Omega-3: Der unterschätzte Nährstoff für Herz und Gehirn? Mit Prof. Dr. Gunter P. Eckert #209
Shownotes
Omega-3 ist nicht gleich Omega-3 - und genau dieser Unterschied kann entscheidend sein. 🧠🫀
In dieser Episode von HEALTHWISE spricht Jason Raffington mit Prof. Dr. Gunter P. Eckert über eine der bekanntesten und gleichzeitig häufig vereinfachten Nährstoffgruppen: Omega-3-Fettsäuren. Denn wer regelmäßig Walnüsse, Chiasamen oder Leinöl konsumiert, nimmt zwar Omega-3 auf, aber vor allem die pflanzliche Alpha-Linolensäure, kurz ALA. Im Körper kann daraus EPA und DHA entstehen, doch Prof. Eckert erklärt, warum diese Umwandlung begrenzt sein kann und weshalb die langkettigen Omega-3-Fettsäuren gesondert betrachtet werden sollten.
Was unterscheidet EPA von DHA? Welche Rolle spielen diese Fettsäuren für Herz, Gehirn, Netzhaut, Mitochondrien und Muskeln? Und braucht jeder Mensch das gleiche Verhältnis? Die Folge geht außerdem der Frage nach, wie sinnvoll der Omega-3-Index ist, warum eine kurzfristige „Omega-3-Kur“ nicht der beste Ansatz ist und was bei höheren Dosierungen beachtet werden sollte. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Gehirngesundheit: Prof. Eckert forscht an den Mechanismen der Gehirnalterung und erklärt, welche Rolle mitochondriale Dysfunktion, oxidativer Stress und Entzündungsprozesse bei neurodegenerativen Veränderungen spielen können – und warum es sinnvoll ist, sich frühzeitig mit Prävention auseinanderzusetzen.
Was dich in dieser Folge erwartet: 🧬 Erfahre, was ALA, EPA und DHA unterscheidet und warum Omega-3 nicht gleich Omega-3 ist. 🌱 Verstehe, warum pflanzliche Omega-3-Quellen allein für EPA und DHA oft nicht ausreichen. 🫀 Erfahre, welche Rolle Omega-3 für Herz und Kreislauf spielen können. 🧠 Entdecke die wissenschaftlichen Zusammenhänge zwischen Omega-3, Gehirnalterung und Mitochondrien. 🧪 Erfahre, was der Omega-3-Index über deine Versorgung verrät. 🐟🌱 Lerne die Unterschiede zwischen Fischöl und Algenöl kennen. 👃 Lerne, was der TOTOX-Wert bedeutet oder ranziges Omega-3-Öl erkennen kannst. Wichtige Momente in dieser Folge:
02:21 Warum brauchen wir Omega-3? 06:45 Wer besonders auf die Versorgung achten sollte 13:39 EPA und DHA für Herz und Gehirn 20:51 Algenöl oder Fischöl? 25:14 Ist Fisch trotz möglicher Belastungen empfehlenswert? 29:35 Bedarf, Dosierung und Omega-3-Index 36:33 Omega-3 und Gehirngesundheit 43:23 Entzündungsmarker und Mitochondrienfunktion 52:46 Omega-3 und Muskelgesundheit 01:00:30 Woran erkennt man gutes Omega-3?
Mehr zu Prof. Dr. Gunter P. Eckert: https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb09/institute/ernaehrungswissenschaft/prof/nuprevent/team/eckert-gunter-p
Über Sunday Natural Sunday Natural entstand aus einer langjährigen Leidenschaft und Forschung in den Bereichen Gesundheit, Heilung und Selbstentfaltung. Der Mangel an natürlichen, qualitativ hochwertigen Produkten auf dem Markt war die ursprüngliche Motivation für die Gründung von Sunday Natural im Jahr 2013. Seitdem verfolgt die Berliner Premium Nutrition Brand konsequent ihr Leitmotiv – Produkte herzustellen, die den Vorbildern der Natur folgen, absolut rein und frei von jeglichen Zusatzstoffen sind und sich mit der höchstmöglichen Qualität auszeichnen. Sunday Natural ist heute einer der renommiertesten deutschen Qualitätshersteller, mit eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Berlin.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Der Fötus sozusagen, der sich entwickelt.
00:00:02: Er entwickelt vor allen Dingen auch seinen Gehirn und die Gehirnentwicklung geht praktisch von an Beginn der Schwangerschaft bis zur Geburt.
00:00:12: Und gerade das Gehirnen braucht extrem viel Dokosa-Hexarensäure – das ist eine der langkältigen Omega-III-Fettsäuren.
00:00:21: Herzlich willkommen zu HealthWise dem Gesundheits Podcast präsentiert von Sunday Natural!
00:00:26: Mein Name ist Jason Raffington Und in diesem Podcast erkunden wir gemeinsam, was es bedeutet gesund zu sein.
00:00:31: Wir tauchen einen Themen wie Medizin, Bewegung, Ernährung und emotionale Gesundheit – immer mit einem weisen Blick auf das, was uns wirklich gut tut!
00:00:58: Unter Wand sprechen wir nicht mehr nur von Nahrungsergänzung, sondern über eine gezielte nutritive Intervention.
00:01:03: Diese und viele weitere Fragen beantwortet uns mein heutiger Gast.
00:01:06: Professor Dr.
00:01:07: Gunter Eckhardt ist Professor für Ernährungswissenschaften an der Justus-Libig-Universität Gießen und forscht als Lebensmittelchemiker und Pharmakologe an der Schnittstelle von Ernährung, Toxikologie und Medizin.
00:01:18: Sein wissenschaftlicher Fokus liegt auf den biochemischen Mechanismen der Gehirnalterung und der Frage, wie gezielte Ernährungsstrategien unsere Mitochondrien und das Gehirn vor neurodegenerativen Prozessen schützen können.
00:01:29: Herzlich willkommen Professor Dr Eckert!
00:01:31: Ja schön, dass ich hier sein darf.
00:01:34: Wir fangen einfach mal mit unserer Sonntagsfrage an und von Ihnen würde ich gerne wissen ob Sie beim sonntäglichen Frühstück eigentlich genauso streng auf die Qualität der Fettsäuren achten wie im Labor oder ob sie am Wochenende etwas entspannter sind was das angeht?
00:01:48: Ich achte immer auf die gesunde Ernährung.
00:01:52: Das heißt ich, dass ich nicht auch mal was Ungesundes mir gönne als Genussmoment sozusagen.
00:01:57: Dementsprechend ist ja keine besondere Beachtungen.
00:02:00: aber Sonntags kommt natürlich beim Brunchen ein bisschen mehr auf den Tisch.
00:02:04: Manchmal kommt ein Lachs auf einen Tisch.
00:02:06: also das ist natürlich schon mal ganz gut für langkettige Omega-Dreifettsäuren.
00:02:10: Aber immer dabei sind natürlich Weihnüsse Ein Ei vielleicht auch ein Spiegelei, dann aber in Olivenöl gebraten oder Rapsöl.
00:02:19: Auch kann man nachher noch mal drüber reden welche Öl da besonders sind.
00:02:24: Genau!
00:02:25: Aber am besten vermeidet gesättigte Fettsäule und Kokosöl und so Palmöl ist man schon auf der guten Seite.
00:02:36: Okay, sehr gut.
00:02:37: Da sind wir schon direkt im Thema drin.
00:02:39: Sie haben auch schon verschiedene Omega-III-Quellen genannt – Walnüsse, Lachs….
00:02:42: da schauen wir uns später noch mal an was hier die Unterschiede genau sind zwischen pflanzlichen und marinen Quellen.
00:02:47: aber fangen wir erstmal ganz vorne an und zwar also die meisten wissen ja inzwischen Omega-II sind wichtig Aber warum genau?
00:02:54: Warum brauchen wir sie für unsere Gesundheit und was passiert in unserem Körper wenn wir gut bzw nicht gut versorgt sind?
00:03:02: Wir haben jetzt sogenannte essentielle Fettsäuren Omega-III-Fettsäuren, das ist die essentielle Fettsäure, die wir zuführen müssen weil der Körper sie nicht herstellen kann.
00:03:11: Das ist die Alpha-Linolensäurung auf der anderen Seite, die Partnerfamilie ist die Omega-VI-Fetsäuerung, Familie da sind es die Linolsäurer und da haben wir eben entsprechende Doppelbindungen in ihrem Molekül und die kann der Körper nicht einsetzen.
00:03:28: hat er keine Enzyme für hat aber Enzyme dafür, um diese Fettsäuren zu verlängern.
00:03:35: Elongasen dieser Turrasen, um praktisch länger kettige ungesättigte Fetts säuren daraus herzustellen.
00:03:42: und im Stoffwechsel entstehen dann viele Intermediärprodukte die einfach die Körperzelle für ihre Funktion benötigt und deswegen müssen wir sie von außen mit der Nahrung zuführen.
00:03:59: Also was genau sind denn jetzt dann die Unterschiede zwischen diesen verschiedenen Fettsäurearten?
00:04:03: Also ALA gibt es, dann wird verändert zu EPA und DHA.
00:04:08: Und was macht das dann letztendlich im Körper für ein Unterschied?
00:04:10: Sie haben gesagt, die ALA kann vom Körper nicht direkt genutzt werden.
00:04:14: bedeutet dass im Umkehrschluss, dass sie eigentlich keine Funktion hat außer der Baustoff für die DHA und EPA?
00:04:21: oder hat sie an sich tatsächlich auch noch einen Wert für den Körper?
00:04:25: Ja, die Kurzkettigen Fettsäuren haben auch für sich einen Wert für den Körper.
00:04:31: Also selbst vielfältige Funktionen und auf dem Weg hin zu den langkettigem Omega-III-Fettsäurinnen entstehen noch mal viele Moleküle, die der Stoffwechsel braucht.
00:04:42: also es ist so dass wenn man nur auf Langkettige Fettsääuren setzt dann mit kurz kettigen fettsäurenen unterversorgt ist.
00:04:51: umgekehrt ist es so der Körper kann zwar aus dem Kurzkettigen die langkettigen Fettsäuren herstellen.
00:04:59: Aber, da kommt das große aber... Die Umwandlungsrate liegt nur bei eins bis fünf Prozent für die Omega-III-Fettsäuren.
