#175 Wie sehr bestimmt dein Mikrobiom dein Leben? Mit Dr. Paul Hammer
Shownotes
Dein Mikrobiom schreibt heimlich am Drehbuch deines Alltags!
In dieser Episode von HEALTHWISE spricht Nils Behrens mit Dr. Paul Hammer (Systembiologe, Bioinformatiker, CEO von Biomes) über das Darm-Ökosystem, das mitentscheidet, wie du Nahrung verwertest, wie dein Immunsystem reagiert – und warum dein Bauchgefühl oft wörtlicher ist, als dir lieb ist.
Du erfährst, warum es kein universelles „gesundes Referenz-Mikrobiom“ gibt, weshalb „mehr Probiotika“ nicht automatisch besser ist und wie du mit Ballaststoffen, Vielfalt, Naturkontakt und weniger Stress eine echte Basis für Gesundheit und Longevity schaffst. Und ja: Es geht auch um Sauerkraut – aber nicht um „gekühlt oder nicht“, sondern um die entscheidende Frage: pasteurisiert oder lebendig?
Was dich in dieser Folge erwartet:
- Warum dein Mikrobiom so individuell ist wie ein Fingerabdruck – und trotzdem formbar bleibt
- Moderne Mikrobiomanalyse: DNA-Sequenzierung, KI-Modelle und was daraus alltagstauglich wird
- Firmicutes vs. Bacteroidetes: Was das Verhältnis bedeutet – und warum „westlich leben“ oft schief zieht
- Mikrobiom & Psyche: Schlaf, Stimmung, Angst vs. Mut – was Experimente (und Daten) zeigen
- Probiotika: Warum „blind reinballern“ deine Diversität crashen kann
- Die Basics, die fast jeder unterschätzt: Ballaststoffe, Pflanzenvielfalt, Routinen, Stressmanagement
- Präbiotika vs. Probiotika vs. Postbiotika – in drei Minuten verständlich erklärt
- Longevity: Warum Darmgesundheit ein Gamechanger ist, aber nie allein betrachtet werden darf
Für alle HEALTHWISE Hörer*innen hat Dr. Hammer ein besonderes Angebot:
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Über Sunday Natural
Sunday Natural entstand aus einer langjährigen Leidenschaft und Forschung in den Bereichen Gesundheit, Heilung und Selbstentfaltung. Der Mangel an natürlichen, qualitativ hochwertigen Produkten auf dem Markt war die ursprüngliche Motivation für die Gründung von Sunday Natural im Jahr 2013. Seitdem verfolgt die Berliner Premium Nutrition Brand konsequent ihr Leitmotiv – Produkte herzustellen, die den Vorbildern der Natur folgen, absolut rein und frei von jeglichen Zusatzstoffen sind und sich mit der höchstmöglichen Qualität auszeichnen. Sunday Natural ist heute einer der renommiertesten deutschen Qualitätshersteller, mit eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Berlin.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich muss die Rieder leben und dann bin ich gesünder so nach Motto, nee, das ist falsch, du musst im Austausch mit anderen Menschen, mit anderen Tieren, mit der Natur sein, im Dreck auch sein, um dein Immunsystem zu stärken.
00:00:10: Also dieses Mindset und diese Learnings anzunehmen, die wir ein bisschen verloren haben in unserer industriellen Lebensweise über die letzten Dekaren, ein, zwei Jahrhunderte, ja, wieder da mehr.
00:00:20: Zeugetier werden, so wie wir es eigentlich mal waren und das auch dazu zu stehen und so zu leben.
00:00:26: Herzlich willkommen zu Healthwise, dem Gesundheits Podcast präsentiert von Sunday Natural.
00:00:30: Ich bin Jitz Behrens und in diesem Podcast erkunden wir gemeinsam, was es bedeutet, gesund zu sein.
00:00:35: Wir tauchen einen
00:00:36: Themen wie
00:00:36: Medizin, Bewegung, Ernährung und emotionale Gesundheit.
00:00:40: Immer mit einem Beisenblick auf das, was uns wirklich gut tut.
00:00:44: Wir reden immer über Nährung, Schlaf, Stress, aber den wichtigsten Spiel im Gesundheitsspiel sitzt still und heimlich in deinem Darben.
00:00:52: Wer seinen Mikrobiomsignatur versteht, kann Gesundheits- und Leistungsfähigkeit gezielt steuern.
00:00:56: Dr.
00:00:57: Paul Hammer ist Systembiologe, Bioinformatiker, Gründer und CEO von BioMess, einem der führenden Unternehmen für personalisierte Mikrobiomanalyse.
00:01:06: Mit einer Datenbank aus über siebentausend neunhundert Studien und modernster DNA Sequenzierung machte das lange ungeliebte Damenuniversum mess und nutzbar.
00:01:15: Lankredo, gesundheit ist kein Einheitsprogramm, sondern ein Bio-System so individuell wie dein Fingerdruck.
00:01:21: Und deswegen sage ich herzlich willkommen, Dr.
00:01:22: Paul Hammer.
00:01:23: Ja, hi.
00:01:24: Danke, Nils.
00:01:25: Tolle Einführung.
00:01:26: Freu mich aufs Gespräch.
00:01:27: Ja, Paul, wir haben ja vor einiger Zeit, ich glaube, es ist jetzt ... ... dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt
00:01:35: ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es
00:01:36: jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war, dass
00:01:51: es jetzt ... ... war, dass es jetzt ... ... war
00:01:53: Du mein erste Frage ist meine Sonntagsfrage und Sonntag ist ja so ein Ruhetag.
00:01:57: Wenn dein Mikrobiom heute ein Sonntagsfrühstück wählen könnte, was würde es bestellen und warum?
00:02:03: Sehr gute Frage, richtig lustig.
00:02:07: Ich sag mal so, die Realität sieht anders aus als der Wunsch meines Mikrobioms.
00:02:11: Ich glaube, wenn mein Mikrobiom bestellen durfte, wäre es etwas der Ballaststoffreiches, so was wie Hafer, eingetunkt in Käfir oder Joghurt, dazu ein paar... Blaubeeren oder Prombeeren mit Polyphenolen.
00:02:22: Ein paar Nüsse als Topping.
00:02:25: Und die Freaks haben vielleicht auch ein Sauerkraut drauf und es war ein verrührendes.
00:02:30: Du warst das fermentierte, um so viel Klub zu scheißen, war ja schon im Käfchen mit drin.
00:02:34: War schon im Käfchen mit drin, hast du recht, aber er hat noch mal so ein extra Booster.
00:02:38: Die Realität sieht anders aus, also ich schlafe Sonntags.
00:02:41: Gerade Sonntags ist ja der Shooting-Tag eigentlich.
00:02:43: Ich schlafe gut lange, meistens, hoffentlich, wenn es geht.
00:02:47: Und dann ausgeb ich Frühstück- oder Airbrunchen und da liebe ich Erde, Rührei und gutes Brot.
00:02:53: Käse und so'ne Sachen.
00:02:55: Ich mein, was ich auf jeden Fall verzichte, so Weißbrot und süße Sachen, das ist eigentlich gar nicht mehr Marmelade, Nutella.
00:03:01: Aber und wo ist auch nicht mehr, aber eigentlich geht's noch besser.
00:03:07: Gut, wir sind doch genuss Menschen.
00:03:08: Absolut,
00:03:09: das Leben ist auch noch zum Leben da.
00:03:10: So sieht's aus, du brauchst einfach auch den Genuss und die Ruhe und die Stressfreiheit.
00:03:14: Ja.
00:03:15: Du sagst, dein Mikrobiom ist so individuell wie ein Fingerabdruck.
00:03:19: Was heißt das konkret für mich im Alltag?
00:03:21: Das heißt, erstmal jeder Mensch hat sein eigenes Mikrobiom wie sein eigenem Fingerprint.
00:03:26: Der Unterschied ist zum Daumen, dass es sich ändert und anpasst.
00:03:29: Und im Alltag bedeutet das, was du isst, wirkt nicht genauso bei dir wie bei mir.
00:03:35: Das heißt, wenn wir beide genau identisch das gleiche Essen essen, nimmst du zum Beispiel... anders Energie aufnimmst entweder mehr oder weniger Energie aus der Nahrung, obwohl die Energiemenge genau die gleiche ist.
00:03:45: Oder halt du hast vielleicht eine Nahrungs- und Verträglichkeit oder eine lächerische Reaktion.
00:03:49: Oder dein Medikament wirkt halt anders bei dir als bei mir.
00:03:53: Das heißt, was bei deinem Freund funktioniert, muss nicht bei dir funktionieren oder äußert sich anders, ja.
00:03:59: Das heißt, dass der Unterschied im Mikrobium hat im Alltag einen großen Einfluss darauf, wie Lebensmittel oder Medikament auf uns wirken.
00:04:07: Dann lass uns mal auf den Test eingehen.
00:04:09: Wie unterscheidet sich denn ein datengeschützter Mikrobium-Test von dem, was so zu sagen wir als klassischen Schul-Test kennen?
00:04:16: Ja, massiv einiges.
00:04:17: Also wir arbeiten ja seit acht Jahren, sind wir online, seit fünfzehn Jahren arbeiten wir in dieser Technologie-Plattform mit Biomes.
00:04:24: Und wir haben prinzipiell den Unterschied, dass wir die DNA der Mikroben analysieren.
00:04:31: Also wir machen die Zellen kaputt von den Mikroben, vor allem bei den Bakterien, holen die DNA raus.
00:04:37: Digitalisieren die diese DNA haben dann digitale DNA-Fragmente und die gucken wir uns an, wo kommen die her?
00:04:43: vom Mikro-ABC, zum Schluss haben wir ein kunstspezifisches Mikrobiotaprofil und da sind ja bis zu tausende verschiedene Bakterienarten, alleine auf Bakterienlevel da drin.
00:04:55: und dann gucken wir halt mit einer automatisierten Interpretations.
00:04:59: Pipeline und mittlerweile auch mit einem AI-Model rein.
00:05:03: Okay, was bedeutet das für den einzelnen User?
00:05:06: Die klassische Stuhlanalytik war ganz anders.
00:05:08: Man musste erst mal große Mengen schaufeln in einen Tube packen, dann hast du es versendet und dann hat man das ausplatiert auf Aga-Schalen, also Nährstoffboden.
00:05:16: Und dann hat man geguckt, mikroskopisch, was wächst denn da?
00:05:19: Und hat die ausgezählt die Kolonien, da ja auch die einer CFU Kolonie Forming Units.
00:05:25: Und zusätzlich hat man noch ein paar Marker, das kann man analysieren, das macht man heute auch noch.
00:05:30: Kalkbottlin zum Beispiel als Entzündungsmarker oder Zonoline als Dambaere-Marker.
00:05:34: Also da gibt es ja verschiedene Marker, die man dann noch nutzen kann.
00:05:37: Wir erfassen das gesamte Mikrobiom, praktisch sämtliche Bakterien und andere Mikroorganismen.
00:05:44: Und die klassische Studie an der Musik ist so bei maximal fünfzehn Prozent, die überhaupt mit diesem mikroskopischen Ansatz und der Kultivierung identifizieren können.
00:05:53: Ich würde mal persönlich interessieren, jetzt in meinem Fall ist es so, man hat ja, sag ich mal, grob vereinfacht zwei große Stämme, die Fermi-Kuten und die Bakteriogen.
00:06:04: Ja, da sind noch mehr, da sind noch mehr.
00:06:05: Ja,
00:06:06: aber ich sage mal so die großen Kunde noch.
