56: aufgeteilt in Zystein und Methionin, also ist Taurin zum Beispiel eine gute Sache und
00:37:01: die Leute die Acetylierungsstörung haben, da empfehle ich dann lieber das Na-Zetyl-System,
00:37:05: das Na-C.
00:37:06: Und das regt dann halt das Glutationssystem schön an und dann haben wir Platz für die
00:37:12: Phase 1.
00:37:13: Und dann gibt es noch den alternativen Weg über Schwefel, dass wir das Schwefel auch
00:37:19: so gut, MSM zum Beispiel kann man dann sehr, sehr gut nehmen und MSM ist auch anti-entzündlich,
00:37:25: das ist richtig gut und so hat man dann diese Phase 2 schon mal ganz gut.
00:37:30: Und um den Gallefluß anzuregen, sind die Bitterstoffe sehr, sehr gut, also Bitter mögen
00:37:38: viele nicht, aber Bitter ist halt super um das alles anzuregen, aber wenn man es anregt,
00:37:43: braucht man natürlich auch unser Bindemittel und Bitterstoffe, auch Bärlauch zum Beispiel
00:37:48: ist ja bekannt, was entgiftet und Schwefelhaltige Nahrungsmittel wie Zwiebeln und Knoblauch,
00:37:56: das sind alles Sachen, die so für die Leberunterstützung gut ist.
00:38:00: Und dann kann man sich an die Phase 1 ran machen und das sind dann zum Beispiel die
00:38:05: aktiven B-Vitamine und diese ganze Sache mit der Vitaminidierung.
00:38:09: Also man braucht scheinbar schon wirklich viele Nährstoffe damit die Entgiftung wirklich
00:38:14: funktioniert, das ist ja ein sehr komplexes System.
00:38:16: Jetzt frage ich mich, wie funktioniert es dann, wenn man fastet oder wenn Leute sagen, ich
00:38:23: mache jetzt eine Saftkur, die dann eben wahrscheinlich nicht all diese vor allem Aminosäure, vor
00:38:27: allem Protein fehlt dann, ja und viele weitere Nährstoffe fehlen dabei auch, Ballaststoffe
00:38:33: fehlen, weil wenn du einen Saft trinkst, hast du ja nur noch die Flüssigkeit letztendlich
00:38:36: übrig.
00:38:37: Bedeutet das, dass diese Saftkuren oder Fasten tatsächlich gar nicht gut ist, wenn wir über
00:38:43: Entgiftung sprechen oder haben die doch irgendwo auch ihren Platz?
00:38:45: Ja, natürlich hat sie ihren Platz, weil in allen Kulturen wird gefastet, ja, ob es jetzt
00:38:50: nur ein religiöses Fasten ist oder ja, was es ja auch in unserer christlichen Kultur
00:38:56: gab es ja die Fastenzeit dann, aus welchen Gründen auch immer, war das immer, es in
00:39:00: vielen Kulturen immer so eine Phase, wo man mal ein bisschen im Mangel ist, ja und man
00:39:05: weiß, dass wenn man im Mangel ist, lebt man länger, also wenn man Mäuse weniger Kalorien
00:39:10: und Energie gibt, dann leben die plötzlich 20 Prozent länger, ja und also immer ein Mangelzuständen
00:39:16: repariert der Körper und räumt auf und lässt uns länger leben, also die vollen Tische die
00:39:21: wir haben lässt uns eben nicht länger leben, ja und es gibt eine ganz große Fasten-Tradition,
00:39:26: gerade Deutschland hat ja eine Naturheilkunde, eigentlich die längste Tradition, ja weltweit
00:39:32: weiß ich jetzt nicht, ja, aber es ist sehr, sehr bekannt, dass halt dann, es gibt so viele
00:39:39: verschiedene Fasten-Kuren, es gibt ja auch Maya-Ärzte, die Maya-Kur, ja in Kurkliniken
00:39:45: gibt es wirklich noch so Ärzte, die da wirklich sich darauf spezialisiert haben und es hat
00:39:50: auf jeden Fall seine Berechtigung, wenn es dann richtig begleitet wird, ja, dann wird
00:39:56: es oft mit Einläufen begleitet, dass halt die Giftstoffe rauskommen, um da Platz zu machen,
00:40:02: ja und viele machen das regelmäßig und gerade ältere Leute, die immer noch super fit sind,
00:40:09: da erlebe ich ganz häufig, dass die immer wieder auch Fasten, ja und dann erlebe ich
00:40:13: aber auch Leute, die sagen, ich habe mal gefastet, boah, das habe ich überhaupt nicht vertragen
00:40:17: und dann kommt das, was du gesagt hast, da ist dann wahrscheinlich plötzlich diese Kapazität
00:40:21: überlastet oder die sind schon so an einer Grenze, dass diese Mobilisation von Giftstoffen
00:40:28: ihnen dann halt Probleme macht, ja und ob man dann dieses Fasten dann mit Bindemitteln
00:40:33: kombinieren könnte, kann sein, ja, das empfehle ich dann schon auch dazu zu geben, Saftfasten
