#171 TAO – Gesundheit im Einklang mit der Natur. Mit Dr. Magdalena Gameiro

Shownotes

TAO klingt spirituell – ist aber am Ende ziemlich praktisch. In dieser Folge von HEALTHWISE spricht Nils Behrens mit Dr. Magdalena Gameiro (Allgemeinmedizinerin, Naturheilpraxis Mi Tao) über TAO als Lebensführung: weniger „perfekter Plan“, mehr Regulation zwischen Aktivität und Ruhe.

Dr. Gameiro erklärt, warum wir heute so oft im Sympathikus festhängen – und wie TAO über Mikro-Entscheidungen, klare Grenzen und bewusste Zwischenräume wieder Ordnung ins System bringt. Ein Highlight: der Atem. Nicht als Wellness-Floskel, sondern als direkter Hebel fürs autonome Nervensystem – inklusive dem Moment zwischen Ein- und Ausatmen.

Außerdem geht’s in die Praxis: Tao Yin, eine traditionelle chinesische Bewegungskunst, die Mobilität, Faszien, Gelenke und innere Ruhe verbindet – ohne sich über Grenzen zu prügeln. „Steter Tropfen“ statt „Hauruck“: Genau so bleibt dein Körper wie Bambus – verwurzelt und flexibel.

Was du aus der Folge mitnimmst:

TAO als modernes Tool: neurobiologisch erklärbar, alltagstauglich umsetzbar

Yin & Yang als Gesundheitsprinzip: Balance ist Fähigkeit zum Umschalten

Atem-Pause als Reset: Raum schaffen, bevor Neues reinkommt

Mikro-Routinen, die wirklich funktionieren (auch wenn das Leben laut ist)

Tao Yin als Training für Beweglichkeit + Regulation + Geduld

Mehr zu Dr. Magdalena Gameiro: www.naturheilpraxis-metao.de

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Über Sunday Natural Sunday Natural entstand aus einer langjährigen Leidenschaft und Forschung in den Bereichen Gesundheit, Heilung und Selbstentfaltung. Der Mangel an natürlichen, qualitativ hochwertigen Produkten auf dem Markt war die ursprüngliche Motivation für die Gründung von Sunday Natural im Jahr 2013. Seitdem verfolgt die Berliner Premium Nutrition Brand konsequent ihr Leitmotiv - Produkte herzustellen, die den Vorbildern der Natur folgen, absolut rein und frei von jeglichen Zusatzstoffen sind und sich mit der höchstmöglichen Qualität auszeichnen. Sunday Natural ist heute einer der renommiertesten deutschen Qualitätshersteller, mit eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Berlin.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Wir suchen immer wieder noch dieser Einpille, nach dieser Einlösung.

00:00:05: Und die gibt es.

00:00:07: Aber nur wenn du guckst, wo bist du gerade?

00:00:11: Du.

00:00:12: Und wo bist du im Raum zu den anderen?

00:00:15: Und wo stehen die anderen?

00:00:17: Und da merken wir dann plötzlich, wie aus diesem kleinen einen das große Ganze entsteht und wie das immer in dieser Wechselwirkung ist.

00:00:25: Und da kann uns, und nicht kann, da hilft uns Tao.

00:00:31: Also Tau hat mein Leben verändert.

00:00:34: Herzlich willkommen zu Healthwise, dem Gesundheitspodcast präsentiert von Sunday Natural.

00:00:38: Ich bin Niz Behrens und in diesem Podcast erkunden wir gemeinsam, was es bedeutet, gesund zu sein.

00:00:43: Wir tauchen einen Themen wie Medizin, Bewegung, Ernährung und emotionale Gesundheit.

00:00:48: Immer mit einem Beisenblick auf das, was uns wirklich gut tut.

00:00:52: In einer Welt, die immer lauter und schneller wird, sehen wir uns nach Ruhe und einem tieferen Sinn.

00:00:57: Manchmal liegt die Antwort nicht in der nächsten Technologie, sondern in einer uralten Weisheit, dem Tau.

00:01:03: Dr.

00:01:03: Magdalena Gamero ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und leitet die Naturheilpraxis Mi Tau.

00:01:09: Mit ihren Büchern Tau, ein harmonischer Weg im Einklang mit der Natur und Tau Ying, eine traditionelle chinesische Bewegungskunst, bringt sie die Taoistische Lebensführung in unserem modernen Alltag.

00:01:20: ihr Anliegen uns zurückzuführen in unsere Mitte, in das jetzt.

00:01:24: Und Gesundheit nicht als Abwesenheit von Krankheit, sondern als bewusste Entscheidung zu begreifen.

00:01:29: Und deswegen sage ich herzlich willkommen Dr.

00:01:31: Magdalena Camero.

00:01:34: Ja, herzlichen Dank, Nils, dass ich heute hier sein darf.

00:01:37: Und vorneweg möchte ich betonen, weil mir das ganz wichtig ist, dass beide Bücher ein Gemeinschaftsprojekt waren, also mit Gunnar van Vibisono, Glenn Hummel.

00:01:49: Und ja, und ich als Co-Autorin damit fungiert habe.

00:01:54: Und ich denke, dass die Bücher genau aus diesem Grund so wertvoll sind.

00:01:58: Ja, das ist ja ganz häufig so, dass man gerade, wenn man etwas gemeinsam macht, dann auch irgendwie was wirklich Schönes Neues entsteht.

00:02:04: Also von daher danke nochmal für den Hinweis.

00:02:07: Meine erste Frage, die ich immer stelle, ist ja immer eine Sonntagsfrage.

00:02:10: Und in deinem Fall würde mich natürlich interessieren, wie sieht ein Sonntag aus, wenn du ihn wirklich im Einklang mit dem Tau verbringst?

00:02:20: Also Gegenfrage, wie sieht dein Sonntag aus?

00:02:24: Darf ich Gegenfrage?

00:02:25: Dann darf es ja alles.

00:02:27: Mein perfekter Sonntag ist normalerweise so, dass ich bin ja in Berlin als auch in Hamburg zu Hause und meistens wenn ich in Hamburg bin, starte ich den Sonntag sehr gerne mit einem Lauf um die Alster und dann Treffe ich beim Brötchenholen meistens im einen guten Freund.

00:02:44: Das hat sich mal jemandem durch Zufall ergeben, dass wir zwei miteinander morgens beim Brötchenholen getroffen haben und dann jetzt einfach da so ein kleines, morgendliches Kaffee-Ritual draus geworden ist, dann kommt danach Frühstück und ich liebe es danach dem Frühstück dann.

00:02:57: eigentlich noch mal für eine bis eineinhalb Stunden in die Badewanne abzutauchen.

00:03:01: Oh, schön.

00:03:01: Und ich glaube tatsächlich, ich bin ja vom Sternzeichen Krebs, ich bin ja ein Wassertier, ich weiß nicht.

00:03:06: Also ich glaube, ich habe kein Ort der Welt, wo ich mich so sehr geborgen fühle, wie in einer warmen Badewanne.

00:03:13: Wobei ich gar nicht so ein Schwimmer bin, in klassischen Sinne.

00:03:16: Also ich bin jetzt nicht so, dass ich sage, ich liebe auch Schwimmen.

00:03:18: Ich liebe doch mehr als ausdeutsches Wortes Laufen.

00:03:21: Aber Badewanne ist schon wirklich mein Happy Place.

00:03:23: Ja, das passt gut.

00:03:24: Ich bin fischt und ich liebe das Schwimmen.

00:03:26: das laufen, aber Krebs passt ja mit diesen kleinen Füßen.

00:03:32: Wie enttäuscht bist du, wenn das nicht zustande kommt, also wenn du nicht laufen gehen kannst oder wenn das Treffen mit deinem Freund nicht klappt?

00:03:42: Wie enttäuschig bin.

00:03:44: Hat das Auswirkungen auf dein Gemüt?

00:03:46: Nein, nein, nein.

00:03:47: Also ich würde sagen, nein.

00:03:50: Definitiv nicht.

00:03:51: Wenn das so wäre, guck mal, ich bin ja auch mal am Wochenende hier in Berlin und dann kann ich ja weder um die Alster laufen, ich kann zwar laufen gehen, aber ich kann nicht um die Alster laufen gehen.

00:03:59: Ich kann natürlich nicht den Freund beim Bäcker treffen und ich habe in Berlin keine Badewanne.

00:04:04: Also von daher würde ich sagen, wenn das so wäre, wären ja alle meine Sonntage in Berlin sehr traurig.

00:04:10: Ja, vielen Dank für diese tolle Antwort, denn damit lieferst du alles, was so wichtig ist für das Tau.

00:04:18: perfekter Tag.

00:04:20: Es ist kein Plan, den ich vornehme, den ich mir festsetze, der dann so sein muss, damit mein Wohlbefinden stattfinden kann.

00:04:31: Und meine Emotionen hängen da nicht von ab, sondern Tau ist wirklich genau dieses, in einem eigenen natürlichen Rhythmus zu leben.

00:04:42: In dem Verständnis auch, wo bin ich jetzt gerade und wofür ist jetzt Zeit?

00:04:48: Und der perfekte Tauesontag ist für mich wirklich ein Tag, der quasi aus sich selbst heraus entstehen kann.

00:04:57: Also grundsätzlich finde ich es am schönsten, wenn ich ohne Wecker aufwachen darf.

00:05:05: Und wenn das dann passiert, dann weiß ich ja, es ist Zeit für mich jetzt wach zu werden.

00:05:14: Mein Körper hat mir gesagt, der Tag hat begonnen.

00:05:17: Und das ist der erste Moment, wo ich mit dem Arten mich verbinde und einfach dieses Leben spüre und dafür dankbar bin in erster Instanz, dass mir auch heute wieder ein Moment geschenkt wurde, ein Leben geschenkt wurde, den Tag und das Leben, ja, dem zu begegnen.