00:06:08: Ja, Philom,
00:06:09: Philom, Taxonomie rank, Level hast du recht, da sind die sehr dominant, gerade in der westlichen Welt, aber es gibt deutlich noch mehr.
00:06:16: Okay, aber wenn ich sage ich jetzt mal, ich möchte es ja hier, die Dienste unserer HörerInnen möchte ich jetzt ja hier ein kleines bisschen wahrbeinfachen.
00:06:24: Ja, klar.
00:06:25: Und normalerweise, wenn man jetzt so ganz vereinfacht davon spricht, dann sagt man, okay, die sollten einigermaßen ausgeglichen sein, so.
00:06:32: Verhältnis zwischen... zwischen eins und drei Firmacutes zu Bakterides.
00:06:34: Also sollte nicht mehr dreimal mehr Firmacutes haben als Bakterides.
00:06:38: Okay, okay.
00:06:39: Aber ideal ist ausgeglichen, oder?
00:06:42: Ja, zwischen eins und drei wäre ideal.
00:06:44: Eins und eins ist superideal.
00:06:45: Ja, aber zwischen eins und drei ist eigentlich okay.
00:06:48: So ist aktuell der Wissenschaftsstand.
00:06:50: In der Realität sehen wir es ganz anders.
00:06:52: Alleine wir haben ja schon sechzigtausend Datensätze erhoben von Menschen da draußen, breit über die ganze Population, von sehr jung bis sehr alt, von dick bis dünn und gesund bis krank.
00:07:02: Wir sehen gerade in der westlichen Welt dort, dass das Verhältnis viel höher ist.
00:07:05: Also dass man viel mehr Femmecutes hat als Baratheoretis.
00:07:08: Okay,
00:07:08: weil das ist nämlich bei mir auch der Fall.
00:07:11: Bei mir ist es so, ich glaube, ich habe zwanzig Prozent Femmecutes.
00:07:14: Also ja, ja, schon echt richtig viel.
00:07:16: und wenn man das sich anschaut, dann müsste ich eigentlich, sag ich mal so, so rein von der... Ich sag mal groben Wissenschaft nicht solchen Experten.
00:07:26: Du müsste ich eigentlich massiv übergewichtig sein und mich nur von kurz kettigen Kohlenhydrat ernähren.
00:07:32: Das, was ich gesehen habe, ist, dass wenn ich dann ... eine Zeit lang mal Probiotika und so was alles zu mir nehme, dass das dann irgendwie auf tatsächlich ein zu ein Level dann wieder
00:07:43: verändert.
00:07:44: Ja, super.
00:07:45: Und
00:07:46: in dem aber, wo ich aufhör, springt das wie so ein Flummy, wie so ein Gummi, dann wieder zurück in seine alte Position.
00:07:53: Ja, du, ja, das ist so.
00:07:54: Gerade unsere westliche Ernährungsweise, lebensweise fördert die Firmacutes.
00:07:58: Wir essen ja sehr viel Kohlhydrat in unserer Welt.
00:08:02: Hier und dadurch, du sagst es Firmicutis können komplexe Kohlenhydrate und einfache Kohlenhydrate viel besser Verstoff wechseln.
00:08:08: Du kannst viel besser Energie aufnehmen aus der Nahrung, als wenn du jetzt weniger Firmicutis hattest.
00:08:13: Evolutionär gesehen war das eigentlich ein Vorteil, jetzt hat aktuell einen Überfluss in der Welt, die wir leben und überall Verlockungen nach Süßen und Kohlenhydraten haben.
00:08:21: Das ist ein bisschen blöd, weil wir wollen ja alle schlank und schön bleiben, aber eigentlich evolutionär gesehen sogar ein Vorteil.
00:08:27: Aber daher kommt es genau und du kannst es, gutes Stichpunkt, über deine Ernährung oder auch deine Sub.
00:08:32: super optimieren wieder.
00:08:34: Wenn du das siehst so nach so einer Analyse, ey davon habe ich eigentlich so viel und wenn der Vergleichsgruppe angesunden wäre es eigentlich besser wenn ich weniger habe und mit den richtigen Lebensmitteln kannst du das wieder in Ordnung bringen.
00:08:46: Viele denken denn bei der Verdauung Aber er beeinflusst ja auch den Schlaf, die Stimmung, das Immunsystem oder nicht?
00:08:54: der Falsch?
00:08:55: Absolut richtig und noch viel mehr.
00:08:57: Es ist Wahnsinn.
00:08:57: Also wir decken ja immer mehr Funktionen auch auf.
00:09:00: Es ist ja das Darmikrobium, das heißt es ist weitergehörn.
00:09:04: Es ist wie ein eigenes Organ.
00:09:06: Es lebt in uns, das Dynamisch verändert sich im Laufe des Lebens auch, hat sich über die Million Jahre der Evolution mit uns entwickelt.
00:09:13: Und ist natürlich für die Verdauung sehr, sehr wichtig, für die Nährstoffaufnahme sehr wichtig, aber es bildet ja auch die Darmbarriere, die Darmschleimhaut.
00:09:21: Und dann hat es natürlich über Stoffwechselprodukte, wie Kurzgeldgefettsäume, Pythorate, Acetate, wie Botenstoffe, Serotonin gab es halt Einflüsse und auch Vitamine Einflüsse, dann auch biochemische Reaktionen, teilt über den Wagusnerv, Darmhörnachse, aber dann auch über die Blutbahn.
00:09:40: in verschiedenste Organe.
00:09:41: und dann, ja, du sagst es, haben bestimmte Bakterien Einfluss auf unseren Schlaf, wie gut wir schlafen, auf unsere Stimmung.
00:09:47: Ob wir eher positiv sind oder negativ, ob wir ängstlich sind oder vorangehen, da gibt es ganz spannende Experimente mit Meusen, wo man die Mikrobiome austauscht von wagemütigen Meusen und uns einmal ängstlich meusen.
00:09:58: und man kann diese Verhaltensweisen ändern, einfach indem man die austauscht.
00:10:02: Das ist so spannend wie unser Mikrobiome, auch unser Verhalten, unsere Gefühlswelt auch steuern kann.
00:10:06: Wir fühlen ja auch mit dem... Gerade wenn man verliebt ist mit dem Darm, mit dem Bauchgefühl, Bauchkribbeln, ist halt auch unser Perfers-Nervensystem.
00:10:15: Und deswegen ein großer Einfluss in verschiedensten Funktionen unter anderem Schlaf und Stimmung.
00:10:21: Ja, sind total spannend.
00:10:23: gerade was du sagst, so Stimmung, ich meine, jeder kennt das vielleicht so, dass man, wenn man so ein Bauchkrummel hat oder sich insgesamt sozusagen merkt, dass gerade die Verdauung da irgendwas so im Agen liegt, dass das auf die Stimmung geht.
00:10:33: Aber wir reden ja wirklich jetzt nicht darüber, dass man es spürbar im Darm
00:10:37: merkt,
00:10:37: sondern dass man tatsächlich, deswegen, also dieses Maus-Experiment ist es total spannend, einfach wirklich so, dass man auch alleine die...
00:10:45: Auch mit Übergewicht stehen haben sie das auch gemacht.
00:10:46: Dickenmäusen und dünnmäusen, die sind dann dünn geworden, die dickenmäusen.
00:10:49: Also da siehst du auch den Einfluss von der Energieaufnahme.
00:10:51: Da hat
00:10:52: man es nie vergleichbar mit den Menschen so geschafft.
00:10:54: Ja, es ist halt schwierig, weil der Mensch ist natürlich komplex, den kannst du nicht in den Käfig stellen und wir machen dann mal ein Experiment und jetzt ist so nur das und das.
00:11:00: Wir sind ja doch sehr individuell frei lebende, individuelle Inhalt und mit den Verlockungen kannst du es nicht ganz so hart machen, aber wir sehen es natürlich auch bei Menschen, gerade auch in unseren Daten setzen mittlerweile welches Mikrobeum, was, fördert.
00:11:15: Was würdest du sagen, ist die häufigste Fehlinterpretation, die Menschen über ihr Mikrobiom haben?
00:11:20: Da gibt es einige.
00:11:22: Also zunächst glaubt man ja, da reden viele da draußen, es gibt eingesunde, es müsste eingesunde Referenz genomen, also Referenz genomen, beim Humor angenommen, Referenz Mikrobiom geben, so nach dem Motto.
00:11:34: Wir kennen das ja noch gar nicht das gesunde Mikrobiom.
00:11:37: Eigentlich total falsch, weil es gibt nicht ein einziges gesundes Mikrobiom.
00:11:41: Wir beide können absolut gesund sein, aber wir haben ein eigenes Individuelles, wie gesagt, Fingerprint Mikrobiom, ja, und das ist abhängig von unserer Lebensweise, von unserer Ernährungsweise, von unserem Alter, von unserem Geschlecht.
00:11:51: Viele äußere Faktoren haben Einfluss auf unser Mikrobiom.
00:11:53: Wir können beide gesund sein, aber es kann unterschiedlich sein.
00:11:56: Ja, deswegen, dieses, das ist immer noch so eine Diskussion, die da draußen hervorgeht, wo ich sage, hey, das ist der falsche Ansatz, wir sollten eigentlich viel lieber, und wir nennen es, bei Biom ist the Power of Community, wir vergleichen praktisch die ich dann mit Männern in deinem Alter an die gesund sind.
00:12:12: und sich ähnlich ernähren wie du und dann haben wir einen Vergleich mit einer gesunden Subgruppe.
00:12:17: Das ist ein viel besserer Ansatz, anstatt jetzt zu sagen, hey, das ist eigentlich, musst du genauso, da sind die Gruppe immer aussehen.
00:12:23: Es ist ein bisschen vergleichbar wie so Hotel-Bewertungsportale, weißt du so?
00:12:27: Wenn du dann irgendwie manchmal so, ich bin ja jemand, der eine Zeit lang, wenn ich sehr, sehr viel gereist, ist auch beruflich.
00:12:33: Und dann, wenn man die Bewertung sieht und die Leute immer so begeistert sind, dann denkst du immer so, in welchem Hotel waren die?
00:12:39: Das war nichts mit meiner Lebenswelt zu tun.
00:12:41: Es ist natürlich was anderes, wenn du jetzt irgendwie einen gewissen Lebensstandard gewohnt bist oder aber, sag ich mal so, wenn dir gewisse Dinge auch wichtig sind, sag ich mal sowas, dass dann, also jeder hat seine anderen Präferienzen, jeder hat andere Urlaubsvorstellungen so.
00:12:55: Und von daher, die einen findest eben halt total toll, dass da so ein großer Community-Vaktor ist, die anderen möchten es eh lieber, dass es schön sauber ist oder der Ausblick toll oder keine Ahnung was.
00:13:04: Und ich finde, das ist ein ganz gutes
00:13:07: Beispiel.
00:13:07: Weil du kannst nicht sagen, ein gut bewertetes Hotel passt für
00:13:11: Gibt es auch, super auf den Punkt gebracht, so kannst du das ausdrücken.
00:13:15: Und dann gibt es noch andere Fehlinterpretationen, so nach dem Motto, hey, wenn ich dieses eine Bakterium habe, dann geht es mir gut und dann bin ich perfekt, sag ich mal, eingestellt.
00:13:25: Nee, das Mikrobiome ist ein komplexes Ökosystem.
00:13:28: Da geht es darum, dass das ganze Ökosystem gesund ist, dass es eine gute Diversität hat, dass es verschiedene Funktionen, Eubiose heißt es, dass sie verschiedene Funktionen abbildet.
