#170 Mehr Platz im Gehirn. Mit Dr. Boris Nikolai Konrad

Shownotes

Mehr Platz im Gehirn – ohne dass du weniger Input hast. Sondern endlich ein System. Wir leben, als würde unser Kopf unbegrenzt Speicher haben und wundern uns dann, wenn Namen, Inhalte und gute Gedanken nach zwei Scrolls verschwinden.

In dieser Folge von HEALTHWISE spricht Nils Behrens mit Dr. Boris Nikolai Konrad (Neurowissenschaftler, Gedächtnisweltmeister, Autor von „Mehr Platz im Gehirn“). Du erfährst, warum dein Gehirn nicht „schlecht“ ist, sondern oft einfach falsch benutzt wird – und wie du mit Bildern, Orten und kurzen Pausen plötzlich wieder Zugriff bekommst.

Was du aus der Folge mitnimmst:

  • Warum „Kopf voll“ meistens „Kopf ungeordnet“ heißt
  • Arbeitsgedächtnis als Flaschenhals: wieso zu viel Input dich nicht schlauer, sondern müder macht
  • Default Mode / Ruhemodus: Warum dein Gehirn in Pausen aufräumt (ohne wirklich „zu ruhen“)
  • Gedächtnispalast (Loci-Methode): So machst du aus deiner Küche eine mentale Bibliothek
  • Wie du dir Namen merkst (Boris + Nikolausmütze + Einkaufstüte – ja, wirklich)
  • Warum Gedächtnisstrategien Leistung steigern können, während die Aktivität im Gehirn sinkt (Neural Efficiency)
  • Der simpelste Gamechanger: nach dem Hören/Lesen kurz stoppen, abrufen, reflektieren
  • Eine Mini-Routine für mehr Gelassenheit: „Drei gute Dinge am Tag“ – Gedächtnisübung & Stressbremse in einem

Merksatz aus der Folge: „Stell dir öfter mal was Bildhaftes vor.“

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Über Sunday Natural Sunday Natural entstand aus einer langjährigen Leidenschaft und Forschung in den Bereichen Gesundheit, Heilung und Selbstentfaltung. Der Mangel an natürlichen, qualitativ hochwertigen Produkten auf dem Markt war die ursprüngliche Motivation für die Gründung von Sunday Natural im Jahr 2013. Seitdem verfolgt die Berliner Premium Nutrition Brand konsequent ihr Leitmotiv - Produkte herzustellen, die den Vorbildern der Natur folgen, absolut rein und frei von jeglichen Zusatzstoffen sind und sich mit der höchstmöglichen Qualität auszeichnen. Sunday Natural ist heute einer der renommiertesten deutschen Qualitätshersteller, mit eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Berlin.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Wenn ich mir eine tolle Podcast-Folge anhöre, einen Artikel lese, einfach immer danach, sich diese kurze Pause gönnen, sich einmal selber zu fragen, was war denn jetzt interessant für mich, warum ging es denn da?

00:00:11: Dann gibt man dem Gehirn diese Chance eben nochmal, das weiter zu verarbeiten selber, es abzurufen, macht einen riesen Unterschied.

00:00:16: Die Effektur ist sehr, sehr groß, wie viel ich dann eine Woche später noch weiß.

00:00:20: Herzlich willkommen zu Healthwise, dem Gesundheitspodcast präsentiert von Sunny Natural.

00:00:24: Ich bin Dietz Behrens und in diesem Podcast erkunden wir gemeinsam, was es bedeutet, gesund zu sein.

00:00:29: Wir tauchen einen Themen wie Medizin, Bewegung, Ernährung und emotionale Gesundheit.

00:00:34: Immer mit einem Weisenblick auf das, was uns wirklich gut tut.

00:00:38: Wir verarbeiten in unserem Kopf täglich mehr Daten als jedes Rechenzentrum der neunziger Jahre.

00:00:43: Nachrichten, Mails, To-do-Listens, Social Media – kein Wunder, dass viele das Gefühl haben, ihr Gehirn sei ständig voll.

00:00:49: Aber was wäre, wenn das Problem gar nicht die Informationsmenge ist, sondern die fehlende Ordnung im Kopf?

00:00:55: Dr.

00:00:55: Boris Nikolaj Konrad ist Neuro-Wissenschaftler, mehrfacher Gedächtnis-Weltmeister und Autor des Buchs Mehrplatz im Gehirn.

00:01:02: Er erforscht, wie Gedächtnis-Training unser Denken verändert, warum Lernen nichts mit Talent zu tun hat und wie jeder von uns sein Gehirn effizienter, stressfreier und gelassen annutzen kann.

00:01:12: Und deswegen sage ich herzlich willkommen Dr.

00:01:14: Boris Nikolaj Konrad.

00:01:16: Hallo, vielen Dank für die Einladung.

00:01:18: Boris, wie aufgeräumt ist denn dein Kopf an einem Sonntag?

00:01:20: Und was tust du vielleicht, um ihn frei zu bekommen?

00:01:24: Wir haben vier kleine Kinder, d.h.

00:01:25: auch wenn der Argen bringt genug Chaos mit sich, dass das mit dem Aufrollen manchmal schwierig ist.

00:01:30: Ansonsten gerne mit den Kids lieb ich es auch mal rauszugehen.

00:01:33: Sei es beim Geocaching, dann kann man dann noch ein bisschen denken und ein bisschen überlegen, also Schätz zu suchen im Wald, wer das nicht kennt.

00:01:40: Oder einfach mal wandern, also rauskommen, tut gut.

00:01:43: Ach, wie lustig Geocaching, das habe ich früher mit meiner Tochter früher auch gemacht.

00:01:47: Das macht wahnsinnig Spaß.

00:01:48: Es ist so eine Schnitzeljagd per GPS und man findet dann immer irgendwie so einen kleinen Schatz.

00:01:53: sich in eine Liste eintragen, dann darf man entweder noch was reintun oder rausnehmen.

00:01:57: Und meistens lernt man noch ein bisschen was über die Umgebung.

00:02:01: Ganz genau.

00:02:02: Und selbst in seiner Heimatregion kommt man in Orte, wo man sonst wahrscheinlich nicht hingekommen wäre.

00:02:06: Und meistens bin ich immer, aber meistens lohnt sich das auch.

00:02:09: Total, total.

00:02:10: Ich erinnere es noch so, da waren wir wirklich in so einem wirklich Kanal dann irgendwann drin und da war der Geocache selbst dann so eine kleine Gummieratte.

00:02:18: Also das war schon ziemlich lustig.

00:02:20: Also sehr abenteuerlich.

00:02:22: Aber wir kommen vom Thema ab und damit haben wir dann direkt das Thema die Ordnung im Gehirn.

00:02:27: Du sagst mehr Platz im Gehirn bedeutet nicht Lehre, sondern Struktur.

00:02:32: Wie sieht diese Struktur denn in deinem eigenen Kopf aus?

00:02:36: Und jetzt muss ich schon etwas bisschen tiefer gehen, weil es gibt eine bestimmte Gedächtnistechnik, den Gedächtnispalast.

00:02:41: Das Wort haben viele immer schon mal gehört, aber wenige können richtig, was damit anfangen.

00:02:45: Aber das ist tatsächlich eine Methode, die wirklich hilft, Struktur aufzubauen.

00:02:48: Die sich ganz gut dreht, Ort im Kopf festzulegen, die ich dann auch mit, wenn ich möchte, mit Information bestücken kann.

00:02:53: Das heißt, es klingt auf jeden Fall schon mal sehr toll.

00:02:55: Ich meine, wer will kein Palast haben.

00:02:57: Genau, richtig.

00:02:58: Und der Schöne ist, das darf ich meinen Studierenden dann immer erzählen, auch das kleinste Studentenapartment eignet sich als Gedächtnispalast.

00:03:04: Das heißt, man muss nicht in einem Palast wohnen, um einen Gedächtnispalast zu haben, aber er hilft eben, Struktur zu geben und Inhalten gezielt einen Ort zu geben.

00:03:11: Und damit arbeite ich tatsächlich sehr viel.

00:03:13: Um Gedächtnissport natürlich ganz extrem, aber auch im Alltag.

00:03:17: Ich habe die Frage nach dem Gedächtnispalast tatsächlich gleich noch einen Augenblick später.

00:03:21: Deswegen, ich würde Sie einmal gehutzt das Detail, weil ich glaube, es ist schon wichtig, dass wir uns da vernünftig abholzen, auch mal drauf reingehen, weil ich möchte nochmal einen Augenblick mehr beim allgemeinen Thema bleiben.

00:03:30: Und allgemeines Thema heißt für mich, Einfach mal die grundsätzliche Frage, warum es so befreiend ist, wenn Gedanken und Informationen endlich einen Ort bekommen.

00:03:39: Also was macht das mit uns?

00:03:43: Wir glauben als Menschen ja, dass wir sehr bewusst agieren.

00:03:46: Natürlich passiert im Gehirn sehr viel, was uns nicht bewusst wird.

00:03:49: Bei der emotionalen Verarbeitung, bei Sinnes-Eindrücken, die stark gefiltert werden.

00:03:53: Und da ist natürlich eine ganze Menge, die dann mitschwingt mit Fließ, die uns auch stressen belasten kann, ohne dass uns das immer bewusst ist.

00:03:58: Und da umgedreht auch das zu viel Informationen.

00:04:01: bewusst reinkommen, die wir so gar nicht verarbeiten können.

00:04:03: Und darum ist für viele Menschen, gerade in der Informationsgesellschaft, so eine gewisse Überforderung, Überladung und Informationen auch da und dann eben auch mit Stress.

00:04:11: Da hilft es so ein bisschen zu verstehen, dass unser Gehirn nicht ein Gedächtnis hat, nicht ein Speicher, sondern verschiedene Gedächtnissysteme.

00:04:17: Und das gilt insbesondere auch auf der zeitlichen Ebene, wo wir in der Forschung und so relativ viel mit dem Arbeitsgedächtnis beschäftigen.

00:04:24: Es ist manchmal gleichgesetzt, wenn der Wort Kurzzeitgedächtnis passt nicht immer.

00:04:28: Der Gedanke dazu ist, dass wir einen sehr, sehr geringen Fokus haben, der Informationen bewusst verarbeiten kann.

00:04:33: Sehr viel mehr passiert unbewusst.

00:04:35: Und trotzdem ist dieser Flaschen halt Arbeitsbedechnis meistens nötig, um Informationen gut zu verarbeiten.

00:04:40: Und darum hilft es sehr, sehr stark, wenn man da eine Strategie hat, eine Methode für hat Informationen so aufzunehmen, dass das Gehirn damit auch besser umgehen kann.

00:04:47: Da geht es um die verschiedene Langzeitgedächtnisse.

00:04:50: Kein Fachbegriff.

00:04:51: Dass wir, zum Beispiel, was wir erleben, natürlich ganz anders verarbeiten als sprachlich... aufgenommen Informationen, Fakten, Namen und dementsprechend unser Gehirn da ganz unterschiedliche Systeme hat, um mit umzugehen.

00:05:02: Und das evolutionäre, einfach viel stärkere System ist eben, dass wir das erleben, das wahrnehmen, das autobiografische Gedechnis, was aber sehr selten bei den Dingen, die uns stressen, eine Rolle spielt.

00:05:11: Und das kann man bewusst verändern.

00:05:14: Das Bewusstveränder ist ja sehr, sehr spannend, weil du redest in dein Buch ja wirklich darüber, dass man sein Gehirn auch so trainieren kann wie ein Muskel.

00:05:20: Und ich habe witzigerweise wirklich mal, das war eine meiner ersten Hausarbeiten, die ich mal passenderweise weiß ich nicht mehr in welchem Fach, aber im Studium habe ich dann mal einen wirklich einen Vortrag an Hausarbeit über das Thema Gedächtnis-Training gehalten.

00:05:35: Und da war das schon teilweise auch ein bisschen abenteuerlich.

00:05:39: Da war dann die positive Wirkung von Knoblauch, da war die positive Wirkung davon, wenn man eine Mütze trägt oder nicht, dann auch das Thema Tanzen scheint auch eine positive Wirkung auf das Gedächtnis zu haben.

