#197 Mentale Gesundheit beginnt im Kopf. Mit Karin Kuschik

Shownotes

Mentale Gesundheit beginnt nicht erst in der Krise – sondern in den Sätzen, die du jeden Tag zu dir selbst sagst.

In dieser Folge von HEALTHWISE spricht Nils Behrens mit Bestsellerautorin, Coach und Kommunikationsexpertin Karin Kuschik über Selbstführung, mentale Stabilität und die Kraft guter Sprache.

Warum machen uns Sätze wie „Ich muss“, „typisch ich“ oder „Das konnte ich noch nie“ unnötig klein? Wie können wir mit kleinen sprachlichen Veränderungen Stress reduzieren, Grenzen setzen und uns selbst wieder mehr Handlungsspielraum geben?

Karin Kuschik zeigt, warum mentale Gesundheit oft mit einem Perspektivwechsel beginnt – und warum wir nicht jede Aufregung, jede Bewertung und jedes Gedankenkarussell einfach mitmachen müssen.

Was dich in dieser Folge erwartet:

🧠 Warum mentale Gesundheit stark mit Selbstführung zu tun hat. 💬 Wie Sprache unsere Wahrnehmung, unseren Stresslevel und unser Verhalten beeinflusst. 🔥 Warum „Ich war schon immer so“ eine der bequemsten Lügen ist. 🖐️ Wie die 5-Finger-Übung helfen kann, den Tag mental zu klären. 🚧 Welche Sätze sofort helfen können, gesunde Grenzen zu setzen. 🔄 Warum eine echte Routine oft mehr verändert als zehn perfekte Vorsätze. ✨ Weshalb du nicht immer sofort Lösungen liefern musst – manchmal reicht echtes Zuhören.

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Über Sunday Natural Sunday Natural entstand aus einer langjährigen Leidenschaft und Forschung in den Bereichen Gesundheit, Heilung und Selbstentfaltung. Der Mangel an natürlichen, qualitativ hochwertigen Produkten auf dem Markt war die ursprüngliche Motivation für die Gründung von Sunday Natural im Jahr 2013. Seitdem verfolgt die Berliner Premium Nutrition Brand konsequent ihr Leitmotiv - Produkte herzustellen, die den Vorbildern der Natur folgen, absolut rein und frei von jeglichen Zusatzstoffen sind und sich mit der höchstmöglichen Qualität auszeichnen. Sunday Natural ist heute einer der renommiertesten deutschen Qualitätshersteller, mit eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Berlin.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Na die größte Lüge für mich ist auf jeden Fall, ich war schon immer so.

00:00:04: Das konnte ich noch nie und da drehe ich ja durch innerlich weil ich denke Boah stell dir doch mal vor wir hätten das von null bis sechs Jahren gesagt alle keiner könnte laufen niemand könnte essen jeder würde immer noch mit der Pfanne Mama des Breichen eingeflößt kriegen Wir würden uns immer noch den Joghurtlöffel ins Auge rammen.

00:00:26: Es wäre ja irre, wenn wir diese Haltung als Kind gehabt hätten... Da haben wir jeden Tag über sich dreißig, fünfzig, hundertdreißig Sachen gelernt.

00:00:33: Ja wie geht stehen?

00:00:34: Wie geht

00:00:34: gucken?!

00:00:35: Wie geht Kühlschrank aufmachen und so!

00:00:37: Wie geht Schnürsenkel binden?

00:00:39: das war dann schon die große Kunst mit fünf oder so.

00:00:42: also wenn wir dieser Haltung gehabt hätten, dann wären wir alle wirklicher Steinzeit geblieben.

00:00:47: Herzlich willkommen zu Healthwise, dem Gesundheitspodcast präsentiert von Sunday Natural.

00:00:52: Ich bin Dietz Behrens und in diesem Podcast erkunden wir gemeinsam was es bedeutet gesund zu sein.

00:00:57: Wir tauchen einen Themen wie Medizin Bewegung Ernährungen und emotionale Gesundheit Immer mit einem Beisenblick auf das was uns wirklich gut tut.

00:01:07: Wir leben in einer Zeit, in der körperliche Gesundheit oft im Fokus steht – während mentale Gesundheit noch immer unterschätzt wird.

00:01:13: Dabei entscheidet genau sie darüber wie wir mit Stressbeziehung und uns selbst umgehen.

00:01:18: Wer gesund leben will muss lernen sich selbst zu führen nicht perfekt aber bewusst.

00:01:23: Karin Kuschik ist Bestsellautor im Coach und Experte für Selbstführungen und Kommunikation.

00:01:28: Mit ihren One-Minute Messages erreicht sie hunderttausende Menschen und bringt komplexe psychologische Themen auf den Punkt.

00:01:35: aktuell Buch zeigt sie, wie kleine Denkimpulse große Veränderungen im Alltag auslösen können.

00:01:39: Besonders in Bezug auf mentale Stabilität und Lebensqualität!

00:01:43: Und deswegen freue ich mich besonders auf dieses Gespräch und sage herzlich willkommen Karin Kuschik.

00:01:47: Hallo Nils das war aber schön.

00:01:50: Ja Karin, du ich freue mich wirklich wahnsinnig auf das Gespräch.

00:01:53: Ich habe mich mit deinem Werk zumindest zum Teil sehr intensiv jetzt also bei den beiden letzten Büchern sehr intensiver auseinandergesetzt und habe jetzt auch große Lust bekommen auch noch auf den Rest deiner bisherigen Schaffenswerk.

00:02:07: aber ich möchte nicht zu viel vorwegnemen und sage meine erste Frage geht immer um einen Sonntag und deswegen frage ich dich wie gesund war denn dein letzter Sonntakt vor allem aus mentaler Sicht?

00:02:17: Der war der Hammer.

00:02:18: Das waren Psychosontag, denn ich hatte Samstagsabend eine Sendung gehabt die ausgefallen ist live.

00:02:25: vor siebenhundert Leuten durfte ich sagen ja schade wir packen da mal wieder ein weil die Technik versagt hat und da sind dann ganz viele psychothemen hochgepoppt.

00:02:35: was sich auch immer erlaube weil ich will immer einen Bonbon finden in komischen Situation möchte immer wissen Wofür war es gut für mich?

00:02:42: Und da habe ich gleich drei Antworten gefunden.

00:02:44: Deswegen war das sehr tränendreich und sehr befreiend.

00:02:48: Ach, das ist ja interessant!

00:02:50: Das wissen meine Stammhörerinnen auch schon.

00:02:53: Das ist eine meiner Stammaussagen, dass ich immer sage everything happens for a reason.

00:02:56: Also alles hat irgendeinen Sinn.

00:02:59: Ja und zwar einen guten.

00:03:01: Ja genau und deswegen denke ich auch genau darüber immer sehr häufig nach, wofür es jetzt gut war weil es ja erstmal etwas Negatives wahrgenommenes ist und ein Rückschlag bedeutet hat.

00:03:11: Und trotz allem nehme ich das seltenst so wahr.

00:03:14: Ich auch überhaupt nicht!

00:03:15: Weil ich lerne auch was daraus.

00:03:17: Allein die Art und Weise wie man dann da redet.

00:03:20: Man kann ja hektisch werden verrückt werden sich durchdrehen lassen von der Situation zu verrehen bleiben keine Ahnung Vorbild sein ungewollt ja viele Situationen.

00:03:31: und bei mir war es zum Beispiel so, dass ich dann gemerkt habe, retrospectiv.

00:03:35: Ich hab ja keine Sekunde in eineinhalb Stunden durchdrehen an mich gedacht immer nur an die anderen.

00:03:42: Wie kommt das jetzt bei denen an?

00:03:43: Jetzt haben sie sich extra frei genommen.

00:03:44: was kann ich den schenken?

00:03:45: wie kann ich einen Ausgleich machen?

00:03:48: Was brauchen die jetzt von mir?

00:03:49: und so?

00:03:50: und da bin ich denn verrückt.

00:03:53: Ich bin hier Expertin für Selbstführung.

00:03:55: Hallo, das bezieht mich ja irgendwie auch mit ein und deswegen war es richtig toll!

00:04:01: Und die Leute hatten einen Psychoworkshop weil die halt gesagt haben ach man muss gar nicht durchdrehen nur weil die Technik streikt.

00:04:07: Das ist ja interessant.

00:04:08: Das habe ich nämlich dann als DMs bekommen auf Instagram.

00:04:12: Es ist wirklich so schön.

00:04:14: was mir am meisten aufgefallen in deinen Büchern ist wie sehr du durch Sprache sag' ich mal sowas uns unsere Psyche beeinflusst oder auch, ich sag mal eine andere Art von Wahrheitenschaft.

00:04:27: Also dass ihr teilweise wirklich einfach eine bestimmte Formulierung oder ne neue Formulierungen dazu führt das es ja teilweise so einer kompletten Umkehrung führt.

00:04:36: und das finde ich ist eigentlich das was am meisten Freude an deinen Büchern macht.

00:04:40: und das ist das weil ich finde Sprache gute Sprache ist ja auch etwas was... wie man auch sehr auszeichnet.

00:04:47: Ja,

00:04:47: total weil du kommst ja auch ganz schnell weiter.

00:04:49: für mich ist das tollste an meinen Büchern.

00:04:51: wenn ich es jetzt nicht zufälligerweise geschrieben hätte und trotzdem gelesen hätte würde ich mich ja auch sehr freuen.

00:04:56: Ich würde mich freuen über die Schnelligkeit über die Abkürzung dass da nicht rum theoretisiert wird sondern man das mal ganz schnell hört und versteht auch ach den Satz kann ich mal sagen dann sagt man denen halt beim Bäcker in der Kasse oder so Und dann hast Du sofort den Effekt und dann merkst Du ach so das geht wirklich Und das finde ich halt so toll, diese Umsetzungsstärke und das find' ich bei allen Menschen teuer auch bei dir.

00:05:21: Ich finde vielen Dank!

00:05:22: Ich finde das was für mich eines meiner persönlichen Highlights ist.

00:05:26: Witzigerweise hat das erste Mal dass ich mit dir und deiner Person in Kontakt bekommen war über meine Tochter die sich interessanterweise für unseren letzten gemeinsamen Urlaub deinen Fünfzig-Fragen-Muche kauft hat.

00:05:37: Die haben mir das Thema gute Besserung erzählt.

