#198 Das Geheimnis, warum du NIE satt wirst. Mit Dr. Pia Roser
Shownotes
Warum wirst du manchmal nicht satt – obwohl du eigentlich genug gegessen hast?
In dieser Folge von HEALTHWISE spricht Nils Behrens mit Dr. Pia Roser, Fachärztin für Endokrinologie und Diabetologie, über Hunger, Appetit und die neue Wissenschaft vom Sattsein.
Es geht um die Frage, warum Hunger kein Zeichen mangelnder Disziplin ist, sondern ein komplexes Zusammenspiel aus Hormonen, Gehirn, Darm, Mikrobiom, Stress, Schlaf und Gewohnheiten.
Was dich in dieser Folge erwartet:
🧠 Warum Appetit oft im Kopf entsteht – und nicht im Magen. 🥐 Wie hochverarbeitete Lebensmittel unser Sättigungssystem verschieben können. ⚖️ Warum der Körper sein höchstes Gewicht oft „verteidigt“. 🔥 Welche Rolle Ghrelin, Leptin, Insulin und Cortisol spielen. 🥦 Warum Proteine, Ballaststoffe und etwas Fett die beste Sättigungs-Kombi sind. 🌱 Wie Präbiotika, resistente Stärke und das Mikrobiom Hunger beeinflussen können. 💉 Was GLP-1 und Abnehmspritzen wirklich leisten – und wo ihre Grenzen liegen. 💪 Warum Krafttraining und Protein entscheidend sind, wenn Gewicht reduziert wird. 😴 Warum Schlaf und Stressmanagement beim Abnehmen oft unterschätzt werden.
Diese Folge ist kein Diätplan, sondern eine verständliche Anleitung, deinen Körper besser zu verstehen – und mit weniger Druck bessere Entscheidungen zu treffen.
Mehr zu Dr. Pia Roser: https://www.instagram.com/dr.pia.roser
Mehr zur Folge unter www.sunday.de/podcast
Über Sunday Natural Sunday Natural entstand aus einer langjährigen Leidenschaft und Forschung in den Bereichen Gesundheit, Heilung und Selbstentfaltung. Der Mangel an natürlichen, qualitativ hochwertigen Produkten auf dem Markt war die ursprüngliche Motivation für die Gründung von Sunday Natural im Jahr 2013. Seitdem verfolgt die Berliner Premium Nutrition Brand konsequent ihr Leitmotiv - Produkte herzustellen, die den Vorbildern der Natur folgen, absolut rein und frei von jeglichen Zusatzstoffen sind und sich mit der höchstmöglichen Qualität auszeichnen. Sunday Natural ist heute einer der renommiertesten deutschen Qualitätshersteller, mit eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Berlin.
Mehr unter https://www.sunday.de/newsletter
Transkript anzeigen
00:00:00: Also erstens muss man sagen, alle Studien, die durchgeführt wurden, mit Abnehmensspitzen, wurden immer on-top auf Lebensstilinterventionen durchgefüllt.
00:00:07: Okay.
00:00:08: Der Effekt von dem wir sprechen, bis zu einundzwanzig Prozent unter der Maximalthosis dieser Therapien ist immer zusätzlich zu einer Lebensstileintervention.
00:00:19: Herzlich willkommen zu Hellsweiß!
00:00:21: Dem Gesundheitspodcast präsentiert von Sunny Natural.
00:00:24: Ich bin Niz Behrens und in diesem Podcast erkunden wir gemeinsam was es bedeutet gesund zu sein.
00:00:28: Wir tauchen einen Themen wie Medizin, Bewegung, Ernährung und emotionale Gesundheit.
00:00:34: Immer mit einem Beisenblick auf das was uns wirklich gut tut!
00:00:38: Wir leben in einer Zeit, an der Essen ständig verfügbar ist.
00:00:41: Aber echte Sättigung immer seltener währt.
00:00:43: Viele Menschen essen eigentlich ausreichend und haben trotzdem immer das Gefühl nie wirklich satt zu sein.
00:00:48: Dabei ist Hunger kein Zeichen im mangelnder Disziplin.
00:00:51: Er isst ein hochkomplexes Kommunikationssystem Aus Hormon, Darm, Gehirn und Stoffwechsel.
00:00:56: Und wenn wir verstehen wie dieses System funktioniert können wir es auch wieder in Balance bringen.
00:01:00: Dr.
00:01:01: Pierre Rosa ist Fachärztin für Endocrinologie und Diabitologie Adipositaszentrum an Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
00:01:10: Sie forscht unter anderem am Kings College Hospital in London zu Hunger, Sättigungs und Stoffwechselmechanismen.
00:01:16: In ihrem Buch Die neue Wissenschaft vom Satz sein erklärt sie warum Hunger kein Disziplinproblem ist sondern ein Kommunikationsproblem im Körper.
00:01:24: und deswegen sage ich herzlich willkommen Dr.
00:01:26: Pia Rosa.
00:01:27: Hallo Ich freue mich, dass ich hier sein darf.
00:01:29: Ich freu mich auch wirklich wahnsinnig!
00:01:31: Wir haben ja ein ganz klein bisschen gebraucht bis wir hier zusammengefunden haben was an mir unter anderem auch lag.
00:01:36: aber dein Buch ist ja schon etwas länger rausgekommen.
00:01:40: und deswegen weil ich so spannend fand freue ich mich jetzt auch wahnsinnigt das es heute geklappt hat.
00:01:45: und meine allererste Frage ist immer eine Sonntagsfrage.
00:01:48: und deswegen frage ich dich sonntage sind ja oft Tage an denen gegessen wird, weil man es sich verdient hat.
00:01:56: Was machst du an einem entspannten Sonntag?
00:01:58: Machst du da auch irgendwie etwas anderes philogisch gesehen sozusagen was dein Hunger- und Sättigungssystem betrifft?
00:02:06: Also du hast schon recht unter der Woche ist es oft so und das geht mir nicht anders, dass wir sehr gestresst sind.
00:02:11: Das unser Cortisol-Spiegel, unser Stresshormon auch sehr hoch ist, dass sie uns wenig Zeit nehmen fürs Essen.
00:02:19: Es muss schnell gehen, es muss trotzdem gut schmecken also sind hochverarbeitete Lebensmittel oft die erste Wahl.
00:02:25: Am Wochenende sieht es dann bei vielen von uns ein bisschen anders aus.
00:02:28: da setzt dann der Entspannungsmodus ein unsere Nervensystem kommt zur Ruhe und das heißt dann oft okay jetzt wenn wir uns belohnen für die anstrengende Woche.
00:02:37: Bei einigen heißt es dann, jetzt habe ich einen Cheat Day, ein Cheat day die Woche und das führt natürlich nicht zu weniger Kalorienaufnahme sondern eher zu mehr.
00:02:47: Das heisst da kann im Wochenende gar nicht so hilfreich sein im Hinblick auf gesunde Ernährung.
00:02:52: bei anderen heißt es aber auch mehr Zeit bedeutet dann auch mehr Gedanken ums Essen machen, vielleicht auch bewusster essen.
00:03:01: Vielleicht auch weniger hochverarbeitete Lebensmittel zu konsumieren ist auf jeden Fall so dass bei den meisten von uns das hedonische System also unser Lustempfinden zunehmend, die Lust am Essen nochmal fokussiert wird.
00:03:16: Und das macht natürlich was mit uns sehr und auch mit unserem Essverhalten.
00:03:20: also bei einigen ist es der obligatorische Sonntagskuchen.
00:03:23: ich back zum Beispiel am Wochenende auch immer Kuchen.
00:03:25: Wirklich Sonntagskuchen!
00:03:26: Da merkt man die österreichisch herkommt.
00:03:28: Ich würde sagen dass bei den deutschen oder zumindest bei den Norddeutschen würde ich sagen Sonntagekuchen ist nicht ganz ausgeprägt.
00:03:35: Den gibt's für mir schon aber der ist halt dann etwas kalorierbar und es schmeckt trotzdem
00:03:39: gut.
00:03:39: Sehr gut Du sprichst im Buch vom
00:03:42: Kopfhunger.
00:03:43: So, woran erkennt man denn jetzt ganz konkret?
00:03:45: habe ich wirklich körperlichen Hunger oder nur Appetit?
00:03:49: Also es ist eine wichtige Frage den Hunger und Appetits sind zwei zentrale aber voneinander zu differenzierende Konzepte.
00:03:57: Und warum ist das so?
00:03:58: zum einen beschreibt Hunger einen Nährstoffmangel also ein Energiemangel vom Körper.
00:04:05: ja unser Gehirn sagt uns hey Ich habe Hunger, weil zum Beispiel der Blutzuckerspiegel sinkt oder weil der Magen leer ist.
00:04:12: Weil wir schon mehrere Stunden nichts mehr gegessen haben und dann entsteht das Gefühl von Hunger.
00:04:16: und dieser Hunger.
00:04:17: Der baut sich langsam auf also der ist nicht plötzlich da sondern er kommt langsam.
00:04:22: Das kennt glaube ich jeder von uns.
00:04:25: Und dann gibt es Appetit und Appetite beschreibt die Neigung zu essen.
00:04:29: und der Unterschied zur Hunger ist der dass Appetiten abhängig ist verschiedenen Reizen und auch Emotionen.
00:04:37: Das heißt, wenn wir durch die Stadt gehen und wir nehmen den Duft von frischem Cors d'or war oder wir sehen irgendwie ein verlockende Pizza dann ist es so das Appetit entstehen kann ganz unabhängig davon ob wir vor einer Stunde gegessen haben oder nicht.
00:04:54: Das heisst sowohl sensorische Reize visuelle Reize, die wir wahrnehmen können, Appetit auslösen.
00:05:02: Aber zum Beispiel auch und es sich häufig in unserer Sprechstunde Emotionen, emotionales Essen das dann zu Tafelschokolade greifen lässt oder Frust, Stress am Arbeitsplatz.
00:05:13: Und dann sind da irgendwie die Fruchtgummis, die da liegen immer bereit.
00:05:17: Dann greif ich halt mal zu weil mich das beruhigt ja?
00:05:20: Das kann als Appetite auslösen solche Faktoren also.
00:05:23: Appetiten ist viel kein Duft viele unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden im Vergleich zu Hunger.
00:05:30: Und Appetit ist auch viel spezifischer, ja?
00:05:33: Also wenn ich jetzt zum Beispiel das unterscheiden will habe ich Hunger oder hab ich Appetite.
00:05:38: Dann gibt es so eine Tellerfrage also würde ich jetzt auf meinem Teller auch zwei Karotten essen, wenn ich wirklich Hunger habe dann sage ich Ja und wenn ich Appétit habe sagen eher Nein weil ich habe Lust auf Schokolade auf was Süßes, was Salziges, was Fettiges.
00:05:51: Das ist sozusagen der Unterschied Appetiten und Hunger.
00:05:54: Ich verstehe, das ist ein sehr guter Test.
00:05:56: Ich finde es ganz interessant weil eine Sache hast du nicht in deiner Reihenfolge erwähnt was das Thema Appetit auslöst und das hatte ich wirklich ganz massiv ausgeprägt früher.
00:06:05: Das war das Thema Konditionierung.
00:06:06: Das heißt also bei mich war in der Woche wenn ich abends nach Hause kam dann immer das Thema nach Hause gleich jetzt bis gleich essen.
00:06:14: so und ich habe noch mal festgestellt wenn ich dann aus irgendeinem Grund mal früher nachhause kam sagen wir's auch mal vier Uhr nachmittags schon dass sich dann in dem Augenblick merke wie die ... ist zu Hause betreten und trotzdem dachte, du hast jetzt Hunger.
00:06:27: So was aber wahrscheinlich dann in dem Fall wirklich nur Appetit war... ... weil es dann einfach wirklich genau im Rahmen dieser Konditionierung dann einfach so war?
00:06:34: Genau, Konditions-, Erwartung-, Motivation spielt eine ganz wichtige Rolle auch für unseren Appetiten.
00:06:40: Aber wirklich sehr interessant!
00:06:42: Viele Menschen sagen ja ich esse eigentlich gar nicht so viel.
00:06:46: Warum kann dieses Gefühl sogar stimmen und man nimmt trotzdem zu?
00:06:49: Das höre ich auch ganz häufig in der Sprechstunde.
00:06:52: Und all die Patientinnen haben auch recht, tatsächlich und warum ist das so?
00:06:56: Es hängt von verschiedenen Faktoren ab.
