#195 Moderne Krebsprävention. Mit Dr. Julian Weingärtner

Shownotes

Wir denken bei Krebs oft an Therapie - aber die entscheidenden Hebel liegen oft lange davor. Und während die Diagnose Krebs zu den größten Ängsten unserer Zeit gehört, beginnt Prävention oft viel früher, als die meisten denken.

Die Frage liegt also auf der Hand - Krebsprävention: Wie viel können wir wirklich selbst beeinflussen?

Dr. Julian Weingärtner ist Facharzt für Radioonkologie an der Charité Berlin und Mitgründer von Holistic, einer Plattform für personalisierte und ursachenorientierte Medizin. Im Gespräch erklärt er, warum moderne Krebsprävention weit mehr bedeutet als klassische Früherkennung.

Es geht um die Rolle von Lebensstil, Übergewicht, Insulinresistenz, Schlaf, Bewegung, stillen Entzündungen, Darmgesundheit und Umweltfaktoren. Gleichzeitig ordnet Dr. Weingärtner ein, wo Screenings sinnvoll sein können, wo ihre Grenzen liegen - und warum blinde Supplementierung gerade im onkologischen Kontext kritisch betrachtet werden sollte.

Was dich in dieser Folge erwartet: 🧬 Erfahre, warum nur ein Teil der Krebserkrankungen direkt genetisch bedingt ist - und welche Rolle Umwelt und Lebensstil spielen können. 🏃‍♂️ Verstehe, warum Bewegung ein wichtiger Hebel für Stoffwechsel, Entzündungsregulation und Lebensqualität sein kann. 😴 Lerne, weshalb Schlaf, Lichtumgebung und Melatonin für Regeneration und Gesundheit relevant sind. 🥦 Entdecke, wie Ernährung, Darmgesundheit und stille Entzündungen zusammenhängen können. 🧪 Erfahre, warum Mikronährstoffe wie Vitamin D, Omega-3, Selen oder Magnesium individuell betrachtet und idealerweise gemessen werden sollten. 🌍 Verstehe, warum Umweltfaktoren wie PFAS, Mikroplastik, Luftverschmutzung oder Alltagschemikalien zunehmend diskutiert werden. 🩺 Höre, welche Chancen und Grenzen klassische Krebs-Screenings haben. 💡 Erfahre, warum Selbstwirksamkeit nicht Kontrolle bedeutet - aber ein wichtiger Schlüssel im Umgang mit Prävention und Gesundheit sein kann.

Mehr zu Dr. Julian Weingärtner: https://www.holistiq.ch/de/ Dr. Julian Weingärtner auf Instagram: @julianweingaertner & @holistiq.health

Über Sunday Natural Sunday Natural entstand aus einer langjährigen Leidenschaft und Forschung in den Bereichen Gesundheit, Heilung und Selbstentfaltung. Der Mangel an natürlichen, qualitativ hochwertigen Produkten auf dem Markt war die ursprüngliche Motivation für die Gründung von Sunday Natural im Jahr 2013. Seitdem verfolgt die Berliner Premium Nutrition Brand konsequent ihr Leitmotiv - Produkte herzustellen, die den Vorbildern der Natur folgen, absolut rein und frei von jeglichen Zusatzstoffen sind und sich mit der höchstmöglichen Qualität auszeichnen. Sunday Natural ist heute einer der renommiertesten deutschen Qualitätshersteller, mit eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Berlin.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Da ist Spielraum, wo man auch den Krebs verhindern kann.

00:00:04: und wie gesagt fünf bis zehn Prozent genetisch.

00:00:07: Und im Umkehrschloss sind es um neunzig bis neunzig Prozent nicht genetische.

00:00:11: Und was ist das dann?

00:00:12: Also ein großer Anteil von thirty-fünf Prozent ist Übergewicht an hergehenden Insulinresistenzen.

00:00:20: Fünfundzwanzig Prozent ungefähr sind Umweltfaktoren.

00:00:24: Zehn Prozent, fünfzehn Prozent sind Lebensdiefaktoren wie zum Beispiel Rauchen oder Alkohol.

00:00:30: Das heißt also, man hat schon auch viel Potenzial für Selbstwirksamkeit und Verhinderung des Entstehens von Tumorerkrankungen.

00:00:41: Ein Risikofaktor Alter kann man natürlich nicht modifizieren aber man kann natürlich schauen dass man eben diese DNA-Mutation versucht gering zu halten, indem man eben Prozesse im Körper reduziert die DNA-Schädigungen und eben Rohmutageen wirken.

00:00:59: Herzlich willkommen zu Healthwise dem Gesundheits Podcast präsentiert von Sunday Natural!

00:01:04: Mein Name ist Jason Raffington und in diesem Podcast erkunden wir gemeinsam was es bedeutet gesund zu sein.

00:01:09: Wir tauchen einen Themen wie Medizin Bewegung

00:01:12: Ernährung

00:01:12: und emotionale Gesundheit immer mit einem weisen Blick auf das was uns wirklich gut tut.

00:01:18: Die Diagnose Krebs gehört nach wie vor zu den größten Ängsten in unserer Gesellschaft.

00:01:22: Lange Zeit lag der Fokus der Medizin fast ausschließlich auf die Bekämpfung des bereits gewachsenden Tumors, ein reaktiver Ansatz, der zwei enorme Fortschritte gemacht hat aber oft zu spät ansetzt.

00:01:32: Moderne Ansätze legen nun größeren Wert auf Früherkennungen und die Vermeidung von Risikofaktoren.

00:01:37: Wie diese präventiven Ansätze aussehen weiß.

00:01:39: mein heutiger Gast Dr.

00:01:41: Julian Weingärtner ist Facharzt für Radio-Onkologie an der Charité Berlin und Mitgründer von Holistik, einer Plattform für personalisierte und ursachenorientierte Medizin.

00:01:50: Dr.

00:01:50: Weingertner beschäftigt sich aktiv mit integrativer Onkologie und Forschung an der Schnittstelle zwischen funktioneller Medizin und moderner Technologie.

00:01:58: Deshalb freue ich mich sehr auf das Gespräch und auf deine Expertise zu diesem sehr komplexen Thema.

00:02:04: Herzlich willkommen, Julian!

00:02:05: Vielen Dank für die Introduction und auch für die Einladung.

00:02:09: Ich bin sehr froh hier zu sein.

00:02:11: Ja, du hast es schon ganz gut zusammengefasst.

00:02:14: also die aktuelle Onkologie ist immer komplexer geworden.

00:02:18: Also wir haben immer bessere Therapiemöglichkeiten auf der einen Seite durch Genome Sequenzierung Next Generation Sequencing das heißt man schaut welche DNA Mutation liegen beispielsweise vor in diesen Tumoren und welche ziehgerichteten Therapien bieten sich an.

00:02:37: Es gibt immer mehr Antikörpeterapien, aber auch Immuntherapie hat einen Riesenfortschritt gebracht.

00:02:41: Das heißt also wir haben immer mehr Langzeitüberlebende.

00:02:45: Beispiel als Lungenkarzinom war durchschnittliche Überlebenszeit von sechs bis zehn Monaten.

00:02:51: jetzt kommt man auf dreißig Monate, aber dreizig Monate ist natürlich immer noch gering und insgesamt wenn man sich die Gesamt Langzeitüberlebenden anschaut, dann ist es bei Männern über fünf Jahre.

00:03:02: Man hat immer diese Fünf-Jahre-Schwelle, diese Fünffjahres

00:03:04: Überlebensrate.

00:03:07: Wenn man diese Hürde genommen hat, ist die Rezedivverscheinlichkeit, dass der Tumor wiederkommt sehr gering und die liegt bei Männernen bei ungefähr fifty-fünfzig Prozent, bei Frauen nur fünfzig Prozent für alle Krebserkrankungen.

00:03:20: Prostatakarzinom, Mama-Karcinom also Brustkrebs länger, achtzig Prozent.

00:03:24: Ja also wer mehr Langzeit überlebende?

00:03:26: Wir haben schon einen Fortschritt.

00:03:28: auch KTZL Therapie immer mehr ziehgerichtete Therapien aber auch oftmals anhergeben mit einem Trade-off.

00:03:34: Das heißt also Nebenwirkungen viele Therapien sind sehr nebenwirkungsreich.

00:03:39: Patienten haben Polyneuropathie Fatigue Chronic Fatigue Syndrome.

00:03:43: Also mit den ganzen Therapien kretscht man auch sehr in viele Stoffwechselprozesse.

00:03:48: Und auch wenn die Patienten länger leben, haben eben viele doch eine ausgeprägte Minderung der Lebensqualität.

00:03:56: Klar ja wir sind jetzt schon direkt reingesprungen.

00:04:00: Es klingt ja an sich schon erst mal relativ ein bisschen positiv dass die Leute länger leben aber wie du schon sagst die Lebensqualität leidet natürlich noch immer darunter.

00:04:10: was auch einen paralleler Trend zu sein scheint von dem ich bekommen habe ist das auch jüngere Krebs bekommen.

00:04:16: Also auf der einen Seite sinkt die Mortalität, Leute überleben länger aber gleichzeitig scheinen für bestimmte Krebsarten ich glaube Darmkrebs ist da mit dabei, Brustkrebs das jüngere Leute eher betroffen sind.

00:04:30: wie erklärst du das?

00:04:31: Wie ist da die Situation?

00:04:32: Ich glaube schon dass unsere Lebensstil uns zunehmend auch kränker macht was auch dazu fühlt.

00:04:38: also wir immer mehr processierte Lebensmittel pro-inflammatorische Lebensstile weisen die natürlich auch Krebserkrankungen begünstigen.

00:04:49: Also jetzt sind wir schon in der Rechnung.

00:04:50: Prävention, also wenn man einfach mal schaut wie was sind die häufigsten Ursachen für Krebserkrankungen und es sind nur genetisch bedingt, das ist nur fünf bis zehn Prozent.

00:05:00: Das heißt also dass man ein Gen vererbt bekommt, das einen predisponiert einen Tumor-Erkrankungsentwickeln.

00:05:08: Da gibt's zum Beispiel was ist das BRCA I oder BRCA II, also Breast Cancer gehen, das eben assoziiert ist mit Eistockkrebs und Brustkrebs.

00:05:19: Aber auch da ist es so, wenn man die PAKA-I Mutation hat dann hat man trotzdem nur eine Wahrscheinlichkeit von sechzig Prozent dass man auch wirklich Krebs entwickelt.

00:05:29: Das heißt also da ist Spielraum wo man auch den Krebs verhindern kann und wie gesagt fünf bis zehn Prozent genetisch Nicht genetisch.

00:05:42: Und was ist das dann?

00:05:43: Also ein großer Anteil von thirty-fünf Prozent ist Übergewicht, eine hergehende Insulinresistenz.

00:05:51: Fünfundzwanzig Prozent ungefähr sind Umweltfaktoren, zehn Prozent, fünfzehn Prozent sind Lebensstilfaktoren.

00:06:01: Das heißt also wie zum Beispiel Rauchen oder Alkohol.

