#194 Der Multifocus-Effekt. Mit Birgit Amelung

Shownotes

Monofokus klingt effizient – passt aber oft nicht mehr zu unserem echten Leben. In dieser spannenden Episode von HEALTHWISE spricht Nils Behrens mit Birgit Amelung über den Multifokus-Effekt – und darüber, warum Fokus heute neu gedacht werden muss. 🎯✨

Birgit Amelung ist Unternehmerin, Strategieberaterin, Organisationsentwicklerin und Autorin. Sie zeigt, weshalb ein erfülltes Leben nicht aus starrer Reduktion entsteht, sondern aus der bewussten Verbindung von Lebensbereichen, Werten und Energie. Gemeinsam sprechen sie über Mikrostress, Energiemanagement, kreative Leerräume, Ernährung, Kalenderinseln und darüber, wie künstliche Intelligenz sinnvoll unterstützen kann, ohne unser Denken zu übernehmen.

Was dich in dieser Folge erwartet:

🎯 Warum klassischer Monofokus oft an der heutigen Lebensrealität vorbeigeht 🧠 Was Multifokus wirklich bedeutet – und warum er nichts mit chaotischem Multitasking zu tun hat ⚡ Wie Mikrostress entsteht und welche kleinen Unterbrechungen dein Nervensystem belasten 📅 Warum unverhandelbare Inseln im Kalender so wichtig sind – für Sport, Familie und Pausen 🥗 Weshalb Ernährung und Essensplanung echte Fokus-Tools sein können 🌿 Warum bewusste Pausen und Leerräume Kreativität fördern 🤖 Wie du KI als Assistentin nutzen kannst, ohne deine Denkfähigkeit zu delegieren 💡 Welche kleinen Schritte helfen, wieder näher an den eigenen Werten zu leben

Eine Folge für alle, die viel unter einen Hut bringen – und dabei nicht nur funktionieren, sondern bewusst leben wollen.

Mehr zu Birgit Amelung: https://www.awakeprojects.de/

Mehr zur Folge unter www.sunday.de/podcast

Über Sunday Natural Sunday Natural entstand aus einer langjährigen Leidenschaft und Forschung in den Bereichen Gesundheit, Heilung und Selbstentfaltung. Der Mangel an natürlichen, qualitativ hochwertigen Produkten auf dem Markt war die ursprüngliche Motivation für die Gründung von Sunday Natural im Jahr 2013. Seitdem verfolgt die Berliner Premium Nutrition Brand konsequent ihr Leitmotiv - Produkte herzustellen, die den Vorbildern der Natur folgen, absolut rein und frei von jeglichen Zusatzstoffen sind und sich mit der höchstmöglichen Qualität auszeichnen. Sunday Natural ist heute einer der renommiertesten deutschen Qualitätshersteller, mit eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Berlin. Mehr unter https://www.sunday.de/newsletter

Transkript anzeigen

00:00:00: Klassisch Monofokus funktioniert tatsächlich in der heutigen Zeit gar nicht mehr so, weil es einfach auch nicht so sehr unser Lebensrealität entspricht.

00:00:07: Weil das Leben ist einfach nicht monofokussiert.

00:00:09: Es hat irgendwie mehr Dimensionale, es ist wild und es ist bunt.

00:00:12: Es geht nicht darum alles gleichzeitig zu machen, es geht aber darum... Lebensbereiche miteinander zu verbinden und mehr das zu tun, was für uns wichtig ist.

00:00:20: Was uns Freude macht.

00:00:21: Was für uns wertvoll ist.

00:00:23: Und das nenne ich eben Multifocus.

00:00:25: also sozusagen wie können wir es schaffen?

00:00:28: Multifokussierter zu leben und damit auch ein bisschen mehr in der heutigen Lebensrealität dran zu sein.

00:00:35: Was aber eben wie gesagt nicht heißt alles auf einmal weil das wird dann wieder schwierig Aber wir können trotzdem eben versuchen mit der Gleichzeitigkeit so ein bisschen Freundschaft zu schließen.

00:00:43: Herzlich willkommen zu Healthwise, dem Gesundheitspodcast präsentiert von Sunday Natural.

00:00:47: Ich bin Jitz Behrens und in diesem Podcast erkunden wir gemeinsam was es bedeutet gesund zu sein!

00:00:52: Wir tauchen einen Themen wie Medizin Bewegung Ernährungen und emotionale Gesundheit immer mit einem Beisenblick auf das was uns wirklich gut tut Wir lieben in einer Zeit, wo der Fokus schon fast zur Religion geworden ist.

00:01:05: Aber was wenn genau dieser Tunnelblick uns Energie raubt statt uns voranzubringen?

00:01:09: Birgit Amelung ist Unternehmerin, Strategieberaterin und Organisationsentwicklerin.

00:01:14: Mit ihrer Agentur Awake begleitet sie Konzerne, KMUs und Startups durch Innovations- und Transformationsprozesse.

00:01:20: Als Gründerin von The Herr Club und Host des Podcasts HerrHelsey Hussle verbindet sie female health, Fokus und Erfolg jenseits klassischer Leistungslogik – und deswegen sage ich herzlich willkommen Birgit Amellung!

00:01:33: Ja, vielen Dank.

00:01:34: Ich freue mich sehr, dass ich hier sein darf!

00:01:35: Du hast ja im Vorgespräch schon gesagt, dass du auch tatsächlich regelmäßige Hörerin bist...

00:01:42: Absolut!

00:01:42: Einer meiner Lieblings-Podcasts.

00:01:43: deswegen umso schöner sich heute sitzen kann.

00:01:45: Ganz ganz toll, ganz ganz toll.

00:01:47: Deswegen kennst du es ja?

00:01:48: Meine Einstiegsfrage ist immer eine Sonntagsfrage und meine Sonntagfrage von die ich mir für dich überlegt habe ist wie fokussiert war denn dein letzter Sonntage?

00:01:56: und war es eher ein Monofokus oder auch schon ein Multifokus?

00:02:00: Also ich glaube, Monofokus gibt es in meinem Leben irgendwie gar nicht so richtig um ehrlich zu sein.

00:02:04: Es war auf jeden Fall ein multifokussierter Sonntag wobei ich vorab mal sagen muss dass ich grundsätzlich das auch wirklich liebe einfach so in den Tag hineinzuleben.

00:02:12: Sonntags und ich bin da jetzt nicht krass durchgetaktet.

00:02:14: trotzdem gibt's immer verschiedene Themen bei mir sonntags Und das war letzte Woche mal kurz überlegen.

00:02:20: also ich starte sonntag immer mit einer kleinen Yoga Session.

00:02:22: Das habe ich mir so bisschen zum Ritual gemacht.

00:02:24: tatsächlich Dann gibt es bei uns immer ein ausgiebiges Familienfrühstück mit Pancakes.

00:02:29: Das lieben meine Kinder, da bestehen die auch drauf.

00:02:31: Sonntags gibt's immer Smoothie und Pancakes... ...und dann haben wir letzten Sonntag einen Spaziergang gemacht mit Freunden.

00:02:38: Ist auch sehr nett war!

00:02:40: Und danach hab ich zu Hause, das gehört bei mir zum Sonntagen dazu, mich der anstehende Woche gewidmet.

00:02:45: Das heißt so'n bisschen Wochenplanung.

00:02:47: was steht da an?

00:02:47: Meine Rocks definiert um mich schon mal so einzustimmen.

00:02:50: Und dann haben wir noch Olympia geschaut.

00:02:51: Das heißt, es war auf jeden Fall ein Multifokussonntag.

00:02:55: Ein

00:02:55: Multifocussonntags?

00:02:55: Also alles

00:02:56: war dabei!

00:02:56: Sehr gut.

00:02:57: und haben wir irgendwelche Medaillen gewonnen als Deutschland?

00:03:01: Doch das war dann, weil er ist am Sonntag oder einen Tag später ich weiß es nicht mehr... Also der Podcast geht schon ein bisschen später dran aber da wurde doch Bob Gold gewonnen von dem Deutschen

00:03:12: glaube ich.

00:03:16: Also sorry,

00:03:17: wir haben Snowboarden geschaut.

00:03:18: Wir haben Schlittschuhe laufen.

00:03:19: Ich liebe Eistkunstlauf!

00:03:20: Das ist ja wirklich so was in der Kindheit.

00:03:22: Könnte ich mir stundenlang anschauen?

00:03:23: Da waren die Deutschen und mich gar nicht dabei...

00:03:25: Ich muss jetzt etwas sagen und wahrscheinlich werde ich jetzt mit meiner Female Community gleich ein bisschen Hater für ernten.

00:03:33: aber ich wusste gar nicht dass es auch eine Frauen-Eishockey Mannschaft gibt weil Ja, keine Ahnung.

00:03:39: Irgendwie ist das für mich immer so ein männlicher Sport gewesen mit auf die Fresse erhauen und sowas.

00:03:43: Also deswegen hat es gar nicht so dass das Frauen nicht können aber es ist eben halt so körperlich einen Sinne von auch aggressiv.

00:03:49: Ja absolut!

00:03:51: Und deswegen war ich doch überrascht also dass es eben halt auch als weibliche Disziplin gibt und muss dann aber sagen... Ich bin ein richtiger Fan geworden weil Es wirklich Spaß macht, zu schauen und es darüber hinaus.

00:04:07: Wenn die meisten von den Spielerinnen ihren Helm abnehmen, denkst du wirklich, dass da irgendwie das Casting for Germany in der Next Top-Ortel läuft?

00:04:17: Man denkt das gar nicht weil sie sich eben halt wirklich nichts schenken im Gegensatz zu den Männern sozusagen also wirklich ein sehr Raviat an dieses Thema rangehen und man dann gar nicht so... die Frauen dahinter gar nicht so erwartet.

00:04:31: Die meisten Zeit sieht man sie nur mit Helm und deswegen...

00:04:34: Ja, ich find's allgemein macht total Spaß zuzuschauen auch weil sich die Technik ja auch noch mal so entwickelt hat.

00:04:38: also jetzt mit den Drohnenaufnahmen teilweise beim Snowboard springen oder so ist schon mega!

00:04:42: Also

00:04:42: mach'n richtig Spaß!

00:04:43: Und auf dem Computereimblendungsraum.

00:04:44: aber wir kommen jetzt mal um mal auf unseren Fokus zurückzukommen.

00:04:48: Kommen wir doch mal zu deinem Buch und zum Thema Fokus so.

00:04:52: Und meine Highlight, ich liebe ja Unutztes Wissen.

00:04:55: deswegen mache ich diesen Podcast auch und dafür ist das tatsächlich der Ursprung des Wortes Fokus.

00:05:04: Vielleicht als Klärst du uns beziehungsweise einen höheren Innenmal ganz kurz was eigentlich der Urspring ist?

00:05:09: Und warum das im Grunde eigentlich eine ganz spannende Überleitung zu dem ist, was du in dein Buch geschrieben hast.

00:05:15: Das Spannende ist, das fand ich auch super schön bei meinen Recherchen rauszufinden.

00:05:19: Wenn mir das vorher gar nicht bewusst war, dass Fokus ursprünglich überhaupt kein Leistungsbegriff war, sondern tatsächlich... ...das Wort Fokus im Lateinischen und auch mit C geschrieben, Fokus bedeutet ursprünglich Herd- oder Feuerstelle.

00:05:30: D.h.,

00:05:31: der Ort auch im Haus wo sich früher so das Leben versammelt hat, wo die Leute gelacht haben gekocht haben, wo man zusammengekommen ist, wo viel Verbindung stattgefunden hat.

00:05:39: tatsächlich Und das finde ich super schön, weil es halt auch für mich irgendwie impliziert okay.

