Overthinking: So lässt du Grübeln und Selbstzweifel los! Mit Dr. Biyon Kattilathu #215

Shownotes

Deine Gedanken fühlen sich wahr an - aber sind sie es auch? Wir alle kennen diese Momente: Ein Gespräch lässt uns nicht los, nachts beginnt das Gedankenkarussell und im Kopf entstehen Szenarien, die vielleicht niemals eintreten werden. Doch warum verlieren wir uns so schnell im Overthinking - und wie gewinnen wir wieder Abstand zu unseren Gedanken?

In Folge #215 von HEALTHWISE spricht Host Nils Behrens mit Dr. Biyon Kattilathu über die Macht unserer inneren Dialoge. Der Bestsellerautor, Podcaster und Impulsgeber für persönliche Entwicklung erklärt, wie Gedanken unsere Gefühle und Handlungen beeinflussen - und warum wir nicht alles glauben müssen, was in unserem Kopf auftaucht.

Dabei geht es nicht darum, schwierige Gefühle zu verdrängen oder jede Situation zwanghaft positiv zu betrachten. Stattdessen zeigt Biyon, wie wir Gedanken bewusster beobachten, ihre Botschaft verstehen und anschließend wieder loslassen können. 🧠☁️

Was dich in dieser Folge erwartet: 🌀 Erfahre, wann hilfreiches Nachdenken in belastendes Overthinking übergeht. 💭 Verstehe, warum ein Gedanke nicht automatisch die Wahrheit ist. ☁️ Lerne, Gedanken wie vorbeiziehende Wolken wahrzunehmen, ohne sie sofort zu bewerten. 📝 Entdecke einfache Übungen, die dabei helfen können, ein nächtliches Gedankenkarussell zu unterbrechen. 🫁 Erfahre, welche Rolle bewusste Atmung dabei spielen kann, wieder im gegenwärtigen Moment anzukommen. 🎻 Finde heraus, was Angst, Zweifel und der innere Kritiker dir möglicherweise mitteilen wollen. 📱 Verstehe, warum unser Umfeld und soziale Vergleiche unsere inneren Dialoge beeinflussen. ✨ Lerne, wie du Vergleiche in Inspiration verwandeln und Dankbarkeit bewusster in deinen Alltag integrieren kannst. 🎭 Erfahre, woran du bemerkst, dass du eine Rolle spielst, die nicht zu deinen eigenen Werten passt. Eine Folge für alle, die viel nachdenken, sich mit ihren eigenen Gedanken manchmal selbst im Weg stehen und sich mehr innere Ruhe, Klarheit und Leichtigkeit wünschen.

Mehr zu Dr. Biyon Kattilathu: https://www.instagram.com/biyon/

Mehr zu seinem Buch „Der Positive-Gedanken-Trick“: https://amzn.eu/d/0iwfCKSo

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Über Sunday Natural Sunday Natural entstand aus einer langjährigen Leidenschaft und Forschung in den Bereichen Gesundheit, Heilung und Selbstentfaltung. Der Mangel an natürlichen, qualitativ hochwertigen Produkten auf dem Markt war die ursprüngliche Motivation für die Gründung von Sunday Natural im Jahr 2013. Seitdem verfolgt die Berliner Premium Nutrition Brand konsequent ihr Leitmotiv – Produkte herzustellen, die den Vorbildern der Natur folgen, absolut rein und frei von jeglichen Zusatzstoffen sind und sich mit der höchstmöglichen Qualität auszeichnen. Sunday Natural ist heute einer der renommiertesten deutschen Qualitätshersteller mit eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Berlin. Mehr unter https://www.sunday.de/

Transkript anzeigen

00:00:00: Also was ich sehr wichtig finde ist so dieses Nicht-Bewerten.

00:00:03: Ich hab mal mit einem buddhistischen Freund gesprochen, da hatte ich das Lieblingskummer gehabt und er hat mir damals gesagt, weißt du was?

00:00:11: Dein Gedanke kommt wie eine Wolke, schau sie an aber bewerte sie nicht.

00:00:15: Sag jetzt nicht irgendwie du bist doof, du darfst hier sein, du bist gut, egal!

00:00:19: Bewertet ihr einfach nicht und dann lass die wieder gehen.

00:00:22: Herzlich Willkommen zu Hells Weiß dem Gesundheits Podcast präsentiert von Sunday Natural.

00:00:26: Ich bin Jitz Behrens und in diesem Podcast erkunden wir gemeinsam, was es bedeutet gesund zu sein.

00:00:31: Wir tauchen einen Themen wie Medizin, Bewegung, Ernährungen und emotionale Gesundheit – immer mit einem Beisenblick auf das, was uns wirklich gut tut!

00:00:40: Jeder Mensch führt täglich Tausende Gespräche die meisten davon allerdings nicht mit anderen Menschen sondern sich selbst.

00:00:46: Und genau diese inneren Dialoge entscheiden oft darüber ob wir gelassen, ängstlich mutig oder erschöpft durchs Leben gehen….