00:05:49: Aber all das kam mir dann doch schon so ein bisschen... Ich sag es mal doch, tendenziell eher unwissenschaftlich vor.

00:05:55: Genauso wie auch, es gibt ja immer so Gedächtnestrainer, die man dann auch so, so, ich hab die damals tatsächlich noch von, von PM-Verlag, so als, als Heft so zum, zum Rätseln so gehabt und so.

00:06:07: Aber ich weiß aber nicht so genau, wie alltagstauglich dann das, was man da so trainiert, wirklich dann übertragbar ist.

00:06:14: Und deswegen wäre für mich wirklich die Frage, Frage Nummer eins, kann man sein Gedächtnis wirklich trainieren?

00:06:19: und B, Wo fängt man damit an?

00:06:24: Ja, der Muskelvergleich ist immer ein klein bisschen schwierig, weil beim Muskel das reine Tun tatsächlich ausreicht.

00:06:28: Das ist beim Gehirn ein bisschen anders.

00:06:30: Wenn ich zum Beispiel solche Rätsel immer auf die gleiche Art löse, ohne viel dabei nachdenken zu müssen, ist es nicht wirklich ein Training.

00:06:38: Also

00:06:38: Beispiel Sudoku habe ich das Gefühl, als ich damit irgendwann mal anfing, dachte ich so, Mensch, also Wahnsinn, was da alles in meinem Kopf losgeht.

00:06:46: Heute würde ich sagen, ich bin da in so einer App, habe ich mich mittlerweile auf den Expert-Level hochgearbeitet und es ist jetzt nicht mehr so eine Challenge, wie es mal im Anfang war.

00:06:54: Also meinst du das?

00:06:55: Genau das meine ich.

00:06:57: Diese Rätsel, Sudoku Kreuzorträtsel, Rätselhefte, also die könnten tatsächlich ein gutes Gedächtnis-Training sein, wenn sie uns herausfordern.

00:07:04: Und das gilt insbesondere auch fürs Älterwerden, wo es sogar einen ganzen Bundesverband für Gedächtnis-Training gibt, der gar nicht so sehr arbeitet, wie ich das tue, wenn ich Gedächtnis-Training sage, am ganz vielen in diese Richtung geht, Menschen da weiter mental zu aktivieren, herauszufordern, weil wir wissen genau, das ist das Wichtige, um die sogenannte Kopentiebe-Reserve, um die es in den Studienauftauch geht, dann weiter aufzubauen, zu fordern, dass man einfach ein bisschen robuster ist gegen Prozesse, die durch Alter worum auch immer sowieso passieren.

00:07:30: Das heißt, dieses Training funktioniert schon.

00:07:32: Aber, und du hast das aber schon ankommen sehen, das, was ich ja vorstelle, da geht es wirklich um Gedächtnisstrategien, die einem helfen, das Gedächtnis, das man hat, endlich ganz anders zu benutzen, anders einzusetzen, obwohl die Effektgrößen, die man damit erreicht, wirklich nochmal ganz anders sind.

00:07:45: Das heißt, natürlich gibt es sehr viele Dinge, die dem Gehirn gut tun.

00:07:47: Und natürlich bitte auch auf Bewegung achten, auf Ernährung und solche Dinge wie Tanzen kombinieren das.

00:07:53: Man bewegt sich und muss kognizierlich herausfordern, also ist alles super.

00:07:58: Wenn ich über Gedächtnis-Training spreche, meine ich meistens tatsächlich gedächtige Strategien, Methoden, die man wirklich erlernen und anwenden kann, die einem sowohl Leute als junger Mensch helfen beim Studieren in der Schule, im Berufsleben, im Alltag.

00:08:10: aber eben tatsächlich gleichzeitig auch immer automatisch halt auf der Grenze einen herausfordern, das Gedächtnis einzusetzen, dass man eigentlich immer auch zusätzlich in diesen Trainingsbereich unterwegs ist.

00:08:19: Darum greift das für mich Hand in Hand.

00:08:21: Richtige Methoden, um das Gehirn gut zu verwenden, bloß natürlich das Gehirn auch einsetzen.

00:08:26: Und ich hoffe, ich mache die Klammer jetzt nicht so groß.

00:08:29: Da sehe ich schon auch immer noch Herausforderungen, wenn ich dann sehe, dass heute Menschen in KI benutzen, um selber noch weniger zu denken.

00:08:35: Ich mag KI, ich glaube, das kann tolle Dinge bringen, aber wenn es dazu führt, dass ich selber weniger nachdenke und weniger ein herausfordernden Denken unterwegs bin, ist das sicherlich nicht gut für uns.

00:08:43: Ja, das glaube ich sofort.

00:08:45: Ich finde einen Punkt ganz interessant.

00:08:47: Ich bin hier ja der größte Kreatin-Fan, das ist eben hat ein Mikronährstoff, der tatsächlich die Energieversorgung im Körper optimiert.

00:08:55: und da dem Zusammenhang sage ich immer, dass meine kognitive Leistungsfähigkeit dadurch gesteigert wurde.

00:09:00: Warum?

00:09:01: Weil ja der größte Einzelverbraucher, dem wir im Körper haben, ja das Gehirn ist das zwanzig Prozent so im Schnitt.

00:09:07: Und du sagst, dass du in Studien oder das Studien ist gezeigt.

00:09:12: haben, dass ein trainiertes Gehirn weniger Energie braucht.

00:09:16: Das finde ich ja ganz spannend, dass man auf der einen Seite ein performanteren Motor hat, in dem Sinne der weniger Sprit braucht.

00:09:21: Also was verändert sich da genau im Kopf?

00:09:25: Okay, ich versuche mal einzuführen, dabei zu erklären, dass es zutief wissenschaftlich wird.

00:09:30: Was wir benutzen, ist der Kernspintomograph, das MRT.

00:09:33: Und damit können wir tatsächlich messen heutzutage mit der funktionellen Kernspintomographie, auch wo im Gehirn Aktivität bei irgendeiner Denkaufgabe vorliegt.

00:09:41: In meinem Fall sind das natürlich Gedächtnisaufgaben.

00:09:43: Und da können wir tatsächlich sehen und das war mir vorher, weil es nicht so, dass ich das vorher eh schon wusste, sondern das war eine Forschungsfrage, wo beide Ergebnisse für mich denkbar waren, dass wir da erstmal einen Anstieg sehen oder auch was anderes.

00:09:54: Aber was wird tatsächlich sehen, dass Menschen, die ihr Gedächtnis sehr gut trainiert haben mit solchen Strategien, selbst wenn die sehr herausfordernde Merkaufgaben lösen?

00:10:01: In der Studie, die am meisten Reichweite hatte von uns, mussten die Menschen sich im Kernschnitt homografen, also in dieser Röhre, liegen seventy-zwei Begriffe einprägen in der richtigen Reihenfolge.

00:10:10: Zwei Sekunden pro Wort sind nur auf dem Bildschirm, also schon sehr herausfordernde Aufgabe.

00:10:14: Die meisten ohne Training wissen hinter so zwanzig von den seventy-zwei Worten noch.

00:10:19: Nur noch mal ganz kurz, damit ich das richtige verordere.

00:10:22: Mein Gehirn ist nichts.

00:10:22: Schauen wir noch nicht so schnell.

00:10:23: Also, zwei Sekunden pro Wort habe ich Zeit, um es mir einzuprägen.

00:10:29: Und in der Summe seventy-two Worte und noch in der richtigen Reihenfolge.

00:10:32: Richtig verstanden?

00:10:33: Idealerweise in der richtigen Reihenfolge.

00:10:34: Wir haben dann tatsächlich vor allem gezählt, welche Worte mit dabei waren.

00:10:38: Wir dachten vorher, dass es noch einen Unterschied macht.

00:10:40: Da war tatsächlich das Ergebnis, dass die Artivis auswerten nicht so relevant war für das, was uns interessiert hat.

00:10:46: Darum haben wir am Ende einfach die gezählt, die richtig waren.

00:10:49: Aber ja, die Aufmerksamkeit, die sie bekommen haben, war schon versucht, die auch, wenn möglich, in der richtigen Reihenfolge einzubringen.

00:10:54: Merkst du dir, wenn möglich, in der richtigen Reihenfolge, um es ganz komplett zu machen, innerhalb dieser Scanner-Session gab es noch einen zweiten Block, wo die Worte noch mal zurück kamen, wo man dann was dazu beurteilen musste, je nach Kondition der Studie.

00:11:07: Das heißt, man hat es vier Sekunden pro Wort gesehen.

00:11:09: Also immer noch gering.

00:11:11: Es gab eine Wiederholung, wo man aber nicht unbedingt die Reihenfolge noch mal hatte, aber man hat alle Worte noch mal gesehen.

00:11:18: Okay, gut.

00:11:19: Und was ist dabei rausgekommen?

00:11:20: Was passiert dabei im Kopf?

00:11:22: Was passiert dabei im Gehirn?

00:11:23: Und dann haben wir uns natürlich auch angeguckt, die Aktivierung während der Aufgabe.

00:11:27: Wir messen das dadurch, dass wir mit den Cancellentomographen den Sauerstoff verbrauchen gehören messen können.

00:11:32: Nicht auf die einzelne Gehirnzelle genau, aber so auf so Kubikminimeter kriegen wir das schon hin, dass wir sagen können, da ist gerade Sauerstoff verbraucht worden.

00:11:40: Das heißt, wenn das während der Gedächtnisaufgabe der Fall war, ist das offensichtlich für die Aufgabe relevant gewesen.

00:11:45: Und durch sechs Wochen Training haben die Leute hinterher statt ... ... zwanzig von den seventy-fache Worten im Schnitt ... ... ich runde ein bisschen, das waren nicht die ... ... genauen Werte, aber ungefähr ... ... sechzigworte von den seventy-fache Worten gewusst.

00:11:54: Also über sechs Wochen Training ... ... eine Verdreifachung der Leistung im Schnitt, ... ... also ganz massiv.

00:11:59: Und jetzt würde man denken, jetzt war doch auch ... ... viel, viel mehr los im Gehirn, weil die haben ... ... mit Techniken gelernt, die sie nutzen ... ... und das Gehirn an das einzusetzen.

00:12:04: Das Ergebnis war, wir haben weniger ... ... Energieverbrauch im Gehirn gehabt, ... ... also weniger Aktivität.

00:12:09: Und das kann überraschen.

00:12:11: Aber es spricht eben dafür, dass diese Methoden vor allem helfen, sein Gedächtnis so zum Nutzen, wie es eben am besten funktioniert.

00:12:16: Weil anstatt Rheinsprachricht, durch das sich immer wieder Aufsagen, Haus, Baum, Kuh, was auch immer, nutzt man plötzlich das Gedächtnis für Bilder für Erleben.

00:12:24: Und das braucht einfach viel weniger Aufwand, um die Inhalte gut abschweichern zu können.

00:12:27: Und das englische Wort dafür ist die Neural Efficiency Theory.

00:12:31: Das heißt, man macht das Ganze einfach sehr viel effizienter, obwohl die Leistung besser ist, so dass am Ende sogar weniger Aktivität da ist.

00:12:37: Wir haben also das Indirekt über die Aktivität gemessen.

00:12:40: um wirklich den Energieverbrauch zu messen, bräuchten wir einen CT oder ein PET-CT.

00:12:44: Das ist ein Verfahren, was etwas invasiver ist.

00:12:47: Der Cangement-Homograph hat keine Vollgeschehen bei PET-CT, weil man radioaktive Tracer nutzt.

00:12:53: Rein für eine Studie, um was herauszufinden, gibt es auch welche, aber muss man sehr vorsichtig sein.

00:12:57: Wir haben darüber nachgedacht, haben uns dabei gegen entschieden, weil es eben eine ganz geringe Gefahr für Vollgeschehen bietet, die der Cangement-Homograph nicht hat.

00:13:04: Darum haben wir das gelassen, auch haben wir kein direktes Maß für den Energieverbrauch, aber ich habe eben... Ja, dem Blick auf die Energie, sozusagen indirekt, weil ich sehe, dass einfach weniger Aktivität da war, trotz deutlich besserer Gedächtnisleistung.