00:05:37: Und dann verbinde ich mich mit meinem Arten.

00:05:39: Das heißt einfach, ich lege noch mit geschlossenen Augen im Bett und frag mich, was steht heute an?

00:05:46: Also was ist heute dran?

00:05:48: Und das stelle ich halt nicht meinem Gehirn die Frage, sondern wir sagen im Tau, es gibt dieses Bauchgehirn, sondern ich stelle das zu meinem Bauch und meinem Körper und dann gucke ich, was kommen mag.

00:06:01: Da läuft um die Alster oder vielleicht heute einfach ein, ja, ein Glas warmes Wasser und sich hinsetzen, ein Buch lesen und so kann der Tag von selbst.

00:06:17: aus sich selbst heraus entstehen.

00:06:19: Und dann passiert genau dieses Wundervolle, dieses WUWE, Handeln ohne zu handeln.

00:06:24: Also ich plane weniger und lass den Tag entstehen.

00:06:29: Ich greife nicht ein, sondern beobachte immer wieder, mache halt, gucke wo stehe ich gerade, was ist jetzt für mich als nächstes dran, höre in mich und gehe dann den nächsten Schritt.

00:06:43: Das ist für mich ein Tausendtag.

00:06:45: Total schön, total schön.

00:06:46: Das resoniert insofern bei mir sehr, weil das ist etwas, was ich mir erst so in den letzten anderthalb Jahren so erst so richtig angewöhnt habe, dieses Aufwachen oder trotzdem erst mal liegen bleiben und einfach mal so ein bisschen in den Tag hinein fühlen.

00:07:03: Und ich finde, das ist ein unheimlich schöner Start in den Tag, weil ich früher immer dazu tendierte, Weckerklingeln aufspringen und dann auch irgendwie gefühlt alles so schnell wie möglich zu erledigen.

00:07:17: Also alles sehr durcheffizient, optimiert.

00:07:21: Und dadurch hast du natürlich schon auch, gibst du dir ja deinem Körper auch schon so viel Stress gleich am Morgen.

00:07:28: Und das ist natürlich etwas, was kein Mensch braucht eigentlich so.

00:07:31: Und ich habe jetzt tatsächlich so diese, ja, also die Anzahl der Male.

00:07:38: dass ich, dadurch dass ich versuche, möglichst immer gleiche Zeit auch am Tag aufzustehen, habe ich das sowieso dann schon so als bisschen als innere Uhr und deswegen gewinne ich, habe ich dann meistens auch die Zeit, genauso zu handeln und zu agieren und das ist sehr schön.

00:07:53: Deswegen finde ich ganz interessant, das ist ja auch eine Entscheidung, die man trifft und du sagst ja auch gesundheit ist eine Entscheidung.

00:07:59: Wie kann ich mir das im Alltag ganz konkret vorstellen?

00:08:03: Na ja, grundsätzlich müssen wir uns fragen, wie will ich leben?

00:08:07: Wer will ich sein?

00:08:09: Also, was ist das, was mich aufstehen lässt, wenn ich stolper und falle?

00:08:15: Und am Ende sind es die, ich glaube, es sind, bis zu dreißigtausend Mikroentscheidungen, die wir am Tag unbewusst fällen.

00:08:28: Und tatsächlich dann nur zwei bis fünf Prozent sind aktive Entscheidungen.

00:08:36: die entscheiden unseren Alltag, die entscheiden, wer wir dann ja natürlich letztlich sind.

00:08:41: Denn erst mal mag es ja nicht so wichtig erscheinen, ob ich jetzt auf dem Weg zur Arbeit komme, ich zum Beispiel an einem Bäcker vorbei und kaufe mir heute mal ein Stückchen und ess das.

00:08:55: So, wunderbar.

00:08:56: Weil mein Bauchgehörn mir gesagt hat, ich möchte das heute haben.

00:09:01: So, und am nächsten Tag mache ich das wieder.

00:09:04: Und am nächsten Tag wieder.

00:09:06: Einfach, weil ich dran vorbeigehe und naja, mein Körper, der mag, nicht nur meiner, also grundsätzlich evolutionstechnisch, mag unser Belohnungssystem natürlich aktiviert werden.

00:09:20: Und wenn das Stückchen mir gut getan hat in dem Moment, als ich das erste Mal gegessen habe, kommt am nächsten Tag, wenn ich an dem Bäcker wieder vorbeilauf, der Impuls, ah, danach ging es mir gut gestern.

00:09:31: Also ess ich das heute wieder.

00:09:34: Und wenn ich das aber den ganzen Monat mache oder sich das über einen längeren Zeitraum einschleicht, dann kann dieser Städtetropfen ungesund für uns werden, weil eine Gewohnheit draus entstanden ist, über die wir irgendwann nicht mehr nachdenken.

00:09:51: Und dieses Bewusstsein sich dann immer wieder auch mal gerade bei Gewohnheiten zu fragen, warum mache ich das eigentlich?

00:10:01: Und das sind wirklich Entscheidungen.

00:10:03: Also Gesundheit ist, ja, Gesundheit ist einfach, finde ich.

00:10:09: Letzten Endes immer wieder die Frage, bin ich die Person, die ich sein möchte?

00:10:15: Ja, ich finde das ganz interessant, wie du es jetzt so erklärst, weil ich finde, wenn man das erstmal so hört, dann klingt Tau ja sehr spirituell.

00:10:24: Und das, was du jetzt ja eigentlich gerade so erzählst, ist ja eigentlich gar nicht so spirituell, sondern es ist ja eigentlich sehr konkret und ... Rationell.

00:10:32: Das heißt, also würdest du sagen, dass das, was Tau oder der Tauismus ausmacht, tatsächlich etwas ist, was in der heutigen modernen Welt auch wirklich so funktioniert, beziehungsweise auch so seine Daseinsberechtigung hat?

00:10:45: Ja, vorneweg darf ich etwas ergänzen, zumindest aus meinem Verständnis heraus.

00:10:52: So habe ich es von meinen Lehrern gelernt.

00:10:54: Es gibt Tau, die Art der Lebensführung und es gibt den Tauismus.

00:10:59: Ah, das heißt also ich habe jetzt gerade zwei verschiedene Sachen angesprochen.

00:11:03: Ja, genau.

00:11:04: Ist das so?

00:11:04: Ach, interessant.

00:11:05: Taoismus ist quasi auch eine Form der religiösen Lebenssichtweise und Tao, das Leben nach dem Tao ist eine Lebensführung.

00:11:22: Also, so habe ich es zumindest verstanden, möge das jemand anders.

00:11:27: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich, wenn mich jetzt draußen jemand noch mal vor allem in diesem Gespräch fragen würde und sagen, so, kannst du mir kurz ein Unterschied zwischen Taoismus und Tao erklären?

00:11:37: Bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich jetzt auf Brasis dessen das erklären könnte, aber wenn ich es richtig verstehe, zumindest jetzt mal in meinen eigenen Worten, dann ist es so, dass Taoismus doch irgendwie deutlich spiritueller, religiöser ist, während Tao tatsächlich eine Art der Lebens... weise Lebensführung dann in

00:11:52: dem Fall ist?

00:11:52: Ja, genau.

00:11:53: Also Tauismus vielleicht am besten vergleichbar nochmal mit dem Hinweis des Buddhismus.

00:12:00: Okay, verstanden.

00:12:02: Sehr gut.

00:12:03: Aber dann würde ich meine Frage jetzt nochmal korrigieren.

00:12:07: Tau klingt spirituell.

00:12:09: Wie erklärst du es denn eben halt heute rationellen, modernen Menschen, wie sie damit etwas anfangen können?

00:12:18: Ich denke, dass die Lebensführung nach dem Tau heute so wichtig ist und wirklich ein wertvolles Werkzeug für die Menschen ist, weil es sich neurobiologisch erklären lässt.

00:12:30: Also es ist im Grunde genommen, ist Tau ein schönes Wort für neurobiologische Prozesse.

00:12:40: In einem Teil.

00:12:41: Tau ist ja das große Ganze, aus dem letztlich alles entsprungen ist.

00:12:47: Und neurowissenschaftlich kann man das so erklären, dass aus dem Tau ist das Ying und Yang entsprungen, heißt Aktivität, Bewegung.

00:13:01: Und der Wandel dieser beiden, immer wieder der Wechsel und das Beides, das andere enthält.

00:13:06: Entschuldigung, Aktivität und Bewegung ist doch aber jetzt nicht Ying und Yang.

00:13:10: Entschuldigung,

00:13:10: Aktivität und Ruhe.

00:13:11: Ja.

00:13:13: Also, das sind ja diese, für alle Hörerinnen, die kennen wahrscheinlich diesen klassische Darstellung von Ying und Yan.

00:13:18: Das ist ja dieser Kreis mit diesen zwei kaulquappenartigen Gestalten, sozusagen diese zwei Tropfen.

00:13:24: Und dann hat man ja mal den weißen.

00:13:26: noch mal das schwarze im weißen und das weiße im schwarzen sozusagen, oder?

00:13:29: Genau, die Monade, ja.

00:13:31: Also, das Yang steht für das kalte, die Nacht, das weibliche, die Ruhe.

00:13:38: Und das Yang steht für die Sonne, die Wärme, den Mann, die Aktivität.

00:13:45: Interessant, dass die Frau für die Ruhe steht.

00:13:48: Ja, genau.

00:13:51: Da gehen wir jetzt nicht mehr darauf ein.

00:13:53: Worum es mir geht, ist das letzten Endes.

00:13:56: Wenn wir wieder evolutionsmäßig auf uns gucken, dann dürfen wir verstehen, da Mensch heute ist ja biologisch, genetisch von seinem Belohnungssystem her noch Also nach einigen Quellen wie vor dreihunderttausend Jahren.