00:00:53: Dr.

00:00:54: Bian Cattelatu ist besteller Autor, Podcaster, Entertainer und einer der bekanntesten Impulsgeber für persönliche Entwicklung im deutschsprachigen Raum.

00:01:02: Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler erreicht mit seinen Büchern Vorträgen und seinem Podcast Schokolade für die Seele Millionen Menschen!

00:01:12: In seinem neuen Buch, der positive Gedanken trickt beschäftigt er sich mit einer Frage, die uns alle betrifft.

00:01:17: Wie können wir lernen unsere Gedanken zu steuern statt von ihnen gesteuert zu werden?

00:01:22: Und deswegen freue ich mich besonders auf das Gespräch und sage herzlich willkommen Dr.

00:01:25: Bion Catilatu!

00:01:27: Hey vielen Dank Nils.

00:01:29: freut mich hier zu sein Der Doktor, da freut sich der Papa.

00:01:32: Wenn der Papa das hier hört, dann sagt er, ah gut, endlich eine hat gesagt Doktor!

00:01:36: Gott sei Dank!

00:01:38: Das ist immer das Erste was mein Papa sagt wenn ich irgendwo bin und dann steht dann so Bion oder Bion, dann fragt er mal... Warum haben die keinen Doktor, die ich studiere?

00:01:45: Also deswegen hast du schon auf jeden Fall einen Stein in den Brett bei meinem Papa.

00:01:48: Danke dass ich hier sein darf!

00:01:49: Sehr gut,

00:01:49: sehr gut.

00:01:50: Das ist bei mir wirklich einer der Titel, die man sich verdient hat.

00:01:54: also von daher nutze die normalerweise Doktor-Professor das sind so Titel die hat man sich zu baronen verdienen oder sonst.

00:01:59: was hat man geerbt?

00:02:00: das ist jetzt irgendwie etwas anderes.

00:02:02: aber deswegen den hast Du dir verdient.

00:02:05: Ja, ich habe gesehen du bist Studierter Wirtschaftsentwürdigkeit.

00:02:09: Problem mit dem Wort Wirtschaft.

00:02:10: Also ich muss da irgendwie glaube ich auch nochmal drüber nachdenken und Wirtschaftsingenieurwesen habe ich auch mal studiert, ist tatsächlich ein echt spannendes Studium.

00:02:20: der andererseits wo wir schon bei positiven Gedanken sind Ich hab immer die negativen Gedanken der anderen Fakultäten gehört.

00:02:25: Ich habe ihm gesagt Wirtschafts- Ingenieure sind wie Enden, die können nicht so richtig nicht richtig schwimmen, nicht richtig laufen, nicht wirklich fliegen.

00:02:33: Und ich finde das stimmt nicht!

00:02:34: Man ist eher... eigentlich kann man alles bisschen

00:02:37: Genau, ich finde ein super Allrounder.

00:02:40: Du kennst es auch von meinen anderen Fakultäten damals.

00:02:43: die Maschinenbauer haben gesagt, sie sind keine richtigen Maschinbauer.

00:02:46: Die Logistiker haben gesagt keine richtige Logistik, die Wirtschaft ist ein Schaffler genauso.

00:02:49: aber ich finde gerade jetzt und das hat sich auch ausgezahlt ja da muss ich sagen über meine Freunde die noch in dem Beruf arbeiten als Ingenieur, die sind super happy weil die können irgendwie gut vermitteln, die können gut kommunizieren.

00:03:00: und ich glaube dass eine große Eigenschaft und Stärke dieser Zeit

00:03:05: Total, total.

00:03:06: Und deswegen, wo wir bei Stärken sind, lass uns doch mal zu meiner ersten Frage, meine ersten ernst gemeinten Frage kommen.

00:03:11: Es ist ja so dass es immer um den Sonntag geht.

00:03:15: Deswegen weil wir über positive Gedanken sprechen wie positiv waren deine Gedanken am letzten sonntag und woran hast du es gemerkt?

00:03:23: Am letzten Sonntage war meine Gedanken vorrangig gut Und das sagt daran, dass der Sonntag ist für mich so ein heiliger Tag.

00:03:31: Also es war als Kind schon immer so im Prinzip... also ich war damals immer in der Kirche Ja?

00:03:35: So fing mein Sonntagsfrüher immer an Und in der Messe, ein Meter zehn oder elfundreißig und das war immer so für mich.

00:03:42: Also ich blockte den Sonntag auch immer im Prinzip für Meatime, für Family, für Freunde, für Ausspannen.

00:03:49: und ja dieses Mal war ich lange Zeit unter dem Kirsbaum gelegen mit auf einer Schaukel und dementsprechend habe ich wirklich mal die Seele baumeln lassen.

00:03:58: Ach toll!

00:03:59: Toll.