00:06:07: Man hat schon auch viel Potenzial für Selbstwirksamkeit, für Verhinderung des Entstehens von Tumorerkrankungen.

00:06:19: Ein Risikofaktor Alter kann man natürlich nicht modifizieren.

00:06:22: aber man kann natürlich schauen dass man eben diese DNA-Mutation versucht gering zu halten indem man eben Prozesse im Körper reduziert die DNA schädigen und eben pro Mutagen wirken.

00:06:39: Ja du hast jetzt das Wort Prävention auch schon angesprochen und ich glaube viele denken da dann auch an Früherkennung, an Screenings.

00:06:46: Das ist ja eigentlich eine Art der Sekundärprävention.

00:06:49: also du versuchst etwas frühzeitig zu entdecken entweder Krebs oder Krebsvorstufen um sie dann möglichst gut zu behandeln.

00:06:56: Du hast jetzt auch schon Primärprräventionen angesprochen.

00:06:59: das sind dann eben Ansätze die dafür sorgen dass es gar nicht erst entsteht.

00:07:02: Lebensstil Ernährungen solche Sachen gibt es da... Also man hört ja immer wieder verschiedene Sachen.

00:07:07: Das ist ein Katzinogen, das sollte man meiden oder jeder weiß rauchen, sollte man nicht.

00:07:13: Gibt es da die größten Hebel?

00:07:17: Oder was würdest du sagen, dass so die wichtigsten Sachen sind, die wir selbst in der Hand haben?

00:07:20: Also übergewichter Glas, wie gesagt, das Gewicht aufs Gewicht achten?

00:07:24: gibt's da noch so ein paar andere?

00:07:28: Absolut!

00:07:30: Erstmal so ein paar Worte nochmal zur Prävention, weil ich das auch mal ganz lustig finde.

00:07:36: Interessant finde also man unterscheidet der primär, sekundäre und tätschere Prävenzion.

00:07:42: da steckt immer das Wort prävention drin.

00:07:43: aber wie du schon richtig gesagt hast Sekundärprävention ist eigentlich frühe Erkennung und nur primär Präventionen ist wirklich daran arbeitend aktiv, dass überhaupt Humor entsteht.

00:07:56: Als anderes eben wie gesagt Früherkennung der Zerprävention ist das man den Rebound oder den Relapse verhindert indem man beispielsweise nie reagiert oder danach dann halt irgendwelche Maßnahmen trifft damit vermeidet, dass der Tumor an dem Fall jetzt wieder kommt.

00:08:13: Ja und da gibt es eben viele Möglichkeiten.

00:08:16: also auf der einen Seite wenn man so in der funktionellen Medizin schaut man sich die Route-Courses an, also die Ursachen, da gibt's dann verschiedene Hebeln.

00:08:26: Also wenn man die Krebserkrankung eher als eine Art Symptom sieht ja die Spitze ist Eisbergs Dann ergibt sich eben viele verschiedene Kategorien, wo man Dinge verändern kann die das Mikromilieu im Körper so ändern dass eben möglichst keine DNA-Mutation stattfinden oder auch das Immunsystem gut funktioniert und auch das Mikro-Milieu einfach so stark ist es auch eine Fähigkeit besteht die Tumalkrankung zu unterdrücken abzuwehren.

00:08:59: Das ist auf der einen Seite Bewegung Ganz wichtig.

00:09:04: Moderate Bewegung ist oftmals, also nach der aktuellen Studienlage ausreichend.

00:09:09: gibt es verschiedene Rechenmodelle mit metabolischen Equivalenten, METL.

00:09:15: aber ungefähr so mal sagen, eine Hundertfünfzig Minuten moderater Bewegungen pro Woche ist schon ganz gut.

00:09:23: Besser werttäglich, fünfvierzig Minuten beispielsweise?

00:09:25: Fünfzig pro

00:09:26: Woche, das ist auf jeden

00:09:26: Fall machbar.

00:09:29: Ja, hundertfünftig ja!

00:09:32: Und da mit Butterratterbewegung ist gemalt, dass man leicht schwitzt und sich noch unterhalten kann.

00:09:38: Aber jetzt nicht singen könnte oder das ist sozusagen die Idee dahinter.

00:09:43: Das

00:09:43: ist diese

00:09:45: Zone II Training oder eben halt auch intensivierter Dann würde sich diese MET-Zeit eben an Erdverringern, dann reicht auch weniger Zeit.

00:09:58: Das ist definitiv ein Riesenhebel da was man einfach klar natürlich hat man neben Muskelaufbau bessere Insulinverarbeitungen in den Muskezellen, anti-inflammatorische Zellbrutenstoffe.

00:10:10: also da hat man auf vielen Ebenen Effekte.

00:10:14: Auf der anderen Seite ist natürlich ein Riesenthema Ernährung, was wir ja schon so rumschnitten haben.

00:10:21: Da kann man einfach so grob sagen eine pflanzenbasierte Vollkost mit ab und zu auch Fleisch hochqualitativ hochwertiges Fleisch beideren beispielsweise möglichst bio wenn es geht um die Pestizidexposition zu reduzieren.

00:10:40: Und ja, gesunde Ernährung ist nicht immer gleich gesundene Ernährungen.

00:10:44: Es gibt manche Patienten die haben Nahrungsmittelallergene und die auch oft mal subklinisch verlaufen kann man auch testen oder mit einer Elimination.

00:10:53: daher dass man die mal rausnimmt die verschiedenen Allergene und dann sukzessive wieder einführt.

00:10:57: das kann man als Selbstversuch machen habe ich auch gemacht.

00:11:00: es sehr interessant dass man den größten Allergen herausnimmt ... wieder einführt, nach drei Wochen ... ... sukzessive alle drei Tage eins.

00:11:11: Und dann einfach mal guckt was passiert?

00:11:13: Was passiert im Darm?

00:11:13: Krieg ich irgendwie Brain Fog... ... bin nicht irgendwie habe ich einen Hausausschlag oder irgendwelche Symptome.

00:11:21: und dann kann man auch sagen okay das erst mal raus und dann nach drei Monaten fixen noch einmal ein und guck nochmal.

00:11:26: Ja, das finde ich extrem spannend.

00:11:27: Elimination Diets, also Eliminationsdiäten hab' ich auch schon gemacht für zwei Monate.

00:11:33: Und wie du schon sagst, man entfernt diese typischen allergenen Zucker-Milchprodukte Gluten, Alkohol.

00:11:42: Also ich habe glaube ich acht Gruppen ausgeschlossen und das für zwei Monate durchgezogen und die dann nach und nach wieder eingeführt und hab dann auch gemerkt okay bei glutenhaltigen Lebensmitteln reagiere ich drauf.

00:11:51: da habe mich nicht gut gefühlt danach und ich glaub ja Zucker und Alkohl sowieso.

00:11:56: aber sonst war alles andere bei mir ok.

00:12:00: Vorher ging es mir eigentlich relativ gut.

00:12:02: Ich hätte das nicht gemerkt, wenn ich das nicht mal ausgeschlossen hätte.

00:12:05: Also ich glaube, dass ist wirklich was, was man mal ausprobieren kann um selber mal so seinen eigenen Verträglichkeitslerde zu bestimmen.

00:12:13: Du hattest eben auch Fleisch angesprochen finde ich auch gut, dass du's mal erwähnt hast weil das ja immer diese Kontroverse ist und hat immer auch rotes Fleisch, ist krebserregend Nein.

00:12:22: Also da geht es ja darum, was schaue ich mir an?

00:12:25: In Studienwett hat alles in einen Topf geworfen die Fertigwürstchen,

00:12:28: die dann auf dem Grill

00:12:29: ganz stark verbrannt werden und das vergleicht man mit einem Bio-Weiderind komplett unterschiedliche Lebensmittel, die sich anders im Körper auswirken.

00:12:38: Also finde ich gut dass du als Experte das auch nochmal hier an die Öffentlichkeit denkst, dass man da differenzieren muss wie bei jedem Lebensmittel.

00:12:44: Das ist ja auch beim Milch so.

00:12:45: wenn ich jetzt eine Milch von einer kranken Kuh esse es ist was anderes, wie wenn ich eine Milche vor einer gesunden Kuh trinke, die irgendwie Gras gefressen

00:12:53: hat?

00:12:54: Absolut.

00:12:55: und auch dass man auch auf die Not wenn nicht mit Proteine kommt insgesamt also mit Pflanzenproteine ein bisschen schwieriger manchmal Gerade wenn man Krafttraining macht, ist das auch eine höhere Proteinbedarf.

00:13:12: Aber was auch noch ein ganz wichtiges Thema ist zur Krebsprävention Schlaf.

00:13:16: Es wird sehr unterschätzt gerade jetzt wieder zum Thema Insulin-Rassistenz und Gewichtsmanagement.

00:13:24: Gibt es einfach ganz interessante Studien wo man an Studenten zwei Wochen lang schlaft depriviiert hat also sie durften nicht länger als vier Stunden schlafen Und die hat dann schon so nach einem vierten Tag eine Insulinresistenz wie ein Typ II Diabetiker.

00:13:38: Und es gibt auch eine Promotionsarbeit aus Lübeck, da hat man auch einen Patientengruppe, hat den Tiefschlaf genommen also die Rämmphase, sorry Non-Rämmphase, also Non Rapid Eye Movements.

00:13:55: Also man hat diese Tiefschlafphase.

00:13:57: Die hatten dann schon nach dem ersten Tag eine insulinresistenz und man denkt eben das ist Slow-Wave Phase, auch viel Melatonin ausgeschüttet wird.

00:14:07: Das ist auch immer ganz interessant in der ganzheitlichen Medizin weil Melatonine hat auf der einen Seite Antiproliferative also Zellwachstumshemmende Wirkungen und auch Gefäßwachstumshemmende wirkungen.

00:14:23: Also das ist wie eine Art Reset oder Standby Modus in denen der Körper so versetzt wird was man auch in der ganzheitlichen Medizin manchmal irgendwie auch verwendet, um so einen antineoplastischen, also ein Tumor feindliche Wirkung zu erzielen.

00:14:42: Und es ist interessant, weil im höheren Alter die Melatoninproduktion abnimmt.

00:14:46: Deswegen ist das für manche, wenn man jetzt Probleme hat mit Schlaf eine Möglichkeit zu supplementieren beispielsweise.

00:14:55: Es ist spannend, dass du Melatoninen ansprichst.

00:14:57: Also was mir da dann direkt ins Sinn kommt, ist unser verändertes Lichtumfeld, dass wir halt sehr viel Blaulicht ausgesetzt sind und blaulicht unterdrückt die Melatoninproduktion.

00:15:07: Und da kann ich mir auch vorstellen, dass da zusammenhänge sind.

00:15:10: Ich meine es wirkt ja auch stressig auf den Körper.

00:15:12: Wir sitzen jetzt gerade hier im Studio unter großem Schein.

00:15:15: Immer wenn ich hier sitze fühle ich mich automatisch schon gestresst.

00:15:18: Also ich kann mir gut vorstellen ist das also klar?