00:05:08: Deswegen sind die lang kettigen Omega-II-Fetsäuren so kritisch.
00:05:13: Ich kann auch kurz sagen warum.
00:05:15: weil ich hatte eben ja schon von den desaturrasen Elongasen gesprochen.
00:05:20: Das sind diese Enzyme, die der Körper braucht um praktisch die ungesättigten Fettsauren zu verlängern, aber für alle ob Omega-Sechs oder Omega-Dreifettsäuren sind es die gleichen Enzyme.
00:05:31: Das heißt sie konkurrieren darum.
00:05:34: und wenn ich jetzt meine Nahrung so gestalte dass sich überwiegend Omega Drei Fettsäure zu mir nehme also zum Beispiel Leinöl oder Walnussöl, dann habe ich in diesen Ölen ein sehr hohes Verhältnis an Omega-III Fettsäuren.
00:05:51: Dann hab' ich auch viel Omega-II Fettsau im Körper und die Enzyme haben die Chance das umzuwandeln.
00:05:57: Aber in unserer heutigen Ernährung haben wir sehr viele Omega VI Fettsäusern.
00:06:03: Das kam nach dem Zweiten Weltkrieg sozusagen über den amerikanischen Markt wo vor allen Dingen Sojaö verwendet worden ist Sonnenblumenöl, muss man sagen.
00:06:15: Das war ja lange Zeit eigentlich ein sehr gehyptes Pflanzenöl weil das sehr Vitamin E-reich ist also auch sehr gesund eigentlich aber sehr viel Omega Sechs Fettsäuren hat.
00:06:25: und wenn zu viele Omega Sextfettsäure sind die armen wenigen Omega Drei Fettsäusern haben dann nicht die Chance verlängert zu werden.
00:06:32: Und deswegen geht man heutzutage, das sind einige Kollegen der Meinung dass auch die langkettigen Omega-III-Versäuren quasi essentiell sind und man die von außen zu führen sollte.
00:06:45: Gibt es dann bestimmte Gruppen bei denen besonders häufig eine Unterversorgung oder ein schlechtes Verhältnis von Omega III zu Omega VI gesehen wird?
00:06:54: Das sind meine jetzt Bevölkerungsgruppen.
00:06:57: also wäre natürlich besonders viel Langkethikomiker, drei Fettsäurenbrauch sind die, die eben das als Bausteine nutzen müssen.
00:07:08: Und da fallen wir natürlich als erstes mal Schwangere ein, denn der Wachsender, der Vetus sozusagen, der sich entwickelt, der entwickelt vor allen Dingen auch seinen Gehirn und die Gehirnentwicklung geht praktisch von an Beginn der Schwangerschaft bis zur Geburt.
00:07:26: Und gerade das Gehirnen braucht extrem viel Dokosa-Hexa-Ensäure, das ist eine der langkältigen Omega-III-Fettsäuren.
00:07:36: Und auch ein anderes Gewebe ist sehr Omega-II reich an dieser DHA, Dokosa Hexaaeinsäure.
00:07:43: Das ist die Retina also die Netzhaut.
00:07:46: da brauchen wir auch sehr viel entsprechend DHA.
00:07:51: aber auch andere Körperzellen in unserem Körper brauchen für ihren Aufbau der Zellmembran diese langkältigen Fettsäuren um vernünftig zu arbeiten.
00:08:07: Gruppe sozusagen.
00:08:09: Dann haben wir eine weitere Gruppe, die wir identifizieren können wo man das eben halt auch messen kann dass sie eben sehr schlecht versorgt sind.
00:08:15: Das sind die Menschen die sich eben schlecht mit langkältigen Omega-III Fettsäuren versorgen.
00:08:22: Das ist die Menschen, die keinen Fisch essen mögen oder nicht vertragen oder auch keine Fischprodukte oder aus verschiedenen Gründen Ernährungsformen wählen, die eben rein pflanzlich ist.
00:08:36: Also Vegetarier-Innen und Veganerinnen sind per se sehr schlecht natürlich dann versorgt mit den langen Kettigen Omega drei Fettsäuren.
00:08:47: aber das zeigen Messungen in der Bevölkerung.
00:08:51: auch immer wenn ich ein Vorträger bin oder eine Vorlesung frage ich wer ist denn wie es z.B.
00:08:56: empfohlen wird von der deutschen Gesellschaft für Ernährung, zweimal die Woche Fisch und wenn man in Norddeutschland unterwegs ist gehen mehr Hände hoch.
00:09:06: aber generell ist sagen wir mal der Verzehr von diesem Lebensmittel dass eben diese langkettigen Omega-Dreifertsäuren das sind nur Marinefertsäuren ist eben sehr geringe Bevölkerung.
00:09:20: Ja, ich glaube das war auch noch mal ein wichtiger Punkt.
00:09:22: Vielen ist es schon bekannt der Unterschied zwischen den marinen Quellen und pflanzlichen Quellen.
00:09:27: aber einfach nochmal Leute die sich vegetarisch und vegan ernähren haben dann eben hauptsächlich die ALA als Quelle eben aus Walnüssen oder aus Chiasamen.
00:09:36: Das steht ja häufig auf den Packungen drauf reichern Omega-Drei.
00:09:39: Ich finde das ehrlich gesagt ein bisschen irreführend und sie haben auch schon mehr oder weniger erklärt warum das eigentlich irreführen ist denn die Umwandlungsrate ist sehr gering um die fünf Prozent und deshalb Also meiner Meinung nach vielleicht sehen Sie das anders, aber eigentlich ja keine gute Quelle für Omega-III.
00:09:54: Sondern die Marien... ...eine langfältige.
00:09:56: Ja, für langquältige genau.
00:09:58: Es ist zu wenig differenziert.
00:10:03: Was sind denn noch Gründe?
00:10:04: Warum die Umwandlung so schlecht ist.
00:10:06: also soweit ich weiß spielen da Gene eine Rolle des FADS I und II Genen Aber gibt es noch andere Gründe.
00:10:14: Das ist im Wesentlichen, also natürlich spielen genetische Prädispositionenrolle auf individueller Ebene, aber der Hauptgrund liegt sehr wahrscheinlich in der Natur.
00:10:29: Es gibt auch die Theorie dass letztendlich das Leben aus dem Meer an Land gekommen ist und da war eben von Natur aus gab es immer eine gute Versorgung.
00:10:40: Das heißt es war kein Evolutionsdruck da um praktisch eine höhere Umwandlungs- oder nochmal ein parallelles Enzymesystem aufzubauen Und das hat wohl auch über die Entwicklung der Menschheit immer sehr gut funktioniert, sodass sagen wir mal da nicht der Bedarf war von der Evolution das anders zu regeln.
00:11:04: Also es ist natürlich effektiv wenn man ein System für verschiedene biochemische Mechanismen benutzen kann – von der Energetik her.
00:11:14: aber anscheinend Vielleicht ändert sich das noch im Laufe der Generationen, muss man sagen.
00:11:20: Man muss aber auch sagen... zum Beispiel stellt sich ja die Frage ist jetzt jemand, der sich vegan ernährt?
00:11:27: Zum Beispiel hat er mit neurologischen Problemen zu rechnen und wenn man sich mal anschaut die Gesundheitsdaten was es da an Statistiken und Studien zugibt.
00:11:37: also jemand der sich pflanzenbetont ernährt ist eher der gesündere Muss man sagen Und man empfiehlt ja dem Omnivoren eher die Reduktion des Fleischkonsums hin zu einer mehr pflanzenbetonten Ernährung.
00:11:52: Dennoch, wenn man sich dann die Spiegel entsprechend anschaut – die Blutspiegel oder auch in die Gewebe guckt -, ist es so dass eben die Versorgung mit Omega-III-Fettsäuren deutlich schlechter ist.
00:12:06: Ein bisschen das Problem ist, wer ist vegan?
00:12:10: Eines bis zwei Prozent der Bevölkerung?
00:12:13: und dass man eben so bevölkerungsbasierte Studien schlecht durchführen kann, weil die Datenbasis da ein bisschen fehlt.
00:12:24: Es gibt in dem Sinne keine Mangelerkrankungen.
00:12:29: Deswegen ist auch immer die Diskussion, sind denn die langkältigen Omega-III-Fettsäuren essentiell?
00:12:40: gleichgestellt mit Vitaminen.
00:12:42: Also wenn ich mich mit einem Vitamin, was der Körper braucht nicht versorge dann bekomme ich eine Mangelerkrankung.
00:12:48: also wenn ich zu wenig pro Vitamin A aufnehme oder Vitamin A nicht in meiner Nahrung habe dann kriege ich irgendwann Nachtblindheit.
00:12:55: zum Beispiel.
00:12:57: ja oder wenn ich kein Vitamin C zu mir nehme das ist ein ganz altes Beispiel da bekomme Ich Score Boot.
00:13:03: Das ist aber bei den langkettigen Omega-Dreifetzungen nicht der Fall.
00:13:07: Dennoch wenn man sich anschaut In Beobachtungsstudien kann man eben gerade zum Beispiel das Risiko für das Auftreten von Herzkreislauferkrankungen, dass es korreliert mit einem niedrigen Omega-III Index.
00:13:25: Also da sind wir so ein bisschen in der Gratwanderung will ich mal sagen um den Mangel wirklich festzustellen.
00:13:35: Es ist natürlich schwierig, wenn man keine direkten Symptome verspürt.
00:13:39: Also es gibt wahrscheinlich Menschen die bestimmte Erkrankungen haben, die sich dann mit der Einnahme von Omega-III besser fühlen.
00:13:45: Ich denke jetzt mal an entzündliche Erkankungen, sei's irgendwie im Magen Darmtrakt oder an den Gelenken – da kann ich mir vorstellen dass die Annahme von Omega III wirklich einen merkbaren Unterschied bringt.
00:13:55: aber Leute, die eben noch keine Probleme haben wie sie sagen, dann kriegt man das gar nicht mit, dass man so unterversorgt ist?
00:14:02: Ja genau!
00:14:04: Sie hatten jetzt auch schon angesprochen, die Omega-III im Rahmen der Herzkreislaufgesundheit.
00:14:08: Das wissen viele bestimmt auch.
00:14:10: Man teilt das ja gerne so grob ein.