00:04:00: Ich hatte tatsächlich mal ein ganz tolles Interview hier und da ging es auch genau darum, dass man wenn man unter einem Baum liegt und auf dieses Geflecht von Ästen dann eben halt schaut das das eine der entspannendsten Übungen überhaupt sein soll.

00:04:14: also von daher das fand ich ganz interessant

00:04:16: Und das ging noch weiter, weil da vor mir, da sind meine Hühner rumgelaufen.

00:04:21: Ich habe ja achtzehn Hühners und dann auch meine Hunde die kamen immer wieder zwischendurch und zur Schaukel gelaufen.

00:04:27: also es war einfach ein richtig schönes Gefühl ist aber ein Kirschbaum, das heißt ab und zu... Also es klingt schon fast so schön um wahrzusehen Aber manchmal braucht man sich wirklich diese Zeit zu nehmen und deswegen war es wunderschön

00:04:46: Sehr schön.

00:04:47: Das Buch, also dein neues Buch über positive Gedanken beginnt mit einer kleinen Alltagsszene rund um Regengeräusche und auf einmal hast du dann keine Regeneräusche mehr gehört sondern eigentlich brutzende Papadams aus deiner Kindheit.

00:04:59: Warum können so winzige Gedankenkatzen plötzlich eine Stimmung komplett verändern?

00:05:07: Die Papadomps sind so kleine Indianische Plätzchen, die in der Pfanne gebrutzelt oder gemacht werden.

00:05:17: Das war für mich ein schönes Beispiel.

00:05:19: Ich höre manchmal so gerne Regengeräusche zum Runterkommen und manchmal klingen diese Regengeräusche wie das Brutseln dieser Papadoms in derpfanne.

00:05:27: Und dann merkst du aber, wie schnell

00:05:28: es ist... Für mich schon ein bisschen wie Schnitzel von daher man sieht die kulturelle Prägung.

00:05:31: Aber für mich auch.

00:05:32: Es klingt wie ein Schnitzeln was gebraten wird.

00:05:34: wenig Schnitzels gebraten wird, genau.

00:05:35: Und dann merkst du plötzlich... Du warst in einer einen Sekunde noch so ein bisschen darauf bedacht einzuschlafen relativ schnell und in der nächsten Sekunde hast du irgendwie Hunger und denkst dir sowas habe ich ja noch im Kühlschrank.

00:05:45: was kann ich schnell noch essen?

00:05:46: Ebenwie wenigstens Schokolade oder so.

00:05:47: das heißt ein Gedanke kann sofort deine Gefühle verändern und dementsprechend auch dazu für wie du handelst.

00:05:53: und das zeigt natürlich mit dem Augenzwinkern wie schnell so ein Gedanker eigentlich dein Leben oder dich verändern kann.

00:06:02: Genau darum geht ja dein Buch durch, sprichst ja darüber dass nicht die Realität unser Leben stimmt sondern eigentlich die Interpretation der Realität.

00:06:08: Was gab es im Pumpf wo du das erst mal richtig für dich erkannt und verstanden hast?

00:06:13: Also außer bei den Papadams?

00:06:14: Ja, also neben dem Papadam.

00:06:19: Ich muss sagen viele Menschen und ich auch, da laufen relativ unbewusst durchs Leben.

00:06:25: Das heißt also, dass sie quasi ihre Gedanken nicht wirklich reflektieren bzw.

00:06:30: sich eins werden mit den Gedanken.

00:06:32: und ich glaube irgendwann, je mehr ich mich mit dem Thema beschäftigt habe – deswegen mache ich das Ganze auch, die Bücher und mein Programm – je mehr Ich mich damit beschäftigen habe, habe ich verstanden, dass ich nicht der Gedanke bin und ja, dass sich sehr gut auch wirklich reflektionen kann, Gedanken verändern kann und gelingt mir ehrlich gesagt immer besser.

00:06:52: Und die Fragen zu dem Thema Gedanken waren einfach so immens, dass ich gesagt habe kommen.

00:06:56: Ich wippe mich mal mit einem ganzen Buch nur diesem Thema und mein Versprechen ist einfach das jeder nach diesem Buch bessere oder etwas bessere Gedanken hat als vorher.

00:07:06: Du schreibst über Angst und Grübeln.

00:07:08: was glaubst du es aus deiner Sicht?

00:07:09: der größte Denkfehler den wir immer wieder beim Grübeln machen?

00:07:14: Also das Grübeln selbst ist ja im Prinzip auch schon so ein kleiner Denkfehler, weil Grübeln heißt ja oftmals zumindest einzutauchen in die Zukunft sich Dinge zu kreieren.

00:07:24: Und ich glaube der Fehler wenn man ihn so nennen möchte überhaupt ist eigentlich diese wunderbare kreative Eigenschaft die wir haben zu nutzen sich Dinge vorzustellen die negativ enden.

00:07:35: Also viele Menschen sitzen da und denken sich, was ist wenn das passiert?

00:07:38: Wenn jenes passiert?

00:07:40: Was ist es wenn das schiefläuft?