00:15:21: einerseits den Schlaf aber generell auch einfach das Körpersystem stresst

00:15:25: Absolut, also Schlafhygiene ist definitiv so ein zentrales Thema auf das wir gucken müssen.

00:15:31: Das heißt also machen wir den Raum dunkel, ja?

00:15:35: Also wirklich schon leichte Lichtdurchlässigkeit stört eben diesen zirka dienen Rhythmus.

00:15:43: Dann schlafhygynaut als heißt auch regelmäßige Bettzeiten, möglichst auch am Wochenende und dass man morgens beispielsweise an Sonnenlicht geht Cortisol, Stoß Triggert.

00:15:57: Juba-Man, der immer ein Podcast

00:16:01: folge

00:16:02: und auf uns bewirkt ist.

00:16:06: Und dann triggert man so ein bisschen den Cortisol Release und gibt den Körper Signal, okay, der Tag hat angefangen.

00:16:13: Und abends, wie du schon gesagt hast ... Ein bis zwei Stunden.

00:16:19: dann Smartphone, Konsum reduziert wegen dem Blaulicht oder Screentime insgesamt hat reduziert.

00:16:29: Du hast ja verschiedene Filter drin die du einstellen kannst.

00:16:31: beim iPhone Oh, das gibt eben diese Long-Tivity Red-Glass.

00:16:36: Das ist dieses blau-dicht-rausfiltern.

00:16:38: aber ich weiß es auch nicht, glaube ich nur ob zum Vehen...

00:16:40: Ich benutze sie tatsächlich und für mich war das richtig gut.

00:16:43: also vor allem weil ich halt auch viel im Büro vorm Computersitze und dann wenn man die ganzen tagen Bildschirm anschaut, dann ist das schon hilfreich wenn man da so ein bisschen was rausfiltert in den Abends vor allem.

00:16:53: Für mich finde ich es richtig

00:16:55: gut.

00:16:55: Perfekt!

00:16:56: Ja und dann ganz wichtig ist dass man auch eine kühle Temperatur hat also f bis fünfzehn Grad perfekt und nicht zu warm ist.

00:17:06: Und ja, dann kann man auch so mit Supplements arbeiten, also Magnesium Glycinat das bei vielen Patienten es wird ein Gamechanger sowohl für Schlafqualität als auch dann für mehr Energie am nächsten Tag.

00:17:21: Ja und so kann man halt individuell personalisiert auf den Patienten eingehen kann dann schauen, was am besten bei ihm funktioniert.

00:17:30: Okay also wir haben jetzt über Bewegungen gesprochen, über Schlaf, über Ernährung.

00:17:34: das sind schon mal sehr große Hebel.

00:17:35: Das sind ja eigentlich sage ich mal die typischen Themen, die man anspricht

00:17:39: wenn es darum

00:17:40: geht okay wie pflegig einen gesunden Lebensstil.

00:17:43: Wenn wir jetzt nochmal tiefer in das Krebs Thema rein steigen.

00:17:47: Wir hatten jetzt auch schon Screenings angesprochen also Früherkennung.

00:17:52: Die haben ja trotzdem ihren Wert, auch wenn es in Anführungszeichen nur Sekundärprävention ist.

00:17:57: Trotzdem würde ich gerne deine Einschätzung dazu hören.

00:18:00: was sind denn so die Limitierungen davon?

00:18:05: Wo reicht das

00:18:05: dann

00:18:05: vielleicht nicht?

00:18:06: für wen ist es geeignet?

00:18:07: und auch da jetzt mehr junge Leute betroffen sind sollte man jetzt schon früher anfangen weil je nach Krebsart fängt man zu verschiedenen Alter an.

00:18:19: Prostata Krebs, da brauche ich jetzt keinen zwanzigjährigen wahrscheinlich entschicken weil das relativ selten ist aber wenn man älter wird es das häufiger.

00:18:27: Aber wenn's jetzt um so Darmkrebs geht?

00:18:28: Ich weiß nicht wann man in der Regel da zur Vorsorge geht.

00:18:32: fängt das jetzt schon früher an?

00:18:33: sollte es

00:18:34: früher anfangen?

00:18:35: Genau das richtet sich eigentlich nach epidemiologischen Daten und Statistiken.

00:18:41: Wann beginnt die Inzidenz, wo Skrips so classic screening ab fünfzig bis siebzig Und PSA ist eine Igelleistung, also es ist nicht mal eine Kassenleistung.

00:18:53: Es auch eine Erkrankungshöhe und Alters.

00:18:55: Also Hauptinzidenzen sind so für die Jahre um die Jahre.

00:18:59: Wie gesagt das macht keinen Sinn dem PSA bei einem vierzigjährigen Patienten abzunehmen.

00:19:05: Die Sensitivität, die unduliert auch bei diesen Screenings, also die Mammografie... Brustkrebsscreening, Röntgen-Durchleuchtung.

00:19:15: Die ist ja sehr umstritten muss man sagen.

00:19:18: Das wird immer wieder diese Daten der Nähe immer wieder zerrissen weil es wird immer auch von zwanzig bis dreißig Prozent Risikoreduktion also Krebsmortalitätsrisiko Reduktion gesprochen.

00:19:31: aber das ist wenn wir genauer anschauen die relative RisikoReduktion.

00:19:35: Die absolute Risiko Reduction ist nämlich bei nur Komma zwei Prozent.

00:19:42: Tausend Frauen über zehn Jahre alle zwei Jahre screent, dann haben drei von tausenden Frauen am Brustkrebs in diesen zehn Jahren mit Mammografie-Screening und in der Kontrollgruppe ohne Mammographiescreening vier.

00:19:58: Das heißt also man rettet eine von taussend Frauen und gleichzeitig triggert man eine riesen Kaskade von falschen Positiven befunden weil Die Sensitivität ist bei ungefähr bei sechzig Prozent.

00:20:15: Und deswegen wird auch oftmals von der Number Needed To Screen, die es bei tausend gesprochen und der Number Needed to Harm.

00:20:23: Wie viele Frauen muss man screenen damit man eine schädigt?

00:20:29: Und da ist es eben so, dass man über Zehn Jahre, alle zwei Jahre screenen.

00:20:34: Es ist so, das man ungefähr Zweihundert Frauen im Falsch Positiven befunden hat.

00:20:38: Das heißt also Nr.

00:20:40: Touran von fünfzig und von diesen zwei Zweihundert Frauen werden dann fünftig unnötigerweise bioptiert.

00:20:49: Das heisst da haben wir eine

00:20:50: Nr.,

00:20:52: von zwanzig.

00:20:56: Dann gibt es tatsächlich so, dass man dann eine Übertherapie macht bei zehn von diesen tausend Frauen.

00:21:01: Also nahm wir nie zu einem von hundert.

00:21:03: Also hundert Frau und Scream an der Schädelgemeinde davon.

00:21:05: Zum Beispiel wenn man ein Dezis hat, ein totales Katzin-Human-Situ, das wird trotzdem operiert und bestrahlt.

00:21:12: Obwohl's vielleicht in dem Alten nie zu einer richtigen manifesten Tumorerkrankung gekommen wäre und dann wie gesagt eine von tausenden Frauen dann sozusagen jemandem rettet mit dem Screeningverfahren.

00:21:27: Also wenn man das jetzt so hört, das klingt ja weniger positiv und wenn es jetzt immer gehört was macht man mit dieser Information?

00:21:34: Sollte man jetzt dann sagen okay dann gehe ich nicht zum Screening?

00:21:38: Ja!

00:21:39: Das ist eine wirkliche Gretchenfrage.

00:21:44: also die Strahmbelastung an sich ist eigentlich relativ niedrig sind nur Komma drei Millisiewad Im Vergleich zu einem Flug von Berlin nach New York sind ungefähr nur, ein Millisievert.

00:22:02: Wenn man drei langstrecken Flüge macht ist es eine Streimbelastung.

00:22:08: Jährlich bekommt man ungefähr so zwei, drei Millisiewert sowieso einfach durch Luftradombelastungen und Kalium in Nahrungsmitteln.

00:22:17: also dann hat man schon eine leichte Streimbelastung Gerade wenn man je früher anfängt, das akkumuliert sich schon auch deine Strahlendosis.

00:22:26: Für viele ist es definitiv sinnvoll.

00:22:30: Wenn da schon Vorbelastungen sind in der Familie, definitiv... Es kommt auch darauf an wie die Brustdichte ist.

00:22:39: Gibt manche Brüste, die sind sehr fettreich und gut geeignet für die Immografie weil dann sagen Man schaut immer nach Mikrokalk, weil das so ein Malignitätszeichnis von Krebs.

00:22:53: Dass sie so Mikrokalt bilden und es leuchtet dann in der Mammografie wie so einen Polarbär in einer dunklen Polarnacht.

00:23:01: aber wenn diese Brust sehr dicht ist und sehr dichtes Gewebe hat, ja muss man oftmals es ergänzen mit Mammographien.

00:23:07: Dann ist sowieso die Mammography nicht so geeignet.

00:23:11: Da kann man sich auch mal überlegen ob man eine MET hier untersuchern macht.

00:23:15: Aber an sich... Es ist schon noch der Stand, dass es eigentlich empfohlen wird das zu machen.

00:23:21: Und PSA da argumentiert man also, es ist eine Igel-Leistung und wird nicht bezahlt muss man selber bezahlen, kostet ungefähr so dreißig Euro.

00:23:30: und da wird eben oftmals argumentiert, dass die absolut... Da wird eben.

00:23:35: das Institut für Qualität Und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen sagt eben so, nein, das zahlen wir nicht.

00:23:42: Das verursacht zu viele falsche positive Befunde oder so viel Übertherapien und Biopsien usw.

00:23:47: Und das zahlen wir nicht!

00:23:49: Da wird auch oftmals argumentiert momentan die absolute Risikoreduktion ist genauso wie bei der Mammografie.

00:23:54: Das wird irgendwie mit Millionen von Euro staatlich unterstützt.

00:24:00: Das passt über mich nicht.

00:24:05: Dennoch glaube ich für eine sinnvolle Untersuchung, weil statistisch gesehen erkrankt eben doch eine von acht Frauen an einem Mama-Karzinom in den kompletten Lebenssätzen einen von acht Männern am Proster der Karcinomen.

00:24:18: Und übrigens ganz... also über alle Krebserkrankungen gesehen erkrankt jeder zweite Mensch an einer Krebserkrankung im Laufe seines Lebens.

00:24:29: Kann sein, dass es im höheren Alter eine manifeste Tumorerkrankung ist.

00:24:32: Aber an sich ist das schon ein relevantes Thema.

00:24:37: Ja auf jeden Fall und ich habe auch gehört, dass unser Körper ja eigentlich kontinuierlich damit beschäftigt ist Krebszellen zu zerstören.

00:24:46: Da spielt natürlich das Immunsystem eine wichtige Rolle.

00:24:49: Und vielleicht können wir da mal reintauchen, was genau macht das Immunsystem und wie unterstützen wir es?

00:24:55: Wir haben's schon angesprochen.

00:24:56: Natürlich der gesunde Lebensstil.

00:24:57: Du hast das Milieu angesprochen!