00:05:39: also es heißt also wenn sich eben halt jemand Irgendwie, ich sag jetzt mal über provozionale Aufreg zum Beispiel dann eben einfach gute Besserung zu wünschen.

00:05:47: Ich fand das ganz interessant.

00:05:49: Ich geb dir ein konkretes Beispiel.

00:05:50: Ich bin in Berlin sehr viel mit dem Fahrrad unterwegs und da gibt es ja doch schon so dass dann mal zu Situationen kommen wo Man vielleicht einen Fehler macht oder jemand anderes ein Fehler macht und sich dann andere Autofahrer so überproportional aufregen.

00:06:04: Ja, ja auch so Fußgänger oder sonst

00:06:06: was abarbeitet an der Situation total

00:06:09: total.

00:06:09: das finde ich interessant wenn man dann anfängt zurück zu pöbeln Und dann merkt man, wie man danach richtig so das Adrenalin nach oben geht und sich selbst auch nach dem Zurückpöbeln eigentlich fast immer auch schlecht fühlt.

00:06:24: Du bist geladen danach?

00:06:25: Richtig im wahrsten Sinne geladen!

00:06:27: Also man denkt eigentlich dass das Zurück pöbel in irgendeinem Gut tun würde, tut es aber nicht, sondern im Gegenteil.

00:06:32: Alle sagen mir, befreie dich doch mal, sei doch mal wütend, nee, dann zieht ja Wut an.

00:06:37: Ganz genau Ganz genau, und ich finde es so interessant.

00:06:39: Ich habe das seitdem aufgenommen, dass sich dann immer freundlich zurückruf für gute Besserung.

00:06:44: Und ähm... und ich merke, dass ich genau wie du's jetzt auch, dass man so lacht, dann eint drüber.

00:06:51: Ja!

00:06:51: Und dass ich dieses Thema, diese Aggression die man dadurch sozusagen sonst aufbaut nicht mehr habe sondern ich eher danach eine gute Laune habe.

00:07:00: Das heißt also, ich werde aggressiv angegangen und danach Bin ich besser drauf als vorher?

00:07:07: Ist schon ein Schutzschild quasi.

00:07:10: Du könntest dir quasi als Radfahrer hinten so auf dem Rücken schreien, wenn du wo vorbei fährst dann eine gute Wisserung.

00:07:18: Ja es ist ein Schutzschild und wenn du das nicht beim Radfahren machst sondern zu jemandem jetzt wirklich krasse ist ja immer wunderbar.

00:07:25: oder Lebensmittel an ist ja wunderbar.

00:07:28: Möglichkeit dafür Haben Sie nicht keine Karte.

00:07:31: geht, nicht andere Karte?

00:07:32: Weißt du so die Nummer, wo wir auch in Berlin.

00:07:35: Man wird ja schon ein bisschen geprügelt mit Worten auf Dass man dann sagt ist Freundlichkeit eine Option für sie?

00:07:42: Ist jetzt so meinte das was mir so einfällt.

00:07:44: na also

00:07:45: ich warf da sehr bitten ja ich auch.

00:07:47: und Dann wenn es dann auch nichts hilft meistens hilft es.

00:07:50: aber was dann kommt nämlich Ja Das ist ja nur weil die haben ja keine zweite kasse aufgemacht oder so.

00:07:55: Und wenn das gar nicht hilft, dann beim Abschied.

00:07:57: Ja danke, tschüss!

00:07:59: Ja gute Besserung.

00:08:00: Dann lässt du sogar noch was da und zwar nicht so ein pumpiges Gutebesserung, du blöde Kuh-Aushohungszeichen sondern so einen.

00:08:08: Hey dir geht's ja scheinbar schlecht und ich hab es gemerkt.

00:08:12: Sollte ich eigentlich nicht weil ich bin Kundin aber ich habe jetzt mal gemerkt und das ist mein Spiegel also es ist tatsächlich bei mir wohl gemeint

00:08:22: Ja, ja.

00:08:22: Das verstehe ich voll und ganz, was du mir entweienst.

00:08:26: Und so meine ich es aber auch als ich... Du benutzt ja mal in deinen Büchern eine Formulierung, dass du in einer apfelschorligen Art das sagst, sage ich mal.

00:08:33: Das mache ich jetzt vielleicht beim Fahrrad nicht mehr, weil sonst würde man nicht verstehen.

00:08:37: Aber trotz einem... Also ich rufe es eher freundlich zurück als dass sich das jetzt irgendwie aggressiv zurückfällt.

00:08:43: Ja ja so kann

00:08:44: das auch andere sein.

00:08:44: Das muss man füllen.

00:08:46: Aber lasst uns doch!

00:08:47: Vielleicht für alle die das gar nicht wissen was ist ein Apfel-Schorligatonfall?

00:08:51: damit meine ich so nebenbei als würde mal gerade... Ich nehme noch eine Apfel Schorle.

00:08:55: So vielleicht zur Erklärung für Leute die jetzt noch nie wäre Karin Hu weißt du?

00:09:00: Genau.

00:09:01: Gibt's ja auch.

00:09:03: Aber weil Sprache ja so viel Wahrheit schafft, wäre meine Frage bei dem Zusammenhang.

00:09:08: Was sind denn aus Deiner Sicht so typisch toxische Setze die wir zu uns selbst sagen ohne es zu merken vielleicht auch?

00:09:14: Na typisch ich zum Beispiel geht's ja schon los und typisch Ich ist ja selten gut gemeint sondern Tomatensauce und weißer Polier hätte ich wissen müssen.

00:09:22: So ne?

00:09:24: Ja nee konnte ich noch nie Komplimente annehmen.

00:09:26: Nee konnte ich nicht In so einem Tonfall, wo ich denke ja vielleicht willst du es heute dann mal lernen wie werden das?

00:09:32: Weil ist doch eigentlich ganz schön.

00:09:35: Also so Charaktereigenschaften oder Züge- oder Gewohnheiten eigentlich auch nur als in Stein gemeißelt... Die verkaufen wir uns als während des Steingemeißels.

00:09:47: so negative Affirmationes macht eigentlich keinen Sinn.

00:09:49: das Wort also negativer Aussagen über uns selbst

00:09:54: Ja und das ist ja ganz interessant.

00:09:56: Ich hatte mich in dem Zusammenhang gefragt, sind das dann auch teilweise so die Glaubenssätze, die wir sozusagen durch unser inneres Kind mitgeprägt haben?

00:10:04: Ja na klar.

00:10:05: Also wenn du zum Beispiel die Erfahrungen gemacht hast, du hast immer schräg gesungen oder du hast überhaupt mal gesungen im Chor und die Chorleiterin hat gesagt das klingt schräig.

00:10:13: geh du mal ganz hinten hin obwohl du vielleicht klein warst dann hast Du ja gelernt oh mein Gott es ist peinlich dass ich vorne stehe Scham Unangenehm am besten sehe ich gar nicht mehr Ich kann ja gar nichts singen.

00:10:24: Das haste dann vielleicht mal ganz schnell akzeptiert so Vielleicht stimmt das auch gar nicht.

00:10:28: Oder vielleicht was man dem tag so oder vielleicht hört sie auf halt.

00:10:31: Und wenn man das dann sein Leben lang rum schleppt dass man offenbar sich in die fünftigsten Geburtstag von irgendjemand sagt, nee ich habe noch nie mitgesungen.

00:10:39: Und das weiß man gar nicht weil man es ja überhaupt nie wieder überprüft hat.

00:10:43: Ob das überhaupt erstens je gestimmt hat und ob's heute auch noch stimmt?

00:10:48: Was würdest du sagen?

00:10:49: wie stark beeinflusst unser Wortfall denn unseren Stresslevel?

00:10:53: Ja absolut zu hundert Prozent!

00:10:55: Wortwahl und Ton beides, also Tonfall.

00:10:58: Und Wortwahr auf jeden Fall!

00:11:00: Also du kannst sie ja schon runter, Fake it till you make it, runterholen in dem wenn du hektisch bist du doppelt so langsam redest.

00:11:07: Also wie bei WhatsApp stellst Du halt auf Quatsch wie bei Audible stellst du auf Null Komma Sieben oder so?

00:11:14: Du hörst ja auch, wenn du sprichst und wenn du hörst ach guck mal ich kling ja gar nicht hektisch wirst du ja auch sofort ruhiger das ist ja klar das ist ein biofeedback des körpers.

00:11:25: Und na die wort weil ja sowieso also wenn du ein müsser bist bis zu ihr von morgens bis abends unterdruck.

00:11:32: denn so Guter Müsser, der redet so drei, vier, fünfhundert Mal benutzt er Müsse am Tag.

00:11:38: Ich muss jetzt noch zur Bank, ich muss auflegen und auf mein Handy gucken weil da ruft einer an.

00:11:42: Ich muß jetzt noch das.

00:11:43: Naja kannst du dir ja ungefähr vorstellen wie viel Adrenalin da im Körper ist?

00:11:47: Es gibt ganz tolle Untersuchungen was Modalwerben für eine Auswirkung haben auf unserem Blutzuckerspiegel, Blutfettwerte und Blutdruck.

00:11:57: Ja, ich finde es ganz interessant dieses Müssen so in meinen Lieblingsumformulierungen oder wie soll ich das sagen?

00:12:04: Also das beste Beispiel dafür finde ich immer so.

00:12:07: du ich musste dich jetzt leider abwürgen.

00:12:08: Oh Gott!

00:12:09: Das ist so doppelt.

00:12:12: Ich muss...

00:12:13: Und dann leider und leider auch noch.

00:12:16: Ja ich musste ich jetzt leider Abwürmen.

00:12:18: Ich höre dreimal.

00:12:18: Das ist das Schlimmste.

00:12:19: Ist

00:12:20: wirklich das

00:12:20: Schliimste aber für

00:12:22: beide gute

00:12:24: Ja, total.

00:12:25: Aber sowas richtig gute Alternative... im Sinne von ich, also wir müssen das Gespräch jetzt leider beenden.

00:12:32: Ist es auch irgendwie so?

00:12:33: Nein,

00:12:33: aber wieso ist doch liegt doch auf der Hand die Alternative.

00:12:35: und da sagst du einfach Ich möchte nicht, ich muss sondern jetzt selbst entschieden.

00:12:40: wenn man gesagt Selbstführung darum geht jemand der sich selbst führt er muss ja nicht weil muss ja immer Druck und Zwang voraus ist und ich bin das arme Opfer was leider muss aber eigentlich wollen würde.