00:13:37: Und nicht nur, jetzt gibt es ja einen Run-off, Akamansia zum Beispiel, ja ist ja in den USA, da kommt jetzt nach Europa auch rüber, ist ein Super-Bug.
00:13:43: Laut ein paar Studien konnte man ein paar gute Ergebnisse zeigen, gerade auch mit Immunsystem und abnehmen.
00:13:49: Aber alleine nur Akamansia funktioniert nicht.
00:13:51: Du brauchst... Magst du kurz
00:13:51: erklären für uns hin, was das ist?
00:13:53: Akamansia ist ein spezielles Bakterium, was praktisch als Super-Bug.
00:14:00: Also super Mikrobe identifiziert wurde.
00:14:02: Was ja aus der Muttermilch auch im Grunde um einiges.
00:14:04: Ja
00:14:04: genau, da hat man das schon.
00:14:05: Das ist eigentlich bei allen Menschen vorhanden.
00:14:09: Wir in der westlichen Welt, wir verlieren immer mehr an Atemvierfalt.
00:14:12: Wir haben nicht nur einen Atenstärmer auf den Feldern und in den Feldern, sondern auch bei uns im Darm.
00:14:16: Da sieht man es jetzt immer weniger und deswegen kann man es aber jetzt durch neue Supplement-Herstellungen, ein bisschen Aerobis, an Aerobis Mikroorganismen, wenn ich es richtig erinnere, ich würde jetzt nicht falsch sagen, aber ich glaube, deswegen war die Kultivierung so schwierig und man hat es jetzt hinbekommen.
00:14:32: Es gibt einen USA-Namen, wie da kommt jetzt auch nach Europa und man kann es...
00:14:35: Wir haben es auch, wir haben es auch mit...
00:14:36: Ich habe zuhören
00:14:36: schon,
00:14:37: wunderbar, großartig, ja.
00:14:39: Und das kann man supplementieren und bis zu einer gewissen Menge ist das auch super, unterstützt wirklich dein Immunsystem und auch... deinen ganzen Funktionen auch und dabei und all die Sachen.
00:14:50: Allerdings, es geht immer um das Gleichgewicht.
00:14:54: Also du hast nichts davon, wenn du einen superdominierenden Bakterienstamm hast und der Rest ist dann unterdominiert, sondern die müssen im Verhältnis in Balance sein.
00:15:03: Und das ist das Thema auch bei Probiotika.
00:15:05: Das ist auch eine falsche Wahrnehmung.
00:15:07: oder auch Antibiotika.
00:15:08: Beides eigentlich, kann man sagen.
00:15:09: Antibiotika als Medikament, um Bösebakterien loszuwehren, aber zerstört hat nicht nur Bösebakterien, sondern auch die guten Bakterien.
00:15:16: Das ist nochmal mal ein Fehlglaube, was draußen viel rumläuft, aber auch Probiotika, das macht keinen Sinn.
00:15:22: dauerhaft Probiotika einen hohen Mengen zu nehmen mit hohen Dosen, weil du nur wenige Stämme da drin hast, die natürlich andere wichtige Stämme bis zu tausend verschiedene Bakterienarten haben.
00:15:30: Wir haben da Mikrobiomen verdrängt und dann hast du irgendwann einen kontraproduktiven Ergebnis.
00:15:37: So ging es mir im Übrigen.
00:15:38: Also persönlich, ich habe die Erfahrung beginnen, weil der Karriere mit dem Mikrobiom gemacht wird.
00:15:42: Ich bin ja eigentlich Molekulagenetiker und hatte gar nicht so viel mit Mikrom zu tun.
00:15:47: Ich habe dann mehr Probiotika-Tonweise reingeballert, war eigentlich nie krank, hatte nie Probleme auf Toilette zu gehen mit der Verdauung oder auf einmal ging los.
00:15:56: Ich hatte Verdauungsprobleme, ich wurde krank.
00:15:59: Ich habe eine Mikrobiomanalyse gemacht und meine Diversität ist natürlich extrem getroppt.
00:16:02: Da war ich halt ab.
00:16:03: über Monate Probiotik anhohen dosierten Dosen genommen haben.
00:16:06: Deswegen wirklich vorher eigentlich reingucken, was fehlt mir und dann auch sich an den Kuren halten, ist deutlich gesünder.
00:16:14: Wenn ich jetzt tatsächlich mal, wir wollen ja, dass unsere Hörerinnen jetzt auch was mitnehmen und ihren Damen Gesundheit wirklich verbessern,
00:16:21: ob du
00:16:21: jetzt persönlich eine Reihenfolge ansetzen würdest.
00:16:24: So Ernährung, Bewegung, Fasten, Probiotika.
00:16:27: Wie würdest du die Priorität setzen?
00:16:29: Also nur mal die vier.
00:16:30: Ernährung, Bewegung, Fasten, Probiotik.
00:16:31: Ja, da fehlt mir ein wichtiges.
00:16:33: Oder hast du sogar zwei wichtige.
00:16:35: Also das eine wichtige Ernährung, kannst du ja klar.
00:16:37: Also erster.
00:16:38: Aber
00:16:38: der fehlt ja nicht.
00:16:38: Der fehlt nicht.
00:16:39: Der ist da.
00:16:40: Der ist da.
00:16:40: Der ist auch Platz eins.
00:16:41: Deswegen fahren wir mit ihm an.
00:16:43: Der zweite Platz ist für mich wirklich rausgehen in die Natur und Kontakt haben mit der Umwelt.
00:16:48: Bewegung, ja, Bewegung kannst du im Fitnessstudio machen.
00:16:51: Ja, das ist keine vergleichbare Bewegung, als wenn ich im Wald gehe oder in den See vielleicht schwimmen gehe, weil du da natürlich mit natürlichen Mikrobiomen in Kontakt kommst, Bakterien aufnimmst, wenn du jetzt in sterilen Gym läufst.
00:17:04: kriegst du vielleicht Kontakt noch von deinen Mitmenschen, ist auch gut, ja, weil auch, ich sage auch immer, Knutschen ist gut, Liebe ist gut, Kontakt mit Menschen ist gut, Kontakt mit Haustieren ist super, Hunde gehen raus, gehen in den Dreck, bringen Mikro mit, ihr kuschelt, du nimmst praktisch die Mikroben dann auf von deinen Haustieren, deine Diversität steigt, du wirst deine Immunsysteme stärker eingestellt.
00:17:25: Also alles was irgendwie mit Kontakt hat, ist gut.
00:17:28: Aber lieber draußen gehen in der Natur als jetzt.
00:17:31: Bewegung an sich ist aber auch gut, weil du natürlich dein Darm in Bewegung bringst, dein ganzer Organismus in Bewegung bringst.
00:17:37: Die Darmwände werden besser durchblutet, auch besser... Seid mal vitalisiert.
00:17:43: Und in dem Darm ist Bewegung drin, die Verdauung geht besser, ja, du durchmischst es praktisch besser wie so ein Mixer.
00:17:50: Deswegen ist das auch gut.
00:17:51: Probiotika hatte ich eigentlich gesprochen.
00:17:53: Es ist gut, wenn du es wirklich brauchst, ja, gerade wenn dir spezielle Laktobacillen wie Fidobacteria Akamansia oder so eine Sache fehlen, dann kannst du das damit supplementieren.
00:18:03: Würde ich aber vorher immer eine Analyse machen und gucken, brauche ich es wirklich oder habe ich es?
00:18:07: Ist
00:18:07: ja generell die Philosophie bei uns auch immer messen und machen messen, weil einfach... wirklich so wild drauf los zu supplementieren ist immer eine schlechte
00:18:12: Idee.
00:18:13: Ja, absolut.
00:18:14: Da geht ja auch das Umdenken hin und ihr seid der Vorreiter mit.
00:18:18: Find ich klasse.
00:18:19: Fassen, finde ich auch gut.
00:18:23: Muss man aber gucken, wann man es macht, wie man es einbaut.
00:18:25: Ja, also wenn man gerade eine Stressphase hat.
00:18:28: Sollte man nicht fasten, weil dann solltest du auch die Energie haben.
00:18:31: Also es hängt immer ein bisschen von deinen Lebensumständen an.
00:18:35: Ich liebe Scheinfasten, mache ich selber ein, zweimal ein Jahr, ist ein bisschen angenehmer als jetzt das Dauerfasten.
00:18:41: Vielleicht nur kurze Aufklärung auch für unsere Hörerinnen.
00:18:44: Das Scheinfasten ist so, dass man bei ungefähr sixhundertfünfzig Kalorien am Tag bleibt, aber verteilt auf drei Mahlzeiten, sodass man mehr oder minder eigentlich quasi den Effekt des Fastens erzielt.
00:18:57: Aber trotzdem weiterhin, was ist das?
00:19:00: Ein bisschen alltagstauglicher.
00:19:01: Meistens machen wir das für fünf Tage und das kann man in der Regel dann auch weiter arbeiten.
00:19:07: Genau.
00:19:08: Das ist eigentlich super, muss ich sagen.
00:19:11: Kommt mir sehr gelegen.
00:19:12: Und das reinigt dann einmal sozusagen die Organe von innen, weil die sich mal nicht so viel mit Verdauung beschäftigen müssen und die ganze Zeit zugepumpt werden mit Nährstoffen, sondern dann wirklich mal sich reinigen können.
00:19:23: Du merkst auch, du gehst nicht mehr so oft auf Toilette, weil du natürlich viel weniger zu verdauern hast.
00:19:27: Die Autofagie beginnt, also die Selbstheilung und die Aufräume, sag ich mal, der Zellen einfach gesprochen und der Fetterbau.
00:19:33: Du gehst dann irgendwann in die Ketose rein, das ist also eigentlich ideal.
00:19:37: Eins, zwei mal mehr mach ich das, manche machen es viermal.
00:19:41: Zu oft braucht man es glaube ich auch nicht.
00:19:43: Ich versuche auch.
00:19:44: Ich versuche
00:19:44: vier und schaffe meistens
00:19:46: drei.
00:19:46: Ja, das ist super.
00:19:48: So die Reihenfolge und Stress vermeiden fehlt noch.
00:19:52: Und dazu gehört für mich auch schlafen.
00:19:56: Gesunder Schlaf, zur Ruhe kommen, den Stress, den du dir selber machst, wird auch dein Mikrobieren irgendwann spüren.
00:20:02: Gönnt euch ein Power-Nap.
00:20:04: Und wenn es auch zwei Power-Naps mal sind, dann gönnen dir zwei Power-Naps.
00:20:07: Das fehlt mir da noch drauf, aber ansonsten eine Ernährung ist auf jeden Fall Platz eins.
00:20:11: Ich finde es ganz interessant, weil du das gerade noch mal so ansprichst, Stress vermeiden.
00:20:14: Wir hatten das im Gespräch mit dem Professor Andreas Michalsen aus Berlin.
00:20:21: Der ja auch ein großer Fan des Scheinfasters ist.
00:20:23: Und der hat gesagt, auch wie wichtig das ist, ob wir quasi Stress haben oder nicht beim Essen.
00:20:30: Das heißt also, dass wenn man entspannt ist, die Mikronährstoffe... jemand viel besser aufgenommen werden können, als wenn ich jemand nichts im Stress bin.
00:20:37: Absolut, absolut.
00:20:38: Aber das
00:20:38: hat wahrscheinlich nichts mit dem Mikrobiom zu tun, oder?