00:07:41: Und dieses wunderbare kreative Potenzial könnten wir nutzen um uns vorzustellen was vielleicht gut laufen könnte.

00:07:47: also ich glaube einerseits dieses abdriften immer wieder in die zukunft führt dazu dass wir so die gegenwärtigkeit verlieren ja dir das größte geschenk ist und wo das größtel glück ja auch zu finden ist.

00:07:58: also hier und jetzt.

00:07:59: und andererseits glaube ich dieses potenzial das in uns liegt einfach zu nutzen um Dinge zu visualisieren, die wirklich positiv enden könnten für uns.

00:08:08: Ich habe immer ein Chart in meinen Präsentationen drin.

00:08:10: Da steht immer drauf Sorgen sind wie Nudeln und man macht sich immer zu viel.

00:08:14: Und ich finde das trifft der in diesem Fall ja wirklich ganz gut zu.

00:08:18: Ja voll voll!

00:08:18: Weil

00:08:20: viele Menschen glauben ja sie müssen ein Problem lange genug durchdenken, um es zu lösen.

00:08:25: Was glaubst du?

00:08:25: Aber warum funktioniert das oft genau nicht?

00:08:27: Liegt es an dieser negativen Beeinflussung?

00:08:31: Ich glaube, einige Dinge können wir gar nicht lösen.

00:08:34: Also viele Menschen fühlen ja auch so eine Art Ohnmacht wenn sie an die Zukunft denken und das heißt ja im Prinzip also Ohn macht bedeutet ja ohne Macht zu sein Und ich glaube dass ist da das Gefühl was viele Menschen auch fühlen?

00:08:45: Also ich weiß gar nicht.

00:08:46: Ja klar!

00:08:47: Ich kann mich beeinflussen.

00:08:48: Ich kann meine Taten beeinflussen aber es gibt ja Tausende, wenn nicht mehr Variablen, die wir gar nicht beeinflussen können.

00:08:55: Also vor ein paar Jahren hätte uns gesagt wie die Welt jetzt aussieht ja positiv wie negativ mit den Möglichkeiten, mit der Entwicklung, die die Stadt gefunden haben und mit den Maßnahmen, die es gab vor einigen Jahren noch.

00:09:06: Hätte mal gesagt gut das kannst du nicht kalkulieren.

00:09:07: also Ich bin ja so ein Freund von einfach, ich gebe jetzt einfach mein Bestes und das wird dazu führen dass die Zukunft bestmöglich wird.

00:09:15: Also ohne natürlich jetzt irgendwie die Ziele und Visionen aus der Acht zu lassen.

00:09:18: Das ist schon wichtig aber es ist so ein Kompass.

00:09:20: Ja am Ende wird's ja ehemaliger Weg dorthin, sondern wird immer Kurven geben, es wird eine Auf- und Abgeben... ...das nennt man halt auch Leben aus meiner Sicht.

00:09:29: Also das ist unser Leben im Endeffekt!

00:09:32: Und ich denke halt, dass wir die Gegenwertigkeit als Wie gesagt, als Lösung zum Grübeln in die Zukunft eintauchen.

00:09:39: Als das größte Geschenk sehen sollten?

00:09:42: Ja ich sehe es genauso.

00:09:43: also letztendlich ist es ja toll dass wir grübelen können.

00:09:47: Ich finde der Grad zwischen...ich will's mal nennen sinnvoller Reflexion und wirklich destruktiven Gerühmeln Der ist halt manchmal relativ schmal.

00:09:57: Ja absolut.

00:09:58: Also Jeder hat ja auch mal irgendwie schlechte Tage oder jemanden Tag, wo man sich vorstellt was alles schiefläuft in Worst Case im Kopf und das ist auch völlig normal.

00:10:08: Also ich glaube es gibt immer so ein bisschen ums Verhältnis um die Quantität.

00:10:12: also es wäre natürlich schön wenn wir am Ende der Woche sagen könnten am Sonntag vielleicht wieder unter dem Kirschbaum liegend Hey!

00:10:18: Ich hätte mal so einen halben Tag Der war nicht so optimal.

00:10:20: oder ein Tag von mir aus Ist ein großer Unterschied als wenn man sagt ich hatte mal einen Tag der war echt gut immer ein bisschen auch beobachten dürfen und schauen wie oft trifft ich denn ab oder wie oft habe ich da eigentlich keine schönen Gedanken.

00:10:35: Und ich weiß auch, es reicht nicht einfach hier zu sagen in diesem wunderbaren Podcast Hey!

00:10:40: Denk doch mal positiv oder hey das wird schon ja?

00:10:43: Weil wenn du Jahre jahrzehntelang irgendwie das antrainiert hast negativ zu denken oder irgendwie auch mal so einen Gedanken zu haben die nur als Wahrheit ansiehst dann dauert's eben auch ein bisschen.

00:10:52: Ja und das ist ja völlig normal dass man einfach mal sagt Ich öffne mich mal für neuen Gedanken und deswegen und weiß nicht wie Du das siehst.