00:40:41: kommt immer darauf an, was für Safte, also Gemüsesäfte sind natürlich sehr gut, weil
00:40:46: da viele Ballaststoffe halt auch drin sind und Obstsefte hat auch Probleme mit Fructose,
00:40:54: ja, nicht jeder verträgt Fructose und Fructose kann dann auch die Entgiftung wieder blockieren,
00:41:01: sozusagen, ja, also Fasten ist super, wenn man nochmal, also gut drauf ist, kann man das
00:41:09: machen und wenn man merkt, man verträgt es wunderbar, aber es ist halt immer, gibt immer
00:41:14: mehr Störungen und ich sehe halt immer mehr, dass die Leute es dann nicht vertragen, also
00:41:19: vermutlich vertragen es 70, 80 Prozent, aber man hat immer noch 20, 30 Prozent, die ist
00:41:23: dann nicht vertragen und dann am besten ist es halt dann, da jemand ein Begleiter zu haben,
00:41:29: entweder Heilpraktiker sind natürlich dann super oder ja, klar, Ärzte, die sich damit
00:41:34: auskennen, natürlich, kundlich, das ist so die Empfehlung, Fasten an sich ist super,
00:41:41: da kommt ja auch dieses Intervallfasten her zum Beispiel, ja, dass man sechs bis acht
00:41:47: Stunden was ist und den Rest halt eben nicht ist und in dieser Zeit macht der Körper halt
00:41:53: Reparaturmechanismen, Wachsomshormone werden ausgeschüttet, die, also da passiert unheimlich
00:41:58: viel, was in der Longevity-Forschung jetzt auch viel getestet wird und dieses ständig,
00:42:05: was Essen ist, ist überhaupt nicht gut, sondern das ist schon ein guter Start oder mal ein
00:42:11: Tag so, früher ist es Entlastungstage oder mal ein Reistach oder auch so was, ja, einfach
00:42:16: mal dem Körper entweder mehrere Stunden oder mal ein Tag nichts geben, ja und dann einfach
00:42:20: gucken, was bin ich denn für ein Typ, komme ich da mit hin, macht mir einen Blutzuckerspiegel
00:42:25: da überhaupt mit und so was, aber, ja, das ist...
00:42:28: Und zu machen die wenigsten von uns einfach mal eine Mahlzeit auslassen oder vielleicht
00:42:31: auch mal einen Tag nichts essen, aber ich habe das Gefühl, das wird immer ein bisschen
00:42:34: trennt, der langsam wieder kommt, das ist ja eigentlich nichts Neues, wie du auch schon
00:42:37: gesagt hast, das kennen wir aus allen Kulturen letztendlich, das Fasten, aber es schien dann
00:42:41: ein bisschen in Vergessenheit geraten zu sein und jetzt habe ich das Gefühl, kommt das
00:42:44: zumindest in den Gesundheitskreisen dann doch langsam wieder, das ist schon mal eine gute
00:42:48: Entwicklung.
00:42:49: Wie ist es mit Pflanzenstoffen, also du hattest jetzt Bärlauch schon erwähnt, aber es gibt
00:42:53: auch noch andere Pflanzenstoffe, die bei der Entgiftung hilfreich sein können, oder?
00:42:57: Genau, also ganz wichtig sind ja die Bitterstoffe, die die Entgiftung unterstützen und dann gibt
00:43:03: es diese sekundären Pflanzenstoffe, die ganzen Polyphenole, Flavanuide und sowas, die ganz
00:43:09: stark anti-oxidativ wirksam sind und über oxidativen Stress hatten wir ja schon kurz
00:43:13: gesprochen, in dieser Giftungsphase entsteht oxidativer Stress, der dann durch gewisse Enzyme
00:43:20: abgebaut wird und da braucht man z.B. Selen, Mangan und Eisen und wenn es z.B. im Blut kann
00:43:27: man es messen, es sollte halt ausreichend sein und wenn es in der Ernährung nicht drin ist,
00:43:33: dann kann man es dadurch z.B. nicht abbauen und da gibt es halt, hat die Natur halt diese
00:43:38: ganzen sekundären Pflanzenstoffe, was ich erzählt hatte, ja nicht erfunden, aber die
00:43:44: gibt es dann da halt und die kann man halt nehmen als Antioxidanz hin und das bekannteste
00:43:49: Antioxidanz ist ja Vitamin C aus Zitronen und sowas, aber das hat, ist zwar das bekannteste,
00:43:55: aber fast auch das Schwächste und alle roten, roten Beeren z.B. die haben ganz, ganz viele
00:44:02: Antioxidanz in sich und so viel kann man gar nicht essen heutzutage und da gibt es natürlich dann
00:44:06: auch tolle Präparate, wo diese Extrakte dann einfach gepresst sind in einer, in einer Kapsel,
00:44:11: ja OPC, Resferatrol, das sind alles ganz, ganz super Antioxidantien, die man braucht, wenn man
00:44:22: oxidativen Stress hat. Oxidativer Stress ist ja durchaus sinnvoll, warum hat denn der Körper