00:20:40: Wissen wir, warum
00:20:41: das nicht?
00:20:42: Weniger mit dem Mikrobiom, glaube ich, eher so, dass wenn du Stress hast, hast du ja Cortisolwellen, hast du Stresshormone, die dein Körper rauspuscht und dann ist die Durchblutung im Darm nicht so gut.
00:20:51: Die Aufnahmefähigkeit ist nicht so gut.
00:20:53: Das ist ja ein Komplexes Zusammenhang zwischen Mikrobiom, Darm-IPT-Zellen, Darm-Bahiere.
00:20:59: Das wird dann nicht so effizient sein und deswegen ist es stressfrei.
00:21:03: Brunchen, wie am Anfang gesagt, ausgiebig Brunchen am Sonntag, Ausschlaf, ist eigentlich ideal.
00:21:08: Du aber das ja wirklich mit Millionartenpunkten.
00:21:10: Gibt es eine einfache Routine, die quasi jeder machen sollte, unabhängig von dem Testergebnis?
00:21:15: Ja, also das, was wir gerade besprochen haben.
00:21:17: Also Ernährungstechnik, darauf achten, dass ich divers esse, ist klar, also wissen wir ja auch.
00:21:23: ... viel Ballaststoffe.
00:21:24: Ballaststoffe ist ja das Futter für die Mikromen und für die Baka.
00:21:27: Das
00:21:27: ist ganz interessant.
00:21:28: Wir hatten hier den Henning-Sator im Gespräch, ... ... Dr.
00:21:31: Henning-Sator und der hat ... ... also ich weiß, dass wir sowieso ungefähr nur die Hälfte ... ... der empfohlenen Ballaststoffe zu uns nehmen.
00:21:38: Das heißt, also empfohlen sind, glaube ich, ... ... dreißig ...
00:21:41: ... einunddreißig Gramm am Tag.
00:21:43: Einunddreißig
00:21:43: Gramm am Tag.
00:21:44: Wir sind bei ... ... sechzehn Gramm im Schnitt oder fünfzehn sogar.
00:21:47: Ja.
00:21:48: Fünfzehn im Schnitt in Deutschland.
00:21:50: Und der ... ... Henning Sator hat sogar von Hundert gesprochen ... ... und ich finde das schon echt wahnsinnig anstrengend.
00:21:57: Ich meine, so ein Brokkoli ... ... hat neun Prozent Ballerstoff, wenn du es richtig weißt.
00:22:01: Das heißt also, wenn ich jetzt nur versuche, ... ... meine Ballerstoffe über Brokkoli ... ... die Hundert Gramm hinzugeben, ... ... dann muss ich über ein Kilo Brokkoli essen, ... ... um das zu schaffen.
00:22:09: Ja, du, ja, das ist krass, kriegst du nicht hin.
00:22:11: Ich meine, da kann man ja nachheften, ... ... da gibt es ja Supplements gut, ... ... also oder Flosamschalen oder so.
00:22:16: Wir haben selber ein Präbiotika, ... ... da ist das ja drin, da haben wir auch Akazerfasern und so ... Damit geht es einfacher.
00:22:24: Gibt ja auch die wasserlösischen und wasserunlösischen, muss man auch gucken.
00:22:26: Die sollten auch im Verhältnis sein.
00:22:29: Aber bei Laststoffe kann jeder zu sich nehmen, hilft dir bei der Verdauung.
00:22:33: Führt dir dein Darm danken, deine Darm Mikrobiom danken und du kannst auch besser aufs Toilette gehen.
00:22:39: Und wo trennt sich denn für dich die Spräufe im Weizen?
00:22:41: Also was soll dich erst machen, nachdem ich mein Mikrobiom-Analyse verstanden habe?
00:22:46: Vor allem die Disapplementeinstellung.
00:22:50: Gerade wenn wir über Probiotika reden, also echte nützliche, lebende Bakterien aufzunehmen, die sich ja dann, die sind meistens mikroverkapselt, da haben wir noch eine Magensaftresistente Verkapslung drum, Monatskur meistens Monsenkapseln, Amtsenkapseln und dann sieht man, die sich hoch dosiert, irgendwann im Darm an, die Kapsel geht auch über den BH-Wert, das müssen wir im Basis haben, Diktaten.
00:23:13: Und da solltest du vorher eigentlich wirklich eine Mikrobiomanalyse machen und gucken, fehlt mir überhaupt was?
00:23:18: Wo sind meine Schwachstellen?
00:23:19: Und welche Stämme sind denn die richtigen, um dann zu gucken, okay, welche Rezeptur ist denn jetzt die beste für mich?
00:23:27: Das ist eigentlich so, sag mal, demänen.
00:23:32: Advantage, der Hauptvorteil von einer Mikrobiomanalyse, das einstellen Supplements und natürlich auch die richtigen Lebensmittel.
00:23:39: Wie gesagt, am Anfang haben wir darüber gesprochen, was bei dir gut wirkt, muss nicht bei mir gut wirken.
00:23:43: Wir sehen auch, welche Lebensmittel bei dir besser gehen, um nicht so gut zu sehen, geht dann auch hin mehr therapeutisch ansetzen, dass Leute, die so einen Vorstuf von Diabetes haben, Typ zwei Diabetes oder sogar schon Typ zwei Diabetes haben, dass man die dann auch optimiert mit der richtigen Lebensmittel.
00:24:02: dass sie dann weniger Glucose Releases haben im Blut.
00:24:05: Also da gibt es das denn so, sei mal die Hauptmerkmale, woran wir arbeiten, ist eigentlich noch weiter und so Vision ist ja sogar zu sehen, zu predicten, vorherzusagen, nur anhand des Profils von dem Kunden, ob du eine Entwicklung einer bestimmten Krankheit bevorstehst und dass man da gleich entgegenwirken kann, halt, indem man dann das Mikrobium so modelliert und optimiert, dass sie nicht sich weiterentwickeln kann.
00:24:29: Total spannend, da würde ich gleich noch noch ankommen.
00:24:30: Aber generell, wenn wir jetzt schon bei Zukunft prädiktiert sind, wie ändert sich das Mikrobiom über die Lebensspannung?
00:24:36: Das heißt,
00:24:37: was
00:24:38: heißt es für einen fitten Zwanziger, gestressten Vierziger oder vielleicht einen fitten Sechzig Plus?
00:24:43: Ich weiß es nicht.
00:24:44: Also erstmal geht es ja los mit der Geburt.
00:24:46: Der erste Kontakt ist ja bei einer normalen Vaginalgeburt, mit dem Vaginalschleim deiner Mutter, dann nimmst du dann die Bakterien, auch die Darmbakterien von deiner Mutter auf.
00:24:56: Das ist deine erste Impfung.
00:24:58: Nichts eigentlich sehr wichtig, wissen wir mittlerweile.
00:25:00: Kaiserschnittkinder wissen wir ja auch empirisch, dass die halt nicht so eine Lebenserwartung haben, öfter Cancer und so.
00:25:05: Was?
00:25:05: Meine Tochter ist Kaiserschnitt.
00:25:07: Wenn du eine gute Hebamme hattest, dann hat sie die Eingrim mit dem Vaginalschleim danach.
00:25:11: Das macht man heutzutage.
00:25:15: Und dann ist es, also das ist der erste, die erste Impfung sozusagen, der erste Kontakt.
00:25:19: und dann hat man drei Stufen, Säugling, Kleinkind, Kind.
00:25:22: Und das hängt dann davon ab, wie du aufwächst, wie du im Dreck spielst, also das ist alles, was wir auch schon wissen, ja.
00:25:28: Der Dreck ist besser, bitte wascht euch nicht so, bitte stehe die, seid nicht so Helikoptereltern und lasst eure Kinder wirklich, vor allem die Kleinkinder, die nehmen ja alles im Mund.
00:25:37: Für uns Erwachsenen ist es schon eklig, wenn die Türklinken ablecken und weiß ich was.
00:25:41: ist bewusst so, von der Natur so vorgegeben, machen andere Solitäre genauso, die essen sogar den Stuhl noch von ihren Eltern, weil die damit halt praktisch im Mikrobiom aufbauen.
00:25:52: Praktisch trainierst du dein Mikrobiom, du nimmst das Mikrom auf.
00:25:55: Mit fünf ist es ungefähr dann erwachsen.
00:25:57: Dann ist es relativ stabil.
00:25:58: Man hat so zwei Drittel Chormikrobiomein, ein Drittel ist ein bisschen dynamischer.
00:26:02: Und in den zwanzigern, sag ich mal, das verzeiht mir.
00:26:04: Das ist noch, kennen wir ja, wenn wir da, können wir mal Jungfood essen und mal eine Alkoholparty machen.
00:26:10: Da sind wir schneller, recovered, das ist gut.
00:26:13: Seit mal dynamischer und flexibler.
00:26:16: Ist aber so natürlich, wenn ich es dauerhaft mache, dann wird es schlechter.
00:26:19: Also das ist der Grundbasis, wie ich mit dem Fürzinger.
00:26:22: halt dann aushalte, wie es mir dann geht, weil die Vierziger sind ja meistens wirklich die gestressen, sag mal Lebensjahre, hast Familie, hast Arbeit, wenig Schlaf, Zeitmange, immer Stress.
00:26:35: Und hier hängt es dann wirklich davon ab, wie schaffst du mit dem Stress umzugehen?
00:26:39: Hast du deine Ruhephasen?
00:26:40: Wie ist deine Ernährung?
00:26:41: Schaffst du es dir trotzdem gesund zu ernähren?
00:26:44: Wenn du das hinbekommst, dann baust du die Basis für die Sechziger auf.
00:26:47: Wenn du da in den vierzigern dich gut verhältst, dann hast du auch ein fites Mikrobibli in den Sechziger und das wird dir dann in den Sechzigern auch helfen, länger gesund aktiv sein zu können.
00:26:58: Nicht so die Alterskrankheiten zu schnell zu bekommen oder gar nicht zu bekommen, fitter einfach zu sein.
00:27:04: Die Basis legst du dann in den vierzigern eigentlich, ob du es schaffst sein, dieses stressige Leben gut zu meistern.
00:27:12: Würdest du sagen, es gibt Lebenssituationen, in denen dein Mikrobion besonders fangestiert werden sollte?
00:27:16: Das heißt also auf Reisen, Schwangerschaft oder vielleicht auch Schichtarbeiter?
00:27:22: Ja, also... Erster Grund natürlich, wenn du krank bist und Medikamente nehmen musst.
00:27:26: Da solltest du dein Körper pflegen, macht man ja auch.
00:27:29: Und dann auch gerade Antibiotika kannst du ja gleich eine Probiotikakur mitzunehmen.
00:27:33: Da macht es auf jeden Fall Sinn, dein Mikrofon umzustärken, weil es hilft dir auch beim Recovern, bei der Regeneration, beim Heilen.
00:27:40: Aber die Dinge, die du ansprichst, reisen können wir ja alle.
00:27:42: Wir in der westlichen Welt sind sehr sterile Lebensmittel gewohnt.
00:27:46: Jetzt pflegen wir mal nach Asien oder Afrika.
00:27:49: Kennen wir alle, haben wir schon alle durch, essen mal nicht so stiles Lebensmittel und auf einmal sind wir über der Club.
00:27:55: So kann man das nennen.
00:27:56: Hängt man über der Clubrille.
00:27:59: Da kann man natürlich vorher ein bisschen trainieren, auch sein Mikrobiom.
00:28:04: Wenn man es halt diverser aufstellt, dann ist es auch... Schützt es auch vor Pathogenen oder vor Keimen, die man nicht so kennt?