00:05:45: Fokus muss gar nicht Reduktion sein oder... oft so ein bisschen impliziert mit ja, wir müssen was reduzieren.

00:05:51: Wir eher nein sagen, also vielleicht auch manchmal negativ konnotiert sondern viel mehr... ...wir können das auch positiv besetzen.

00:05:57: Also es ist sozusagen verbunden mit Freude und Verbindung.

00:06:02: Und damit auch ein Instrument für Lebensfreude sag ich mal.

00:06:06: Was sich eben über diesen Ursprungsbegriff widerspiegelt, fand ich irgendwie cool und es passt zu meiner Idee des Multifokus.

00:06:15: Ja sozusagen dieser Perspektive, die ich so ein bisschen in die Welt tragen möchte.

00:06:18: Ja, also mir sind zwei Tabs im Kopf aufgegangen.

00:06:22: Der eine ist natürlich das Thema die besten Partys in der Küche?

00:06:25: Absolut!

00:06:27: Die Küchenpartys...

00:06:28: Das zweite ist aber auch tatsächlich wenn man mal in seinem Leben in einer WG gewohnt hat dass man dann auch weiß, dass eigentlich das so der Begegnungsraum ist.

00:06:36: Es gibt

00:06:37: ja bis heute so für dich.

00:06:38: In vielen WGs gibt es gar keinen Wohnzimmer im klassischen Sinne sondern dass man sich eher in der Küche trifft und vielleicht da auch die meisten Strattereien aussehen weil dann vielleicht irgendwas nicht auf oder der Joghurt von einer falschen Person aufgegessen wurde, aber nichtsdestotrotz.

00:06:51: Also es hat schon diese Begegnungsstätte und deswegen ich mochte dass sehr viele kennen ja nur zwei extreme entweder Multitasking was ja laut der meisten Neurowissenschaftler nicht wirklich funktioniert oder ich sage jetzt mal radikalen Monofokus.

00:07:04: so und ich kenne das wirklich so Ich würde sagen ist das in meinem Vater hat mir das echt immer eingebläut Es hat mich richtig gut funktioniert wahrscheinlich.

00:07:12: Aber was sich die Zeiten auch geändert haben immer so mach eins nach dem anderen.

00:07:17: Warum braucht es aus deiner Sicht ein drittes Modell?

00:07:21: Also ich glaube klassisch Monofokus funktioniert tatsächlich in der heutigen Zeit gar nicht mehr so, weil das einfach auch nicht so sehr unser Lebensrealität entspricht.

00:07:31: ist einfach nicht monofokussiert.

00:07:33: Es hat irgendwie mehr Dimensionales, es ist wild und es ist bunt was jetzt nicht bedeutet dass wir alles gleichzeitig machen sollen oder müssen weil dann sind wieder bei multitasking und das ist ja etwas was unser Gehirn tatsächlich wirklich nur schwer schafft.

00:07:44: also es geht nicht darum alles gleichzeitig zu machen es geht aber darum Lebensbereiche miteinander zu verbinden und mehr das zu tun was für uns wichtig ist was uns Freude macht was für Uns wertvoll ist Und da auch durchaus eine gewisse Gleichzeitigkeit der Dinge herzustellen.

00:07:59: Das ist eben ne ganz neue Perspektive auf Fokus, die es meines Erachtens braucht und das nenne ich eben Multi-Focus.

00:08:06: also sozusagen wie können wir's schaffen multi fokussierter zu leben?

00:08:11: Und damit auch ein bisschen mehr in der heutigen Lebensrealität dran zu sein mit all den Themen, die uns auch bewegen beschäftigen und die Impulse nun mal da sind Was aber nicht heißt alles auf einmal, das wird dann wieder schwierig.

00:08:23: Aber wir können trotzdem eben versuchen mit der Gleichzeitigkeit so ein bisschen Freundschaft zu schließen.

00:08:28: Ich finde es ganz lustig.

00:08:29: ich habe in meinem Buch das auch geschrieben weil ganz viele Leute ja immer sagen du brauchst den Purpose diesen eine Sache die dich sozusagen deinen Beitrag für das Leben.

00:08:39: warum bist du auf dieser Welt?

00:08:40: So und ich lehne das ja komplett ab.

00:08:42: Habe ich gelesen bei dem Buch auch und

00:08:44: deswegen... Ich habe mich auch gefühlt.

00:08:46: Trifft, matcht sich das ja so ganz gut weil ich finde es immer zu eng ist wie ein engendes Korsett zu sagen... ...ich hab diese eine Aufgabe!

00:08:55: Deswegen bin ich jetzt auf der Welt und das ist mein Beitrag.

00:08:58: also erstens finde ich das auch ein sehr großes Versprechen und zweitens muss ich einfach wirklich so sagen nein wenn ich mal meinen Leben anschaue Ich bin mal gestandter als Bankaufmann.

00:09:08: Von daher ... Weiter weg könnte ich jetzt nicht weg sein, und wenn ich damals meinen Purpose hätte bestimmen müssen in meiner Ausbildung dazu hätt ich sagen, mein Purpose ist es den Leuten Sparkon- und Gyrokonnen zu eröffnen, dann würde ich sagen davon bin ich heute ... Also, dann würd' ich sagen habe ich mein Lebensziel nicht geschafft!

00:09:28: Ja total, also Erfilius ist auch so ein bisschen Story of my life und das Buch tatsächlich daraus entstanden weil ich halt ganz lange immer gedacht habe, das war auch immer so ein Pain-Point von mir.

00:09:38: Also dieses Thema Fokus!

00:09:40: Ich muss mich doch fokussieren.

00:09:41: Ich mache mal Ende des Jahres meistens einen Visionboard mit Freundinnen und ich hatte da viele Jahre immer Fokus als Thema stehen, so ich brauche Fokus in meinem Leben weil ich mich immer ganz lange auch habe keine Schublade stecken lassen also auch karrieretechnisch nicht.

00:09:53: Ich bin auch immer wieder neue Wege eingeschlagen hab dann wieder was mitgenommen aus dem alten Job in den neuen Job rein.

00:09:58: Ich habe immer gedacht, ich bin ja nicht spezialisiert.

00:10:02: Und ich kann mich nicht gut fokussieren und mache so viele Sachen in meinem Leben.

00:10:05: Dazu kam auch noch die Frage, die mir wirklich seit Jahren eigentlich am allermeisten gestellt wird.

00:10:09: In meinem Umfeld ist es mal, wie schaffst du das alles?

00:10:12: Und das Buch ist eben so ein bisschen auch die Antwort darauf, weil ich irgendwann für mich gemerkt habe ... Nee!

00:10:17: Ich finde mein Leben eigentlich ziemlich cool.

00:10:18: So wie es ist und ich bin auch nicht total ausgebrannt was jetzt nicht immer heißt.

00:10:21: Ich hab auch Tagephasen wo's wirklich too much is, wo mir alles zu viel ist, wo ich auch mal irgendwie einen kurzen Meltdown habe oder so.

00:10:28: Das haben wir alle.

00:10:29: aber grundsätzlich muss ich sagen finde ich das schön, so wie ich lebe.

00:10:33: Also mit den vielen Aufgabenrollen, Projekten, Verantwortlichkeiten auch Herausforderungen und bin dafür irgendwie sehr dankbar und das ist irgendwie sowas was ich ein bisschen aufzeigen möchte zu sagen okay es geht eben auch anders und ich muss vielleicht nicht immer so nach dem klassischen nach der klassischen Denkweise fokussiert sein auf eine Sache und reduzieren sondern ich kann auch ja sagen zu Dingen trotzdem in dem Moment fokussiert sein auf die eine Sache und trotzdem viele Dinge in meinem Leben haben.

00:11:01: Das finde ich total schön, das ist einfach so ein Perspektivwechsel.

00:11:04: Total schön!

00:11:04: Und ich kann dir da nur zustimmen... Ich glaube, ich habe es auch im Buch geschrieben Variety is the spice of life und ich finde, dass ist es einfach auch so.

00:11:15: Ich kriege zwar in der letzten Zeit immer so vier Kommentare, ich rede zu viel Englisch deswegen überlässig mal kurz.

00:11:19: Vielfalt ist die Würze des Lebens.

00:11:23: von daher Ich finde das absolut richtig.

00:11:26: Und ich musste so ein bisschen lachen, weil du gerade dieses Vision-Board nochmal erwähnst, weil das habe ich auch gelesen und das Witzige ist die ... Ich kannte dieses Thema Vision Boards lustigerweise gar nicht.

00:11:36: Ach komm, echt?

00:11:36: Ja ja, ich kann dich nicht!

00:11:37: Die erste Frau, die davon mal erzählt hat, weil sie es hier bei Sunny Natural mit allen Mitarbeitern gemacht hat, ist unser Personalchef in Sarah, die uns ja sozusagen jetzt beim zweiten Mal wieder zusammengebracht hat.

00:11:49: Von daher fand ich es so lustig, dass sozusagen ich dich mit Sarah verbinde und gleichzeitig Sarah verbin ich komplett mit dem Thema Visionboard weil sie das eben halt für alle Mitarbeiter hier mal gemacht hat.

00:11:57: Aber lass uns mal ein bisschen stärker einsteigen!

00:11:59: Du bestreibst das Phänomen Microstress oder Mikrostress.

00:12:03: Das sind ja diese kleinen leisen Stressoren die sich summieren.

00:12:06: Woran merke ich, dass ich nicht einfach nur zu viel arbeite sondern unter Mikrostess leide?

00:12:12: diesen Begriff Mikrostressin habe ich ja jetzt nicht geprägt, sondern er stammt tatsächlich von einer US-amerikanischen Autorin Karen Dillon und einem Professor Rob Cross.

00:12:21: Die haben halt über viele Jahre Studien gemacht und haben über zehntausend Beschäftigte auf der ganzen Welt befragt und haben dann sozusagen dieses Thema Mikrostres, haben darüber auch ein Buch geschrieben.

00:12:33: Und was ja das gemeine ist, sage ich mal ein Mikrostress.

00:12:38: Ist ja eben, was du eben auch schon gerade beschrieben hast, es ist nicht der Stress, der für uns oft so ganz klar ist.

00:12:43: Also beispielsweise vielleicht einen Schicksalsschlag extremer beruflicher Stress und Work-Loud, vielleicht Stress in der Partnerschaft, Stress in einer Freundschaft

00:12:51: usw.,

00:12:52: sondern es sind eigentlich diese kleinen alltäglichen Sachen die uns aber immer wieder rausreißen und subtil beschäftigen also so ein bisschen so ein grummeliges Bauchgefühl machen als ich sag mal zum Beispiel in der Meeting und da kommt irgendwie eine Nachricht rein per WhatsApp, die du dann irgendwie so überfliegst.

00:13:09: Vielleicht von einem Freund oder einer Freundin, die aber vielleicht ein bisschen kriptisch ist, vielleicht auch irgendwie so ein bisschen vorwurfsvoll... Und du legst es dann erstmal wieder weg, aber es beschäftigt dich irgendwie.

00:13:18: Du denkst, was ist da los?

00:13:19: Also das sofort entsteht sozusagen, was auch im Körper, im Bauch, auch im Kopf also dem Moment wird ja dann auch unser Nervensystem aktiviert.

00:13:26: Oder auch zum Beispiel das kann so sein, du streitest dich morgens mit deinem Partner oder deiner Partnerin.

00:13:30: Kann nur um eine kurze Auseinandersetzung sein und verlässtern das Haus trägst das Ganze aber so ein bisschen in den Tag oder auch mit ins Büro

00:13:36: rein.".

00:13:38: Und das ist sozusagen etwas was natürlich dann dauerhaft diese Cortisol-Ausschüttung sage ich immer begünstigt.