00:44:28: das gemacht, ja damit kann man ja auch, kann er ja auch was verbrennen, also wenn jetzt und wie
00:44:32: Viren oder Schwermetalle da sind, dann sagt der Körper, hey das verbrenne ich mal und dann ist es
00:44:38: gut, dass man das hat, aber es darf halt nicht ein Dauerschaden sein oder Sport, ja wenn man,
00:44:44: wenn man Sport macht, dann produziert der Körper kurzfristig Sauerstoffspezies, oxidativen Stress,
00:44:51: aber das ist in dem Fall gut, weil es kurz mal anregt, ja und dann, wenn das System okay ist,
00:44:56: dann wird sofort wieder abgebaut, also dieser Reiz ist es, ja so wie man kann im kalten Wasser
00:45:01: ertrinken, aber Eisbaden, Kältetherapie mal für paar Sekunden, paar Minuten rein ist ein
00:45:06: enormer Reiz für den Körper und das ist so das Spannende, dass es kurzfristig manche Sachen
00:45:12: super anregend sind und gut sind und oxidativer Stress auch sinnvoll ist, aber wenn er dauerhaft
00:45:18: da ist, eben nicht und deshalb bin ich nicht unbedingt ein Fan, ständig Antioxidantien zu
00:45:23: nehmen, sondern das kurzfristig zu nehmen und wenn man Antioxidantien vom Sport nimmt,
00:45:29: dann ist man nicht so leistungsfähig, wurde festgestellt, ja, sollte man eher nach dem Sport
00:45:33: nehmen, um das dann abzufangen. Ja, das behindert dann so ein bisschen den Impuls, den man eigentlich
00:45:38: setzen will durch den Sport. Genau, ja, dieser Impuls. Welche Rolle spielt das Nervensystem in
00:45:45: der Endgift und ich kann mir vorstellen, wenn der Körper die ganze Zeit im gestressten Zustand ist,
00:45:50: fällt es ihm vielleicht auch schwieriger, sich um die Giftstoffe zu kümmern und um die Reparatur
00:45:54: zu kümmern. Kann man da irgendwie was machen, also vielleicht irgendwie Entspannungstechniken
00:45:58: oder ist das sinnvoll? Ja, absolut, das ist ganz wichtig. Wir haben ja unser vegetatives Nervensystem,
00:46:05: unser autonomes Nervensystem, autonom heißt, wir denken da nicht drüber nach, wir brauchen jetzt
00:46:11: nicht nachdenken, schlägt unser Herz, arbeitet unser Darm und so weiter, ja, und willkürlich ist,
00:46:16: ja, wir können sowas machen, aber vieles ist vegetativ, also unwillkürlich und da hat der
00:46:23: Körper das vegetative Nervensystem zwei große Parts, einmal den Sympathikus und einmal den
00:46:28: Parasympathikus. Der Sympathikus ist der Anteil vom vegetativen Nervensystem, der für Flucht und
00:46:36: Kampf zuständig ist. Also da wird immer dieses Beispiel vom Sebelzahntiger genannt. Da ist der
00:46:40: Sebelzahntiger und wir müssen entweder dagegen kämpfen oder wegrennen, ja, wenn man nicht mehr
00:46:46: wegrennen kann, muss man kämpfen oder umgekehrt, ja, und dafür braucht der Körper alle Energie in
00:46:51: den Muskeln, ja, braucht Adrenalin, braucht Stresshaumone, braucht Cortisol, weil jetzt brauchen
00:46:57: wir die Muskeln, ja, entweder zum schnell wegrennen oder zum kämpfen. Und da ist es absolut sinnvoll,
00:47:02: dass wir das haben, ja. Dieser Stress wird dann in Bewegung abgebaut, ja, und die Stresshaumone
00:47:11: werden durch Muskelbewegung dann wieder abgebaut und danach sollte normalerweise Ruhe sein, Rest
00:47:16: and Digest, also Ausruhen und Verdauen, das ist dann der Parasympathikus, ja, man kommt zurück in die
00:47:22: Höhle sozusagen und Entspannung, ja, und dann ist auch der Zeit für Entgiftung, für Reproduktion,
00:47:29: für Essen und so weiter, ja, da, wenn das ausgeglichen ist. In der modernen Welt heute haben wir aber
00:47:37: ständig die Sebelzahntiger und ständig den Stress, ja, ob es ja Schlafmangel ist, beruflicher
00:47:41: Stress, Beziehungsstress, Lärmstress, soviel Stressoren, Kinder, Arbeitskollegen, ja,
00:47:48: brauche ich nicht aufzählen, was es da alles gibt. Und das ist so ein Dauerstress und der Körper
00:47:52: kann vom vegetativen Nervensystem nicht anders reagieren als sagen, er ist ja ähnlich wie
00:47:58: Sebelzahntiger, Sympathikus hochfahren und dann werden ständig Stresshaumone, Cortisol und so was
00:48:05: produziert und wir kommen nicht mehr runter sozusagen, wenn plötzlich repariert der Körper