00:28:11: Das ist so eine kleine Anekdote bei mir.
00:28:12: Ich war mit meiner Tochter in Indien und wir haben da wirklich wahnsinnig drauf achte geachtet, weil das ist ja so in Indien und Ägypten, das würde ich sagen, sind so die großen Klassiker sozusagen von Montezumaas Rache.
00:28:22: Und wir haben wirklich immer drauf geachtet, dass wir nicht irgendwie Obst, was wir nicht selbst geschält haben oder sonst was irgendwie so zu essen.
00:28:30: Unter anderem eben halt auf ganz viele Sachen sehr stark geachtet.
00:28:33: Und sind sehr gut durchgekommen.
00:28:34: Dann bin ich tatsächlich zurückgeflogen mit der Lufthansa, hatte dann irgendwie sogar ein Business Class Ticket.
00:28:40: und dann ist am nächsten Morgen sozusagen kurz bevor wir in Frankfurt gelandet sind, gab es Frühstück und da gab es so frische, aufgestückte Mango und alles so sehr exotische Früchte zum Frühstück.
00:28:50: Und dann hat's mich dann zu Hause so richtig erwischt.
00:28:52: Nein, nein.
00:28:52: Und natürlich, weil letztendlich die Lufthansa mag vielleicht einen anderen Standard grundsätzlich haben, aber nachher am Ende nutzen die dann auch die Küche oder die Sachen, die dann da sind.
00:29:05: Weil meine Tochter hat's nicht gegessen, weil sie meinte dann noch so zu mir, Papa, ich denk, wir essen keinen Obst aus Indien.
00:29:11: Oder keinen Obst, was wir nicht selbst gesteckt haben, was in Indien.
00:29:14: Und dann meinte ich, der Lufthansa wird schon okay sein.
00:29:17: Viel Annahme.
00:29:17: Ja, genau.
00:29:19: in jeden Beladen, du wahrscheinlich kommst da.
00:29:21: Ja, klar, klar.
00:29:23: Wo soll denn die Mange mehr
00:29:24: haben?
00:29:24: Ja, ja, ja.
00:29:25: Nee, also klar, also das, da habt ihr gut drauf aufgepasst.
00:29:28: Kann ja auch immer passieren, ja, weil das ist natürlich ein ganz anderer Lebensstandard, als wenn man die Lebensmittel herstellt, wie man die Lager hat, ja, also ich mein... Ich habe Fleisch schon rumhängen sehen, da sind die Fliegen rumgeflogen bei der dreißig Grad Hitze, ich glaube nicht, ob hier war.
00:29:45: Da gehst du dann natürlich nicht hin.
00:29:47: Ein Punkt, was du noch gesagt hast, Schwangere.
00:29:49: Es ist natürlich auch super spannend.
00:29:51: Schwangere haben natürlich eine Doppelbelastung.
00:29:56: Ich meine, die kriegen ein Kind.
00:29:58: Da wächst ein zweiter Mensch ran.
00:30:00: Und da kannst du natürlich auch den Schwangerinnen unterstützen mit einem richtigen Mikrobiom.
00:30:05: Die könnten da Analysen machen bis hin dann auch für das Kind.
00:30:09: Dann ist das auch ein guter Start, gerade wenn eine natürliche Geburt ist oder dann halt die erste Impfung stattfindet.
00:30:15: Er macht auf jeden Fall Sinn, auch mit Schwangerinnen darauf zu geben.
00:30:18: Du nutzt ja Hochdurchsatzsequenzierung und KI-Algorithmen.
00:30:23: Also an sich, das klingt ja schon irgendwie nach einer absolute Science Fiction.
00:30:26: Wie übersetzt dir diese Komplexität in etwas, was der Mensch auch tatsächlich nutzen kann?
00:30:30: Ja, das ist eine super Frage, weil Leben, Mikrobiomen, Ernährung ist so komplex.
00:30:36: Das kann ja kein einzelner Mensch mehr auswerten.
00:30:39: Ich war da selber auch sehr naiv, wo wir vor fünfzehn Jahren angefangen, die Technologie-Plattformen zu entwickeln.
00:30:45: an der Technik Hochschule Jan Wilder bei Berlin und da haben wir noch damals, weißt du, so IF-Aprang gemacht, wenn Mikrobe A hoch oder runter ist und B hoch oder runter, dann nimmt den Textbaustein und zeigt den in dem Report hin.
00:30:59: Es war total naiv zu glauben, dass man damit die Komplexität von einem Mikrobiom oder Ernährung darstellen kann.
00:31:05: Heute im Zeitalter von Large Language Models, GPT, Perplexity, wie sie alle heißen, haben wir jetzt diese Modelle.
00:31:14: und können eine Modelle kreieren.
00:31:15: Wir haben ein Modell trainiert mit unseren sechstietausend Datensätze und die holen die Komplexität raus, weil es geht nicht um einzelne Bakterien, es geht immer um Patterns, also Muster.
00:31:26: Das können wir jetzt mit diesen Modellen herausbringen.
00:31:28: ... in einer Sprache übersetzen.
00:31:31: und es ist auch spannend, ... ... weil wir sammeln ja nicht nur Mikrobiota-Profile, ... ... sondern wir wissen ja auch, ... ... was man Mensch da hinter ist, ... ... wenn er uns bei der Aktivierung ... ... die Information gibt, ... ... was wir immer empfehlen, ... ... weil wir ihn dann viel besser auch ... ... geidet haben.
00:31:44: Das dauert
00:31:45: doch relativ lange.
00:31:46: Also ich erinnere das jetzt so, ... ... ich habe ja quasi das jetzt das ... ... dritte Mal, glaube ich, ... ... dritte oder vierte Mal bei euch gemacht ... ... und es wird ja auch immer komplexer ... ... von den Fragen.
00:31:54: Also ich würde nur sagen, ... ... dass das Fragebogen ausfüllen.
00:31:58: Also ich würde behaupten, das hat mindestens zehn Minuten gedauert.
00:32:02: Ja, fünf bis zehn Minuten, je nachdem wie viel du angibst.
00:32:04: Wir fragen über ein Lebensstil natürlich, also Basics, geschlechter Alter, Gewicht so eine Sache, dann Lebensstil, Lebensweise, Ernährungsweise.
00:32:13: Wie oft du Sport machst und dann gehen wir auch ein bisschen ins Klinische rein, ob du Erkrankungen hast, welche Medikamente du nimmst.
00:32:18: Diese Daten, diese Metadaten, die helfen uns gerade diese Modelle zu trainieren und die noch besser zu machen.
00:32:23: Also jeder, deswegen heißt es mir Biomes.world.
00:32:25: Jeder unserer Kunden ist eigentlich ein Citizen Scientist, also ein Bürgerwissenschaftler, wenn er uns die... Daten natürlich datenschutzkonformen und anonymisiert zur Verfügung gestellt und eine Einwilligung gibt.
00:32:36: Dann können wir die nutzen, um unsere Modelle zu sehen und die besser zu machen.
00:32:39: Mittlerweile sind die so gut, dass wir praktisch vorhersam machen können, wenn wir nur das Profil haben, ob das Mann ist, wie alt er ist und wie er sich ernährt oder ob der bestimmte Erkrankungen hat.
00:32:47: Also wir können jetzt das sozusagen umdrehen bis hin zu diesen Prediction Models.
00:32:52: Genau und das machen wir mit AI Hochdurchsatzsequenzierung.
00:32:56: Nennt sich die Basistechnologie dahinter im Labor.
00:32:59: Also wir nehmen ja Wir senden praktisch ein Sample Collection Kit raus, dann nimmst du einen minimalen Abschluss von benutzen Toilettenpapier.
00:33:06: Da mach ich
00:33:06: auch überrascht.
00:33:07: Also wirklich so, ich erinnere auch noch so Stuhlproben-Einschicken mit so richtig so einer kleinen Kelle.
00:33:13: Ja, genau, genau.
00:33:14: Das brauchen wir nicht mehr.
00:33:15: Wir sind DNA basiert.
00:33:16: Jeder hat CSI schon geguckt.
00:33:18: Da reichen minimale Mengen.
00:33:20: Wir sind auf der Molekularnebene unterwegs.
00:33:23: Und dann... Von benutzen Toilettenapier ist auch wichtig, weil da es durchmücht, praktisch die beste repräsentative Bild von deinem Stuhl anstatt irgendwo nur was rauszupicken.
00:33:32: jetzt und hundert Millionen Bakterien ungefähr dran.
00:33:38: Das ist in so ein DNA stabilisierenden Puffer.
00:33:40: und dann geht es in unsere Labore, wenn man die Zellen kaputt.
00:33:43: Und dann Hochdurchsatzsequenzierung heißt wir digitalisieren wirklich die gesamte DNA der Bakterien.
00:33:48: Es gibt zwei Verfahren, wie kann ich so tief reingehen, das ist eines Sechzehn Es, da geht man nur auf die Bakterien-Levels rein.
00:33:53: Und wenn man Hohlginnome Sequenzen macht, Hohlginnome Sequenzen nennt sich das, dann guckt man praktisch antagete, sämtische DNA, die da drin ist, also auch dann Bakteriopharm, Bier, Pilze bis hin zu Lebensmittelrückstände.
00:34:05: Also wir können dann auch sagen, hey, du hast übrigens als letztes gegessen, das und das wurde nicht verdaut.
00:34:12: Sozusagen können wir dann auch aus einer Schulprobe sehen.
00:34:15: Sehr spannend, sehr spannend.
00:34:17: Aber meine Frage jetzt sozusagen, wie übersetzt ihr das, dass der Mensch tatsächlich muss?
00:34:22: Genau, das ist natürlich dadurch, dass wir wissen, wer eigentlich vor uns steht, können wir mit dem Modell die Sprache dann darstellen, die der Mensch dann auch versteht.
00:34:31: Wenn natürlich eine Ernährungswissenschaftler vor uns sitzt, den können wir anders sprechen und darstellen als jetzt.
00:34:35: Das ist immer meine Mutti.
00:34:38: Und da gehen wir immer mal hell in user-spezifische Reports.
00:34:43: Es geht dann bis zum Layout.
00:34:44: Wird's dann irgendwann gehen?
00:34:45: Aktuell noch nicht.
00:34:46: Aktuell sieht das Layout nochmal gleich aus, aber die Inhalte ändern sich user-spezifisch.
00:34:51: Aber dass sich Schriftgröße sich am Passiv haben, weiß ich.
00:34:53: Das
00:34:54: heißt also, wenn ich ein bisschen älter bin, die Augen bleiben nicht mehr so gut in der Welt.
00:34:57: Okay,
00:34:58: okay.
00:34:58: Sehr spannend.
00:34:59: Aber sag mal, wenn du jetzt, du sagst so viel über das Thema Prognosen.
00:35:02: So, wo würdest du sagen, seid dir denn Sachen... Prognosen wirklich schon relativ weit bewährt.
00:35:09: Und wo würdet ihr sagen, wo ist es im Anfang?
00:35:11: Aber da ist Riesenpotenzial.
00:35:13: Also alle Erkrankungen, die mit Autoimmunerkrankungen zu tun haben, weil siebzig Prozent der Immunzellen liegen auch um da, mehr wird sehr viel gereguliert.