00:14:12: EPA für Herzkreislaufgesundkeit und DHA fürs Gehirn, für die Gehirngesundheit.
00:14:18: ist es wirklich so einfach in diese zwei Kategorien einzuordnen oder ist es doch ein bisschen komplexer?
00:14:24: Und hilft DHA vielleicht auch für die Herzgesundtheit und EPA auch für Die Hirngesuntheit?
00:14:29: Ja also... Als Pharmakologe würde ich sagen, es ist immer gut wenn man für einen Target ein Wirkstoff identifiziert.
00:14:39: Als Ernährungswissenschaftler würde ich dann sagen, da bleibe ich doch lieber bei der komplexen Matrix des Lebensmittels und zum Beispiel Fischprodukte.
00:14:49: die liefern mir eben beides EPA und DHA und das ist auch der naturnatürliche Zugangsweg Wenn man sich in klinischen Studien zum Beispiel anschaut, wo man an den entsprechenden Verhältnissen arbeiten kann, Öle herstellen kann die eben verschiedene Verhältnisse von EPA zu DHA haben oder reines EPA
00:15:12: z.B.,
00:15:14: enthalten.
00:15:15: Es gab bis vor einigen Jahren auch einen Arzneimittel, nämlich eine chemisch modifizierte Form von EPA die als Medikament auf dem Markt war um Triglyceride zu senken und das macht EPA wunderbar.
00:15:34: also wenn man als reines Medikamente würde ich sagen reines EPA unter der Unter der Indikation Hypertriglycyridämie Wunderbar, aber auf Ernährungsseite würde ich dafür plädieren eben immer beides mit zu gucken.
00:15:52: Denn aus beiden entstehen nachher im Körper auch wieder sogenannte Metabolite.
00:15:59: also EPA und DHA werden selbst noch umgewandelt im Gewebe.
00:16:05: zum Beispiel aus DHA entstehen Neuroprotektine Und aus EPA, Maresiener, Resolvina und weitere Stoffe die alle anti-entzündlich sind.
00:16:19: Da ist es so dass es besser ist man schießt mit dem Schrottgewehr sozusagen auf das Entzündungsgeschehen weil sie auch einen anderen molekularen Angriff haben um praktisch dann eine maximale Wirkung will ich jetzt nicht sagen aber einen maximalen Benefit zu haben.
00:16:38: Dennoch ist es so, dass eben gerade bei physiologischen Vorgängen Schwangerschaft hatte ich schon erwähnt.
00:16:46: Ich hatte die Entwicklung der Netzhaut erwähnend.
00:16:51: Natürlich brauchen wir sie unser Leben lang zum sehen auch für die Métochontienfunktion.
00:16:57: zb Kraftwerke der Zellen da ist es wohl so das eben gerade DHA besonders wichtig und gebraucht wird.
00:17:06: So würde man dann vielleicht eher sagen, wenn man sich das aussuchen kann dass man eben ein Öl wählt wo eben EPA und DHA im Verhältnis eins zu eins oder eins zu zwei realisiert sind.
00:17:21: Und andere Zuständer, auch Krankheitszustände wie z.B.
00:17:26: Entzündungen, dann Depressionen zum Beispiel als attiwandte Therapie wird es auch stark beforst Omega-Dreifettsäuren oder um die Durchblutung zu fördern gerade in kleinen Blutgefäßen wie zum Beispiel im Gehirn cerebrale durch Blutung oder auch die NdOT Funktion das heißt Funktionen unserer Blutgefäße zu verbessern.
00:17:51: Da scheint es so zu sein, dass EPA einen größeren Faktor darstellt und da würde man dann vielleicht eher zu einem Ümmel tendieren was ein Verhältnis zwei zu eins hat also zweifach mehr EPA wie DHA.
00:18:08: aber man sieht schon bis auf die Trieglitz Tichryglyceridsenkung, also Blutfettsenkungen auf Deutsch.
00:18:15: Wo man auch reines EPA einsetzen kann um den Effekt zu erzielen sind es immer Verhältnisse wobei das dabei ist und ich würde sagen wenn man sich jetzt natürlich wenn man also Omnivor ist und auch Fisch isst und verträgt dann würde man eben in diesem natürlichen Verhältnis bleiben wo das gar nicht so hundert Prozent natürlich auch festgelegt, da kommt das natürlich auf die Saison an.
00:18:42: Das kommt darauf an wie kalt dem Fisch geworden ist und so weiter was es für ein Fisch ist aber das ist auch in diesem Rhein spielt sich das ab.
00:18:52: also bleiben wir im Grunde idealerweise nah an der Natur benutzen einen Verhältnis oder ein Produkt wo beide Fettsäuren drin sind bzw nehmen direkt echte Nahrungsmittel.
00:19:04: Und wenn wir eine bestimmte Indikation haben und wissen, okay das ist ein Herzkreislauf Thema dann vielleicht tendenziell etwas mehr EPA als DHA?
00:19:12: Das kann man so zusammenfassen ja würde ich auch sagen.
00:19:15: Super!
00:19:15: Ja es ist ein bisschen verwirrend weil viele Anbieter auch wir bieten verschiedene Verhältnisse von DHA zu EPA an und ich habe vor ein paar Monaten mal mein Fettsäuresstatus getestet und hab eben gesehen dass sich tendenzieell weniger EPA habe und dementsprechend habe ich dann ein Produkt gewählt, wo ein bisschen mehr EPA drin ist.
00:19:33: Mein Omega-III Index war ganz gut aber ich dachte okay wenn man so eine Aufschlüsselung hat von allen Fettsäuren dann kann man wirklich gezielt ran gehen Und da macht es vielleicht Sinn.
00:19:43: also dann weiß man ok davon brauche ich tendenziell mehr.
00:19:46: Aber für jemand der weder weiß wie der Fettsauresstatus aussieht der individuelle oder keine bestimmte Vorerkrankung oder kein Gesundheitsthema hat.
00:19:56: Der orientiert sich dann einfach an einem Produkt, das ein zwei zu eins Verhältnis hat, EPA zu DHA?
00:20:01: Oder gibt es noch einen anderen Standardwert der da zu empfehlen wäre?
00:20:05: Ja also da gibt es je nachdem die großen Anbieter aus dem Norden sozusagen wo ja die Fischöle herkommen oder man muss gucken als Alternative haben wir natürlich auch Algen-Öle heutzutage, also es ist ja auch so dass Menschen die eben vegan oder vegetarisch sich versorgen auch entsprechend auf Nahrungsergänzungsmittel auf Algenölbasis ausweichen können.
00:20:33: Also ich würde dem...also?
00:20:35: ich will mal sagen Hauptsache man führt die Omega-III Fett-Säure in den langkältigen zu und der Körper ist da schon so, dass er sich dann entsprechend mit dem System bedient.
00:20:49: Dem Pool den Erbrauch und natürlich wenn man seinen Status gemessen hat und ich weiß wie man den Omega-III Index bekommt, den Indexwert und mal bekommt die ganzen Fettsäuren noch dazu geliefert, die werden ja per Gaschromatographie bestimmt aus den Membranen der roten Blutkörperchen.
00:21:09: Und wenn man da sieht okay das wirklich ein Defizit kann man das natürlich nochmal entsprechend ausgleichen, wie eben schon gesagt wurde.
00:21:19: Das ist wunderbar.
00:21:20: aber im generellen würde ich jetzt mal diesen einzelnen Verhältnissen gar nicht so viel Gewicht zu ordnen sondern wichtig ist dass wir die Omega-Dreifetzoren in den Menschen reinkriegen.
00:21:31: das war da einen guten Effekt kriegen.
00:21:34: Ja, sehr gut.
00:21:34: Manchmal verliert man sich nämlich in den ganzen Details und nimmt dann am Ende gar nichts weil man verwirrt ist.
00:21:40: also einfach starten ist denke ich ein sehr guter Tipp.
00:21:45: Sie haben jetzt auch schon die Algenöle angesprochen.
00:21:48: gibt es denn Vorteile von Algenöl gegenüber Fischölen?
00:21:53: Und andersrum macht man manchmal eher Fischöl oder ist das im Grunde egal?
00:21:58: Also ich denke mal dass kommt auf die Ernährungsformat.
00:22:02: Wenn ich eben keinen Fisch vertrage oder mag, oder essen will aus ethischen Gründen dann kann ich eigentlich nur auf die Algenöle ausweichen.
00:22:13: Sag mal wenn wir uns chemisch nachher EPA und DH angucken da ist kein Fehnchen dran.
00:22:19: Ich bin aus der Eier gespinnen aus dem Fisch.
00:22:22: Mal unter uns gesagt Die DHA und EPA im Fisch kommt nicht vom Fisch, der frisst auch vorher das Plankton.
00:22:32: Also letztendlich Algen ist auch pflanzlicher Natur letztendliche und das reichert sich eben dann im Fische an.
00:22:43: Der Unterschied ist es in den Fischölen die fettsäuren wesentlich stärker konzentriert sind als in den Algenölen.
00:22:53: so wenn man zum Beispiel höre Dosierungen wählen möchte an langkettigen Omega-III-Vertsäuren, man dann im Verhältnis viel mehr Algenöl zu sich nehmen muss als wie zum Beispiel in der Fischölkapsel reingeht.
00:23:09: Tendenziell würde ich aber auch denken dass bei Fischöhr die Wahrscheinlichkeit höher ist das es eine Belastung mit Schwermetallen gibt weil sie sich dann ja tendenziell wahrscheinlich auch eher in den Fischen anreichern als in den Algen.
00:23:20: Ja, das ist eine Riesendiskussion.
00:23:23: Vor allen Dingen Methylkweck-Silber ist hier ein großes Thema was ja auch schon seit Jahren oder Jahrzehnten diskutiert wird.
00:23:32: aber die Premiumhersteller erstens mal die testen da drauf.
00:23:36: natürlich haben da ihre entsprechenden Laborkontrollen so bisschen anektotisch.
00:23:44: Das war schon in den neunziger jahren als das britische Gesundheitsministerium aufgrund der Methylkwecksilberbelastung des Nordsee-Fisches empfohlen hat, dass Schwangere eben kein Fisch mehr essen sollten.