00:48:12: nicht mehr, plötzlich verdaut er nicht mehr richtig, plötzlich entgiftet er nicht mehr,
00:48:15: plötzlich klappt es mit dem Kinderwunsch nicht, plötzlich geht die Libido nicht und so weiter,
00:48:21: weil einfach dieser Dauerstress im vegetativen Nervensystem da ist, den wir teilweise gar nicht
00:48:26: merken, weil wir uns daran gewöhnt haben, aber an den Symptomen kann man dann das schon sehen und
00:48:30: man kann es auch messen heutzutage, ja, über die Herzfrequenz, Variabilitätsmessung von S-Analysen
00:48:35: kann man dann machen und dann natürlich bewusst einschreiten. Das wichtigste, die wichtigste
00:48:42: Kopplung ist die Atmung und in allen Entspannungsverfahren wird immer erst mal geatmet, erst mal tief
00:48:48: durchatmen und die meisten haben ja schon das richtige Atmen verlernt, ja, also normalerweise
00:48:54: atmen wir ein, die Lunge soll sich ausdehnen, zwei Schwelten geht runter und der Bauch kommt raus,
00:49:00: so ist eine richtige Atmung, ich lasse die Leute dann die Hand auf den Bauch legen und atmen
00:49:06: sie mal ein und gerade Frauen machen dann so, ziehen den Bauch ein, ziehen den Bauch ein, sieht
00:49:11: natürlich auch nett aus, aber wenn ich jetzt in dem Zustand probieren würde, einzuatmen,
00:49:15: haben wir jetzt schon luftnudig sozusagen, ja, also wir haben durch diesen Stress auch das Atmen
00:49:20: verlernt und das natürlich das Zwerchfeld auf dem Problem ist und verspannt ist und das über
00:49:25: physikalische oder osteopathische Techniken lösen kann, ist natürlich ganz wichtig, also atmen ist
00:49:31: immer wichtig, im Yoga, in der Meditation wird immer tief geatmet und darüber kann man das den
00:49:37: Herzschlag regulieren und damit auch das Nervensystem, ja, normalerweise atmet man so 10 bis 15
00:49:45: mal pro Minute und unter Stress aber teilweise 20, 30 mal pro Minute, das merken viele gar nicht,
00:49:51: manche merken es nur beim Reden, ja, also wenn man Vorträge hält oder sowas kenne ich es auch,
00:49:56: manchmal, dass ich dann so ein bisschen kurz atmig werde, dann muss man sich mal wieder auf die
00:50:01: Atmung konzentrieren und man sieht es auch bei den Leuten, wie die sprechen, dass die manchmal so
00:50:05: ein bisschen schnappen und dann weiß man, okay, die sind im ständigen Stress und erstmal durchatmen
00:50:10: und gut ist zum Beispiel 4 Sekunden einatmen, 6 Sekunden ausatmen, dann ist ein Atemzyklus 10
00:50:16: Sekunden und dann hat nur noch 6 Atemzyke pro Minute und das fährt das vegetativen Nervensystem
00:50:22: deutlich runter und wer gut regulieren kann, für den reicht es dann auch schon, das kann man
00:50:27: natürlich messen, die Leute, die es nicht mehr schaffen, die haben natürlich ein größeres Problem,
00:50:31: aber extrem wichtig, vegetative Nervensystem, immer auch an Ruhe und Erholung denken und sich
00:50:38: ausruhen und Entspannungsverfahren machen und ich war wieder bei der Genetik, es gibt genetische
00:50:44: Störungen im Kommt und im Mau gehen, die können die Stresshormone nicht abbauen, ja, kennen wir
00:50:49: alle Leute, die fahren einmal richtig hoch und kommen nicht wieder runter, die brauchen stundenlang
00:50:53: bis die wieder runter kommen und andere, die fahren mal kurz hoch und dann ist auch wieder gut,
00:50:57: sozusagen, ja, also da gibt es dann auch genetische, na ja, was heißt Schwächen, der Vorteil ist
00:51:05: natürlich, man hat total die Power, ja, wenn man die Neurotransmitter, die Katholamine lange zur
00:51:10: Verfügung hatten, dann kann man aber auch richtig Gas geben und richtig leistungsfähig und dann
00:51:15: muss man aber aufpassen, dass man auch wieder runter kommt und die Leute, die nicht runter kommen,
00:51:20: Zigaretten, Alkohol, das ist natürlich dann um runter zu kommen, erst mal was zum runter kommen,
00:51:25: das ist ja ganz leider Gang und Gebe bei vielen Leuten, die da nicht so ganz bewusst sind,
00:51:31: die Leute, die sich natürlich schon sehr damit beschäftigen, wie wissen, wie wichtig die Bewegung
00:51:35: ist und die Entspannung und suchen dann bewusst auch Entspannungskurse und und und, aber ein