00:35:22: und Stoffwechselkrankungen, wie Typ zwei Diabetes, dann haben wir zum Beispiel drei Publikationen noch draußen, dann haben wir ein eigenes Modell noch vor GPT veröffentlicht sozusagen, wo wir mit einer Accuracy von damals fünfundundachtzig Prozent, jetzt sind wir über neunzig Prozent, vorher sagen können, ohne irgendwas über den Spender der Probe zu wissen.
00:35:40: Hey, bei dir... Sieht alles super aus oder hey, du bist auf dem Weg in der Entwicklung von Diabetes oder du hast schon Diabetes, dass wir da eine relativ gute Herausforderung machen können.
00:35:49: Und das wird mit vielen, vielen weiteren Erkrankungen gehen.
00:35:52: Wir alleine haben in unserem Datenpool in diesen sechzigtausend Proben mittlerweile über zweihundert Krankenheiten mit mindestens fünfzig Proben.
00:36:01: Also wir haben da eine riesen Meta-Bioben-Datapult aufgebaut, real world Datapult, den wir natürlich nutzen können um diese verschiedenen Prediction Tools für die verschiedenen Erkrankungen.
00:36:11: Ja.
00:36:12: Und
00:36:12: würdest du sagen, dass man den Großteil der Predictions, die man da machen kann, auch dann, wenn sie zumindest einen frühen Zeitpunkt dann irgendwie predicted werden, auch tatsächlich verhindert werden können?
00:36:23: Ja, also bei vielen Krankheiten ja, die für das Mikrobeum mitgesteuert werden, ja.
00:36:29: Total spannend.
00:36:30: Was würdest du sagen, wie groß ist der Einfluss von Antibiotika oder Medikamenten auf dem Medikament?
00:36:36: Also hängt ein bisschen von der Dosis und der Länge ab, aber ansonsten sehr groß.
00:36:39: Also Antibiotika ist relativ klar, sag ich mal.
00:36:42: Das ist ja, wenn man sagt, wir haben einen Abheim für einen Daumen.
00:36:46: Aber Medikament ist so grundsätzlich.
00:36:48: Ja, Südostatika, also Chemotherapie ist natürlich extrem scheiße.
00:36:52: Ja klar.
00:36:54: Der Grund, warum man sie nehmen muss, ist aber auch extrem
00:36:56: schlimm.
00:36:56: Ja, natürlich.
00:36:59: Deswegen macht man so eine Schuhe dazu.
00:37:02: Es ist immer gut, auch bei Antibiotika, dass du das versuchst, dein Mikrobium abzufedern, dass es nicht komplett kaputt geht.
00:37:11: Aber ja, mit der Hängst du wirklich von den Wirkstoffen ab.
00:37:14: Da muss man auch nicht nur Medikamente sein, wenn du zu viel Zucker dauerhaft ist.
00:37:17: Das hat auch einen schlechten Einfluss auf deine Bakterien und fördert eher die... Negativen, schlechten Bakterien.
00:37:22: Alles, was wir oral aufnehmen, hat letztendlich auch einen Einfluss auf unser Darmikrobium.
00:37:26: Gibt es denn universelle Lebensmittel, die fast jedem gut tun?
00:37:29: Ja klar, also...
00:37:32: Du hast es an dem Sonntag zwischendurch schon erwischt.
00:37:34: Ja, da habe ich es schon gemacht, also bei Laststoffreise diverse, natürliche.
00:37:39: Lebensmittel, also Gemüse kannst du auf Früchte, klar nicht zu viel Früchte, aber diverse Früchte gerade.
00:37:45: Aber dieses
00:37:45: Thema, was immer so kursiert, dreißig Pflanzenstoffe die Woche, das ist schon auch...
00:37:50: Ja, das ist umso mehr und so besser, aber ich sage wir haben den Ansatz, wir versuchen mal fünf verschiedene Gemüsearten und fünf verschiedene Fruchtarten, Obstarten am Tag irgendwie, wenn du das hinbekommst.
00:38:03: Wenn einkaufen gehst du einmal die Woche, versuch mal eine Gemüse hat oder einen Obst, mal anders zu kaufen, als du sonst kaufst, dass du diese Varietät drin hast.
00:38:12: Also
00:38:12: ich kauf, glaub ich, es ist so gut wie nie, dass ich im Supermarkt bin und ich Blaubehren mitnehme.
00:38:17: Ja?
00:38:17: Schade, die sind gut.
00:38:19: Nein, nein, sag ich ja, ich nehm die immer mit.
00:38:20: Ach, du nehmst die immer mit.
00:38:21: Sie sind immer dringend, als Einkaufskopf.
00:38:23: So, das heißt also, du sagst mir, dann nimm doch einfach mal auch mal Himbeeren oder Brombeeren oder ...
00:38:29: Oder mal was exotisches, was auch immer.
00:38:31: Also die Basis kannst du immer haben, die kann auch immer variieren.
00:38:34: Also gerade die Einwärmlichen Apfel ist super.
00:38:36: Hat ja auch Ballaststoffe drin.
00:38:38: Kannst ja super.
00:38:39: Also heimischen Saisonalen würde ich immer bevorzugen.
00:38:43: Aber klar, so dunkle Beeren, Polyphenole sind immer gut.
00:38:46: Brombeeren, liebig.
00:38:47: Stachelbeeren-Saison ist auch mal cool.
00:38:49: Es ist ein bisschen eine Varietät drin.
00:38:52: Toll, toll.
00:38:52: Was würdest du denn sagen, ist problematisch.
00:38:54: Klar, Zucker ist klar.
00:38:56: Gibt es noch was anderes, würde sagen, würde es Menschen, das ist schon wirklich...
00:38:59: Ja, ja, zu viel Kohlendrate.
00:39:01: Also dieser Mix schon ist schon richtig, doch Makro-Emmen, Proteine.
00:39:05: Wobei, zu viel
00:39:05: Kohlendrate, das finde ich ja tatsächlich, also... Jetzt hier meine These.
00:39:10: Dadurch, dass so Brot auch so ein Ungenade gefallen ist, weil.
00:39:12: jetzt kommen wir mal kurz wieder zum Thema Ballerstoffe.
00:39:14: Weißt du, wenn du ein richtig gutes Vollkornbrot hast, also ich meine, mehr Ballerstoffe in komprimierter Form geht ja fast gar
00:39:21: nicht.
00:39:21: Ja, das ist super.
00:39:22: Ja, klar.
00:39:23: Also das heißt ja nicht, dass du keine Kohlendrate mehr essen sollst.
00:39:25: Wir essen ja bloß, glaube ich, im Durchschnitt über fünfzig Prozent am Tag, ja.
00:39:29: Und wenn du so auf drei, vierzig kommst, wär ja schon super.
00:39:33: Gutes Brot.
00:39:34: Da sagst du es, wenn du ein gutes Brot-Sauerteig-Brot, z.B.
00:39:36: ein Kornbrot, ein Saatbrot... Also ich
00:39:38: hab das gerade jetzt wieder am Wochenende.
00:39:40: Wir haben hier überall in Berlin diese Zeit vor Brotlehnen.
00:39:42: So
00:39:43: ein richtig
00:39:43: gutes, vollkörniges Brot, was dann irgendwie auch noch eine Mischung aus Dunkel, Roggen, Gla, alles irgendwie so was hat.
00:39:50: Wenn du da so eine Scheibe ist, du merkst doch so richtig, wie gut es
00:39:53: dir tut.
00:39:53: Absolut, ja, absolut.
00:39:54: Und früher, als Jugendlicher habe ich Weißbrot gegessen, Toastbrot mit Nutella drauf oder Ketchup.
00:40:01: Genau, also
00:40:02: das sollte so... Toastbrot... Mit Ketchup.
00:40:04: Ja, eins war mit Nutella und eins war mit ... Wir sprechen
00:40:10: hier mit Dr.
00:40:10: Paul.
00:40:12: Schon lange her.
00:40:13: Schon lange
00:40:14: her.
00:40:16: Genau, das solltest du vermeiden.
00:40:18: Aber du sagst es.
00:40:18: Also, achtet auch auf die Qualität, vor allem nicht so hochverarbeitet.
00:40:22: Ja, das ist eigentlich das Entscheidende.
00:40:25: Verarbeitung.
00:40:26: Und da komme ich zu einem ganz entscheidenden Punkt, weil du hattest ja vorhin auch noch mal kurz auf deinen Porridge, hast du ja noch mal Sauerkraut mit drauf getan.
00:40:33: Ja.
00:40:33: So, und ich war, ich mache hier regelmäßig mit diesem Zusammenhang, stelle ich immer wieder die These in den Raum, dass ich immer sage, wenn du einen Sauerkraut kaufst, was nicht gekühlt ist, dann ist das Mausetod.
00:40:45: So, und da wurde ich jetzt neulich irgendwo, da hat jemand was in den Kommentaren geschrieben, das würde nicht so stimmen.
00:40:51: So, deswegen jetzt habe ich ja den Experten hier, jetzt kannst du noch mal mir recht geben.
00:40:55: oder nicht.
00:40:55: Also,
00:40:56: wie ist
00:40:56: es dann mit diesen gerade, diesen ungekühlten, sag ich mal, probiotischen Lebensmittel, also fermentierten Lebensmitteln vor allem?
00:41:03: Also,
00:41:04: Kimchi, Sauerkraut, wenn das irgendwo, Kambucha auf, wenn das diese Sachen, wenn die irgendwo ungekühlt stehen, beziehungsweise ungekühlt gelagert werden können, bringt das was für ein Darm oder
00:41:15: nicht?
00:41:15: Ja, die Frage ist ja, wie kaufst du das Sauerkraut?
00:41:17: Ja, wenn es pasteurisiert ist.
00:41:22: Dann sterben ja die Bakterien ab.
00:41:25: Dann sind zwar Postbiotika noch, ja, du hast die Stoffwechselprodukte drin, ist auch okay besser als nicht.
00:41:30: Aber besser ist natürlich, wenn du frische Sauerkraut hast und die Bakterien haben bestimmte Temperaturbereiche, wo sich besser Stoffwechsel und Vermehrung ist eher bei Raumtemperatur anstatt bei gekühlt.
00:41:42: Das ist eher verlangsamst, da ist der Stoffwechsel runtergefahren.
00:41:47: Aber eigentlich ist die Frage, wie stellst du es her oder wo bekommst du es her?
00:41:51: Es
00:41:51: ist also nicht der entscheidende Faktor gekühlt oder nicht gekühlt, der entscheidende Faktor ist pasteurisiert.
00:41:54: Ja, genau.
00:41:56: Okay.
00:41:57: Sehr gut, sehr gut.
00:41:59: Das heißt aber wollen wir vielleicht einmal ganz kurz nochmal zur Sicherheit drauf eingehen, weil wir benutzen die ganze Zeit diese drei Worte.
00:42:06: Es gibt ja Präbiotika, Probiotika und Postbiotika.
00:42:10: Kannst du jetzt einmal ganz kurz nochmal zur Sicherheit und unsere Hörer irgendwie damit abholen, was ist was?
00:42:15: Genau, also Präbiotika ist das Futter für die Bakterien.
00:42:18: Das ist Ballerstoffe.
00:42:19: Vor allem Ballerstoffe gibt es die Wasserlöslichen und Wasserunlöslichen Ballerstoffe.
00:42:23: Wasserlöslich können wir alle Flose am Schaden zum Beispiel, Hülsenfrüchte.
00:42:28: Geht so auf wie ein Gehl, wenn man das mal im Wasser macht, sieht man das ja auch nach einer Zeit und so ist es auch im Darm.
00:42:33: Super für die Darmschleimhaut, produziert, also die Bakterien essen das, produzieren kurz Kettifettsäuren.