00:24:59: Wir wollen uns möglichst anti-inflammatorisch halten, aber vielleicht können auch noch ein bisschen tiefer reingehen.

00:25:04: Absolut!

00:25:05: Ja, wenn wir uns hier gerade unterhalten, entstehen Krebszellen aus unserem Körper... Und das Immunsystem schafft es, aber zu detektieren.

00:25:13: Also quasi wenn eine Zelle plötzlich da Mutationen entstehen dann werden die eigentlich normalerweise vernichtet bevor sie Unheil anrichten können.

00:25:23: und dann gibt es eben so verschiedene Prozesse die der einen Seite diese DNA-Mutationen anheizen auf der anderen Seite aber auch unser Immunystem komprimitieren und auch so teilweise austricksen.

00:25:38: Das ist definitiv so ein großes Thema, so Silent Inflammation.

00:25:41: Also eine stille Entzündung.

00:25:44: Die beginnt oftmals im Darm, also dass man einen durchlässigten Darm hat oder ein schlechtes Darm Mikrobiom durch beispielsweise wieder die schlechte Ernährung viele protizierte Lebensmittel wenig ballaststoffreich vielleicht viel Antibiotika Therapien und so weiter dann kann es eben dazu kommen das die Darmbarriere geschädigt wird.

00:26:05: Leckigatt-Syndrom nennt sich das auch in der Funktion der Medizin.

00:26:08: Das heißt also, die Tide Junctions, die die Darmzellen zusammenhalten werden kaputt gegen kaputt.

00:26:15: Die kann man auch messen im Stuhl oder im Blut und dadurch kommen eben Patrogene

00:26:20: beispielsweise Lipopolysaccharide

00:26:23: von kramm negativen Bakterien.

00:26:24: Das sind so Bestandteile von klamm negativem Bakterium, die aber sehr eine starke Immunreaktion auslösen.

00:26:31: Aber auch zum Beispiel war es die schlechte Ernährung selber führt zu wisserem Fettgewebe.

00:26:37: Das ist auch so ein Entzündungstreiber, weil das wisserale Fettgewieber auch die Organe umfettet.

00:26:45: Die schütten pro-inflammatorische Selbotenstoffe aus, also Zytokine und Apokine wie zum Beispiel Leptinus, bekannte Apokinen, das ist zuständig für das Hungergefühl.

00:26:59: Da entsteht dann auf der einen Seite diese pro-inflamatorischen Entzindung Und eine Leptinresistenz und eine Insulin-Resistenz.

00:27:08: Also das sind so drei Punkte.

00:27:09: Die Leptineresistenz, die treibt diesen Zirklusivitiosus voran weil man sagen dann immer wieder Hunger hat und immer wieder ist, ist, geht wie Fettgewebe wird mehr.

00:27:20: Auf der anderen Seite hat man eben dann die steigende Insulinresistenzen, die Entzündung.

00:27:24: Die Entzindung ist oft mal subklinisch also sodass man den nicht messen kann im Blut.

00:27:30: Diese subklimische Entzünden für dazu... Eine klassische Entzündung, wenn man beispielsweise irgendwie eine Infektion hat.

00:27:39: Eine Haut, die geht immer so ein mit Kalor, Rubber, Dolor... Also Rötungen, Schwellen und Schmerzen.

00:27:46: aber diese subklinischen eben nicht.

00:27:48: Und am gewissen Punkt versucht das Immunsystem auch diese subklinische Entzung so ein bisschen runter zu regulieren.

00:27:56: Da kommen dann regulatorische T-Zellen Die bilden an wie so einer Art Wall auch um diese subclinische entzündungs Und das ist eigentlich perfekt dann, wenn daraus eine Tumorzelle entsteht.

00:28:07: Weil es ist wie so ein Schutzwall die dann auch verhindert dass die anderen zirkulierenden T-Zellen zum Beispiel die Teekiller Zellen die Tumorezelle entdecken und ausschalten.

00:28:22: Das ist so mal einen Punkt.

00:28:23: und die Insulinresistenz selber führt natürlich dazu, dass eben mehr Zucker im Blutkreislaufer bleibt.

00:28:33: für dazu, dass eben noch mehr Insulin ausgeschüttet wird und Insulinausschüttung geht auch immer einher mit IGF-I Insulin Growth Factor.

00:28:41: Das wirkt auch so wachstumstreibend und dann hast du ja also wachstrumsfördernd gleichzeitig als eine Immunkompromittierung und den Zirklusiviziosus, das man immer mehr ist, mehr ist mehr ist und da ist es eigentlich so eine Spirale die sich selbst verstärkt und immer schlimmer wird.

00:29:03: Ja, das ist schon interessant wie auch die Tumorzellen.

00:29:06: Die Immunzellen austricksen... Also es ist schon auch interessant muss man sagen.

00:29:13: Das

00:29:13: ist ja dann eigentlich auch noch mal ein guter Ansatzpunkt für die funktionelle Medizin.

00:29:16: also in der konventionellen Onkologie da haben wir jetzt über die Screenings gesprochen dass das ja eigentlich so ein typischer Ansatz Punkt ist.

00:29:23: und in der Funktionellmedizin schaut man sich solche Themen ja an Silent Inflammation oder die Darmgesundheit das guckt sich ja in Anführungszeichen eine normale Arzt ja selten an.

00:29:33: Also gehst zum Gastroenterologen vielleicht, aber trotzdem ist dieses Liegiger-Syndrom ja eher aus der funktionellen Medizinecke oder aus der Naturheilkunde bekannt.

00:29:41: Und es ist dann auch was, was du mit deinen Patienten machst?

00:29:44: Also gibt's dann sozusagen noch andere Tests abgesehen von diesen Screenings die du da empfehlen würdest um genau dieses Thema anzugehen?

00:29:54: Ja also wenn man auch das Geld in die Hand nimmt für die Laborkosten die teilweise nicht unerheblich sind kann extrem viel testen und messen.

00:30:04: Also ein großes Thema ist definitiv die Darmgesundheit, also auch in Kombinations-Autoimmunerkrankungen Kreuzreaktion mit Lebensmitteln durch die auch eben im Blutkreislauf kommen.

00:30:17: Wenn man gerade so Grunderkrankung hat, ist so eine Darmcheck eigentlich immer eine gute Idee.

00:30:24: Ja.

00:30:24: und dann bei Krebserkrankungen, wenn jetzt ein Patient zu mir kommt der hat es sehr vorbelastet mit Krebserkrankungen in der Familie.

00:30:33: Dann empfehle ich auch immer dass man auf die Giftungsprozesse schaut also Toxogat beispielsweise.

00:30:41: wo man eben schaut gibt's verschiedene Mutationen in Enzymen, die wichtig sind für Phase I oder Phase II Entgiftung.

00:30:51: Das heißt also funktioniert es vielleicht nicht so gut?

00:30:54: Man sagt dass sich da Zwischenstoffe an akkumulieren wenn man eben verschiedene Lebensstilefaktoren nicht beachtet, die dann eben dazu führen das man den Arschäden verursacht oder bekanntes Genis MTHR Vorsäure nicht aktivieren kann.

00:31:11: Das heißt, man hat einen chronischen Vorsäuremangel.

00:31:14: Das kann man ganz einfach supplementieren mit einer aktiven Form von Vorsäuren.

00:31:18: Ja das sind zum Beispiel so.

00:31:19: Tests, Immunsystemen kann man testen und man kann Nahrungsmittel- und Verträglichkeiten testen.

00:31:24: Für meinen Erfahrungen ist es so dass gerade wenn man was auch sehr umstritten ist die Immunglobulintestung, dass man testet gibt's da eine werden Antikörper produziert durch Kontakt von Nahrungsmitteln.

00:31:39: Und so mein Erfahrung ist, wenn man den Licki-Gutt behandelt und die Darmbarriere wieder aufbaut dann verschwinden eigentlich auch diese Kreuzreaktionen im Blut weil einfach diese Nahrungbestandteile nicht mehr in die Blutbahnen passieren und da eben diese Immunreaktion auslösen.

00:31:57: Das ist definitiv ein paar Tests, die man machen kann.

00:32:04: MTHFR beziehungsweise Fulsore angesprochen.

00:32:06: Also gehe ich auch davon aus, dass natürlich auch andere Nährstoffe wichtig sind und man kann sicher auch wieder viel Übernahungsergänzungsmittel machen.

00:32:14: Natürlich sagen wir auch in erster Linie sollte man auf die Ernährung schauen aber wie wir wissen bei den meisten Leuten reicht es nicht aus welche Nährstoffe wären denn hier generell besonders kritisch wenn es um Krebsprävention geht?

00:32:27: Also genau, die Schummärztin sagt keine Daten für Vitamine.

00:32:33: Man sollte sehr vorsichtig sein und im Wissenpunkt ist es auch, wenn man eine Krebserkrankung hat und dann, sag ich mal gerade durch diese onkologische Therapie geht, dann sollte man schon mit Vitamin aufpassen weil das sind oft auch Radikalfänger und man will ja durch Strahlentherapie oder Chemotherapie eben DNA-Schäden induzieren und man hat so ein bisschen Angst, dass man eben durch diese Radikalfänger Vitamine die Therapien, die wirksam Effektivität minder hat.

00:33:06: Aber danach kann man auf jeden Fall anfangen wieder aufzubauen.

00:33:09: es gibt Daten für eine Strahlentherapie für Zink und Silen beispielsweise.

00:33:13: Ich würde gerade in der Krebserkrankung eigentlich nie blind supplementieren ich würde immer messen.

00:33:17: Aber es ist einfach so, dass viele Patienten in den Nährstoffen mangel rutschen.

00:33:21: Einfach durch Vermünder der als... Also viele können nicht mehr richtig essen weil sie einfach natürlich die Übelkeit haben.

00:33:28: Der Appetit ist eingeschränkt Viele Sachen können sie auch gar nicht mehr essen war es einfach schwierig zu schlucken.

00:33:33: Dementsprechend macht das definitiv Sinn auch zum Essen.

00:33:37: Und so eine Prävention gibt's einfach ein paar Sachen die man auf jeden Fall sich für sehr für sinnvolle Halte.

00:33:45: Das ist Basics, jeder sollte mal ein Vitamin D-Status bestimmen.

00:33:49: in Deutschland weil du alle rutschen eigentlich in den Mangel so in den ganzen Wintermonaten von Oktober bis März da steht die Sonne so tief.

00:33:58: das kann man nicht überprüfen.

00:34:00: wenn der eigene Schatten länger ist als man selbst dann weiß man eigentlich dass nicht genug UVB Strahlung durch quasi die Atmosphäre kommt und man die Vitamin D Produktionen der Haut anregt an so vielen Nahrungsmitteln und Fisch, der auch teilweise schwer belastet ist.

00:34:17: Das kann man gar nicht essen, dass man auf den Vitamin D-Spiegel kommt.

00:34:24: Und dann ist eben wie gesagt reichend Spiegel also unter Referenzbereich nicht optimaler Spiege.

00:34:31: Da werde ich immer so hundert Nanomol pro Milliliter anvisieren, das man so da knapp drüber kommt.