00:24:00: und dann war zum Glück eine Universität in Großbritannien die das begleitet haben praktisch in der Zeit geborene Kinder bis ins Schulalter verfolgt und konnten dann nachweisen, dass bei ... In der Zeit wo eben die Mütter weniger Fisch verzehrt haben weil die Empfehlung war kein fetten Seefisch zu verzehren.
00:24:25: Eben halt in der Schule eben halt den kognitiven Tests schlechter abgeschnitten haben.
00:24:30: das heißt jetzt nicht, dass sie nicht schulfähig oder sonst was waren aber man hat es messen können sogar funktionell.
00:24:37: Und aus toxikologischer Sicht würde man sagen, wenn er Nutzenrisikoabwägung ist natürlich, wenn ich jetzt eine Scharge habe die total mit Toxin belastet wäre.
00:24:48: Das ist abträglich aber im generellen sollte man da nicht zu viel Angst vorhaben zumal das auch von den guten Anbietern die wirklich Premium-Marke anbieten auch kontrolliert wird.
00:25:05: Würden Sie also trotzdem die zwei Portionen Fisch pro Woche auch für die allgemeinen Bevölkerung empfehlen?
00:25:10: Absolut.
00:25:11: Okay, sehr gut!
00:25:13: Ja es scheint nämlich dass viele jetzt wirklich vom Fisch sich abwenden und sagen oh das kann man ja alles gar nicht mehr essen.
00:25:20: und da ist glaube ich sehr viel Angst in der Bevölkerung aber den Nutzen scheint dann ja doch größer zu sein.
00:25:26: Also was toksikologischer sieht wenn man nicht gerade... Ist mir aber jetzt auch kein Fall bekannt, dass es da wirklich eine Fischintoxikation gab aufgrund von der Schwermetallbelastung.
00:25:40: Also wenn jetzt jemand sein Fisch nicht ordentlich in der Kühlkette hatte ist die Chance, dass er sich mit einer Fischvergiftung eine Bakterie dazu führt wesentlich höher als wie das man sich mit irgendwelchen Schwermetallen hier belastet, also ich würde mal sagen der Fisch als Lebensmittel das wird auch von den Behörden entsprechend kontrolliert und auch wenn wir uns die Siegel anschauen gibt es ja auch entsprechende der Fischefangindustrie, entsprechende Gütesiegel.
00:26:10: Da wird nicht jeder Fisch kontrolliert aber die kontrollieren schon ihre Schargen denn das stellt sich vor da kommt wirklich mal zu einer Lebensmittelvergiftung also nach Schwermitteil Vergiftung.
00:26:23: Das wäre natürlich wirklich eine Katastrophe von der ganzen Industrie, also man darf nicht blind jetzt solchen Mechanismen vertrauen.
00:26:33: natürlich.
00:26:34: aber ich würde sagen jetzt aus wissenschaftlicher Sicht ist mir da kein außer Einzelfall berichten die aber nicht in Europa sich abgespielt haben ist mir gar keinen Fall von Vergiftungen bekannt.
00:26:49: Ja, ich glaube es ist auch.
00:26:50: oft macht man sich dann doch ein bisschen zu einfach und denkt man kann das Lebensmittel jetzt einfach weglassen und einfach nur eine Kapsel einnehmen.
00:26:56: Und hat dann alles was man durch das Lebensmittel eigentlich bekommen hätte.
00:26:59: aber Fisch enthält ja auch mehr als nur Omega-Dreifettsäuren.
00:27:04: Absolut!
00:27:05: Es sind absolut gesunde Proteinquelle Das muss man sagen also hochwertiges Protein und natürlich Spurenelemente ohne Ende.
00:27:15: und gerade wenn wir an das Jod denken Gerade im südlichen Deutschland sind wir natürlich Jod-Mangelgebiet.
00:27:24: und wenn man zum Beispiel sehen auch das viele Hersteller von Fertiggerichten mittlerweile auf Jod Speisesalz, was jetzt mit Omega-Dreifetzern gar nichts zu tun hat.
00:27:35: Aber man sieht einen Trend dazu dass eben weniger jodiertes Speisesals eingesetzt wird Weil viele Menschen glauben, oh Jot, da könnte ich mich auch mit vergiften.
00:27:45: Aber eigentlich sind das mehr Globalisierungseffekte, dass zum Beispiel andere Länder außerhalb der EU eben andere Vorgaben haben für iodierte Speisesalz.
00:27:57: und wenn man da halt hin explodieren will als Hersteller dann lässt man es besser weg um praktisch für alle Länder konform zu sein.
00:28:05: Das sind eben so Mechanismen, wo man als normaler Verbraucher gar nicht dran denkt.
00:28:09: Aber ja, Fische ist auch für sich ein gesundes Lebensmittel neben denen.
00:28:17: Da sagt ihr immer fetten Seefisch?
00:28:18: Warum fett?
00:28:19: Weil in diesem Fett halt die Langketting-Omega-Dreifettsäuren sind.
00:28:24: See, Kaltwasserfisch wie Herring, Makrele und Lachs.
00:28:29: Weil der Fisch eben diese langkettigen Omega-III-Fettsäuren in seinem Imbran einlagert um überhaupt in diesem saukalten Gewässer also wir würden es sagen mal im Nord mehr keine zehn Minuten aushalten und überleben.
00:28:42: aber der fisch fühlt sich da wohl wohl weil dessen Membran durch die langkättige Fettsäure fluid gehalten werden.
00:28:51: Und also, wer jetzt auch mal einen Pegasius oder irgendein anderen Fisch verzehren möchte.
00:28:58: Oder ein Seelachs der jetzt keinen nicht so viel Omega-Dreifetzern enthält ist trotzdem ein gesundes Lebensmittel.
00:29:05: Okay sehr gut dann haben wir verstanden.
00:29:07: Fischessen ist immer noch zu empfehlen wenn man trotzdem parallel supplementiert.
00:29:13: oder für die Leute die halt tatsächlich kein Fisch essen aus verschiedensten Gründen wieviel Omega drei brauchen wir denn pro Tag?
00:29:19: Wieviel sollten wir zuführen?
00:29:21: Ja, also es gibt wenn man mal ganz viel unterschiedliche Angaben.
00:29:26: Also über den Daumen... Ich würde so einen Richtschnur um die gerade Zahl zu sagen ein halbes Gramm Omega Drei Fettsäuren, Langkettik Omega Dreyfetsäuren also fünfhundert Milligramm.
00:29:39: Verschiedene Fachgesellschaften empfehlen vierhundert Miligramm.
00:29:43: anderer fünfhundert Milligrammen da ist man eigentlich in einem guten Bereich ist ja auch so, dass man, wenn man eine Kapsel hat und weiß was draufsteht dann hat man seine Versorgung.
00:29:56: Zum Beispiel die deutsche Gesächer Ernährung gibt gar keinen Milligramm Menge an.
00:30:00: Die gibt nur an das eben neben der Empfehlung fisch zu essen Schwanger noch zusätzlich zweihundert oder zweieinundfünfzig Milligrammen an DHA zusätzlich zuzuführen sollen.
00:30:15: also sagen wir mal so für ne Grundversorgung würde ich sagen Und wenn man jetzt seinen Omega-III Index gemessen hat und sieht, oh, der ist ganz schön im Keller.
00:30:27: Was bei achtzig Prozent der Bevölkerung der Fall sein dürfte nach Messungen die zum Beispiel Professor von Schacke durchgeführt hat, der auch das entsprechende Institut hat um die Messungen durchzuführen.
00:30:45: Da ist natürlich schon die Möglichkeit, dass man dann höher dosiert dran geht.
00:30:49: Es gibt ja auch Fischölkonzentrate wo man zum Beispiel mit einer Kapsel siebenhundertfünfzig Milligramm zuführt oder mit zwei Kapseln dann einen tausend fünfhundert also eins Komma fünf Gramm Omega-III-Fettsäuren, das haben wir selbst in einer Studie mal getestet.
00:31:07: Also man kriegt dann in drei Monaten mit einst Komma fünf Gramm Omega-Vertsäuren praktisch jeden in einen vernünftigen Wert.
00:31:16: Vernünftiger Wert ist praktischen Omega-II Index von acht bis elf Prozent und das ist schon ganz gut sozusagen als schnelle Kur um seinen Status nach oben zu bekommen.
00:31:32: Man muss aber dann auch die Einnahme weiter fortführen.
00:31:37: Wir haben eine Studie gemacht, die ist jetzt gerade bei einem Journal zur Annahme, dass wenn man nach drei Monaten die Dosis halbiert hat Index wieder nach unten gegangen ist.
00:31:53: Also es ist keine gute Idee zu sagen, ich tue einmal im Jahr durch vier Wochen eine Hochdosistherapie machen und mache das einmal im jahr.
00:32:02: Nein, man muss dann schon gucken dass man regelmäßig das wieder zuführt weil der Körper speichert es nicht.
00:32:08: Der lagert das ein natürlich und verwendet die Omega-Dreifetzauer als Bausteine für seine Membranen aber er lagert zum Beispiel nicht im Fettgewebe ab.
00:32:17: also man könnte ja sagen wir haben ja auch wunderbar Unterhautwitzerades Fettgewieber.
00:32:21: da könnte man ja auch für die Notfälle sozusagen Omega Drei Fettsäuren reinspeichern Aber das passiert nicht.
00:32:29: Ja es wäre schön wenn der Körper so Ja, bestimmte Nährstoffe besser speichern würde.
00:32:34: Ich glaube das ist oft die Idee dass man einfach eine Kur macht bei verschiedenen Nährstoffen oder auch einer Entgiftungskur und dann den Rest vom Jahr macht was man will.
00:32:43: aber so funktioniert der Körper nicht.
00:32:46: Ein Punkt der in den letzten Jahren immer wieder diskutiert wurde ist das Thema Vorhoflimmern.
00:32:51: Und da gab es Studien wie die Reducit Studie oder den Strength Trial.
00:32:56: Dort hat man gesehen, dass bei hohen Omega-Dreidosierungen ein erhöhtes Risiko für Vorhufflimmern eine Assoziation war.
00:33:05: Da kamen dann auch viele Kunden auf uns zu und haben gesagt, muss ich jetzt aufpassen mit den Omega-III?
00:33:12: Und Therapeuten genauso waren ein bisschen zögerlicher was Omega-II angeht.