00:12:49: Also die Alternatives zu müssen ist natürlich wollen oder möchten.

00:12:52: bleiben wir mal beim Möchten Und die Alternative zu leider ist immer lieber.

00:12:59: Ja und schon bist du bei, ich möchte jetzt lieber auflegen.

00:13:01: Du!

00:13:02: Ich merke grad, ich möcht jetzt lieber Auflegen.

00:13:04: Ich bin ja in fünf Minuten verabredet.

00:13:05: Halleluja!

00:13:06: Tschüss!

00:13:07: Ist ja was ganz anderes.

00:13:08: Findest du, das finde ich ganz interessant?

00:13:11: Ich bin mir nicht sicher ob ich derjenige zu dem, was gesagt wird wenn jemand sagt, ich möchte jetzt lieber auflegen klingt so ein bisschen so als ob man mit dem Gespräch verlauflich zufrieden ist.

00:13:18: Quatsch!

00:13:18: Wenn ich sage, ich möcht jetzt lieber euch merke gerade... ...ich find' hier immer so eine kleine Anmordschöne und ich sag', ich merke grade ich möche jetzt lieber auffliegen, ich darf los.

00:13:26: Ich hab mich völlig verschätzt in der Zeit.

00:13:27: Das ist ja alles mega selbstverantwortliche Sprache.

00:13:32: also wer sollte denn da jetzt sauer sein dass jemand Verantwortung für seinen Leben übernimmt auch noch so nett formuliert.

00:13:39: Also findest du?

00:13:41: Ja, es ist ein bisschen, weil ich finde diese Formulierung, ich möchte das lieber auflegen, klingt so ein bisschen als ob er etwas ausgelöst, also als ob es einen Auslöser in dem Gespräch dazu gab.

00:13:52: Ja, aber da bleibst du jetzt ja bei deiner Interpretation ohne mir zugehört zu haben.

00:13:55: Weil ich habe was ganz anderes angeboten nämlich ein Zeitdruck von außen dass jemand merkt und das ist ja in der Regel so wenn einer sagt Ich muss dich leider abwürgen dann hat er ja etwas vor.

00:14:07: damit weiß er ja ich müssen sieben Minuten hier oder im Call sein oder keine Ahnung beim Zahnarzt rein bevor der Termin verstreicht.

00:14:13: es hat ja einen Zeitdrucks Thema Und dieses Zeitdrukthema Das würde ich halt also ich hab's noch nie anders erlebt jedenfalls anders formulieren, dass ich sage.

00:14:22: Ich merke gerade, ich darf los!

00:14:24: Ich habe mich hier für dich verschätzt und ich möchte lieber

00:14:25: auflegen.".

00:14:27: Und dann kannst du ja auch noch eine Frage hinten dranbesennen bei fünfzig Fragen.

00:14:30: Kannst dir auch sagen, du wann passt es denn besser?

00:14:32: Darf ich dir nachher was drauf sprechen, wenn's bei mir besser passt?

00:14:35: Ich will das gerne noch vertiefen.

00:14:36: Kannste auch sagen.

00:14:37: Ja finde ich sehr gut.

00:14:39: Ich finde ja einer meiner... Passt vielleicht so ganz gut, weil man könnte sich ja auch darüber aufregen und du schreibst Aufregung ist freiwillig.

00:14:50: Beziehungsweise ich glaube wenn ich es richtig mitbekommen habe, ist es sogar so dass dein Buch im amerikanischen sogar so heißt Wer mich aufregt entscheide noch immer ich selbst.

00:15:00: Ja, I decide to push this my buttons.

00:15:02: haben wir das übersetzt?

00:15:02: finde ich großartig.

00:15:03: die Übersetzung Also im Fünfzig Setzerbuch heißt es wer mich ärgert bestimmt immer noch Ich genau

00:15:10: Genau.

00:15:10: aber trotzdem also diese Aussage Aufregen ist frei willig Das finde ich ja, das widerspricht ja wirklich dem Gefühl von sehr vielen Menschen.

00:15:18: Kannst du unseren HörerInnen vielleicht da ein kleines bisschen erläutern was du damit meinst?

00:15:24: Na genau das!

00:15:25: dass ja kein anderer in meinem Kopf wohnt außer mir, niemand andere als ich meine Gefühle bestimmt.

00:15:31: Ich bin ja nicht ausgeliefert meinen Gefühlen.

00:15:33: Ich habe ja Gott sei Dank ein Hörtchen mitzureden zum Beispiel indem ich merke das ich aufgeregen... also das müsste man mindestens hinkriegen, dass man das merkt dass man gerade schreit oder so oder dass man jetzt gerade hochkocht und der Solarplexus im Garten liegt mittlerweile oder das Kehlkopf, der Kälpferkopf sich zuzieht.

00:15:49: Das ist ja auch oft als fünfte Chakra so.

00:15:51: für Selbstausdruck geht er dann auch gleich zu.

00:15:53: deswegen sagt man ich habe ein Klose im Hals oder so.

00:15:55: Die ganzen psychosomatischen Themen haben ja einen sehr sprachlich verwurzelt die drücken sicher top aus, geht mir an den Nieren und ich hab die Nase voll und so... Und wenn du das halt merkst dass dir das an die Nieren geht oder die Naze voller sowas auch immer Dann kannst du ja dazwischen gehen und kannst sagen Moment mal kurz ... habe ich überhaupt Lust, mich aufzuregen.

00:16:15: Lohnt sich diese Aufregung?

00:16:17: Ist eine Frage aus dem Fünfzig-Frankenbuch.

00:16:19: Lohnt sich die Aufregungen?

00:16:21: Wenn dir Antwort gibt es selten aber gibt's ja ist.

00:16:23: lohnt sich jetzt für mich weil wie du vorhin gesagt hast beim Fahrradfahren... ...es jemand ist der findet er will jetzt Dampf ablassen.

00:16:30: mir reichts verdammter Hacke.

00:16:31: ich hau jetzt auf den Tisch.

00:16:33: Gibt´s ja so Leute die finden sie haben so einen Charakter und wird besser damit dann müssen Sie das halt machen.

00:16:40: Und wenn die Antwort ist, nein.

00:16:44: Die Aufregung lohnt sich ja überhaupt nicht und wer nachts um drei wach liegt bestimmt immer noch ich!

00:16:51: Dann gehst du halt dazwischen und sagst, ich entscheide jetzt.

00:16:54: Und das ist eine Entscheidung!

00:16:56: Ich entscheide ja jetzt, dass mir mein ... keine Ahnung, meine Seelenheil-, meine Seelnygene oder was auch immer... Mein Tag, ich mir selbst viel wichtiger bin als irgend ein Mensch den ich nie wieder sehen werde und der mir gerade in der Hotline mich daraus gekegelt hat oder ganz pampig war.

00:17:12: Kann man ja entscheiden?

00:17:14: Kann es ja wirklich entscheiden.

00:17:16: Wir wissen das nur nicht, wir denken das kann ich nicht entscheiden weil uns das hier auch niemand in der ersten Klasse beigebracht hat und der fünften unter dreizehn leider auch nicht.

00:17:24: Wir haben ja Menschsein nie geübt, wir dürfen das jetzt nachholen.

00:17:29: Ich finde es ganz interessant, ich hatte mal eine sehr schöne Situation.

00:17:31: Ich hatte ein gute Freundin von mir, der Herzgröße am Fuchschen dieser Stelle.

00:17:35: mit der bin ich mal von in Hamburg um die Alster gelaufen zu also zusammen zu Fuß gegangen so Und das dauerte dann insgesamt so eineinhalb Stunden Roundabout.

00:17:45: Sie hat mir im Vorwege erzählt, dass sie momentan gerade ihr alles ein bisschen zu viel ist und sowas alles.

00:17:50: Dann habe ich dieses Was noch Spiel in ihr gemacht.

00:17:55: Das erste Frage ist natürlich was beschäftigt dich dem Moment an am meisten?

00:17:58: Da haben sie mit Anders erzählt und damit haben wir mit ihr darüber gesprochen, wie lösen wird das?

00:18:02: Dann hat sie mir das dann alles so erzählt.

00:18:04: Und dann habe ich dann was noch, und dann kam er zum nächsten Thema.

00:18:06: Und da kann man wieder so zungen, was noch?

00:18:08: Und wieder zu dem nächsten Thema!

00:18:08: Und dann merken wir, dass nach einer Stunde die Themen, die Sie alle so beschäftigen immer trivialer wurden... ...und wir haben am Ende dann immer weiter besprochen haben, wie dieses Problem ist.

00:18:20: Mit der Trivialität, die dann irgendwie immer zum Namen... War es dann irgendwie so, dass sie auch selbst merkte?

00:18:28: Dass das hier alles gar nicht so große Probleme sind und dass wir eigentlich für alle eine Lösung finden.

00:18:32: Manchmal ist man vor diesem großen Berg von Themen aus ein kleines bisschen überfordert.

00:18:40: Weil wir die Themen ja so abkapseln von uns, ne?

00:18:45: Weil wir denken das ist ein Problem.

00:18:47: Aber das ist ja erstmal gar kein Problem sondern es ist eine Situation und jetzt kannst du entscheiden der sich diese Situation anguckt.

00:18:55: nehmen wir mal meine ausgefallene Sendung kann ich ja jetzt entscheiden ob ich dann noch acht Stunden drüber rede und sieben Freunde anrufe und jedem sagen, wie blöd alles war oder ob ich das loslasse.

00:19:07: Wer soll es denn sonst entscheiden?

00:19:09: Wir sind ja das einzige Tier was den Verstand so hat dass wir entscheiden können was wir damit machen wollen.

00:19:14: Also, und das machen wir uns oft nicht klar.

00:19:17: Deswegen bei dem All-Star-Walk and Talk war es halt so dass sie die Probleme also entschieden hat ohne zu wissen natürlich... ...dass das jetzt alles schon Probleme sind anstatt einfach erst mal als eine Situation zu sehen dann zu sagen okay nervte mich.

00:19:29: dann regte mich auf wenn ich traurig enttäuscht bin.

00:19:31: oder was ist eigentlich mein meine Zutat?

00:19:34: ja zu diesem Teig?

00:19:36: Was macht das Ding zu einer Zimtschnecke sozusagen oder zu irgendwas was man gar nicht reinbeißen will.

00:19:41: weißt du wie ich meine Wir vergessen einfach ganz oft.

00:19:45: Ach so, I have a say in

00:19:47: it.".