00:06:58: Zum einen ist es so dass wir in der Welt leben immer in einer Art Dauerbüffet.
00:07:02: also Nahrung ist überall ständig verfügbar und weniger jetzt unverarbeitete Lebensmittel sondern vor allem hochverarbeiteten Lebensmitteln Zuckerhaltige, Kohlenhydrathaltige Lebensmittel.
00:07:16: Die oftmals von ihrer Konsistenz ja auch sehr weich sind.
00:07:19: also ich brauche praktisch auch keine Zähne.
00:07:21: Ich kann es schnell konsumieren.
00:07:23: sie sind sehr kaloriendicht.
00:07:25: diese Lebensmittel auch viele vermeintliche gesunde Protein-Regel haben dann doch mehr Kalorien als wir vielleicht erwarten können.
00:07:31: Jetzt
00:07:31: macht man nicht meine Proteinregel schlecht!
00:07:34: Da gibt es echt Unterschiede, ich will nicht alle schlecht machen.
00:07:36: Aber viele davon würde ich sagen sind jetzt näherungsphysiologisch nicht zu empfehlen auch wenn sie Proteinen enthalten weil einfach sozusagen die Zusammensetzung aus Protein, Fetten und Kohlenhydraten eine ist, die so gewählt ist dass wir immer mehr davon essen wollen Und dazu gibt es auch Studien, also Menschen die sehr hochverarbeitete Lebensmittel, sehr viele davon konsumieren.
00:08:00: Die essen tatsächlich mehr Kalorien auch pro Tag als die Menschen, die unverarbeiteten Lebensmittel konsumiert einfach weil's so gut schmeckt.
00:08:09: Sie sind also gebaut dass sie uns gut schmecken und diese hoch verarbeiteten Lehmensmittel, die sind es auch, also zuckerhaltige Kohlenhydrathaltige Lebensmittel ,die unsere Regulation für Hunger und Sättigung verschieben können.
00:08:22: Und warum ist das so?
00:08:24: Weil unser Hypotalamus, das ist sozusagen ein Bereich im Gehirn der Hunger- und Settigung reguliert kann sich entzünden wenn wir sehr zuckehaltig uns ernähren.
00:08:41: Dieses Organ, Hypothalamus entzündet sich dann.
00:08:44: Und diese Entzündung sorgt dafür dass wir unsere Regulation von Hunger und Zettigung das die sich verschiebt.
00:08:51: Das heißt wir sind hungriger als wir eigentlich sein müssten.
00:08:55: Und das entsteht durch diese Entzündung, durch die zuckerhaltige Ernährung und das kann man rückgängig machen zum Glück indem man sich eben viel Sport betreibt und sich eben zuckerarm ernährt vor allem unverarbeitete Lebensmittel konsumiert.
00:09:09: Das heißt neben der Gewohnheit nehmen diesen sehr hoch verarbeiteten Lebensmittel gibt es aber auch organische Ursachen, warum viele Menschen dann einfach ständig Appetit haben.
00:09:21: Und dann sind's natürlich... Es ist auch noch der Fakt dass viele Menschen schon viele Diäten hinter sich gebracht haben mal Gewicht verlieren und dann wieder zunehmen abnehmen zunehmt.
00:09:33: Und jeder der schonmal eine Diät hinter sich gebracht hat, ja?
00:09:36: Der Körper speichert sich sein Ursprungsgewicht und möchte wieder auf das Ausgangsgewicht, das er einmal hatte zurückkommen.
00:09:42: Ja weil er evolutionär so programmiert, dass es immer darum geht Energie zu speichern.
00:09:48: Ja das heißt wenn wir dann mal Gewicht verlieren Dann haben wir mit noch mehr Hunger zu kämpfen damit auch mit Heißhunger und der Körper fällt den Grundumsatz zurück.
00:09:59: Das heißt er tut alles dafür dass wir wieder Gewicht zunehmen Und das macht natürlich für alle die dauerhaft abnehmen wollen doppelt so schwer.
00:10:10: Das ist
00:10:10: der Setpoint.
00:10:12: Genau, die Setpoint-Typothese.
00:10:15: Interessant!
00:10:16: Als ich das erste Mal von dem Setpoint gehört habe, hatte ich dann so gesagt... Ich hatte ja mal ein, also ich würde mal sagen so die meiste Zeit meines Lebens hatte ich ein bestimmtes Gewicht.
00:10:27: Heute habe ich mehr.
00:10:27: das liegt aber tatsächlich auch ein bisschen bei mir beim Muskelaufbau dann mit dabei.
00:10:31: Nichtsdestotrotz wo ich dann sagen würde naja wenn ich mir das überlege mein Setpoint war ja mal woanders.
00:10:36: Also wird immer der mehrere meine letzte Setpoint genommen.
00:10:39: oder wie ist es?
00:10:41: Ja scheint wohl so zu sein dass nach unten hin ist es tatsächlich auch so Überchalorisch ernähren, also wenn wir sozusagen an einem oder zwei mehrere Tage zu Weihnachten sage ich jetzt mal mehr konsumieren als sonst.
00:10:57: Dann verbrennt unser Körper auch mehr Energie als das sonst.
00:11:00: Also es geht doch in die andere Richtung allerdings weniger stark als nach oben hin.
00:11:05: Das heißt unser Körper merkt sich wirklich das höchste Gewicht, dass er mal hatte und versucht auch darauf immer wiederzukommen.
00:11:13: Okay, dann hoffe ich dass wir gleich eine Lösung hier auch anbieten können wie wir das verhindern können in Zukunft.
00:11:17: Aber ich möchte mal so ein bisschen auf einen Punkt der ja in deinem Buch eine sehr große Rolle spielt nämlich das Thema Hormone und wir reden hierbei diesen Podcast ja immer sehr viel Hormon im Zusammenhang mit Frauengesundheit.
00:11:29: in diesem Fall geht es aber einmal um andere Hormones und wenn Hunger sage ich mal sowas aus einem Team bestehen würde sozusagen wer sind denn da sozusagen die wichtigsten Spieler in diesem System?
00:11:41: wenn es genau um das Thema Hunger geht.
00:11:44: Genau, da ist vielleicht zu Beginn zu sagen dass es sehr komplex ist dieses ganze Hunger- und Sättigungssysteme.
00:11:51: Das heißt es ist nie nur ein Faktor sondern... Und das habe ich ja vorhin gerade schon erwähnt Es ist eben auch Erwartung Motivation konditionetes Verhalten aus der Kindheit gerade.
00:12:02: Also das spielt da alles noch mit rein, das sind ja auch Faktoren die wir schlecht messen können.
00:12:07: Aber abgesehen davon von einer psychologischen Seite gibt es eben auch eine physiologische Seite und da ganz klar gibt es verschiedene Hormone, die dann wichtig ist zum Beispiel Grelin.
00:12:16: Grelin ist unser sogenanntes Hungerhormon.
00:12:20: Das wird im Magen produziert und immer dann wenn der Magen leer ist, gibt es das Signal ans Gehirn hey jetzt muss mal wieder was gegessen werden ich habe Hunger.
00:12:29: Okay,
00:12:29: das heißt aber dieses Grillin ist ... Ich komme jetzt noch auf Oxytocine zum Beispiel und sage mir mal Kuschelomonen.
00:12:35: Aber es ist ja nicht nur dafür da!
00:12:37: Kann man bei Grillinen schon sagen... Das hat auch nicht viel andere Aufgaben?
00:12:41: Genau, das ist sozusagen so die Hauptwirkung von Grillien.
00:12:44: Wobei man sagen muss, Grillin wird dann auch aktiv wenn wir Nahrung erwarten, wenn der Körper Nahrungen erwartet.
00:12:52: So wie du gerade erwähnt hast immer wenn du nachmittags abends nach Hause kommst Ist du immer was?
00:12:58: Du kriegst Hunger, weil du ist ja auch immer was.
00:13:00: Das heißt, du hast bis darauf konditioniert.
00:13:02: Es waren dann vielleicht so, dass die jeden Tag Frühstücken ... Wenn sie es einmal auslassen, kriegen Sie Hunger!
00:13:09: Weil der Körper das erwartet und da ist auch Grelin für verantwortlich.
00:13:11: Ach,
00:13:12: das sag ich hier.
00:13:12: Also das, was Pavlov mit seinen Hunden gemacht hat... Genau.
00:13:14: Das war also eine Grelinerrolle.
00:13:16: Okay,
00:13:17: sehr gut.
00:13:18: D.h.,
00:13:19: Grelín weiß schon wann Nahrung kommt und gibt dann auch das Signal ab.
00:13:23: Das macht es auch so schwer wenn man halt dauerhaft tagsüber, wir nennen das Grazing.
00:13:29: Ja wenn man Gras sozusagen immer und immer wieder snackt ja den ganzen Tag über immer wieder zum Kühlschrank geht oder wo man auch immer seine Süßwaren etc.
00:13:40: herbekommt dann weiß der Körper dass es zu eigentlich ständig Nahrungsmittel gibt oder Lebensmittel konsumiert werden und da hat man auch ständig Hunger weil der Körper in Erwartung ist.
00:13:51: also das macht es dann deszudurch brechen.
00:13:54: Er fordert super viel Disziplin, ist auch echt Pain, würd ich sagen.
00:13:58: Aber das dauert ein paar Tage und dann kann sich der Körper wieder umgewöhnen.
00:14:02: Ist ganz lustig.
00:14:03: eine kleine Anekdote zu ... Ich war früher bei der TUI in Hannover und da hatten wir so einen Haus aus Weiß.
00:14:08: Und dieser Haus ausWeiß hatte quasi unendlich Geld drauf weil der quasi alles was man damit in der Kantine bezahlt hat wurde vom Gehalt abgezogen.
00:14:16: Das heißt also, unendliche ist natürlich relativ weit das Limit des Gehalts.
00:14:20: aber du weißt, was ich mein.
00:14:21: Soviel Essen kannst du ja nicht.
00:14:22: das Gehalt sozusagen dann weg ist.
00:14:24: Und ich, da gab es eben halt auch so diese typischen Süßigkeiten Automaten die so eine Spirale sich zu dreht und dann habe ich irgendwie mir angefühlt wöhnend damals dann einmal am Tag irgendwann war's einem am Tag, am Anfang war noch nicht einmal am tag aber mir immer so ein Kit Kat Chunky zu holen, so einen dicken Riegel von Kit Kat.
00:14:42: Das
00:14:42: schmeckt gut auf jeden
00:14:43: Fall.
00:14:44: Dieser Automat war auf dem Weg zur Toilette für mich und je nachdem wie viel ich getrunken hatte wenn ich häufig auf Toiletten gegangen bin und irgendwann merkte ich dann immer so dass jedes Mal, wenn ich dann vorbei
00:14:53: ging.
00:14:54: Dass ich da wirklich so eine unglaubliche Lust auf diesen Kette-Junkie dabekommen habe und das war immer ausgeprägter geworden, dass sich irgendwann am liebsten zwei am Tag schon gegessen hätte, sag' ich mal so.
00:15:06: Und dann bin ich danach, als ich zur Tui Cruise nach Hamburg ging, hab ich mir damit nicht wieder in gleiche Falle gehe vorgenommen, dass du überhaupt nichts mehr snacks im Büro.
00:15:16: Gar nichts mehr.
00:15:17: Und dann merkt man, wenn man gar nicht erst anfängt mit so einer Konditionierung, dass es dann ziemlich einfach ist da auch wirklich konsequent zu bleiben.
00:15:23: Aber wenn man erstmal drin ist?
00:15:25: Wenn man erst mal anfangen will, wird's schon eigentlich wie das Setpoint!
00:15:29: Alles klar.
00:15:30: Verstanden, Grillin?
00:15:30: Haben wir noch eins?
00:15:32: Ja es gibt auch noch Leptin.
00:15:33: Leptinn ist ein Hormon das von unseren Fettzellen ausgestützt wird.
00:15:38: die eben proportional zur Fettmasse wird dann mehr oder weniger Leptine ausgestüttet.
00:15:42: Wo wird das Grillin
00:15:44: in den Fettsälen?
00:15:45: Ah, die Puzyten!
00:15:46: Auch in den
00:15:47: Hetzeln.
00:15:47: Das Grillin
00:15:48: im Magenfundus also
00:15:50: im Maken.
00:15:51: Im Magen und Leptinen in den Vettsällen genau.
00:15:56: Genau, je mehr Fett, desto mehr Leptin.
00:15:58: Und Leptinen gibt das Signal ans Hirn.