00:13:46: Das Spannende ist aber, was Dylan und Cross festgestellt haben bei ihren Recherchen... oder bei Ihren Befragungen, dass die Menschen, die einen sie nennen es multidimensionales Leben führen.

00:13:58: Also die sozusagen viele Lebensbereiche in ihr Leben integrieren und auch viele Hobbys verfolgen weniger anfällig sind für Mikrostressen was sich super spannend fand weil das natürlich auch noch mal so ein bisschen meine These mit dem Multifocus auch so bestätigt.

00:14:09: Ich gedacht interessant, weil Sie eben sagen, dass diese Menschen ein stabileres inneres Gleichgewicht haben, weil sie eben sozusagen die für sie von Wert sind, die ihnen Freude machen in ihrem Leben auch leben und dadurch viel resilienter sind.

00:14:23: Ach interessant!

00:14:24: Ich hatte es tatsächlich meine Theorie dazu – ich hab's ja auch gelesen.

00:14:28: Meine Theorie war eher, dass ich dachte naja wenn du so viele Säulen in deinem Leben hast, die dir auch wichtig sind und dann mal eine wackelt Dann kann man sich hervorstellen, wie so ein Tisch auf sechs Beinen steht.

00:14:42: Wenn das eine Bein steht, fällt der Tisch nicht um.

00:14:45: Meistens bleibt er sogar noch sehr solide stehen und deswegen hatte ich es für mich auch mit Verbindung gebracht.

00:14:53: Wenn du dich komplett definierst über deinen Sportvereinten ...

00:14:59: Nur die Arbeit oder

00:15:01: nur Elternschaft?

00:15:02: Oder was auch immer.

00:15:04: Und wenn dann eben diese vielen anderen Singen, die aber ähnlich wichtig sind so hast, dass du dadurch natürlich auch einfach diese Stressoren an der einen Stelle besser ausgleichen kannst.

00:15:17: Ja, absolut.

00:15:18: Ich denke das spielt da ja auch mit rein weil es ist ja genau das.

00:15:20: also darum geht's hier aus ein bisschen in den Buch und dann bin ich auch total große Verfechterin davon dass also ich merke das auch gerade zum Beispiel ich bin grad persönlich auch in einer nicht so ganz einfachen Phase wir haben familiär irgendwie einen Krankheitsfall und ich habe auch gerade beruflich ist einfach extrem viel los.

00:15:34: dann plus sozusagen diese ganze buchthematik das kennst du ja auch Nils wenn dann losgebildet buchpromo usw.

00:15:39: Ist ja auch noch eine Sache auf der Platte die man plötzlich zusätzlich hat Und ich finde zum Beispiel, was mir gerade total mein Anker ist.

00:15:47: Zum Beispiel so mein Sport.

00:15:49: Wo ich auch dann grad die Woche dachte, das ist einfach bei mir so fest verankert, wo ich dann irgendwie Mittwochs zum Training gegangen bin und ich dachte, es hat mir halt richtig wieder Stabilität gegeben.

00:15:56: Ich glaube, dass ist ja da sowas, was du beschreibst mit diesen Säulen.

00:15:59: Wenn wir es schaffen eben, die sozusagen fest in unser Leben zu integrieren, so die Sachen, die uns gut tun und Freude machen können wir darauf auf zurückgreifen.

00:16:05: Also werden wir automatisch vielleicht resilienter und sind weniger anfällig für diese kleinen Mikrostressorenunterbrechungen, rausreißen können.

00:16:15: Total, total!

00:16:16: Was sind denn drei konkrete Hebel mit denen unsere Hörerinnen sofort Mikrostress reduzieren könnten?

00:16:22: Also ich würde sagen zum einen grundsätzlich weniger Unterbrechung zulassen, also das kann man ja auch selbst steuern und ich sage ja auch in dem Buch beschreibe ich dass er auch in einem längeren Kapitel das Fokus ja auch ganz viel Selbstführungen ist.

00:16:36: Also gar nicht so sehr sich vom Außen so steuert lassen sondern ich gehe sozusagen in den Driver Seat und ich steuere worauf ich jetzt gerade meine Energie lenken will und worauf Ich mich in dem Moment auch fokussiere.

00:16:46: und es kann ja auch allein schon heißen dass wenn ich gerade mich einem Thema widme, das kann jetzt entweder ein Deep Work-Block sein.

00:16:53: Wo ich gerade intensiv an dem Konzept arbeite.

00:16:55: Das kann aber auch gerade der Nachmittag mit meinem Kind sein, wo ich vielleicht aufm Spielplatz bin oder weiß nicht den zu irgendeinem Sportklasse begleite.

00:17:03: Dass ich da eben bewusst mal nichts auf Handyschaue und mich nicht unterbrechen lasse.

00:17:07: Oder dass auch mal Ausstelle oder auch am Wochenende, wenn ich zum Beispiel weiß, jetzt möchte ich mal Kraft tanken und nicht so sehr im Außen sein.

00:17:15: Bewusst Notificationsausschalte als kleines Beispiel.

00:17:19: Also da mehr selber auch zu steuern und hinzuhören, ich glaube das ist oder hinzuschauen... Ich glaube was auch immer so ein erster Schritt ist die Akzeptanz und das Bewusstsein also in dem Moment wo mich etwas triggert oder unterbricht das wahrzunehmen und dann vielleicht auch sagen okay Ich leg das jetzt kurz weg, ich packe es jetzt kurz zur Seite.

00:17:39: Ich packe das jetzt mal, dass vielleicht auch für sich zu formulieren oder auch für das Gegenüber zu formulierend also da bin ich mittlerweile so in Freundschaften.

00:17:48: wenn dann wenn der Themen und jemand will was von mir und ich habe aber gerade irgendwie wirklich etwas anderes was gerade Priorität hat, dass ich dann sage gib mir einmal ein zwei Tage ich meld mich dazu und ich glaube auch bewusst einen Energiewächsle vorzunehmen sich bewusst sozusagen aus der negativen Energie vielleicht in dem Moment rauszubringen, oder auch zu sagen so okay was ich mache mir jetzt meine gute Laune Playlist auf der Arbeit an.

00:18:12: Oder ich frage jetzt meine Freundin ob sie nicht Zeit hat für ein Dinner heute Abend spontan weil mir das irgendwie jetzt gut tut, weil ich gerade gestresst bin oder weil mich irgendwas triggert.

00:18:20: Oder auch einfach vielleicht das Buch zu bestellen, was schon länger bei mir auf der Liste war, so was ich eigentlich schon lange lesen wollte also diese ich sag mal so good vibes, good energy dann bewusst einzuschlagen.

00:18:33: Das ist

00:18:34: so, würde ich sagen.

00:18:35: Und auch im Kleinen!

00:18:36: Also es muss ja gar nicht immer das Große sein aber vielleicht irgendwie sowas Kleines zu tun.

00:18:39: und wirklich wenn's nur der Lieblingssong ist den man sich kurz anmacht und dann denkt okay jetzt gehts wieder weiter.

00:18:45: Total gut.

00:18:47: Das ist ja dieses Phänomenes Embodymenz, dass du auch teilweise wirklich was machst.

00:18:50: Auch wenn du dich da gar nicht noch fühlst, was weiß ich nicht... sind die auch die Studien dazu?

00:18:53: Dass wenn du jetzt einfach mal dreißig Sekunden oder länger einfach lächelst, obwohl dir gar nicht danach ist, dass dann merkst, dass sie die Stimmung automatisch besser wird und von daher finde das total gut.

00:19:03: Bei mir ist es wirklich so, dass ich merke dass mir das Thema Atmung, also bewusste Atmungen auch nur für zwei-drei Atemzüge.

00:19:11: Also gar nicht mal so jetzt fünf Minuten meditieren oder sonst was.

00:19:13: aber so dieses, es nennt sich ja diese physiologische Seufzeratmung.

00:19:17: wenn ich das zwei-, dreimal mache dann merke ich auch immer wie mein Nervensystem relativ schnell sich dann wieder beruhigt.

00:19:23: Das ist ja auch belegt ne?

00:19:25: Dass sozusagen Atmungsdann ganz immens in Effekt drauf hat.

00:19:27: Ich finde auch diese... Was ist das?

00:19:28: die Acht-Sieben-Vieratmungen?

00:19:31: Das hab ich auch immer gemacht, das werd' ich nie vergessen.

00:19:33: Da war ich in der Situation im Taxi... ...

00:19:35: vier, sieben, acht.

00:19:36: ist es aber ja?

00:19:36: Vier, sieb,

00:19:37: acht!

00:19:37: Sorry, vier, seven, acht Atmung, da war ich an der Situation, saß im Taxis von einem sehr wichtigen Meeting und Gespräch, war unfassbar aufgeregt also schon so dass mir fast schlecht war und habe dann diese Atmungen angerufen und hab meine Freundin angerufen, ich brauch irgendwas was soll ich machen?

00:19:50: und hat gesagt jetzt machst du die atmung und dann hab ich's gemacht sofort beruhigt.

00:19:56: Das war Wahnsinn!

00:19:57: Also es hatte so einen Effekt, also von daher das ist sicherlich auch ein super guter Hebel ja und auch wenn's immer so tief durchatmen ist oder so.

00:20:03: Total, total.

00:20:05: Wir tun uns immer wieder Energie statt Zeitmanagement.

00:20:08: Wenn ich nur eine Sache ändern dürfte wo soll dich denn anfangen?

00:20:12: Ja ich würde das ganz spannend weil dieser Begriff Energiemanagement stammt ja vom amerikanischen Auto- und Wiedership Experten Michael Hyatt Und er sagt halt so, Time is fixed but energy flexes.

00:20:25: Also sozusagen Zeit ist ja gesetzt aber Energie kann ich sozusagen variieren oder Energie variiert ganz natürlich.

00:20:31: das kennen wir auch von uns alle.

00:20:32: also wir haben ja alle auch über den Tag gesehen verschiedene Energielevel sozusagen und das war für mich auch wirklich ein Gamechanger mehr zu schauen nicht einfach Dinge sage ich mal stoisch abzuhaken sondern wirklich zu schauen wie kann ich meine Energie besser einsetzen.

00:20:50: Und das wäre, glaube ich auch so der Heck, den ich an dieser Stelle irgendwie mitgeben kann.

00:20:53: So nicht sich zu fragen wann habe ich Zeit?

00:20:58: Sondern wann hab' ich Energie und danach mehr den Tag zu strukturieren also... Und das ist ja auch wirklich sehr unterschiedlich.

00:21:05: Also Menschen haben hier auch unterschiedliche Biorhythmen oder auch teilweise unterschiedliche... Manche Menschen arbeiten im Schichtdienst, andere haben klassische Bürojobs.

00:21:12: also es kommt ja auch immer super auf die individuelle Situation an wo ich drin bin.

00:21:17: Also beruflich und auch privat und da wirklich zu schauen, wo sind meine Energy Highs?

00:21:21: Und da auch die Aufgaben reinzulegen, die das er fordern und die anderen Aufgaben dann vielleicht eher in die Bereiche des Tages zu legen, wo mein Energie nicht ganz so hoch ist.

00:21:32: Also ich habe mich da total drin wiedergefunden, weil irgendwie alles was ich in meinem Leben bisher konsequent erreichen wollte und dazu sage ich mal sowas.

00:21:39: Ich merke dass ich nicht so vorankomme.

00:21:41: Habe ich immer festgestellt das wenn ich es dann wirklich an den tag vorne ran lege Das ist dann funktioniert.