00:13:17: Wow, wow.

00:13:18: Jetzt kommen wir doch mal zu der Aussage, es gibt ja einige Leute sagen, Mensch, ich habe ein schlechtes Gedächtnis.

00:13:24: Ist das überhaupt ein valider Aussage aus deiner Sicht oder ist das einfach nur ein schlechter Glaubenssatz?

00:13:29: In den allermeisten Fällen das Zweite.

00:13:32: Ich fühle mich behaupten, dass es keine Unterschiede zwischen den Menschen gibt und irgendwie sowas wie Talent, komplett eine Frage zu stellen, wer quatscht.

00:13:37: Dann greif ich einfach mal auf die Studie zurück.

00:13:39: Die Leute haben das geübt, sechs Wochen lang.

00:13:41: Und hinterher waren die schlechtesten besser als die besten vorher.

00:13:45: Das finde ich doch sehr spannend.

00:13:46: Ja, das

00:13:47: ist total motivierend

00:13:48: auch.

00:13:48: Ja, das hoffe ich doch.

00:13:50: Natürlich stimmt es trotzdem rein.

00:13:51: Faktisch als Aussage, auch am Ende gab es welche, die die schlechtesten waren, welche, die die besten waren.

00:13:55: Ja, okay.

00:13:57: Und da hat sich alle endstrechtende Rolle gespielt.

00:13:58: Aber nach den sechs Wochen Training waren die schlechtesten besser als die besten vorher.

00:14:01: Und das finde ich die viel wichtigere Aussage.

00:14:04: Ja, total, total spannend.

00:14:06: Es ist ja das generelle Problem.

00:14:08: Also ich würde jetzt sagen, also ich war früher immer bekannt dafür, dass ich mir wahnsinnig guten Menschen merken konnte, Situation, Zusammenhänge und so weiter.

00:14:16: Also ein guter Freund von mir, Andreas, der hat mich immer als sein Elefanten bezeichnet.

00:14:22: Das bin ich heute nicht mehr.

00:14:23: Und das habe ich auch in einem dieser Podcastgespräche schon mal.

00:14:29: weil ich mir auch Gedanken drüber mache, woran das liegt, ob das eben tatsächlich schon eine altes Erscheinung ist.

00:14:33: und dann sagt er mir eben halt, ich glaube, es war der Dr.

00:14:37: Volker Busch, der sagte zu mir, nee, es liegt einfach daran, dass ich gar nicht mehr, ich glaube, er hat so ein ganz witziges Wort benutzt, Einsaktive, also die Informationen konnten nicht mehr so verarbeitet werden.

00:14:49: Das heißt, wenn wir beide uns dann irgendwo auf einer Veranstaltung kennenlernen, dann würde ich danach dann irgendwie nach Hause fahren, im Auto, mit der Bahn, mit was immer.

00:14:57: und würde nur immer unser Gespräch nachdenken.

00:14:59: Und dann kann sich das natürlich in irgendeiner Weise dann auch setzen, einsacken, wie auch immer diese Formation verarbeitet werden.

00:15:07: So, was machen wir heutzutage, in dem Moment, wo wir uns dann kennengelernt haben?

00:15:11: Geht man da nach raus, guckt als erstes auf Smartphone, beantwortet irgendwelche Nachrichten, schaut sich Katzenvideos an, keine Ahnung, was, hört ein Podcast.

00:15:20: In meinem Fall will ich sehr, sehr häufig, dass ich dann wieder mit neuen Informationen reingehe, sodass ich das gehört, dass unsere kennenlernen Boris und Nils lernen sich kennen und woher haben sie gesprochen.

00:15:28: Gar keine Möglichkeit habe, das nochmal zu reflektieren und Einsacken zu lassen.

00:15:32: Ist das das Problem oder siehst du vielleicht noch eine andere Ich sage mal, größere Gefahr in der Zeit dieser ganzen Informationsflut.

00:15:43: Wenn du das hast, du oder dann Volker, ich kenne ihn gut, großartiger Kollege, eigentlich schon sehr gut beschrieben.

00:15:47: Das ist ein großer Teil des Problems.

00:15:49: Tatsächlich geht es in den Studien oft darum, was unser Geld macht, wenn wir nicht mit etwas aktiv sind.

00:15:54: Vom Gehirn her gesprochen haben wir tatsächlich verschiedene Betriebsmodi.

00:15:57: Und das, ja, es gibt einen Modus, der wird im englischen Default-Mode genannt, das wäre übersetzt der Standard-Modus.

00:16:04: Im deutschen Gesandhabeise spricht er meistens vom Guru-Modus.

00:16:07: Und das ist, irgendwie beides ist so ein bisschen irreführend, Guru-Modus, dahingegen, dass das Gehirn in dem Moment nicht ruht.

00:16:14: Das heißt, das Gehirn ändert seine Eigenaktivität nicht, das ist da nicht weniger aktiv.

00:16:18: Es verarbeitet aber weniger extern, so ist viel mehr in der internen Verarbeitung.

00:16:24: Standardmodus, dass es das nicht ist, sehen wir daran, wie du beschrieben hast, dass wir heute sehr selten da drin sind.

00:16:28: Weil wir sehr viel mehr in diesen Aufmerksamkeitsmodus sind.

00:16:31: Das sind halt verschiedene Modi, die so ein bisschen miteinander konkurrieren.

00:16:33: Und der Aufmerksamkeitsmodus, das Attention Network Englisch, kriegen vielleicht heutzutage für viel mehr Raum, als es sein sollte.

00:16:41: Oder zumindest auch, als es früher war, evolutionär gesehen.

00:16:44: Wir gehen ja schon davon aus, dass das echt hier Gründe hat, warum sich das so entwickelt hat.

00:16:48: Und da war es für die Menschen immer total wichtig, Informationen aufnehmen, erleben, was passiert gerade und es dann auch verarbeiten zu können.

00:16:53: Und da gibt es eine Fachwort für die Gedächtniskonsolidierung.

00:16:56: Wenn ich also gar überhaupt nicht bewusst mit etwas besiches, holländisch, sorry, weil ich es in Holland erforsche, mit etwas beschäftigt bin, dann führt das dazu, dass das Gehirn dann trotzdem weiterverarbeiten kann.

00:17:09: Vielleicht ein Beispiel noch mal aus der Hirnforschung, was ganz spannend ist.

00:17:12: Wenn ich Menschen bitte sich an etwas zu erinnern, was sie heute gelernt haben oder was sie letzte Woche gelernt haben oder vor ein paar Tagen, ist relativ wenig Zeit vergangen.

00:17:20: Aber was im Gehirn passiert in dem Moment ist, erinnern es.

00:17:22: unterscheidet sich komplett, wer etwas übertrieben, aber extrem stark.

00:17:26: Also eine ganz andere Gehirnaktivierung, insbesondere der sogenannte Hippocampus, der tief drinnen im Gehirn liegt, ist am Anfang total wichtig, sich daran erinnern zu können, nach ein paar Tagen gar nicht mehr.

00:17:37: Und das zeigt, dass im Gehirn in der Zwischenzeit viel passiert sein muss.

00:17:40: Und das, was passiert, diese Konsolidierung, das Aufräumen des Chaos, von dem wir am Anfang gesprochen haben, passiert stark in Schlaf.

00:17:47: Aber auch immer, wenn Phasen da sind, wo ich gerade in diesen Standard-Modus, in den Ruhemodus reingehe.

00:17:52: Und wenn ich das heute viel zu wenig habe, weil das ist ja genau richtig beschrieben, schnell das Handy gezückt wird, eine andere Information reinkommt, dann kann das gehen, das gar nicht zwischendrin so verarbeiten, wie es nötig wäre, um es gut abzuspeichern.

00:18:03: Das heißt, diese Beobachtung ist vollkommen richtig und kann man auch wissenschaftlich gut begründen.

00:18:06: Was ich ergänzen würde, ist, ich kann halt schon dafür sorgen, dass ich beim Märken was tue, dass gleich viel mehr Verbindung da sind, dass die Chance sind, dass es dann gut verarbeitet werden kann, deutlich gesteigert wird.

00:18:17: zum Beispiel eben beim Namen merken, wenn ich mir Bilder dazu baue.

00:18:20: Wenn ich nicht nur sage, dass das der Boris, sondern ich stelle mir vor, da ist Boris, und die ganze Zeit schaut dem Boris weg über die Schulter.

00:18:25: Und ich wundere mich, warum Nils das nicht endlich mal anspricht?

00:18:27: Was ist denn das jetzt hier?

00:18:29: Passiert nicht, aber wenn ich es mir vorstelle, habe ich mir aktiviert, mehr Verbindung.

00:18:33: Wenn jetzt ein paar verloren gehen, ist die Chance, sodass noch genug da sind, einfach viel, viel größer.

00:18:37: Gleichzeitig ist das emotional lustig, wird vom Gehirn also viel eher in einer Konsolidierung weiterverarbeitet.

00:18:43: Und dann kann die Gedächtnisleistung eben entsprechend stark gesteigert werden, obwohl die Prozesse natürlich trotzdem genauso gelten.

00:18:52: Aber ich glaube jetzt haben wir doch wirklich den Punkt erreicht, wo wir sagen, jetzt wollen wir es auch wirklich lernen.

00:18:56: Dann erklär uns doch bitte mal die, ich glaube sie heißt auch Loki Methode oder eben halt den Gedächtnispalast.

00:19:02: Also nehm doch mich und die Hörerinnen doch mal mit, damit wir auch jetzt sozusagen dein Palast oder vielleicht auch unseren eigenen kennenlernen.

00:19:09: Wunderbar.

00:19:11: Unser Gehirn kann extrem gut mit Bild und mit Ort arbeiten.

00:19:14: Besonders hilft es als Struktur, wenn ich das vorbereitet habe.

00:19:17: Das ist also im Langzeitgedächtnis schon drin ist.

00:19:19: Glücklicherweise kennen wir alle total viele Orte.

00:19:20: Wo wir wohnen, wo wir vielleicht früher gewohnt haben, wo wir arbeiten, durch den Park oder die Stadt, wo ich öfter mal unterwegs bin.

00:19:27: Und hilft es ganz konkret, einen Weg in der Vorbereitung mit festen Stationen festzulegen.

00:19:31: Wirklich Wegpunkte zu definieren, die irgendeine ansatzweise logische Reihenfolge haben.

00:19:37: Also in so einem Raum gerne mit oder gegen die Uhr rumgehen.

00:19:40: Und dann kann es sein, wenn das die Küche ist, bei mir, der Weg in der Küche ist, zum Beispiel erst der Kühlschrank, weil der in der Zimmer-Ecke steht, dann nehmen wir es die Herdplatte, die Dunstabzugsaube, Kaffeemaschine, Spüle.

00:19:49: Und so habe ich wirklich Wegpunkte festgelegt.

00:19:51: Weil ich meine Küche einigermaßen gut kenne, wenn ich jetzt auch hier bin zu Hause, kann ich kurz die Augen schließen.

00:19:57: Ist unterschiedlich stark, wie stark die Leute das visuell wahrnehmen, dass sie das jetzt vor sich sehen.

00:20:01: Natürlich weiß ich, räum ich schon genau, wo jetzt was ist und welche Wegpunkte ich da festgelegt habe.

00:20:06: Wenn ich mir jetzt etwas einprägen möchte.

00:20:08: Und das kann das Symptome sein wie eine Einkaufsliste.

00:20:10: Das könnte aber auch wirklich komplexe Themen werden.

00:20:12: Stelle ich mir an diesen Wegpunkten Dinge vor, die irgendwie komisch lustig, skurril, merkwürdig sind, die da passieren.

00:20:18: Das heißt, wenn ich mir eine Liste von Gegenständen merken möchte und das erste Wort ist die Jacke, dann stelle ich mir vor, ich mache den Kühlschrank auf oder eine Jacke drin.

00:20:26: Und ich frage mir wahrscheinlich, wenn meine Kinder waren, das denn jetzt?

00:20:28: Oder muss ich doch mal zum Demenz-Toktor?