00:51:40: Großteil beruhigt sich dann mit anderen. Wenn wir gerade beim Thema Detoxen nehmen, sind Zigaretten
00:51:47: und Alkohol natürlich nicht die beste Entscheidung. Was hältst du von anderen Methoden, die häufig im
00:51:52: Rahmen der Entgiftung empfohlen werden, so wie Öl ziehen, Trockenbürsten saunieren, Einläufer hast
00:51:59: du vorhin auch schon erwähnt, also da kann man wahrscheinlich auch noch mal den Körper auf
00:52:02: verschiedensten Weisen unterstützen, oder? Also fangen wir von hinten nach vorne an, die Einläufe sind
00:52:09: gut, man kommt ja nicht weit rein, der Dickdarm kommt man ein bisschen rein, da kann man praktisch
00:52:16: Reiz geben, es gibt so traditionelle Kaffeeinläufe zum Beispiel, das sind ja Bitterstoffe, die
00:52:21: die die die Leber anregen, manchmal wird auch so ein bisschen im Biofilm gelöst und es ist
00:52:25: einfach so ein reflektorisch gute gute Sache. Dann, also der Darm hat 400 Quadratmeter Fläche,
00:52:34: wie weit komme ich da rein? Ja, paar Zentimeter, aber wie viel Zentimeter ist das Fläche? Kann
00:52:39: ich nicht sagen. Es ist aber bekannt, dass so, dass so Einläufe auch entgiften wirken. Dann über die
00:52:45: Haut, ein bis zwei Quadratmeter, ja ist gut, aber ganz viel kriegt man da halt nicht raus, ja. Kommt
00:52:53: immer darauf an, wer zum Beispiel jetzt ein bisschen Lymphprobleme hat, also es gibt ja Leute,
00:52:56: wo man, wo die Haut so, da merkt man, das ist da, ist nicht so gleich die Muskeln und so drunter,
00:53:02: sondern, na ja, ist jetzt, ist jetzt speckig Fett, oder ist es speckig Lymphe, ja, das ist,
00:53:07: und wenn da ein Stau ist, dann ist natürlich Lymphdrinase, Bilsten und so was gut und durch
00:53:13: Sauna, durch, durchs Schwitzen, kriegt man natürlich auch Sachen dann, dann raus. Und Öl ziehen,
00:53:19: das ist eine sehr, sehr, sehr gute Sache, weil die Mundschleimhaut ist extrem gut durchblutet,
00:53:25: und wenn man dann Öl nimmt, also zum Beispiel ein Löffel Kokosöl und den dann durch jeden
00:53:32: Zahn durchzieht, ja, also kann man ja nicht so richtig, aber es ist jetzt kein Gurgeln, sondern
00:53:36: das heißt so Öl ziehen, man zieht so durch den Zahn durch und dadurch kommt die ganze
00:53:42: Mundschleimhaut, die gut durchblutet ist, da wären dann die fettlöslichen Toxine gebunden
00:53:47: und die kann man dann, na ausspucken, natürlich nicht runter schlucken und mit vielen ganz
00:53:53: zeitlichen Zahnärzten, mit denen ich Kontakt habe, die sagen, Leute, die Öl ziehen machen, haben oft
00:53:58: das beste Zahnfleisch und eine super Zahngesundheit. Und in den Zahntaschen bilden sich ja sonst auch
00:54:06: viel Entzündung, also eine Silent Inflammation, die die stille Entzündung, die durch zu vielen
00:54:11: Problemen führen kann, das ist ganz häufig halt auch im Mund ein Problem und wenn dann noch verschiedene
00:54:16: Metalle da sind, ja, es gibt immer noch Amalgam-Füllung in den Mündern der Leute, also seit so 10,
00:54:23: 20 Jahren, die jüngeren Leute haben es zum Glück nicht mehr, also sind dann die Kunststoffe so ein
00:54:27: bisschen das Problem, bei den Älteren hat man schon wieder x verschiedene Metalle durch die
00:54:32: Prothesen und, und, und die die Metalle können dann wieder die Mundflora durcheinander bringen und
00:54:39: zu Entzündung führen und Öl ziehen ist dazu eine sehr, sehr gute Sache. Und dann gibt es
00:54:43: natürlich viele Wurzelkanal gefüllte Zähne, das ist ein Riesenkatastrophe, weil das, weil diese Leichen
00:54:47: im Mund nicht wehtun, aber halt eine stelle Entzündung machen können und Leichengifte
00:54:53: abgeben können, was man im Blut messen kann und die sind dann an Krebs und an vielen Erkrankungen
00:54:59: und entzündlichen Erkrankungen bekannt und wir beobachten je kränker die Leute, das so schlechter
00:55:05: die Zähne, ja, und dann das ist natürlich ein Riesenproblem, so ein Gebist dann beim
00:55:09: ganzheitlichen Zahnarzt sanieren zu lassen, weil es dann so teuer, dass es sich dann viele
00:55:14: Leider auch nicht mehr leisten können, ja. Deshalb vorbeugen für gesunde Zähne ist Öl ziehen super.