00:21:47: also

00:21:47: tatsächlich

00:21:48: als ich bin für mein buch schreiben bin ich immer morgens um fünf hab ich mir einen wecker gestellt habe mich dann dahin gesetzt Und habe dann angefangen zu schreiben sozusagen vor der arbeit.

00:21:56: und manchmal bin ich da so toll in den flow gekommen dass er richtig Ich sage jetzt mal traurig war, dass ich mich jetzt eigentlich so langsam fertig machen muss um dann irgendwie ins Büro oder zu anderen Terminen zu fahren.

00:22:06: Und genauso auch weil sich Marathon-Training mal dann irgendwie sowas morgens immer vor der Arbeit.

00:22:11: Weil ich merke einfach immer das ist so schön gesetzt da kommt ja nichts dazwischen und ich habe eben halt die Energie dafür... ...und

00:22:19: dann zieht man es nämlich

00:22:20: durch!

00:22:21: Das hab' ich zum Beispiel bei Sport gemerkt.

00:22:24: immer klassisch so dieses nach der Arbeit ins Fitnessstudio und ich musste mich wirklich quälen.

00:22:29: Es war immer ein Muss, weil ich muss doch irgendwie Sport machen und ich hatte immer das Gefühl es nimmt mir irgendwas von meiner wertvollen Zeit weg.

00:22:35: Ich kann das gar nicht so beschreiben.

00:22:36: deswegen war's immer Ehrnen okay ich muss es halt machen.

00:22:39: was ist irgendwie gut für mich aber eigentlich will ichs nicht wirklich.

00:22:41: Und dann kam auch mit meinem zweiten Kind an wo sich einfach der Tagesablauch auch noch mal verändert hat und da habe ich angefangen Sport in die Morgenstunden zu legen, beziehungsweise eigentlich ist das erste was ich mittlerweile morgens mache.

00:22:53: Also ich stehe wirklich auf, werfe mich irgendwie meine Sportklamotte und bewege mich fünfzehn bis zwanzig Minuten und einmal in der Woche mache ich eben Krafttraining im Studium mittags oder so mein Ritual oder meine Routine.

00:23:02: Und es hat sich bei mir so manifestiert weil ich also... Das ist ein ganz anderes Energielevel, was ich eben morgens habe und seitdem hab' ich auch nicht mehr das Gefühl dass das ein Zeitfresser ist im Gegenteil.

00:23:12: Ich habe das Gefühl es gibt mir Energie und Fokus ... für den ganzen Tag.

00:23:15: Also ich norte mich da so ein und kann dadurch halt an den Abend in dann, wo ich auch wirklich nicht mehr so viel Energie hab... ...weiß nicht, gehe ich dann irgendwie essen oder geh auch mal auf einen Event?

00:23:23: Oder bin einfach zu Hause oder arbeite noch ein bisschen.

00:23:25: aber eher so gemütlich ist eher so'n gemütlicher Modus,... ...wo ich nicht mehr Leistung bringen muss weißt du?

00:23:30: Und das ist so.. Das zu verstehen!

00:23:32: Aber ich habe auch zwischende Freunde mit der ich letztes noch drüber gesprochen die sagten nee sie geht halt immer nach der Arbeit ins Fitnessstudio und es ist für sie halt der Hammer weil sie halt runterkommt, weil sie Und sich damit mal zu befassen und wirklich zu überlegen, wo liegen meine Energie heiß und low am Tag?

00:23:46: Und danach dann ein bisschen mehr ... äh... sich so zu strukturieren.

00:23:50: Das ist cool!

00:23:51: Dann kommen nämlich auf einmal auch so Themen wie Beißespreisessport, die fallen dann viel leichter.

00:23:54: Und dann mache ich vielleicht jeden Morgen etwas, weil das natürlich den Energierhythmus entspricht, sag' ich mal.

00:24:00: Ja, ja total.

00:24:01: Und ich finde auch weil du es beschreibst machst ist gleich morgens als erstes... Ich finde man kann das ja bei Hunden immer so schön beurachten.

00:24:07: wenn die dann sozusagen morgens auffachen oder wenn sie vom Schlaf aufwachen dann wie die sich dann ja auch erstmal dann irgendwie so schön durchdienen

00:24:14: und regeln.

00:24:16: Das heißt also hat die Natur schon so vorgesehen wir machen uns als Menschen nur nicht.

00:24:20: Das habe ich ein bisschen mal irgendwo gelesen auch in irgendeinem Buch dass wir als Allererstes beim Aufstehen, so wie eine Katze in alle Richtungen uns regeln, strecken und am besten noch so meow.

00:24:31: Und irgendwie so im Einmaß an das System.

00:24:33: Das fällt mir gerade dazu ein, wenn du das sagst ja...

00:24:36: Lass uns mal nochmal wieder zum Buch zurück die beschreibtsvier Lebensbereiche Gesundheit und Energiebeziehung und Verantwortung Wirkung und Beruf und Klarheit und Entwicklung Wie Zahnräder, die ineinandergreifen?

00:24:47: Was würdest du sagen?

00:24:48: welches Zahnrad wird er am häufigsten ignoriert?

00:24:52: Also ich glaube, es sind tatsächlich zwei Zahnräder.

00:24:54: Ich glaube, zwei von den Vieren sind ja so relativ gesetzt.

00:24:57: also das eine ist natürlich Wirkung und Beruf weil die meisten von uns gehen dann doch in irgendeiner Art und Weise einer Arbeit nach haben eine Art von Berufsleben, haben einen Job, haben da eine Verantwortung

00:25:08: d.h.,

00:25:08: dass wir oft automatisch nicht unbedingt vernachlässigen.

00:25:12: und das zweite ist auf jeden Fall auch Beziehung und Verantwortung wo natürlich einfach Familie mit reinzählt auch Freunde Und das ganze große Thema der Vereinbarkeit, wo ja der erste Struggle schon anfängt.

00:25:23: Da fängt es nämlich dann eben schon an, dass er bei vielen Menschen gar nichts ansonsten mehr richtig Platz findet oder oft so ein Gefühl ist, oh, das vernachlässige ich aber!

00:25:31: Das ist zum einen die Gesundheit tatsächlich und Energie.

00:25:35: Ich glaube, die Crux liegt so ein bisschen darin, dass viele Menschen Gesundheit – auch wenn ich in den Dialog gehe, auch in meinem Umfeld eher so ein bisschen als Add-on betrachten, also so ein bisseln als notwendiges Übel und damit meine ich jetzt ob das jetzt Sport ist oder auch Ernährung.

00:25:50: Und dann so ganz stolz, jetzt habe ich aber heute mal irgendwie gesund und so... Ich finde halt so das wirklich zu integrieren als selbstverständliche Säule und dann zu merken was das für einen Impact hat auf die anderen Felder.

00:26:05: Ich glaube, das wird schon oft vernachlässigt.

00:26:07: Wobei es den meisten schon bewusst ist aber dass dann wirklich auch bewusst zu leben ist für viele eine Herausforderung und eine Challenge.

00:26:14: Auch ich schaffe das nicht immer so wie ich's vielleicht gerne würde.

00:26:16: Und auf jeden Fall wird... dieses Thema Klarheit und Entwicklung auch ziemlich oft vernachlässigt.

00:26:20: Das merke ich zum Beispiel auch an mir selbst, das ist die Säule, die ich am meisten vernachlässige, obwohl ich ja auch schon versuche nachzugehen... Da geht es wirklich um persönliche Weiterentwicklung, um lernen, sich mit sich selber auseinanderzusetzen, also sich bewusst darüber zu werden.

00:26:34: was will ich jetzt eigentlich gerade?

00:26:35: Was sind meine Werte?

00:26:37: vielleicht eine Weiterbildung zu machen?

00:26:39: Vielleicht genau doch mal wieder das Buch zu lesen statt abends nur Doomscrolling zu machen und das ist glaube was oft vernachlässigt wird, weil wir uns die Zeit dafür nicht nehmen.

00:26:49: Was total schade ist ehrlich gesagt.

00:26:51: Total!

00:26:52: Also ich hab jetzt so den... Mein persönlicher Vorteil ist ja natürlich dass ich mich immer auf diese Gespräche auch vorbereiten muss.

00:26:57: von daher habe ich hier natürlich sozusagen ein ständiges Lärm was quasi der Druck kommt sozusagen ein bisschen durch die Arbeit.

00:27:05: Und bin da echt immer wieder sehr dankbar für, weil ich eben halt auch wirklich mich total freue, weil es ja ja immer wieder neue Perspektiven sind, neue Themen, die man dann lernt und von daher aber ich finde dieses... Da ist er eher die Weiterentwicklung im Sinne von der Weiterbildung sozusagen, dass ich aber jetzt mich auch hinsetzig find das total toll ... letztes Jahr nicht mit gewollt zwar hin zum Visionboard, basteln ging aber nicht.

00:27:30: Dieses Jahr ist Sare leider krank gewesen als ich mich angemeldet hatte.

00:27:35: Also auch dieses Jahr gibt es wieder schon ein Visionboard von mir und vielleicht kann ich's ja noch machen.

00:27:38: Wir nehmen jetzt im Februar auf.

00:27:39: das heißt also... Du hast

00:27:40: doch noch ein bisschen Zeit für dein nächstes Visionboard!

00:27:43: Aber

00:27:43: du kannst auch jetzt deinen Visionboard machen.

00:27:45: Ja, ist ja noch jung.

00:27:48: Das kann ich echt nur empfehlen, das macht total Freude und gerade auch dieses dieses Visuelle und dann die Dinger auch noch mal plakativ zu sehen, so vor Augen.

00:27:55: Und ich habe das tatsächlich mein Vision-Bord.

00:27:57: also wir haben es dieses Jahr oder bis zum Ende letzten Jahres mit der ganzen Family gemacht.

00:28:01: Das ist aber total spontan entstanden weil meine Tochter das irgendwie gerne wieder mit mir machen wollte.

00:28:05: Ich mache's eigentlich immer mit Freunden.

00:28:07: Das hab ich ja nur seitlich nicht geschafft.

00:28:08: Dann hab' ich gesagt kommen, dann setzen wir uns jetzt alle an den Tisch und hat irgendwie meinen Mann und mein Sohn auch mitgemacht.

00:28:12: Es war mich total süß!

00:28:14: Und wir haben es tatsächlich jetzt bei uns auch so an die, an die Innenseite der Schlafzimmertür gehängt.

00:28:19: Das heißt jeden Morgen wenn ich sozusagen rausgehe habe ich das einmal ganz kurz vor Augen und auch wenn's nur so ein Glimps ist kann ich halt, hab' ich immer kurz so... ...die Essenzen so einmal vor Augen?

00:28:28: Und das ist irgendwie, ist ganz schön!

00:28:30: Total, total.

00:28:32: Du sprichst ja von fünf Fokustypen.

00:28:34: vielleicht kannst du sie ja einmal ganz kurze nennen welche fünf Fokustypen sind.

00:28:37: und dann würde mich in dem Zusammenhang aber mal interessieren welche Typen sind besonders anfällig für Überforderung?

00:28:43: Ich hab so durch meine Recherchen und auch, dass ich Bücher, die ich selber gelesen habe.

00:28:47: Weil für mich selbst lange auf einem eigenen Trip war, wer bin ich eigentlich?

00:28:53: Was für ein Fokusstyp bin ich nicht?

00:28:54: Warum pass ich in keine Schublade?

00:28:56: Hab ich fünf Fokustypen identifiziert, die sich ziemlich klar im Umfeld ausmachen kann.

00:29:02: Das ist zum einen, sind das die Scanner-Persönlichkeiten oder Scannerinnen.

00:29:06: Dann NeogeneralistInnen.

00:29:09: Dann gibt's die TaucherInnen ... die NavigatorInnen und die SprinterInnen.