00:16:00: Es sind genügend Fettreserven da.
00:16:03: Also dass es das Signal gibt.
00:16:05: Jetzt ist aber so wenn wir sehr... rohe Fettmassen haben, sehr viel Fett in unserem Körper ist.
00:16:11: Dann kann irgendwann eine sogenannte Leptinresistenz entstehen.
00:16:15: Eine oder andere kennt vielleicht die Insulin-Resistenz beim Diabetes und so kann auch eine Leptine-Resistenz im Gehirn entstehen, nämlich gerade wieder im Hypotalamus an der Hunger- und Sättigungszentrale.
00:16:27: Und dann kriegt unser Gehirnen eben nicht mehr das Signal hey es sind genügend Fettreserven da obwohl ganz, ganz viele Fettreserven da sind.
00:16:35: Aber der Körper kann das nicht mehr richtig wahrnehmen bzw.
00:16:38: des Gehirn betalern muss und dann kann es eben auch zu dieser Disregulation von Hunger und Appetit kommen durch diese sogenannte Leptin-Resistenz.
00:16:49: Das System ist sehr leicht zu... Störanfällig würde ich jetzt mal sagen.
00:16:55: Das ist Leptin und dann gibt es noch Insulin, Insulin glaube ich kennen die meisten.
00:16:59: Es ist ein ganz wichtiges Hormon das aus der Bauchspeicheldrüse kommt und Insulin sagt dafür dass Zucker in die Zellen geht verteilt also den Blutzucker damit der Blutzucker nicht mehr so hoch ist.
00:17:11: in unserem Blut Treibt das den Indizellen und Insulin hat aber auch, ist auch ein Faktor der im Gehirn wirkt.
00:17:19: Also in unserem wieder am Hypothalamus-Sättigungszentrale gibt da das Signal hey es ist Glucose da oder ich bin gerade aktiv wenn man so will?
00:17:28: Und das ist noch wichtiges Hormon unter Stresshormonen.
00:17:31: vielleicht kommen wir da auch noch zu, aber das Stresshormon des Cortisol spielt natürlich auch eine ganz wichtige Rolle.
00:17:38: Weil Stresshomonen ist zum einen überlebenswichtig und Stresshämonen könnten wir nicht leben.
00:17:43: Also nur weil es Stressharmone heißt, heißt es nicht, dass jedes Mal wenn es da ist wie er sehr gestresst sind.
00:17:49: Aber wenn Cortisol – und das wird in den Nebennieren produziert dieses Stresshombon – zu hoch ist, sag ich mal.
00:17:58: Dann kann es dazu führen dass wir mehr Appetit entwickeln weil unser Körper kann nicht unterscheiden ob wir gerade von einem Tiger verfolgt werden oder ob wir von unserem Chef geärgert werden im Büro sitzen.
00:18:13: das heißt die Arter Stresses kann der Körper nicht unterschreiben.
00:18:16: aber Direktion ist immer dieselbe nämlich dass Blutzucker Energie geliefert werden muss.
00:18:21: Das heißt, der Blutzuckerspiegel erhöht sich und unser Appetit steigt auch.
00:18:26: Und unsere Appetite vor allem auf sehr kaloriendichte Lebensmittel, die das überleben sichern wenn man so will.
00:18:33: Also sehr zuckehaltige, verdreiche Nahrung wird dann bevorzugt, zu dir wird bevorzugt gegriffen.
00:18:39: Das heißt viele kennen es vielleicht.
00:18:41: Wenn wir gestresst sind, dann brauchen wir irgendwas im Mund um uns wieder zu beruhigen ja?
00:18:46: Das kann schon damit zusammenhängen!
00:18:48: Aber sehr interessant in dem Zusammenhang auch da, es gibt ja immer so Social Media Trends und dann sagt man immer auf gar keinen Fall morgens direkt Kaffee trinken.
00:18:59: Weil es ja das Cortisol noch mal weiter ansteigen lässt.
00:19:02: Wenn man dieser Logik folgt und wenn ich zumindest richtig gerade dir zugehört habe würde ein zusätzlich gesteigertes Cortisol dazu führen dass ich mehr Hunger habe.
00:19:13: Das heißt also wenn ich morgens den Tag mit der Kaffe beginne mehr Cortisol dadurch hätte müsste ich auch mehr Hunger haben.
00:19:20: Ja, so kann man das nicht genau sagen.
00:19:23: Weil es ist nicht so, dass jetzt Kaffee dafür sorgt, dass das Cortisol steigt, sondern Kaffe aktiviert zum Beispiel unser sympathisches Nervensystem.
00:19:33: Das heißt wir sind noch mehr in diesem Fight or Flight Mode also im Verteidigungsmodus.
00:19:42: Kaffes zusätzlich regt aber auch die Darmaktivität an.
00:19:46: Die Peristaltik?
00:19:47: Genau!
00:19:49: Ich würde auch immer versuchen, Kaffee gerade wenn ich weiß okay mein Leben ist sowieso schon anstrengend vor allem unter der Woche.
00:19:55: Kaffe nicht als erstes zu konsumieren.
00:19:58: Einigen macht das nichts aus andere sind da vielleicht sensibler und die kann es noch zusätzlich ja das Gefühl von Stress verursachen ohne dass jetzt direkt mit dem Cortisol zusammenhängt.
00:20:10: Was wäre denn der einfachste Hebel im Alltag um ich sag mal dieses System wieder zu beruhigen?
00:20:16: Du meinst jetzt, das Cortisol zu beruhigen?
00:20:18: Nein.
00:20:19: Ich
00:20:19: meine eher sage ich mal so vielleicht das Thema Stress, sag' ich mal sowas ein bisschen zu runterzufahren weil also was ja damit eigentlich gleich wie eigentlich an hier geht.
00:20:28: Also ich glaube wenn wenn jetzt jemand erkennt okay ich weiß wenn ich gestresst bin dann snackig mehr oder dann greife ich zu ungesunden Lebensmitteln Dann gilt es natürlich alles zu unternehmen, was den Stress reduziert.
00:20:42: Das ist unterschiedlich.
00:20:43: also für die einen bedeutet das... Für die meisten eigentlicherweise bedeutet es mehr Schlaf weil Schlaf einfach auch extrem wichtig ist zum einen für die Regulation von Hunger und Sättigung.
00:20:55: D.h.
00:20:55: also um so schlechter oder weniger schlafe, desto mehr Grillin?
00:20:59: Nee, destо mehr Appetit vor allem und Hunger, weil desto meer Essen wäre ja.
00:21:06: Und also sollten schon sechs bis acht Stunden sein.
00:21:10: Wer weniger schläft, ist es eher schwierig.
00:21:12: Auch übrigens steigert ein Schlafmangel auch das Risiko für kardivaskuläre Erkrankungen und wir leben einfach kürzer, weil wir weniger schlafen.
00:21:22: Ja ja, auch für angeblich sogar auch fürs Thema Demenz.
00:21:27: Also das klimfatische System ja sonst nicht aktiviert?
00:21:30: Genau, genau.
00:21:31: Das ist ganz wichtig um das Gehirn auch zu regenerieren.
00:21:34: Dräumemister erzählt er auch mit dazu.
00:21:37: Das heißt viel Schlaf, sportliche Aktivität... Sofern man das einbauen kann und wenn es aber nur bedeutet, dass man halt seine sechstausend Schritte am Tag gehen ist.
00:21:47: Muss gar nicht!
00:21:48: Es müssen gar nicht Zehntausend-Schritte sein.
00:21:50: Also Hauptsache Alltagsaktivität...
00:21:52: Ich hab bei mir im Buch noch sieben tausend geschrieben.
00:21:54: du sagst jetzt schon sechstausend ist toll?
00:21:56: Ja also genau sechs bis achttausende.
00:21:59: bei Jüngeren sagt man eher so achttaussend weil älteren mal so sechstausenden aber das reicht tatsächlich auch schon.
00:22:06: Und jede Form von Aktivität ist natürlich gut.
00:22:09: Je mehr das Du bester.
00:22:10: aber Das kann natürlich auch, wenn man jetzt sagt okay ich muss jetzt... Ich habe das Ziel, dass ich jede Woche irgendwie zehn Kilometer dreimal die Woche laufe.
00:22:19: Da kann eines zusätzlich stressen und insofern sollte es schon etwas sein was einem Spaß macht und was irgendwie gut in den Alltag integriert ist.
00:22:27: Und deswegen sage ich jeder Art von Bewegung zielt und dann natürlich bewusstes Essen.
00:22:31: also wir haben jetzt natürlich viele soziale Medien spielen bei den meisten von uns eine riesige Rolle.
00:22:38: Im Leben.
00:22:39: wir konsumieren extrem viel und dieses Konsumieren von sozialen Medien auf der einen Seite führt dazu, dass wir halt Nahrungsmittel weniger ... sag ich mal... gut konsumieren im Sinne von Aufmerksamkeit schinken.
00:22:55: Also wer abends vom Fernseher ist oder sozusagen während der irgendwie Social Media konsumiert, der ist halt weniger bewusst, der kaut auch weniger und das heißt dann... Ja, für das halt dazu, dass wir vielleicht auch weniger schnell satt werden insgesamt.
00:23:13: Man sieht es ja sehr viel, dass gerade insbesondere wenn man irgendwo essen geht und die Leute allein am Tisch sitzen, sitzen die ja fast alle und schauen für ihr Handy wahrscheinlich bis zu achtzehn Prozent tatsächlich auch, dass ist dann irgendwie die sozialen Medien.
00:23:23: Und dann essen wir einfach... Das ist irgendwie auch total nachvollziehbar, ne?
00:23:27: Essen wir halt nicht so bewusst.
00:23:31: Für unsere Sättigung ist auch ganz wichtig, dass wir uns visuell beschäftigen.
00:23:35: Was wir essen und dieser Prozess, das wir wahrnehmen.
00:23:39: Ich nehme mich da jetzt nicht aus.
00:23:40: Also ich kau jetzt auch nicht jedes Mal dreißig mal am Stück, wenn ich irgendwo reinpasse... Ich finde große
00:23:47: Herausforderungen vor allem bei Pasta.
00:23:48: Passt das der Entgegner?
00:23:49: Wenn du da dreißiger taunen sollst, das
00:23:51: schaff ich nicht.
00:23:54: Ich komme zu am nächsten Teil in deinem Buch, der nämlich etwas ist.
00:23:57: Du hast eben gerade schon die sozialen Medien erzählt oder angesprochen und das ist ja momentan ein mega-hype des Thema Peptide.
00:24:05: Und da sind ja auch sehr viel fragwürdige Quellen, die da teilweise dann auch immer genutzt werden.
00:24:12: aber darum geht es jetzt ja nicht sondern du beschreibst in deinm Buch dass die Damenhormone als eine Art Peptidallianz dem Gehirn sagen Du bist satt.
00:24:21: So, was genau passiert im Körper also wenn diese Sättigungshormone aktiviert werden?
00:24:26: Ja!
00:24:26: Also zum einen haben wir die Sättigungshormone alle, das heißt wenn wir Nahrung konsumieren dann werden in unserem Darm sowohl im dünnen Darm aber auch im dickdarm Sättighungshormon aktiv.
00:24:41: Die registrieren hier sind irgendwie Nahrungsbestandteile, hier sind Kohlenhydrate, Proteine und Fette angekommen.
00:24:49: Signal an unsere Bauchspeicheldrüse produzieren mal Insulin, damit der Zucker in die Zelle kann.
00:24:56: Das heißt das ist sozusagen Schritt eins und Schritt zwei ist dass diese Darmhormone, die man eben auch als Sättigungshormon bezeichnen kann Sättigung auslösen.
00:25:07: Und zwar geben Sie dem Gehirn das Signal, hey hier ist Nahrung da ich bin satt, die braucht es nicht weiter essen und das passiert nicht direkt aber so ein bisschen verzögert dann und sie haben den Effekt dass sie die Magenentlehrung hemmen.
00:25:21: ja und dadurch dass die Mage entlehrungen gehemmt wird sind wir der Magen länger voll um wir sind länger satt.
00:25:28: auch.
00:25:28: also es ist sozusagen ein weiterer Sättigungsfaktor der dazu beiträgt, dass wir uns dann so fühlen.
00:25:34: Wir würden es fühlen, gerade wenn jetzt die Abgämspritze zum Beispiel applizieren, sag ich mal so... Dazu, darüber hinaus haben diese Sättigungshormone noch blutzucker senkende Eigenschaften.