00:19:48: Heißt das auf... Gibt's ja auch auf Deutsch merke ich gerade.

00:19:50: Ich habe was zu sagen im eigenen Leben.

00:19:52: Ich hab ja etwas zu sagen und ich kann es ja auch anders bewerten oder zum Beispiel überhaupt nicht und schon hat die Kraft die Macht über meine Stimmung verloren.

00:20:04: Wie würdest du uns sagen unterscheiden dann?

00:20:06: Ich sag mal gesunde Emotionen weil Emotion sind ja persönlich schlecht und emotionales Oversenking.

00:20:13: Du hast ja schon erklärt, in der Frage.

00:20:16: Das eine ist eine Emotion und das andere ist ein Overthinking.

00:20:20: bei dem Over hast du ja schon die Antwort gegeben.

00:20:22: also wenn du dich im Kreis drehst und es ist ja dieses Gedankenkarussell was die Leute oft nicht einschlafen lässt oder wo sie gar nicht dir zuhören wenn du sprichst weil sie in ihrem Karussell da drinnen hängen und nur so aussehen als würden Sie zuhörn dann merkst aber an der Reaktion haben wir eigentlich gar nichts verstanden.

00:20:39: Das ist ja, weil du dich denken lässt.

00:20:42: Also die Frage ist denke ich oder werde ich gedacht?

00:20:46: Und wenn ich gedacht werde kann ich nicht bestimmen wie jetzt fängt es an dann hört's auf sondern ich hänge da drin seit zwei Wochen, seit zwei Stunden, seit zweiminuten keine Ahnung wie lange wäre.

00:20:55: Birkenbiel hat ja früher immer jemanden zitiert und gesagt Aufregung ab zwei Minuten ist freiwillig oder zehn Minuten und Ich finde das stimmt.

00:21:05: Und ich rede nicht von Schicksalsschlägen und traumatischen Flugzeugabstürzen, keine Ahnung und Vergewaltigung.

00:21:12: Das ist ja logisch!

00:21:14: Ich rede ja von dem toxischen daily live Stress den wir uns selbst machen.

00:21:21: Ja, ich finde da in dem Zusammenhang würde ich auf das Toxische gleich nochmal tiefer eingehen.

00:21:28: Ich habe aber nicht so trotzdem bevorgegessen, ich habe eine Übung mal von dir gehört und ich bin mir nicht sicher, zumindest weil ich sie in den Büchern jetzt bisher noch nicht gefunden hab, aber bestimmt ist die da auch irgendwo... Das ist diese Fünfingerübung!

00:21:39: Weil ich mag diese wahnsinnig gerne im Vergleich zu jeder oder viele Kindersjahr dass man also am Ende eines Tages fragen soll welche drei Dinge bin ich dankbar für sozusagen.

00:21:49: Und ich habe das meine Zeit lang gemacht und fand das dann irgendwie auf Dauer auch so ein bisschen.

00:21:53: ja, also gerade immer diese drei Dinge für

00:21:56: die Gedanken.

00:21:56: Meinst du ein bisschen Willepaller oder was meinst

00:21:58: du mit Ja?

00:21:59: Nee ich finde man kommt sehr viel immer auf die gleichen Sachen.

00:22:02: Also wenn man weiß nicht so was gerade wenn man drei braucht dann gibt es eben halt manchmal auch so Allgemeine Platzhalter, wie ich bin dankbar dafür, dass ich gesund bin.

00:22:12: Ich bin Dankbar für was du essen habt und ich bin Dankwürdig für den Job habe.

00:22:14: So jetzt mal übertrieben gesagt so.

00:22:16: Und ich fand diese diese fünf Fingerübung.

00:22:18: deswegen fand ich die so schöner weil sie ein bisschen komplexer ist und sie ja tatsächlich so etwas zu sich mal anmoderiert auch wenn man sie abends durchführt.

00:22:25: dazu führt das man so ein bisschen dieses Obersyncing eben halt nicht mit in die Nachten.

00:22:30: Und deswegen würde ich so wahnsinnig freuen, wenn du es einmal hier an dieser Stelle teilen könntest.

00:22:35: Ja

00:22:35: klar!

00:22:36: Da kann jeder jetzt mal seine favorisierte Hand nehmen – Ich nehme uns mal die rechte, aber das ist egal, es könnte auch die linke sein.

00:22:42: Jetzt können wir mal beim Zeigefinger, weil ich gerne mit dem schönen aufhöre, fangen wir mal den Zeigefinder an und mach's die Hand zur Faust sozusagen und streckst jetzt nur den Zeugefinger aus.

00:22:53: Was hat der Tag mir heute gezeigt?

00:22:56: Und bei meinem Chaos-Samstag zum Beispiel, da habe ich ja ganz viele Erkenntnisse gehabt.

00:23:03: Das war eigentlich schön!

00:23:04: Obwohl das Ereignis doof war.

00:23:05: und was hat mir der Tag heute gezeigt?

00:23:07: Dann machst du den Finger wieder zurück, dann nimmst du den Mittelfinger und streckst ihn aus, dann kann sich jeder denken, was das heißt... Was hat mich heute gestört, was hat mich genervt heute, was war richtig

00:23:17: doof?!

00:23:18: Dasselbe mit dem Ringfinger.

00:23:20: Da geht es ja oft um Beziehungen, da ist der Ehring dran oder Verlobungsring.

00:23:24: Aber es geht um alle Beziehung also auch die mit meinem Nachbarne oder meinem Vater meiner Mutter wem immer mit Kollegen.

00:23:30: was war heute in Beziehionen los?

00:23:33: Der kleine Finger... Was ist heute zu kurz gekommen?

00:23:36: Das ist übrigens bei Sevey diese kleine Fingergeschichte.

00:23:39: da habe ich immer das Gefühl also bei allen Fingern die du bisher genannt hast muss ich einen Augenblick nachdenken um eine Lösung zu finden.

00:23:46: bei was ist heute so kurz gekommen könnte ich noch ein paar mehr kleine Finger gebrauchen.

00:23:50: Und bei mir kommt meistens Sport oder Essen, also Körper.

00:23:56: Das ist schade und das ist natürlich auch gut weil wenn du das Zehen mal hintereinander machst... Also wie gesagt, wenn ich es dreimal hintereinandermache dann weiß ich ja schon okay wer morgen früh in einer halben Stunde vorher auf der Matte sitzt?

00:24:07: Und dann mache ich eben doch meine Morgenübung wieder eine halbe Stunde und so.

00:24:11: Das ist halt auch toll, ohne dass du dir das aufschreiben musst.

00:24:14: Ohne dass du dich so rügen musst selbst und ja ich müsste mal wieder an so... Du kriegst es halt mit!

00:24:19: Und das ist sowieso ein Handlungsauftrag, ohne daß man das direkt macht finde ich ganz schön.

00:24:23: Also was kam heute zu kurz?

00:24:25: Und dann natürlich wenn die Hand zur Faust ist und der Daumen hoch geht, was war heute Spitze?

00:24:30: Und du kannst auch damit anfangen.

00:24:32: Was ist Spitze, was hat mir das Leben gezeigt, was haben wir gestunken, was waren Beziehungen los, was kam zu

00:24:36: kurz?!

00:24:40: Ich finde es total schön, weil es eben eine viel facettenreichere Reflektion des Tages gibt als nur dieses Dreidinge-Defilamentan.

00:24:48: Du warst dankbar ist.

00:24:49: und vor allem was ich mag ist durch den Mittelfinger dass man auch ganz kurz gerade auf wenn man diese Übungen mit jemand anderen zusammen macht das ist einfach total schön.

00:24:57: wenn man sowas am endes abends auch mit jemand anderem

00:24:59: zusammenspricht Mit Kindern zum Beispiel ist das auch total toll

00:25:03: Total toll.

00:25:04: Und dass man dadurch, wenn man einmal über diesen, ich sage jetzt mal ganz ehrlich Fack ab in zweites Fall drüber widet.

00:25:11: Dann ist der auch so raus und dann ist er auch so ein bisschen verdaut.

00:25:14: Deswegen finde ich das ganz schön weil man auch damit zu weg ist.

00:25:18: Ja total, man klärt es.

00:25:19: Es ist so ein kleines Klärwerk am Abend.

00:25:21: So eine kleine Detox-Übung.

00:25:23: Du klärst dich so denn meint wird geklärt.

00:25:25: Alles darf mal gesagt werden für alles ist Platz nicht mehr dankbar und so.

00:25:29: nee das ist ja total singulär.

00:25:31: was soll das?

00:25:33: dankbar, ja es ist gut sich das in Erinnerung zu rufen.

00:25:36: Aber wenn du gerade auf der Intensivstation liegst naja ist vielleicht die Übung besser?

00:25:41: Ich würde auf den einen Punkt gerne nochmal eingehen wo du sagst okay man soll sich eigentlich nicht länger aufregen.

00:25:47: ich bin jetzt gar nicht mal beim Thema Aufregen aber viele Stressoren kommen ja aus Beziehungen.

00:25:51: so das sind Beziehung mit dem Job beziehung einer Familie bzw in der Partnerschaft Und ich finde, wenn es da eben hat Konflikte gibt oder wenn es vielleicht auch jemanden nicht gut geht.

00:26:04: Das heißt also, wenn's den Partner nicht gutgeht und dann in der Familie nicht gutgeht das sind ja für mich schon Dinge die einem schon auch sehr stark belasten und wo ich persönlich merke dass ist so etwas was mich am längsten beschäftigt.

00:26:18: Also entweder eben hat konflikte oder eben hat insbesondere auch wenn es Menschen nicht gutgibt dass das etwas ist, was ich mit den größten Schwierigkeiten habe abzulegen.

00:26:27: Und vorhin hab' ich dich so kennengelernt bei deiner Freundin um dem Alzerspaziergang... ...dass du dann immer sehr gerne schnell in Lösungen gehst, ne?

00:26:35: So zielorientiert bist oder?

00:26:37: Voll!

00:26:37: Ja

00:26:38: und manchmal ist das halt total schlecht für denjenigen der das sage ich jetzt mal Problem hat weil viele wollen einfach nur gehört werden.

00:26:48: Die wollen das jetzt mal sagen, die wollen jetzt mal kurz jammern oder mal sagen wie furchtbar sich das anfühlt.

00:26:54: und wenn dann einer sagt das verstehe ich.

00:26:57: Ja es kann nicht gut verstehen Das ist oft so eine Bombe an Energie.