00:14:19: Und selbst wenn wir nun eine Null wegnehmen, lassen wir es nur wie vor dreißigtausend Jahren sein, dann müssen wir oder dürfen wir verstehen, dass der Mensch sich nicht verändert hat, aber die Umwelt.

00:14:31: Und wir waren vor langer, langer, langer Zeit quasi war der normale Zustand.

00:14:40: im Parasympathikus sein.

00:14:42: Also wenn wir das autonome Nervensystem nehmen, gibt es ja den Parasympathikus, der für Regeneration, Ruhe, Gesundheit steht und wir haben den Sympathikus, der unser Überleben letztlich sichert, wenn es zum Angriff kommt, dass wir fliehen, kämpfen oder uns totstellen.

00:15:03: Und der Alltag hat sich so sehr gewandelt, dass wir heutzutage nach verschiedenen Quellen circa achtzig Prozent der Zeit im Sympathikus hängen.

00:15:15: Zwischen zwanzig und fünfzwanzig Prozent nur noch ein paar Sympathikus.

00:15:19: Und das Ganze hat sich halt extrem durch die Industrialisierung und das künstliche Licht gewandelt.

00:15:29: Diese Prozesse mal vor Augen führt, wie viel Zeit der Körper früher für Reparaturarbeiten, Regeneration, Abläufe, Entgiftung, Stoffwechsel genutzt hat, bei viel weniger Input.

00:15:46: Ich hoffe, dass dem ein oder anderen ein Licht aufgeht.

00:15:53: Ich glaube, ich habe die Rechnung gehört, dass das, was der moderne Mensch, das moderne Industriezahlalte, wenn wir das gesamte Evolution des Menschen betrachten und es auf vierundzwanzig Stunden runterrechnen.

00:16:05: dann wäre es so, dass der industrialisierte, moderne Mensch ungefähr drei Sekunden sind.

00:16:11: Also von daher kann man sich nehmen, hat das Verhältnis ganz gut vorstellen, finde ich, irgendwie so.

00:16:16: Ja,

00:16:16: total.

00:16:17: Und ich finde aber eine Sache da sehr interessant, weil tatsächlich dieses Thema Sympathikus, Parasympathikus, also gerade beim Parasympathikus, der Vargus-Nerv sehr stark aktiviert ist, da ist es ja schon so, dass die meisten Menschen schon sagen, dass es auch da eine Art von Du kannst es hier in Yang nennen oder aber, damit ich nicht jetzt wieder falsch thermologisch benutze, ist er eher wie so ein Pendel sein sollte.

00:16:40: Das heißt also, dass eigentlich keiner heutzutage sagt, dass wir nur im Parasympathikus sein sollten, sondern dass man tatsächlich auch dieses Pendel immer noch schwingen sollte.

00:16:52: Würdest du den Grundsicht zustimmen?

00:16:53: Weil du sagst, wir wären sozusagen am Anfang der vierundzwanzig Stunden, sag ich mal, überwiegend im Parasympathikus gewesen.

00:17:00: Ich glaube, das Wort, den Schein, ist überwiegend, aber auch nicht nur, oder?

00:17:05: Ja, danke für die Korrektur.

00:17:07: Ganz wichtig, wenn wir auf die Monade blicken, ist ja, dass sie geteilt ist durch diese Welle, diese Sinuskurve.

00:17:16: Und um die geht's eigentlich.

00:17:19: Ja, und im Yang ist das ihn enthalten.

00:17:23: Also, ne, beide Seiten haben ja den Kern des anderen in sich.

00:17:28: Und es ist genau diese Regulation der Polaritäten.

00:17:33: Das macht das gesunde Leben aus.

00:17:36: Also einmal zu verstehen, wir sind in einer Welt der zwei Seiten.

00:17:41: Und wir sind nicht nur Licht.

00:17:42: Und wir können uns auch nicht nur dem Licht zuwenden, sondern die Schattenseite möchte genauso viel Beachtung bekommen.

00:17:50: Und sie enthält immer den Kern des anderen.

00:17:56: Wir wissen, dass wir wirklich bei uns sind, wenn diese Regulation eben dieses hin und her schalten, wenn das funktioniert.

00:18:03: Wenn ich jetzt meine Steuererklärung machen muss, dann sollte ich morgens aus einem entspannten Zustand des Aufstehens relativ schnell umschalten können, um in eine geistige Aktivität und Klarheit zu kommen, damit ich die machen kann.

00:18:23: Und gleichzeitig, wenn ich dann entscheide, dass es jetzt Zeit für eine Pause ist, sollte es mir möglich sein, durch ein, zwei tiefer Artenzüge sofort soweit mein System runterfahren zu können, dass ich mich wirklich wieder bei mir in meiner Mitte fühle.

00:18:41: Und wenn wir ehrlich sind, dann ist es ja genau das, was vielen von uns fehlt, dass wir sagen, wenn ich abends nach Hause komme, dann ist da noch so eine Unruhe, mein Kopf der Rast noch und ich weiß gar nicht, wohin mit mir bin ich erschöpft und will ich mich einfach nur irgendwie in die Ecke schmeißen.

00:19:00: oder soll ich jetzt noch mal laufen gehen?

00:19:03: und das zeigt, dass das System wirklich durcheinander geraten

00:19:06: ist.

00:19:07: Ganz spannend, da sind ganz viele Anhaltspunkte, auf die ich gerne gerne einbieten würde, das Interessante ist.

00:19:14: Wir haben ja im Vorgespräch ganz kurz darüber gesprochen, ich war ja jetzt ja auch gerade damit beschäftigt, ein Buch zu schreiben und ich habe das ja mit meinem Alltag dann auch kombiniert und bin dann dafür morgens tatsächlich etwas früher aufgestanden als sonst, weil ich gemerkt habe, dass ich die Zeit abends dann eben halt nicht so... gut genutzt werden konnte.

00:19:30: Und deswegen bin ich tatsächlich dann immer so um fünf aufgestanden, habe mich dann hingesetzt, dann habe dann morgens dann schon gleich mit einer Kaninität dann angefangen zu schreiben und merkte, wie viel Kreativität da auch morgens dann eben halt auch so abgerufen werden könnte.

00:19:42: Also von daher finde ich es wirklich ganz spannend, wie du das so beschreibst.

00:19:46: Aber ich finde den Punkt, den du gerade ansprichst, dieses Thema Arten.

00:19:50: Du hast es ja auch schon gesagt, als morgens-Redual dich der erst mal in deinem Arten verbinden.

00:19:55: dass Atem natürlich die beste Möglichkeit ist, das eigentlich autonome Nervensystem gar nicht so autonom mehr sein zu lassen, sondern eben tatsächlich auch einen Einfluss darauf zu nehmen.

00:20:04: Und da beschreibst du den Moment zwischen Ein- und Ausatmen.

00:20:11: Warum ist genau dieser Moment dieser Zwischenraum so entscheidend?

00:20:16: Weil der Moment dazwischen genau dieser Moment ist, in dem Nichts ist.

00:20:27: Wenn ich einatme, bin ich in einer Aktivität.

00:20:33: Und wenn ich ausatme, bin ich im Loslassen und quasi empfangen, also in der Erwartung schon wieder auf das Neue.

00:20:44: Und der Raum dazwischen ist so, ich vergleiche das immer gerne mit den Wellen.

00:20:48: Ja.

00:20:49: Die kommen und dann gibt es diesen einen Moment,

00:20:54: wo sie wieder kommen, noch gehen.

00:20:55: Ja, dieses Innerhalten.

00:20:57: Total.

00:20:58: Und das ist das größte Geschenk, denn wenn wir das aus der Quantenphysik nehmen, dann ist das der Moment, dieses Nichts, aus dem eben alles entstehen kann.

00:21:11: Und je nachdem, mit welcher Qualität ich dann einatme oder mit welcher Ja, Entspanntheit, ich den Atem wieder gehen lassen kann.

00:21:26: Schaffe ich ja was?

00:21:27: In dem Moment, wo ich schon einatme, bin ich ja schon wieder am Erschaffen.

00:21:33: Und wenn ich ausatme, dann bin ich ja wieder dabei, etwas loszulassen.

00:21:41: Und gleichzeitig ist es genau das, dieses Spannende, das Viele denken, ja, der Atem passiert ja eh automatisch.

00:21:51: Ja, genau.

00:21:52: Und das Wegen macht es ihnen so ein hilfreiches, wertvolles Werkzeug.

00:21:58: Weil nur allein, wenn ich mal in mich gehe und mich selber beim Atmen beobachte, dann ist es total spannend zu beobachten.

00:22:08: Es gibt Menschen, denen fällt da ein Atem total leicht.

00:22:12: Aber die können nicht gut ausatmen.

00:22:14: Aber wie soll ich Neues empfangen können, wenn noch so viel Altes in mir drinsteckt?

00:22:20: Und der Ausatmen ist mega wichtig für die Entgiftung, fürs Raum schaffen.

00:22:27: Ja, und umgekehrt.

00:22:29: Ich finde das so witzig, weil du es so beschreibst.

00:22:31: Und bei mir ist es auch so, man weiß ja, dass man den Vargusnerv sehr gut aktivieren kann, indem man länger ausatmend als man einatmete.

00:22:40: Und wenn ich mich darauf dann tatsächlich gerade so zum Einschlafen, das ist ja auch eine sehr beliebte Taktik, genau das zu tun.

00:22:47: Und ich merke einfach wirklich, wenn ich das so richtig konzentriert tue, dass ich da noch nicht gut bin in dem Ausatmen.

00:22:54: Warum?

00:22:55: Weil ... Ich, dieses sehr, sehr bewusst längere Ausatmen, meistens immer dazu führt.