00:55:19: Okay, würdest du sagen, dass Detox, was ist, was man dauerhaft durchführt oder sind diese Detox-Kuren,
00:55:28: von denen man ja auch häufig hört, ist das sinnvoll, dass man es vielleicht ein, zwei Wochen
00:55:32: macht und dann die entsprechenden Supplements einnimmt, entsprechende Lebensstilveränderungen
00:55:36: mit einbaut oder ist es was, was man eigentlich tatsächlich die ganze Zeit machen sollte?
00:55:40: Ja, ich bin eigentlich der Meinung, so wie Zähne putzen sollte man immer sein Gesundheitssystem,
00:55:46: sein Entgiftungssystem ein bisschen unterstützen, weil ich weiß ja nie, wann läuft dann mein
00:55:52: Fass über, ja, oder zum Abgrund habe ich noch ein Meter oder fehlt nur noch so ein Stückchen,
00:55:58: ja. Und das spürt man halt nicht, ja. Und dann heißt es, ja, plötzlich hat der Krebs,
00:56:02: plötzlich hat er das, ja. Der war immer gesund, hat sich immer gesund ernährt oder was weiß ich, ja.
00:56:08: Und dieses Plötzliche ist halt wirklich über Jahrzehnte aufgebaut und irgendwann kann der
00:56:15: Körper nicht mehr und schlimmsten Fall kommt dann halt wirklich eine ganz schlimme Erkrankung,
00:56:19: ja. Da sage ich mir, na ja, die Stoffwechselprozesse, die sind doch klar, wenn die Zelle wenig,
00:56:26: also wenig Giftstoffe abkriegt, dann kann sie sich besser funktionieren. Also achte ich doch
00:56:33: da drauf, dass da nicht so viel Schadstoffe da sind und probiere die halt rauszukriegen. Und
00:56:39: deshalb bin ich dafür lieber jeden Tag da dran zu denken. Und ja, aber auch Detoxkuren sind gut.
00:56:45: Also Leute, die gesund sind und mal was Gutes für sich tun, mal sagen, ah, auch jeden Tag
00:56:50: irgendwas nehmen, vergesse ich immer, dann mache ich immer lieber zwei Wochen oder weiß ich,
00:56:55: wie lange es dann so eine Kur geht nach Anbieter, mach ich das mal, dann ist das völlig in Ordnung,
00:57:00: ja. Man sollte halt optimalerweise sich da begleiten lassen, ja, wer total gesund ist,
00:57:07: der kriegt es alleine hin. Aber viele kommt es ja dann doch nicht so gut. Und dann werden diese
00:57:12: Kurren halt irgendwie übers Internet angeboten, oft über diese Multi-Level-Marketing, dass dann die
00:57:19: Leute da irgendwie was verdienen da dran, was ja okay ist. Man kann ja mit den Sachen was verdienen,
00:57:24: aber die haben selber keine Ahnung davon und sagen, ach, das ist gut, nimm das mal. Und wenn
00:57:30: dann Probleme sind dann sagen, ja, weiß ich auch nicht, ja. Also die Begleitung fehlt, die Produkte
00:57:35: an sich sind gut, aber wenn dann Probleme auftreten, stehen die Leute manchmal oder oft dann da und
00:57:40: das kritisiert sich so ein bisschen, dass so was eigentlich ein bisschen therapeutische Hände
00:57:46: gehört. Verständlich, wir haben das ja jetzt auch gerade von dir gehört, dass es halt teilweise
00:57:50: problematisch sein kann, wenn man zum Beispiel den falschen Schritt zuerst macht. Wenn wir
00:57:55: Phase eins anfangen und die Giftungsphase anregen, ohne dass der, ich sag mal, abflussfrei ist und
00:58:00: der Körper eigentlich mit diesen Giften umgehen kann. Genau. Und man macht jetzt ja nicht richtig
00:58:05: was falsch, ja. Also man braucht jetzt aus Angst nicht das nicht machen, sondern der Körper
00:58:10: gibt am Jahr Signale und auf die sollte man halt hören und ich sagen, weiter weiter weiter,
00:58:14: sondern sagen, fühlt sich komisch an, ich lass es mal oder spreche mich dann halt ab, ja.