00:29:15: Und um da mal ganz kurz darauf einzugehen... Was macht die jeweils aus?

00:29:20: Im Buch gibt es dann mehr Details dazu.

00:29:21: Es gibt auch einen Fokustypen-Test im Buch, wo du rausfinden kannst was du bist für ein Fokustyp.

00:29:26: Und ich habe ja gelernt eigentlich ist man nie nur einer.

00:29:30: Genau!

00:29:30: Es gibt Mischtypen das sowieso... Das ist auch in dem Test.

00:29:33: sozusagen kommt dann auch raus zu sagen was ist so dein Haupttyp?

00:29:35: aber es gibt immer noch zwei Typen und ich denke auch die meisten Menschen werden sich in mehreren Typen oder zumindest zweien irgendwie wieder finden.

00:29:43: Und Scannerpersönlichkeiten Hast du vielleicht auch schon mal gehört, weil die sagt dir das was?

00:29:48: Nein,

00:29:48: hab ich vorher nie gehört.

00:29:51: Ich fang direkt mit deiner Frage an, weil du hast nach der Überforderung gefragt und zwar sind alle Fokusstypen auf ihre ganz eigene individuelle Art und Weise überfordert.

00:29:59: Deswegen kann man gar nicht sagen, welcher Typ am meisten überforderd ist, weil alle haben natürlich ihre persönlichen Struggles.

00:30:04: Und bei den Scanner-Persönlichkeiten ... Das sind Menschen, die immer so tausend Ideen im Kopf haben, die dann gleich raus wollen, die super gerne sofort neue Projekte starten Aber sie dann auch oft nicht zu Ende führen, weil sie eigentlich damit überfordert sind.

00:30:18: Weil es zu viel ist und weil sie sich dann auch nicht gut strukturiert bekommen am Ende und eben nicht so gut priorisieren können.

00:30:23: Also das ist eine klassische Scanner-Persönlichkeit.

00:30:26: Die brauchen das aber gleichzeitig.

00:30:28: Sie brauchen sozusagen einen Kontrast, die brauchen Projekte und Ideen.

00:30:33: Das sind jetzt keine Menschen, die sich zum Beispiel zehn Jahre nur in einem Berufsbild sein können und jeden Tag das Gleiche tun.

00:30:40: Dann gibt es eben die Neogeneralisten und Generalistinnen, dazu würde ich mich zählen.

00:30:45: Da gibt's uns auch ein ganz tolles Buch was ich gelesen habe The Neo-Generalist.

00:30:49: Und als ich dieses Buch gelesen hab, da hatte ich wirklich einen Aha Moment, da hab' ich wirklich gedacht okay that´s me.

00:30:53: Und zwar sind das Menschen, die ähnlich wie Scanner Persönlichkeiten funktionieren aber ganz stark immer nach Verbindung suchen Also immer sozusagen so dieses große Ganze sehen wollen und Themen miteinander in Verbindung bringen ... sodass daraus dann auch was Neues entstehen kann.

00:31:10: Und die zum Beispiel auch in ihrem ... ... ihren Karrierewegen, der ist halt überhaupt nicht gradlinig.

00:31:13: Ist meiner ja auch nicht!

00:31:15: Sozusagen einen Job anfangen, daraus etwas ziehen und mit den Ihren nächsten Job nehmen... ...und dann sozusagen wieder so eine neue Phase ihres Lebens einleuten.

00:31:24: Könnte ich hier sein?

00:31:24: Ja, ja, könntest du auch sein.

00:31:26: Mach mal den Testnils und wann weißt

00:31:27: Du's?!

00:31:28: Da ist so'n bisschen der Struggle-Ordi über Forderung immer diese Frage wie gehört das jetzt eigentlich alles zusammen?

00:31:34: und auch so'nn bisschen was ist der rote Faden Und tatsächlich auch so ein bisschen bei mir zumindest die eigene Positionierung.

00:31:40: Also ich hatte ganz lange dieses, wenn mich jemand fragt ja was machst du denn?

00:31:43: Okay wo soll ich eigentlich anfangen?

00:31:44: wie viel Zeit hast Du ja also dieses genau eben nicht in eine Schublade zu passen und das aber auch als Stärke dann anzuerkennen.

00:31:51: Also es ist ganz spannend!

00:31:52: Wie kann das Buch für alle diese sich da jetzt irgendwie wieder finden können natürlich auch mehr meinem Buch dazu lesen ist auf jeden Fall ein ganz spannender Typwurst.

00:32:02: Dann gibt es Taucherinnen, das sind eben die Menschen, die wirklich diesen Tiefgang brauchen und die auch sagen ich muss gar nicht noch zu viele andere Themenbereiche irgendwie beackern sondern ich bin... Also ich habe eine Freundin für mich, die ist Artdirektorin.

00:32:16: Die liebt das, die macht das jeden Tag mit Live-und-Säle ist die Designerin.

00:32:20: und wenn das zum Beispiel weil ihr da so andere Themenbereiche auf einmal mit reinschwingen.

00:32:25: Oder wenn da Kundenanfragen kommen, die ein bisschen strategischer werden oder sagt sie gleich so nee das ist nicht meins habe ich nichts zu tun möchte ich auch gar nicht und die braucht es auch.

00:32:32: die ist auch so eine diese dann zum Beispiel sich in Raum und Zeit verliert und auch mal taglang nix isst.

00:32:38: also das sind so Taucherinnen die wirklich voll deep reingehen aber sich schon mehr auf einen Thema fokussieren zumindest beruflich.

00:32:46: Da ist natürlich oft der Struggle, dass sie diesen Druck von außen haben und so diesen Stress.

00:32:51: Du holst mich jetzt jemand raus aus meiner Tiefe und dann sind die überfordert und du machst mir

00:32:54: Druck.".

00:32:55: Das ist eine typische Taucherinnensache, würde ich sagen.

00:33:00: Genau bei den Navigator-Innen das sind eigentlich typisch Menschen, die immer alles unter Kontrolle haben wollen, die sozusagen alles navigieren, die sehr funktionieren und organisieren... Und da werde ich aber selber oft ein bisschen verlieren, also eigentlich sich gar nicht sehr um sie selbst kümmern.

00:33:14: Sondern viel mehr im Außensein und so guckt das irgendwie alles rundherum funktioniert und alles strukturiert ist usw.. Genau dann gibt es eben zu guter Letzt noch die Sprinter innen.

00:33:23: Und das sind eben Menschen, das sind auch so typische Berufsbilder wie zum Beispiel eine Freundin von mir hat z.B.

00:33:28: ein Catering-Unternehmen und die ist dann zum Beispiel im Sommer wenn so Weddingsseason ist also viele Hochzeiten sind Geburtstag

00:33:34: usw.,

00:33:35: ist die komplett raus?

00:33:36: Ist sie nicht ansprechbar?

00:33:37: So sagt ihr wirklich, ich bin zwei Monate jetzt, ich arbeite twenty for seven und danach musste ihr aber erst mal irgendwie sechs Monate nach Thailand fliegen und sich erholen Also, dieses In-Sprints zu funktionieren sozusagen.

00:33:49: Und da ist dann halt natürlich auch so ein bisschen diese Überforderung oder der Struggle zu sagen okay aber es ist halt auch nicht gesund auf Dauer.

00:33:56: und wie kann ich denn auch in diesen Sprintzeiten trotzdem mir Pausen einbauen?

00:33:59: Trotzdem noch meine Freunde sehen, trotzdem doch irgendwie mich mal kurz spüren sag' ich mal ja also das mal so kurz zusammengefasst.

00:34:06: Total spannend!

00:34:07: Ich weiß nicht bis jetzt unseren Hörer entgegeln wirklich das Gefühl hat, okay jetzt hat man genau... Also es kommt eigentlich zu jedem Beschreibung die du hast sofort eine Person.

00:34:18: Ja ja eben!

00:34:19: Ich habe es gar nicht über mehr nachgedacht sondern ich hab gedacht so Mensch, ihr redet ja von hmmm und das finde ich total interessant.

00:34:27: Lass uns doch mal ein bisschen drüber sprechen.

00:34:29: Du hast ja auch über den Multifocus-Shift geschrieben.

00:34:33: also dir bewusst Moment in dem ich mich entscheide wohin ich die Energie lenke Kannst du vielleicht mal mit uns teilen, wie man diesen Schiff auch trainieren kann?

00:34:42: Ja.

00:34:43: Also es geht so ein bisschen in die Richtung was ich eben schon erwähnt habe bei dem Energiemanagement also dieser Energy-Shift also zu sagen bewusst die Energie woanders hinzulenken Und da geht's auch wieder viel um Selbstführung und sich nicht so leben lassen, wie es meine Freundin letztens formuliert hat.

00:34:59: Sondern selber das Leben aktiv in die Hand zu nehmen.

00:35:02: Da hab ich ein ganz schönes Beispiel.

00:35:03: Klassiker kennen wir alle.

00:35:05: Wir sitzen irgendwie im Büro der Tag startet.

00:35:08: Wir warten vielleicht auf ein positives Go oder eine positive Rückmeldung.

00:35:13: In meinem Fall habe ich bei einer Agentur vielleicht eine Auftragsbestätigung vom Kunden.

00:35:17: Dann kommt irgendwie die Absage... Die blöde Nachricht, die E-Mail, die einen so richtig aus dem Flow reißt.

00:35:26: Wo man denkt scheiße und man ist irgendwie genervt frustriert, man ärgert sich und merkt auch, man kommt eigentlich nicht mehr so richtig rein für den Rest des Tages.

00:35:36: Irgendwie weil man einfach damit beschäftigt und auch hinterfragt und denkt warum ist das jetzt zu uns?

00:35:40: So dann habe ich ja eigentlich Die Wahl.

00:35:45: bleibe ich jetzt in diesem Modus, in diesem Fokus-Modus sag' ich mal.

00:35:51: Und bleibe auch den Ganztag jetzt bei der Arbeit sitzen, obwohl ich weiß eigentlich kriege das nicht mehr so richtig gut hin.

00:35:55: oder wechsle ich jetzt bewusst den Modus und sage jetzt pass auf es bringt heute eh nix mehr.

00:36:00: Ich höre jetzt vielleicht ein bisschen früher auf wenn ich die Möglichkeit habe.

00:36:02: So als Beispiel hol jetzt irgendwie meinen So ein bisschen früher aus der Kita ab, verbringt mit dem einen schönen Nachmittag und ruft dann abends meine Freundin an und sagt, pass mal auf.

00:36:11: Ich hatte heute einen blöden Tag, kann man kurz darüber reden?

00:36:13: Und wechsel sozusagen bewusst in anderen Modus für mich!

00:36:18: Also der dann eben eher ist Familie, Verbindung, Freundschaft oder ich gehe vielleicht auch zum Sport.

00:36:23: Weil das tut mir jetzt ruhig, muss ich mich einmal abreagieren und das ist ein bisschen dieser Multifokus Schiff den wir auch superbewusst steuern können geht da auch in eine andere Richtung.

00:36:30: ja also ich habe irgendwie einen super nervigen Morgen irgendwie keine Ahnung Kinder quengeln rum die Wäsche läuft irgendwie weiß nicht irgendwie krieg noch ne blöde Nachricht Und denke mir so, irgendwie bin noch zu spät dran.

00:36:42: Was auch immer, fahre dann aber zur Arbeit.

00:36:45: Habe eigentlich ein schönes Projekt auf dem Tisch, was mich freut und mache uns auch ganz bewusst Okay jetzt Deep Work!

00:36:50: Ich mach mal alles aus, komm da in den Flow, tauch nach zwei Stunden wieder auf.