00:42:39: Und dann gibt es hier Wasser Unlöslichen, also bestimmte Gemüsearten, Nüsse, so eine Sache Saat, Saat, also Samen.
00:42:47: Die sind eher wie eine Börse, die reinigen ja einmal auf, fördern so ein bisschen auch die Darmbewegung.
00:42:54: Die sind auch sehr wichtig und fördern halt auch Präbiotika.
00:42:58: Dann haben wir Probiotika, das sind praktisch nützliche einzelne Bakterienstämme.
00:43:04: Wie die Akamansia, was wir vorhin gesprochen haben, aber auch Bifidobakterien, Laktobacillen gibt es ganz verschiedene Unterarten.
00:43:09: Ein
00:43:09: Grund, um eigentlich das, was wir früher als Erwärmung amerikanen mit linksdrehenen Joghurtkulturen und aktimell und wie sie alle heißen.
00:43:15: Genau, genau, genau.
00:43:16: Eigentlich Joghurtkulturen, Gehvirkulturen.
00:43:18: Wobei, da haben wiederum das Problem ist, dass so viel Zucker dabei ist.
00:43:21: Zucker
00:43:22: zu viel dabei und die sind nicht magensaftresistent.
00:43:25: Also du hast natürlich, unsere Magensäure ist ja auch ein Schutz vor fremden Mikroorganismen.
00:43:30: Wir sind ja ständig umgeben über all die, wir sind ja wie in der Matrix.
00:43:33: Und die schützen uns ja auch davor und du müsst es extrem hoch dosiert nehmen, damit du überhaupt da unten was ankommst.
00:43:40: Also das ist eine und natürlich zu viel Zucker, zu viel industriell verarbeitet.
00:43:44: Wenn du die jetzt rein mikro verkappst, mangshaftere Kapsel nimmst, dann ist es wirklich für eine Kur.
00:43:49: Und dann kommt auch unten wirklich was an und dann siedeln die sich an und dann hängst du ein bisschen von deiner Lebensweise ab, ob sie da bleiben oder ob sie wieder weggehen.
00:43:56: Wenn du wieder mit Jungfutter und Alkohol beginnst, dann geh'n die natürlich wieder weg.
00:43:59: Aber wenn du, sag mal, die Lebensmittel dich anerst, gesund anerst, dann bleiben die im Leben lang.
00:44:05: Das ist alles... Probiotika.
00:44:07: Und dann haben wir die Postbiotika relativ neu.
00:44:09: Das ist praktisch inaktivierte Fermentationsprozesse.
00:44:12: Du erzeugst Biomasse mit bestimmten probiotischen nützlichen Stämmen.
00:44:16: Du kannst eigentlich alles fermentieren.
00:44:18: Also Sauerkraut können wir ja kimchi, aber du kannst auch, wir haben sowas von Hafer fermentiertes, wir haben fermentiertes Ingwer haben wir schon mal gemacht, ja, und Masse mit speziellen Laktobacillen, wie viel Du Bakterien kannst das machen.
00:44:29: Und dann inaktivierst du aber die lebenden Zellen, hast aber noch die wertvollen Stoffwechselprodukte.
00:44:33: Diese Kurzkettienfettsäulen, die Vitamine, die Botenstoffe, nimmst die dann auf.
00:44:39: Die tun dem Darm auch richtig gut, weil die über den Darm dann auch in die Blutbahnen gehen oder halt auch ... interagieren auch mit den einzelnen Mikromen.
00:44:48: Da fängt
00:44:48: es ja gerade, das ist ja in der USA schon ein Riesenthema.
00:44:51: Jetzt hat Pamela Reif und noch zwei, drei andere Stars in Deutschland jetzt ja gerade nachgelegt, sozusagen.
00:44:56: Das sind ja diese Getränke, die dann die halt prosbiotische Getränke dann so
00:45:00: sind.
00:45:00: Genau, ja.
00:45:01: Da aber auch immer auf die Inhaltsstoffe achten.
00:45:04: Gerade die sind dann immer gesüßt oder irgendwelche Zusätze, weil es ja besser schmecken soll.
00:45:08: Der Geschmack ist halt auch schon wichtig für uns Menschen.
00:45:11: Aber manchmal verliert es dann halt an An Wirkung, deswegen immer darauf achten, aber es gibt mittlerweile gute Produkte und die Entwicklung, wenn ich mir das vorstelle, vor zwanzig, dreißig Jahren, wo wir jetzt sind und wo wir hingehen, großartig eigentlich.
00:45:26: Also wenn du dich damit beschäftigt, das Angebot, was wir bekommen, kannst du echt... Richtig, richtig gut.
00:45:32: Das ist schon wirklich interessant, wenn du überlegst, es ist jetzt seit vielen Jahren so, dass dieser Protein heibt.
00:45:37: Ja.
00:45:37: So, alles ist auf einmal, es gibt jetzt Chips und Eis und alles Popcorn und Protein.
00:45:41: So, alles wird mit Protein jetzt besser und ja auch signifikant teurer.
00:45:44: Das ist ja auch mal das Witzige, wenn du dir mal anschauest, wie viel teurer das dann ist, wenn du dann irgendwie auf einmal so einen normalen Schoko-Riegel hast, wäre es so ein Protein-Riegel, das ist schon wirklich interessant.
00:45:53: Aber egal.
00:45:54: Also auf jeden Fall, Protein war so der große Hype, der jetzt ja auch schon ein paar Jahre anhält.
00:46:00: Dann würde ich sagen, ist der gerade aktuell auf dem Zenit oder vielleicht noch nicht ganz das Elektrolyte, so würde ich jetzt so sagen.
00:46:06: Und ich hab so das Gefühl, dass das Thema Ballerstoffe ... The next big thing eigentlich so ist.
00:46:12: Kommt, denk
00:46:12: ich noch her.
00:46:15: Dass das jetzt sozusagen, wenn ich jetzt so meine Prediction, jetzt hier keine Darm-Prediction, meine Gesundheitsmarkt-Prediction ist, dann würde ich sagen, dass auf jeden Fall das Thema Ballerstoffe jetzt wirklich so das Thema, was jetzt noch kommen wird, dann ist.
00:46:29: aus diese Fermentationssachen.
00:46:30: Also da wird viel mehr kommen noch.
00:46:32: Da geht es ja gerade los, diese Postbiotika.
00:46:34: Und die haben, da gibt es wirklich schöne Studien auch schon, wie die Symptome mildern bei Reizdarm-Patienten auch.
00:46:39: Also das ist jetzt auch therapeutisches Essen.
00:46:41: Also wir kommen wirklich dahin auch jetzt wirklich Symptome auch zu bearbeiten und nicht nur gesund zu halten.
00:46:47: Das ist natürlich auch, da wollen wir ja eigentlich hin präventiv Krankheit verhindern.
00:46:52: Aber ja.
00:46:53: Aber Reizstamm finde ich ein ganz spannendes Wort, weil das ist für mich ja immer so ein Kesselbundesführer, der hat's halt eigentlich keine Antwort.
00:46:58: Ja,
00:47:01: letztens wird ein Gastrologen, Chefarzt gesprochen hier.
00:47:04: Und er meint, wir machen eine Darbstellung und eine andere und bei vielen finden wir keine anatomischen strukturellen Veränderungen.
00:47:10: Dann checkt man wieder nach Hause.
00:47:12: Eigentlich müsstet ihr dann kommen, weil dann liegt es meistens wirklich am Mikrobiom.
00:47:16: Am Mikrobiom oder aber, und das finde ich eigentlich so.
00:47:18: eine der Dinge, ich habe jetzt ja ... Ja, ich war über zehn Jahre quasi im Lanzerhof, wo das Thema Darm eigentlich hauptsächlich im Mittelgrund steht und natürlich wissen meine ärztlichen Kollegen das alles, aber ich persönlich habe in dieser ganzen Zeit beim Lanzerhof nie das Wort Siebo gehört,
00:47:35: also die dünn-darm-Feebesiedlung.
00:47:38: Und das ist ja, ich würde mal sagen, wahrscheinlich sechzig Prozent der Reizdarmfälle.
00:47:42: hat ja ein SIBO-Problem.
00:47:43: Kann man das sozusagen bei euch auch irgendwo sehen oder ableiten?
00:47:48: Man kann es ja direkt ableiten so ein bisschen, aber du kriegst es ja mit, du hast ja eher so ein Blehboch, ist ja der Dünndarm, ist fehlbesiedelt, der Dünndarm hat ja deutlich weniger Bakterien als der Dickdarm.
00:47:57: Und wenn du jetzt zum Beispiel auch zu viel Probiotika nimmst, dann kann es sein, dass sie sich im Dindarm schon ansiedeln, wenn die Kapseln zu früh aufgehen auch.
00:48:07: du Antibiotika auch nimmst.
00:48:08: und also das ist nicht nur nicht Antibiotika, Entschuldigung, wenn du an so viel Probiotika nimmst, aber wenn du, genau, und dann kannst du halt Fehlbesiedlungen, das ist dann blöd, dann kannst du halt Siebo bekommen und das erhasst mit.
00:48:23: Also, Ausstoßungen, mit Blähungen, Schmerzen zu tun.
00:48:27: Also, es ist unschön.
00:48:28: Können wir indirekt nur sehen, weil wir vor allem im Dickdarm das Mikrobium messen, wo es eigentlich auch hingehört.
00:48:33: Man macht es eher mit Atmung, identifiziert Diagnostiziestesimo.
00:48:37: Und wie ist das Thema, das ist ja auch ein großes verbreites Problem, dieser sogenannte Lickigart.
00:48:42: Das heißt, dass die Darmbarriere oder Darmschleimhaut sozusagen durchlässig wird.
00:48:46: Ist das etwas, was man im Test ableiten kann?
00:48:48: Ja.
00:48:49: Das kann man ableiten.
00:48:51: Das sehen wir auch an den Bakterien, die da sind.
00:48:54: Du hast an meistens sehr entzündungsfördernde Bakterien drin.
00:48:58: Vermehrt entzündungshemmende kaum.
00:49:00: Und da kannst du dann auch über die Ernährung Postbiotika machen, dann meistens zunächst, bevor du in den Probiotika reingehst.
00:49:08: Da musst du auch langsam rangehen, also nicht direkt mit der vollen Ladung, was natürlich alles auch empfindlicher ist.
00:49:14: Und dann sukzessive... Ja, das... Daher haben wir einigen schon geholfen.
00:49:19: Auch dann durch die richtige Ernährung, dann weniger Symptome zu haben.
00:49:23: Das lernen die Menschen dann auch.
00:49:24: Was tut mir gut, was tut mir nicht gut.
00:49:25: Und wenn du es dann aufgebaut hast, wenn du es geschafft hast, werden stabiles Mikrobien umzuhaben und wenn die Entzündungen, dann kannst du dich auch wieder normal oder diverser ernähren.
00:49:35: Aber ansonsten, ja.
00:49:36: Ich empfehle ja wirklich dann sehr häufig Freunden von mir, wenn die so Symptome davon haben, dass sie mal auch so eine Zeolietekur machen.
00:49:44: Wie ist da?
00:49:44: reinhört zu?
00:49:45: Ja, klar.
00:49:46: Also... hilft auch einmal sauber sozusagen rausholen den Dreck, sag ich mal.
00:49:51: so, ja.
00:49:54: Definitiv.
00:49:55: Wie soll man denn mit Stress umgehen, wenn unser Mikrobioma auf jede Cortisolwelle reagiert?