00:58:20: Man in seltensten Fällen kann man da richtig Schaden anrichten, ja. Wenn man jetzt herzlich zum
00:58:26: Beispiel stärker entgiftet mit der Schilaterapie, wir sputzen halt Schilate in die Vene oder als
00:58:31: Infusion, die binden halt Schwermetalle, leiten sie über die Niere aus und danach wird oft die
00:58:37: Entgiftung angeregt und wenn es dann sich staut, dann haben wir teilweise schon wirklich ernste
00:58:44: Nebenwirkung erlebt und die Leute gesagt haben, seitdem komme ich nicht wieder richtig auf die
00:58:49: Beine, also bei so richtig starken Sachen sollte man das bei jemandem machen, der sich auch mit
00:58:55: diesen Entgiftungsphasen auskennt und zusätzlich vielleicht erst mal so ein körper eigenes
00:59:00: Detox-Programm, wie ich es jetzt berichtet habe, aufzubauen und dann kann man auch an diese stärkeren
00:59:05: Sachen reingehen. Da kann man dann schon ein bisschen Schaden anrichten, aber so Sachen
00:59:09: einnehmen, mal eine Kur ausprobieren, der Körper zeigt einfach schon, ob das passt oder nicht
00:59:14: und dann halt einfach wieder aufhören, sich mit jemandem unterhalten. Gibt es trotzdem so Personengruppen,
00:59:21: wo du sagen würdest, da sollte man ein bisschen vorsichtig sein, bzw. die sollten auf jeden Fall
00:59:26: in Therapeuten zur Hilfe holen, weil ich erinnere mich, dass Kundinnen uns auch schon geschrieben
00:59:32: haben und gesagt haben, ja sie sind schwanger und sie würden gerne jetzt trotzdem detoxen und ob es
00:59:36: da passende Produkte gibt und da würde ich jetzt denken, okay, wenn man schwanger ist, ist das
00:59:41: wahrscheinlich ein bisschen riskant. Schwangerschaft ist natürlich ganz ganz wichtig, da schon eine
00:59:48: Entgiftung zu denken, damit die Giftstoffe nicht aufs Baby übertragen werden. Das ist ein Riesenproblem.
00:59:54: Man sollte jetzt keine starke Ausleitung machen, also man sollte in der Schwangerschaft nicht die
00:59:58: Amalgamphilm raus bohren und keine Gelatherapie machen, aber den Darm verteilten und Chlorella
01:00:04: nehmen ist großartig. Also Chlorella ist in der Schwangerschaft so viel wie möglich. Um eben
01:00:12: das Kind zu entlasten, wenn die Mutter über die Leber entgiftet, dann braucht sie nicht über die
01:00:16: Plazenta entgiften. Leider hat sich die Natur das so ein bisschen ausgedacht. Also Chlorella
01:00:21: in der Schwangerschaft ist großartig und Omega-3-Fettsäuren, also unsere Fischölbabys,
01:00:28: hat man immer das Gefühl, die sind deutlich intelligenter, weil einfach das Nervensystem
01:00:34: aufgebaut wird. Und in der Stillzeit natürlich auch. Man hat festgestellt, dass man durch hohe Chlorella
01:00:39: Gaben die Muttermilch DDT frei kriegt. Also DDT gibt es heute nicht mehr, aber früher gab es so
01:00:45: Studien und die kann sogar bis so ein bisschen grünlich werden. Dann hat man die richtige Dosis.
01:00:50: Also das ist richtig, richtig gut, wenn man da in der Schwangerschaft dran denkt und das wichtigste
01:00:56: in der Schwangerschaft ist aber, das Kind vor elektromagnetischen Feldern zu schützen. Also
01:01:02: gerade die Studien, die wir über Dr. Klingert kennen, der immer wieder erwähnt, dass vermutlich 80%
01:01:08: von ADS und Autismus an der elektromagnetischen Belastung der Mutter in der Schwangerschaft
01:01:14: liegt, weil da schon epigenetische Veränderung stattfällt. Das hat ja keiner auf dem Schirm. Man
01:01:18: hat dann Zeit und sitzt mit seinem Handy und Tablet möglichst noch auf dem Bauch da und kriegt
01:01:22: die ganzen Sachen da rein. Angeblich in China werden die Bäuche geschützt. Und es gibt auch
01:01:29: Abschirmstoffe, die man dann darum machen kann. Also in jeder Schwangerin empfehle ich so einen
01:01:35: Abschirmstoff darauf zu machen. Kann man im Internet bestellen. Das sind meistens Silber
01:01:41: eingewebt und das macht man dann rum. Und dann hat man da einen Schutz vor den elektromagnetischen
01:01:47: Feldern. Weil die blockieren wieder unsere Entgiftung sozusagen. Es gibt Plätze in der Welt,
01:01:56: da sind fast keine elektromagnetischen Felder. Und wenn die Leute da hingehen, dann fangen die
01:02:00: alleine an zu entgiften. Da gab es ein Projekt in Brasilien, wo die Leute ihre Ärzte, ihre Kranken
01:02:06: hingebracht haben und nur durch diese elektromagnetisch freie Zone haben die entgiftet. Problem ist
01:02:13: natürlich, da wird ein Sendemast aufgebaut und schwupp ist alles vorbei. Aber das ist bekannt.