00:33:20: eine begründete Angst, sollte man da vorsichtig sein?
00:33:24: und um welche Dosierungen geht's da jetzt genau?
00:33:27: Ja also das Tritt eigentlich vermehrt bei höheren Dosierung auf.
00:33:34: Und zwar ist es dann jenseits der zwei Gramm und das sind wir eigentlich schon im pharmakologischen Bereich.
00:33:40: Im pharmakolologischer Bereich heißt das gehört nicht in die Supplementierung des Einzelnen sondern in die ärztliche Hand.
00:33:50: Aber es kann auch bei niedrigeren Dosierungen auftreten.
00:33:54: Also das darf man nicht ganz vom Tisch fegen sagen, da gibt's.
00:33:57: also ist die Wahrscheinlichkeit dass auftritt ist.
00:33:59: natürlich je höher die Dosis ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit.
00:34:03: aber muss auch sagen Vorruflimmern Ist eigentlich ein Ereignis was häufig vorkommt und häufig auch gar nicht erkannt wird.
00:34:14: also in dem Sinne ist Vorhofflimmern dann gefährlich, wenn es auch zu Ereignissen führt.
00:34:23: Also die Konsequenz eines Vorhoefflimmerns könnte sein, dass eben ein Schlaganfall entsteht.
00:34:30: Das Vorhoofflimmern an für sich würde ein Radiologe sagen das ist jetzt erst mal nicht schlimm.
00:34:37: aber wenn daraus eben der Stehzeit des Blutes im Herzen dann zu lange so, dass es praktisch zu einem Trombus kommen kann und der dann über die Pulmonalarteriehre in das Gehirn transportiert wird.
00:34:57: Und dazu einen ischemischen Schlaganfall führen kann ist natürlich ein dramatisches Ereignis.
00:35:04: Da hat man natürlich geguckt.
00:35:05: wie sieht es denn aus?
00:35:07: Hat man denn ein erhöhtes Schlaganfeirisiko unter Einnahme auch hoher Dosen von Omega-III Fettsäuren?
00:35:13: und das ist nicht gesehen worden.
00:35:15: Das beruhigt natürlich, aber man darf die Thematik nicht außer Acht lassen.
00:35:21: also wenn man da unsicher ist dann sollte man mit seinem Arzt darüber reden.
00:35:30: oder wenn man Herzpatient ist weiß dass man eben eine Herzerkrankung hat dann sollte man da vielleicht Rücksprache halten, das heißt aber nicht dass man generell wenn man jetzt in einer normalen Lebensmittellosierung zu den Präparaten greift.
00:35:49: Dass man da Angst haben muss, dass man irgendwelche Herzprobleme bekommt.
00:35:54: Aber es ist schon wichtig, dass auch offen anspricht und ja im Auge behält.
00:36:01: Ja, das fand ich auch noch mal spannend.
00:36:03: Also in der Reducit-Studie kam ja beispielsweise wie Sie auch schon gesagt haben raus Vorhufflimmern ist zwar hochgegangen also das Risiko für Vorhüfflimmern ist hoch gegangen aber gleichzeitig ist es risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und für Mortalität runtergegangen.
00:36:17: Und das sind ja letztendlich dann die Endpunkte, die im Anführungszeichen wichtiger sind Denn wir wollen
00:36:22: überleben... Genau das sind die harten Endpunkten sozusagen
00:36:31: Genau, okay das ist dann auch schon mal ganz gut zu wissen.
00:36:34: Also Leute mit kardiovaskulären Vorerkrankungen oder Problemen sollten ein bisschen vorsichtiger sein.
00:36:39: man sollte die Dosierung nicht unnötig hoch ansetzen und idealerweise wie wir auch gerne hier im Podcast sagen einfach mal vorher den eigenen Bedarf bestimmen.
00:36:48: Wir haben den Omega-III Index schon angesprochen.
00:36:51: so weiß man nämlich auch wie viel man letztendlich braucht.
00:36:54: Ich
00:36:56: würde gerne auch noch auf das Thema Gehirngesundheit eingehen.
00:36:59: Das ist ja Ihr Forschungsschwerpunkt mit neurodegenerativen Erkrankungen und da spielen natürlich auch die Mitochondrien eine wichtige Rolle, und da haben Sie ja auch schon Studien durchgeführt zum Zusammenhang zwischen Mitocherondrieren Gesundheit und Omega-III.
00:37:16: Kann man also mit Omega-II Supplementierung die Gehirngesundheit Dahingehend supporten, dass man neurodegenerative Krankheiten vermeidet oder schon bestehende Erkrankungen.
00:37:29: Heilen will ich jetzt nicht sagen aber vielleicht die Symptomatik stark verbessert?
00:37:34: Ja, so lange wir prä-klinischen Organismus arbeiten also an der Maus in der Zellkultur und am Wurm kann man schon sehr gut zeigen dass Omega-III-Fettsäuren auch pathologische Mechanismen beeinflussen können.
00:37:56: Aber wenn wir jetzt auf die Situation den Menschen übertragen, ist es so, dass wir eben wenig klinischen Benefits sehen.
00:38:07: aber das wundert nicht.
00:38:08: bei einer Erkrankung wo spezifische Medikamente entwickelt werden und schon seit Jahrzehnten man versucht zum Beispiel das Betaameloid aus dem Gehirn zu entfernen trotzdem nur mäßige Effekte auf die Kognition zu sehen sind.
00:38:23: Die Zusammenhänge sind wesentlich komplexer, also man gibt keinen Heilversprechen in dem Sinne und auch kein Präventionsversprechen.
00:38:33: aber wir sehen aus den präklinischen Daten das eben Mechanismen, die während der Erkrankungen eine Rolle spielen wie z.B.
00:38:45: mitoschontrale Dysfunktion.
00:38:47: also das heißt unsere Kraftwerke funktionieren nicht richtig im Gehirn, die eben unsere Gehirntellen mit Energie mit dem Brennstoff adenosintrifussfahrt ATP versorgen.
00:38:59: wir sehen dass es zu einer erhöhten Selbstmordrate der Nervenzellen kommt, erhöhte Abruptoserate.
00:39:07: Und wir sehen im Gehirn der Patienten und auch in unseren präklinischen Modellen das wir eine erhöhte Entzündungswerte haben.
00:39:16: Und all diese drei Punkte ist es möglich eben im Modell mit Omega-III-Fettsäuren vor allen Dingen mit DHA.
00:39:24: also wir sind im Geirn dass auch so, das im Gehirn kaum EPA nachgewiesen wird.
00:39:29: Man geht davon aus, dass es sofort metabolisiert wird und dann auch antienzhündliche Eigenschaften hat.
00:39:36: Aus mechanistischer Sicht macht es auf jeden Fall Sinn, Omega-III Fettsäuren in der Prävention mit einzubeziehen.
00:39:44: wenn mal eine Demenz oder kognitive Beeinträchtigung die agnostiziert wurde, kann man das natürlich weiterführen.
00:39:53: Man sollte aber keine, sollte nicht die Hoffnung haben dass man jetzt Riesenveränderungen da erreichen kann.
00:40:01: In Sachen Prävention, wann startet man idealerweise?
00:40:05: Also ich würde jetzt denken, je früher desto besser, man ist natürlich auch schon als Kind, haben wir auch schon gesagt angewiesen auf Omega-Dreis, schon in der Schwangerschaft wenn man noch nicht geboren ist.
00:40:14: des Kindes braucht es schon für die Entwicklung.
00:40:17: also idealerweise sind wir wahrscheinlich das ganze Leben optimal versorgt.
00:40:20: Aber sagen wir mal, jetzt hört jemand zu ist Mitte Ende vierzig sollte man jetzt sagen okay jetzt gehe ich mal sofort zum Arzt lasse mein Omega-III Index bestimmen weil ich auch meine Gehirngesundheit langfristig unterstützen möchte.
00:40:34: also sollte man da sofort handeln?
00:40:37: Also wenn man an das Alter denkt es ist ein lebenslanger Prozess der mit dem ersten Atemzug beginnt.
00:40:43: Deswegen würde ich schon sagen, je länger desto besser.
00:40:47: Aber wir wissen natürlich irgendwann im Leben fängt man sich erst mal an über das alte Gedanken zu machen.
00:40:54: Wenn die Lebensspanne noch so lange vor einem liegt, denkt man gar nicht an irgendwelche Alterungsvorgänge.
00:41:01: aber hinsichtlich jetzt Demenz muss man sagen oder Alzheimer-Demenz dass die Krankheit eben Jahrzehnte beginnt bevor sie ausbricht.
00:41:09: Beginn davon aus ist es mindestens Ja, fünfzehn bis zwanzig Jahre Vorausbruch ist.
00:41:14: Und wenn man sich die Kurve anschaut wie die Fälle sich entwickeln bei fünfundsechzigjährigen geht es los und dann steigt die kurve praktisch exponentiell an mit jeder Dekade.
00:41:27: Sagen wir mal mit fünfundsechszig beginnt die symptomatische Krankheitszeit.
00:41:33: Wenn ich da mal zwanzich Jahre zurückrechne bin ich genau bei vierzig.
00:41:38: Also ich würde sagen so in den vierziger Jahren sollte man schon langsam mal sich Gedanken machen, was man alles tun kann um sein Gehirn fit zu halten.
00:41:51: und sagen wir mal wo wir auch daran arbeiten ist eben die Prozesse so lang hinaus zu zögern dass sie so spät wie möglich auftreten möglicherweise gar nicht mehr zum tragen kommen.
00:42:03: in den achtziger jahren war allzeit bei dem mensch gar kein thema warum.
00:42:08: Die Leute sind alle an Herzkreislauferkrankungen gestorben und das schon Mitte-Sechzig bis Anfang-Siebzig.
00:42:16: Und mit steigender Lebenserwartung sind natürlich auch diese altersbedingten Erkrankungen, auch viele Krebserkrankung erst deutlich hervorgetreten weil die Menschen sie die Chance jetzt haben zu erleben.
00:42:33: Deswegen würde ich sagen schon da ist schon so ein kritisches Alter sozusagen ab vierzig bis fünfzig da anzufangen.
00:42:41: Aber wenn jetzt jemand zuhört, der schon Mittefünfzig ist oder von Mittesechzig?