00:49:59: Gibt es Wege, dieses Signal umzulenken?
00:50:04: Ja, du, Bewusstsein entwickeln Stress, haben wir alle Menschen.
00:50:10: Die Frage ist, wie gehen wir damit um?
00:50:11: und achten wir trotzdem auf uns.
00:50:14: Nehmen wir uns trotzdem... mal zurück, atme mal tief durch, ich gehe mal einen Spazier, ein paar Sohn in den Kopf rein, vor allem ernähren uns nicht hektisch nebenbei, sondern nehmen uns die Zeit für eine bewusste Ernährung und eine gesunde Ernährung.
00:50:27: Wenn ich das schaffe irgendwie, trotzdem Stress, den ich habe, irgendwie diese Momente für mich zu nehmen, dann wird es auch mein Mikrobeam gut tun.
00:50:34: Wenn ich das nicht mache.
00:50:36: Dann wird es auch Probleme in der Mikrobene bekommen.
00:50:38: Also es ist wirklich eher so ein Mindset.
00:50:40: Also erstmal Kenntnis, okay, ich bin gerade sehr gestresst.
00:50:43: Ich muss mich runterfahren, ich nehme mir die Zeit.
00:50:45: Vielleicht brauche ich Unterstützung, gerade bei Kinderbetreuung oder so Sachen.
00:50:48: Oder den Termin sage ich mal ab, der ist jetzt nicht so wichtig.
00:50:52: Und was das Mikrobium auch mag, ist natürlich Routine.
00:50:55: Also nicht einfach die ganze Zeit snacken und zwischendurch, sondern dreimalzeiten am Tag, vielleicht auch dein Schlaf, jetzt nicht super divers, jetzt die Nachtminivar und die nicht, sondern so ein paar Strukturen drin haben, das tut es gut.
00:51:10: Ja.
00:51:11: Sehr gut, sehr gut.
00:51:12: Wenn du nur drei Wochen Zeit ist, um, sag ich mal, ein Mikrobium zu resetten, was wäre dein Plan?
00:51:18: Drei Wochen realistisch gesehen ist viel zu kurz.
00:51:21: Dafür ist das Ökosystem zu komplex und dauert viel länger, aber na klar, du kannst einen Reset.
00:51:27: Es gibt ja, es gibt ja Stuhltransplantation, das macht man natürlich um Medizin.
00:51:31: Das ist die extremste Variante.
00:51:33: Also einmal komplett reinigen, das macht man sogar mit Antibiotikakun, das ist ein T-Nichter-Kontext.
00:51:38: Gerade wenn du mit Lostridium-Difizilisten, Bülsa-Bacteng, Krankenhaus-Kaim hast, den kriegst du auch nicht los mit Antibiotika, da macht man sowas.
00:51:46: Kann ich nicht empfehlen, das ist wirklich eine absolute Klinische.
00:51:49: Jetzt mal für normale Menschen wie wir, die hier gesund sind.
00:51:55: Ja, was kannst du machen?
00:51:56: Auf jeden Fall erst mal auf schlimme, also nicht so gesunde Sachen verzichten.
00:52:01: Also Zucker, Alkohol,
00:52:03: Raunen.
00:52:04: Halshüttel.
00:52:05: Raus
00:52:05: und auch.
00:52:06: Ja, würde ich auch versuchen, runterzumachen.
00:52:08: Hat auch nur Einfluss.
00:52:10: Wir haben ja nicht nur Mikrobiome und Darm, wir haben das auch in der Lunge, im ganzen Körper, auf der Haut, im Mundraum.
00:52:15: Im Mund beginnt ja auch schon die Verdauung.
00:52:20: Also auf diese einfache Lebensmittel, hoferarbeitete Lebensmittel verzichten, auf dann natürlich gesunde Lebensmittel divers machen.
00:52:29: Diese in der Naturbahn, also wirklich auch mal an den See gehen, mal einen Baum umarmen, so eine Sache.
00:52:37: Richtig schön mal mit deiner Freundin oder Partner.
00:52:42: sich mal lieb haben, Plutschen, mit seinem Haustier kuscheln, so eine Sache.
00:52:47: Und dann mal nicht jeden Tag vielleicht auch duschen.
00:52:52: Also empfehle maximal einmal am Tag duschen.
00:52:55: Ist auch nicht schlimm, wenn man mal zwei oder drei Tage mal nicht duscht.
00:52:57: So sind wir ja aufgewachsen in den letzten Jahrhunderten, Jahrtausende.
00:53:02: Nicht zu super Stereo nehmen.
00:53:04: Und dann kann sich das sukzessiver erhöhen.
00:53:06: Aber drei Wochen ist eigentlich zu kurzfristig.
00:53:09: Dafür ist es zu stabiler, unser Mikrobium.
00:53:12: Du weißt ja, ich bin ja ein großer Longevity-Verpflichter.
00:53:14: Wie siehst du die Rolle des Mikrobiums in der Longevity-Debatte?
00:53:17: Ist es aus deiner Sicht ein Trend oder tatsächlich auch ein Game-Changer?
00:53:20: Ja, also das Mikrobium ist ein wichtiger Bestandteil des kompletten Systemen Mensch und Umgebung.
00:53:28: Es hat einen großen Einfluss, ja.
00:53:31: Deswegen ist es sehr, sehr wichtig zu optimieren von Longevity, aber man darf es nicht nur einzeln betragen.
00:53:36: Es ist immer eine Kombination aus seinen auch humanen Genomen, aus seinen Hormonhaushalt, Botenstoffhaushalt, also den ganzen Systemen als Gesamtheit zu betrachten, was dann wieder einzelne Untersysteme hat, die extrem komplex sind, wie halt das Mikrobiom.
00:53:52: Aber klar, es geht dem Menschen gut, geht dem Mikrobiom meistens gut und es ist das Mikrobiom sehr gesund, geht dem Menschen sehr gut.
00:53:58: Also es hängt natürlich eng zusammen, deswegen gehört es.
00:54:03: Dazu, so Longivities, darf meines Erachtens nicht fehlen.
00:54:06: Wenn man, seit mal auf Biomarker, Discovery geht, sollte man das Mikrobiom immer im Auge behalten.
00:54:12: Wir empfehlen ja auch so zwei bis drei Mal ein Jahr eine Analyse zu machen.
00:54:15: Was würdest du sagen, sind die großen Fehlannahmen, die die Menschen über die Darngesundheit haben und welche Dinge sollten sich sofort tun, um es zu korrigieren?
00:54:22: Ich glaube, die Dinge, die wir korrigieren sollten, haben wir ganz gut eben, hat schon in drei Wochen vor dem Programm gesprochen, aber vielleicht nochmal abschließend so eine Fehlannahme.
00:54:30: Ja, da gibt es auch einige fehlende Interpretationen.
00:54:32: Also zum Beispiel, wenn man jetzt, was wir auch schon gesagt haben, ja, ein Bakterium so hoch stellt, hey, das brauche ich jetzt, ja.
00:54:40: Und wenn ich das habe, bin ich gesund.
00:54:42: Nee, ist wirklich dieses Ökosystem, diese Balance zwischen allen Bakterien ist extrem wichtig.
00:54:48: Auch die fehlende Interpretationen zu Darm, der Darm ist nur da um die Verdauung.
00:54:52: Ähm, für Verdauung.
00:54:55: Nee, es ist für Stimmung, für Schlaf, für Immunsystem extrem wichtig, ja.
00:54:59: Diese fehlende Interpretation, was wir auch gerade hatten, ähm, wie oft, also muss ich, ich muss die Rieder leben und dann bin ich gesünder, so nach Motto, nee, ist falsch, du musst austauschen mit anderen Menschen, mit anderen Tieren, mit der Natur sein, im Dreck auch sein, um dein Immunsystem zu stärken.
00:55:14: Also dieses Mindset und diese Learnings anzunehmen, die wir ein bisschen verloren haben in unserer industriellen Lebensweise über die letzten Dekanen, ein, zwei Jahrhunderte.
00:55:22: Ja, wieder da mehr Zeugetier werden, so wie wir es eigentlich mal waren.
00:55:27: Und das auch dazu zu stehen und so zu leben.
00:55:30: Was wäre dein Nummer-Eins-Tipp in Sachen Ernährung, wo du sagen würdest, das wird man wahrscheinlich die meisten jetzt sofort merken.
00:55:37: Also würdest du jetzt sagen, ist es das Firmitierte oder ist es vielleicht...
00:55:41: Ich würde eher verzichten.
00:55:42: Also klar, also klar.
00:55:43: Also Dinge verzichten.
00:55:45: Einfach Europa, bearbeitete Lebensmittel, Weißbrot und so eine Sache.
00:55:50: Also nicht hundertprozent verzichten, aber sehr low dosiert, Zucker reduziert essen.
00:55:57: Und dann ja diverse, nicht verarbeitete Lebensmittel.
00:56:01: Das war wirklich mal, einmal die Woche was Neues kauft, an Gemüse, selber mal kocht oder dünnstet.
00:56:09: Und nicht zerkochen und dünnsten ist gut.
00:56:11: Fermentation muss ich mal ran traut, selber mal Kombucha oder Käfe zu Hause ansetzen.
00:56:15: Weil dann sind die alle noch leben.
00:56:19: So eine Sache kann man machen.
00:56:19: Ich habe
00:56:20: eine Zeit lang immer Kombucha selbst gemacht und bin ich irgendwann mal auf Ginko umgestiegen.
00:56:23: Und dass man diese Ginko-Fermintationsbehälter explodiert.
00:56:28: Das ist ein richtiger Knall.
00:56:29: Das ist ein richtiger
00:56:30: Knall vor den tausend kleinen Sprittern.
00:56:32: Wir sind als wir aus der Wohnung ausgezogen sind, habe ich immer noch Spritter von dieser Explosion.
00:56:36: Da hast du Glück
00:56:36: gehabt, dass du nicht in dem Raum warst zu dem Zeitpunkt.
00:56:38: Absolut.
00:56:39: Ja, super gefährlich.
00:56:40: Deswegen bitte immer den Deckel offen lassen, dass das Gas sich verflüchtigen kann.
00:56:47: Paul, es hat viel Spaß gemacht.
00:56:48: Vielen Dank für das Gespräch.
00:56:49: Mega.
00:56:49: Ich kann jetzt den Hörer in nur dieses Angebot von dir an den Herzen legen.
00:56:52: Einmal so, nämlich Hobiomanalyse von ich, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, lang falsch ausgesprochen.
00:56:58: Ich sage mal Biomes.
00:57:01: Biomes sind wir auf Deutsch und Biomes auf Englisch.
00:57:04: Biomes, also da einfach mal wirklich auf solide Daten zu setzen, statt einfach nur den Bauchgefühl zu freuen und dann einfach mal so zu gucken.
00:57:15: Biomes.world kann man sich da eben halt ein Test bestellen.
00:57:19: und Paul, danke, dass du da bist.
00:57:21: Danke Nils, hat richtig Spaß gemacht.
00:57:26: Hast du einen Lieblingssupplement persönlich?
00:57:29: Wir haben ein neues Präbiotika.
00:57:31: Da ist Akazia-Fahrsan drin.
00:57:33: Und weil Flo sahen, habe ich immer mal gesagt, das ist jetzt nicht so mein Rad.
00:57:37: Und das ist ganz cool.
00:57:38: Also ein Präbiotika ist das.
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00:58:01: Und das wäre ja blöd, wenn man das verpasst.
00:58:03: Also, den Newsletter findet ihr unter www.sunday.de.
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