00:20:31: Als es nicht passiert, ich habe es mir nur vorgestellt, das ist das erste Bild.

00:20:35: Und so kann ich der Schrittweiser durchgehen.

00:20:36: wenn ich nach Hause komme und da ist die Jacke im Kühlschrank, ich habe mit dem achtzenden Geburtstag von meinem Sohn, würde ich noch erzählen, weiß noch, wie du mir damals die Jacke in den Kühlschrank gestopft hast, und wann es einfach so hängen bleibt.

00:20:46: Diese Bilder bleiben jetzt genauso, fast genauso gut hängen, wenn ich sie mir bewusst vorgestellt habe, dass ich sie hinterentsprechend abrufen kann.

00:20:53: Mit zwei zusätzlichen Vorteilen, weil das Ganze jetzt ein festen Ort hat, belastet es mich nicht mehr, ich muss mich nicht mehr sorgen machen, oh, merke ich mir das, ich dachte, die Jacke spricht da nicht vergessen.

00:21:00: Ich weiß ja genau, wo ich mir das Bild abgelegt habe.

00:21:03: Und das Zweite ist, weil es eben dadurch auch trainiert wird, ich diesen Weg immer wieder einsetze, gewinne ich dabei auch enorm an Tempo.

00:21:09: Das ist das, was wir zuvor in den Studien sehen, als auch Menschen, wie ich, die als Hobbygedächtnisport betreiben, dann natürlich auf die Spitze treiben, wie schnell man sich da merken kann, womit man jeden und jede, die das nie trainiert hat, dann nicht unglaublich beeindruckend verblüffen kann.

00:21:22: Insbesondere, wenn man es dann noch mit ein paar anderen Techniken kombiniert, sind halt enorme Gedechnisverbesserungen nötig, möglich und ein Gedechnisbalast oft dafür nötig.

00:21:31: Und bei mir ist es da nicht einer, den ich habe, weil ein Nachteil der Technik ist, dass sie zu gut funktioniert.

00:21:37: Das sage ich bewusst ein bisschen ironisch.

00:21:38: Aber wenn ich jetzt mir morgen was merken will, weiß ich immer noch, da ist die Jacke im Kühlschrank.

00:21:42: Das heißt, wenn wir in kurzer Zeit mehr merken wollen, lohnt es sich auch, sich ein paar mehr Wegpunkte zu machen.

00:21:48: In meinem Buch.

00:21:48: ... habe ich ja so ein Monatsprogramm beschrieben, ... ... da bleibt in dem einen Monat tatsächlich ... ... nicht beim ersten Gedächtnispalast, ... ... sondern idealerweise hat man dann am Ende des Monats, ... ... wenn man jeden Tag ein paar Minuten trainiert, ... ... das ist jetzt nicht so, ... ... dass man da einen Monat voll Zeit Gedächtnis ... ... da nicht machen soll, ... ... dort jeden Tag so ein paar Minuten, ... ... und wenn man sich dann in der Zeit ... ... zwei, drei Mal in der Gedächtnispalast baut, ... ... ich würde behaupten, in eine halbe Stunde ... ... geht das ziemlich Wutsicht, ... ... einen Weg mit ... ... fünfzig Punkten in der eigenen Wohnung zu machen, ... ... dann hat man hinterher schon wirklich ... ... einen großen Schatz mit drei Gedächtnispalästen, ... ... wo man sehr viele Informationen ... ... ganz sicher ablegen kann.

00:22:20: Okay, das heißt also Wegpunkte.

00:22:21: könnte dann sein, dass ich, wenn du sagst jetzt, fünfzig Sachen, könnte ich die fünfzig Sachen bei mir in die Küche packen?

00:22:26: oder würdest du sagen, die dann würde sich schon mehr eignen, die ganze Wohnung durchzugehen?

00:22:30: Ich kenne deine Küche nicht.

00:22:34: Normalerweise empfehle ich in einer normalen Wohnung, in einem normalen Einfamilienhaus, Wohnung geht genauso.

00:22:39: Und am Ende auch in einem Studio, da sind es keine eigenen Räume, das so Zehnerblockweise zu machen.

00:22:43: Wir haben zehn Finger Dezimalsystem, das heißt Zähnen an Struktur markt unser Gehirn sowieso total gerne.

00:22:48: Das sind wir jetzt dran gewöhnt.

00:22:50: Gibt es auch zig Studien zu, die echt zeigen, dass das für das Gehirn ein Unterschied macht, ob ich Listen von neun oder zehn Dingen ausnehme.

00:22:55: Neun fühlt sich einfach nicht so gut an.

00:22:57: Und darum habe ich meistens die Empfehlung, zehn in der Küche, zehn im Watt, zehn im Wohnzimmer, zehn im Schlafzimmer.

00:23:02: Und dann, je nachdem, ob ich andere Zimmer habe oder nicht zehn im Flur oder wenn ich noch ein extra Zimmer habe, Arbeitszimmer, dann bin ich da zehn.

00:23:09: Okay, das habe ich verstanden.

00:23:10: Jetzt würde ich jetzt aber sagen, wenn das wirklich gut funktioniert, wie du schon sagst, wenn ich jetzt wirklich erst mal für meine Einkaufsliste dann mache.

00:23:18: Und dann war ich jetzt, bevor ich losgehe zum Einkaufen, mache ich dann einmal meine Wohnung voll mit all diesen Dingen, die ich kaufen möchte.

00:23:26: Dann kaufe ich ein und dann möchte ich aber dann am nächsten Tag mir was anderes merken.

00:23:32: Ist das dann nicht vielleicht schwierig, weil ich immer noch die Jacke im Kühlschrank habe?

00:23:36: Genau.

00:23:37: Darum hilft es dann am nächsten Tag wirklich, eine andere Liste in einen anderen Raum zu benutzen.

00:23:41: Wenn ich mir so zum ersten Mal zehn, zwanzig Dinge gemerkt habe, habe ich vielleicht ein, zwei Zimmer benutzt, dann nehme ich danach eben die anderen.

00:23:47: Aber wenn meine Wohnung hier sozusagen dann einmal kontaminiert ist mit Jacken im Kühlschrank und ich weiß nicht was, dann, was bietet sich dann an?

00:23:56: Lass mich nochmal bei der Wohnung bleiben, wann man die wieder einsetzen kann.

00:23:59: Aus meiner Sicht würde ich sagen, nach ein, zwei Wochen geht das schon.

00:24:02: Und zwar hast du dann selber eine Entscheidung getroffen, entweder hierhin oder dahin, habe ich mir damit etwas gemerkt, was ich langfristig wissen will oder nicht, habe ich mir die Eikaufsliste gemerkt und ich war am Nachmittag oder am nächsten Tag einkaufen, brauche ich die so wahrscheinlich nie wieder die Liste.

00:24:15: Das heißt, die werde ich nicht mehr bewusst abrufen, nicht mehr bewusst wiederholen.

00:24:19: Und dann kann ich in der Woche, am Anfang vielleicht, wenn man es noch nicht so oft geübt hat, in zwei Wochen den Weg nutzen, ohne dass das stört, dass ich mir da schon mal was mitgemerkt habe.

00:24:28: Wenn du sagst, ne Quatsch, ich merke mir nicht die Einkaufsliste, die kann ich mir auch mitnehmen, aber ich will mich in das Thema, wie auch immer, Nährstoffe fürs Gehirntiefe einarbeiten, mir dann Fachbuch anschauen, das will ich bitte auch in einem Jahr noch wissen, dann kommst du über eine gewisse Wiederholung nicht drum herum.

00:24:42: Idealer, was es immer durch sich selber daran erinnern, wo der Gedächtnis bei das perfekt für geeignet ist.

00:24:46: Was habe ich da in den Kühlschrank gestoppt?

00:24:49: Ah, die kreativen Dinge, da steht viel Kreativ.

00:24:51: Ich habe mir Bilder gebaut, die für den Kühlschrank stehen.

00:24:53: Ich habe es dann drei, vier Mal abgerufen in den nächsten Tagen.

00:24:55: Jetzt sitzt das Ganze untereinander so gut, dass ich es nicht vergesste, wenn ich jetzt wiederum in ein, zwei Wochen was anderes da ablege.

00:25:02: Das heißt, zwischendrin entweder es war nur für eine kurze Gedächtnisleistung, ich hatte jetzt den Vortrag, den Workshop, ich will das jetzt wissen, ich will jetzt die zwanzig Leute mehr mit Namen merken, aber wahrscheinlich sehe ich sie ab morgen nie wieder.

00:25:13: Es geht dann raus.

00:25:14: Und das ist Langzeitwissen, das soll drin bleiben, muss ich noch mal bewusst abrufen und auch mehr als einmal, aber dann ist es danach so gut untereinander gefestigt, der Pokampus nicht mehr nötig, wir hatten das, dass ich den Weg auch benutzen kann.

00:25:25: Also Wege sind wieder verwendbar.

00:25:27: Aber so ein, zwei Wochen sollte man dem schon geben.

00:25:29: Und da würde ich sagen, am Anfang kommt man mit der Wohnung ziemlich weit.

00:25:32: Und wenn man dann merkt, hey, ich brauche jetzt echt mehr Platz, dann kann man einfach was ergänzen.

00:25:35: Und weil man dann schon Erfolg damit hatte, ist das dann auch echt keine Herausforderung mehr.

00:25:38: Und ich hatte dann bei mir damals den zweiten Weg im Garten gebaut.

00:25:41: Ich hatte kurz vom Abitur damit angefangen, mit diesen ersten beiden Wegen einem Haus bei meinen Eltern, wo ich damals natürlich noch wohnte.

00:25:47: Und einem Garten und dann noch ein bisschen Straße runter, so wie sich, weil der Garten jetzt nicht.

00:25:50: kam ich schon ziemlich weit.

00:25:52: und dann habe ich dann gemerkt, hey, ich will da mehr mitmachen und habe zum Beispiel auf der Abifahrt, wann wir mit Kumpels in Kroatien im Ferienhausen weggebaut, den ich auch heute noch benutze.

00:26:00: und die leeren Bierflaschen, die da standen, sind auch einer der Wegpunkte, weil es an der Abifahrt war.

00:26:05: Und trotzdem funktioniert es heute, wenn ich mir damit Fachinhalte merke, das ist halt das Verblüffende.

00:26:10: Das macht halt auch noch Spaß.

00:26:12: Das ist total lustig.

00:26:13: Das muss ich sagen, ist natürlich schön, wenn man dann auch so seinen Weg dann auch noch mit seiner lustigen, positiven Erinnerung macht.

00:26:19: Und ich finde es total witzig, ehrlich gesagt, dass man insbesondere seinen Gehirn über Bierflaschen trainiert, finde ich schon mal wahnsinnig.

00:26:26: Aber Boris, jetzt kommen wir mal zu dem Einstieg, wo ich sage, okay, früh konnte ich mir Namen und Personen und Zusammenhänge besser merken.

00:26:33: Wenn ich jetzt das, was du mir beschrieben hast, die Jacke im Küche und verstehe ich und wie ich mir Gegenstände merken kann, alles okay.

00:26:40: Jetzt kommen wir doch mal einfach mal... zu der Tatsache, wir haben uns jetzt, wir reden jetzt um die um die zwanzig, fünf und zwanzig Minuten jetzt schon miteinander.

00:26:50: So, da sind ja ein paar Informationen jetzt gekommen.

00:26:51: So, fangen wir erstmal mit dem grundsätzlichen Tatsache an.

00:26:54: Du hast ja drei Vornamen, wenn du so willst, wobei eben halt einer davon der Nachname ist.

00:26:59: Aber erstmal süßlich zu merken, Boris Nikolai Konrad, ich habe tatsächlich immer sehr große Probleme damit, wenn Menschen eben halt Vornamen als Nachnamen haben.

00:27:09: Das heißt, also da habe ich schon mal ein Merkproblem Nummer eins.

00:27:12: Dann haben wir zur nächsten Information dein Buch.

00:27:14: So, ich habe im Schnitt zwei Bücher, die Woche, mit denen ich mich beschäftige in der Podcastvorbereitung.