00:34:38: Das sind gute Faustformen Und viele schaffen das eben mit den tausend Einheiten halt nicht.

00:34:44: Die müssen dann halb mal für drei Monate, dreitausende Einheiten nehmen oder mehr und ja... Das hatte ich für extrem wichtig weil es transkribiert über zweitausend Gene also ist ein Hormon und hat sehr starke immunmodulatorische Effekte und gerade bei Krebs gute Daten dass die Gesamtkrebsmortalität um dreißig bis vierzig Prozent gesenkt werden kann.

00:35:08: Ich habe sogar bis sechzig Prozent ... durch eine optimale Vitamin D-Versorgung.

00:35:13: Und das ist schon so krass, weil halt so viele eben nicht diese Spiegel erreichen.

00:35:16: von hundert Nanomol oder wenn man selber

00:35:18: einen

00:35:18: Gramm pro Milliliter sind es glaube ich vierzig bis sechzig die Zielbereiche, die in der Regel empfohlen werden.

00:35:22: und ja es ist sehr günstig und dann kommt da schon sehr weit

00:35:25: Ja total.

00:35:26: also ich habe auch zwei tausend Einheiten genommen über Jahre... ...und dann hab' ich mal gemessen aber auch bei knapp sechszig.

00:35:32: Und da, wie gesagt ist es jetzt nicht schlecht.

00:35:34: Aber gerade in der funktionellen Medizin sieht man immer diese hundert Nanomolenschwelle an und das sollte man auf jeden Fall einmal messen weil dieses Blinde supplementieren ist ja nicht so gut.

00:35:49: Und dann kann man auch mal einen Omega-III Index bestimmen, Omega-II-Fettsäuren, entwickelt sich auch immer bessere Evidenz... EPA, DHA.

00:35:57: Je nachdem welchen Schwerpunkt man legt... ...DHA besser so für Brain Health.

00:36:02: Da gibt es eben gute Daten für ADHS... ...EPA eher für so kardiovaskuläre Herzkreislauferkrankungen.

00:36:09: Ungefähr so zwei Gramm.

00:36:11: Das wirkt eigentlich auch schon ziemlich antinzündlich.

00:36:14: Ein von meinen Basics und dann Coenzyme QC'n.

00:36:19: Das wird auch immer mehr in die Leitlinien eingehen glaube ich also auch in die Schulmedizin.

00:36:23: Da ist es einfach auch super spannend, was man da machen kann.

00:36:27: Also mit der Kontringesundheit ist das so ein bisschen... Da gehen wir zu die Mitokontring-Gesundtheit.

00:36:32: Ich glaube, dass sind so ein paar Supplements, die man an einer funktionellen Medizin eigentlich ganz gut mit guten Gewissen nehmen kann.

00:36:39: Magnesium und Biskuitzine hat zum Schlafverbesserung.

00:36:43: Ja.

00:36:43: Selena du hast ja auch schon genannt während der Therapie wahrscheinlich auch präventiv sinnvoll weil wir in dem Selenemangelgebiet leben.

00:36:49: Die meisten sich auch unterversorgt sind.

00:36:51: also Da gibt es glaube ich einige Basics, auf die man generell achten sollte.

00:36:55: So Wunderkrebs als auch für die allgemeine Gesundheit, da macht man denke ich nichts falsch wenn man hier und da mal ein Test macht.

00:37:01: Also genau, dann würde ich das auch testen lassen weil du kannst dich jetzt mit Selene überdosieren.

00:37:05: Das habe ich ja schon ein paar Mal gehabt bei Patienten dass sie Selene Levels to the moon hatten irgendwie weil dachten okay viel hilft viel.

00:37:12: Und da kann man zum Beispiel auch so eine Brasilien-Nut essen, so eine Paranoz.

00:37:18: Genau, die hat eigentlich auch schon recht viele Selen.

00:37:20: Ja wir

00:37:21: haben jetzt gerade vor ein paar Folgen, also jetzt zum Zeitpunkt der Aufnahme war ein paar folgen.

00:37:26: vorher ein Selen Forscher da und er hat auch erzählt dass die Paranöse tatsächlich nicht... optimal sind, weil man da nicht weiß.

00:37:35: Manche haben sehr viel Selen, andere haben sehr wenig Selen.

00:37:38: Es kommt immer darauf an wo sie wachsen und deshalb wenn man jetzt eine Hand voll Nüsse ist kannst du dich entweder extrem überdosieren oder kannst halt trotzdem mit zu wenig davon laufen.

00:37:46: also er hat im Fall tatsächlich einen Supplement als Basic Unterstützung mit hundert Mikrogramm macht noch jedenfalls nichts falsch.

00:37:53: das ist so nah drüben seleniert.

00:37:55: aber mit Theonien dass es eigentlich egal hat sagt er Aber ja, ich glaube das haben viele noch nicht auf dem Schirm.

00:38:00: Obwohl es noch wirklich so essentiell ist auch für unsere Entgiftung.

00:38:03: Total!

00:38:04: Du hattest die Entgifthung schon angesprochen.

00:38:06: da würde ich dann direkt mal ins Thema Toxinbelastungen, Katzinogenereinsteigen und das hört man ja auch wie gesagt habe ich anfangs schon erwähnt.

00:38:14: Man hört oft, dass es krebserregend... Wie gefährlich sind denn solche Stoffe, die wir im Alltag antreffen?

00:38:21: Und welche sind das denn?

00:38:23: Ja du bist ein guter... Sehr gute Frage, das ist auch einer von den Root Courses, die man so modifizieren kann.

00:38:29: Also Noxen und das habe ich ja schon vorhin gesagt, so glaube ich, also zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent der Krebserkrankungen kann man auf Umweltfaktoren zurück führen.

00:38:40: Und ja da sind natürlich so Persistentorgane, Particles, so ein Thema wie beispielsweise PFAS, Ewigkeit Chemikalien Aber auch Passivrauch, Luftverschmutzung und Feinstaubbelastung.

00:39:00: Und dann muss man sich halt fragen wie kann man sagen dieses Exposition reduzieren?

00:39:05: Und dann kann man sich einfach mal fragen also bewusst was führe ich auf mein... Also einfach mal so.

00:39:13: Frage zur Reflexion Was führe Ich in meinen Körper ein?

00:39:18: Und was trei ich einfach am Körper auf?

00:39:21: Weil nämlich auch viele Hygieneprodukte enthalten endocrine, endocrinwirkosame Stoffel.

00:39:28: Desruptoren wie bis für NolA, die sind hormonewirksam oder Titaniumdioxid, das jetzt verboten wurde.

00:39:36: für die Lebensmittelindustrie war früher auch auf Kaugumis ein Zahnpasta überall drin.

00:39:41: Genau.

00:39:41: und jetzt aber für Supplements für Medikamente und so weiter.

00:39:48: Es ist nach wie vor noch erlaubt, auch für Kosmetikprodukte ist fast überall drin muss man sagen.

00:39:53: Und vor allem bei Schminkprodukten.

00:39:58: Wasser ist definitiv also Trinkwasser.

00:40:01: Das ist ein Riesenthema wo man eine chronische Exposition massiv reduzieren kann.

00:40:09: Das finde ich immer interessant weil man sagt ja immer das ist das best kontrollierte Lebensmittel Aber man kontrolliert halt irgendwie zweihundert Stoffe, Bakterien und Zehntausend nicht.

00:40:22: Und vieles kriegt es dort auch in diesem Klärsystem nicht raus.

00:40:25: Ich hatte auch unter den Patienten der... Der war nicht auf der ganze Zeitlichen Schiene, aber er hat ein Unternehmen wo er die Wasserrohre austauscht in den kompletten Berlin-Prandtburger Region.

00:40:37: Und der filte seit zwanzig Jahren sein Wasser weil er einfach sieht was für einen Zustand diese Rohre sind und er sagt okay was eine Klärlage gemessen wird ist es endlich dann durch den Hahn kommt.

00:40:48: Und abgesehen davon, dass da eben diese ganzen Spurenreste von Medikamenten und Antibibipille sind.

00:40:54: Ich bin ja auch in diesen ganzen Abwässern das Verweiblichungen von Amphibien und Fischen ist definitiv ein Thema.

00:41:02: Dann PFAS-Riesenthema, können wir gerne darüber sprechen, liebe ich dieses Thema.

00:41:07: Pefflorierte Acrylsubstanzen... denke ich, ist ein Thema wo wir wirklich einen Augenmerk drauf haben müssen weil es die nächsten Generationen definitiv beschäftigen wird.

00:41:20: Und ja es gibt jetzt so Hoffnungsschimmer dass man die mit Algen vielleicht zersetzen könnte.

00:41:26: aber also bei diesen perflorierten Accusubstanzen sind eben langkettige Kohlenstoffatome aneinander gecaptet, die von so Fluoratomen umgeben sind Und das ist eine Gruppe von über zehntausend verschiedenen Stoffen.

00:41:45: Die haben alle eine sehr positive Eigenschaft, nämlich dass die wassabweisend sind, schmutzabweisende, fettabweisenden, hitzebeständig... Also

00:41:55: findest du sie in so beschichteten Pfannen?

00:41:57: In Sportklamotten

00:41:59: und so?

00:41:59: Genau, so Gore-Tex ist nichts anderes als PFAS!

00:42:02: Und genau Teflon fahren ... Auch ein Blösschaum, weil das natürlich Feuer erstickt.

00:42:10: Deswegen sind auch alle Flughäfen eigentlich die Boden versorgt mit PFAS.

00:42:15: Gibt es eine PFAS-Landkarte?

00:42:18: Kann man mal aufrufen und gucken wie die Region gemessen wurde, die PFAS Belastung.

00:42:24: Und eigentlich alle Militärflughefen

00:42:26: usw.,

00:42:27: die Böden sind komplett versorgt Manche Regionen auch landwirtschaftliche Ackerflächen, weil man da als Bodenverbesserer Papierabfall aus der Papierenustrie.

00:42:40: Das durfte nicht mehr quasi entlagert werden auf der Sonderdiponie und dann hat man das verkauft.

00:42:46: Also es war eigentlich für einen Hersteller von Düngermaterial.

00:42:53: bekommen und hat dafür Geld kassiert, und hat dann daraus einfach Dünge hergestellt.

00:42:59: Und kostenlos den Landwirten ausgeteilt als Bodenverbesserer.

00:43:03: Das sind teilweise ganze Ackerflächen irgendwie versorgt mit diesem PFAS.

00:43:07: Das Problem ist also die haben gute Eigenschaften für verschiedene Produkte auch Berufsschutzkleidung oder auch ein Stens wird es immer noch... Also die Beschichtungen in Herzgranz wenn du das Stens einlegst Aber auch z.B.

00:43:24: Wegwerfprodukte, wie im To-go oder diese Kaffeebächer... Das ist schon so ein toter Fisch immer drauf!

00:43:33: Ist ja.

00:43:33: aber das Problem wenn du dann halt gerade in solchen Produkten hast die dann auch noch heiß befüllt werden?