00:36:53: Wir denken mir so cool ich hab was geschafft hat mir jetzt gut getan... ...und jetzt widme ich mich irgendwie wieder an dem anderen Chaos da draußen ja?

00:36:59: Also so da ein bisschen bewusster mit umzugehen und das ist ein bisschenbewusster zu steuern

00:37:03: Ja total gut.

00:37:04: Du sprichst ja auch von unverhandelbaren Inseln im Kalender also Sport, Familie, Pausen.

00:37:11: Und ich kenne das selbst wirklich so aus meiner Zeit insbesondere wenn man noch ein bisschen mehr in so einen Konzern eingebunden ist wie verhindere ich denn als dass sich diese Inseln wirklich als erstes streiche?

00:37:24: Naja also es fängt ja schon mal mit dem Kalendereintrag an.

00:37:27: Also du hast ja gerade schon den Kalender angesprochen.

00:37:28: Ich glaube einfach die Insel sich schonmal überhaupt einzutragen

00:37:33: Hab ich schon so oft im Leben gemacht.

00:37:35: Und

00:37:35: hat nie funktioniert?

00:37:36: Hat sie dann wirklich wenig mit Leben gefüllt.

00:37:38: Okay, aber das ist auch so eine Geschichte ... Du musst es halt so konkret wie möglich machen!

00:37:44: Also, ich glaube einfach nur zu schreiben da ist jetzt irgendwie weise nicht Me Time.

00:37:48: und dann über die Frage, wie fülle ich die Me Time sondern ... Okay was heißt was hast du denn in den Kalender reingeschrieben beispielsweise oder?

00:37:55: Keine Ahnung wenn ich ja zum Beispiel ganz konkret, wenn ich sage so Mensch ich möchte in der Mittagspause lieber zum Sport gehen als Häufig ist es ja wirklich so, dass diese Mittagspause eher Mittagstermine sind.

00:38:09: Das heißt also, dass man sie nutzt um sich mit Personen zu treffen und mal abzudaten.

00:38:14: Und dann gibt's eben halt immer wieder Situationen wo ich sehe du das nicht mal mittag essen können wir in acht Wochen so jetzt mal übertrieben gesagt manchmal ist gar nicht so übertrieb und dass man dann sagt okay nee dann nehme ich jetzt hier meine Sportmittagspause raus sozusagen

00:38:30: Ja, das ist zum Beispiel ein ganz gutes Beispiel.

00:38:33: Ich habe mir diesen Mittwoch-Mittag meine Sportmittagspause, wo ich sozusagen meinen Lagré Krafttraining mache und das ist auch wirklich absolut gesetzt.

00:38:41: Das ist auch bei mir eingetragen im Kalender... Wo

00:38:42: machst

00:38:43: du das?

00:38:44: Also gehe ich entweder hier in Berlin zu Shape City oder zu Framework Und das ist...

00:38:48: Kommt du drauf als Framework war ja schon hier im Podcast.

00:38:50: Ah ja!

00:38:52: Beide super coole Studios kann ich total empfehlen.

00:38:54: wer in Berlin ist Das wissen aber auch bei mir die Leute im Team.

00:39:01: Wenn ich dann zum Beispiel Anfragen bekomme für Meetings oder Calls, ist dieser Mittwoch für mich sozusagen keine Option.

00:39:07: Diese Zeit zwischen zwölf und vierzehn Uhr mit Weg zurückgerechnet und noch Landstein ist für mich keine Option, das heißt es wird überhaupt nicht erst reingegeben als Option.

00:39:18: Genauso dann auch bei Lunchverabredungen, außer es ist jetzt wirklich eine super wichtige High-Priority Verabredung.

00:39:28: Ein Mensch den ich schon seit einem halben Jahr treffen will und was ich aber dann mache, ist nicht einfach rausstreichen sondern zu schauen welchen anderen Slot kann ich da nehmen?

00:39:37: Und das mache ich eben in meinem... Ich habe ja eben schon erzählt am Anfang dass ich immer Sonntags meine Woche so ein bisschen plane ... und da weiß ich ja dann oft schon, was so ansteht.

00:39:45: Und das ist zum Beispiel auch manchmal so... Ich bin ja auch viel unterwegs als Beraterin für Kundenworkshops

00:39:49: usw.,

00:39:50: ... hat natürlich auch manchmal Mittwochs-Geschäftsreisen ganz normal, wenn er unterwegs ist.

00:39:53: Das heißt, wenn ich das aber schon weiß, schon eine oder zwei Wochen vorher, schaue ich schon, wann ich kann nicht mir den Slot legen?

00:39:58: Und schieb denn dann schon um!

00:40:00: Ob es dann Freitag ist oder ein Dienstag,... ...oder auch mal einen Morgen früh vor der Arbeit, aber sozusagen dieser eine Slot in der Woche... Der ist da und der ist dann noch unverhandelbar.

00:40:13: Man muss da natürlich erst mal so ein bisschen reinkommen, also auch hier Routinen.

00:40:15: Du kennst das selber auf.

00:40:16: wie heißt es?

00:40:17: Man muss sechzig Tage oder so durchziehen... Aber sozusagen nicht einfach streichen sondern dann gleich Ersatztermin finden.

00:40:24: Das ist vielleicht auch von vornherein das gar nicht erst zur Option stellen.

00:40:29: und ich glaube immer wenn andere noch mit im Boot sind, beispielsweise deine Team-Member, dann ist das auch nochmal so ein kleines Commitment und dann wissen die auch okay, da behauen sie dir jetzt zum Beispiel nichts rein.

00:40:41: Ja, wo wir gerade schon bei der Mittagspause sind.

00:40:43: Du menschst ja auch deinen Essensplan ein echtes Multifocus-Tool.

00:40:46: Warum ist Ernährung für Fokus kein Nebenthema sondern wirklich ein echtises Fundament?

00:40:52: Ja also ich muss sagen dieser Essens Plan klingt ja immer so wahnsinnig unsexy auf jeden Fall mal so freundlich.

00:40:56: Wir machen halt immer unseren Essenspladen Sonntag.

00:40:58: Aber es ist wirklich... Auch in Game Chantere habe ich jetzt schon öfter gesagt das Wort aber es ist Es ist auf verschiedenen Ebenen einfach total vorteilhaft.

00:41:07: Also zum einen spartest dir wertvolle Nerven und Zeit in der Woche, wenn du nicht mehr überlegen musst.

00:41:13: jetzt okay... Vor allem mit Familie.

00:41:15: was esse ich denn jetzt?

00:41:16: Oder was koche ich denn heute Abend?

00:41:18: Sondern wenn du sozusagen vorbereitet bist und auch danach schon einkaufst das ist einfach so eine Sache weniger, aber die du Gedanken machen musst ganz einfach.

00:41:24: Einfach Headspace den du dir spaßt!

00:41:26: Und damit wiederum deinen Fokus auf andere Sachen lenken kannst.

00:41:30: Gleichzeitig längst du in dem Moment, wo du diesen Essensplan machst auch deinen Fokus darauf.

00:41:33: Ach worauf habe ich denn Lust?

00:41:35: Was könnten wir denn immer wieder machen?

00:41:36: Vielleicht habe ich auch mal wieder Lust, was irgendwie das Kleines Neues zu kochen oder okay der Tag wird vielleicht stressig.

00:41:42: Da weiß ich jetzt schon mit einem langen Arbeitstag oder ich hab da vielleicht noch ein Event oder was.

00:41:45: Mein Mann ist vielleicht alleine zu Hause mit den Kindern also machen wir einfach nur bei uns das dann irgendwie bunter Teller.

00:41:50: Das heißt es ist dann irgendwie ein Brot mit Obst und Gemüse dazu und es ist halt einfach noch fünf Minuten vorbereitet.

00:41:54: aber ich weiß es halt einfach vorher schon umkannens eintakten und steht er nicht an dem Tag oder mein Mann steht dann dabei soll ich ihn jetzt den Kindern machen und hat man schon wieder irgendwie Stress sozusagen ja Dann spartes finde auch Geld, weil man halt auch nicht so viel überschüssig einkauft.

00:42:09: Weil ich kam irgendwann in den Punkt, aber ich möchte nicht mehr soviel wegschmeißen.

00:42:12: Also ich möchte mich einfach nur im Supermarkt gehen, im ungründlichsten Fall wenn ich Hunger habe und dann einfach irgendwie einkaufen.

00:42:18: Und dann landet alles mögliche im Kühlschrank, was ich dann am hinteren gar nicht esse.

00:42:22: Das heißt da auch so ein bisschen einfach vorausschauend planen sag' ich mal und dann weniger wegschmessen und sich Geld zu sparen dadurch natürlich Ja, also ich finde das hat eigentlich nur Vorteile.

00:42:34: und gerade wenn man auch doch einen... Also wenn man Wert darauf legt.

00:42:40: Das ist bei mir schon so.

00:42:41: Ich merke halt auch genau wie Sport das Ernährung einen wahnsinnigen Einfluss hat auf mein Wohlbefinden.

00:42:46: Und grade in stressigen Phasen oder wo ich viel unterwegs bin, wenn ich mir da vorher ein bisschen Gedanken mache was ich halt esse oder was sich auch vorbereiten kann als ich bin auch großer Fan von mealprepped, was ich vielleicht auch schon mitnehmen kann dass ich vielleicht meine Overnight-Oats schon dabei hab.

00:43:03: Wenn ich morgens in die Bahn steige, bin ich noch irgendwie am Bahnhof von Croissant holen muss weil ich jetzt einfach Hunger habe und dann fühle ich mich über den ganzen Tag aufgebläht.

00:43:09: also jetzt mal so ganz simpel Ich bin keine Ernährungswissenschaftlerin aber... So ne?

00:43:12: Aus dem Leben gegriffen können wir alle... Das heißt

00:43:14: tatsächlich hat dein Ernährungssplan dann drei Mahlzeiten mal vier Personen?

00:43:19: Also Essensplan, ja genau!

00:43:21: Also nee gar nicht so kompliziert sondern es geht eigentlich eher so um die Abende.

00:43:27: Was essen wir abends?

00:43:28: Und was ich mache, ich mache eben sonntags immer so eine, meistens so eine Meal Prep Stunde.

00:43:34: Stimmt, das habe ich letzten Sonntag auch noch gemacht, hab ich ganz vergessen zu sagen aber es geht mittlerweile so ratzfatz weil oft kochen wir dann auch schon, was wir eh sonntag Abend kochen, da gibt's irgendwie weiß nicht ne Suppe beispielsweise.

00:43:44: oder nehme ich die aber noch mit im Montags mit ins Büro.

00:43:46: Das heißt, ich überlege mir einfach so ein bisschen, was kann ich auch mit ins Büro nehmen.

00:43:49: Aber ich weiß dann ja auch schon wann bin ich vielleicht zum Lunch verabredet Und danach plane ich das dann eben so ein bisschen.

00:43:56: Das hört sich wahnsinnig unsexy an, ist aber halt ein wahnsinniges wertvolles Fokus-Tool.

00:44:01: Ich habe auch ein ganzes Kapitel im Buch mit Multifocus-Tools also geht es um Jahresplanung, Monatsplanung bis hin zu Wochen und Tagesplanungen... Und es macht aber auch eigentlich total Spaß, wenn man sich anfängt damit mal ein bisschen zu beschäftigen.

00:44:12: Man spart sich echt Zeit und Nerven im Alltag und hat kann seinen Fokus dann auf die schönen Dinge legen, hat dann auf einmal wieder Zeit für andere Sachen, die mehr Spaß machen als dich jetzt noch zum Supermarkt zu rennen kurz vor Ladenschluss und irgendwas noch schnell zu besorgen.