00:11:00: aber ich finde halt Man kann halt dieses positive Denken auf der einen Seite lernen, aber auch das negative Verlernen.

00:11:07: Wie siehst du das?

00:11:08: Schon, ne?

00:11:08: Total.

00:11:09: Bei mir ist es wirklich so... Es klingt immer so komisch aber ich bin ein sehr schicksalsgläubiger Mensch.

00:11:14: das heißt also dass das meine ich jetzt nicht fatalistisch so nachdem im Motto ist es eh schon alles vorgeschrieben.

00:11:20: aber Ich bin so.

00:11:21: dieser Satz everything happens for a reason der gibt mir sehr viel positive Energie auch wenn mir negative Rückschlücke dann gekommen sind.

00:11:28: Dann ist es so ein bisschen wie diese asiatische Kampfsportregel entweder du gewinnst oder du lernst was.

00:11:33: Also du gewinst an Wissen und Erfahrung dazu.

00:11:37: Das hilft mir immer, weil am Ende wird es dann doch irgendwie alles gut.

00:11:42: Also zumindest bisher in meinem Leben so und deswegen bin ich da kaum mit Rückschlägen sehr gut zurecht und ich bin auch niemand der... Ich bin nicht so ein Zergrübler.

00:11:51: also meine Großtante als Kind immer schon das habe ich dann nicht verstanden was auf Englisch war.

00:11:56: aber sie hat einmal gesagt You should cross the bridge when you come to it!

00:11:58: Und das hab' ich so ganz gut verinnerlich dass man einfach erst in dem Augenblick die Brücke überquert oder sich darüber Gedanken macht wie man über die Brücke geht ... wenn man auch angekommen ist an der Brücke.

00:12:08: Und das ist so ein bisschen... Sehr schön, sehr schön!

00:12:10: Das Thema für mich also.

00:12:12: Hast du denn eine konkrete Übung die du empfiehltest?

00:12:14: Wenn jemand wirklich hierzu haben kann mal ganz konkret nicht an Papa Dammens denkt aber wenn er nachts im Bett liegt und sein Gedanken kann, dass er wirklich nicht stoppen kann?

00:12:22: Ja, also ich bin das erste was für mich ganz wichtig ist einfach sich klar zu machen in dem Moment,... ...das da oben ist gerade nicht die Wahrheit.

00:12:30: Das klingt ja sehr simpel finde ich aber sehr effektiv.

00:12:32: einfach zu sagen hey das da oben es ist nicht die wahrheit Fühlt sich an wie die Wahrheit vielleicht gerade, aber es ist nicht die Wahrhalt.

00:12:42: Zweiter Tipp den ich geben kann, den ich auch selbst natürlich beherzige, sich zwei Fragen zu stellen.

00:12:47: also wo sind meine Gedanken grade und wo sollten sie sein?

00:12:51: Also das ist ein bisschen dieses sich selbst erwischen, dieses so ah ich bin wieder hier im gestern, wo sollten Sie sein?

00:12:56: ja!

00:12:58: Und ich habe eine dritte Tipp, gerade auch abends wenn man so ein bisschen in Bett liegt, den Ich auch Beherziger ist Dankbarkeit Also steckt ja auch in dem Wort Gedanke drin, also Danke.

00:13:08: Weil viele Menschen und ich war auch so ein Typ und bin manchmal auch immer noch so ein Typ liegen abends im Bett und reflektieren so einen Tag und denken sich, ach Mensch das hätte besser laufen können.

00:13:16: und warum ist das passiert?

00:13:18: Und dann fällt es auch ein bisschen schwerer einzuschlafen.

00:13:20: anders fällt es sich wenn man sich mal überlegt für wen, für was bin ich denn heute mal richtig dankbar?

00:13:26: Was lief dir mal richtig gut?

00:13:28: Was durfte dich nach heute mal erleben?

00:13:29: Du schliefst anders du hast andere Gedanken Wenn man, es muss nicht mal alles schneller gehen heutzutage.

00:13:35: Es ist eh schon schnelllebig genug die Welt.

00:13:37: aber ich glaube Dankbarkeit ist das schnellste Weg zum Glück und damit auch zu guten Gedanken.

00:13:43: Ja total, total.

00:13:44: Ich habe wirklich für mich mal eine Übung, die hab' ich auch in einem anderen Podcastgespräch hier gelernt Fand ich ganz interessant.

00:13:50: wenn ich wirklich dieses Gedankenkauchseln nicht stoppen kann dann nehme ich mir einfach wirklich so ein... ...ich hab noch so ein Notizbuch also ich hab mit so so und dann stelle ich mir einen Wecker, ich glaube sind immer so fünf bis zehn Minuten, dann schreibe ich einfach runter.

00:14:04: Einfach nur und also wirklich ohne Unterbrechung.