00:43:39: Auch irgendwelche Superwaren und dann kommt es ja noch eher raus.

00:43:43: Ja, man liebt viele Produkte noch rein also fettige Produkte ist vielleicht auch noch raus lösen.

00:43:48: Und das Problem ist auf der einen Seite dann, dass die Sachen in der Umwelt bleiben dafür immer.

00:43:55: Deswegen sind es auch viele Sushi-Orte oder Sushiressorten komplett versäucht mit PFAS weil das Skiwachs auch PFOA haltig war.

00:44:04: und dann hast du die Leute, die es auch noch aufgebügelt haben diese Dämpfe also hochgiftige Dämfe dabei und gleichzeitig den Abrieb natürlich, der dann beim Tauen dann die ganzen Gewässern überall reingeht.

00:44:16: Also hast du so schöne Berglandschaften, die auch mit dem PFAS versorgen sind.

00:44:19: Das wird halt nicht abgebaut in der Natur und auch nicht bei uns Menschen.

00:44:24: Das heißt also das PFAS zirkuliert in unserem Körper... Ein Teil wird ausgeschieden über den Darm, aber ein Teil kommt dann auch in die Blutbahn.

00:44:36: Heftet sich dann ein Albumin an Proteinen und zirkuliert dann geht dann über die Niere.

00:44:41: Da wird es ab da was von dem Albummin abgespalten.

00:44:45: Geht dann durch den Nieren, er wird dann wieder rückresurbiert von der Niere und so hast du einen Kreislauf wo das im Körper bleibt.

00:44:51: Und das ist eben assoziiert mit vielen Erkrankungen.

00:44:54: Also auf der einen Seite Stoffwechselstörungen, Triglyceride gehen hoch, Cholesterinämie also Cholisterin steigt an, Stoffe schilddrüßende Erkrankungen, Hypotheriose bekommens den Schilddrößen unter Funktionen und Krebserkrankungen ja?

00:45:08: Also Eistockkrebs, Routengrebs, Mundhöhenkarzinom wird diskutiert, Prostatakarzinomen, Mama-Karcinoma, Brustkrebs All das, viele wurden sehr gut untersucht nach diesem Vorfall.

00:45:21: Ich weiß nicht, hast du den Film Dark Waters gesehen von Netflix?

00:45:24: Also, da ist echt gut mit Margraf verlohnt.

00:45:27: Der rollt so ein bisschen auf eine warme Begebenheit nämlich diesen Dupont-Skandal die diese PFOA für Fluo-Octane Säure.

00:45:37: Das ist auch eine Untergruppe, die inzwischen verboten wurde.

00:45:41: Die haben ihr eben massiv entsorgt.

00:45:42: In Virginia glaube ich war das und die ganze Stadt ist eigentlich krank geworden.

00:45:47: Und so ein Pharma, die ganzen Tiere haben einen Rinderwahnsinn entwickelt.

00:45:54: und sind auch teilweise gestorben an verschiedenen Krebserkrankungen.

00:45:56: Und deshalb hat er diesen Anwalt dran getreten, der zu dem Angenommen hat dieses ganze Ding aufgedeckt das es halt eben fruchtschädigend ist.

00:46:03: Die hatten schon lange Forschung dazu geführt.

00:46:05: die wussten schon in den fünftiger, sechziger Jahren dass es fruchtschädignd ist, dass es hormonschädigen ist, das es krebserregend ist usw.

00:46:14: Wir haben es ja trotzdem weiter in die Teflonpfannen verbaut.

00:46:17: Es geht halt um diesen Vorfall, wie er das aufwiegelt.

00:46:22: Das ist auf jeden Fall ein sehr cooler Film und ich mag auch einen Erquote aus dem Film.

00:46:29: der sagt nämlich Mark Ruffalo kann es nicht genau wiedergeben aber er sagt die Politik und die Wirtschaft, die schützt uns nicht.

00:46:38: Die achten da nicht darauf sondern wir müssen das tun.

00:46:41: also wir müssen auf uns aufpassen.

00:46:43: Das finde ich eine ganz gute Message, dass man einfach so ein Bewusstsein entwickelt.

00:46:47: Nur weil irgendwas existiert und es ist nicht gleich sicher.

00:46:52: Man sei jetzt nicht irgendwie in so einer Panik verfallen oder in so ne Schizophrenie, das überall... ...das Unheil lauert.

00:47:00: aber es hat auch irgendwie ein gutes Selbstwirksamkeitsgefühl und bestärkendes Gefühl wenn man meint okay hey!

00:47:07: Ich kaufe mir jetzt einen Unkehr aus Mosa Anlage Da gibt's für zwei Hundert Euro bei Amazon, die echt gut sind teilweise.

00:47:14: Und filter eben diese ganzen Stoffe raus und...

00:47:18: Ja das ist gut, dass du das sagst, es wäre jetzt nämlich auch meine Frage gewesen was können wir denn jetzt aktiv tun?

00:47:22: Also ich mein Umkehr aus Mose Wasserfilter generell ist denke ich eine

00:47:25: gute Idee,

00:47:26: das kam jetzt raus.

00:47:27: Wir haben jetzt auch schon einige Produkte genannt und wo diese, diese Chemikalien zumindest die PFAS zu finden sind.

00:47:34: Ich glaube ein anderes Thema ist auch Mikroplastik, was viele ja auch schon mal gehört haben.

00:47:38: Da ist jetzt auch vor ein paar Tagen gerade eine Netflix-Doco rausgekommen und ich habe sie selber noch nicht gesehen.

00:47:43: Die heißt Plastic Detox und die ist mit Dr.

00:47:46: Shayna Swann und die hab' ich in verschiedenen Podcasts schon gehört.

00:47:49: also ich glaube die Docus bestimmt auch sehr gut und da spricht sich auch darüber wie Mikro Plastik die Fertilität beeinflusst.

00:47:55: Ich glaub', die haben eine Studie an sechs Paaren durchgeführt und halt geschaut wie die Belastungen waren und haben dann eben einen Plastikt detox gemacht.

00:48:03: Ich weiß nicht, wie es ausgeht.

00:48:04: Aber ich glaube das hat sich dann stark auf die Fertilität ausgewirkt und das ist wahrscheinlich auch noch mal eine ganz gute Anlaufquelle für Leute wenn's darum geht... Wie reduziere ich denn die Toxinbelastung abgesehen von den offensichtlichen Sachen?

00:48:16: Wie Passivrauchen vermeiden, Rauchvermeiden, Vapen vermeiden?

00:48:20: also es gibt viele Toxinkwellen und wie du schon sagst sich bewusst zu werden wo die lauern macht denke ich schon einen großen Unterschied.

00:48:30: Und ein Thema noch zum Wasserfilter, da würde ich auf jeden Fall dann nicht so'n Auftischwasser, also so'nen klassischer Kartuschenfiltern nehmen weil der filtert eigentlich nur bisschen Kalk und kaum die schweren Metalle, falls welche in der Rohrleitung verbaut sind ... vielleicht mit einem gruskopisch kleinen Teile wie PFAS.

00:48:51: Also umkehrosmose Moment, den man unter der Spüle direkt verbaut ist

00:48:54: wahrscheinlich nicht?

00:48:54: Ja es gibt aber auch Auftische umkehrOSMOSE Anlagen.

00:48:57: die sind nicht so hohe habe ich auch.

00:48:58: Ich hab' auch nur so weil wenn eine Küche nicht genug Platz ist also das gibt's auch und... ...die preislich ist diese Filterkartuschen halt nach ein halbes Jahr bis ein Jahr und preislig ist sozusagen null so im Spiel im Vergleich zu klassischer Filter-Kartushen.

00:49:17: Und wie gesagt, das Filter teilt wirklich die Sachen raus und die anderen verkeimen auch schnell.

00:49:21: Also diese Plastik-Kartuschenfilter, die verkämen extrem schnell.

00:49:25: Ja, das ist auf jeden Fall auf meiner Liste was ich mir noch anschaffen möchte in den Umkehrosmosefiltern.

00:49:30: Der stimmlostes Gesetz!

00:49:32: Ich mein, du trinkst ja dir ganz jeden Tag halt recht viel Wasser und also entweder du bestellst ja irgendwie die Wasserkästen oder ... ja, die Umkehr Osmosanlage.

00:49:41: Das definitiv... Da kannst du schon echt viel machen und dann vielleicht ein Luftfilter noch oder so ein bisschen, gerade wo du wohnst.

00:49:48: Wenn die Luft gut ist und du lebst auf dem Land, wobei Land auch mal problematisch wird mit Landwirtschaft wenn einem viel beackert wird und gesprüht aber an sich ja wenn man jetzt irgendwie in Neukölln eine Herrmannstraße wohnt oder so dann ist glaube ich auch so einen Luftfilter nicht schlecht für zu Hause.

00:50:07: Wie können wir denn jetzt?

00:50:08: also ich meine man kann nicht allen Giften ausweichen Wir sind ständig umgeben davon Du hattest vorhin auch schon den Entgiftungsprozess im Körper angesprochen, Phase eins, Phase zwei und das manche Schadstoffe wieder aufgenommen werden.

00:50:22: Wie können wir das unterbrechen?

00:50:23: Wie können da den Körper noch unterstützen?

00:50:26: Da gibt es ganz viel!

00:50:27: Also da kommen natürlich jetzt Ernährung auf der einen Seite, da gibt's eigentlich ganz gute Daten für Zulvorwahrfahren haltige Lebensmittel wie z.B.

00:50:37: Prokoli, Kreuzblütler... Prokulier übrigens dann, wenn man den schneidet, am besten also vierzehn Minuten liegen lassen.

00:50:45: Damit sie diese enzimatische Aktivität des Luftfahrerfahren quasi freisetzt und dann am besten ruhe oder nur ganz kurz dünnsten.

00:50:56: Da kann man echt einen guten Salat auch machen ehrlicherweise ganz richtig klein klein machen und dann einfach so liegen lassen.

00:51:02: Und dann einfach einen Salat rein, roh super lecker!

00:51:05: Die Bioaktivität von Sulphorafan wird auch durch Senf erhöht.

00:51:08: Ja genau.

00:51:08: Wenn man ein bisschen Senf drüber macht, dann hat er da so richtiges Power Food.

00:51:11: Genau

00:51:12: das ist eine schweifelhaltige Verbindung.

00:51:16: Ansonsten gibt es viele Sachen auch Chlorella, bindet Schwermetall im Darm beispielsweise.

00:51:22: Man kann sich auch überlegen dass man so Presslinge sich verwendet wenn man eine hohe Belastung hat An sich und dann natürlich halt bei Fisch drauf achten, dass man da weniger die Fische konsumiert, die am Ende der Nahrungskette stehen.

00:51:39: Wie zum Beispiel jetzt Schwertfisch oder Tunfisch-Heil.

00:51:44: Die sind voll mit Kwecksilber.

00:51:47: Da kriegt man immer eine Daily Dose auf.

00:51:50: Also wenn man jeden Tag die Tunfischtose öffnet nach dem Fitnessstudio oder so das ist auf jeden Fall...

00:51:57: Klassisch.