00:44:26: Ich muss ja wirklich sagen, dass ich stimme mir in einem zu und finde es so lustig.

00:44:30: Weil bei meinen Eltern war's halt einfach immer so da gab's halt am Abendbrot.

00:44:37: Da musste man einfach dafür sorgen das irgendwie Brot da ist also Aufschnitt da war und meistens gab's dann irgendwie noch eine Brühe dazu.

00:44:46: So ein

00:44:46: Salat machen wir auch gerne dazu.

00:44:48: Ja,

00:44:48: aber ich wollte gerade sagen, er häufige immer noch so eine Gurke aus.

00:44:50: meiner Eltern haben so einen Gewächshaus, also wenn es in der Zeit dann so ist und das Brot hat meine Mutter meistens selbst gebacken.

00:44:57: Also von da, das war alles einfach da!

00:45:00: Und dadurch natürlich auch wirklich sehr wenig... Wo überdenke ich jetzt nach, was wollen wir denn heute zum Abendessen?

00:45:06: Das hat sich ja sehr verändert.

00:45:07: Ich bin auch so aufgewachsen noch eher mit dem klassischen Abendbrot, dass man mittags warm ist sozusagen als ich aus der Schule kam und das hat sich halt ein bisschen verändert einfach weil meine Tochter ist alleine schon bis viel in der Schule sozusagen mit Betreuung bei uns ist eben eine Mischung.

00:45:19: also bei uns gibt es auch wie in den Kindern haben wir das so mit dem sogenannten bunten Teller so ein bisschen schmackhaft gemacht wenn sagen wir heute gibt's bunte Tellers sind seit immer cool aber wir kochen auch abends oder essen auch mal warmen gehen natürlich auch mal essen.

00:45:31: Aber ich finde das tatsächlich auch so eine Sache, weil das höre ich auch super oft aus meinem Umfeld.

00:45:35: Ich habe ja auch einen Podcast Her Healthy Hustle und dieses Ernährungsthema ist auch für viele Frauen die eigentlich nicht wünschen sie würden sich gerne ein bisschen gesünder ernähren oder so und dann nicht kennen das auch total.

00:45:46: Und dann ist es im Alltag oft da nicht mehr so umsetzbar, weil dann die Zeit fehlt sich darüber Gedanken zu machen und deswegen finde ich das eine schöne Sache.

00:45:52: gerade am Sonntag wenn noch so ein bisschen Ruhe da ist, dann kann man mich auch mal ganz gern mit einem Kochbuch einmal eine halbe Stunde auf die Couchen schmöker so ein bisseln rum auf Instagram auch richtig coole, tolle Rezepte irgendwie.

00:46:03: Man auch super easy nachkochen kann und da kriegt man dann schnell so ein Gefühl dafür und hat dann auch so ein paar Basics dann irgendwann da und dann fühlt man sich auch besser und hat mal wieder mehr Energie und ja es ist alles am Ende ja so einen Kreislauf ne?

00:46:16: Total!

00:46:17: Du hast das ja eben gerade so formuliert dass man dadurch natürlich auch ein bisschen weniger.

00:46:22: Du hast gesagt, ein bisschen mega Headspace.

00:46:24: Auch da wieder so ein bisschen weniger Gedanken im Kopf und das schafft ja auch im Grunde genommen eigentlich einen Raum für Kreativität.

00:46:31: Das heißt also du sagst Kreatativität muss nicht immer durch mehr Leistung hinschienen sondern eben mal durch mehr Räume.

00:46:36: Das heisst also dass du wirklich seine deine purposefreie Zeit sozusagen da hast.

00:46:42: wie würdest du denn jetzt nochmal so'n Tipp für unsere Hörer ingeben?

00:46:46: Wie schaffe ich dann diese Räune?

00:46:49: Ja das ist natürlich eine super große Herausforderung weil wir automatisch alles füllen.

00:46:53: Also da muss ich auch sagen, da bin ich selber auch wirklich noch so gerade am Anfang.

00:46:56: Ich habe ein Buch gelesen, was mich wahnsinnig inspiriert hat und zwar von Florence Gaub Zukunft.

00:46:59: Und es geht unter anderem in den Buch eben auch darum dass wir viel mehr Zeit für Langeweile einplanen sollten weil dann die besten Ideen entstehen und das ist aber auch etwas ist, was wir heutzutage ... am Ende auch zu einem Fokusthema machen müssen.

00:47:15: Also es ist ja auch etwas, was nicht unbedingt einfach so entsteht... ...weil unsere Tage so voll sind und unsere Kalender so voll... ...sondern wo wir bewusst Räume für schaffen müssen.

00:47:24: Und das hat mich sehr zum Nachdenken angeregt,... ...wenn ich auch gedacht habe, ich hab eigentlich kaum solche Räumen im Alltag.

00:47:30: Und was ich wirklich bewusst versuche jetzt schon seit einer ganzen Weile... ...und dass auch das, was sich so mitgeben würde, da muss man doch erst mal ganz klein anfangen,... ...weils dann da müssen wir erstmal aus unseren Mustern wieder so ausbrechen.

00:47:42: Und zum Beispiel, beispielsweise wir warten auf die Bahn oder laufen irgendwo hin nicht aufs Handy zu gucken.

00:47:48: Nicht einen Podcast zu hören und nicht die Sprachnachricht reinzusenden weil wir es irgendwie füllen sondern einfach mal kurz nichts zu machen.

00:47:59: Hinzu hören, hinzuschauen auch mal die Umgebung wahrzunehmen spricht auch Nora Blume in ihrem Buch, Radikale Freundlichkeit fällt mir gerade dazu ein davon.

00:48:08: Also finde ich ganz interessant diesen Aspekt auch bewusst mal präsent zu sein im Moment.

00:48:15: Und was ich zum Beispiel jetzt auch angefangen habe, das fällt mir wahnsinnig schwer weil ich ein Mensch bin... Ich muss immer irgendwie alles so füllen und auch an einem Sonntag wo es vielleicht mal nicht so viel zu tun gibt, finde ich immer eine Beschäftigung wenn's um den Schrank umräumen ist oder so aber vielleicht auch wirklich mal sich aufs Sofa zu setzen und wenn es nur zehn Minuten sind einfach mal so rauszugucken Oder auch mal zwischen Meetings kurz mal einfach sein aus dem Fenster gucken oder mal kurz durchatmen, was ist eben schon angesprochen und mal kurz so die Gedanken schweifen lassen.

00:48:43: Ich glaube das ist das wie wir es überhaupt mal anfangen können, überhaupt ein bisschen wieder zu üben dass da mal nichts ist.

00:48:49: Und ich glaube der nächste Step ist dann wirklich zu sagen... Das kann man natürlich auch bewusst steuern sich darauf fokussieren zum Beispiel mal in einen Silent Retreat zu gehen.

00:48:59: Was ich ja auch schon gemacht habe wo du einfach drei Tage ohne jegliche Devices, also auch die jegliche Impulse von außen mit dir bist in der Stille bist zum Beispiel.

00:49:11: Und dann mal zu gucken was kommt da und so ist es vielleicht auch ein bisschen Next Level.

00:49:14: aber ich glaube wenn du jetzt von Alltag sprichst, dann ist das vielleicht das wo wir alle ein bisschen mehr üben können den Blick vom Handy weg zu nehmen rein in den Moment oder einfach mal in die Weite und das irgendwie aufzunehmen.

00:49:30: Total!

00:49:30: Total.

00:49:31: Ich habe das hier im Podcast schon mehr wirklich oft geteilt, aber bei mir war auch so ein richtig... Es ist so lustig!

00:49:37: Ich achte jetzt ja wirklich vermehrt darauf, weniger Englisch zu reden, weil du jetzt schon mehrfach das Wort Game Changer...

00:49:43: Ja ich sag glaube ich auch relativ viel englische Begriffe tun wir leid.

00:49:45: Und da

00:49:45: hab' ich gerade darüber nachgedacht wie würde ich denn jetzt Game Changers tatsächlich vergleichbar auf Deutsch sagen dass es dann nicht komisch klingt?

00:49:53: Aber für mich hat es tatsächlich einen Unterschied gemacht, von der Arbeit nach Hause fahre, dann keine Kopfhörer mehr reintuhe sondern einfach nur Fahrer sozusagen.

00:50:04: Nur Radfahrer weil ich dadurch stärker wahrnehme dass ich von der arbeit nach hause fahren und dadurch komme ich zuhause an und habe die arbeit wirklich ja auch physisch hinter mir gelassen und das ist ja genau das was du beschreibst dass du einfach wirklich mal nichts tust weil sonst war es immer so dass sich dann häufig auf dem fahrrad dann entweder telefoniert habe oder eben Podcast gehört habe und dadurch dann die Wahrnehmung, dass das nach Hausewegs gar nicht mehr so da ist.

00:50:33: Und dadurch ich im Grunde genommen diesen Abstell zur Arbeit gar nicht mir so gespürt habe.

00:50:37: Ja

00:50:38: ja und was auch wirklich so ist, darüber schreibe ich auch im Buch... Also unser Gehirn muss sich auch mal entspannen.

00:50:44: Wir sind sozusagen in der Verpflichtung, um unsere Gehirne und unsere Denkleistung zu schützen, unseren Gehirnen Pausen zu geben.

00:50:50: Und ich fand das irre – also ich fand es auch fast beängstigend!

00:50:53: Es ist auch wirklich erwiesenermaßen so in Studien

00:50:55: usw.,

00:50:56: durch diese ständigen Impulse-und Dauerreize kann auf Dauer auch unsere Gehirlenleistungen schrumpfen sozusagen.

00:51:05: Ja, in der Pflicht zu sagen liebes Gehirn ich geb dir jetzt mal einen Pause.

00:51:10: Du darfst dich jetzt mal kurz entspannen.

00:51:11: und ich hab auch tatsächlich wirklich diese Momente wo ich das manchmal auch richtig spüre.

00:51:14: Wo ich manchmal schon fast Kopfschmerzen habe weil so viel los ist im Kopf.

00:51:18: Weil ich das gar nicht mehr so richtig verarbeitet bekomme.

00:51:21: Und wo ich dann zum Beispiel auf, wenn ich im Auto sitze auf dem Weg nach Hause... ...und ich höre sehr gerne Podcasts.

00:51:24: Das ist auch immer so meine Podcast-Heite wo ich manchmal aber auch richtig dieses Bedürfnis habe zu sagen jetzt mal Kurz nichts oder maximal Musik Und dann war aber auch eher was ruhigeres und jetzt nicht irgendwie Elektro oder so.

00:51:37: Also, das ist wirklich sowas wo ich auch das Gefühl habe, da müssen wir ein bisschen mehr drauf schauen alle... Auch im Hinblick auf unsere Hirngesundheit oder wie man es nennt zu schauen dass wir unserem Gehirn Entspannung gönnen.

00:51:55: Hundertprozentig mal schreiben.

00:51:56: Du beschreibst KI, also künstliche Intelligenz nicht als Bedrohung sondern auch als Fokusverstärker?

00:52:02: Wie kann ich die künstlichen Intelligenzen nutzen ohne meine Denkfähigkeit zu delegieren?

00:52:08: Ja, also ich glaube bei KI ist das große Thema auch wieder hier absolut so.

00:52:14: die Steuerung und die Führung und wie ich selber sozusagen... Also wie smart nutze ich zum Beispiel auch KI.

00:52:21: Ich muss eigentlich auch wissen, was ich will von der KI.

00:52:24: Also wenn wir jetzt mal so ganz klassisch einfach nur dieses Thema prompten... also es können zwei Menschen können sozusagen einen Thema haben und unterschiedlich reingeben und kriegen zwar völlig unterschiedliche Ergebnisse.