00:23:03: dass ich irgendwann so nach zwei, drei Atemzügen das Gefühl habe, dass ich nicht mehr genügend Luft in mir habe.

00:23:08: Das ist so wirklich so ganz interessant.

00:23:10: Deswegen, ich bin persönlich, also ich bin ein großer Fan von diesem physiologischen Seufzeratmung nach eigentlich Übermann, dass es eben halt dieses doppelt einatmenlange Ausatmen, so das funktioniert bei mir ganz gut, aber das mache ich halt nur zwei, drei Mal.

00:23:25: Aber dieses über längeren Zeitraum abends zum Schlafen gehen sozusagen, dieses längere Ausatmen, dass das... Funktioniert bei mir nicht so gut.

00:23:33: Was würdest du mir dann daraten?

00:23:38: Danke fürs Teilen.

00:23:39: Das ist wirklich eine ganz... Du hast es sehr schön beschrieben.

00:23:44: Am Ende wollen wir einen Zustand der Durchlässigkeit haben.

00:23:50: Heißt durch Bewegung.

00:23:54: Atmung, das Richtige, was wir trinken, was wir essen, wollen wir, dass alles im Fließen ist.

00:24:00: Das ist dieser Aspekt der Monade mit dieser Sinuskurve.

00:24:05: Und wenn wir merken, also auch beim Atem am Ende, alle Atemübungen, also ich kann am Anfang damit arbeiten zu sagen, ein Atem, eins, zwei, drei, Pause.

00:24:23: eins ausatmen, eins, zwei, drei, vier, Pause, eins, einatmen und wiederholen.

00:24:35: Jetzt hast du bei zwei mal vier gemacht.

00:24:36: Hab ich?

00:24:37: Ob ich mich verzähl?

00:24:38: Hab ich mich jetzt vielleicht auch verzugelt.

00:24:40: Also...

00:24:41: Unsere Hörerinnen können uns hier ja an dieser Stelle dann gleich korrigieren.

00:24:44: Ja.

00:24:44: Aber wenn du jetzt einatmen und Ausatmen gleich lang hast, dann habe ich ja den noch nicht keine aktive Vagus in der

00:24:51: Partilierung.

00:24:52: Genau.

00:24:54: Da war mein Kopf wahrscheinlich schneller als mein Reden.

00:24:57: Also Ziel des Tau ist es eigentlich, dass wir so in unserer Mitte sind, dass ein und Ausatmen gleich lang sind.

00:25:04: Aber das hast du gemacht.

00:25:05: Genau.

00:25:07: Das ist unser Endziel, was wir erreichen wollen.

00:25:11: Wenn ich aber eben gezieltherapeutisch arbeiten will, weil ich einfach merke, ich muss raus aus dem Stress, dann ist es genau dieses eins, zwei, drei, ein.

00:25:19: Atempause, eins, eins, zwei, drei, vier.

00:25:23: Ausatmenpause eins.

00:25:25: Okay, vielleicht hast du das gemacht.

00:25:26: Vielleicht war ich zu unaufmerksam, aber wir lassen das jetzt mal drin, um mal zu gucken, ob unsere Hörer jetzt besser waren als wir.

00:25:33: Genau,

00:25:34: wie gut sie zu hören.

00:25:36: Das heißt aber, das Ziel ist es dann, und da bin ich wiederum sehr gut drin, das mache ich wirklich relativ regelmäßig, das ist die sogenannte Box-Breathing.

00:25:44: Das heißt also, dass man eben halt vier Sekunden einatmen, vier Sekunden Pause, vier Sekunden Ausatmen, vier Sekunden Pause, vier Sekunden Einatmen.

00:25:51: Das wäre ja dann quasi die gleichen.

00:25:54: Ja, genau.

00:25:54: Also es wird auch beschrieben als Technik zur Stärkung des Parasympathikus.

00:25:59: Aus meiner Sicht ist es aber eher eine Technik zur Stärkung der Regulation oder als Zeichen, wenn mir das gut gelingt.

00:26:10: Dann bin ich genau da, ich bin gut in der Regulation.

00:26:14: Ich lasse mich atmen, gebe mir Zeit, dass zu empfangen, was durch den Atem in mich reinkommen will, rein biologisch gesehen, ich gebe Zeit für Sauerstoff und alles andere, was wir mit der Luft aufnehmen, in uns einzudringen und lasse mich dann ausatmen und gebe mir dann auch da Zeit noch das nicht nur über den Atem, sondern aus meinem Körper rausgehen zu lassen, was gehen möchte und lasse mich dann wieder atmen.

00:26:49: Und wenn das gut klappt, dann wissen wir, wir haben eine gute Regulation, so sehe ich das.

00:26:55: Und ich finde, das ist ein ganz wertvolles Werkzeug.

00:26:58: Aus meiner Sicht ist dieses Umschalten, wenn ich gezielt in den Vargusnerv kommen möchte, allerdings etwas hilfreicher, wenn ich den Ausatmen betone.

00:27:10: Aber danke für die Boxeratmung, sie ist wundervoll.

00:27:12: Ja, ich glaube tatsächlich, und dann gehen wir mal gleich einen Schritt weiter.

00:27:18: Ich habe wirklich vor ungefähr zwölf Jahren mal im Landshof eine Untersuchung gehabt und da haben die mir gesagt, dass ich sie eben zu flacher atmen würde.

00:27:26: Das heißt also, dass ich eben nicht... Genügend sozusagen das Lungenvolumen ausnutzen.

00:27:31: Mir wurde es damals dann so erklärt, dass es sehr häufig ist bei Menschen, die sehr kommunikativ sind, dass die sich einfach immer ein kleines bisschen Restarten sparen, damit sie noch mal schnelle Antwort geben können.

00:27:41: Ich fand diese Erklärung eigentlich so ganz süß, dass man sagt, okay, das würde ich sagen, aber es trifft voll bei mir zu, weil ich natürlich schon irgendwie auch gerne kommuniziere und von daher fand ich das ganz interessant.

00:27:51: Und deswegen glaube ich tut mir eben halt genau dieses Box-Praising so gut, weil ich mich dann eben halt... auf dieses volle, einen Außeratmen konzentriere.

00:28:00: Ich möchte aber jetzt mal wirklich zu deinem Buch noch mal eingehen.

00:28:04: Du beschreibst Tau als zurück zur Natur und so habe ich dich ja auch kurz vorgestellt.

00:28:09: Welche ersten Schritte empfiehlt so jemanden, der vielleicht sich völlig entfremdet von der Natur

00:28:14: fühlt?

00:28:18: Ja, der erste Schritt ist tatsächlich Verbindung mit dem eigenen Atem und auch den Kontakt aufnehmen mit der Natur.

00:28:35: Also sich fragen, wie will ich leben?

00:28:42: Ist das, wo ich jetzt gerade bin, da, wo ich sein möchte?

00:28:46: Und dann mit kleinen Schritten eine Veränderung setzen, eine bewusste Entscheidung treffen, zum Beispiel zu sagen, Ich möchte jetzt jeden Morgen nach dem Aufstehen mein Tag mit ein, zwei Tassenbarm Wasser starten und dabei schaue ich in die Natur.

00:29:15: Und das wirklich konsequent einfach mal umsetzen und schauen, was daraus schon entsteht.

00:29:24: Wenn man keine Natur hat?

00:29:27: In den Himmel gucken.

00:29:30: Es ist ganz wichtig, die Augen... sind das Sinnesorgan, mit dem wir durch die Welt gehen, heutzutage.

00:29:42: Früher haben wir noch andere Sinne genutzt, die wir heute auch noch nutzen, aber zum Teil sind die ja sehr überlagert.

00:29:51: Also auch die Augen sind überlagert mit einem Input, den sie ständig verarbeiten müssen.

00:29:58: Wir sind überlagert mit Geräuschen.

00:30:01: So das andere Sinne, wie das Riechen, das Schmecken, das Fühlen, schon sehr auch in den Hintergrund geraten sind.

00:30:08: Und durch unsere Lebensweise und Arbeitsweise sind unsere Augen immer sehr angestrengt.

00:30:16: Und alleine, indem ich den Blick, und das kann ich sogar in einem Großraumbüro machen, mir eine Tasse warmes Wasser holen, mich hinsetzen an meinen Arbeitsplatz.

00:30:29: und für dreißig Sekunden den Blickmal aus dem Fenster zum Himmel schalten lassen.

00:30:37: Es kriegt keiner mit.

00:30:39: Keine Pause.

00:30:41: Und schon fährt das vegetative Nervensystem runter und wir kommen wieder bei uns an und sind hier nach wirklich gleich auch effizienter.

00:30:52: Total gut.

00:30:53: Total gut.

00:30:55: Ich muss jetzt hier so ein bisschen lachen für meine nächste Frage.

00:30:59: Weil ich lese mal eins zu eins vor, wir leben im Dauerstress, wie hilft die taoistische Lebensführung wieder in Balance zu kommen?

00:31:05: Da sind wir wieder bei dem Punkt.

00:31:06: Also dann wäre das jetzt ja quasi die Frage falsch gestellt, sondern ich muss sagen, wir leben im Dauerstress, wie hilft es, mit der Lebensführung nach Tau wieder in Balance zu kommen, richtig?

00:31:16: Mhm.

00:31:16: Gut, auch da habe ich jetzt wieder was gelernt.

00:31:19: Und würdest du mir dann trotzdem die Frage in der korrigierten Form da antworten?

00:31:23: Ja, sehr gerne.

00:31:25: Im Grunde genommen ... ist es wichtig, einfach zu schauen, wo kann ich den Tag aus sich heraus entstehen lassen und an welchen Tagen ist mir ein Plan vorgegeben und den haben wir ja durch unsere Arbeitswelt sehr stark vorgegeben und dann gibt es aber auch Pausen dazwischen.