00:42:48: Es ist nie zu spät etwas Gutes für sein Körper zu tun.
00:42:53: Gibt es noch neben dem Omega-III Index weitere Marker die man in Sachen Gehirngesundheit im Auge behalten sollt.
00:42:59: also das sind ja sicherlich entzündliche Prozesse die im Gehirn stattfinden, wenn wir über neurodegenerative Erkrankungen sprechen.
00:43:06: Also gibt es da bestimmte Entzündungsmarker, oxidative Stressmarken oder auch die Mitochondriengesundheit als Sicht dass man das irgendwie in einem Marker abbildet den man über eine Zeit lang verfolgt um zu sehen ob sich die Gehirngesundheit positiv oder vielleicht eher negativ weiterentwickelt?
00:43:23: Ja also wenn wir jetzt an das Kompatiment Gehirnen denken dann kommt mal so schwer ran Also Hirngewebe sowieso nicht.
00:43:30: Ich denke dann an Gehirnflüssigkeit, Cerebrospinal-Flüssigkeit die man eben durch eine Funktion des Rück der Rückenmarks Flüssigkeit gewinnt.
00:43:42: also kann man es selbst für Rückenmarkspunktionen machen und Gehirnenwasser bestimmen gibt es auch entsprechende Marker Entzündungsmarker die man da bestimmen kann.
00:43:52: Aber das ist eher Spezialdiagnostik, wenn schon etwas passiert.
00:43:56: Sagen wir mal so für den allgemeinen Gebrauch würde ich sagen, wenn man zum Beispiel ein normales Blut sich und einen Blutbild untersucht dann kann man da z.B.
00:44:09: die seriaktive Protein bestimmen gibt es auch High Sensitiv HSCRP was im praktischem eben klinischen Blutblut mit erfasst wird und es gibt schon sehr guten Marker für einen allgemeinen Entzündungswert oder auch zum Beispiel dann ein generelles Blutbild, wo die einzelnen weißen Blutkörperchen differenziert werden.
00:44:30: Und wenn man sieht das z.B.
00:44:32: Leukozytten stark erhöht sind, hat man schon den Hinweis des Erzündungprozesses da sind.
00:44:39: Das heißt nicht notwendigerweise im Gehirn sich Abspielte.
00:44:43: Es kann ja eine Peripherre-Entzündungenleistung sein Aber es ist so, dass eben halt wenn starke Entzündungen da sind sich das auch auf das Peripherasystem auswirkt.
00:44:53: Das ist das wo man einen Zugang hat.
00:44:55: Siehst du Mitochondrien?
00:44:57: Da arbeiten wir an Markern aber das ist noch sehr experimentell.
00:45:02: Wir haben zum Beispiel eine Methode entwickelt, das haben auch andere schon im Portfolio, wo man praktisch aus periferen Blutzellen oder inperiferend Blutzellen die Mithoschontrien-Funktionen misst, also ATP Level und die Atmungskettenkomplexe werden gemessen.
00:45:20: Und was wir sehr schön zeigen können, man weiß ja dass im Alter eine Mithroschontrale Dysfunktion stattfindet und auch in Hirngeweber.
00:45:27: Also in allen Organismen, wie wir bis jetzt untersucht haben.
00:45:31: wenn ich jung und alter Individuum untersuche per Referr und auch im Gehirn sehe ich das, wie ich eine mithroschatrale dysfunktion habe, also weniger Energieproduktion oder weniger Enzymenleistung sozusagen um praktisch dieses ATP zu produzieren und auch mehr Ross, also mehr oxidativen Stress.
00:45:53: Und was wir jetzt in zwei Studien veröffentlicht haben ist dass wir eben im Peripherm Blutzellen gesehen haben das wir auch da mittels schon gerade Dysfunktion nachweisen können.
00:46:04: und in der letzten Studie die letztes Jahr publiziert wurde haben wir untersucht junge Menschen ältere Menschen und Menschen mit milder kognitiver Beeinträchtigung.
00:46:14: Das heißt, die haben irgendeine Gehirnleistungsstörung.
00:46:22: Häufig entwickeln die Menschen eine Demenz muss aber nicht sein.
00:46:28: Deswegen sprechen wir noch nicht von Patienten sondern von Personen mit mildern kognitive beeinträchthigung.
00:46:33: Interessanterweise haben wir gesehen was wir vorher auch schon zeigen konnten.
00:46:37: Ältere haben eine schlechtere mithoschontriale Leistung, wie junge.
00:46:42: Und wenn ich aber ältere die genauso und alter gleich waren und anschaue und die noch mal kognitive Beeinträchtigung gehen in den Keller also diese nochmal schlechter.
00:46:53: Die kognitiven Tests zwei von vier haben auch mit den Energieleveln in der Peripherie korreliert.
00:47:00: Das ist noch kein Biomaker, weil das sind jetzt erstmal sechszig Leute die wir untersucht haben.
00:47:06: Es muss auch eine viel größere Datenbasis gestellt werden eben wie der Omega-III Index.
00:47:10: Der Herr von Schacke hat achtunddreißig oder dreieinachtzigtausend Messungen schon gemacht.
00:47:15: Der kann natürlich sehr gut diskriminieren und weiß was ist normal?
00:47:20: Was ist nicht normal?
00:47:21: Normalerweise ist ja so alle Körperwerte folgen einer Gauß-Klockenkurve, jeder hat das in der Schule schon mal gehört und irgendwo ist es normale da wo der Mittelwert ist und entsprechende Konfidenzintervalle rechts und links.
00:47:36: Und dann gibt's welche die fallen raus rechts und link sind über oder unter versorgt und das können wir einfach noch nicht sagen.
00:47:43: aber ist natürlich schon interessant dass man dann vielleicht auch in Zukunft Studien machen können um zu gucken ob dann auch bei Menschen Omega-III-Fettsäuren wirklich direkt dann die mittelschontrale Funktion beeinflussen können.
00:47:59: Es ist ja auch in der Regel nicht nur ein Nährstoff, das besonders wichtig ist – es ist ja immer ein Zusammenspiel von vielen Nährstoffen.
00:48:08: Ich meine unser Thema heute ist Omega III aber gibt es trotzdem weitere Nährstofe, die Sie jetzt besonders hervorheben würden für unsere Hirngesundheit?
00:48:15: Ja also auf jeden Fall wenn man sich Richtung Vitamine anschaut.
00:48:19: da haben wir natürlich Vitamin B-II.
00:48:22: B-II ist übrigens auch ein Minorbößstandteil sozusagen der Ernährung von sich vegan, vor allen Dingen bei vegan ernährenden Menschen die gar keine öttirischen Produkte zu sich nehmen und natürlich auch von Vegetarien.
00:48:38: Vitamin B-I wird hergestellt eben von Mikroorganismen.
00:48:43: wir selbst produzieren eigentlich genug Vitamin B I in unserem Enddarm nämlich unser Mikrobiom Aber wir scheiden es aus.
00:48:53: Wir haben keine Möglichkeit, das wieder aufzunehmen.
00:48:57: Deswegen ist es eben wichtig dass man darauf achtet... ...es auch eine Differenzial-Diagnostische Größe wenn jemand mit kognitiven Schwierigkeiten zu seinem Hausarzt oder Neurologen kommt,... ...der wird immer ein B-II-Status machen weil der Mangel macht auch neurologische Störungen.
00:49:16: Und mit dem B-II arbeiten zusammen das Folat.
00:49:19: Das ist ganz wichtig und wir haben natürlich noch weitere Vitamine wie zum Beispiel das Vitamin B-VI, was für die hier eine Gesundheit besonders wichtig ist.
00:49:28: Was natürlich auch wichtig ist sind sekundäre Pflanzenstoffe.
00:49:32: da forschen wir auch viel dran also möglichst bunt zu essen, mediterran weil da sind eben viele Polyphenole drinnen von denen wir aber noch gar nicht so genau wissen, was die alles so können und leisten.
00:49:47: Führt man gesagt, ah, die sind antioxidativ?
00:49:49: Sind sie auch?
00:49:51: Aber die können noch viel mehr auf genetischer Ebene, können die nämlich Gene anschmeißen, die unsere Zellen selber vor oxidativen Stress zum Beispiel schützen.
00:50:00: Und da brauchst du nur ganz, ganz geringe Mengen.
00:50:03: Denn man muss nicht immer vorstellen wenn ich jetzt so eine Zwiebel mir angebraten habe und das Querze-Team drin... Was kommt denn davon überhaupt den Gehirn an?
00:50:10: Von dem Querze Team sind wahrscheinlich gar nichts sondern das wird selber nochmal metabolisiert im Körper.
00:50:16: zu Phenolsäuren und da konnten wir zeigen dass eben Phenolsäuren in Femto-Molarer Mänge trotzdem im gehirnen Signal setzen.
00:50:27: hier Schutzschilde hochfahren Schutzschilde hochfahren, auch um dann vor unsere Omega-III-Fettsäuren zu schützen.
00:50:34: Denn wenn es zu oxidativen Stress kommt, sind die natürlich besonders anfällig, die Omega-II-Fetsäuren in unseren Membranen.
00:50:42: und deswegen haben wir gleich noch eine weitere Vitamine ins Gedächtnis, nämlich Vitamin E. Das ist ein Zellschutzvitamin für die Fettkomponente sozusagen.
00:50:55: Dass es nicht nur einmal funktioniert mit dem Vitamin E, brauchen wir noch ein anderes Vitamin.
00:51:00: Das kennen wir auch alle.
00:51:01: Kriegen wir in Fruchtsäften Obst und Gemüse Vitamin C. Es ist sogenannte Redoxcycling.
00:51:07: die tun sich nämlich gegenseitig wieder regenerieren Und dann haben wir einen sehr guten Zellschutz.
00:51:12: das ist immer ganz gut wenn man also nicht nur Omega Drei sondern auch die Bedingungen dafür schaffen dass das Omega drei ja zu gesund in seiner biologischen Funktion vorliegt.
00:51:26: Okay, also idealerweise wir sagen gerne den Regenbogen essen so bunt wie möglich viele echte natürliche Lebensmittel inklusive Fisch und wenn man dann doch die Nahrungsergänzungsroute nimmt dann Omega-III nicht alleine sondern mit Antioxidantin wie Vitamin E und Vitamin C kombinieren.