00:27:20: Auch da kommt man mit der Zeit irgendwann mal ein bisschen durcheinander, mal liegt es eben halt daran, dass man gar nicht genau weiß, wo ist der Titel und was ist der Subtitel.

00:27:28: So, jetzt in deinem Fall müsste ich jetzt sogar hier nochmal ganz kurz nachgucken.

00:27:33: Dein Buch heißt, mehr Platz im Gehirn.

00:27:35: Das heißt, ich möchte mir deinen Namen merken.

00:27:37: Ich möchte mir am Ende Platz im Gehirn merken.

00:27:38: Dann möchte ich so vielleicht eine persönliche Geschichte.

00:27:40: Du hast vier Kinder, hast du mir erzählt.

00:27:42: Du hast gerade nebenbei gesagt, weil du ein niederländisches Wort benutzt hast, dass du ... ... auch in Niederlande jetzt eben halt diese Forschung gemacht hast, so.

00:27:50: Das sind ja alles Informationen, ... ... die ich ja schön finden würde, ... ... wenn wir uns das nächste Mal sprechen sehen, ... ... wie auch immer, ... ... dann auch da sind.

00:27:57: Dann hast du mir jetzt hier, ... ... dass du doch keine Folgerbusche auch kennst, ... ... sodass das eben halt ein geschätzter Kollege ist.

00:28:01: Weißt du so, ... ... all diese Informationen habe ich ja ... ... über dich und deine Person jetzt gelernt.

00:28:06: Das sind fünf Informationen, ... ... die ich jetzt einmal mit ihr so gerade gemacht habe.

00:28:09: Davon kann ich ja keinen Kühlschrank tun.

00:28:13: Doch, ... ... nicht bei allen von denen wäre das relevant.

00:28:16: Also die Wege-Technik, die Räume helfen insbesondere dann, wenn Internet auch eine Reihenfolge haben.

00:28:22: Das interpretieren manche so ein bisschen zu stark und sagen, ich lerne ja normalerweise nicht Listen auswendig, das ist dann ja nur Sport.

00:28:28: Naja, ich würde sagen, ein Fachbuch, was ich lese, das hat auch eine Reihenfolge, weil die Autorin der Autor sich Gedanken gemacht hat, wie sie das präsentiert.

00:28:34: Das macht schon sehr viel Sinn, das mit so einer Technik zu lernen.

00:28:37: Bei Namen ist das deutlich weniger relevant.

00:28:39: Und mich erst Volker Buschendan Boris Konrad kennengelernt hat, ist relativ egal.

00:28:43: Ich möchte lieber nicht Volker als Boris ansprechen, auch wenn die beide Hirnvorscher sind.

00:28:47: Und da hilft es sehr stark, das, was ich visuell wahrnehme, in dem Fall jetzt mein Gesicht, meine Person mit solchen Bildern in Verbindung zu bringen.

00:28:52: Ich hatte dieses Boris-Bild schon genannt.

00:28:54: Oft ist es eine gute Idee zu überlegen, was habe ich denn schon drin in meinem Langzeitgedächtnis.

00:28:58: Und gerade bei Vornamen ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch.

00:29:02: Nicht hundert Prozent, aber sehr hoch, dass ich schon Menschen kenne, wo ich den Vornamen schon mal gehört habe.

00:29:07: Das heißt bei Boris nämlich vielleicht Boris Becker.

00:29:09: ... und mir sagt er, den kann ich echt nicht leiden oder ... ... kenne ich gar nicht, ... ... nehme Boris Johnson, ... ... wird auch nicht besser für mich.

00:29:17: Obwohl Speckers ganze Paar stehen, ... ... habe ich schon kennengelernt, ... ... also war daher das schon okay.

00:29:20: Ja, ja,

00:29:21: ja, ... ... kann ja später damit machen, ... ... aber wir lachen jetzt drüber, ... ... damit ist die Chance, ... ... dass das hängen geblieben ist, ... ... jetzt schon noch mal ein paar Level gestiegen.

00:29:28: Und dann für Nikolai, ... ... sag ich vielleicht, ... ... dann Nikolaus klingt ein bisschen ähnlich, ... ... aber Schritt eins, ... ... ich sorg dir für, ... ... dass die Information jetzt für dich bewusst war, ... ... Nikolai ... ist der Name.

00:29:36: Das ist nicht Boris Nikolaus, das ist das Boris Nikolai.

00:29:38: Jetzt ist es gerade im Arbeitsbedechtnis aktiv.

00:29:41: Wenn ich jetzt bewussten Bildbau z.B.

00:29:42: den Nikolaus-Mütze dich trotzdem trage, das ist ja auch ein bisschen die Jahreszeit, dann hängt das Bild auf.

00:29:50: Wenn ich dieses Interview mit der Nikolaus-Mütze gegeben hätte, würde sich auch jeder daran erinnern.

00:29:54: Nee, Quatsch, aber Nikolaus.

00:29:55: Nee, Nikolai ist der Name dazu.

00:29:57: Und dann für Konrad, für den Nachnamen, könnte ich entweder überlegen, ob ich auch jemanden kenne.

00:30:02: Und dann werde ich tatsächlich die entscheidend sagen, ich nehme vielleicht niemanden, der mit Conrad als Vornamen angesprochen wird, weil das könnte ich ja gar verwechseln, dann denke ich, das war der Vorname.

00:30:10: Ne, dann nehme ich entweder, falls sich jemanden kennt, der auch mit Nachnamen so heißt, oder ich suche mir halt wieder ein Wort, das ähnlich klingt, vielleicht wegen Konzert oder dem Elektronikmarkt, den man etwas anders schreibt als mich, was mit dem Ansprechen ja egal ist, mach mir halt wieder ein Bild dazu, vielleicht eben die Tüte von diesem Elektronikmarkt mit Boris Nikolaj Conrad.

00:30:28: Wenn ich mir das jetzt bewusst vorstelle, Mit wenig Übung, ich verstehe am Anfang, wenn man das zum ersten Mal gehört hat, dann ausprobiert, lenkt es einem von diesem ersten Sprich noch ab.

00:30:36: Ich will mich doch jetzt mit Nils unter Haut halten, dann kann ich doch nicht nebenan mir die Bilder vorstellen.

00:30:40: Darum lohnt es sich am Anfang das ein bisschen zu üben, weil gerade zu meinem Namen kommt man sehr schnell in den Rhythmus, dass ich das eigentlich auch, sobald der Name genannt wird, dann einbauen kann.

00:30:49: Ja, ich habe es jetzt als Sport sehr lange betrieben, dass ich das in die Kundenbruch teilen kann.

00:30:53: Auch wenn ich mir dafür drei, vier, fünf Sekunden nehme, ist das ja absolut zurecht.

00:30:57: Den Namen einfach nochmal aussprechen, wenn ich jemanden kenne.

00:30:59: Die geht mir immer nochmal Zeit.

00:31:01: Herr Behrens oder darf ich Nils sagen?

00:31:04: Nette Frage ist ja auch berechtigt, dass ich weiß, wie ich es ansprechen will.

00:31:07: Habt gleichzeitig beide Namen nochmal ausgesprochen.

00:31:08: Das heißt, ich habe sie jetzt schon mal im Kurzzeitgedächtnis drin und kann mir jetzt eben ein Bild bauen.

00:31:12: Überlegen, ja Nils, kenne ich auch ein paar, dann nehme ich jemanden von das Bild und mit dem zusammen rennst du von dem Bär weg.

00:31:18: Und das stelle ich mir eben vor, dann ist das so lustig, so skurril, dass das gleich mit der Person in Verbindung gebracht ist.

00:31:22: Und wenn das Gespräch jetzt weitergeht, kann ich mir überlegen, wenn die Informationen kommen, die ich ergänzen will, dass ich die Bildgeschichte noch mit einbaue.

00:31:30: Oder ich sage, ich nehme es erstmal bewusst wahr, versuche zwischendrin, mir ist das interessant.

00:31:35: In Holland, der wurden da, ich habe es mir einmal kurz gesagt, damit hat es diesen Aufmerksamkeitsträger bekommen, dass ich jetzt nach dem Gespräch immer noch in Ruhe, noch mit Ruhe nachdenken kann.

00:31:45: Was kam denn jetzt die Information, die für mich relevant war vor?

00:31:49: Und mir dann überlege, brauche ich das in den Bild ein, vielleicht sogar in den Gedächtnisballast oder in diese kleine Bildgeschichte mit der Person, dass ich da in den anderen meisten Fällen mitzufrieden bin.

00:31:57: Wenn ich hinterher wirklich von der Person an mir einen Vortrag anhöre und da bewusster Informationen mir merken will, dann würde ich tatsächlich schon mit dem Gedächtnisballast arbeiten.

00:32:04: Aber so ein Gespräch, wenn ich jetzt mit dir rede und Informationen vorkomme, die für mich spannend sind, nutze ich meistens nicht den Gedächtnisballast, dann brauche ich das eher in diese kleine Merkgeschichte eigentlich mir eigentlich immer mache, weil nahem will ich mir ja schon merken.

00:32:16: Und häng es dann daran.

00:32:17: Okay, okay, das heißt also ich sehe dich jetzt sozusagen vor mir mit einer Nikolausmütze auf, mit einer Konrad-Elektronik-Tüte in der Hand, mit holländischen Holzklocks dran und dann noch vier Minimis sozusagen an der Hand und wie du gerade Volker Busch die Hand röscht.

00:32:39: So

00:32:40: ungefähr, genau.

00:32:41: Okay, spannend, sehr spannend.

00:32:44: gibt es einen Alltags Beispiel wo man die Techniken sonst noch so anwenden kann sage ich mal so weil du hast eben gerade schon gesagt ja wir wollen es ja keine Listen merken und wir wollen ja auch keine Gedächtnis Weltmeister werden aber wo du jetzt nochmal wirklich ein Beispiel hast wo es dann.

00:33:00: Ja auch nochmal mal relevant wird das heißt also du hast gerade gesagt so ein Fachbuch hier zum Beispiel aber ich finde es gibt ja so.

00:33:08: Auch Aufgaben zum Beispiel.

00:33:10: Ich finde, wenn man sich einfach überlegt, was man heute noch alles so erledigen möchte, dann hilft mir das schon, ehrlich gesagt, hier war noch gar keine richtig gute Aufgabenliste der Technik gefunden, das zu tun.

00:33:20: Aber schöner wäre es ja, wenn ich das alles auch im Kopf hätte.

00:33:23: Ja, auch da hilft es eben mit Bildern zu arbeiten.

00:33:26: Oft hilft es einfach nur, sich das noch mal bildhaft vorzustellen.

00:33:28: Also wenn wir... Meine Frau sagt, du schatz kannst du bitte den Brief noch in den Briefkasten werfen.

00:33:33: Und ich sage, ja, mache ich, stecke den in die Computertasche.

00:33:35: Würde es mir wahrscheinlich auch passieren, dass ich den dann abends aus der Computertasche zu Hause auch wieder rausholen.

00:33:40: Wenn ich mir in dem Moment einfach noch mal kurz den Aufmerksamkeitsmoment gönne, den Fokus drauf zu sagen, ich stelle es mir im Bildhaft vor.

00:33:46: An welchen Briefkasten komme ich denn vorbei?

00:33:48: Ach ja, dem hinter dem Büro.

00:33:50: Also ich stimme mir vor, ich rede meine Haustür oder die Büro-Tür von dem Bürogebäude.

00:33:54: Und da ist ein Riesenaufbriefe im Weg.

00:33:56: ist das keine Garantie, aber die Wahrscheinlichkeit schon massiv gesteigert, einfach dadurch, dass ich mehr eingesetzt habe, mir ein Bild dazu vorgestellt habe.

00:34:02: Also das ist was, was man sowieso Aufgaben auf jeden Fall tun kann.

00:34:05: Wenn ich mir eine tolle Podcast-Folge anhöre, eine Artikel lese, einfach immer danach, sich diese kurze Pause gönnen, sich einmal selber zu fragen, was war denn jetzt interessant für mich, warum ging es denn da?

00:34:16: Dann gibt man dem Gehirn diese Chance eben nochmal, das weiter zu verarbeiten selber, es abzurufen, macht einen riesen Unterschied.