00:31:52: heißt, wenn ich von zu Hause mit dem Auto zur Arbeit fahre, dann für einen Moment bei Ankunft im Auto sitzen bleiben und sich darüber bewusst werden, ich bin jetzt angekommen.

00:32:08: Also immer wieder dieser Kontakt zu schauen, also einmal mit sich selber auch wieder in Kontakt zu kommen, zu sehen, was wir auch schon geleistet haben.

00:32:19: Ich bin jetzt durch den Berufsverkehr in Berlin hier angekommen und erstmal gewahr sein, ich habe es geschafft.

00:32:31: Es ist eine Leistung, die wir schon vollbracht haben.

00:32:34: Es ist auch wichtig, weil wir einfach auch sehen dürfen, wie viel wir den ganzen Tag tun.

00:32:42: Und gleichzeitig sich auch vorbereiten, dass einer eben den Zwischenraum, dass eine wirklich abzuschließen, den Einatmen abschließen lassen durch die Pause.

00:32:55: Und dann gehe ich auf die Arbeit, dann lasse ich das nächste entstehen.

00:33:00: Und das können Mikrosekunden sein.

00:33:03: Also das sind zwei, drei Sekunden des Innerhaltens, des Atmens und immer wieder wirklich ganz wichtig aus der Sicht des Tau, immer wieder ein Lächeln auf die eigenen Lippen.

00:33:15: Platzieren.

00:33:16: Sofort entsteht eine gesamte Entspanntheit, Schulternackenpartien, Zweigfell gibt Nacht, Atemfließgleichleiter.

00:33:24: Das sind Techniken, die wir im Schauspielbereich ganz viel eingesetzt werden, über den Körper arbeiten.

00:33:33: Und da es atmen und sich selbst zulächeln, einer der wichtigsten und einfachsten Techniken.

00:33:40: Ja, ich kann das sehr, sehr gut nachvollziehen bei mir.

00:33:43: Ich hatte das auch schon mehrfach in diesem Podcast erzählt, dass ich zum Beispiel immer dazu tendierte.

00:33:47: Ich mache immer meistens alles mit dem Fahrrad, aber dann habe ich auf dem Fahrrad, auf dem Heimweg immer noch mal dann ewig ein Podcast gehört.

00:33:53: Und dann habe ich gemerkt, dass ich den Unterschied zwischen, ich bin bei der Arbeitsstelle und ich komme zu Hause an, sich durch diesen Podcast so ein bisschen versendet hat.

00:34:06: So, das heißt also, ich hatte diese bewusste das bewusste Reisen, das bewusste von der Arbeit wegfahren, zu Hause ankommen, nicht mehr so gespürt.

00:34:15: Und dann habe ich dann angefangen, das wegzulassen und habe einfach für mich gemerkt, dass das einfach so ganz schön war, dass ich dann auf dem Fahrrad so ein bisschen nochmal quasi... gar nicht so bewusst, aber irgendwie gingen mir dann noch mal so Restgedanken aus der Arbeit dann irgendwie durch den Kopf, dann auch so ein bisschen dann schon so, wie ich jetzt den Abend gestalte, drüber nachdenken und so was alles.

00:34:36: Also, es hat für mich einen riesen Unterschied gemacht, diese externe Beschallung wegzulassen.

00:34:44: Und das ist genau das, was du jetzt gerade beschreibst.

00:34:47: Also, es ist genau das, was ich eben halt auch sehr, sehr stark gespürt habe.

00:34:51: Danke wieder für dieses Beispiel.

00:34:53: Das ist ein ganz wichtiger Aspekt.

00:34:55: Grenzen ziehen.

00:34:57: Ja, denn ein Stück weit haben wir das durch diese Schnelllebigkeit genau verlernt, dieses zu wissen.

00:35:05: Und das ist wirklich auch für die Berufswelt immens wichtig.

00:35:09: Wann bin ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort, wenn ich etwas ansprechen möchte?

00:35:16: ist jetzt der Raum und die Zeit dafür überhaupt da.

00:35:19: Es ist schön, einen Plan zu haben, wenn ich mit meinem Chef über eine Gehaltserhöhung reden möchte, aber es ist alles abhängig vom Raum und Zeit.

00:35:31: Und selbst wenn ich einen Termin dafür vereinbart habe, aber merke zum Beispiel, dass mein Chef immens aufgebracht noch von einem Vortreffen ist und ich dann mit... einem Wunsch komme, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich abgelehnt werde, sehr hoch.

00:35:49: Also dieses klare Grenzensetzen eben etwas zu Ende kommen lassen und dann neu diese Pause dazwischen und dann neu anzufangen.

00:35:59: ist total wichtig.

00:36:01: Und das entscheidet tatsächlich auch erfolgreiche Menschen von nicht-erfolgreichen Menschen.

00:36:06: Wenn ich mich frage, warum bin ich in manchen Dingen komplett inkonsequent, dann darf man genau da schauen.

00:36:15: Also wo verwischen sich zu viele Bereiche ineinander?

00:36:19: Denn letzten Endes... Es ist einfach so, Menschen, die Konsequenz sind, die schaffen klare Grenzen, die sorgen dafür, dass es ihnen leicht fällt, Konsequenz zu sein.

00:36:34: Und da hilft Hau, weil Hau wirklich dieser Weg ist, zur Einfachheit zu gucken, wo bin ich?

00:36:42: Welche Jahreszeit ist es?

00:36:45: Im Sommer brauche ich doch ganz andere Dinge, als ich sie im Winter brauche.

00:36:50: In welcher Jahreszeit meines Lebens bin ich?

00:36:53: Wenn ich ein Kind bin, brauche ich doch ganz andere Dinge, wie als junge, schwangere Frau oder ein Mann Ende dreißig, der auf dem Bau arbeitet.

00:37:06: Und das haben wir vergessen.

00:37:07: Wir suchen immer wieder nach dieser Einpille, nach dieser Einlösung.

00:37:13: Und die gibt es.

00:37:15: Aber nur wenn du guckst, wo bist du gerade?

00:37:19: Du.

00:37:20: Und wo bist du im Raum zu den anderen?

00:37:23: Und wo stehen die anderen?

00:37:24: Und da merken wir dann plötzlich, wie aus diesem kleinen einen das große Ganze entsteht und wie das immer in dieser Wechselwirkung ist.

00:37:33: Und da kann uns, und ich kann, da hilft uns Tao.

00:37:38: Also Tao hat mein Leben verändert.

00:37:41: Das klingt auf jeden Fall großartig und ich würde jetzt hier mal kurz den Übergang versuchen zu Tao jingen.

00:37:48: Das ist ja, wie du es beschreibst, eine Bewegungskunst.

00:37:50: Wie würdest du sagen, unterscheidet sich die von, zum Beispiel, Yoga oder Chigong?

00:37:56: Taoying.

00:37:57: Taoying ist, ähm, führen, dehnen, gleiten, bewegen, alles in den Fluss bringen.

00:38:06: Würde ich sagen, ist Chigong aber auch oder nicht?

00:38:08: Chigong ist so die Konzentration der Energie.

00:38:12: Mhm.

00:38:14: Und Yoga bringt auch Bewegung rein, ähm, Aber mehr körperlich erst einmal, also das körperlich ausgeführte Yoga dient auch einer Fokussierung und Kraftaufbau.

00:38:32: Okay.

00:38:34: Und was mache ich genau dann beim Taoying?

00:38:38: Beim Taoying ist es, dass ich durch, es ist eine Meditation in Bewegung.

00:38:45: Okay, das kann ich mir vorstellen.

00:38:46: Genau, also ich habe Übungen und die zum Teil auch in sich schon eine gewisse Komplexizität haben, die mein Geist bindet.

00:38:59: Und dann ist es wieder dieses, ich führe die Übung aus und ich lasse den Atem die Bewegung führen und die Bewegung den Atem.

00:39:13: Ich gucke das Arme und Beine den gleichen Anfang und das gleiche Ende haben.

00:39:19: Ich schaue, dass ich weder vorne noch hinten stehe.

00:39:22: Ich gucke immer wieder, wo ist meine Mitte.

00:39:25: Im Taoying geht es immer wieder zu spüren.

00:39:29: Wie kann ich die Bewegung ausführen, um ... Ziel ist es, immer wieder nach der Bewegung und in der Bewegung in meiner Mitte zu bleiben.

00:39:40: Denn dann bin ich quasi ... gut verwurzelt wie ein Bambus und das bin genauso flexibel.

00:39:48: Ich kann nichts brechen.

00:39:52: Und daraus entsteht ein gewisser Frieden und eine Ruhe und eine Klarheit und wir werden uns unserer Grenzen bewusst.

00:40:02: Wir übergehen sie aber nicht.

00:40:04: Also im Taoying ist der Ansatz, ich nehme eine Grenze wahr.

00:40:09: Und die respektiere ich.

00:40:11: Ich gehe nicht drüber hinweg.

00:40:13: Heißt, wenn ich eine bestimmte Übung, es gibt ein Idealzustand einer Übung, aber wenn ich den heute nicht erreichen kann, dann bleibe ich, dann führe ich die Übung korrekt aus.

00:40:25: In meinem Geiste sehe ich sie mich auch komplett durchführen, aber körperlich bleibe ich genau vor dieser Schmerzgrenze.

00:40:34: Und dann wiederhole ich sie, wie der Städte tropfen.

00:40:38: Und durch dieses Städtentropfen, ich wiederhole sie, verschiebt sich ja die Grenze, aber ohne dass ich mich zwingen muss, ohne dass ich mich verletze.

00:40:48: Und das ist das Geschenk, denn Taoying ist das Geschenk, uns wieder dran zu erinnern, dass es den Faktor Zeit gibt.

00:40:58: Und mit Geduld und dem Städtentropfen lässt sich viel erreichen, mehr als mit einem großen Horrug.