00:25:46: Das habe ich gerade schon gesagt aber in synthetischer Form weiß man jetzt auch dass sie kardioprotektiv wirken.
00:25:53: also sie schützen das Herz, sie schützen auch die Nieren und sie haben auch organprotektive Wirkungen.
00:25:59: Sie wurden zuerst für Patienten mit Typ II Diabetes zugelassen und jetzt eben auch für Menschen mit Übergewicht und Adipositas.
00:26:09: Das sind aber nicht eins zu eins dieselben Darmhormone, sondern diese Abnehmenspritzen imitieren letztlich die Wirkung dieser Darm-Hormone.
00:26:18: Und zwar sind die Abnehmspritzen wirken aber sozusagen um ein tausendfaches Höhe.
00:26:25: Wenn unsere natürlichen Sättigungshormoni sehr bewirklich sind, hätten wir diese Abnehmensspritzen.
00:26:30: Während alle die das applizieren würden, wären dann schon gar nicht mehr da.
00:26:37: Charaktisch, also das ist nicht Sinn und Zweck.
00:26:40: Man muss sagen die Abnehmenspritze wirkt natürlich um ein vielfaches Stärker als die körpereigenen Peptitormone.
00:26:46: aber wir haben sie alle Und die Wirken haben halt nur eine halbwertszeit von zwei bis drei Minuten.
00:26:50: Das ist der Nachteil.
00:26:51: Deswegen gibt es jetzt auch als Abnehmspritze mit einer Halbwert-Zeit wo man sagt Die Wirkung dauert ne Woche an.
00:27:00: Sag mal, dass ist ja mal GLP eins Rezepteagonisten.
00:27:06: Aber wofür steht GLP?
00:27:07: GLP-I?
00:27:08: ist das Luka Goden Like Peptide One.
00:27:10: Das ist der Name dieses Inkrätins, dieses Darmhormons.
00:27:13: Okay und dann Punkt ist dass der Körper produziert die Signal ja eigentlich selbst so.
00:27:19: du hast jetzt gesagt dass ein Zichtfach ist gleich mal sowas durch die Spritze ausgelöst wird aber dafür hält es eine Woche.
00:27:24: also wenn wir jetzt eben halt diese dieses Signal irgendwie auf natürliche Weise aktivieren könnten wäre das ja irgendwie Schon gut, oder?
00:27:34: Tun wir ja alle immer wenn wir essen.
00:27:36: Nur es gibt halt bestimmte Nahrungsbestandteile die das stärker aktivieren diese Sättigungssignale andere weniger.
00:27:43: also ich sage jetzt mal Proteine zum Beispiel aktivieren dieser Sättigungshormone stärker als ist jetzt zb fette tun.
00:27:52: Das heißt deswegen empfiehlt man auch immer eine proteinreiche Ernährung weil uns Proteinen lange satt machen.
00:27:57: tatsächlich
00:27:58: doch wieder vielleicht ein bisschen Chance für mein Proteinregel.
00:28:01: genau Das kommen wir immer auf die Art des Proteins an, also natürliche Proteine sind natürlich besser.
00:28:06: Aber genau im Prinzip ist das so ja.
00:28:09: Protein-Ballaststoffe auch sind sehr gut was unsere Sättigung angeht.
00:28:15: Man muss halt sagen die Sättigungshormone diese Inkretine spielen eine Rolle aber auch hier wieder es ist ein Faktor von viel der da beiträgt, ob wir satt werden oder nicht.
00:28:29: Aber es ist wirklich ganz interessant ich kann jetzt nur für mich sprechen persönlich weil ich habe das auch immer wieder gelernt in all diesen Gesprächen dass Proteine eine bessere setzende Willkung haben.
00:28:37: so wenn ich jetzt aber morgens zum Frühstück ich sage jetzt mal nur fünf Eier rühreier esse ohne was anderes dann befriedigt mich das nicht zu unbedingt und hält mich auch nicht so lange bei.
00:28:49: wenn ich aber und wenn sie noch so kleine Scheibe Brot dazu esse dann merke ich immer, dass sich dann wirklich für sehr lange Zeit alle Satz bilden.
00:28:56: Das heißt also eigentlich wenn man jetzt sagen würde, na ja im Moment mit den Kohlenhydraten erfüßt du dein Blutzuckerspiegel der fällt irgendwann wieder und müsstest dich eigentlich wieder Hunger bekommen aber nichtsdestotrotz!
00:29:05: Also ich kann da sagen... Ich habe sogar schon mal was ganz Wildes gemacht.
00:29:09: Ich hab einfach mal in das Rührei ein bisschen leinsam geschulte Leinsammet reingemacht so Und auch das hält für Stunden satt, also ich mir persönlich schmeckt es auch.
00:29:20: Also andere Leute haben gesagt habe ich nicht ganz dicht wäre aber never so less.
00:29:24: Ich will einfach sagen das ist zum Beispiel so.
00:29:26: also ich merke einfach dass eine reine Protein zuvor ohne die Ballerstoffe tatsächlich bei mir persönlich nicht so gut funktioniert.
00:29:34: Ja, es ist natürlich noch besser Proteine mit Ballaststoffen zu kombinieren.
00:29:39: Wenn du jetzt zum Beispiel weißt nicht welches Brutto ist aber wenn du jetzt z.B.
00:29:43: einfach nur ein Brötchen weiß mir... Nein,
00:29:45: so was esse ich gar
00:29:45: nicht.
00:29:45: Natürlich mich bitte die Frage!
00:29:49: Aber dann würde das zum Beispiel genau das bewirken, was du gerade beschrieben hast, dass nämlich der Blutzuckerspiegel dann auch relativ stark wieder steigen würde und dann wieder abfallen würde.
00:29:57: Aber jetzt gerade Vollkornbrot oder leinsamen, das ist ja auch eine Fettquelle.
00:30:03: Das sorgt dann dafür vor allem Ballaststoffe.
00:30:06: Leinsamen sind ja auch die dienen wie so eine Art Puffersystem im Körper, dass zum Beispiel Kohlenhydrate einfach die Stärke aus den Kohlenhydraten weniger schnell abgebaut wird und das auch der Zuckerspiegel weniger schnell ansteigt.
00:30:24: Das machen Ballaststoffe und es gibt jetzt unterschiedliche Arten von Ballaststoppen, löseliche unlösliche Ballaststofe.
00:30:30: Die einen wirken so, So eine Art Geldstruktur im Magenform und diese Geldstrukturen sorgt dafür, dass die Magenentlehrung auch langsamer läuft.
00:30:42: Weil dieses Gel so stark wie das Küs ist, dass es weniger schnell durchquert.
00:30:51: Und dann gibt's unlösliche Ballaststoffe... die nicht zu viel eine vermehrte Quellung sorgen, aber die letztlich den Magen-Darm-Trag zu passieren und halt dafür sorgen dass Alles, was damit konsumiert wird, nämlich z.B.
00:31:08: Kohlenhydrate, dass das eben sich positiver auf dem Blutzuckerspiegel auswirkt.
00:31:13: Das heißt es macht ...
00:31:14: Hast du ein Beispiel für die löslichen
00:31:16: und die unlöslichen?
00:31:17: Ja also lösliche Ballaststoffe sind zum Beispiel Flosamenschalen oder Akazienfaser, Glucomananenapfelpektin, das sind lösliche Ballaststoffe, unlösliche ballaststoffte sind zum bspb Weizenkleihe oder ganz oft Schar.
00:31:34: von Gemüse und Obst vorhanden.
00:31:39: Deswegen ist es ja auch ein Unterschied, ob ich einen Apfelesse oder sozusagen Fruchtpüré vom Blutzuckerspiegel her.
00:31:47: Weil in der Schale des Apfels, deswegen wie man findet die Schale mit zu essen sind halt die Ballaststoffe auch drin Und die machen halt einen anderen Buzugganstieg, als wenn ich jetzt irgendwie Apfelsaft trinke.
00:31:57: Naja
00:31:58: das ist ganz klar!
00:31:59: Also dass die Säfte... also da hast du eigentlich mehr oder man hat all dem geraubt was gesund an den Obs ist sozusagen.
00:32:04: Hast du ja dann einmal rausgepresst?
00:32:06: Aber es
00:32:06: klingt zu gesund
00:32:07: ne?
00:32:07: Ja, ja, ja.
00:32:09: Das wurde mir auch schon hier von Professor Michalsen mein morgenlicher Orangensaft zum Sonntagsfrühstück auch schon komplett vermießt.
00:32:17: Also von daher.. Das liegt leider in der Natur der Sache, wenn man diese Podcast macht dass man dann, also wie heißt das so schön in Matrix?
00:32:24: Unwissenheit kann ja manchmal auch ein Segen sein.
00:32:27: Zumindest was diese Sachen dann betrifft.
00:32:29: Ja ab und zu kann man sich das natürlich gönnen aber es wäre fatal wenn sie den Tag sind.
00:32:34: Aber wenn du eine wirklich satt machen im Mahlzeit definieren
00:32:36: müsstest
00:32:37: ohne Kalorien zu zählen, was müsste Sie denn unbedingt enthalten?
00:32:41: Also Ballaststoffe, Proteine und ein bisschen Fett würde ich sagen.
00:32:48: Also was ich jetzt zum Beispiel gerne konsumiere ist für Kornbrot mit Hüttenkäse und dann Avocado noch dazu und Eier.
00:32:57: das macht halt einfach satt.
00:32:59: Es hält auch lange satt mittags Zum Beispiel ein Salat, weil viel Volumen.
00:33:05: Und Volumen alles was den Magen auch dient ist ja auch ein Sättigungs-Signal und hält natürlich auch länger satt.
00:33:14: dann oder Suppen auch.
00:33:17: Wenn sie jetzt nicht einfach nur Wasser ist sondern wirklich auch wenn da Nährstoffe drin sind in den Suppen, dann führt es zu das der Magen gedient wird.
00:33:26: also so eine Suppe vor dem Essen macht zum Beispiel Superviel Sinn, weil das schon eine super Form essen.
00:33:32: Weil das sozusagen die Sättigung schon verstärkt.
00:33:35: Wir hatten bei uns neben dem Büro so ne Suppenküche... So als ob es von irgendwie was für Bedürftige ist.
00:33:44: Aber nein also ein Restaurant, was sich auf Suppen spezialisiert hat oder so und da habe ich jetzt für mich wirklich festgestellt dass es nicht so lange anhält.
00:33:53: aber der Unterschied du hast gerade von einer Suppe-Formessen Ich habe eine Suppe zum Essen gegessen.
00:33:59: Ja, kommt auch auf die Suppe wieder drauf an, ne?
00:34:01: Aber bei einer Suppe muss man wenig kauen nach dem, was für eine Suppei ist.
00:34:06: aber das macht schon Sinn sozusagen eine kleine Suppe davor dann eine Hauptmahlzeit und dann vielleicht direkt den Nachtisch statt erst verzögert wenn der sozusagen der Blutzuckerspiegel am Nachmittag wieder ansteigt.
00:34:18: einfach so ist es schlechter als wenn wir den Nachtig direkt sozusagen nach der Hauptmahrzeit konsumieren.
00:34:25: Und dann halt Salate wie zum Beispiel Salat mit Hähnchen, da hab ich die Protein-Quer, da habe ich Belaststoffe dabei und dann noch irgendwie Samen oder Nüsse dazu.
00:34:33: Das ist natürlich perfekt!
00:34:36: Die Empfehlung liegt ja offiziell bei, ich glaube, dreißig Gramm Baderstoffen pro Tag.
00:34:40: Viele Experten sagen sogar fünfzig.
00:34:41: Ich hatte hier schon ein Gespräch, der hat sogar hundert empfohlen, dass das jetzt den neuesten Studien mit sich bringt.
00:34:47: Ich finde das ja schon auch eine Herausforderung muss man sagen weil wir also... Ich würde mal sagen, wahrscheinlich war es früher für mich weniger Herausforderungen.
00:34:56: Weil bei meinen Eltern gab's abends immer Abendbrot und meine Mutter hat dann auch das Brot selbst gebacken... ...und das war eben halt so ein Vollkornrot im Westen.
00:35:04: seines Wortes also waren die ganzen Körner auch noch wirklich so drin.
00:35:07: Und von daher war es da wahrscheinlich einfacher.
00:35:10: heute geht das natürlich gar nicht mehr weil dieses klassische Abendbrott mit dem ich groß geworden bin sozusagen ja heute so quasi Nogo ist, weil abends will man keine Kohlenhydrate, weil die machen hier angeblich auch dick.