00:27:05: Das glaubt man ja gar nicht.

00:27:06: Es wird so unterschätzt mal zu sagen Ich versteh

00:27:08: dich

00:27:09: Anstatt, ja dann kannst du doch das machen, das und das.

00:27:12: Dann ist doch mal anders und mach mal eine Diät und keine Ahnung.

00:27:15: oder dann nimmst du jetzt halt Kupfer oder ich weiß nicht wie man dem lösen könnte?

00:27:19: Oder dann sagst du deinem Chef das, das, kauf dir mal ein Spruch von Karin

00:27:22: Kuschig.".

00:27:23: Ja, das ist alles total gut!

00:27:24: Ich bin ja selbst massiv lösungsorientiert.

00:27:27: Das ist ja klar, sonst könnte ich das auch gar nicht schreiben wenn ich fünf, zwanzi Jahre kotze.

00:27:31: aber manchmal habe ich gelernt oder oft hab' ich gelernt dass es reicht zu sagen verstehe kann ich gut verstehen Ich höre dich.

00:27:39: Weil wer schreit zum Beispiel, der, der nicht gehört wird?

00:27:42: Logisch!

00:27:43: Du würdest nur schreien wenn du auf dem Parat bist und du hast vorhin gesagt Apfelschorle bringt dir da nichts.

00:27:48: Du musst schrein weil die Distanz groß ist.

00:27:51: Und immer wenn die Distance groß ist also wenn eine andere weit weg ist Na dann musst du schreinen weil na also denkt er hört mich ja gar nich.

00:28:01: Ja, verstehe ich was du meinst.

00:28:03: Also ich würde das auch hundertprozentigere schreiben, dass sich immer sehr schnell in das Thema Lösung reingehen statt einfach mal so zuzuhören.

00:28:11: weil ich finde für mich tatsächlich ist es deiner Art auch dann Hilfe anzubieten, die ihm sind.

00:28:19: Ich glaube, dass das wahrscheinlich ein bisschen der Prognisse... Über

00:28:21: mir auch total!

00:28:22: Ich bin ja total bei dir und ich biete halt nicht das an, was ich erhören wollte sondern was ich glaube was der andere hören möchte.

00:28:32: Also wir könnten das so machen.

00:28:33: Wir zwei könnten es immer und du könntest immer, ja pass auf kannst du auch das, das, dass, das.

00:28:37: Und ich ja und das hier, ne erkenne ich auch noch und so.

00:28:40: aber das kann man halt nicht bei jedem machen.

00:28:43: Ich finde einen Satz den ich da in diesem Zusammenhang mir jetzt gerade einfällt.

00:28:47: Ich habe jetzt gar nur nachgeschaut.

00:28:48: Ich hoffe ich ziehe dir das richtig.

00:28:50: Du bist das Problem und du bist die Lösung.

00:28:52: Das klingt ja schon erst mal hart.

00:28:54: Findest du?

00:28:56: Ja, ich finde erst mal zu sagen du bist das Problem und die Lösung.

00:29:00: Das gibt schon sehr viel Selbstverantwortung.

00:29:02: Ich finde aber auch nicht!

00:29:03: Ich finde es befreiend.

00:29:04: Ich denke wie toll ist denn das?

00:29:05: Ich brauche ja gar niemanden.

00:29:08: Es ist ja lustig wie man den Satz so hören kann.

00:29:12: Da wäre jetzt im Leben nicht draufgekommen dass der nach Verantwortung klingt sondern ich finde es wirklich befreien dass sich denkt Gott sei Dank ich muss nicht nach Singapur fliegen.

00:29:22: zu dem Heiler XY soll ich ganz klären.

00:29:28: Also was das ja heißt, ist ja die Grundhaltung hinter jedem Coaching und in der hoffentlich auch jeder Psychotherapie.

00:29:34: Ist ja du bist das Problem und du bist die Lösung.

00:29:37: Lösungen.

00:29:37: als Coach willst du hoffentlich keinen Menschen fixen sondern du willst so kluge Fragen stellen dass der Mensch auf seine Lösung kommt weil die Haltung ist, die Lösung ist in dir.

00:29:49: Stimmt!

00:29:50: Das ist natürlich schon eine etwas schönere Formulierung.

00:29:52: Trotzdem suchen ja viele Menschen immer die Lösung von außen.

00:29:55: Ja, total!

00:29:56: Also durch Ernährung, durch Biohacking, durch Routine... Was würdest du denn sagen aus deiner Sicht wo die Grenze liegt und wo Selbstoptimierung auch ungesund wird?

00:30:06: Die kann ja wahnsinnig schnell toxisch werden.

00:30:08: diese Toxic Positivity das ist ja.

00:30:12: Na wenn du alles verneinst, wenn es auf alles immer eine positive Antwort gibt.

00:30:16: Das klingt dann immer gleich wie so in der Sektor.

00:30:18: ich habe das neulich mit so einer neuen Technik.

00:30:21: da hat jemand gesagt ja du bist deren der Typ und ich war aber gar nicht deren der Typ.

00:30:25: also die hat mich beschrieben.

00:30:27: Also perfektionistisch ist hier sowas von egal.

00:30:29: Und ich was?

00:30:31: Wenn du im guten Nachkunftsunterperfektion steht glaube ich mein Name Hier kommt sie ja darauf.

00:30:36: Du willst immer nur einen schieben Aber nie zu Ende bringen.

00:30:38: Das ist meine

00:30:39: Hauptstärke, Sachen zu Ende bringen.

00:30:41: Und dann geht es immer weiter?

00:30:42: Ja!

00:30:43: Aber das ist die Schattenseite Karin.

00:30:46: Das ist jetzt die Schattenseit.

00:30:48: Wenn's immer ein Ausweg gibt so wie bei Homöopathie ist immer die Erstverschlimmerung auch wenn sie dann sieben Jahre dauert.

00:30:54: und ich mag ja Homöopathie aber wenn man sich selbst einfach nicht zuhört und wir uns selbst bewusst sind und das heißt ja Selbstbewusstsein im besten Sinne Dann hören wir ja, ach guck mal jetzt will ich schon wieder eine Massage oder ne weiß ich nicht maleisische Dingsbums Technik oder so.

00:31:15: Ich könnte ja auch Sport machen.

00:31:17: Weißt du wiech man hier zu bezogen aufs Gesundheit zum Beispiel?

00:31:20: Total.

00:31:21: Ich bin so jemand, ich will das von außen.

00:31:23: Jemand ist fix.

00:31:24: Ich gehe jetzt zum Chiropraktiker und dann macht er da L-Fünf S-Eins und klack.

00:31:27: habe ich kein Gleitwirbel mehr.

00:31:28: Ja, das will ich gerne aber so geht es leider nicht.

00:31:32: und irgendwann nach Jahren allerdings erst glaubt man nicht dass sie schnell war.

00:31:36: Habe ich dann gemerkt achso also des Glück liegt nicht in der Ayurveda Kur und dem Heiler auf Bali und dem L-fünf S ein Reinschrauber und der Keinig Atlas Korrektur und was sich alles schon durchhabe vielleicht so ein Rückenteamartik, immer hatte schon seit ich ganz klein war.

00:31:53: Sondern es ist Haltung, Rückgrat ja?

00:31:56: Das hat dummerweise was mit mir zu tun und das befreit dann wieder weil man kann sich erinnern.

00:32:03: Das stimmt absolut!

00:32:04: Ich glaube aber auch übrigens was du sagst.

00:32:06: also ich bin ja nur tief in dieser Longevity Szene drin.

00:32:10: Ich merke, das ist so ein ... In meinem Buch schreibe ich auch den ersten Satz.

00:32:16: Das war der tollste Satz in deinem Buch.

00:32:18: Da dachte ich, jetzt lohnt sich das für mich.

00:32:20: Da hab' ich mich ja richtig beruhigt bei dem Satz!

00:32:24: Weil dieses Wort allein.

00:32:26: Peri, Menopause und longevity ist so inflationär.

00:32:30: ich drehe durch Und bei dem Satz wollte ich jetzt wissen oh es schreibt er denn?

00:32:34: Und dann ging's aber dir glücklicherweise nicht um Wert doch mal hundertzwanzig.

00:32:38: Also verlängert auch mal dein sterben ist egal ob du mit neunzig schon Rollstuhl sitzt und dann dreißig Jahre lang.

00:32:43: Sondern verlänger doch mal dein Leben und nicht dein Sterben.

00:32:47: So jetzt frei interpretiert nach mir das steht ja da relativ schnell und das fand ich super.

00:32:53: Ja und das ist tatsächlich wirklich etwas, was ich beobachte.

00:32:55: Dass wir viele in dieser Szene eben halt wirklich dazu tendieren nicht nur sich dadurch auch wieder Stress zu machen sondern dass sie dann eben hat es dann auch wieder so Deutsch machen weißt du?

00:33:08: So Herr Lehrer Ich weiß was.

00:33:09: Wir haben was falsch gemacht Und ich war jetzt so mich total gefreut.

00:33:16: Es ist jetzt tatsächlich eine Studie relativ frisch rausgekommen Die gezeigt hat interessanterweise nur an Frauen, ich weiß gar nicht warum die Studie nur in Frauen durchgeführt wurde.

00:33:25: Aber dass Angst vor dem Alter einen schnelleren Altern lässt?

00:33:30: Ja na klar auf

00:33:32: jeden Fall!

00:33:33: Ja.

00:33:34: Aber ich find's interessant, weil gerade Menschen die sich sehr viel mit dem Thema Langlebigkeit eben halt auseinandersetzen natürlich dann sehen wie sie es noch weiter optimieren können und wenn man so sehr in diesen Optimierungswaren dann geredet war natürlich da noch mehr Angst davor hat sozusagen dass diese Optimierung nicht funktioniert und dadurch dann eben halt tatsächlich ist eigentlich noch mal schlimmer macht.

00:33:54: Ja

00:33:54: total.

00:33:54: Das

00:33:54: hatte ja eine totale Selbstironie muss man ehrlich sagen.

00:33:57: Ja das ist Paradox schon fast!

00:33:58: Und deswegen liebe Frauen die ihr jetzt zugehört habt, wie kann denn eine Frau sagen Sie will Peri... nicht mehr hören, weil es so inflationär in der auf jeder Party?

00:34:08: irgendwie habe ich gefühlt jetzt ein bisschen übertrieben.

00:34:10: Aber auf meiner letzten Partie war's so also nicht meiner sondern wo ich eingeladen war.