00:41:06: Das finde ich sehr schön, es resoniert bei mir in sofern sehr stark, weil ich habe eine Übung, die ich so für mich relativ neu entdeckt habe, die witzigerweise meine Großmutter schon gemacht hat.

00:41:15: Ich habe so einen Rad mit so den Griffen rechts und links und dann ist es so, dass ich mich dann morgens quasi sozusagen knie mich hin und dann musst du dir vorstellen, habe ich das in der Hand dieses Rad und dann fange ich an, eben halt mit diesem Rad nach vorne zu rollen.

00:41:32: Ja.

00:41:33: Und da ist es tatsächlich so, dass wenn ich da morgen starte, dann würde ich sagen, bin ich vielleicht am Anfang, wenn es hoch kommt, vielleicht ein halben Meter von den Knien weg.

00:41:43: Und dann wird jede Rollbewegung sozusagen ein Stück weiter und ein Stück weiter.

00:41:46: Und das Ziel ist es dann, quasi die maximale Streckung dann im Laufe des Rollens sozusagen zu erreichen.

00:41:55: Und dann das so oft auszuwürden, bis ich wirklich merke, okay, wenn ich jetzt noch einmal wegrollen würde, würde ich nicht mehr zurückkommen.

00:42:03: Ja, super.

00:42:03: Genau.

00:42:04: Aber es ist genau das, was du sagst.

00:42:05: Es ist wirklich wie so eine Wellenbewegung, die sich immer weiter aktiviert.

00:42:10: Und warum mache ich das?

00:42:11: Weil es eben halt so eine Art aktive Planckübung ist, die sehr viele... Muskeln morgen schon aktiviert.

00:42:17: Und ich bin ja immer so den, den, den, den häufigste Satz hin, den ich hier wahrscheinlich immer wieder benutze.

00:42:22: If you don't use it, you lose it.

00:42:24: Das heißt also, alles, was du nicht regelmäßig abfragst an deinem Körper, wirst du dann irgendwann auch verlieren.

00:42:29: Und deswegen ist das so schön, dass du mit dieser Übung so viele, viele Muskelgruppen dann auf einmal aktivierst.

00:42:34: So, das ist aber jetzt etwas, was mache ich für mich?

00:42:37: eher, um genau diese, diese Signale an meinem Körper zu geben.

00:42:40: Hallo, Muskulatur, ich brauche dich

00:42:42: noch.

00:42:42: So.

00:42:44: Wie ist es denn beim Taoying, würdest du sagen, dass wenn man regelmäßig das praktiziert, dass man auch ein Signal in seinen Körper gibt, hinsichtlich Flexibilität, aber auch hinsichtlich Aktivität der Muskeln, sie zu erhalten oder ist das nicht das Ziel?

00:43:04: Wenn ich etwas jeden Tag ausführe und sei es nur zehn Minuten, dann werde ich natürlich aus meiner Sicht gesehen auch Muskelkraft aufbauen.

00:43:16: Mir geht es ja vor allem auch um zu halten.

00:43:20: Taoying hat das Ziel der Mobilisation.

00:43:25: Wenn ich Taoying ausführe, dann ist es eine Bewegungsform, die Fassien, Muskeln mobilisiert, Gelenke löst.

00:43:37: Die größten Blockaden haben wir an den Gelenken und dafür eine freie Beweglichkeit sorgt.

00:43:47: Ziel des Taoying ist es, dieses hin und herschalten auch wieder zu lernen.

00:43:52: Also im Ausführen einer Übung, mir darüber bewusst zu werden und das zu versuchen.

00:44:03: zu erspüren.

00:44:04: Das ist schon fortgeschrittenes Stadium.

00:44:08: Welche Muskelgruppen muss ich jetzt überhaupt anspannen, aktivieren, damit ich hier eine gute Bewegung durchführe?

00:44:17: Und was darf ich hier alles loslassen?

00:44:20: Also bei vielen Übungen im Schulterbereich zum Beispiel oder im Oberkörperbereich werden Ich sage mal, bei normalen Gymnastikformen, wenn nicht explizit darauf hingewiesen wird, dann ist das Gehirn der Übung oft an der falschen Stelle.

00:44:41: Also man will die Schulter mobilisieren und gleichzeitig ist sozusagen die ganze Kraftanstrengung in der Schulter.

00:44:49: Dabei, wenn ich die Schulter wirklich mobilisieren will, dann sollte ich meinen Augenmerk so weit wie möglich, also die Bewegung zum Beispiel vom Handgelenk führen lassen, damit die Schulter frei wird, damit die Muskulatur dort locker werden kann.

00:45:04: Und dieses Wechselspiel, also weder diese Regulation zwischen was muss ich anspannen und was darf ich loslassen?

00:45:13: Das liebe ich am Taoying.

00:45:15: Ziel ist es diese Durchlässigkeit, damit ich dann, wenn ich in... Übungen gehe auch im Taoying, kann ich viele der Übungen durch die Wiederholung, der Wiederholung.

00:45:26: Ich werde ja immer mobiler, kann ich auch immer tiefer sinken, kann ich die Muskulatur.

00:45:31: Ich darf dann auch ins Zittern kommen, wenn ich das möchte.

00:45:35: Und damit dann spielen, möchte ich heute dann mehr die Kraft rausfordern.

00:45:41: Was spann ich dafür an?

00:45:43: Möchte ich heute mehr die Gelenke mobilisieren, dann lenke ich mein Augenmerk mehr dahin.

00:45:47: Und am Ende aber immer diese Verbindung zwischen Atem und Körper.

00:45:54: Denn wir brauchen ja alles.

00:45:56: Also der Körper braucht Mobilität, Flexibilität und Stabilität.

00:46:01: Und Taoying vereint das für mich schon alles drei.

00:46:07: Gleichzeitig sage ich aber auch Es ist eine Ergänzung.

00:46:11: Ich finde Yoga mega wertvoll und ich praktiziere auch Yoga.

00:46:16: Ich gehe aber auch einmal die Woche zu einem Personal Trainer und lasse mir dort mit einem auf mich aus auf meine Problemzone zugeschnittenes Tabattatraining mit einzelnen Handeln in den Hintern treten, weil mein innerer Schweinehund ist genauso da wie bei allen anderen.

00:46:38: und Wenn es um die Muskelkraft in meinen Beinen geht, dann brauche ich da zum Beispiel die Kraft der Gewichte.

00:46:49: Es ist eine Ergänzung.

00:46:51: Dann lass uns doch mal vielleicht eine ganz konkrete Übung beschreiben, wenn sich das eignet.

00:46:57: Ich weiß es jetzt nicht genau, aber wir müssen ja davon ausgehen.

00:46:59: Also nochmal der Hinweis, man kann uns ja immer auf YouTube oder auf Spotify auch als Video sehen.

00:47:03: Aber wir müssen jetzt eher natürlich schauen, dass einige Leute das auch jetzt hier nur hören.

00:47:08: Oder die meisten wahrscheinlich.

00:47:09: Was wäre eine einfache Übung, die man mal ausprobieren könnte?

00:47:13: Darf ich aufstehen?

00:47:14: Das kommt drauf an.

00:47:15: Du siehst ja das Kamerabild.

00:47:16: Das heißt also, du musst natürlich schon so ein bisschen in der Kamera bleiben.

00:47:19: Ich guck

00:47:19: mal, ich guck mal, wie groß ich bin.

00:47:21: Ja, okay, Kopf ist abgeschnitten.

00:47:24: Ja, aber wenn die Hauptübung über den Körper ist.

00:47:27: Das Schöne ist, wir können Taoying auch im Sitzen ausführen.

00:47:32: Eine meiner Lieblingsübungen.

00:47:35: ist tatsächlich der Vogelspreis seitlich seine Flügel.

00:47:40: Wir würden sie normalerweise im schulterbreiten Stand ausführen mit einer Gewichtsverlagerung.

00:47:48: Also wir stellen uns jetzt, lass mal Schritt vor Schritt gehen, wir würden uns normalerweise hinstellen.

00:47:53: Normalerweise würden wir uns

00:47:55: schulterbreit hinstellen.

00:47:57: Und dann?

00:47:59: Und dann, bei der Bewegung an sich, haben wir einen verschieben, also wir sinken dann auf das eine Knie und das Becken geht quasi wie ein Bügeleisen mit und öffnen dabei die Arme.

00:48:14: Wie ein Bügeleisen?

00:48:15: Damit will ich immer sagen, wir bleiben quasi also mit der Hüfte auf einer gerade, genau.

00:48:24: Aber wir machen sie jetzt im Sitzen.

00:48:29: tun wir das so, dass wir sagen auch wieder schulterbreite Fußhaltung.

00:48:36: Im Taoying haben wir die Füße parallel, das heißt die Fuß-Innenseiten sind gerade zueinander ausgerichtet.

00:48:44: Mit einem Hauch der Eindrehung, so dass in der Unendlichkeit würden sich dann diese Groß-C-Schienen dann doch überschneiden.

00:48:53: Aber das Wichtigste ist auch hier, dass wir keine Spannung in der Hüfte haben.

00:48:58: Im Sitzen achten wir darauf, dass wir von den Füßen zu den Unterschenkel neunzig Grad haben, von den Unterschenkeln zum Oberschenkelbereich neunzig Grad und dass wir aufrecht sitzen.

00:49:10: Und wenn der Vogel seine Flügel spreizt, dann sollten wir möglichst weit vorne auf einem Stuhl sitzen.

00:49:16: Wir öffnen die Arme.

00:49:18: Das heißt, die Hände hängen seitlich runter.

00:49:22: Körper ist gerade aufgerichtet und wir drehen die Hand innenflächen nach außen und das ist wie ein Vringen eines Handtuches.