00:35:22: Deswegen, also ich habe jetzt mal angefangen meinen Essen so ein bisschen zu tracken gar nicht um abzunehmen oder sonst was.
00:35:29: Sondern weil es mich wirklich interessiert wie viel Proteine wie viele Ballerstoffe ich eigentlich über den Tag so zu mir nehme.
00:35:35: und Ich bin auch überrascht weil ich dachte immer so Mensch wir stehen hier sich an dreißig Gramm.
00:35:38: Man muss ja sich überlegen wenn man jetzt dreizig Gramm in einer Rohform zu sich nehmen würde dann ist das einen Hubs weg sozusagen.
00:35:45: aber Es ist dann doch in dem was man tatsächlich zu sich nimmt viel, viel schwieriger als ich so dachte.
00:35:51: Und wenn wir dann über hundert reden... Ich glaube ein Brokkoli hat neun Prozent Ballerstoffe.
00:35:57: Das heißt also, wenn ich einen Kilo Brokkolis essen würde oder ich meine wer macht das schon?
00:36:02: Dann hätte ich immer noch erst neunzig Gramm.
00:36:05: Also hundert Gramm weiß nicht woher das kommt.
00:36:07: Das halte ich für unrealistisch echterweise.
00:36:12: Der Durchschnitt Deutsch konsumiert ja so weil ich Zwarzig, dreiundzwanzig Gramm Ballaststoffe am Tag.
00:36:18: Der Durchschnitt Amerikaner noch viel weniger irgendwie hilft.
00:36:21: Wenn wir über dreißig Grammen landen ist das glaube ich schon gut.
00:36:25: Ich glaub die meisten wie gesagt sind da runter.
00:36:28: Deswegen ist es manchmal gut sich eben noch eine zusätzliche Ballaststoffquelle einfach in den Joghurt oder sozusagen... den Nahrung zu mischen.
00:36:37: Also ich tue jetzt immer ein Protein-Shake, immer einen Teelöffel Fluss am Schalen.
00:36:43: Da kann man halt auch nicht so viel dann konsumieren.
00:36:46: Fluss ist am schalen Quellen ja auch stark.
00:36:48: Ja,
00:36:48: muss man schnell trinken.
00:36:50: Ja zum Beispiel Akazienfaser da könnte man jetzt relativ viel konsumierend.
00:36:55: Weil die machen gar keine Magen darbeschwerden.
00:36:57: das ist das Gute bei der Akazie.
00:36:59: Das ist natürlicher Ballaststoff, löslicher Ballaststoff der praktisch kaum, also gar keine Magname schweren macht.
00:37:10: und das unterscheidet ihnen eben noch mal von zum Beispiel Flosamschalen.
00:37:14: Wir
00:37:14: hatten die Kinderärztin hier schonmal im Podcast und die hat es auch erzählt dass sie immer in das Essen ihr Kinder mit rein mischt sozusagen, dass sie die Akazientfaser da immer so ein bisschen untermischt und die Kinder wissen gar nichts von ihrem Glück und sterben sich auch nicht dran.
00:37:27: Genau!
00:37:27: Also ist dann doch durchaus möglich.
00:37:30: aber natürlich wenn man jetzt aktiv drauf achtet, wird man wahrscheinlich immer drunter bleiben.
00:37:36: Dann komme ich mal zum nächsten Punkt.
00:37:37: Ich hatte eben jetzt schon das große Basswort Pep Tide.
00:37:39: Jetzt komme ich einmal zu dem nächsten Punkt des Mikrobiomes um.
00:37:41: Also es ist ja Wahnsinn wie viel wir uns über jetzt alle übers Mikrobiome unterhalten nicht nur im Darm sondern in den Mund und auf der Haut und allen drum und dran.
00:37:49: Und auch du schreibst in deinem Buch hier das Mikrobioma als eine Art inneren Wald.
00:37:53: Fand ich ein sehr schönes Bild.
00:37:54: habe ich auch wirklich noch nie vorher so gehört dass wenn er hat mir sehr gut gefallen was entscheidet diesen Wald?
00:37:59: oder was entscheidete dieser Wald eigentlich darüber?
00:38:02: Ob wir satt sind oder ob wir ständig Hunger haben.
00:38:06: Ja, das ist eine spannende Frage die Wissenschaftler weltweit auch weiterhin beschäftigen wird.
00:38:11: ich glaube auch noch die nächsten Jahrzehnte.
00:38:13: ehrlicherweise weil es einfach... Ich
00:38:15: hätte ja gedacht dass es mit KI viel schneller gehen würde aber schon habe dann doch
00:38:18: noch nicht... Wer weiß kann sein, dass es da nur noch fünf Jahre dauert.
00:38:23: Aber genau also deshalb so Schwierig und so komplex, weil es halt einfach Billionen von Bakterien gibt im Mikrobiom.
00:38:33: Die das Mikrobiome ausmachen aber auch nicht nur Bakterian, Viren, Pilze und da sozusagen den Überblick zu behalten oder dahin die Schlüsse daraus zu ziehen ist super schwierig.
00:38:44: Und was auf jeden Fall klar ist, dass das Mikrobium einen Einfluss hat auf unsere Gesundheit.
00:38:52: Das ist klar!
00:38:54: vermutlich auch auf unsere Regulation von Hunger und Sättigung.
00:38:59: Was wir wissen, ist das zum Beispiel im Ballaststoffe, ja, lösliche Ballaststoffe als Prebiotika wie so eine Nahrung für unser Mikrobiom sind.
00:39:11: Ja,
00:39:11: d.h.,
00:39:12: die werden in Darm, Dickdarm fermentiert und es entstehen kurzkettige Fettsäuren und diese kurz kettigen Fettsahren haben ein... positiven Einfluss auf unsere Gesundheit, auf unseren Stoffwechsel auch.
00:39:25: Auf unseren Blutzuckerspiegel, auf unsere Insulin-Sensitivität und auch unsere Sättigungshormone.
00:39:31: Sie aktivieren nämlich die Sättigungshormone Das zum einen, dann spielt natürlich Schlaf wieder eine extrem wichtige Rolle für unser Mikrobiom.
00:39:42: Wir schlafen umso besser.
00:39:43: wir wissen die Schichtarbeit hat
00:39:44: z.B.,
00:39:45: die haben oftmals auch ein gestörtes Mikrobiome wenn man so will.
00:39:49: Wir wissen aus Studien an Mäusen und an Ratten das wenn man sozusagen eine Stuhltransplantation macht von diesen Raten ja dass die dann wenn sie den Stuhl der anderen Ratte kriegen extrem an Gewicht zunehmen.
00:40:05: Also da scheint es gewisse Mechanismen zu geben, die ganz sicher eine Rolle spielen für unser Körpergewicht.
00:40:15: Entschuldigung, wenn dir kurz einhakt war dieses Ratten-Experiment das ist ja schon mittlerweile relativ alt.
00:40:19: Das ist ja fünfzehn Jahre bestimmt schon her sag ich mal so.
00:40:22: Das, was ich aber nicht ... bisher kommt mir das noch keine Beantwortung.
00:40:26: Ich hab vielleicht auch nicht gut genug recherchiert.
00:40:28: Aber es ist ja tatsächlich so, dass sowohl bei den Ratten als auch bei den Mäusen dazugeführt hat, dass eine dünne Mausdünnerratte dicke geworden ist?
00:40:34: Hat's auch andersrum eigentlich mal funktioniert?
00:40:36: Dass man eine dicke Ratte dünn gemacht hat... Ja!
00:40:40: ...ich meine ja.
00:40:41: Okay.
00:40:41: Ich meine ja, da habe ich mich hier fest, aber ich glaube ja.
00:40:44: Es funktioniert doch anders.
00:40:44: Weil wenn das so wäre dann ist das sehr spannend.
00:40:49: Jetzt ist es so, dass unser Mikrobiom aber schon sozusagen ab dem Zeitpunkt der Geburt sich verändert.
00:40:56: Also das macht einen Unterschied zum Beispiel ob wir per Kaiserschnitt oder mittels natürlicher Geburt zu welkomt.
00:41:03: Das hat schon Einfluss auf unseren Mikrobiomen.
00:41:05: dann gehts weiter beim Stillen etc.
00:41:09: eigentlich wahrscheinlich auch schon vorgeburtlich, dass die Ernährung wahrscheinlich auch epigenetische Einflüsse der Mutter des Vaters sich auf unser späteres Mikrobiom mit auswirken.
00:41:21: Aber da ist sozusagen die Wissenschaft noch nicht so weit das man sagen könnte dieser und jener Faktor ist es der dann dazu führt, dick werden, sonst könnte man zum Beispiel auch bestimmte Bakterienkulturen einfach einschlucken lassen und dann ist das Problem gelöst.
00:41:37: Aber es ist halt dann doch durchaus diffizieler als das.
00:41:41: Ja, es ist ganz interessant.
00:41:42: also auch da habe ich persönlich schon mal auch so ein Setpoint.
00:41:46: ja weil Die regelmäßigen Hörer dieses Podcasts habe ich schon wirklich sehr oft erzählt, aber es ist tatsächlich wenn ich immer wieder interessant bin.
00:41:53: Normalerweise brauchst du ja einen gut ausgeglichenen balancierten Femiguten und Bakteriöidenverhältnis so.
00:41:59: Und im Idealfall mit leichen Überhang der Bakteriöiden.
00:42:01: So!
00:42:02: Und ich hab zweiundfünfzehn ... äh, zweieinachtzig Prozent Femiguuten.
00:42:05: Das heißt das sind eigentlich üblicher Weise Leute die sich sehr viel von kurz geringen Kohlenhydraten ernähren und ich sag mal auch Tendenzen zu übergewicht haben.
00:42:12: Hab' ich nicht
00:42:13: Und tue ich
00:42:15: auch.
00:42:16: Da siehst du im Grunde genommen, wenn ich dann anfange, Probiotika zu nehmen, balanciert sich das aus und wenn ich noch mal ein Mikrobiotest mache, bin ich Pari.
00:42:26: Wenn ich aufhöre, bin wieder einmal zurück auf den Setpoint.
00:42:30: Aber
00:42:30: erinnert es irgendwas für deinem
00:42:31: Ding?
00:42:32: Nein, weil es mir
00:42:33: überhaupt
00:42:33: nicht.
00:42:34: Null!
00:42:35: Also... Das zeigt genau das.
00:42:37: Also deswegen,
00:42:38: ich hab wieder mit oder ohne quasi also ich habe auch mal den zweiundachtzig Prozent sozusagen kein Problem weder mit Verdauern noch mit zunehmend abnehmen sonst irgendwie was.
00:42:45: also von daher das ist schon wirklich interessant aber dass es immer wie so ein wie so'n elastisches Gummi wieder an diese Stelle wieder zurück sprengt.
00:42:52: Interessant
00:42:52: auch her!
00:42:54: Die Terminanten zu geben.
00:42:57: Also wir sprechen ja eben in dem Zusammenhang tatsächlich mal über Probiotika und du betonst den Buch aber die Rolle der Prebiotica, also das wären dann sozusagen die Darm-Ballastoffen.
00:43:09: oder gibt es da noch andere Präbiotiker?
00:43:13: Genau!
00:43:14: Das findet sich nicht nur in einzelnen Ballaststoffen sondern... Gemüse in unverarbeiteten Lebensmitteln am Ende.
00:43:25: Das heißt, viel Gemüsen ... Ich sage mal, wenn der Wald das Mikrobiomenwald ist, dann braucht es halt auch eine Vielfalt an Arten.
00:43:34: Das heisst je bunter die Ernährung aussieht umso besser eigentlich.
00:43:40: Es braucht Vielfald.
00:43:43: Der Wald braucht Ruhe, um geschützt zu bleiben.
00:43:45: D.h.
00:43:46: Schlaf und wenig gestresst Umwelt, würde ich jetzt mal sagen.
00:43:51: Also je mehr Stress wir reduzieren können umso besser eigentlich auch für unser Mikrobiom.
00:43:57: Ich glaube das sind so die drei Faktoren und verarbeitete Lebensmittel genügend Schlaf und wirklich wenig Stress.
00:44:04: Also meine liebe Kollegin Sare lacht sich immer tut, wobei ich die Kartoffel erwähne.
00:44:09: Aber ich bin ja ein mit Kartoffeln groß geworden sozusagen und ich bin mittlerweile wieder ein großer Fan geworden davon wenn ich sie kaufe direkt zu kochen und abkühlen zu lassen.