00:34:14: Da haben Frauen die so Mitte vierzig sind darüber geredet und dann haben sie relativ schnell, ich hab zugehört, schnell darüber gredet dass sie so gestresst sind von dem Thema.

00:34:24: Na ja, wenn du dich halt den ganzen Tag, wann du Kriegsreporter bist.

00:34:28: Du kannst dir ungefähr vorstellen mit worum der Mensch sich beschäftigt und wenn jemand eben permanent über Periminopause sich informiert und ständig jeden Muskelschmerz, der vielleicht auch woandersher kommt jetzt wieder einordnet oder so dann stresst es natürlich weil da merkst du ja wie jeder Mensch der sich anhäuft mit Wissen je mehr du weißt desto mehr weiß er das nicht weist Ganz großen Nummer, weil du immer merkst, da gibt es noch eine Studie.

00:34:55: Etwas anderes gesagt.

00:34:56: Das ist ganz anders als diese Sheila de Luz oder wie sie heißt.

00:34:59: das sagt ja?

00:35:00: Oh war ja jetzt gibt's ne neue Studie und dann musst du dich da wieder einlesen und dann geht die Zeit weg, dann bist du wieder gestresst.

00:35:06: also... Es ist so ne Spirale.

00:35:09: Ja, ja.

00:35:10: Ich weiß genau was du meinst und ich habe mal tatsächlich das erste Buch in dem ich etwas mitreiben durfte war ein Kochbuch und da hab' ich diesen Satz reingeschrieben wenn es um Ernährung geht umso mehr ich weiß I'm still confused but on a higher level.

00:35:22: Das ist tatsächlich so weil natürlich alles sich so ein bisschen an der Stelle widerspricht aber in dem Zusammenfeld mir nur eine Geschichte auch aus deinem Buch ein.

00:35:33: Da geht es um einen Herrn, der tatsächlich in diesen Corona-Rabbit-Roll so ganz tief teilt ist und dadurch dann Schlafprobleme bekommen hat.

00:35:41: Ich finde das eine sehr schöne Geschichte.

00:35:43: Vielleicht wollen wir die an dieser Stelle mal teilen?

00:35:45: Ja ich muss jetzt natürlich lachen nicht wegen Corona sondern weil ich weiß welche Frage kommt.

00:35:50: Ja können wir gerne teilen.

00:35:51: soll ich oder willst

00:35:53: du?

00:35:54: Na, wenn jemand – das ist ein ganz tolles Coaching-Tool und ganz viele Coaches kennen diese Frage gar nicht.

00:36:00: Deswegen habe ich sie mit reingenommen.

00:36:02: Und die, die sie kennen trauen sich oft gar nicht, die zu stellen und deswegen habe ich es doppelt mit reingenommen.

00:36:06: also Wenn jemand – und das kann auch dein Kind sein oder bei Lehrern die Schüler oder es ist völlig egal oder deine beste Freundin Wenn jemand voll hängt in der Improbleme und nicht rauskommt, gar nicht raus kommt und die tollsten Fragen helfen gar nichts ging auch nicht.

00:36:25: Dann kann man sagen, naja okay jetzt mal eine ganz andere Frage.

00:36:29: wenn ich dein Problem jetzt auch haben wollte also so richtig besser als du ein richtiges Problem größer als du dann geht es doch schonmal los.

00:36:38: was muss sich denn tun?

00:36:42: oder du sagst, na wie könntest du denn jetzt dein Problem und das ist die Oto in der Frage im Buch?

00:36:48: Wie könntest Du dann dein Problem verschlimmern?

00:36:50: also wenn Du es noch viel schlimmer haben wolltest.

00:36:53: Also nie wieder schlafen und auf gar keinen Fall dich beruhigen und nie wieder runterkommen.

00:36:59: Wie können Sie das hinkriegen?

00:37:01: Was dann passiert ist egal wie du das formulierst gibt's noch mehrere Formulierung dass der Mensch ja gerade Experte in seinem Problem ist Als Expertin oder als Experte spricht und dann sagt, naja also dann müsste ich hier noch fünf Folgen Netflix abends gucken.

00:37:18: Und noch mehr Chips und so.

00:37:19: jetzt mach' ich's ganz simpel.

00:37:22: Den konkreten Fall war es ja so dass der eben halt in diesen Corona-Rabbit-Holes drin war... ...und dann hattest du auch gefragt was müsste ich denn tun?

00:37:29: Müsste ich eine Stunde im Netz zu öffnen?

00:37:31: Nein!

00:37:32: Viel länger!

00:37:32: Ja, ums

00:37:33: Länger am Netz bleiben.

00:37:34: Du musst auf alle Shitstorms lesen hat er dann gesagt.

00:37:37: Ich sag die Shitstorm muss ich auch nicht.

00:37:38: Auf jeden Fall ...

00:37:40: und kommentieren.

00:37:41: Und kommentiere musst du auch, dann habe ich gesagt ja... ... man komm' ich denn zum Essen?

00:37:44: Ja gar nicht!

00:37:46: Ah, da komme ich gar nicht zum Essen.

00:37:47: und wenn ich dann zum Essen... ... dann musst du shit essen.

00:37:49: Du hast ja keine Zeit dir was zu kochen.

00:37:50: Ach so!

00:37:52: Dann sprudeln die... Am Anfang denken die Spinte jetzt... Was fragt ihr mich denn?

00:37:56: Ich finde mal ein Problem loswerden.

00:37:57: Dann kommt's immer zögerlich und dann kommt diese Freude am Erzählen weil... ... ich kann ja jetzt sprudeln.

00:38:02: Jetzt kommt der Springbrunnen.

00:38:03: Ja das musst du machen.

00:38:04: Da ist das, da ist das.

00:38:05: Und noch zehnmal Präsentgucken und Brenmpunkt und so.

00:38:08: Und dann am Ende was ich dann manchmal mache.

00:38:11: Ich schreibe mit, also ganz kurz, Stichpunkte und da mach' ich ein Foto.

00:38:15: wenn das jetzt kein Livecoaching war ging er nicht live bei Corona.

00:38:18: und dann schicke ich's über WhatsApp und dann sage ich guck mal, wenn du das jetzt alles liest deine tollen Tipps wie ich jetzt dein Problem auch kriegen kann und du es verschlimmern könntest zu welchen Schlussfolgerungen veranlasst dich das denn?

00:38:30: Und dann kam natürlich das Gegenteil logischerweise.

00:38:34: und dann hast

00:38:36: Sag mal, was ist denn aus deiner Sicht die bequemste Lüge, die wir uns selbst erzählen um nichts verändern zu müssen?

00:38:43: Na, die größte Lügel für mich ist auf jeden Fall... Ich war schon immer so.

00:38:47: Das konnte ich noch nie und da drehe ich ja durch innerlich weil ich denke Boah stell dir doch mal vor!

00:38:54: Wir hätten das von null bis sechs Jahren gesagt alle keiner könnte laufen niemand könnte essen jeder würde immer noch mit der von der Mama des Breichen eingeflößt kriegen Wir würden uns immer noch den Joghurtlöffel ins Auge rammen.

00:39:09: Es wäre ja irre, wenn wir diese Haltung als Kind gehabt hätten.

00:39:12: Da haben wir jeden Tag über sich dreißig, fünfzig, hundertdreißig Sachen gelernt.

00:39:16: wie geht stehen?

00:39:17: Wie geht gucken und wie geht Kühlschrank aufmachen

00:39:19: usw.?

00:39:20: Wie geht Schnürsenkel binden das war dann schon die große Kunst mit fünf oder so.

00:39:25: also wenn wir dieser Haltung gehabt hätten dann wären wir alle wirklicher Steinzeit geblieben.

00:39:30: Und deswegen, wenn ich jemanden oder mich so was sagen würde – also mich höchst es ja gar nicht sagen.

00:39:35: Aber jemandem im Coaching lache ich einfach nur -, dann sage ich, na dann fangen wir jetzt mal an und dann kommt oft auch diese Schöne.

00:39:41: Ich weiß nicht ob deine Tochter, die das erzählt hat, in den Fünfzig Setzebuch ist dieser großartige Satz zitiert, den zitiere ich von Sabine Tambria, ein toller Schauspieler der einmal in einem Casting gesagt hat auf die Frage Können Sie reiten?

00:39:55: Hat er gesagt Ja natürlich kann ich reiten!

00:39:58: Ich muss nur noch lernen.

00:40:04: Ja, ich lieb's.

00:40:05: Das ist total schön!

00:40:09: Ich war da, ehrlich gesagt, erst mal ein Auto-Wahlgeser erinnert.

00:40:12: Der hat gesagt, hast du meine Zigarette in meiner Schachtelist noch im Automaten?

00:40:19: Ja, das sind so diese Haltungen und uns bringen ja gar nicht Sätze weiter.

00:40:23: Von mir will ja immer jeder einen Satz oder eine Frage und ich liefer sie auch.

00:40:26: aber was diese Sätze und diese Fragen machen auf einer tieferen Ebene und vielleicht merken wir es viele gar nicht.

00:40:32: Egal, klappt.

00:40:32: trotzdem ist dass Sie unsere Haltung verändern hin zum positiven, dass wir die Dinge für möglich halten, dass Wir sagen hey So what?

00:40:42: Sei realistisch erwarte Wunder!

00:40:44: Oder Angst ist freiwillig oder was auch immer.

00:40:46: Mach's doch einfach trotzdem, da hast du halt Angst nach unten.

00:40:50: Wo steht denn eigentlich?

00:40:51: oh, du hast Angst?

00:40:52: Na dann bist du natürlich draußen!

00:40:53: Dann kannst du das ja jetzt an, kannst du natürlich nicht das machen.

00:40:56: Ja dann habt doch Angst und springt trotzdem vom Dreimeterturm.

00:40:59: Geht ja beides.

00:41:01: Ach wie lustig.

00:41:01: ich habe dazu gerade gestern einen Artikel geschrieben.

00:41:03: Da ist nämlich auch eine ganz interessante Studie und die funktioniert.

00:41:06: also ich hab gemerkt wir sehen wir auch wieder beim Sprache dass es im Englischen besser funktioniert als im Deutschen, weil das Thema... Also es geht einfach darum um das Thema sportliche Aktivität.

00:41:19: Wie es im Grunde genommen ist wenn man dann irgendwie eine Art von Auftragung hat.