01:02:18: Und umso wichtiger ist es sich davor zu schützen. Wir können ja gar nicht mehr ohne. Ohne WLAN,
01:02:25: ohne mobile Daten sind wir ja kaum noch lebensfähig, hat man das Gefühl. Und trotzdem ist es extrem
01:02:31: schädlich. So wie Röntgenstrahlen und radioaktive Strahlen war ja vorher, naja, haben die Leute auch
01:02:39: einfach mitgearbeitet. Bis dann die Forschung gezeigt hat, überhaupt nicht. Und jetzt werden
01:02:43: Schutzmasten bleibesten und alles möglich. Und die elektromagnetischen Felder durch Mobilfunk
01:02:49: hängen die Sendemast und so haben halt auch dieses Potenzial. Und das haben wir leider alle nicht
01:02:55: auf dem Schirm und wollen es natürlich auch aus alle ausblenden. Aber alle Schwangerinnen,
01:02:59: die hier zuhören, schützt euren Bauch. Und euer Baby nimmt Chlorella und Fischöl und die
01:03:06: Pebis werden berggesund. Ja, das ist auch mal ein Riesenthema. Diese EMFs, die ganze Strahlung
01:03:10: überall. Da gibt es ja auch viele Berichte und Untersuchungen von Leuten, die so einen Sendemast
01:03:14: auf dem Dach haben und dann krank sind und sich lange fragen, wieso werde ich krank und dann ziehen
01:03:19: sie um und dann merken sie auch, jetzt geht es mir viel besser, weil ich nicht mehr diese Strahlung
01:03:22: über mir habe. Ja, die Studienlage ist da und auch erdrückend. Aber ja, es gibt halt ein Mobilfunk
01:03:32: Industrie, genau wie die Pharmaindustrie. Da gibt es halt Interessen und Lobbyarbeit und die Politik
01:03:38: muss sich beraten lassen. Und wenn sie von den falschen Beratern beraten wird, dann machen
01:03:43: sie die falschen Entscheidungen. Also so ein Gesundheitsminister, der ist ja kein Arzt. Da
01:03:47: werden die Posten hin und her geschoben. Der braucht gute Berater und so weiter und so fort.
01:03:53: Und das ist halt ein Problem, dass das Wissen, was da ist, halt nicht transportiert wird. Ja,
01:03:59: man kann durch die KI und durch Medizinisch-Datenbank-System, ist das alles vorhanden. Aber
01:04:05: auch gerade wir Ärzte haben ja teilweise gar keine Zeit, uns das anzugucken und anzuhören. Wenn man
01:04:10: dann mal auf ein Thema aufmerksam wird und dann sagen, da guckt man mal und dann wundert man sich,
01:04:14: was es da doch für wissenschaftliche Evidenz gibt. Ja, du hast jetzt auch schon einiges genannt,
01:04:19: was wir für unsere Entgiftung tun können, worauf wir achten sollten. Vielleicht noch mal zum
01:04:23: Abschluss, wenn du nur drei Dinge empfehlen könntest, auf die unsere Zuhörerinnen achten.
01:04:28: Was wäre das? Also Entgiften ist wie Zähne putzen. Man sollte sich jeden Tag drum kümmern,
01:04:34: egal was, was ich halt erzählt habe, einfach immer das im Fokus zu haben. Dann viel Wasser
01:04:41: trinken, gefiltertes Wasser um den Nieren durchzuspüren und also ohne Farbstoffe, ohne Zucker
01:04:47: und so weiter. Und als dritten bewegt euch Bewegung entgiftet und Bewegung auch auf allen
01:04:53: Ebenen, so wie wir es anfangs gesagt haben. Stress wird dann abgebaut und loslassen,
01:05:02: entgiften hat ja auch was zu tun, also auf psychoemotionaler Ebene. Und auch mal was loszulassen
01:05:09: und zu entgiften, das sind so die drei Sachen, die ich dazu sagen würde. Sehr gut. Patrick,
01:05:16: wo können unsere Zuhörerinnen mehr über dich erfahren, auch mit dir zusammenarbeiten,
01:05:20: vielleicht noch mehr von dir lernen. Ich weiß, du hast ein Newsletter und auf Social Media
01:05:24: bist du auch. Also auf Social Media bin ich Entgiftungs-Doc bei Insta. Dann habe ich eine
01:05:32: Website, mein Name googeln und da gibt es ein Newsletter. Ich halte auch immer wieder Vorträge
01:05:38: über diese Themen, die man dann über die Newsletter zum Beispiel erfahren kann. Vielen Dank, Patrick.
01:05:44: Zur Abschluss noch eine Frage. Ich glaube, ich weiß die Antwort schon, aber ich frage trotzdem,
01:05:53: hast du ein Lieblings-Supplement? Chlorella. Das dachte ich mir. Sehr gut.
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