00:44:19: Resistente Stärke.
00:44:20: Um dann ihre resistente Stärke dann immer zu machen.
00:44:24: Magst du vielleicht trotzdem mal für mich und die Hörer in erklären warum das gut
00:44:29: ist?
00:44:30: Genau, also wie du sagst aus den Kartoffeln.
00:44:33: Es kann aber auch sozusagen kalter Reis sein vom Vortag ja denn da ist es auch resistente Stärke drin.
00:44:39: oder eben viele Arten von Ballaststoffen wie zum Beispiel Akazienfaser oder Inulin.
00:44:46: Inulin findet sich auch in vielen Gemüse-Sorten, also in Zwiebeln, Chicorette, Tupinambuhe.
00:44:53: da ist überall Inulin drin.
00:44:55: und diese Ballaststoffe wenn sie dann den Darm erreichen ja so einen Dickdarm dann werden die zersetzt und es entstehen also eine Fermentation und daraus aus diesen Ballaststoffen entstehen dann kurz kettige Fettsäuren
00:45:11: du gerade erzählt hast.
00:45:12: Das heißt also, ich kam eigentlich... Also für mich war jetzt der Punkt das resistente Stärke gleich Ballaststoffe ist?
00:45:19: Genau!
00:45:20: Wenn man so will.
00:45:20: Also Ballaststoffe sind ja auch nichts anderes als Kohlenhydrate.
00:45:25: Also Zuckerketten die aber nicht von Darm-Enzymen abgebaut werden können oder zerlegt werden können wenn man so Will.
00:45:36: und dass es eben der Unterschied zu anderen Kohlenhydraten Denn jetzt normale Kohlenhydrate, wie zum Beispiel Brötchen ist.
00:45:44: Die können ja sozusagen von den Zügen mit unserem Körper abgebaut werden.
00:45:47: Es wird stärker daraus und stärk ist gleich Zucker.
00:45:50: Ja aber bei Ballaststoffen das sind sozusagen eben Kohlenhydrate die nicht durch Enzyme abgebaut werde können weil wir diese Enzymen nicht besitzen.
00:46:00: Und diese Ballaststoffe gelangen dann eben als solche in den Darm und werden dann fermentiert.
00:46:06: Nicht alle Ballaststoffer, sie unlösen die Ballaststoppe nicht aber die löslichen vor allem und die werden aus diesem Fermentationsprozess entstehen eben dann diese kurz kettigen Fettsäuren und die wiederum haben Effekte auf bestimmte Enteroendokrine Zellen also Zellen im Darm, die dann Wielersättigungshormone freisetzen.
00:46:24: Also diese Zellen gibt es auch im Dickdarm.
00:46:26: Okay, dann lass uns doch jetzt mal richtig so alltagstauglich sein.
00:46:30: Du hast ja gesagt, so will.
00:46:32: die Leute wollen alle das Wunderrezept haben um dann sozusagen so schlank zu werden wie du.
00:46:37: und deswegen ist die Frage wenn jemand jetzt sozusagen seinen Sättigungssystem ab heute verbessern möchte welche drei Ernährungsgewohnheiten würdest du sozusagen ihm ab sofort empfehlen?
00:46:49: Genau, also erst mal würde ich empfehlen den Druck rauszunehmen.
00:46:52: Also wenn man schonmal sagt okay wie wir eine Ernährung umstellen nicht möchte irgendwie mehr Sättigung für Spüren, ich möchte vielleicht auch Gewicht verlieren dann ist es ganz wichtig den Stress daraus zu nehmen und den Druck weil kein Mensch wird von Von heute auf morgen irgendwie dick, kein Mensch wird von heute auf morgens dünn.
00:47:08: Es geht halt einfach nicht so schnell.
00:47:09: und wenn ich diesen Druck schon rausnehme dann kann ich den Stresshormone schon reduzieren.
00:47:13: das ist schon mal wichtig weil dann geht auch sozusagen es ist auch wichtig für Appetit und Heiß-Hunger.
00:47:19: Sonst ist das so ein Teufelskreis in dem sich ganz viele meiner Patienten übrigens befinden.
00:47:23: denn der soziale Druck der Druck durch die sozialen Medien alle müssen jetzt schlank sein alle müssen irgendwie size zero haben oder einem gewissen Schönheitsideal entsprechend verstärkt halt den Druck vom Individuum extrem.
00:47:39: Und wenn man schon so in sozusagen die Nährungsumstellung startet, ist das denkbar schlecht.
00:47:44: Das ist auch der Grund warum viele auf fasten Kuren gehen, wo sie dann ganz in Ruhe entspannt fasten können.
00:47:53: Abseits vom Alltagsstress und man spielt eine extrem wichtige Rolle.
00:47:56: Wenn ich persönlichen Stress habe, privaten familiären beruflichen ... sag ich immer,
00:48:03: z.B.,
00:48:04: dann macht das jetzt keinen Sinn,... ... dass wir uns auf die Gewichtsabnahme fokussieren... ... weil es einfach nicht die richtige Zeitpunkt ist.
00:48:10: Also ich muss schon auch in der Verfassung sein... ... dass ich jetzt Zeit habe und muss für mich damit zu beschäftigen.
00:48:16: Weil's einfach auch abnehmen ist immer ein Prozess, der auch anstrengend ist.
00:48:20: Und dafür brauche ich halt Kraft!
00:48:22: Das ist wichtig zu wissen.
00:48:25: Ganz unabhängig von den Tipps, die man dann gibt.
00:48:30: Ja?
00:48:30: Und dann ist es immer wichtig.... zu wissen, okay wie sieht der Alltag aus das Individuum?
00:48:35: Also es gibt Menschen die für die muss Frühstück immer sein.
00:48:40: Für andere muss es nie sein und andere haben abends dann sozusagen ihr große Mahlzeit.
00:48:44: Die meisten der Deutschen übrigens essen abends die Hauptmahlzeit, die größte Mahlzeiten.
00:48:49: Also jetzt, Ernährungsphysiologisch nicht das Beste muss man sagen.
00:48:53: Weil wenn wir eigentlich früh und mittags die größten Mahlzeiten konsumieren werden, wäre es besser für unseren Stoffwechsel.
00:49:00: Das weiß man einfach, ja?
00:49:01: D.h.,
00:49:03: dieses all diese Süßen bringt mir aber nichts, wenn ich nicht integrieren kann in meinen Alltag.
00:49:07: Ich esse zum Beispiel morgens auch nichts... Ich kann dann erst am Mittag so was und abends halt die Hauptmahlzeit.
00:49:12: So ist es einfach, das passt am besten.
00:49:14: Das heißt ich muss immer gucken wie sieht mein Leben aus?
00:49:16: Und danach kann ich gerne gucken gut was kann ich weglassen und was nicht.
00:49:21: Wenn ich jetzt dazu neige viel zu snacken zum Beispiel weil Emotionen Stress etc.
00:49:27: eine Rolle spielt Dann kann ich mal versuchen die Snacks vielleicht ungesund sind zu ersetzen durch gesunde Snacks, also wie zum Beispiel eine Handvoll Walnüsse.
00:49:39: Die sind jetzt nicht kalorienarm aber die enthalten viele Polyphenole und Pflanzenstoffe fette und sorgen dafür dass der Blutzucker stabil bleibt.
00:49:49: Alltagsnecks, Hochverarbeitete sorgen eben für diese hohen Blutzuckerspiegel.
00:49:54: Dann wird Insulin ausgestütet und sagt der Blutzucker wieder in den Keller.
00:49:57: Das heißt ich habe die Achterbahnfahrt des Blutzukers und das ist etwas was ich ja vermeiden möchte weil ich dann wieder in diesen Heißhunger komme.
00:50:07: Regelmäßige Mahlzeiten sind wichtig, wenn ich dazu neige Heißhunger zu verspüren.
00:50:11: Wenn ich snacke, brauche ich Snackingersatz, ob das jetzt Kaugummi ist oder weil Kaugumi Kauen an sich versteckt auch die Sättigung.
00:50:18: Tatsächlich?
00:50:19: Weil dass Kaun an sich schon sozusagen ein Sättigungsfaktor ist.
00:50:24: Spannend!
00:50:25: Und wer Kaugummy kaut tatsächlich... ganz interessante, witzige Studien der konsumiert dann teilweise zehn Prozent weniger der Hauptmahlzeit.
00:50:32: Ganz interessant.
00:50:33: Wer vorher Kaugummikaut?
00:50:37: oder eben Nüsse, also gesunde Snacks auf die ich vorbereitet bin und die immer im Bützuckerspiegel stabil halten.
00:50:42: Ich snacke momentan wahnsinnig gerne Karotten?
00:50:45: Ich auch!
00:50:46: Also
00:50:47: finde ich super.
00:50:48: Ich muss sagen, ich steiger das natürlich dann noch mal mehr weil es heißt ja im Offiziel man soll die ja mit Fett essen und ich finde es ja nicht schöner als wenn was mit Humus kombiniert ehrlich gesagt.
00:50:58: Was dann natürlich die kalorische Belastung wieder ein bisschen nach oben bringt.
00:51:02: Ja aber Hülsenfrüchte ist auch gut Ja, im Prinzip.
00:51:07: Was ich immer mache... Ich kombiniere immer Karotten mit Walnüssen.
00:51:14: Und nur das dadurch dein Fett dann
00:51:15: aus?
00:51:17: Und das macht ... Das ist einfach ein super Snack!
00:51:19: Man muss es halt nachdenken und man muss es ... schneiden vorher.
00:51:23: Man muss das vorbereiten, weil wir nicht so viel dabei haben irgendwie.
00:51:25: Ja!
00:51:25: Weil ich
00:51:26: glaube... Also ehrlich gesagt bin da mittlerweile ein bisschen schmerzfrei geworden, weil ich kauf mir dann einfach diese Bio-Karotten sozusagen ganz normal im Supermarkt, ehrlich gesagt.
00:51:36: Das gibt's dann eben halt wirklich fertig gewaschende Biokarotte.
00:51:39: Die weiß ich halt so mit Haut und Haaren.
00:51:41: Genau.
00:51:41: So soll es ja auch nicht schlecht.
00:51:42: Also genau, das ist perfekt
00:51:45: als Ding.
00:51:46: Ich denke immer wieder so, weil die wissen ja, dass das Vitamin B-Zwölf ja auch nur durch ... letztendlich ein bisschen dreck entstanden ist sozusagen so.
00:51:53: Und von daher denke ich mir, halt... Ja, ein bisschen
00:51:55: Dreck kann gar nicht hart
00:51:56: werden.
00:51:57: Nee, vor allem als Kind nicht ne?
00:51:58: Nein!
00:51:59: Das Immunsystem und so.
00:52:00: Genau, ja.
00:52:01: Ich möchte mal eine Geschichte erzählen in dem Zusammenhang.
00:52:04: Ich bin schon, sag' ich mal sowas früher sehr zuckersüchtig gewesen.
00:52:09: Das heißt also wenn ich einen Stück Schokolade gegessen habe das war immer so dieses typische ... Da gab's noch einmal eine Fluggesellschaft die es heute nicht mehr gibt, die hat immer so Herz und Verteilte, wenn man rausgegangen ist und ... Wenn ich dieses eine Stück Herz gegessen habe, dann hätte ich danach sonst was getan um noch mehr davon zu bekommen.
00:52:25: Es war immer wie ein Motor, der gestartet wurde bei mir und das habe ich tatsächlich ein Stück weit überwunden durch Havertage.
00:52:39: dann morgens mittags abends so ein Porridge gegessen und in verschiedenen Varianten.
00:52:45: So morgens mit ein bisschen Blaubeeren, mittags mit Nüssen, abends dann mit Brühl aufgekocht statt mit Wasser.
00:52:50: Und das habe ich über drei Tage gemacht.
00:52:52: Danach war... ... von dieser Zuckersucht so ein bisschen befreit.
00:52:57: Das heißt also danach war das weg.
00:52:58: und das finde ich ganz interessant, weil du schreibst ja auch tatsächlich in deinem Buch dass eben halt das Beta-Glucan was ja dann in dem Parfase stark drin ist... ...dass das eben halt auch eine stark regulierende Wirkung hat.
00:53:10: Also kannst du das auch medizinisch sozusagen dann auch verstehen?
00:53:13: Was ist das Verstehen?
00:53:14: Bestätigen sozusagen, dass diese Effekt dann eingetreten ist?
00:53:17: Ja!
00:53:19: Du hättest wahrscheinlich auch einfach fasken können.