00:41:27: Also im Englischen kannst du eben halt das Thema Nervosität und Excitement besser trennen.

00:41:31: Excitements ist deutlich positiver, während Aufregung im deutschen wirklich übersetzen nicht... also Aufregungen sind nicht so positiv belegt.

00:41:40: Aber... Mir ist dann aufgefallen dass es da eigentlich nicht so eine ganz schöne klare Unterscheidung in dem Sinne gibt oder die so klar nördlich macht, das eine ist das negative, das andere ist das positive.

00:41:50: aber das was die Schuhe gezeigt hat ist eben halt, dass es schlecht ist wenn man versucht diese Aufregung, die man vom Wettkampf zum Beispiel hat oder aber auch vielleicht von großen Bühnen auftritt.

00:42:01: Oder vor einer großen Präsentation wenn man da versucht gegen anzugehen weil das kostet auch wieder Energie sozusagen die empfehlt während eben halt wenn man einfach das zulässt und einfach sagt oh Mensch ich bin jetzt am excited und durch dieses excitement sozusagen sagen okay ich bin bereit so zu sagen weil mein Körper ist sozusagen auf excitement eingestellt dass das eben halt etwas ist was dann Eine energie ist, die man auch nutzen kann für sich.

00:42:25: ja total ich kann dir vielleicht ein wort schenken denn es gibt eins vorfreude.

00:42:29: Na

00:42:31: Vorfreude Ja okay weit das geht in richtung excitement und dass ist ein wortwas die engländer nicht haben.

00:42:36: vor freunde Das haben sie eben nicht und wir haben eben das.

00:42:39: Und wir meinen aber sort of kind off the same, es kommt auf jeden Fall am nächsten ran sage ich mal.

00:42:45: Ja und ich kenne das total.

00:42:47: Ich bin zum Beispiel ganz ganz selten aufgeregt.

00:42:49: also sagen wir so ich habe ganz ganz Selten Lampenfieber und wenn ich von großen Events bin und das nicht habe vergesse ich manchmal denke ich gehe jetzt gleich zur Rewe unter nichts.

00:42:58: warst du sie noch alle bis gleich zu rewe?

00:43:00: Weißt Du So!

00:43:01: Und da merke ich dann... Das mache ich auch schiebe künstlich das Lampenfieber hoch, indem ich mich wie so eine Hochspringerin oder Weitspringerin, die kommt von außerleichterthletik hinstelle und weißte so.

00:43:14: Ich klatsche jetzt so die Beine von außen ab und so durchatmen und okay go-go!

00:43:18: Ich schaffe das, ich kann das und BANG!

00:43:20: Und ich sage immer es richtige zur richtigen Zeit umpeitscht mich richtig Usain Bolt mäßig da hoch damit ich genug Adrenalin habe um auch da zu sein weil das ist ja auch ein bebrochertes Hormon um ON zu sein.

00:43:34: Ja, wir sind da ähnlicher als du.

00:43:36: Ich stelle es immer mehr fest, dass wir uns da sehr ähnlich sind.

00:43:38: Bei mir ist das auch mal so.

00:43:39: die Leute fragen mich immer und bist du schon aufgeregt oder nicht?

00:43:43: Aber tatsächlich in einer gewissen Maße an Aufregung ist schon gut und ich versuche dann auch nochmal in Rollen zu versetzen, dass ich wirklich einen Film, den es interessanterweise nicht mehr gibt wo dann auch eine Anwaltszene drin ist Reihenversätze wie in diesen Typen, den ich damals als Teenager dann so zeigen und im Film gesehen habe.

00:44:05: Das ist bei mir dann quasi immer so.

00:44:07: das, warum ich mich reinversetze?

00:44:12: Aber Karin wir sind jetzt sehr viel beim Innen sozusagen und nichtsdestotrotz gibt es ja Impulse von außen.

00:44:19: Und ich finde einen ganz wichtiger Punkt.

00:44:20: in dem Zusammenhang würde ich nochmal dass wir denen vielleicht auch mal teilen was ist denn so ein Satz mit dem man sofort Grenzen setzen kann ohne aggressiv zu wirken, wo man dann im Grunde eigentlich auch so ein bisschen was von außen sozusagen abglocken kann.

00:44:35: Grenzensetz im Ort geht ja viel um Abgrenzung bei mir.

00:44:39: Setting Boundaries und sowas.

00:44:41: Hm, jetzt kannst du weißt du was für mich immer schön ist wenn du mir ein Beispiel nennst.

00:44:47: Sonst müsste ich ja so aus dem Leckerchen blauen und kann nicht auch.

00:44:49: Ich könnte zum Beispiel sagen, du, ich fühle mich hier gar nicht zuständig.

00:44:52: Es gibt ja so Frauen vor allen Dingen Frauen sind es leider noch aber vielleicht ändert sich das Jahr die so einen Schreibtisch ganz voll haben mit den Jobs von anderen Leuten, die dann sagen, ah kannst du mir gefallen tun?

00:45:01: Du kannst es doch immer so gut klack schon liegt der Ordner drauf.

00:45:05: Genau daran hatte ich ehrlich gesagt auch ein bisschen gedacht.

00:45:07: Ach ehrlich!

00:45:08: Ja, mal ist es schon so... Also ich habe das wirklich immer wieder festgestellt, dass es Menschen gibt die einfach eine so hohe Hilfsbereitschaft haben.

00:45:16: Ja also ich hatte jetzt tatsächlich hier in meinem letzten Job auch jemanden, dass das schon wirklich teilweise so wie soll ich sagen?

00:45:25: Das tat mir dann von außen immer schon so leid.

00:45:27: und andererseits ist es eben halt zeichnet es den Menschen aus weil er ein toller Mensch ist, weil er eben halt so ist.

00:45:34: Aber es ist halt wirklich so, ich fand das so interessant.

00:45:37: Wir hatten eine Situation – das war ja hier bei Sunday Natural – da kam ne Frau rein die hat sich tierisch aufgelegt weil ihre Sterne nicht da waren und die war schon mit einer so unglaublichen Grundaccusivität.

00:45:49: Und es war noch irgendwie vor neun und keine Ahnung was und ich hatte das dann nur mitbekommen, weil ich da gerade irgendwie kurz vor Podcast-Aufnahme war, bin ich zu meinem Studio gegangen und hab dann nur so den, dass man einem Ohr mitgehört bindet aber zum Stuhl gegangen, um was vorzubereiten.

00:46:02: Bin dann wieder zurückgegangen und zu gucken ob mein Gast schon da ist.

00:46:05: Und dann sah ich wie genau diese Kolleginnen von mir, Herr Zituzan Steffi, dann schon mit dieser Dame da saß und versuchte es Problemen zu lösen.

00:46:13: Dann dachte ich so Mensch das gibt's doch gar nicht!

00:46:15: Da kommt hier jemand rein... Partnerships verantwortlich für Magenkooperation.

00:46:24: Also es hat wirklich gar nichts mit Customer Service oder sonst was zu tun und nichts ist trotz, weil dann Customer Service in dem umliegt gleich gerade nicht da war noch mich schnell genug da war, hat sie sich schon hingesetzt und versucht ihr Problemen zu lösen.

00:46:36: Und dann denke ich so, Mensch Effi du bist einfach zu gut für diese Welt.

00:46:39: Aber das ist natürlich genau auch das Problem manchmal, dass sie dadurch dann eben halt genau wie gesagt die Leute dann auch zu viel ihr immer auf den Tisch legen.

00:46:47: Also genau mein Lieblingsgedanke bei Viel Mitgefühl und Empathie is mit Gefühl verpflichtet zu gar nichts.

00:46:55: Ja, du kannst wunderbar viel mit Gefühl haben und du bist nicht verpflichtet das jetzt zu leben.

00:47:01: Und dass was du da verstehst auch toll zu finden.

00:47:03: Du kannst es ja wunderbar mit fühlen.

00:47:05: ich fühle mit jedem Menschen mit bin extrem empathisch und mir gefällt nicht immer was ich damit fühle.

00:47:11: Und dann sage ich eben manchmal wenn jemand sagt vielleicht unbedingt treffen oder so.

00:47:16: Dann sagst du im Moment treffe mich am liebsten wird mir selbst merke ich gerade Wenn das so ist Ja, weil ich will nicht lügen.

00:47:22: Ich will nicht sagen nein, ich will den nicht treffen oder was erfinden sondern wenn das so ist dass mir die Miet-Time fehlt dann sage ich das.

00:47:29: Oder wenn ich merke dass mich einer angreift dann sage zum Beispiel du das nehme ich jetzt lieber mal nicht persönlich ne?

00:47:37: Das ist ja ein Ding.

00:47:38: Nee, das entscheide ich jetzt mal anders also sowas.

00:47:41: Das ist auch eine Art von Abgrenzung.

00:47:43: oder der berühmte Flugzeugsatz.

00:47:47: Im Flugzeug dreht im ersten Buch um fünfzig Sätze, wo wenn sich eine anpaarmt ohne Ende da kann man ja sagen es tut mir total leid.

00:47:54: Wenn ich den Eindruck vermittelt habe dass sie mit mir so sprechen können.

00:47:59: So das alles.

00:47:59: Abgrenzung.

00:48:00: also Man kann sich wunderbar abgrenzen, auch mit Fragen.

00:48:04: Kann man sich wunderber abgrenzten?

00:48:05: Und dieses... Ich merke gerade für mich gar nicht zuständig.

00:48:09: This is not really my department!

00:48:11: Ja das ist toll weil die Menschen dann erst durch diesen Spiegel und es ist ja ein Spiegel, du hältst den vor und dann merken sie auch so Mist.

00:48:18: ich wollte gerade was von ihr, könnte ich auch mal selbst machen.

00:48:21: Dann kommen Sie auf die Idee des Selbst zu machen.

00:48:24: wenn man denselben Satz also denselbe Gedanken als Frage formulieren möchte, dann könnte man sagen Na, was würden sie denn jetzt tun wenn es mich nicht gäbe?

00:48:35: Und dann geht ja auch wieder die Reflexion los.

00:48:37: Also ich lade wahnsinnig gerne Menschen ein in die Reflektion durch die Erdenweise wie Frage oder was.

00:48:43: ich sage dass die Menschen auf sich zurückgeworfen werden.

00:48:46: du kannst dein Problem nur selbst klären.

00:48:49: wir versuchen uns abzuarbeiten an anderen da ist aber leider nicht die Lösung zu finden.

00:48:53: das nennt man Projektion.