00:52:38: Also wir können natürlich jetzt irgendwie alles in die KI reinjagen und uns auch von der KI noch mehr bebattern lassen.

00:52:44: Und müssen vielleicht noch mehr Impulse verarbeiten sozusagen, und es ist nochmal mehr ein Thema auch glaube ich aktuell für viele Menschen was das vielleicht auch irgendwie bisschen Angst macht oder was uns überfordert wo wir nicht genau wissen oder wo wir dann denken jetzt habe ich da nochmal diese Information aber sehe ich das überhaupt so?

00:52:58: Kann das vielleicht gar nicht mehr so richtig... unterscheiden auch von meiner eigenen Reflexion.

00:53:04: Also sind wir ja auch so bei dem Thema Scroll Literacy versus Deep Literacy, also dieses Hinterfragen auch von Inhalten und so weiter.

00:53:10: Das führt vielleicht noch mal ein bisschen zu weit.

00:53:12: und noch mein anderes Thema.

00:53:13: Also schreibe ich auch im Buch darüber aber Ich glaube KI Smart zu nutzen indem ich sie wie eine Assistentin betrachte ... die mir dabei helfen kann, gewisse Aufgaben zu vereinfachen oder genau.

00:53:28: Und in dem Fall ein Fokus verstärker zu sein... ... indem ich gewisse Aufgabe über sie abdecken kann was dann irgendwie den Moment mir helfen kann.

00:53:36: Also da auch so'n Beispiel.

00:53:39: wir waren im letzten Sommer drei Wochen in Italien im Urlaub also eine Woche am Gardasee zwei Wochen in Südtirol.

00:53:44: Du kannst dir vorstellen, wir haben ausgiebig und viel gegessen.

00:53:46: Auch sehr gut gegessen Pizza, Pasta in Südtirol das ganze Essen was auch viel Wein getrunken also so wie ich mich normalerweise nicht unbedingt so viele ernähre.

00:53:53: ich habe es auch sehr genossen aber wir saßen wirklich im Auto.

00:53:56: auf dieser Rückreise.

00:53:56: dann beide gedacht hat mein Mann okay ist jetzt wirklich Zeit für einen wieder so ein kleinen Ernährungswechsel Stichwort Essensplan.

00:54:09: Da hätte man jetzt auch irgendwie kompliziert sich überlegen können, was kochen wir jetzt in den nächsten Wochen und so weiter?

00:54:13: Und da habe ich dann sozusagen diese Rückreise genutzt und hab mit der KI sozusagen in so einen Sparing-Modus gegangen also in so ein Austausch, kreativen Austauschemodus nenn ich es mal.

00:54:25: Ich habe gesagt, pass mal auf!

00:54:27: Wir fühlen uns gerade irgendwie mehr mit drei Wochen so gegessen und wie können wir denn jetzt... Hast du

00:54:31: Tipps?!

00:54:32: Es geht gleich wieder los mit dem vollen Leben.

00:54:33: Wie können wir uns in den letzten drei Wochen irgendwie gesünder besser ernähren vielleicht viele Proteine, weniger von dem mehr von dem und so weiter.

00:54:41: Und spuck mir doch mal ein paar Rezepte raus und gleich nach Einkaufslister.

00:54:44: und wie uns hat sie dann getan?

00:54:47: Und da waren irgendwie coole Sachen.

00:54:49: dabei waren auch so ein paar Sachen dabei die wir bis dato noch gar nicht gemacht haben, die man so ein bisschen neu entdeckt hatten für unsere Familienessensportfolio.

00:54:56: und das ist glaube ich so ein Beispiel dafür wie man ja wie man KI irgendwie so smart nutzen kann.

00:55:03: Hier wieder zum Thema Fokus, wenn wir von Lebensbereichen sprechen.

00:55:05: Wenn wir vom Gesundheit sprechen wie das da irgendwie darauf einzahlen kann oder anderes Beispiel Wir waren letztes Jahr zum ersten Mal im Elb-Sandstein-Gebirge.

00:55:13: Das ist eine ganz schöne Landschaft in der sächsischen Schweiz irgendwie so zwei Stunden von Berlin weg So, und wir sind dahin gefahren.

00:55:21: Total gestresst.

00:55:22: Irgendwie kam aus einer super vollen Arbeitswoche die Kids zum Auto hatten.

00:55:25: Wir sind da irgendwie hingefahren.

00:55:26: ich hatte eine Hoteladresse.

00:55:27: Ich hatte keine Ahnung was wir da machen sollen.

00:55:29: das Wetter war super schlecht angesagt.

00:55:30: Wir waren da wie anderthalb Tage.

00:55:32: Ich hab gedacht okay keine Ahnung was machen wir hier eigentlich?

00:55:34: Was so... Und dann habe ich sozusagen Das mit der KI ausgearbeitet.

00:55:39: Ich hab gesagt, okay, ihr noch immer auto- kinderfreundlich vielleicht eine kleine Wanderung das Wetter wird aber schlecht.

00:55:44: kann es uns vielleicht auch noch ein Restaurant empfehlen was irgendwie auf dem Weg ist was vielleicht so die lokale Küche hat aber nicht super ungesund?

00:55:51: und ich dann zack zack hatte ich einen Plan für anderthalb Tage mit Vorschlägen schon so einer kleinen Tour, dass man irgendwie noch mal einmal an einer die Elbe überkreuzt und dann eine kleine Wanderung macht.

00:56:04: Also als Beispiel wie man KI sozusagen nutzen kann wenn ich aber auch weiß was ich von ihr will und wenn ich weiß wie sie sozusagen in meinem Alltag mir behilflich sein kann.

00:56:17: Aber sie nicht zu nutzen um einfach nur alles blind mit ihr zu teilen, noch mehr Impulse zu haben und eigentlich dann noch mehr vorlaut zu sein von Informationen in Impulsen die ich vielleicht gar nicht unbedingt brauche.

00:56:31: Ich komme zu meiner letzten Frage.

00:56:32: wenn du jetzt quasi was sollen unsere Hörerinnen jetzt mitnehmen aus dem Gespräch?

00:56:37: oder was sollen sie vielleicht mal als erstes mal ausprobieren?

00:56:39: Was würdest du so als Tipp rausgeben dass man sagt okay losgelöst davon wenn mein Buch natürlich dann kaufen soll.

00:56:46: Aber was würdest du sozusagen jetzt hier nochmal mitgeben, um mal sich dem Thema Multifocus sich mal mit offenen Armen zu nähern?

00:56:54: Also werdet ihr bewusst, was dir wirklich wichtig ist.

00:56:57: Nimm dir vielleicht mal und wenn es eine halbe Stunde ist Zeit dir mal deine Werte anzugucken die zu reflektieren Wenn du die bei einer Werte noch nicht kennst Ist in meinem Buch auch ein Link zu einem Wertekompass Den du dann auch digital machen kannst Wo du da ein bisschen der Sache näher kommst.

00:57:13: Ich glaube das ist so der erste Schritt ... diese Zeit sich mal zu nehmen, weil das ist ja die Zeit, die wir uns oft gar nicht nehmen.

00:57:19: Sondern wo wir eben einfach sozusagen ein bisschen auf Autopilot funktionieren und einfach so machen, machen, vielleicht auch ein bisschen unzufrieden sind... Und denken wir würden eigentlich gerne mehr von dem oder dem machen, aber wir wissen es eigentlich gar nicht!

00:57:29: Und dann würde ich sagen überleg dir mal was kommt denn gerade zu kurz?

00:57:35: Wenn du dir überlegst was ist mir eigentlich wichtig?

00:57:37: Was habe ich eigentlich für Werte?

00:57:39: Was kommt grade zu

00:57:39: kurz?!

00:57:40: Und dann plane mal so eine Sache, eine kleine Sache.

00:57:44: Das kann ja in jeglicher Form sein je nachdem was auch dein Wert ist die auf diesen Wert einzahlt und versucht die vielleicht zu integrieren.

00:57:52: Also je nachdem was es ist, kann das ja etwas sein, was du dir dann auch in deinen Kalender einträgst.

00:57:56: aber vielleicht ist es auch erstmal nur so einmal.

00:57:58: Und wenn es jetzt einmal ist Mensch, die Freundin, die schon solange nicht mehr gesehen habe ich möchte doch eigentlich wirklich mehr Zeit mit Freunden verbringen Das hab' ich mir schon so lange vorgenommen Die anzurufen oder eine WhatsApp schreiben.

00:58:07: wann treffen wir uns?

00:58:07: hier sind drei Terminvorschläge also dieser erste Schritt rauszusuchen kurz zu sagen Was ist mir eigentlich wichtig?

00:58:13: Was sind so meine Werte Wo fehlt es gerade?

00:58:16: und was ist der erste kleine Step?

00:58:17: Was ist so eine Sache, die ich mache, wenn man sich darauf einzahlt.

00:58:20: Und dann bin ich auch gleich wieder ein bisschen glücklich, habe mehr Energie, freue mich und gehe ein bisschen leichter durchs Leben.

00:58:28: Ein wunderbarer Schlusssatz!

00:58:29: Ich sage vielen Dank fürs Gespräch Birgit.

00:58:31: Ich empfehle allen Hörern natürlich jetzt dein Buch Der Multifokus Effekt Deine Einladung deinen Leben neu zu denken und es erschienen im Gabalverlag.

00:58:39: Danke hat mir sehr viel Spaß gemacht.

00:58:41: Vielen Dank.

00:58:45: Du kennst ja auch die letzte Frage, die ich immer stelle.

00:58:47: Hast du ein Lieblings-Supplement?

00:58:48: Ich hab so drei Basics, die sich jeden Tag einnehme.

00:58:50: Das sind Omega

00:58:51: III.,

00:58:52: das ist Magnesium und tatsächlich auch Collagenen.

00:58:54: Und jetzt habe ich eine neue Supplement in meine Routine integriert.

00:58:58: Da habe ich unter anderem auch hier im Podcast mehr darüber erfahren und fand es spannend.

00:59:02: Mein Mann ist schon lange ein absoluter Fan und zwar ist er Kreatin.

00:59:05: Und das nehme mich täglich ab und zu vergessen, aber meistens kriege ich hin... Und das ist eben vor allem Milk auf so kognitive Leistungsfähigkeit, aber doch auch weil ich ja viel Sport mache.

00:59:17: Das ist eine Sache wo ich glaube dass es mir gut tut und mir hilft und wie gesagt mein Mann schwört drauf.

00:59:22: Ich habe auch das Gefühl das ist definitiv so ein bisschen nach meiner Konzentration steigert.

00:59:26: von da ist es auch irgendwie was was ich worauf jetzt nicht mehr verzichten möchte.

00:59:30: Ich hab von Sunny ein bisschen Kreatin-Schokolade hier.

00:59:32: die können wir

00:59:32: gleich danach

00:59:33: noch essen.

00:59:33: Wie cool!

00:59:34: Das verbindet der gleiche Schoki und Kreatinen.

00:59:36: ja super bin ich dabei.

00:59:38: Danke Wenn euch diese Folge gefallen hat, würde es mir sehr helfen wenn ihr eine Bewertung bei Apple Podcast oder Spotify hinterlasst.

00:59:45: Damit ihr nichts verpasst.

00:59:47: abonniert unseren Newsletter.

00:59:48: dort geht das nicht nur um diesen Podcast.

00:59:50: meistens stellen wir euch da ganz neue Produkte vor zu denen es dann auch immer ein Einführungsrabattcode gibt der aber nur vierundzwanzig Stunden gültig ist und das wäre ja blöd wenn man das verpasste.

01:00:00: also den newsletter findet ihr unter www.sundayde-newsletter.

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