00:49:32: Das kommt bis in den Schultern an.

00:49:35: Und dann gehen die Arme über beide Seiten nach oben zum Himmel.

00:49:40: Der Blick darf auch mitgehen.

00:49:43: Und dann lassen wir die Hände, Hand innenflächen zu uns schauen, vor unseren Brustkorb sinken.

00:49:51: Wir müssen jetzt auch den großen, großen Ball, so ein Sitzball vor uns halten.

00:49:54: Genau.

00:49:55: Die Handgelenke sind locker, genau, wunderbar, und die dürfen runterhängen.

00:50:01: Und ich sag mal, Schultern, Ellenbogen und Handgelenke bilden eine Linie.

00:50:09: Schultern sind dabei ganz locker und entspannt, mit einem leichten Zug.

00:50:14: nach unten und dann öffne ich die Arme zur Seite und jetzt würde ich tatsächlich mein Gewicht eben aufs rechte Bein verlagern und dann öffne ich richtig die Handflächen auf und dann komme ich wieder zurück zur Mitte und das Gehirn ist in den Handgelenken.

00:50:34: Wir schlagen ein und öffnen und wieder zurück.

00:50:46: Heißt mit dem Ein öffne ich die Flügel eines Kranes und lasse mich atmen und mit dem Aus wieder zurück.

00:50:58: Und dann gehe ich vom mittleren Tantjen, ins untere Tantjen und schließe mit Kontakt zum Bauch

00:51:05: ab.

00:51:06: Sehr gut, sehr gut.

00:51:07: Dann haben wir doch hier schon mal eine kleine Übung, aber idealerweise machen wir die dann im Stehen und im Zweifelsfall kann man sie eben halt bei dir auch im Buch dann nochmal nachschauen.

00:51:14: Wie oft würdest du sagen, machst du deine Tao Ying Übung?

00:51:21: Das Schöne am Tao Ying ist, dass wir einzelne Übungen rausnehmen können.

00:51:25: Also das Chi wecken mache ich jeden Tag.

00:51:31: Nein, das war der Vogel, streckt seitlich seine Vögel.

00:51:34: Das Skivecken ist eine Übung, um eben die Energie aufzuwecken.

00:51:40: Es ist eine Bewegung, wo die Arme nach oben fließen und ich gleichzeitig dabei nach runter gehe in den Knie.

00:51:47: Und während die Knie sich aufrichten, komme ich.

00:51:50: wieder in den Ausgangszustand.

00:51:53: Die haben ich ganz häufig früher gemacht.

00:51:55: Aber ich dachte immer, das wäre auch eine Chigong-Übung.

00:51:59: Im Chigong machen wir es tatsächlich umgekehrt.

00:52:03: Also das heißt, wenn wir einen Imztau-Jing machen, dann gehe ich in den Knien runter und die Arme kommen hoch und richte mich auf.

00:52:13: Ja, genau.

00:52:14: Genau, es gibt aber auch die Formen im Chigung, wo quasi Arm und Beine schon Kronen arbeiten.

00:52:20: Ja, vielleicht war es immer schon eine Taoying-Übung und ich hatte nur gedacht, es wäre Chigung.

00:52:25: Taoying heißt es sei die Mutter der tausend Formen des Chigung.

00:52:30: Okay, sehr gut, sehr gut.

00:52:33: Dann lass uns noch mal zu einem anderen Punkt gehen.

00:52:35: Du sprichst oft als Herz oder von dem Herzen als inneren Rhythmusgeber.

00:52:41: Wie können wir denn auch lernen?

00:52:42: Wir haben jetzt schon ein bisschen gelernt, wie wir mehr von so einem Arten hören können.

00:52:45: Wie können wir denn auch lernen, wieder mehr auf unser Herz zu hören?

00:52:49: Ja, das Herz.

00:52:53: Das Herz ist so wichtig für uns, weil es neurobiologisch gesehen unheimlich viele Neuronen hat.

00:53:04: Und es gehen ja mehr Signale vom Herzen zum Gehirn wie umgekehrt.

00:53:09: Interessant.

00:53:10: Ich wusste immer, dass es mehr Signale vom Darm zum Gehirn geht als umgekehrt, aber vom Herzen auch.

00:53:15: Genau.

00:53:16: Also es gibt nicht nur die Damenhörnachse, sondern es gibt auch eine Herzhörnachse.

00:53:21: Und genau, die Gesundheit, und zwar die emotionale Gesundheit des Herzens, hat sofort Auswirkungen eben auf das autonome Nervensystem, also auf unser Stress befinden.

00:53:39: Und deswegen ist das Herzlehren so wichtig, das nicht anhaften.

00:53:46: an Verletzungen, Emotionen.

00:53:49: Wir kennen das doch vielleicht auch selber aus einer Entscheidung, aus der Emotion heraus.

00:53:57: Ist nicht unbedingt immer die beste Entscheidung, sondern einmal drüber schlafen, die Emotionen erstmal gehen lassen und erstmal wieder in Ruhe und Frieden bei sich ankommen.

00:54:12: Und das ist ein rein... neurobiologischer Prozess, der total wichtig ist, weil wenn wir da nicht ehrlich mit uns sind und uns das auch nicht zugestehen, dass wir sagen, oh, das hat mich echt sauber gemacht.

00:54:29: Ja, also gerade in der heutigen Welt, wo ich finde Wut und Aggressivität immer gleich als, oh, da stimmt was nicht mit deiner Leber und du bist total in deinem Ungleichgewicht, wenn du mal auf den Tisch haust, sage ich, ja, schau auf den Auslöser und wie lange du darin hängen bleibst.

00:54:56: Aber wir dürfen auch ehrlich sein und Emotionen wollen auch angesehen und gelebt werden, nur halt dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

00:55:09: Aber sie sollen nicht gespeichert werden.

00:55:12: Und aus Sicht des Der TCM im Herzen ruht der Geist, also unser Schen.

00:55:21: Und auch da, nur wenn das Herz leer ist, also wenn ein Krug voll mit Wasser ist, wie will ich in der Frisches Wasser rein gießen?

00:55:31: Und wenn ich es tue, was passiert?

00:55:35: Wenn da altes Wasser drin war, vielleicht schon mit Morast?

00:55:39: Ja, ich verwässer es.

00:55:42: Aber es wird immer schwieriger.

00:55:44: ist zu trennen.

00:55:46: Heißt, wenn ich ein Gefäß hab, was schon richtig, sag ich mal, mit Altemdreck ist, dann haben wir dann wiederum fast ein Geschenk, das sich unten der Morast absetzt und obendrauf dann noch eine relativ klare Brühe hängt, da könnte ich das noch ganz gut trennen voneinander.

00:56:06: Aber wenn ich eben nicht richtig leere, sondern einfach immer nur weiter oben draufschütte, dann ... verwischt alles und dann verliere ich meine Navigation.

00:56:18: Deswegen ist dieses Herz lernen so wichtig, denn das Herz ist letztlich unser Kompass.

00:56:23: und dann sind wir wieder bei diesen Anfangsfragen.

00:56:27: Wer bin ich?

00:56:28: Wie will ich denn mein Leben leben?

00:56:31: Also lebe ich das Leben, das ich leben will?

00:56:33: Nein, ich möchte was ändern.

00:56:35: Warum möchtest du das ändern?

00:56:38: Was ist das Thema dahinter?

00:56:42: Und da hilft uns Tau mit dieser Einfachheit wieder in diese Reinheit zu kommen.

00:56:49: Reinheit im Sinne der Klarheit, im Sinne von Ordnung schaffen, in sich aufräumen.

00:56:58: Und daraus entsteht aus meiner Sicht das größte Geschenk des Tau, behaftige Freiheit.

00:57:05: Sich freimachen von den tausend Wünschen, die wir haben, die, wenn wir die dann erreicht haben, endlich glücklich sind.

00:57:15: Kann ich sehr gut nachvollziehen.

00:57:16: Was würdest du in unseren Hörerinnen raten?

00:57:18: Gibt es einen vielleicht Alltagsritual, dass wahrscheinlich jeder integrieren kann, um sich wieder ein bisschen mehr mit sich selbst zu verbinden?

00:57:27: Ja, ein schönes Ritual, was ich finde, ist die rechte Hand aufs Herz legen, die Linke auf den Unterbauch und auch vor allem ins Herz mal reinatmen und sich fragen, wo bin ich weich?

00:57:46: Mal spüren im Körper, haben wir irgendein Bereich, da sich weich anfühlt, fühlt sich unser Herz weich an.

00:57:53: Und wo bin ich hart?

00:57:56: Und das erst einfach mal wahrnehmen, vielleicht fühlt sich auch alles hart an.

00:58:02: Weich meine ich im Sinne von, wo fließt es?

00:58:05: Und wenn dieses Gefühl des Fließens ist, dann weiß ich, ich bin bei mir.

00:58:11: Aber wenn ich merke, dass sich irgendwas sehr schwach anfühlt oder irgendwo Verspannungen drinnen hängen, Dann weiß ich, dass ich dahinschauen darf, was da gespeichert ist.

00:58:25: Und das ist eine ganz einfache Technik.

00:58:30: Was wünscht ihr, wenn wir uns die nächsten Jahre anschauen?

00:58:34: Wie soll unsere Gesellschaft den Umgang mit der Natur und auch der Gesundheit vielleicht verändern, vielleicht aber auch wieder zu etwas zurückfinden?

00:58:47: Den Mut haben, in die Verantwortung zu kommen.

00:58:50: Das würde ich mir wünschen, zu verstehen.

00:58:54: dass egal wie klein unsere Handlungen sind, die Dinge, die wir tun, Auswirkungen auf unser Leben hat und unsere Umwelt und dass wir aus der Natur kommen und in Respekt damit umgehen.