00:34:22: Die Effektröße sind sehr, sehr groß, wie viel ich dann eine Woche später noch weiß.

00:34:25: Ich bin ja auch für meine Auftritte, ich bin ja auch viel auf Bühnen, dann ziemlich viel in Deutschland unterwegs, entweder mit dem Auto oder mit dem Zug.

00:34:31: Also ich höre auch sehr gerne Podcasts.

00:34:33: Und das ist tatsächlich was, was ich mir sehr bewusst angeeignet habe, dass ich, wenn es eine sehr lange Folge ist, vielleicht sogar zwischen nun und meiner Pause mache und wenn es sonst eine Folge ist, die ich gehört habe, nicht sofort danach die nächste auf Autoplay, sondern einmal kurz drüber nachdenken.

00:34:47: Ja, war lustig, aber hat keine Relevanz zu mich, ist auch mal ein Ergebnis, ist ja auch okay.

00:34:51: Wenn es gar nicht gut war, hätte ich es wahrscheinlich eher gestoppt.

00:34:54: Und meistens, das war mein Interessant.

00:34:55: Und dazu will ich mir vielleicht nochmal nachschauen.

00:34:57: Und wenn das dann wirklich was ist, was ich mir merken will, dann baue ich mir eben tatsächlich Bildgeschichten dazu oder nutze den Gedächtnis mal was.

00:35:04: Sehr interessant.

00:35:04: Also ich habe das sehr häufig, dass ich... Entweder Formulierung, entweder ein Podcast oder eben halt auch ein Büchernlese, wo ich dann einfach so sage, oh wow, die muss ich mir noch mal merken, die kann ich bestimmt noch mal in einer anderen Stelle dann anwenden, so.

00:35:16: Und die schreibe ich mir mittlerweile auf.

00:35:19: Das heißt, also auch da würdest du sagen, könnte man es theoretisch auch in einen Gedenknis per Last ablegen.

00:35:24: Könnte man?

00:35:25: Ich würde aber gar nicht sagen, dass das eine schlechte Idee ist, weil aus meiner Sicht das Tolle ist ja, dass wir heute viele Hilfsmittel haben und die nutze ich auch gerne.

00:35:32: Das heißt, wenn ich jetzt ... ... mein Buch geschrieben habe und ich hatte ... ... zwischendrin Ideen dazu, ... ... war ich froh, dass ich meine Techniken hatte, ... ... wenn die Idee beim Autofahren joggen ... ... und der Duschen kam, ... ... dass ich jetzt nicht irgendwo raus springen ... ... und das aufschreiben musste.

00:35:43: Ich wusste, das liegt da erst mal, ... ... weil hinterher habe ich es trotzdem ... ... in den Orten an den Computer gelegt, ... ... dass ich dann bin, ich am Text arbeite, ... ... eben die Formulierung, die ich grad toll fand, ... ... jetzt nochmal sehe und denke, warum fandest du die toll ... ... oder die war wirklich toll.

00:35:54: Das heißt, dass ich dann ... ... natürlich trotzdem auch ... ... die Gelegenheit nutze, es noch abzuspeichern.

00:35:58: Die Gefahr sehe ich, dass viele eben diesen Zwischenschritt gar nicht machen, dass sie sich überhaupt erst mal zu merken, so ein sofortes Aufschreiben.

00:36:04: Und dann gehen die vielleicht wieder begeistert sind, weil es ihnen dann völlig unbekannt vorkam, wenn sie es nochmal lesen.

00:36:08: Das ist für das Gehirn eben auch langfristig wirklich nicht gut.

00:36:11: Das Thema hatten wir erst einzusetzen, das Gehirn ist das, was es am fittesten hält.

00:36:15: Ich bin ja gerade Buchschreibeprozess tatsächlich selbst und merke dann so, dass ich, ich bin jetzt gerade kurz vor Abgabe, dass ich immer so, wenn ich so, wenn ich so, wenn ich so wieder durchgehe, dachte ich so, das hast du mal geschrieben, das ist ja wirklich interessant.

00:36:26: Ich

00:36:27: würde jetzt nicht behaupten, dass das bei mir nicht auch mal passieren kann oder umgedreht.

00:36:30: Ja, kommt bei mir auch,

00:36:31: klar.

00:36:32: In der Studie sieht man ja, dass Gehirnsportler weniger Stress empfinden.

00:36:36: Warum hängt ein gutes Gesächen, den ist auch mit einer, ich sage es mal, inneren Ruhe zusammen?

00:36:41: Überwachen ist tatsächlich das... viele Stress, dass man hinterher auch gar nicht weiß, wie kann ich die Informationen ins Wiederfinden?

00:36:47: Ich sehe den Menschen, oh, ich müsste den Namen wissen.

00:36:49: Ich habe gar keine Strategie, es zu suchen.

00:36:51: Wenn ich es mit der Methode gelernt habe, weiß ich, wo ich nachgucken muss.

00:36:55: Sehr platt ausgedrückt.

00:36:56: Und das beruhigt schon mal.

00:36:58: Generell, ob ich jetzt eine Sprecher dann weniger Stress erfahren, das weiß natürlich immer sehr bezogen auf unsere Aufgaben.

00:37:05: Das heißt, ob die das im Allgemeinen anders empfinden, haben wir weniger untersucht.

00:37:08: Das wüsste ich nicht, ob ich das behaupten kann.

00:37:10: Aber generell hilft auch da, wie soll die Sicherung.

00:37:13: Und wenn das durch solche Methoden natürlich viel trainiert hat, hat Adan vielleicht auch wieder andere Möglichkeiten.

00:37:17: Das heißt, eine Empfehlung, die man öfter hört, aber die Leute auch die wenigsten umsetzen.

00:37:21: Wenn ich weiß, da kommt jetzt ein stressvoller Termin, kann ich vorher mit Visor an die Sicherung arbeiten.

00:37:25: Ich kann mir das schon mal vorstellen, wie das abläuft.

00:37:27: Und wenn ich dann merke, ich gehe sofort in den Panikweg, natürlich wird das Jahresgespräch ganz schlimm sein und dann stehe es ganz böse auf mich und finde das alles kacke, was ich gemacht habe.

00:37:34: kann ich mir auch mal ein anderes Bild vorstellen.

00:37:37: Überraschenderweise vollkommen begeistert und bietet mir von sich aus die Lohnerhöhung an.

00:37:40: Heißt jetzt nicht, dass das eine oder das andere realistischer ist, aber ich habe sozusagen die Szenarien schon mal durchgespielt und damit beruhige ich das Drillen.

00:37:49: Und wenn ich eben mit Vollständskraft und Visualisierung öfter arbeite, fällt mir das natürlich auch immer leichter und kann ich damit entsprechend auch mehr auf das Stresssystem einwirken.

00:37:58: Dass ich ganz kurz dazu dieses Stressempfinden, Stresssystem, ist halt sehr stark in diesem unbewussten Verarbeiten verankert.

00:38:05: Da gibt es doch in diesem limbischen System, in dem, was tief drin im Hirn ist, den Pipokampus, der Erinnerung abspeichert, aber eben auch die Amigdala, die ganz stark für dieses Stress erleben, wichtig ist.

00:38:14: Und da ist es wieder so, wie beim Bilddenken, was wir viel zu wenig nutzen, wo das Gehirn sich eigentlich für entwickelt hat.

00:38:20: dass unser Gehirn eigentlich ein Stresssystem entwickelt hat, damit wir überleben, wenn im Walten wilder Wolf uns begegnet.

00:38:25: Und ich weiß, wie ich darauf reagieren kann, dass ich jetzt einen Stressmuntus habe, wo ich schneller reagieren kann, aber vielleicht nicht mehr so tief nachdenken.

00:38:32: Ich habe nicht dafür gedacht, dass ich als siebenvierzigmal am Tag einen Wolf begegnet, weil das nicht passiert ist.

00:38:36: Wenn ich immer siebenvierzigmal am Tag, und das ist man manchmal ja schon wenig, dann Puschnachricht bekomme, die jedes Mal eine kleine Stressor ist, springt das Gehirn jedes Mal in diesen Modus.

00:38:45: Und da sind wir da viel zu viel drin.

00:38:47: Und dann kommt es eben zu dieser Überforderung.

00:38:49: Das heißt, auch Stresswaren zu vermeiden ist sicherlich eine gute Strategie.

00:38:53: Und gleichzeitig aber auch Wege zu haben, damit anders umzugehen.

00:38:56: Weil ich mir ein bisschen angeeignet habe, dann mir auch Dinge vorstellen zu können, die mich beruhigen.

00:39:00: Ist das sicher sehr, sehr gut.

00:39:01: Das heißt immer, dass wir sollisieren in die eine Richtung und es geht eben auch in die andere.

00:39:05: Wenn ich halt jetzt mal einen spannenden Tag habe, die Kinder sind bei der Oma, ich kann alleine bald spazieren oder eben einen schönen Urlaub, dann kann ich das ja auch nur bewusster wahrnehmen.

00:39:15: Nicht nur den Moment genießen, das natürlich auch.

00:39:17: ... aber mir das auch noch mal ... ... bewusst mit anderen Sinn irgendwie ... ... einzuverleiden.

00:39:22: Es gibt ja ganz simple Techniken, ... ... viele haben schon mal so aus dem Bereich des ... ... Achtsamkeitstrainings gehört von der ... ... fünf, vier, drei, zwei, eins.

00:39:28: Technik einfach mal.

00:39:29: Ich muss jetzt mal fünf Dinge wahrnehmen, ... ... die mir gerade gar nicht bewusst waren, ... ... die ich sehe, ... ... vier, die ich höre, ... ... drei, die ich fühle, ... ... zwei, die ich rieche, ... ... vielleicht habe ich noch einen Geschmack im Mund, ... ... damit die Situation noch mal anders zu verarbeiten.

00:39:40: Das ist auch wieder ... ... ein anderer Gehirnmodus tatsächlich, ... ... wenn ich so diese Filter so ein bisschen öffne.

00:39:44: Und wenn ich jetzt merke, ... Nämlich mal mein Extrembeispiel, ich habe jetzt gleich hier ein Fernsehauftritt.

00:39:49: Ich muss jetzt meine Gedächtnisleistung abrufen, am besten auf Weltklasse-Niveau, geht auch an mir nicht spurlos vorbei.

00:39:55: Aber wenn ich dann so ein paar von solchen Momenten abgespeichert habe, wo ich mal kurz gedanktig hingehen kann, reguliere ich einfach das Stresssystem, weil ich dem einfach gerade wie dieses Input-GbN ist eigentlich alles gerade.

00:40:04: ganz gut, dass ich eben nicht mehr bei diesen Schwellen drüber komme, dass ich von ja gestresst, aber dadurch leistungsfähig im Blackout über Forderungen sprengen, sondern ich bringe es da gerade so ein bisschen runter.

00:40:14: Das gilt bei jeder Prüfungssituation, in einem wichtigen Gespräch.

00:40:17: Und es ist tatsächlich am Ende überraschenderweise gar nicht so unähnlich, was selbst, was hoffentlich für manche wahrscheinlich schon, aber für die wenigsten von denen, die uns jetzt zuhören, relevant ist, so auch in die Richtung geht, wie auch traumatische Belastungen verarbeitet werden.

00:40:31: Die Frage kriegt da manchmal, wie kann ich denn was Schlimmes, was mir passiert, das vergessen.

00:40:34: Das sollte nicht das Ziel sein, ist auch nicht realistisch.

00:40:37: Das Ziel sollte sein, dass die Erinnerung daran dich nicht mehr in den Panikmodus schießen lässt, dass du nicht mehr dadurch... ... wie der Traum mal erfährst oder starke Belastung.

00:40:46: Das heißt Traumantherapeuten ... ... wollen tatsächlich gar nicht, dass du es vergisst, ... ... sondern dass es eben dann Entspannung ... ... gibt, die hilft, damit so umzugehen, ... ... dass das dich nicht mehr so belastet.

00:40:55: Die würden dich also in der ... ... Gesprächstherapie bewusst an dem Moment erinnern lassen, ... ... aber dann sofort das Unterbrechen, wenn es jetzt zu viel wird ... ... und sagen, hey, schau mal, die geht es gerade gut.