00:53:22: Ich glaube es wäre dann derselbe Effekt gewesen.
00:53:24: Also, aber du hast es klug gemacht in dem Du halt Haferflocken also Ballaststoff und eine Ballaststoffquelle konsumiert hast.
00:53:32: Das machen wir auch häufig tatsächlich bei Patienten mit extrem hohen Blutfetten, mit extremen hohen Trillizrieren.
00:53:38: Da machen wir sogenannte Havertage oder machen wir nicht anders als das was Du hier gerade beschreibst.
00:53:42: Da herdigste ich auch von den Diabitologen dann auch tatsächlich genommen Und aber tatsächlich eben halt, weil ich gelernt hatte, dass Peter Gluckhan eine gute Insulin normalisierende Wirkung hat.
00:53:54: Genau!
00:53:54: Es verbessert die Insulinsensitivität also gerade bei Patienten, die zum Beispiel nicht nur hohe Blutfette haben sondern einen extrem hohen Insulin bedarf
00:54:01: z.B.,
00:54:01: bei Typ II diabetes-Patienten ja, die extrem viel Insulin spritzen müssen.
00:54:07: Die machen wir dann drei Tage Hafertage und dann brauchen sie noch die Hälfte der Insulindosis.
00:54:14: Hafer ist jetzt eine Option.
00:54:16: Man könnte sagen auch fasten, aber es ist natürlich dann nochmal etwas schwieriger.
00:54:21: Aber um von dieser Zuckersucht, die du nennst wegzukommen... ...ist so ein radikaler Schritt effektiv.
00:54:33: Ganz klar!
00:54:33: Man muss einfach darauf verzichten und das verfordert Disziplin.
00:54:38: ich weiß nicht wie es dir damit ging ob es das immer ohne Probleme war.
00:54:42: Aber ich kann mir vorstellen, für viele... Was
00:54:44: findet diese zwei oder drei Tage?
00:54:45: Ist ja schon okay, ehrlich gesagt.
00:54:46: Und gerade dadurch, also ich habe da keinen Abnehmzieher gehabt.
00:54:49: Deswegen, dass es gab am Frühstück schon viel Blaubeeren dabei.
00:54:54: Mittags habe ich das Ganze dann irgendwie noch mal ein bisschen mit Zimt gepimpt und ... Und das Abends mit der Brühe war auch okay.
00:54:59: Ich sage so, ich fand es nicht so schlimm, ehrlich gesagt.
00:55:02: War viele meiner Patienten ... Schaffen sie das gar nicht durchzuhalten tatsächlich?
00:55:06: Drei Tage nicht!
00:55:07: Krass!
00:55:08: Die brechen dann schon nach Tag eins ab und sagen, dass gehen die auf keinen Fall.
00:55:12: Das heißt, auch das ist individuell verschiedener.
00:55:14: Also vielen fällt das schwer, tatsächlich.
00:55:18: Deswegen würde ich immer empfehlen... Das schrittweise zu machen.
00:55:23: Ja, ich glaube so radikal Kuren das ist für viele Menschen ist es möglich gerade so Hafer Tage dass ist ja sozusagen so ein Zwischenschritt dem man gehen kann.
00:55:32: das heißt man verzichtet nicht komplett auf Nahrung aber man man schränkt sich halt ein und kann sich das vielleicht noch mit Obst und Brühe sozusagen auch pimpen den Hafer.
00:55:42: Aber jetzt so radikale Fastenkuren die vieler auch der Patienten versuchen, führen halt oftmals zu Heiß-Hungerattacken und dann sozusagen zum Gegenteiligen.
00:55:53: Nämlich zur Wiedergewichtszunahme.
00:55:56: Und das ist einfach schwer durchzuhalten.
00:55:58: Das heißt ich würde immer versuchen, es sind mal ein Prozess, eine Reise, einen Marathon kein Sprint.
00:56:05: Immer wieder neue Schritte zu gehen oder sozusagen nochmal einen Schritt weiterzugehen Ernährungsgewohnheiten Schritt für Schritt umzustellen, weil das fällt eigentlich den meisten.
00:56:16: Für die meisten ist es gut in den Alltag so integrierbar.
00:56:18: Wir
00:56:19: haben uns ja schon über ganz viele Sachen gesprochen und würdest du sagen, dass gibt noch einen Denkfehler, den wir noch nicht angesprochen haben beim Abnehmen, dem du bei deiner Arbeit immer wieder siehst?
00:56:29: Ja ich glaube, das hattest du ja kurz angesprochen.
00:56:32: also was ich häufig erlebe, ist viele Patienten kommen Ja, haben dann davor schon Hausarzt
00:56:40: etc.,
00:56:40: andere Ärzte besucht.
00:56:42: Weil sie einfach frustriert sind von ihrer Abnehmreise.
00:56:46: Also viele haben schon Diäten versucht.
00:56:48: Allesmögliche Brigitte, Kohl et cetera... Die
00:56:52: magische Kohlsuppe!
00:56:52: Das kann ich auch.
00:56:54: Und das hat alles nichts gebracht.
00:56:56: und wenn man dann so ein bisschen fragt hey, wann besteht eigentlich das Übergewicht?
00:57:01: Sagen ganz viele ja.
00:57:02: Ich war als Kind schon oder als Jugendliche hatte es schon angefangen dass sich leicht übergewichtig war begleitet die Patienten das schon seit zwanzig, dreißig, vierzig Jahren.
00:57:12: Und natürlich ist der Frustern groß.
00:57:15: Die Frustrationen, die sich über die Jahre aufgebaut hat und der Wunsch nach einer schnellen Änderung ist da.
00:57:22: Ich glaube, da muss man auch realistisch sein – und das versuche ich irgendwann mit den Patienten zu vermitteln – es geht nicht von heute auf morgen.
00:57:32: Und je mehr die Patienten sich da sozusagen den Druck machen Es könnte doch so sein, umso unwahrscheinlicher ist es, dass das dann auch funktioniert.
00:57:42: Also man muss schon wirklich um zwanzig-dreißig Kilo ableben zu wollen und auch zu können, muss man auch schon mal ein-, zwei-, drei Jahre einplanen.
00:57:53: unter Umständen ja?
00:57:54: Und das dauert dann.
00:57:55: Das ist echt frustrierend!
00:57:59: Die Gewichtskurve geht nicht immer nach unten, so ist es leider.
00:58:02: Sondern die kann auch mal wieder nach oben gehen und...
00:58:05: Es gibt ja auch immer so Plateaus.
00:58:07: gerade
00:58:07: bei
00:58:08: so massiv adipösen Menschen weiß ich das dass es da dann dazu führen kann, dass es eben halt immer mal wieder so eine Plateau-Ebene gibt Dann vielleicht sogar ein Stück wieder nach Oben, obwohl man eben halt eigentlich sogar noch weiter die Kalorien reduziert Und dann häufig dann aber wenn diese Plateau durchbrochen ist dann wieder so einen Absacker kommen kann.
00:58:25: Ja, und es kommt natürlich darauf an welche Abnehm-Methode ich wähle.
00:58:28: Ob ich jetzt sozusagen Lebensstilintervention mache als Ernährungsumstellung mehr sportlicher Aktivität dann haben wir natürlich nicht dieselben Effekte die ich erzielen kann mit Medikamenten oder sogar mit barriatrischen Operationen also mit Magenverkleinerung.
00:58:45: Dementsprechend muss ich je nach Methode, die ich wähle.
00:58:48: Die aber auch immer erst begleitet werden sollte dann auch realistische Ziele haben.
00:58:54: Das habe ich mich gefragt.
00:58:55: Entschuldigung wenn ich da kurz einhake, aber dieses Thema Magenverkleinerung das ist ja ... deutlich mehr Gang und Gebe.
00:59:02: früher gewesen, hatte ich das Gefühl als jetzt heute wo es eben halt diese Abnehmenspritzen gibt.
00:59:07: Ist das so oder hat sich da eigentlich nicht so viel verschoben?
00:59:11: Ja wir finden's natürlich relativ häufig immer noch durch.
00:59:15: Das hängt aber maßgeblich vom Ausgangs BMI ab also sozusagen von Körpergewicht Bei, wir haben teilweise Patienten die wiegen zweihundertfünfzig, zweihundertsiebzig Kilogramm und sind ans Bett gefesselt.
00:59:28: Also sie können gar nicht mehr aufstehen.
00:59:31: Bei so jemandem jetzt sozusagen jetzt machen wir mal eine Lebensstilintervention oder jetzt fangen wir mal an mit der Abnehmenspritze.
00:59:38: das ist nicht erfolgsversprechend.
00:59:40: ja weil man muss auch realistisch bleiben mit Abnehlenspritzen kann man mit den aktuell verfügbaren es gibt es werden jetzt mehr und mehr auf dem Markt kommen denen ich dann auch
00:59:50: D.h.,
00:59:50: wenn ich mit dem Aktuellen verfügbaren kann, kann ich im Schnitt fünf bis einundzwanzig Prozent des Körpergewichts verliern.
00:59:59: Mit Lebensstilintervention kann ich in den Schnitt fünfe bis zehn Prozent des Körpergewichts verliere und mit barriatrischer Operation kann ich fünf bis zwanzig bis dreißig Prozent das Körpergewicht verlieren.
01:00:09: Und je mehr Alternativen wir haben – medikamentiöse Alternative – umso weniger wird natürlich die barriatriatrische Operation im Vordergrund stehen.
01:00:18: Nur im Moment ist es so... dass gerade Magenverkleinerung, Sleafgastrektomie wie wir das auch bezeichnen, also Operationen die dem Gewichtsverlust dienen von der Kasse übernommen werden im Gegensatz zu.
01:00:32: Medikamentösertherapie bei Adipositas.
01:00:35: Die wird aktuell nicht erstattet von den Krankenkassen und das heißt, ganz viele Patienten haben dann die auch nicht die finanziellen Mittel haben hunderte von Euro pro Monat auszugeben, haben dann nur die Option der bariatrischen Operationen.
01:00:47: Das muss ich mir vorstellen ne?
01:00:49: Wahnsinn!
01:00:50: Das wird sich vielleicht umkehren, wenn das auch erstattet wird von den Krankenkassen.
01:00:54: Wie es zum Beispiel in Großbritannien UK der Fall ist da wird es ja unter bestimmten Bedingungen auch schon übernommen die Therapie mit Abnehmenspritzen über zwei Jahre.
01:01:04: Das ist bei uns noch nicht der Fall.
01:01:06: Da wird sich hoffentlich was tun kommenden Jahren.
01:01:10: aber vielen bleibt dann auch nur die Operation
01:01:14: Lass uns trotzdem nochmal dieses Thema abnehmen, sprich ich möchte das einmal noch mal.
01:01:17: Weil wir reden ja letztendlich über dieses ganze Thema der Sättigungshormone in dem Zusammenhang auch wenn wir jetzt wirklich sagen Das macht für jemanden Sinn oder andersrum lass uns doch Mal Wenn sich jetzt hier jemand von unseren Zuhörern fragt Mensch vielleicht soll ich es auch ausprobieren weil Ich finde ist so interessant Du hast es auch kurz angesprochen dass Es natürlich Jetzt auch mittlerweile immer mehr auch positive da dazu gibt dass es eben hat auch eine positive Wirkung auf verschiedene organe haben.
01:01:42: so das heißt also rein als Longevity-Sicht.
01:01:45: sozusagen fängt es ja an, jetzt auch einen gewissen Hype zu geben.
01:01:48: Dass auch Menschen die überhaupt gar kein Gewichtsproblem und auch kein Diabetes Problem haben, Anfanges zu nehmen weil es ja scheime eine protektive Wirkung fürs Herz und für die ich glaube die Leber auch und die Niere eben halt hat und deswegen ist das jetzt auf einmal so ein Longevity-Hype.
01:02:02: Jetzt möchte ich mal von dir aus deiner Expertise wissen wer von unseren Zuhörer in sollte denn über das Thema nachdenken?
01:02:12: Also wir bieten es immer dann an, wenn man Lebensstilinterventionen schon ausprobiert hat oder weiterhin durchführt.
01:02:20: Das ist eigentlich die Bedingung, dass man Ernährungsumstellungen und sportliche Aktivität durchführen.
01:02:26: Und wenn das da nicht greift, das ist diese erste Therapiesäule der Depositors, dann wäre die zweite Therapie-Säule die Medikamente also die Abnehmensspritzen und die dritte dann die OP.