00:51:57: zum einen den Fisch und die Belastung aus der Dose.

00:51:59: Ja, genau!

00:52:00: Die sind nämlich

00:52:01: bis für Null A ausgeklassert.

00:52:03: also das ist auch so ein Punkt dass man eigentlich alle Dosen generell meiden sollte.

00:52:10: und generell über die Glasvariante.

00:52:14: Zum Beispiel Tomate ist eigentlich das beste Beispiel, weil so gerade passierte Tomaten oder Stückchen Tomaten ... Es hat einen recht niedrigen pH-Wert der Tomatensaft.

00:52:25: Also es sauer und er löst eben dieses ganze Bisphenol A aus dieser innen Beschichtung.

00:52:32: Ja, wie gesagt das ist hormonell wirksam.

00:52:35: Das ist ja genauso wie mit zu getränken.

00:52:37: also jetzt ein Bier in der Dose oder eine Cola da hast du auch die Säure drin und dann hast du noch den großen Druck in dieser Dose.

00:52:44: Also das ist wahrscheinlich genau so.

00:52:46: wenn es dann auch noch in der Sonne steht am Ende dann hast Du ein Problem.

00:52:49: Ja generell diese ganzen Sodaprodukte muss man generell meiden.

00:52:54: Das ist auch so ein Zeichen, wie weit man sich von der Evolution entfernt hat.

00:52:58: Weil wenn man in die Steinzeit blickt... ...in einen Neandertaler, der hätte zweieinhalb Meter Zuckerrohr essen müssen,... ...um auf den Zuckergehalt von einem Liter Cola oder Fanta irgendwie zu kommen.

00:53:12: Das würde ich einfach generell rauskappen.

00:53:13: Also wenn es irgendwie geht reduzieren und dann komplett weg.

00:53:17: Auch nicht mit Aspartam oder irgendwelchen Süßungsmitteln.

00:53:23: die auch in Mausmodellen höherem Dosierung toxische Wirkungen haben.

00:53:29: Ich möchte noch mal auf das Thema metabolische Gesundheit zurückkommen, man zwar hört man ja im Kontext von Krebs auch von verschiedenen Ernährungsformen also zum Beispiel ketogene Ernährung, Fasten, Basisch ernähren.

00:53:44: was ist da deine Einschätzung von?

00:53:47: wie siehst du?

00:53:48: Ist es sinnvoll sollte man das machen?

00:53:49: soll man das präventiv machen oder wenn schon ein Problem besteht?

00:53:54: Ja, das ist auch eine gute Frage.

00:53:58: Fangen wir erstmal mal mit der basischen Ernährung.

00:54:03: Die Fuß so ein bisschen auf dem Warburgmechanismus.

00:54:06: Das ist aus den letzten zwanzig zurück.

00:54:08: Da hat man eben gesehen, dass eben Krebszellen... den Zucker nicht so viel über die Atmungskette mit der Kontriner einführen, sondern eher fermentieren.

00:54:19: Und dadurch entsteht viel Laktat und das bildet eine saure Umgebung um den Tumor.

00:54:24: Den TumOR übrigens auch abgrenzt vom Immunsystem.

00:54:27: Das ist das Immunystem, den ich dedikieren kann.

00:54:29: Und daher kommt die Idee, okay, Krebszellen mögen keinen basischen Zustand deswegen ernebt man sich basisch.

00:54:38: Das ist eigentlich ein ziemlicher Mythos, muss man sagen.

00:54:40: Weil der Körper hat so ein gutes Säure-Basenpufferungssystem, dass er jegliche Abweichung nicht direkt auskalibriert.

00:54:51: D.h.,

00:54:51: also davon es eher abzuraten, wenn auch vielleicht viele von diesen basischen Lebensmitteln nicht schlecht sind... Also auch dieses

00:54:59: basische Wasser, was tendenziell dann sehr teuer ist glaube ich?

00:55:02: Ist das auch eher Sinn...?

00:55:04: Also

00:55:05: ich halte jetzt nicht zu viel davon, weil der Körper das eigentlich direkt ausgleicht.

00:55:11: Und auch erst mal ist er in den sehr sauren Magen eintritt und da erstmal der pH-Wett so reduziert wird.

00:55:19: Zur Ketogendiat, dass sozusagen in der Krebstherapie gibt es einen Wett auch abgeraten muss man sagen, weil viele Studien waren negativ.

00:55:29: also das heißt also man ernährt sich sehr fettreich So ungefähr siebzig Prozent Fette und dreißig, zwanzig Prozent oder weniger eher so unter die fünfzehn Prozent Proteine.

00:55:41: Da muss man aufpassen für nicht so viele Proteine was uns ab bei den M-Tor Pathway aktiviert und der ist auch wieder.

00:55:47: oder Proteine können aufgespalten mit Zucker und dann eben Kohlenhydrate reduziert man massiv also auf unter zehn Prozent.

00:55:56: Die meisten Studien waren eigentlich negativ.

00:55:59: Ich muss sagen, dass die Compliance, also die Adherenz, das man durchzieht sehr schwierig war weil es natürlich sehr aufwendig ist, das durchzuziehen.

00:56:11: Man muss auch immer tracken.

00:56:14: Also man sagt nicht so ein eigenes Regime machen sondern gibt's Maskeräte wie man Blutzucker misst, Hydroxybutyrat misst das Weil ansonsten Ein bisschen random.

00:56:28: Also du weißt dann eigentlich gar

00:56:29: nicht,

00:56:30: ob du da drin

00:56:31: bist in dem Fenster?

00:56:33: Ja und wie gesagt ist halt auch echt ein Thema dass man Therapie massiv abnimmt und gerade so Karrexie oder Sarkopenis also der Verlust von Muskelgewebe während der Krebserkrankung.

00:56:47: Das geht eben einher mit einer steigenden Sterblichkeitswahrscheinlichkeit, weil die Patienten dann einfach die Therapien nicht mehr durchziehen können und dann kann man einen Zykluschemo nicht geben.

00:56:56: oder ja das ganze Immunsystem wird noch weiter unterdrückt.

00:57:00: also man geht sowieso schon von den Notfallzustand des Körpers, der rutscht noch weiter ab metabolisch.

00:57:06: aber Fasten ist sehr interessant, muss man sagen.

00:57:10: Vor allem die Fasting-Mimicking-Diet von Walter Longo ist sehr spannend wo man sagen fast einen Zustand nachahmt weil auch für Krebspatienten das auch hart durchzuziehen ist.

00:57:22: so eine Suppenkur.

00:57:24: und was man da macht ist sozusagen man trägt den Körper aus indem man nur ganz wenig Kalorien zu führt.

00:57:31: am ersten Tag sind es irgendwie tausend einhundert Kilokalorien.

00:57:34: Das ist zum Beispiel so ein Smoothie-Morning, so einen kleinen mit Avocado und Spinat.

00:57:38: Und dann mittags den Salat mit bisschen Beluga-Linsen und abends nochmal so ein kleines Snack.

00:57:45: Ab dem zweiten, dritten oder vierten fünften Tag geht man dann runter auf siebenundfünfzig Kilo Kalorien.

00:57:51: Also noch weniger, das wird eine kleine Suppe.

00:57:55: Genau, genau Proteinarm!

00:58:01: Die Idee dahinter ist der Körper... geht sozusagen in so eine Art Staff Mode, Schlafmodus.

00:58:07: Die Zellen teilen sich, die gesunden zellen Teilen sich nicht mehr.

00:58:10: Tumorzellen teilt sich weiter und dadurch wenn man dann am dritten oder vierten Tag die Chemotherapie gibt, dann wirkt sie halt besonders effektiv auf die Krebszellen während die gesunde Zellen sich schützen können weil sie einfach nicht so empfänglich sind, weil sie halt nicht mehr gerade als Zellteilungsphase bis ich befinde.

00:58:28: Und gleichzeitig hast du Autophagie-Prozesse und da gab es auch eine Studie von Walter Longo, der zeigen konnte.

00:58:33: Das ist biologische Alter um zweieinhalb Jahre singt wenn man drei Zyklien also drei Monate von dieser Fasting Mimicking Diode durchzieht.

00:58:41: Also drei Monate lang komplett diese Diode?

00:58:43: Nee

00:58:44: immer fünf Tage!

00:58:44: Ach so okay.

00:58:45: Fünf Tage?

00:58:46: Nein das wär hart.

00:58:47: Dann ist er auch sehr schlank.

00:58:52: Ich bin wieder bei Nullal im Krafttraining.

00:58:56: Das ist ganz interessant auf jeden Fall.

00:58:57: Da gibt es auch immer bessere Daten, also diese ganzen Autophagieprozesse.

00:59:01: aber auch da muss man sagen das müsste man schon dann auch ärztlich mit betreuen weil gesagt so diese onkologischen Patienten sind sehr komplex also... Aber da gibt's sehr viele naturallkundliche Kliniken die sowas anbieten.

00:59:15: Ja und wenn wir uns an den Krebsstoff wechseln denkt da kommen mir auch die Mitochondrien.

00:59:21: Welche Rolle spielen die denn da?

00:59:23: Und

00:59:24: können wir unsere gesunden Mitochondrien unterstützen?

00:59:27: oder

00:59:28: wie geht man daran?

00:59:29: Ja, das ist ein super spannendes Thema.

00:59:30: Da gibt es nämlich auch eine Nature-Studie, die dieses letztes Jahr erschienen im Januar glaube ich und der hat gezeigt dass die Tumor Zellen klauen sich die Mito-Kontren von den T-Zellen, von den Abwehrzellen also total abgefahren saugen über so Nanotubes, klauen die sich die gesunden Metokontrien aus den T-Zellen und schieben dann, weil oftmals entsteht eben diese Mutationen in Krebszellen.

01:00:02: Oftmals beginnt es mit kaputten Metokondrieren.

01:00:05: Und diese kaputte Metokonterien, denen nicht mehr richtig funktionieren, werden dann abgeschoben über diesen Nanotubs in die T-Celle.

01:00:12: Das heißt, die T Zelle erhält diese nicht funktionalen MetokONtrionen.

01:00:18: Die haben auch noch so ein Protein, außen auf der Hülle drauf.

01:00:22: USP-Dreißig heißt das und das verhindert dass die T-Zelle diese Metocontrin wieder los wird.

01:00:29: Das heißt also diese Mythophagie, dass sie selber wieder verdaut werden, aufgefressen werden.

01:00:34: Es wird verhindern durch dieses Protein und es induziert so einen Stress in der Zelle, dass die verbliebenen gesunden Metoconstrieren in eine T-Zelle kaputt gehen.

01:00:43: Das heißt am Ende hat sie nun noch diese kaputten Mitochontren.

01:00:47: Und der Professor Jörg Bergmann, den ich gut kenne, sagt immer so quasi das ist ein molekulare Einbruch und die Krebszelle klaut im Polizeiauto den Treibstoff.

01:01:01: Und das finde ich ganz interessant.

01:01:04: Und Mito-Contren sind sowieso ganz interessant!

01:01:07: Also dass die ATP produzieren, regulieren die Apoptose aus dem programmierten Zeltod.