00:41:03: Du hast einen Tasse Kaffee hier, ... ... einen schönen Stuhl, ... ... einmal atmen, atmen, ... ... hatten dich einen großen Einfluss auf das Stresssystem ... ... und der Gedanke ist eigentlich gar nicht so gefährlich.

00:41:12: Und was eben auch spannend ist, in Bezug zum Bedechnis, da kommen wir ja her.

00:41:16: Was neben dieser Gesprächstherapie sehr gut funktioniert, ist das EMDR, das ist, dass man jemand auch sich daran erinnern lässt, und man gar nicht gesprächsmäßig darauf eingeht, sondern das EMDR, ursprünglich für eine Augenbewegung, iMovement heißt das, EM, the distraction, dass man nämlich damit das Arbeitsbedechnis ablenkt.

00:41:33: Lange dachte man, das hat vielleicht wirklich was mit den Augenbewegungen zu tun.

00:41:37: Bei uns im Institut auch oder dann mehr in New York, eine Kollegin war da hingegangen, hat bis da weiter Vorstand.

00:41:42: ganz gut zeigen können.

00:41:43: Ich persönlich war nicht informiert, aber die Kolleginnen und Kollegen, dass es statt den Augenbewegungen auch hilft, an Kopfwrechen Aufgaben zu machen.

00:41:49: Also das Arbeitsgedächtnis einfach abzulenken, weil dann dieses Wiederverarbeiten ins negative nicht so gut funktioniert.

00:41:54: Was zeigt uns das?

00:41:56: Wie eng gedächtnisene Stress eben da zusammenhängt und dass es sich total lohnt für beide Strategien zu haben und damit umzugehen.

00:42:04: Wow, da war jetzt wirklich ganz schön viel drin.

00:42:06: Also die fünf, vier, drei, zwei, eins Methode, die hatten wir tatsächlich jetzt, glaube ich, jetzt das dritte Mal im Healthwise Podcast.

00:42:12: Also das scheint wirklich eine sehr gute etablierte Methode zu sein und ich habe die auch schon wirklich vielen Leuten empfohlen, die insbesondere jetzt auch gerade, sage ich mal sowas so schon, ... am Burnout oder im Burnout sind, ... ... finde ich ganz toll, ... ... das was du sagst mit dem Vorvisualisieren, ... ... wir hatten hier die Jessica von Bredo Wernel, ... ... das ist so eine zweimal doppelte Olympiasiegerin, ... ... also in der Summe dann vier Gold mit ein.

00:42:34: Und die sagt es auch, ... ... dass sie eben halt in diesen Parkour ... ... dann in dem Sinne schon immer ... ... oder dieses Thema, ... ... die reitet im Kopf schon mehrfach eben halt ... ... wirklich in die Halle und geht dann eben halt dann ihre ... Ihren Wettbewerb durch komplett.

00:42:51: Also die ist dann tatsächlich im Kopf so, dass sie das dann auch einfach mehrfach durchreitet.

00:42:56: So und dadurch dann eben halt auch diese Sicherheit hat.

00:42:58: Also es ist wirklich eine spannende Geschichte.

00:43:01: Das, was mich aber in dem Zusammenhang, du hattest jetzt gerade gesagt, man will so traumatische Erinnerung, kann sie schwer vergessen, aber muss sie nur positiv eben halt hinterlegen.

00:43:12: Für mich ist mal eine grundsätzliche Frage, was passiert eigentlich im Gehirn, dass wir vergessen.

00:43:19: Natürlich, die mein Frage auch idealerweise, wie können wir das verhindern?

00:43:25: Ich würde es behaupten, dass wir noch keine hundert Prozent Antwort darauf auch in der Heldforschung haben, dass da noch solche Dinge passieren müssen.

00:43:31: Aber so ein Modell, wo, denke ich, die allermeisten Gelegenstforschenden zustimmen würden, ist, dass es eine Art, Englisch heißt, dass es ein Global Downscaling gibt, das in diesem Aufräum-Modus, der im Straftag stark passiert, tatsächlich auch dazu gehört, dass tatsächlich auch Verbindungen wieder abgebrochen werden.

00:43:47: Und zwar unselektiv, doch global.

00:43:50: und dass eben relativ viel dadurch verloren geht.

00:43:53: Aber gerade dass das relevant war, ist eben so stark, dass es eben übrig bleibt.

00:43:57: Und wenn ich den Namen eben beiläufig nur gehört und verarbeitet habe, ist er eher bei den Dingen, die wegfallen.

00:44:03: Umgedreht gibt es eben die Schutzmechanismen, um eben das vergessen zu verhindern, die dazu führen, dass in diesem generellen Sinken einzusachen aber wieder gespielt werden, dadurch gefestigt werden.

00:44:14: Also wir sprechen dann schon nämlich von Replay, dass Erinnerungsfolgen im Schlaf dann nochmal abgespielt werden.

00:44:19: Im Tiermodell, wo man ja auch von einzelnen Hirnzellen die Daten auslesen kann, kann man das zumindest für abgegangene Wege und so tatsächlich nachweisen.

00:44:25: Und da gibt es eben verschiedene Faktoren, die dazu führen, dass was auf dieser nochmal Wiederholliste im Gehirn draufstehen.

00:44:31: Emotion, ganz klar.

00:44:33: Stress kann eine Rolle spielen.

00:44:35: Interessanterweise sowohl Neuheit, novelty als auch es passt in Schema.

00:44:40: Das scheint ein bisschen widersprüchlich, aber die Kurve ist ein bisschen.

00:44:42: das, was Wie nicht total neu ist, das habe ich noch nie gehört, voll interessant.

00:44:46: Das bleibt natürlich eher hängen.

00:44:48: Und das, was genau da reinpasst, wo ich schon viel weiß, hat auch eine gute Chance, gut verarbeitet zu werden.

00:44:54: Das, was so in der Mitte ist, war jetzt nicht völlig neu.

00:44:56: Das ist jetzt nicht der erste Boris, aber auch nicht der letzte, den ich kenne.

00:45:01: Das hat die größte Gefahr verloren zu gehen.

00:45:03: Das ist ganz spannend, damit das eben wieder auch mit Methoden beeinflussen kann, wie den Gedächtnestechniken.

00:45:08: Und tatsächlich auch, was eine Rolle spielt, ist, was habe ich selber nochmal abgerufen.

00:45:10: Das ist genau der Grund, warum ich den Tipp vorher gegeben habe.

00:45:14: Wenn ich jetzt den Portrassöre und da war einiges drin, was ... ... dann hat es einfach so gerade gehört, hier, da schon mal bekannt vorkam, ... ... habe ich schon mal von gehört, ... ... ist die Gefahr groß, dass das eher verloren geht.

00:45:23: Nicht nach dem Gespräch, aber mich jetzt doch mal dran erinnere, ... ... wo ging es denn drum?

00:45:27: Also diese fünf, drei, zwei, eins Technik gibt es, ... ... habe ich schon öfter gehört, vielleicht sollte ich das echt mal ausprobieren.

00:45:30: Dann ich ruf ich selber ab und dann merke das Gehirn irgendwie ... Und natürlich ganz spannend, da ist die Hürgenforschung sich noch nicht so einig, was passiert jetzt dabei im Gehirn, bei diesem Entdecken.

00:45:39: Aber dann scheint es im Gehirn irgendwas zu geben, dass das geht mehr, hey, ich habe das selber abgerufen, es ging noch mal, es ging erst rein, aber dann auch noch mal sozusagen vom Langzeit ins Arbeitsgedächtnis zurück, dass das dazu führt, dass das dann nach, auch im Schlaf danach, viel tiefer besser bearbeitet wird, als wenn ich das nicht gemacht hätte.

00:45:55: Der Fakt, der ist sehr, sehr gut etabliert und gut untersucht.

00:45:58: Ja, ich merke das immer, weil du sagst, wenn man dieses nochmal selbst abruft.

00:46:02: Ich merke es immer tatsächlich sehr gut, wenn ich dann danach Leuten davon erzähle, wenn ich denen das versuche, mit meinen eigenen Worten zu erklären, dass das natürlich schon auch immer sehr positive Wirkung hat.

00:46:11: Du arbeitest in deinem Begriff mit Neural Efficiency.

00:46:15: Das heißt, wie schaffen wir es weniger zu denken und dabei mehr zu wissen?

00:46:20: Genau, ich würde es nicht eine Strategie nennen.

00:46:22: Das ist tatsächlich die Beobachtung.

00:46:24: Die hat mir vorhin schon mal kurz angesprochen, die wir bei den Gedechnisch-Sportern sehen.

00:46:28: die tatsächlich sehr gut auch bei Kopfrechnen belegt ist.

00:46:31: Das ist vielleicht ein schönes Beispiel, weil es leicht nachvollziehbar ist.

00:46:34: Manche Menschen können das total gut, andere nicht so.

00:46:38: Ja, das ist lustig.

00:46:39: Ich mache das zum Beispiel mit Lego-Steinen immer noch.

00:46:41: Das heißt also, ich habe früher viel mit Lego gespielt und wenn ich dann immer wusste, so jetzt ist hier eine Einstelle sozusagen quasi noch zweifrei, also wenn ich jetzt so eine Acht habe, dann fehlen zwei.

00:46:53: ... Neonupsis noch sozusagen zu ziehen.

00:46:56: So, und wenn ich mir dann eine vorstelle, ... ... ich stelle jetzt da ein Sechser rauf, ... ... dann weiß ich, ... ... dass da vier überstehen, ... ... das heißt, ich komme auf den vierzehn.

00:47:04: Also ich rechne tatsächlich in Lego.

00:47:06: Was übrigens ein tolles, ... ... weil es ist nur eine visuelle Strategie.

00:47:08: Das heißt, du nutzt mehr, ... ... dann visuellisieren, ... ... was wir auch im Rechen viel zu wenig tun.

00:47:12: Also hast du eine gute Strategie für dich entwickelt.

00:47:14: Sehr gut.

00:47:15: Und tatsächlich zeigt es das Menschen, ... ... die eben gut Kopf rechnen können, ... ... weil der gleichen Schwierigkeits von Aufgaben deutlich weniger ... eben wie der Aktivität im Gehirn haben, als die, die sich damit schon schwer tun.

00:47:25: Wenn die jetzt aber immer schwierige Aufgaben bekommen, die die erste Gruppe vielleicht gar nicht mehr lösen kann, nimmt die Aktivität schon wieder zu.

00:47:31: Und das ist jetzt nicht so zu sehen, dass dann die Effizienz so gut ist, dass dann das nicht steigt.

00:47:36: Das passiert schon, aber generell kann die Aufgabe auch viel effizienter erledigt werden, weil das entsprechend in den eigenen Hirnwendungen so gut angelegt ist.

00:47:44: Dann gibt es in den Schweden, wer sich das genauer nochmal anschauen will, erlebt halt inzwischen nicht mehr, hat dann lange in Amerika geforscht, Anders Ericsson.

00:47:52: K-Punkt, meistens schrieb K-Punkt Anders Ericsson, ist sehr viel auch bekannt für die Theorie, die immer sehr stark übertrieben dargestellt wurde, dass es Talent gar nicht gibt.

00:48:01: oder mit anderen Worten, Zehntausend Stundenregel, weil er hat sich in seiner ganzen Forschung, in seiner ganzen Karriere mit ganz vielen Menschen beschäftigt, die Dinge extrem gut können.

00:48:08: Das ist gar nicht so viel anders wie der Podcast, also sich Olympiasieger angeschaut, Profibusiker, Wissenschaftler und immer geguckt, was passiert denn bei denen jetzt anders im Kopf?

00:48:16: Und der hat eben... Ja, ganz oft entdeckt, es geht sehr wenig darum, welches Talent jemand mitbringt, sondern sehr viel, wie das Gehirn eingesetzt und trainiert wurde.

00:48:24: Und er spricht dann auch immer von Deliberate Practice.