00:14:06: Und wenn ich gerade mal nicht weiter weiß wie... Also natürlich um das Thema, was rüber ich jetzt gerade nachdenke, aber ich schreib's dann runter und wenn ich tatsächlich auch mal hake, dann wiederhole ich den letzten Satz noch einmal so lange, bis sich der Gedanke weitergeht.

00:14:17: Und dieses quasi über die Denken mit der Hand sich einmal komplett alles runterzuschreiben merke ich immer total dass es mir unglaublich gut tut.

00:14:28: Also ich habe immer das Gefühl, dass es dann irgendwie gelöst ist und es hat irgendwie eine Freundin von mir auch die so hart liebes Kummer hatte, die hat auch gemerkt, dass das für sie so ein ganz schön war einfach erstmal rauszuschreiben statt immer nur rauszureden.

00:14:42: So fand ich ganz interessant!

00:14:44: Also ich hab doch zwei Sachen, die mir gerade eingefallen sind.

00:14:47: ja also was du gesagt hast, bisschen einhergehend damit... Also was ich sehr wichtig finde ist dieses Nicht-Bewerten.

00:14:53: Ich habe mal mit einem buddhistischen Freund gesprochen, da hat ich Liebeskummer gehabt.

00:14:58: Das ist schon lange her und er hat mir damals gesagt weißt du was?

00:15:01: Dein Gedanke kommt das wie so eine Wolke?

00:15:03: ja schau sie an.

00:15:04: also schaue die Wolke an aber bewerte sie nicht sagt jetzt nicht irgendwie ah du bist doof du darfst nicht hier sein du bist gut egal bewerten Sie einfach nicht.

00:15:11: und dann lass sie wieder gehen

00:15:13: Lass sie ziehen Lass sich einfach weiterziehen

00:15:15: Und beim ersten Mal klappt es nicht Beim zweiten Mal klappts immer noch nicht.

00:15:19: Beim dritten Mal klapps ein bisschen ein bisschen mehr und irgendwann merkst du wirklich wie die Macht auf dich zurückkommt.

00:15:25: Also das war wirklich dieses Nicht-Bewerten von Gedanken, wenn man das erlernt ist für mich eine super Power muss ich sagen ja.

00:15:32: Wenn man das wirklich mal kann und nicht sagt was heißt das für mich?

00:15:36: Ich werde nie mehr geliebt oder so.

00:15:38: und wenn das... Oder ich bin auch ein Fan davon Artentechnik einzusetzen.

00:15:43: Also ich bin kein Experte, was Atemtechniken angeht.

00:15:46: Aber das muss man ja auch gar nicht sein!

00:15:48: Es gibt ja so eine Vier-Sieben-Acht-Technik zum Beispiel.

00:15:51: also vier Sekunden einatmen, sieben Sekunden anhalten, acht Sekunden ausatmen... Das ist sofort beruhigend!

00:15:57: ... ist hocus-pocus oder so, sondern wirklich... ... wirkt sich aus aufs Nervensystem und aufs Immunsystem.

00:16:04: Und beruhigt total!

00:16:05: Und natürlich bist du auch, das finde ich für mich immer ganz wichtig,... ... weil ich mal alles sehr simpel verstehen will,... ... Du bist ja gezwungen quasi während der Atmung hier und jetzt zu sein.

00:16:12: Also du kannst gar nicht während du zählst irgendwie abdriften ins Morgen oder ins Gestern.

00:16:18: Deswegen also das hilft bei mir auch immer die Atmungen.

00:16:21: Vier, sieben, acht oder vier, vier, vier, vier.

00:16:24: vielleicht kennst du dir auch diese Boxatmung?

00:16:27: Box bleeding, genau.

00:16:28: Ja vier Sekunden ein, vier Sekunde halten, vier sekunden aus.

00:16:31: Vier Sekunden halten, machst ein paar mal.

00:16:34: im schlimmsten Fall hast du eine gute Zeit und im besten Fall bist du beruhigt und schläfst super ein.

00:16:39: Total, total.

00:16:40: ja diese four seven acht ist ja angeblich benutzt die Navy Seals auch wenn sie im Einsatz sind also diese amerikanische Elite Troppe Elite Soldaten.

00:16:48: Wenn Sie dann irgendwo im Einsatz dann irgendwie sich beruhigen müssen und schlafen müssen dann nutzen sie angeblichen die four seven achtsch Methode.

00:16:55: aber So viel zur Mütte.

00:16:58: Ich wollte es nicht erwähnen, weil ich dachte, ich wollte nicht dass jemand im Bett liegt und an die Soldaten denkt... Weil dann kommen die nächsten Gedanken so, dann sehen sie plötzlich irgendwelche Soldaten um sich herum ja?

00:17:08: Die die gleiche Atmung machen, deswegen darfst du mir den Fuck lassen wir kurz mal raus, aber gut!

00:17:14: Jetzt habe ich eine Aussprache.

00:17:15: wie können das ja also vielleicht nein, wir lassen's drin.

00:17:21: Du nutzt das Bild eines Orchester im Kopf.