01:02:35: Und die Erste, die Zweite baut immer auf den ersten auch auf Bedingungen für die Abnahmspritze ist eigentlich, dass man schon auch auf der Nährung achtet und sportliche Aktivität betreibt.
01:02:48: Das ist ein Schritt.
01:02:49: Man kann es mir nicht sagen, ah ja ich gehe jeden Tag zu einem Fast-Food-Laden meiner Wahl und möchte aber jetzt trotzdem dreißig Kilo abnehmen, möchte aber trotzdem meine Burger um meine Pommes konsumieren.
01:03:00: also wer das sagt, der kriegt von mir zumindest keine Abnahmensspritze denn das bringt dann auch wenig.
01:03:09: Ja, ich finde es in dem Zusammenhang ganz interessant.
01:03:11: Weil ich sage ja tatsächlich... also Entschuldige wenn ich das jetzt so grob vereinfacht habe aber häufig sind ja Menschen auch ein Übergewicht gekommen weil sie sich vielleicht nicht ideal ernährt haben und ihr Lebenstier nicht ideal war.
01:03:24: Jetzt kommt diese Abnehmensspritze die dazu sorgt dass der erst Hungergefühl weggeht und dann fangen Sie an von ihrer schlechten Ernährung weniger zu essen.
01:03:33: Also, ich stelle hier einfach meine These auf.
01:03:37: Weil man hat ja diese Zahlen in den Veröffentlichungen gesehen dass der Muskelabbau häufig doppelt so hoch ist wie bei einer normalen Diät und meine These dazu ist ja das die Makronährstoffdichte sich natürlich verändert weil wenn nicht nur von dem schlechten Annäherung weniger essen würde, sondern auch eine Ernährungsumstellung machen würde.
01:04:01: Die dann dafür sorgen wird, dass die Proteindichte erhöht wird zum Beispiel?
01:04:04: Dass das nicht unbedingt der Fall sein müsste.
01:04:08: Metscht sich das mit deinen Beobachtungen oder...
01:04:10: Ja also es gibt da auch ganz interessante Daten zu untersenken.
01:04:14: Also erstens muss man sagen, alle Studien die durchgeführt wurden, mit Abnehmensspitzen wurden immer on-top auf Lebensstilinterventionen durchgefüllt.
01:04:22: Okay.
01:04:22: Also der Effekt von dem wir sprechen, fünfzehn bis einundzwanzig Prozent unter der Maximalthosis dieser Therapien ist immer sozusagen zusätzlich zu einer Lebensstileintervention.
01:04:33: Okay also ohne diese körperliche Aktivität, ohne diese Ernährungsberatungen wäre dieser Gewichtseffekt vermutlich nicht aufgetreten ja?
01:04:42: Das muss man auch dazu sagen.
01:04:43: Genau, das heißt... ...das war immer Basis für alle diese Studien!
01:04:47: Für diese Intervention-Studien.
01:04:49: Zweitens ist es so... dass wir wissen, wenn man zusätzlich zu diesen Abnehmenspritzen sich Proteinreich ernährt und körperliche Aktivität betreibt.
01:04:57: Dass dann der relative Muskelschwund deutlich geringer ist – und wir verlieren immer Muskelmasse, wenn wir abnehmen -, aber er ist deutlich gringer als wenn ich das nicht mache, wenn ich mich nicht proteinreich ernähre oder weniger körperlicher Aktivität, also Krafttraining zum Beispiel, dann mache.
01:05:13: Das heißt, dann hätte ich nämlich deutlich mehr Muskelmassenverlust.
01:05:17: Und das wollen wir verhindern!
01:05:18: Wir wollen ja Fettmasse verlieren.
01:05:20: Das heißt, das ist eine weitere Rationale dafür, warum ich es auch brauche.
01:05:29: können wir das nicht, überwachen wir es nicht mit Kamera bei unseren Patienten und schauen wie oft macht der Sport?
01:05:35: Und wie ernährt er sich jetzt ganz genau.
01:05:37: Aber es muss zumindest so sein dass die Patienten aber aufgeklärt sind.
01:05:39: was bedeutet ist überhaupt gesunde Ernährung?
01:05:42: auf was muss ich achten?
01:05:43: dass ich auch auf meine Mikromakkonährstoffe achte und dass ich mir auch körperlich aktiv bin.
01:05:50: Das ist schon Bedingungen für diese Spritzen.
01:05:54: Bei einigen Patienten geht das auch nicht, weil die sind an den Rollstuhl gefesselt.
01:05:57: Die sind so schwer herzkrankt, dass sie es gar nicht können oder haben Atrose in den Gelenken
01:06:03: usw.,
01:06:03: da kann man sich natürlich auch nicht prüfen?
01:06:04: Nein und es gibt ja ganz viele Gründe dafür.
01:06:06: Ich hatte jetzt gerade ein Gespräch mit Daniela Kikowski genau darüber, dass das nicht ist, dass dicke Menschen automatisch undiszipliniert oder dumm oder sonst was werden.
01:06:13: Also das möchte ich auch gar nicht, dass dies jetzt so rüber kommen, sondern ganz im Gegenteil.
01:06:17: Das sind eben halt ganz viele Faktoren, die da zusammen spielen für die ... In den meisten Fällen auch die Leute nicht die Schul tragen.
01:06:26: Es ist für dich sowieso immer schwierig, wenn man im Zusammenhang mit jeglicher Art von Erkrankung mit einer Schulzuweisung arbeitet.
01:06:35: Da tendieren wir Deutschen ja immer so ein bisschen dazu.
01:06:38: Vor allem bei übergewicht
01:06:39: ehrlicherweise?
01:06:40: Ja genau und das ist natürlich was du auch sagtest.
01:06:42: also gerade diese Setpoints, die dann teilweise in der Jugend hier gesetzt werden, machen es wirklich sehr schwer.
01:06:49: Nächstes trotz... Ich fand diese Werte am Anfang so schockierend.
01:06:56: Und ich habe versucht, eben einen Grund dafür zu finden warum der Muskelaufbauabbau angeblich doppelt so hoch ist wie bei normalen Leben?
01:07:04: Also das glaube ich nicht.
01:07:05: Ich glaube es ist wahrscheinlich proportional weil man einfach mehr Fettmasse auch verliert.
01:07:09: Verlebt man auch dementsprechend proportionell mehr Muskelmasse als wenn man jetzt erliebt.
01:07:15: die Intervention machte aber der Anteil dazu also das Verhältnis ist relativ gleich.
01:07:22: Operation nicht viel anders als bei Medikamenten.
01:07:26: Wir verlieren immer Muskelmasse, wir verlieren auch Wasser und Fett.
01:07:32: Und wir wollen den Fettanteil erhöhen.
01:07:34: Das können wir durch Protein erhaltige Ernährung und durch Krafttraining vor allem.
01:07:39: Und für wen ist es jetzt indiziert?
01:07:41: Für jemanden mit einem Bodymassindex von mindestens siebenundzwanzig plus zwei weiteren Erkrankungen, wie zum Beispiel Bluthochdruck und Diabetes oder Blut-Hochdruck unter erhöhte Blutfette.
01:07:53: Ja dem kann ich das geben!
01:07:55: Oder ab einem Body mass Index von über dreißig ohne weitere Komorbiditäten.
01:08:02: Das ist sozusagen die Indikation für diese Therapie.
01:08:05: Wenn jemand jetzt einen Typ II Diabetes hat dann kriegt das auch unabhängig vom Körpergewicht, je nach Langzeitzuckerspiegel.
01:08:14: Aber das sind die Indikationen.
01:08:17: und dann kriegt man es auch von der Kasse wenn man Typ zwei DBDs hat.
01:08:19: Kriegt man's bei einer Kasse erstattet?
01:08:21: Wenn man keinen hat sondern nur über Gewicht in der Depositas muss man aktuell noch selber bezahlen braucht aber ein Rezept dafür.
01:08:27: So und wenn ich jetzt aber zu dir kommen würde und sagen würde so ihr habt gehört dass ist gut fürs Herz und für den Nieren und für Leber und deswegen will ich das jetzt auch haben
01:08:37: Dann würde ich sagen, du hast ein BMI von unter... ...kannste nicht verschreiben.
01:08:44: Es ist kein Lifestyle-Medikament.
01:08:47: Ich weiß auch, dass es inflationär verschrieben wird.
01:08:50: Diversen Städten in Deutschland auch, dass das viele einfach inflationär nutzen und theoretisch kann es jeder Arzt verschreiben.
01:08:59: Wir machen es nicht.
01:08:59: also ist wie gesagt kein Livestreammedikament sondern hat eben auch Nebenwirkungen.
01:09:04: Darüber muss man aufklären, man muss das monitorn und wir setzen das wirklich nur bei der Indikation
01:09:08: ein.
01:09:10: Wenn die Hörerinnen und Hörern aus dieser Folge eine Sache mitnehmen sollten, die sie ab morgen verändern sollten was wäre das?
01:09:17: Dann würde ich sagen Das Leben soll immer noch schön sein, das heißt sich nur auf den Gewichtsverlust zu fokussieren ist sicher nicht die Lösung für alle Probleme.
01:09:32: Wenn man gesund abnehmen möchte dann braucht man Zeit und Kraft und möglichst wenig Stress und möglichst viel Schlaf.
01:09:42: Dann kann man in diesen Prozess gehen der aber sicherlich immer anstrengend ist jede Veränderung gerade Gewicht zu verlieren.
01:09:49: Wir gehen immer in eine Art Körperkampf, weil unser Körper sich immer versuchte Energiereserven weiterhin zu speichern und kämpft auch dafür.
01:09:59: Das heißt, dafür brauchen wir die Kraft und wenn man das möchte dann ist es möglich.
01:10:05: ich würde mir empfehlen zum Spezialisten zu gehen der sich damit auskennt.
01:10:10: Dafür braucht man keine extra Gebühren zahlen.
01:10:13: Das ist also eine kassenärztliche Leistung, was es ihm nicht ist das Medikament.
01:10:20: Also die Abnehmenspritzen sind aktuell leider noch nicht aber man braucht jetzt nicht irgendeinem Privatarzt gehen sondern man kann sich an Adipositaszeintrennen wenden.
01:10:28: Man kann sich ja einen Internisten und Endokrinologen wenden und am besten Ernährungsmediziner und dann in den begleiteten Prozess gehen.
01:10:36: Aber ohne Druck auch mit der richtigen Erwartungshaltung, nämlich dass es einfach dauert bis das Wunschgewicht erreicht
01:10:44: ist.
01:10:45: Vielen Dank für das Gespräch!
01:10:48: Ich möchte natürlich jetzt an dieser Stelle allen das Buch die neue Wissenschaft vom Satz sein ans Herz legen.
01:10:52: Es ist eben halt wie man jetzt gerade gemerkt hat kein Diätplan sondern wirklich ein verständliches Erklärbuch darüber wie Hunger und Sättigung wirklich funktioniert Und es ist eben noch mal deutlich mehr drin als wir heute in diesem Gespräch besprochen haben.
01:11:03: Deswegen wenn man wirklich dativ einsteigen möchte Idealerweise dann auch zu seinem Ideal oder Wunschgewicht, etwas näher hinkommen möchte.
01:11:11: Dann ist das auf jeden Fall die richtige Literatur und es ist im Griff von unser Verlag erschienen.
01:11:18: Hast du eigentlich einen Lieblings-Supplement?
01:11:21: Ja mit Supplements bin ich mal ein bisschen kritisch weil ich mir denke... keine Kapsel, keine Tablette auf der Welt die jetzt als Ersatz für schlechten Schlaf dient oder eine schlechte Ernährung aufwiegen kann.
01:11:36: Aber was ich selber sozusagen als Nahrungsergänzung konsumiere ist eben Akazienfaser und Aronia Bern Pulver weil die Akazientfaser eben als solcher Belaststoff super gut verträglich ist und als Belaststoffquelle dient.
01:11:57: Vor allem die Schalen dieser Beeren, sehr viele sekundäre Pflanzenstoffe haben.
01:12:03: Und noch mehr eigentlich als Walnüsse und Walnüssen haben schon sehr viel.
01:12:07: Diese sekundären Pflanzenstoffe sind einerseits gut für unser Mikrobium andererseits gut in Zündungen aller Art.
01:12:13: Die haben antioxidative anti-inflammatorische Eigenschaften und eben auch für den Stoffwechsel sehr gut.
01:12:18: also haben an der Fekt auf die Blutfette Und deswegen konsumiere
01:12:33: ich das.
Neuer Kommentar