00:51:46: Neben der Gehirngesundheit ist im Alter ja auch der Erhalt von Muskelmasse und Kraft ein sehr wichtiges Thema.
00:51:53: Und es gibt einige Studien, die zeigen dass Omega-III-Fettsäuren Muskelschwunden tatsächlich entgegenwirken können und auch die Anpassung des Muskels an Protein und Training verbessern.
00:52:03: was wissen sie dazu bisher?
00:52:05: Also das ist ja glaube ich nicht ihr Forschungsschwerpunkt aber vielleicht sind Sie trotzdem mit der Literatur vertraut.
00:52:10: also wäre Omega-II hier auch im Alter dahingehend eine sinnvolle Ergänzung um eben diese Muskel schwunden vorzubeugen.
00:52:16: Ja, also das betrifft einen Stoffwechsel-Weg.
00:52:20: Wir arbeiten ja viel mit Alterung und da gibt es eben diesen M-Tor-Stoffwechsel Weg der über die Phosphorinositol Drei-Kennase, dass AkRT auch anschmeißt und das scheint hier ganz wichtig zu sein bei der Muskelproteinsynthese Und der arbeitet zusammen dieser M-Tor Stoffwechsel mit einer Aminosäure, das ist Leuzin.
00:52:54: Mit einem Hormon was wir alle kennen aus dem Zuckerstoffwechsel, dem Insulin und der mechanischen Belastung.
00:53:01: also Kein Muskelaufbau ohne mechanische Belastung, also selbst wenn ich irgendwie mit irgendwelchem Doping nachhelfen muss ich trotzdem mein Muskel bewegen um praktisch den Reiz zu setzen.
00:53:14: Das ist praktisch zu einer Hyperplasikom, zu einer aufbau des Muskelgewebes.
00:53:21: Wir kommen praktisch mit der Ausstattung unserer Muskelzellen schon auf die Welt und denen sich einfach nur weiter aufwählen, wenn wir die trainieren.
00:53:31: Und da braucht es eben diese Signale um das zu setzen.
00:53:37: Da muss man sagen... Nicht nur in den Gehirnmembranen wird EPA und DHA eingebaut, sondern auch in die Muskelzellmembranein gebaut – in die Phospholipide.
00:53:51: Die sorgen dafür, dass diese Membrane fluider werden.
00:53:58: Pathway geht über entsprechende Rezeptoren, nimmt er seinen Ausgang.
00:54:02: Das Insulin muss ja an die Muskelzelle docken um der zu sagen hier baut mehr Glucose-Transporter ein damit Lukose in den Muskel aufgenommen werden kann, um Energie zu verbrauchen bei der Musklarbeit oder dass eben Leuzin entsprechend an seinen Rezeptor bindet, um praktisch das Signal weiterzugeben.
00:54:24: Und wenn die Muskelzelle beweglicher ist dann funktioniert es einfach besser.
00:54:30: und man hat also aus verschiedenen Studien gesehen, dass eben wenn man Omega-III Fettsäuren gibt, dass dieser Leuzinn Wirkung verbessert wird Und auch die Insulinsensitivität wird durch Omega-III-Fettsäuren verbessert, weil der Insulinbezeptor ist ein pranständiger Rezeptor und das geht mehr über diesen mechanischen Weg hauptsächlich.
00:54:59: Auch zum Beispiel wenn ich meinen Muskel belaste dann habe ich auch immer leichte Muskelschäden sozusagen so Mikrorisse.
00:55:11: Da ist es eben essentiell, dass die auch wieder repariert werden.
00:55:16: Und da sind dann auch wieder EPA und DHA, die in die Muskelzellen eingebaut werden um praktisch hier für die Regeneration zu sorgen.
00:55:26: Also bei den verschiedenen Wegen ist in dem Fall mehr mechanisch sozusagen, will ich mal so sagen als wie molecularbiologisch wenn wir Richtung Entzündung gehen.
00:55:39: Verschiedene Entzündenungsmediatoren greifen dann direkt im genetische Aktivierung ein.
00:55:47: hier ist es so dass praktisch der eigentliche Stoffwechsel-Wege unterstützt wird durch die Langkette of Omega drei Fettsäuren.
00:55:56: Okay, das heißt im Alter reicht es nicht aus einfach viel Fisch zu essen, viel Omega-III zu nehmen und so ein Muskel Schwund vorzubeugen bzw.
00:56:04: sogar Muskeln aufzubauen sondern wir müssen uns trotzdem bewegen, wir müssen aktiv sein und das Signal setzen.
00:56:10: Das ist jetzt absolut essentiell auch wenn man andere Dinge denken wie zum Beispiel Osteopyrose also nicht nur Muskelschwund sondern auch Knochenabbau.
00:56:18: da ist eben ganz wichtig dass man sich optimal mit Nährstoffen versorgt und sich bewegt.
00:56:24: Und leichtes Krafttraining, also jeder denkt bei Krafttrainen jetzt eine Muckebude.
00:56:31: Aber wie man es so kann gibt das auch entsprechend für den Heimgebrauch entsprechende Möglichkeiten, dass man eben seine Muskeln bewegt und das ist schon sehr wichtig.
00:56:44: Der Hauptmuskel ist übrigens der Oberschenkelmuskel und er wird schon bewegt indem wir uns fortbewegen.
00:56:52: wenn man läuft Und ob das jetzt im fortgeschrittenen Stadium am Rollator ist oder vorher, wenn man halt viel spazieren geht... ...einhundertfünfzig Minuten die Woche.
00:57:01: Also sagen wir mal der, der Skan einhundert fünfzig Minuten in die Woche soll man sich so bewegen dass der Puls leicht über normal geht und das kriegt eigentlich jeder schon hin.
00:57:11: ich sage immer Wenn man sich einen Hund zulegt zum Beispiel allein durchs Gassi gehen hat man schon genug Prävention in der Richtung getan.
00:57:20: Sehr gut.
00:57:21: also Halten wir mal fest, wir brauchen Omega-III-Vertsäuren aber wir brauchen auch Leuzin.
00:57:26: Und Leuzine ist eine essentielle Aminosäure.
00:57:28: also kombinieren wir vielleicht das Omega-II mit Protein weil es ja auch sowieso im Alter häufig zu kurz kommt und deshalb könnte auch eine Kombination mit einem Omega... äh mit einem omega III sag ich schon mit einem Proteinpulver eine gute Idee sein
00:57:42: Genau!
00:57:43: Also wird auch Senioren haben grundsätzliche gleichen Stoffwechsel wie normale Erwachsener.
00:57:51: Aber ganz richtig gesagt, also hier besteht ein größerer Bedarf an Protein.
00:57:56: Der liegt beim normalen Erwachsen bei Nullkommar Acht Gramm pro Kilogramm Körpergewicht und bei den Senioren dann bei einem.
00:58:09: Sie hatten es auch ganz kurz angesprochen die entzündungshemmenden Eigenschaften von Omega-III nach dem Sport wenn man diese Mikroverletzungen im Muskel hat.
00:58:18: Es ist ja bekannt, dass man – also einige Leute wissen das inzwischen schon – manche vielleicht nicht.
00:58:22: Dass man Antioxidantien jetzt nicht um das Training herum einnimmt.
00:58:27: Also beispielsweise Vitamin C nicht vor dem Training, weil diese Signalwege blockieren kann, die wir brauchen, um eben die Adaptation zu erreichen.
00:58:37: Wie ist es denn bei Omega-III?
00:58:38: sollte man wenn ich heute Abend ins Fitnessstudio gehe?
00:58:42: Ist es ein Problem, wenn ich vorher Omega-II nehme oder hinterher oder muss muss ich gar nicht auf die Zeit achten, wann ich die einnehme.
00:58:50: Also da bin ich jetzt nicht hundert Prozent in der Literatur.
00:58:54: aber ich würde noch folgendes sagen das was mit dem oxidativen Stress Antioxidantien das geht in Richtung Hormesis wo wir wirklich diese Rosbelass also reaktive oxidative Spezies die produziert der Körper auch als Signalmoleküle.
00:59:11: nur wenn es zu viel ist dann schädigt die Omega ungesättigten Fettsäuren im Branen und auch bis hin zu unserer DNA in dem Zellkern.
00:59:22: Aber wir brauchen praktisch diese leichte oxidative Belastung, um den Körper mitzuteilen hier ist was passiert Und auch diese, letztendlich diese Mikrorisse die da passieren.
00:59:36: Dieser Minimustelkater sozusagen der nach dem Sport auftritt Auch das ist jetzt ein Signal sozusagen an dieser Stelle muss ich verstärken.
00:59:45: Also der Körper investiert praktisch nur da Energie rein wo er es unbedingt braucht.
00:59:54: und wenn wir den Körper sagen hier An der Stelle findet ständig irgendwie was statt dann fängt er auch an, Muskeln aufzubauen.
01:00:03: Aber was jetzt Entzündungen angeht für sich, da bin ich nicht ganz hundertprozent sicher aber dann würde ich sagen es ist kein Problem denn wir gewöhnen uns nicht an Entzünden.
01:00:14: in dem Sinne also wenn der Entzindung auftritt damit das Immunsystem aktiviert und das ist sozusagen der Schuss mit der Schrotflinte so zu sagen weil wird massiv bekämpft.
01:00:33: Das ist vielleicht eher negativ, würde ich mal sagen und man wirklich eine Entzündung provozieren würden durch den Sport das ist glaube ich dann oversize.
01:00:43: Deswegen sehe ich kein Problem wenn wir Omega-III Fettsäuren vor dem Sport zugeführt haben zumal wir sowieso auf die Langzeit effektet.
01:00:52: Omega-II Index da geht es ja darum dass es in die Membranen eingebaut wird Und es geht letztendlich ja nicht um die einzelne Fettsäure, die im Blut zirkuliert und da Schutzeffekt zu machen.
01:01:06: Sondern das muss schon im Kompatiment Zelle eingebaut sein, um praktisch auch die biologische Wirkung zu haben.
01:01:14: Okay sehr gut!
01:01:16: Zum Schluss würde ich gerne noch auf das Thema Qualität eingehen.
01:01:20: Woran erkennt man denn ein gutes Stabiles, unoxidiertes Produkt.