00:17:23: Wer spielt denn bei den meisten Menschen, ich sage jetzt mal, das lauteste Instrument?

00:17:27: Ist es die Angst oder Zweifel, Perfektionismus oder Selbstkritik?

00:17:34: Also ich glaube, dass das wechselt so ein bisschen.

00:17:36: Es sind verschiedene Musikstücke die bei uns im Kopf sich abspielen.

00:17:40: Manchmal ist es vielleicht ein klassisches Stück wo vielleicht... ...dass die Geige den Vorrang hat.

00:17:47: manchmal ist dann vielleicht ein Country-Song wo die Gitarre vielleicht eher präsenter ist.

00:17:51: also ist von Lebensphase zu Lebensphase unterschiedlich.

00:17:54: Ich glaube aber, dass vieles aus einer ähnlichen Wurzel heraus entsteht also sowohl die Angst als auch der Zweifel was ja auch mit einer Angst einhergeht und auch der innere Kritiker der oftmals ein Zeichen von Angst ist vielleicht die Angst nicht genug zu sein.

00:18:08: Also ich glaube viele haben sozusagen die gleichen Eltern wirken sich manchmal ein bisschen anders aus oder sind von Zeit zu Zeit einfach präsenter bei uns im Kopf.

00:18:17: Aber alle mit einer Botschaft, ja.

00:18:19: Also auch gerade wenn sie laut spielen wie du so schön sagst das Instrument dann heißt es ja auch ich will grad gehört werden also ich gebe grade hier Vollgas Hallo da ist was und viele versuchen dann irgendwie den Ton auszustellen oder dass andere Orte sich bescheiden zu lassen in anderer Musik damit es erträglicher wird.

00:18:37: aber wir kennen's ja auch Das Instrument spielt lauter, spielt weiter und vor allen Dingen dieser Geigen-Spieler vielleicht ist sehr, sehr ausdauernd.

00:18:44: Denn er spielt immer weiter und zwar so lange bis du hin hörst oder sagen kannst hey okay die Melodie bedeutet gerade das für mich oder deswegen bist du gerade so präsent in mir?

00:18:54: Und deswegen versuche ich wirklich auch hinzuhören wer grade die erste Geige spielt und was da die Botschaft hinter ist.

00:19:01: Ich finde es ganz interessant.

00:19:02: ich musste als ich das gelesen hatte bei ihrem Buch an Device Ich weiß gar nicht, ob es das noch gibt.

00:19:08: Ich glaube auch schon, dass sie ist Muse.

00:19:09: Das ist so ein Meditationsheadband.

00:19:12: So und das konnte man sich eben halt so auf die Stirn dann irgendwie legen.

00:19:15: Und es hat dann eben halt die Pulsfrequenz gemessen.

00:19:17: Dann gab's eben eine Übung wo man dann so afrikanische Buschtrommeln gehört hat.

00:19:22: In dem Anblick wo du dich wirklich angefangen hast zu entspannen und dein Geist sozusagen so ein bisschen die Wolken weiterziehen zu lassen und alles so wurden diese Trommeln immer langsamer und immer leiser Und das fand ich schon wirklich einen tollen Effekt, dass du es schaffen konntest sozusagen.

00:19:39: Wirklich im wahrsten Sinne des Wortes die Musik leiser zu machen.

00:19:41: Das heißt also, dass ja auch die Botschaft, die du in deinem Buch hast man kann ja lernen, mich sagen wir die Lautstärke dieser Stimme auch zu regulieren?

00:19:48: Ja!

00:19:49: Also die Laut stärken zu regulierend und vor allen Dingen auch zu verstehen was da oben eigentlich passiert.

00:19:58: pragmatischer Typ, wir beide sind ja Wirtschaftsingenieure.

00:20:01: Also ich bin auch ein Fender von Techniken zu erlernen wie zum Beispiel die Technik der Akzeptanz dass man sagt irgendwie hey ich kann gerade nicht akzeptieren das ich krank bin aber ich kann akzeptiert wenn jetzt hier diese Flasche gerade runter fällt.

00:20:15: Ich kann relativ schnell das Intervall zwischen wer das passiert und ich akzeptiere es, ich kann es verkürzen.

00:20:21: Und mit so kleinen Dingen trainiere ich es halt eben.

00:20:24: Genau das gleiche finde auch bei den positiven Gedanken.

00:20:28: Ohne jetzt immer sagen zu wollen Hey, du musst jetzt alles positiv sehen.

00:20:31: Darum geht's ja auch gar nicht!

00:20:32: Das wissen wir ja auch ne?

00:20:33: Es geht einfach viel mehr darum Kontrolle zu haben über die eigenen Gedanken und das zu verstehen was da oben passiert.

00:20:40: Und natürlich soll es dazu führen dass du einfach ein bisschen glücklicher, ein bisschen entspannter mit mehr Leichtigkeit durch Leben gehst.