00:48:28: Das heißt, der Unterschied sagt, es gibt natürlich viele Menschen, die Zehntausend Stunden ihr Hobby gemacht haben, Golf spielen, Hockey, wie auch immer, aber jetzt dann, weil weg vom Profi-Niveau sind oder auch ein Musikinstrument, weil die es nur gespielt haben, aber nicht bewusst.

00:48:39: Das heißt, für ihn ist der Unterschied eben auch bewusst über Nachdenken.

00:48:42: Das habe ich jetzt eigentlich gerade getan.

00:48:43: Warum war der Ball jetzt nicht drin, anstatt einfach den nächsten wieder zu schlagen?

00:48:47: Das heißt, die ist bewusst reflektieren, macht echten Unterschied darüber, wie gut ich fast egal was werde.

00:48:54: Aber die Zehntausend Stunden, das ist sozusagen, also die haben ja der eine oder andere schon mal gehört, also ich schon häufiger, die kommen von ihm?

00:49:02: Die haben verschiedene Quellen, aber sehr oft werden sie auf ihn bezogen.

00:49:06: Und er war da so semi-glücklich mit, weil es ihm dann als Wissenschaftler vielleicht doch etwas zu verkürzt war.

00:49:14: Der ist relativ zum Englisch sein, das kenne ich in seiner Karriere leider auch dann seines Lebens, er ist dann relativ jung lang gestorben, vor ein paar Jahren, ein Buch geschrieben, das sich dann Peak nennt Englisch, ich weiß nicht, ob es eine deutsche Übersetzung gibt, wo er das noch ein bisschen differenzierter darstellt, aber es geht stark auf seine Forschung zurück.

00:49:28: Und zu seinen, einige seiner ersten Studien waren vielleicht immer etwas zu stark vereinfacht, aber im Kern natürlich genau das, dass er gesagt hat, er hat sich Musikerinnen und Musiker angeguckt, die auf sehr guten Niveau spielen können, aber manche im gutes Hobbyniveau und andere machen das als Beruf.

00:49:43: Und hat eben unterschieden, was ist jetzt der Unterschied?

00:49:46: Was die ausmacht?

00:49:47: Haben die eine bessere Fingerfähigkeit?

00:49:49: Haben die ein besseres Gehör?

00:49:50: Können die schneller denken?

00:49:52: Fast immer ist das Ergebnis, die haben einfach bis zum Alter von vierzehn schon Zehntausend Stunden gespielt, die anderen nicht.

00:49:59: Spannend.

00:50:00: Spannend.

00:50:01: Manchmal motivieren sie.

00:50:02: Ja, aber tatsächlich kann es auch motivieren, weil es zeigt, es geht gar nicht um das Talent, was jemand mitgebracht hat.

00:50:07: Wenn man bewusst trainiert, bewusst tut, kann man extrem viel erreichen.

00:50:10: Na ja, man sieht das ja.

00:50:11: Ich hab jetzt noch nicht mal die Dokumentation über David Becken gesehen, der einfach wirklich von morgens bis abends im Garten seine Eltern Belli geschossen hat.

00:50:18: Also von daher, der wird seine Zehntausend Stundenmitteligkeit auch da irgendwie im Garten gespielt haben.

00:50:22: Also das kann schon sein.

00:50:24: Das ist aber eine ganz gute Brücke für mich, weil du bietest in dein Buch hier ein Dreißig-Tage-Programm an.

00:50:30: Und was würdest du denn sagen, verändert sich dann wirklich messbar in unserem Kopf oder dann in dem, der das dann ausführt, wenn man diese Dreißig-Tage das dann auch wirklich gemacht hat?

00:50:41: In unserem Studium waren es dann sechs Wochen.

00:50:42: Ich habe es fürs Buch auf dreißig Tage verkürzt, weil es als Monat handlicher ist und in der Studie bewusste ja auch gewisse Dinge dann, bis sie manipulieren wollten, sie messen zu können.

00:50:50: Ich bin aber sehr sicher, dass im Endeffekt nach dreißig Tagen schon was sehr ähnliches da ist wie nach sechs Wochen, nämlich die tatsächlich die Vereinbarung von gewissen Gehirn erzwerken.

00:50:58: Ich hatte über diese Modi im Gehirn gesprochen.

00:51:00: Wir können tatsächlich beweisen, dass zwar die Aktivierung, wer der Ausgabe im Gehirn sogar eher runtergeht, aber gewisse Netzwerke sich verändern.

00:51:06: Und zwar die, die das strategische Denken hier hinter der Stirn, die das visuelle Denken in den visuellen Zentren verbinden, mit wieder diesen tief drinnen liegenden System, wo auch der Hypercampus in der Nähe ist.

00:51:17: Das heißt, es werden tatsächlich gedächtetes Netzwerke gestärkt, was dann ein großer Nutzen darstellt.

00:51:22: Gleichzeitig wird ein innerer Methodenkoffer aufgebaut.

00:51:25: dass ich dann einfach Strategien habe, die auch, wenn ich sie nicht täglich benutze, wenn ich es dann mal brauche, einfach da sind, dass ich weiß, um mir mal eine Liste zu merken, wenn es doch mal vorkommt mit zwanzig Begriffen, dann brauche ich mir keine Gedanken machen, das ist so einfach, da habe ich meine Strategie für.

00:51:37: Ich

00:51:39: finde ich sehr gut.

00:51:41: Würdest du sagen, dass jeder Erwachsene wieder Freude am Lernen entdecken kann, ohne, sag ich mal, Leistungsdruck, aber eben halt einfach mit Neugier?

00:51:50: Ich denke schon, ich gönne es jedem.

00:51:51: Also ich finde es einfach total schön, auch bei Menschen zu sehen, wo ich es dann mitbekomme, entweder weil das noch nicht ein Buch war, sondern ein Training, wo ich den Leuten nicht mehr erlebe, wo einfach Gedächtnis-Erfolge erzielt werden, die die Menschen sich vorhin nicht vorgestellt haben.

00:52:03: Schon in meinem Vortrag, wenn ich dann nur drei, vier Stunden auf der Bühne habe, wenn es der Gedächtnis-Training-Vortrag ist, las sich die Leute im Vortrag sich eine Liste mit zwanzig Begriffen in der richtigen Reihenfolge einträgen.

00:52:12: Ich frage immer vorher, wer von sich schon begeistert, wenn das klappt.

00:52:15: Und sehr weniger Hände, als man denkt, weil die meisten dann eher flüstern, dann geht es ja sowieso nicht.

00:52:20: Und wenn es dann geklappt hat, das Strahlen einfach, ja, das ist... Ich glaube, darum gehe ich auch so gerne auf die Bühne, diese Strahlen dann zu sehen, wenn Leute, ich habe das gerade schon mal auch, das erleben, das ist schon toll.

00:52:29: Und das ist auch an sich schon wieder nützlich.

00:52:33: Auch das, gerade wenn ich dann manchmal in Trainings habe, dass da Menschen kommen, die sagen, ich wollte vielleicht noch ansprechen, ich weiß nicht, ob der Kurs das Richtige für mich ist, weil... ... ABC ist mir passiert, ich hatte einen Unfall, ... ... ich hatte eine Erkrankung, ... ... da ist wirklich was passiert ... ... und das Gedächtnis ist da viel schlechter, ... ... ich weiß nicht, ob das Training noch was bringt.

00:52:49: Sag ich auch immer ehrlich, ... ... ich bin kein gehörnischer Ruck, ... ... ich habe jetzt nicht verfolgt, ... ... was bei dir da passiert ist, ... ... tut mir auch leicht zu hören, ... ... aber probier es halt mal aus.

00:52:57: Und ganz oft, ... ... dass die dann plötzlich sich was merken können, ... ... was sie sich nicht zugetraut haben, ... ... führt so einem Schub im Selbstbewusstsein, ... ... der einfach vor allem dazu führt, ... ... dass sie sich wieder einsetzen, ... ... anstatt zu sagen, ... ... oh, ich muss mir alles aufschreiben, ... ... weil ich kann immer nichts mehr merken.

00:53:08: Na, ich kann schon, ... ... dann mach ich auch mal wieder.

00:53:11: Und das verändert so viel, das ist echt toll.

00:53:13: Toll, toll.

00:53:15: Gibt es denn eine Gedächtnisübung, die du jeden Tag machst, so wie andere Meditieren oder Joggen?

00:53:19: Ich habe ja immer so meine drei Minuten Gehirnroutine oder irgendwie sowas.

00:53:24: Tatsächlich weniger dann aus dem gerecht Gedächtnisbereich, weil dann nutze ich die Techniken schon fast täglich, aber jetzt nicht zielgerichtet, dass es jeden Tag sein muss.

00:53:33: Aber dieses Bewusste wiederholen.

00:53:35: Also ich versuche es jeden Tag zu machen und fast immer klappt es auch, dass ich abends Wenn ich zu Hause bin, auch gerne mit meinen Kindern oder mit der Frau, dass wir so im Gespräch von zu Bett gehen und sagen, was waren denn drei Dinge, die du heute schön fandest?

00:53:45: Dann bist du ein echt stressiger, kackter Ackmarkt, den habe ich auch mal, mich dann drei Dinge zu suchen, aber der Kaffee heute Morgen, der war lecker.

00:53:51: Und das war schön, da kam eine nette Anfrage rein, das könnte ein voller Podcast werden, wenn wir das machen.

00:53:55: Das fand ich schön.

00:53:57: Dadurch muss ich erst den Tag nochmal durchgehen, was habe ich heute überhaupt gemacht?

00:53:59: Also das ist eigentlich schon eine Gedächtnisübung, wenn ich es so sehe.

00:54:02: Und gleichzeitig führt es dazu, dass man eben das Gehirn wieder ein bisschen beruhigt, ein bisschen das Positiv in den Vorrägen stellt.

00:54:08: Und das führt dazu auch, dass man schneller einschläft.

00:54:10: Es ist auch eine ganz kleine Übung.

00:54:12: Man kann es Achtsamkeit nennen oder auch Dankbarkeit.

00:54:16: Manche machen es, wenn ich mit Tag gebucht, dass ich es notiere.

00:54:18: Mir reicht es, wenn ich es im Kopf mache, die aber tatsächlich ich regelmäßig mache und wo ich finde, dass ich sehr klar wahrnehme, dass mir das hilft, dass das was Gutes ist.

00:54:28: Sehr schön, sehr schön.

00:54:29: Wenn du nur einen Satz an alle Hörerinnen weitergeben dürftest, damit sie ihr Gehirn besser nutzen, welcher werde?

00:54:36: Stell dir öfter mal was Bildhaft vor.

00:54:37: Dann gehen wir dann.

00:54:41: Lieber Boris, dein Name werde ich jetzt hoffentlich nicht mehr so schnell vergessen.

00:54:45: Und ich bedanke mich ganz herzlich für das Gespräch.

00:54:47: Ich möchte natürlich den Hörerinnen dann auch dieses Buch nochmal empfehlen.

00:54:50: Mehr Platz im Gehirn.

00:54:52: Und es ist im Ariston-Verlag erschienen, ist das richtig?

00:54:55: Ja, stimmt.

00:54:56: Ja, und, also auch das habe ich mir nicht gemerkt, aber ich hier auf meinem Zettel stehe, auf meinem Alpenstehen.

00:55:04: Aber in Zukunft, ich werde das mal Challenge annehmen, dass ich solche Sachen dann auch so verlag, Name, Titel einfach mit rauch nehme.

00:55:09: Aber es ist auf jeden Fall eine Gebrauchsanleitung für mehr Klarheit und Gelassenheit im Kopf.

00:55:14: Und ich sage nochmal vielen Dank fürs Gespräch.

00:55:16: Sehr, sehr gerne.

00:55:16: Ich ziehe meinen Nikolaus Hut für die tolle Gesprächsführung.

00:55:19: Es war richtig angenehm.

00:55:20: Danke dir.

00:55:25: Hast du eigentlich ein Lieblings-Supplement?

00:55:27: Ich nehme tatsächlich regelmäßig nur Vitamin D. Das weiß ich, dass ich das zu wenig bekomme, auch wenn ich gerne rausgehe.

00:55:32: Das heißt, Vitamin D ist eigentlich das einzige, was ich regelmäßig einnehme.

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