01:01:12: Die können auch wandern.

01:01:13: also sie können quasi austreten und auch von Zelle-Zelle wandern.

01:01:17: Das hat man jetzt auch festgestellt.

01:01:19: das ist langsam bewegen.

01:01:20: Es gibt so ganz lustige Videos was man machen kann um die zu stärken.

01:01:24: Also auf der einen Seite viele Antibiotika Curses schwächten die Mitochondrien da gibt es diese Enzymbiontentheorie.

01:01:33: D.h.,

01:01:33: dass die Mitokontrieren irgendwann mal Mikroorganismen die eine endosymbiose eingegangen sind mit der Zelle.

01:01:41: Dementsprechend sind sie eben rezeptiv und empfindlich auf Antibiotika-Therapien.

01:01:47: Das heißt also, ja, Mitochondrien kann man stärken.

01:01:51: Auf jeden Fall wieder durch die gesunde Ernährung natürlich Bewegungen.

01:01:54: Ja das ist also Kraftsporttraining.

01:01:57: Das induziert sehr viele Mito-Kondrieren.

01:01:59: Also macht es dann Sinn, die Mito Chondrien zu stärken wenn die Krebszellen, die dann klauen können?

01:02:03: Oder stellen wir die dann sozusagen für den Krebs?

01:02:06: Nee, nee, nee.

01:02:07: Ich glaube so kann man das nicht sagen.

01:02:09: Aber wir sind auch eine Krebsprävention ja noch.

01:02:15: Definitiv!

01:02:16: Es gibt auch ganz gute... Also es ist sehr interessant Coenzyme QC'n, definitiv superinteressant für die Mitte-Kontrieren.

01:02:22: Spermidin ist auch sehr interessant, wobei also ein Weizenkheim beispielsweise auch drin und dann gibt's ganz viele andere NRD Plus.

01:02:37: Also das ist dann auch was, was man präventiv gut machen kann.

01:02:40: auf die meteorale Gesundheit achten?

01:02:42: Ja definitiv.

01:02:44: Also ich glaube ja wenn man Bewegung, Sport, Krafttraining und dann wie gesagt wenn man noch einen Top dann noch etwas machen will mit Supplements auch wenn die Evidenzlage da sehr unklar ist noch...

01:03:01: Okay, also abgesehen von den typischen onkologischen Screenings gibt es tatsächlich viel was wir selbst in der Hand haben.

01:03:07: Du hast anfangs schon gesagt Wir haben sehr viel selbst in die Hand.

01:03:11: Trotzdem ist es denke ich wichtig zu sagen Selbst wenn man alles in Anführungszeichen richtig macht Was wahrscheinlich keiner schafft weil wie gesagt das sind überall auch Schadstoffe um uns rum.

01:03:19: Jeder hat mal Stress Es kann jeden treffen Auch wenn man gefühlt alles richtig macht.

01:03:24: Also man hat nicht Die volle Kontrolle.

01:03:26: Dennoch gibt es viel was we machen können und Das zeigt's auch Viele von uns sind eben schon überbelastet und es gibt viele Hebel, an denen wir allen noch drehen schrauben können.

01:03:37: Auf jeden Fall auch wenn man eine Krebserkrankung bekommen hat und danach die Nebenwirkungen zu mindern oder sagen das System des Milieux wieder so zu verbessern dass auch eine Rezidiefahrscheinlichkeit geringer wird.

01:03:50: also da kann man sehr viel machen.

01:03:51: und da gibt's zum Beispiel auch in der Studie die jetzt auf der Astero vorgestellt wurde Das war Bewegungstherapie nach Darmkrebs.

01:04:01: Und die hatten einen Personal Coach, die Patienten und wurden auch fünf Jahre lang gefollowert.

01:04:07: Ich glaube für zwei Jahre hatten sie diese Intervention, dass sie halt eben regelmäßig Bewegungs-Training bekommen haben.

01:04:15: Man konnte verschiedene Sachen machen.

01:04:16: Die gucken immer auf diese Equalenz Stundenzahl.

01:04:20: Das hat ziemlich abgefahren weil das Ergebnis war eine Risikoreduktion von, glaub ich, vierzig Prozent und damit hat er, oder vierzig bis sechzig Prozent sogar, dass der Krebs hierher kommt.

01:04:31: Und hatte damals eine Effektstärke wie eine attuante Chemotherapie.

01:04:35: Das wurde so ganz zu viel sahen dann sofort gezeigt diese Folien das war sozusagen einer gleichen Effekt Stärke wie Karbo Platin und ein anderes Chemotherapieragent nur durch Bewegung.

01:04:46: also ich glaube Bewegungen ist definitiv ein guter Hebel

01:04:51: bei eurer Arbeit, bei Holistic geht ihr da auch so ran.

01:04:54: Also macht ihr schon viel von diesen Lebensstil-Themen und natürlich bestimmt wahrscheinlich viele Tests weil ihr diesen funktionellen Ansatz habt richtig?

01:05:02: Ja ganz genau.

01:05:03: also wir greifen auf eine Matrix wo eben diese ganzen Rout-Courses und dem holistischen Fragebogen erarbeitet werden.

01:05:12: Dazu gehört noch, da haben wir uns nicht gesprochen, Beziehungen, also Relationship, Stress habe ich viel Stress bin ich sehr sympathikus, also aktiviere ich meine Stresssysteme.

01:05:24: gibt es auch sehr spannende Sachen.

01:05:26: du was Adrenalin Stressmechanismus im Körper macht, vielleicht kann ich dazu noch kurz was sagen.

01:05:34: Zum Beispiel gibt es Studien pro Panolol, so ein unselektiver Beta-Blocker und der blockt sozusagen... Es gibt ja selektive Beta-blocker die wirken nur auf die Rezeptoren im Herzen.

01:05:46: das heißt also die blocken nur Adrenalin, Adrenaline raus, Kategoramine nehmen hier ein Gebild unter Stress und verhindern dass sie senkten die Herzfrequenz.

01:05:55: dann gibt's eben unselective.

01:05:56: Die wirken beispielsweise auch im Gehirn Und da gibt es super spannende Studien, sowohl präklinisch dass die auch an Gefäßwachstumsfaktoren gehemmt werden aber auch so Entzündungsmediatoren und Interleukine auch reduziert werden.

01:06:15: Da gab's auch eine Studie mit Kutanenmelanomen signifikanten Überlebensvorteil von vierzig bis sechzig Prozent im Vergleich zur Kontrollgruppe nur durch eben, also ich glaube von Relapse Rate von sechszig Prozent auf fünfzehn Prozent runter.

01:06:33: Also schon recht eindrücklich und da finde ich auch zum Beispiel ein Vargosnerve Stimulator interessant dass man diesen Vargos stimuliert oder generell Stress reduziert durch Meditationen, durch Sorgen Waldbahnen, dass man irgendwie ... Natur ist.

01:06:53: Was einmal

01:06:54: gut.

01:06:54: Atemübungen.

01:06:55: Genau, kannst du supergute Vagostimulieren und Briefwork.

01:07:01: Dieses

01:07:02: Gerät was du meinst?

01:07:04: Das ist also ein Device.

01:07:05: in einem Gerät das man ins Ohr macht.

01:07:09: Das so zyklisch gibt es einen ganz leichten Stromimpuls und der aktiviert den Wachstimulator.

01:07:17: Wir wollen auch eine Studie jetzt aufsetzen mit dem TVNS-Hersteller, weil ich das sehr so ein großes Potenzial gerade bei Krebspatienten die Immuntherapie bekommen, weil die ImmUN Therapie wirkt natürlich besser wenn du ein aktiveres Immunsystem hast oder moduliertes Immunsystem.

01:07:41: Diese Punkte gucken wir uns alle an.

01:07:44: Dann leben es die Faktoren natürlich, Noxen...

01:07:48: Was kommen ja nicht nur Leute zu euch bei Holistik?

01:07:54: Wir sind vor allem telemedizinisch in der Schweiz und das Problem ist so bei der Telemedizinis, dass du ... sehr komplexe Erkrankungen eigentlich nicht telemedizistisch betreuen darf.

01:08:06: Da muss es eigentlich das physischen, physische Kontakt.

01:08:09: zum Beispiel bei Krebserkrankungen ist das so.

01:08:12: Dementsprechend werden wir uns auf diese Kernthemen Gewichtsmanagement Frauengesundheit und Darm-Gesundheit fixiert weil das einfach große Themen sind die in der Schulmedizin teilweise nicht wirklich vollständig und grandzeitlich abgedeckt und behandelt werden.

01:08:30: Also oftmals sind die durch die Diagnostizie mit Kulonos, also Darmespiegelungen, und sind sozusagen als gesund aber haben eben diese Krone schon beschweren.

01:08:40: Und ja, da kann es halt sehr viel machen.

01:08:42: und dann hast du schon sagen... zwei Bestandteile, die auch in der Krebsprävention wichtig sind wie Likigad behandelt oder eben eine Strogendominanz, die ja auch im Zusammenhang steht mit Brustkrebs.

01:08:56: Oder Gewichtsmanagement ganz klar und auch unterstützend wenn man ein Peptiterapie macht mit GPI-Analoga kann man es auch sehr gut unterstützen.

01:09:08: Okay wir haben jetzt viele Themen abgedeckt.

01:09:12: ich denke kam hoffentlich raus, dass man schon viel machen kann.

01:09:18: Gibt es sonst noch was, was du unseren zu rein mitgeben möchtest?

01:09:22: Einerseits in Sachen Prävention aber auch vielleicht denen die selber betroffen sind oder jemanden kennen der oder die betroffen ist, was man machen kann wo man sich für weitere Informationen hinwenden kann oder ausprobieren kann das vielleicht in der Schulmedizin in der Regel nicht so empfohlen wird

01:09:39: Ja absolut, also auf jeden Fall nicht den Kopf in den Sand stecken.

01:09:43: Das ist glaube ich ein wichtiges Thema Selbstwirksamkeit.

01:09:46: Ich glaube das ist ganz zentral dass man auch das Gefühl hat man kann was verändern und ja dann schauen welche Angebote gibt es vielleicht auch heimatnah gibt's irgendwie ... eine Arzt, der auch so ein bisschen die integrative medizinische Seite abdeckt.

01:10:05: Komplementär Medizin oder auch mal ein guter Heilpraktiker.

01:10:09: und ja da natürlich sind wir natürlich da.

01:10:15: Und ich bin auch noch in der Inchelottenburg in der Terra Praxis.

01:10:22: Ja das sind so Sachen, die man machen kann.

01:10:24: Wir verlinken natürlich auch Ballistik und wenn du irgendwie Social Media hast, ich weiß nicht ob du da irgendwie Informationen trägst...

01:10:31: Genau, bis jetzt noch nicht so sehr.

01:10:32: Aber es ist jetzt geplant auf jeden Fall.

01:10:35: Okay!

01:10:37: Super Julian, vielen Dank für all die Infos und

01:10:40: ein gutes

01:10:41: Gespräch.

01:10:42: Danke schön.

01:10:42: Ja, fand ich auch.

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