01:01:24: Weil man findet Omega-Dreis jetzt inzwischen überall Drogerie online Amazon Apotheke.
01:01:30: so kann ich irgendwo daran erkennen was denn ein gutes Produkt ist Denn für Leinen ist das schon teilweise glaube ich ein bisschen verwirrend.
01:01:37: Ja also wer ein kleines Experiment wagt nimmt einen Küchenbrett und ein Küchenmesser Und schneidet mal eine Kapsel auf.
01:01:45: Wenn die frisch fischig riecht so wie man es auch erwarten würde von einem Lachs oder einer Makrile Dann sind wir auf der sicheren Seite, wenn das aber schon stark ranzig wicht und das kann glaube ich jeder sehr gut erkennen.
01:02:01: Dann weiß man schon dass das Öl entsprechend ja nicht mehr.
01:02:06: auch die Farbe spricht eine Rolle weil bei den Oxidationsprozessen entstehen eben gefärbte Produkte dunkle Produkte.
01:02:14: Häufig sind die Kapseln nicht durchsichtig, aber in dem Moment wo man so eine Kapsel mal aufschneidet kann man sich die Innen drin anschauen.
01:02:22: Es gibt auch entsprechende gute Siegel sozusagen und das sind eben Hersteller die sich freiwillig einem Kontrolle unterwerfen im bestimmten Rhythmus die Schargen untersucht werden, auch auf Oxidationsprodukte.
01:02:42: Das ist aufwendig das ist teuer und meistens sind eben halt auch die hochwertigen Öle etwas teurer.
01:02:50: Ich will jetzt nicht sagen dass man am Preis das erkennt weil es gibt vielleicht auch welche die irgendwo im Internet billigste Ware hochpreisig verramschen.
01:03:00: Aber da muss man natürlich auch irgendwie einen Vertrauen zu seinem Dealer aufbauen und sehen, dass das eben vernünftig ist.
01:03:06: Und mal nachschauen was der so erzählt wie er mit seinen Produkten umgeht wo er die her hat und welche Qualitätskontrollen er durchführt Und wie gesagt, die beste Qualitätskontrolle selbst.
01:03:23: Der beste Hersteller hat vielleicht mal eine Charge dabei.
01:03:26: wo mal was passiert kann immer mal passieren.
01:03:29: das ist auch im Medikamentenbereich so.
01:03:31: dazu hat man dann auch die Lot Nummern Die auf der Packung drauf ist.
01:03:35: wenn sowas passiert auch gerne zurück melden.
01:03:38: Dann kann das entsprechend auch zurückgezogen werden vom Markt und die Leute wieder mit ordentlicher Ware versorgt werden.
01:03:46: Perfekt also wir sollten Wie immer eigentlich auf unsere Sinne vertrauen, wenn etwas sehr eigenartig riecht oder schmeckt und uns dann extrem schlecht wird.
01:03:55: Sollten wir vielleicht nochmal den Hersteller kontaktieren gucken was da los ist?
01:03:59: Oder einfach die Einnahme komplett abbrechen Und natürlich auch auf die Transparenz des Anbieters achten?
01:04:03: Schauen gibt der Informationen über die Herkunft über die herstellung?
01:04:07: sind Labor Tests zum einsehen bereit?
01:04:10: Dann kann man ganz gut informierte Entscheidungen treffen.
01:04:12: Jetzt gibt es auch noch Unterschiede in den Formen.
01:04:14: Also manchmal steht Triglycerid-Form drauf, manchmal Ethyl-Ester.
01:04:20: Was sind das für Formen und gibt es eine die besser oder schlechter als die andere?
01:04:24: Ja also die Trig-Glyceride ist die natürliche Form.
01:04:28: Das ist so wie dass im natürlichen Lebensmittel vorkommt.
01:04:32: Ethyl Ester sind umgeesserte Öle d.h.
01:04:35: sie sind chemisch behandelt Und sind hinterher aber auch kein Lebensmittel mehr.
01:04:43: Alkuzapentaen, Säure.
01:04:46: ethyl esta ist kein Lebensmittel mehr sondern Medikament weil es chemisch modifiziert worden ist.
01:04:52: Und da gibt es Riesendiskussionen ob das jetzt eine bessere Bioverfügbarkeit hat oder vom Körper besser aufgenommen werden kann.
01:05:01: dazu muss man wissen.
01:05:03: also die Triglyceride und auch die esta.
01:05:07: die werden bevor die Fettsäuren in die Darmzellen aufgenommen Erstmal gespalten.
01:05:13: Da gibt es sogenannte Lipasen, die hauptsächlich vom Pankreas freigesetzt werden.
01:05:18: Die spalten die Fette auf in die Einzelkomponenten und dann werden sie in den Darmzellen wieder zusammengebastelt.
01:05:27: Und aus dem EPA-Etyl ester kann im Körper dann durchaus wieder ein Triglycerid gebaut werden das Entweder ins Blut abgegeben wird und dann in die Leber gelangt.
01:05:41: Aber auch ein Hauptweg ist eben nicht ins Blut, sondern erst mal in die Lümpfe und später ins Blutt.
01:05:48: Also da gibt es fast wie eine Religion was die Bioverfügbarkeit angeht.
01:05:53: Es gibt einen Haufen Sturzchen die zeigen das es keinen Unterschied macht Und es gibt einige Sturze die zeigen dass sie ethyl ester besser aufgenommen werden.
01:06:02: aber ich sag mal so für die Masse wäre jetzt am Tag fünfhundert Milligramm Omega-III Fettsäuren zu sich nimmt, ich glaube der ist auf der sicheren Seite das genug aufgenommen wird.
01:06:14: Genau gibt ja auch die Diskussion ob Fisch oder Grill nochmal so eine Diskussion.
01:06:21: also ich denke mal man ist eigentlich auf der sicheren Seite es wird genug aufgenommen mehr so ein Glaubenssacher.
01:06:30: Also auch wenn's nachher nachweisbar ist vielleicht ... irgendwas signifikant besser aufgenommen wird.
01:06:35: Es wird aufgegeben, falls genug aufgenommen, damit die biologischen Effekte da
01:06:39: sind.".
01:06:40: Okay also ich glaube am Ende des Tages... Die Aussage einfach anfangen etwas einnehmen ist schon mal... Ist schon wieder ein guter Ansatz.
01:06:48: bevor man sich jetzt wieder in Details verliert und versucht irgendwie die beste höchst bioaktive Form oder bio verfügbare Form zu finden sollte man einfach mal starten.
01:06:58: Gibt es noch etwas, was Sie zum Abschluss unseren Zürerinnen mitgeben möchten?
01:07:03: Also um entweder präventiv zu arbeiten oder einfach generell ja um Ihre Gesundheit was Gutes zu tun?
01:07:10: in Sachen Omega-III.
01:07:12: Ich würde gerne mitgeben dass man ein bisschen aufmerksamer ist wo wir ganz am Anfang gestartet sind das Omega-II nicht Omega- III ist denn das geht immer durcheinander in Talkshows, in Podcasts, in der Werbung und der Verbraucher denkt sich ja Mensch jetzt habe ich ja wie von der deutschen Gesellschaft für Ernährung.
01:07:34: Ich futter jetzt jeden Tag meine Handvoll Walnüse alles ist super je aber es nicht.
01:07:40: und dass man da so ein bisschen noch sensibel drauf reagiert und ansonsten das man eben halt auf seine Nahrungsauswahl generell achtet.
01:07:50: Es scheint so zu sein, dass eben eine eher flexitarische Ernährung muss nicht unbedingt nur pflanzlich sein.
01:07:58: Aber eine pflanzenbetonte Ernährungen möglichst bunt, möglichst natürlich als besonders präventiv zu sein vor ernährungsmitbedingten Erkrankungen Herz-Greislauferkrankungen fallen darunter Adipositas und auch Diabetes.
01:08:15: Und vor allen Dingen eins muss es machen Spaß muss es machen und schmecken, muss es essen.
01:08:21: Und man sollte da nicht zu akademisch werden.
01:08:26: aber wenn man supplementiert das eben mit Augenmaß und Vernunft und gucken dass man vernünftiger Produkte erwischt.
01:08:35: Ja das macht alles total Sinn.
01:08:37: also ich glaube hier als Stichwort was mir jetzt in den Kopf gekommen ist direkt mediterrane Ernährung.
01:08:41: ich glaube die deckt das alles ganz gut ab Und da handelt es sich auch nicht nur um ein Ernährungsmuster, sondern das ist ja auch der Lifestyle.
01:08:49: Es ist Bewegung und mit Menschenessen.
01:08:51: Das macht dann auch mehr Spaß.
01:08:54: Also haben wir wieder den Freudeaspekt mit drin, dass es Essen auch Spaß macht.
01:08:59: Ich glaube, dann ist man ganz gut aufgestellt.
01:09:02: Super!
01:09:03: Ja vielen Dank für diese Informationen zu Omega-III.
01:09:11: Meine allerletzte Frage an Sie Was eigentlich Ihr Lieblings-Supplement ist?
01:09:16: Jetzt ist die Frage, ist es Omega Drei oder ist das doch etwas anderes, damit viel über Omega Drey gesprochen.
01:09:21: Aber es kann natürlich auch was anderes sein!
01:09:24: Also ich habe eine ganze Reihe an Supplements für sinnvolle Arten, für mich jedenfalls ein ganz wichtiges, dass jetzt kein Omega Dreiei, aber ich nehme einen Statin weil ich zu hoher Cholesterienwerte hab und da ist ganz wichtig, dass wir Coenzyme Q noch zusätzlich einnehmen.
01:09:44: Dieses Coenzyme-Co entsteht auch in der Cholesterinsynthese, die wir mit dem Statin abwürgen.
01:09:50: Und da kriege ich Probleme mit meinen Mithochontrien und als Mithoschontrienforscher muss ich gucken, dass meine Mithocontrien nicht irgendwie beeinträchtig sind.
01:10:00: Also Coencyme-Coo ist für mich das Wichtigste weil es supplementär zu einer Einnahme eines Medikaments ist oder komplementär, um praktische Nebenwirkungen eines Medikumens zu dämpfen.
01:10:12: Aber ja ich esse auch zu wenig Fisch und Omega-III Kapseln sind bei mir auch täglich aufplanen!
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