00:59:13: Du bist ja klassische Ärztin

00:59:15: und

00:59:16: verbindest ja eigentlich dann, wenn man sowohl die Schulmedizin mit der Lebensweise nach Tau.

00:59:22: Wo siehst du aber, sag ich mal so, das insbesondere die Grenzen der Schulmedizin?

00:59:26: und wo kann Tao dann wirklich was ergänzen?

00:59:30: Ja, Schulmedizin ist Krisenmedizin.

00:59:34: Also ich bin für die Schulmedizin total dankbar, denn letztlich ist es im Sinne eines Unfalls, wenn es wirklich darum geht, jetzt sofort Leben retten zu müssen, weil jemand akut.

00:59:49: verunfallt ist, akut bedroht ist, dann ist aus meiner Sicht die Schulmedizin unschlagbar.

00:59:56: In meiner Praxis ist das mittlerweile nur noch null Komma ein Prozent vielleicht, was ich einsetze an Schulmedizin, denn ja, ich lebe letztlich eine eine integrale Medizin, wo Tau ein großer Teil davon ist und Aus Sicht der TCM ist die Lebensführung das A und O und auch aus dem Tau und Gesundheitspflege.

01:00:28: Da liegt der Schwerpunkt drauf.

01:00:29: Wenn ich mich pflege, wenn ich achtsam mit mir umgehe und eben schaue, Wie geht es mir heute und meine täglichen Grenzen auch respektiere?

01:00:42: Im Verständnis des Rhythmus.

01:00:43: Also ich muss, das klingt für viele immer so, ich muss ja ständig gucken, wie es mir geht.

01:00:50: Ja, das ist nur am Anfang.

01:00:53: Wenn es zur Gewohnheit geworden ist, zu verstehen, dass Wenn der Wecker klingelt oder wenn ich aufwache, auch ohne Wecker, aus mir heraus, dass es ja ein Zeichen ist, dass der Tag begonnen hat und mit Tag begonnen hat nach einem Moment des Ankommens bei sich im Tag der Stille, es dann Zeit für Aktivität ist, dann brauche ich ja nicht drüber nachdenken.

01:01:25: dass ich erstmal meinen Körper bewegen möchte, dass es sinnvoll ist, wenn es die Zeit erlaubt.

01:01:31: Und wenn es nur zwei Minuten ist, eine Körperübung beim offenen Fenster mit Sauerstoff in Lichtverbindung durchzuführen, damit mein Körper diesen Wechsel von Nacht zu Tag gut umstellen kann, dann brauche ich da nicht mehr drüber nachdenken.

01:01:52: Das ist dann diese Disziplin, von der oft Kung Fu Meister erzählen.

01:01:56: Die Sonne fragt doch auch nicht, wenn sie aufgeht, soll ich jetzt leuchten oder nicht.

01:02:02: Sondern sie weiß, es ist jetzt Zeit.

01:02:05: Und am Anfang ist da viele, viele kleine Schritte, die wir durch gehen dürfen und zu prüfen, was ist jetzt dran.

01:02:16: Aber immer auch wieder zu gucken, genau, was ist das jetzt für eine Uhrzeit?

01:02:20: Was ist es für einen Tag?

01:02:22: Was wäre jetzt als Nächstes dran?

01:02:24: Und eine gewisse Ordnung schaffen im Leben.

01:02:27: Und durch diese Ordnung muss ich wieder nicht so viel denken.

01:02:31: Magdalena, das ist wirklich total spannend, weil ich merke dadurch, dass ich so vieles jetzt gerade von dir lerne, dass ich noch ganz lange mit dir reden könnte, weil es tatsächlich ein Gebiet ist, was ich ... so sozusagen in dieser Ausführlichkeit noch nie so behandelt habe.

01:02:43: Nichtsdestotrotz, wir gucken mal so ein bisschen, dass wir auch mal zu unserer letzten Frage kommen, die wir folgen auch nicht zu lang hier werden.

01:02:50: Deswegen, was würdest du unseren Hörer empfehlen oder dir wünschen, was sie nach dieser Folge mal ganz konkret ausprobieren?

01:03:00: Ich möchte, dass sie eine Entscheidung treffen und sich sagen, ich möchte was verändern.

01:03:15: und sich trauen, den Weg der kleinen Schritte zu gehen.

01:03:19: Sie nehmen sich eine Sache, die sie dann wirklich konsequent jeden Tag für mindestens dreißig Tage durchführen.

01:03:32: Das ist im Grunde genommen schon der erste Schritt.

01:03:36: Und aus meiner Sicht wäre eine wundervolle Übung zu sagen, Deine tägliche Mikroformel ist atmen, bewegen, beruhigen und vereinfachen.

01:03:53: Das heißt, jeden Morgen, wenn du in dein Auto einsteigst, wenn du vielleicht sogar schon den Motor angemacht hast, machst du ihn wieder aus, legst deine Hand auf dein Herz und lässt dich für drei Atemzöge atmen.

01:04:22: Und dann erst machst du den Motor wieder an und fährst zur Arbeit.

01:04:30: Solltest du kleine Kinder im Auto haben und alles ist gerade ganz wuselig und es ist kein Raum eben für so eine stille Übung, dann macht es das schwer sie umzusetzen.

01:04:44: Suche dir dann einen anderen Raum und das ist genau dieses wichtige.

01:04:50: Du hast eine Entscheidung getroffen, du möchtest eine Sache in deinem Leben umsetzen.

01:04:55: Finde den Zeitpunkt, wo es dir am leichtesten fällt, diesen konsequent Tag für Tag zu machen.

01:05:04: Es kann sein, dass es der Moment ist, wo du morgens aufstehst, deine Familie noch schläft und du ... Dir vornimmst, wenn du runter gehst, du schmeißt den Wasserkocher an, damit du den Tee für die Familie kochst, stell dich Schulter breit hin, macht drei tiefe ein und Ausartenzüge in deinen Unterbauch, verbinde dich mit dir.

01:05:34: Danke für den Tag und starte dann durch.

01:05:37: Wenn das dein Moment ist, der dir leicht umzusetzen ist, dann tu es genau da.

01:05:46: Wow, vielen Dank.

01:05:47: Ich glaube, das war sehr konkret, was man machen kann.

01:05:49: Ich danke dir für das Gespräch.

01:05:51: Ich möchte jetzt allen natürlich deine Bücher empfehlen, das eines eben hat Tau, die ein harmonischer Weg im Einklang mit der Natur ans Herz legen, oder eben halt für die, die eben halt ganz konkret mal in die Übungen, in die Praxiseintragen steigen wollen, dann eben halt Tau Ying, eine traditionelle chinesische Bewegungskunst.

01:06:09: Ja, ansonsten bleibt es mir noch Danke zu sagen.

01:06:11: Ja, auch dir Nils.

01:06:13: Vielen Dank für diesen tollen Austausch.

01:06:16: Ich durfte heute auch wieder ganz viel mitnehmen und das finde ich eigentlich das Spannende.

01:06:23: Du hast mich eingeladen und ich durfte durch die Vorbereitung so viel mehr auch nochmal für mich lernen und dafür danke ich.

01:06:36: Hast du eigentlich auch ein Lieblings-Supplement?

01:06:39: Ja, tatsächlich.

01:06:42: Also ich habe die Vielfalt der Dinge.

01:06:44: Ich habe nie immer nur eins.

01:06:47: Einer meiner Favoriten ist tatsächlich Omega-III.

01:06:49: Ich finde das ganz, ganz wichtig.

01:06:53: Und ich kombiniere es immer gerne mit Adaptogen, also der Kraft von Pflanzen.

01:06:58: Heute Morgen habe ich Prami genommen, Basilikum.

01:07:02: Aber ja, es gibt so viele.

01:07:07: Kokuma ist wichtig.

01:07:09: Ich liebe im Frühjahr das Astaxantin.

01:07:12: Es ist jetzt kein Adoptogen, sondern ja eine Alge als Sonnenschutzvorbereitung.

01:07:18: Also auch da gucke ich so ein bisschen, was die Jahreszeit ist und nicht unbedingt für Vegetarier geeignet, was ich jetzt auch immer dabei habe.

01:07:28: Vor allem auf Reisen sind Enzyme.

01:07:31: Genau, wenn ich nicht so richtig weiß.

01:07:35: Essen her, was mich erwartet, vertrag ich das gut.

01:07:38: Habe ich eigentlich immer auch gerne Enzyme dabei.

01:07:41: Warum sind die nicht Vegetarier geeignet?

01:07:44: Weil wenn die tierischen Enzyme mit drin sind für die Verdauung am Melasepankreatin, das aus ... tierischen Produkten gewonnen wird.

01:07:56: Also ich liebe das Brummelaein, das Papain in dem Bereich der Sportmedizin bzw.

01:08:02: selber, wenn nach dem Training zusammen mit dem MSM, wenn ich für schnellere Generationen sorgen möchte, dann liebe ich die pflanzlichen Enzyme.

01:08:13: Aber wenn es jetzt wirklich zur Unterstützung der Verdauung geht, dann nehme ich auch gerne mit tierischen Enzymenpräparaten

01:08:21: ein.

01:08:23: Wenn euch diese Folge gefallen hat, würde es mir sehr helfen, wenn ihr eine Bewertung bei Apple Podcast oder Spotify hinterlasst.

01:08:29: Damit ihr nichts verpasst, abonniert unseren Newsletter.

01:08:31: Dort geht es nicht nur um diesen Podcast.

01:08:34: Meistens stellen wir euch da ganz neue Produkte vor, zu denen es dann auch immer ein Einführungsrabattcode gibt, der aber nur vierundzwanzig Stunden gültig ist.

01:08:41: Und das wäre ja blöd, wenn man das verpasst.

01:08:43: Also, den Newsletter findet ihr unter www.sunday.de.

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