00:48:56: Ich würde gerne mal zum Schluss dem Thema Routinen kommen.

00:49:01: Erst mal eine grundsätzliche Frage, was glaubst du?

00:49:03: Also es sind ja wie du schon sagst, fünfzig Sätze.

00:49:05: Es ist auch dein anderes Buch... Was sind das gleich?

00:49:09: Über zweihundert ne?

00:49:10: Nein, nein, nein.

00:49:11: in dieses kleine... So

00:49:13: ein kleiner Story über große Themen, die Schatztrom.

00:49:15: Ja, da sind wir über zweihundert oder?

00:49:17: Was?

00:49:17: Über zweieinundzwanzig?

00:49:18: Ja,

00:49:19: ja meine ich dann.

00:49:20: Impulse meinst

00:49:22: du, genau.

00:49:23: Deswegen wäre für mich so meine Frage, was glaubst du denn?

00:49:25: Was bringt mehr, so zehn perfekte Routinen oder wirklich eine die man komplett durchzieht.

00:49:30: Ich

00:49:30: würde auf jeden Fall wie das Wort Routine schon sagt, eine durchziehen sonst ist es nämlich keine Routine.

00:49:35: Es gibt viele Menschen die mich fragen, Karin ich mache dein Morning Queer jetzt schon seit zwei Jahren.

00:49:40: Das ist so eine Routine, die biete ich auf meiner Website an ganze runterladen und ganze machen.

00:49:45: Du kaufst da einmal und machst dann irgendwie zehn Jahre lang ... Morning Queer heißt das.

00:49:50: Das ist eine Übung für Leute, die nicht eine halbe Stunde im Sport machen wollen, sondern acht Minuten einchecken und auf allen drei Bordi meinen Soul eben dann halt wach werden

00:49:57: wollen.".

00:49:57: Okay ganz oft gestellte Frage ich mache es schon seit zwei Jahren.

00:50:00: hast du mal ne neue?

00:50:02: Nee Schatzi!

00:50:03: Ich erfinde jetzt auch nicht dass Szene putzen.

00:50:05: neu weil das geht immer so... Und das Wort Routine sagt's ja schon, da haste die Antwort schon mit drin Das liebt ja unser System immer dasselbe machen, weil dann stellst du es halt nicht mehr in Frage.

00:50:19: Wenn du immer mal was anderes machst, ach ich schlafe mal mit der App ein und mit dem jetzt mach' ich mal Schiff hinzählen und da mache ich keine Ahnung, kohärente Atmung oder so das machst du doch nie wieder!

00:50:29: Dann verlieren wir uns.

00:50:30: aber wenn du gar nichts dazwischen kommst zwischen dich selbst und deiner Absicht also nur Routine die immer ist, dann machst Du halt immer das Morning Career oder immer das Mantra oder was auch immer jemand macht.

00:50:42: Ist das auch deine Antwort, wenn jemand sagt ich habe keine Zeit für mentale Gesundheit?

00:50:47: Ja dann sage ich da musst du doppelt so lange machen wie andere.

00:50:52: Das ist ja so.

00:50:53: Wenn jemand sagt er hat keine ... war ja so, ich hab ja über zwanzig Jahre meistens Vorstände gecoacht und natürlich sagen die mir Ich habe keine zeit, ich schlafe sowieso nur vierundhalb Stunden.

00:51:02: Ich hab keine Zeit jetzt auch noch zu meditieren!

00:51:04: ... dann würde ich sagen, Meditieren sind doppelt so lang wie der der Zeit hat.

00:51:09: Weil du willst ja damit was erreichen?

00:51:12: Ich verstehe diese Rechnung... ... ich habe diese Milchmädchenrechnung auch oft gehabt in meinem Leben aber sie bringt nichts,... ... weil es bringt ja nix, neunzehn Komma fünf Stunden Stress zu haben und dann Vierneinhalb Stunden zu schlafen.

00:51:25: Du musst schon irgendwie auch etwas im Gegenangebot machen.

00:51:28: Im Gegengewicht.

00:51:29: Ob das jetzt Bader war, egal!

00:51:31: Es gibt ja tausend Möglichkeiten.

00:51:32: Aber da würde ich sagen, sorry das ist ein Trugschluster.

00:51:36: Das dürfen wir jetzt anders machen.

00:51:39: Ach Mensch, gerade nicht.

00:51:39: Ich könnte vielleicht stundenlang noch

00:51:41: mit mir reden... Ich auch!

00:51:42: ...aber das macht leider unser Format nicht mit.

00:51:45: Verstehe ich.

00:51:46: Was würdest du dir wünschen dass die Hörerinnen nach dieser Folge konkret verändern?

00:51:51: Ihre Haltung?

00:51:52: also du hast es ja vorhin schon lange nicht mehr darauf angesprochen auf Du bist das Problem und Du bist die Lösung Und die Haltung dahinter ist ja wärmlich ärgert bestimmt immer noch ich Und ich entscheide, wie es weitergeht.

00:52:03: Wir sind die, die entscheiden was sie fühlen und denken und wie sie sich verhalten wollen.

00:52:09: You are the boss!

00:52:10: Weißt du?

00:52:11: Dein Leben, deine Regeln...

00:52:14: Also ich möchte all unseren Hörerinnen jetzt auch an diesen Stellen nochmal wirklich ans Herz legen.

00:52:19: Also deine Bücher, das ist ja wirklich eine Ausnahme jetzt nicht nur weil sie toll sind sondern ich glaube dass der Fünfzig-Sätzebuch in Hundertsechzig Ländern erschien.

00:52:32: es ist seit der Erscheinung zwei Tausend Zweiundzwanzig in der Spiegelwässler Liste das Fünfzigfragen Buch ebenso.

00:52:40: Es ist jetzt die kleinen Story über große Themen dann auch noch darüber hinaus erschienen, davon auch noch mal sogar ein zweiter Teil.

00:52:46: Also die Anzahl der, dessen was man eine Inspiration von dir bekommen kann ist sehr vielfältig aber eben halt auch sehr tiefgründig.

00:52:54: also man kann ihr auch denken das mit der Masse dann auch irgendwie einen Stück weiter in Qualität verloren gibt.

00:52:59: Das kann ich bisher noch nicht, das kann ich bis hier noch in keiner Weise feststellen muss ich an der Stelle sagen.

00:53:06: sondern es ist tatsächlich so und ich finde der entscheidendste Punkt ist und dass Sprache schafft hier Wahrheiten.

00:53:14: Sprache verändert auch tatsächlich dann den Blickwinkel so stark auf einige Dinge, dass es genau dieser Punkt ist der auch so motivierend ist weil man eben halt sieht das man durch eine Veränderung der Perspektive durch diese Sprache eben halt auch eine Lösung beschärften kann und auch tatsächlich zu einem anderen Mindstep kommen kann.

00:53:35: Absolut,

00:53:36: und schnell!

00:53:37: Und das ist mehr wie.

00:53:38: ich bin ja ungeduldig.

00:53:39: Schnell – Ich mag keine Umleitung, ich mag Abkürzung.

00:53:42: Und dass die funktionieren, das freut mich am meisten.

00:53:44: von allem weit über die Zahlen und die Sprachen und die Länder und so… Das finde ich am besten, dass es geglückt ist, dass die Leute's wirklich machen.

00:53:53: Deswegen bin ich sehr glücklich, dass dieses Gespräch stattgefunden hatte und sage vielen Dank dafür.

00:53:58: Danke dir.

00:54:02: Hast du endlich auch ein Lieblings-Supplement?

00:54:05: Äh, ja!

00:54:06: Wenn

00:54:07: auch Nahrungsmittel dazu gehören – ich würde sagen GEE ist also geklärte Butter – ist doch mal der Obaknallareich am Buttersäure ohne Laktose enthält fettlösig Vitamine A D E K was weiß ich Entzündung Samt Omega drei sowieso und Schwarzkönnelöl.

00:54:23: Das ist Lucy.

00:54:24: Die hat hier wirklich noch keiner gesagt, aber ich kann das sehr gut nachvollziehen weil ich bin auch ein großer Fan von.

00:54:29: Ich sag aber auch warum?

00:54:31: Weil ich bin jemand der sehr gerne was in die Pfanne tut und deswegen habe ich immer das Problem.

00:54:38: Ich benutze zum Beispiel persönlich sehr gerne Kokosfett.

00:54:41: Und das interessanterweise schmecke ich auch gar nicht während mir Leute, also ich bin scheinbar da nicht kundinarisch zu gut aufgestellt oder habe dann nicht so feine Geschmacksnärme und ich schmecke davon nichts, während andere Leute eben halt das immer sehr befremdlich finden.

00:54:55: die sagen immer, jetzt schmeckt ein Rühreier nach Bounty.

00:55:01: Das empfinde ich nicht so.

00:55:02: Es gibt

00:55:02: übrigens eine einzige Firma, die die jetzt nicht kennen, die das wirklich hinkriegt ohne dass es nach Kokos deine Freunde oder die Familie schmeckt.

00:55:10: Das gibt's auch, eins gibt es davon.

00:55:12: Ja wie gesagt ich schmeck's nicht aber von daher hatte ich das Problem nicht, aber deswegen bin ich tatsächlich auf das GEE umgestiegen weil ich finde tatsächlich dass in Vorteil ist, dass es eben halt wirklich gerade zum Braten eben halt dann ausgezeichnet funktioniert.

00:55:25: Ja,

00:55:25: zweihundertfünfzig Grad, da ist der Dingspunkt.

00:55:27: Wie heißt er nochmal?

00:55:28: Siedepunkt!

00:55:29: Anders

00:55:30: egal wir wissen was wir machen.

00:55:34: Also von daher vielen Dank für diesen letzten Tipp.

00:55:38: Gerne, wie schön!

00:55:41: Wenn euch diese Folge gefallen hat, würde es mir sehr helfen wenn ihr eine Bewertung bei Apple Podcast oder Spotify hinterlasst.

00:55:47: Damit ihr nichts verpasst.

00:55:48: abonniert unseren Newsletter.

00:55:49: dort geht das nicht nur um diesen Podcast.

00:55:52: meistens stellen wir euch da ganz neue Produkte vor zu denen es dann auch immer ein Einführungsrabattcode gibt der aber nur vierundzwanzig Stunden gültig ist und dass wäre ja blöd wenn man das verpasste.

00:56:01: also den newsletter findet ihr unter www.sundayde-newsletter.

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