00:20:46: Ja total schön Hast Du denn selbst einen Satz den du nutzt wenn... Du hast schon angesprochen der innere Kritika einfach zu laut wird?

00:20:57: Ein Satz, so vielleicht... Also ich bin ein Fan, den hast du auch schon gerade erwähnt.

00:21:01: Und zwar wenn jemand mich fragt was ist dein Lieblings-Zitat oder dein Lieblingssatz, den du dir immer wieder sagst?

00:21:07: Dann ist es wirklich manchmal gewinnig, manchmal lerne ich!

00:21:10: Ich bin großer Fan davon jedes Mal zu fragen, was habe ich

00:21:15: gelernt?!

00:21:16: Und das ist echt etwas, was es um Fleisch und Blut übergegangen.

00:21:19: Also klar man darf mal emotional sein kurz ja die sind eine primäre Emotion vielleicht mal zu fühlen wütend sein sauer sein oder mal irgendwie frustriert traurig aber dann relativ schnell in den Zustand zu kommen Warte Mal!

00:21:31: Was waren jetzt die Lektion des Ganzen?

00:21:34: Ja und das finde ich super spannend weil ich finde immer so hey in allen Sachen steckt ne Lektions mindestens eine Lektionen Genau genau.

00:21:43: Man sagt ja auch, das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärs verstanden.

00:21:46: Das hier vielleicht noch hand in Hand mit dem Satz.

00:21:50: Und

00:21:51: das kombiniert

00:21:51: dann einfach mal so okay alles klar weiter geht's.

00:21:55: Das soll mir jetzt nicht diese Hoffnung geben oder so.

00:21:58: Also es ist jetzt nicht ein schön Reden von Situation sondern wirklich einen Moment da nochmal eine Bedeutung zu geben.

00:22:05: Darum geht´s eigentlich.

00:22:08: Finde ich total gut.

00:22:10: Es ist wie mein everything happens for a reason-Satz.

00:22:13: also dieses Ja, einfach so sagen.

00:22:16: am Ende wird es hoffentlich einen Sinn gemacht haben.

00:22:18: Was würdest du sagen?

00:22:19: Ich meine das ist ja etwas was wir in der Gesundheit insgesamt sehen dass ein Umfeld eine sehr große Rolle spielt.

00:22:26: Das heißt wenn du jetzt irgendwie fünf Freunde hast die raucher sind kann das wahrscheinlich auch raus.

00:22:29: Wenn die alle mega sportlich sind ist die Wahrscheinlichkeit dass du dich auch für Sport mehr begeistert ist auch groß da!

00:22:34: Was würdest du sagen im Hinblick auf unsere Gedanken die wir täglich haben würdest oder auch behaupten dass das umfällt an der entscheidende Rolle spielt?

00:22:45: Ja, schon auf jeden Fall.

00:22:47: Also das Umfeld ist ja vielschichtig.

00:22:51: Kann der Familie sein?

00:22:53: Kann auch Arbeitsumfeld sein oder die Freunde sein, die man wählt.

00:22:57: Aber es gibt natürlich auch die Menschen mit denen am meisten Zeit verbringt und das ist glaube ich schon ein immenser Einfluss von diesen Menschen, der da so auf uns wirkt weil wir immer auch auf Bekanntes zurückgreifen.

00:23:07: also heute zum Beispiel werde ich nicht jetzt irgendwie mich für jeden Gedanken neu bewusst entscheiden sondern du hast wie so eine Art Vokabelheft, wo da Gedanken drinstehen auf die du dich immer wieder beziehst.

00:23:18: Wahrscheinlich werden wir heute achtzig Prozent der Gedanken haben, die wir gestern schon hatten und morgen achtzig, wenn wir das Vokabelheft eben nicht neu so ein bisschen editieren oder kleine Veränderungen vornehmen.

00:23:28: Und diese Gedanken kommen ja vom Papa von Mama, vom Lehrer, vom Onkel aber auch von Freunden natürlich.

00:23:35: Der Gedanke, der da eingetragen wurde oft genug gedacht wurde.

00:23:39: Also auch neuronal gesehen quasi so die beste Verbindung bei einer Situation, die entsteht, die wir da nutzen.

00:23:44: und da finde ich halt das Schöne.

00:23:46: man kann es immer wieder ein Leben lang editieren aber natürlich wenn du dich umgibst wie du schon sagst mit fünf sechs sieben Leuten die irgendwie ständig einen runterziehen oder die dann lässt Du merkst es fast gar nicht und bist dann mittendrin plötzlich.

00:23:59: Und lässt das dann mit oder so, deswegen ist schon immenser Einfluss im Prinzip dem man da ausgesetzt ist.

00:24:07: Das Wichtigste – und das hast du ja auch gesagt gerade – ist einfach sich bewusst zu werden was da gerade passiert?

00:24:14: Also nicht einfach zu sagen ich denke halt grad so sondern hey warte mal vielleicht liegt's ja auch daran dass ich immer ständig die Sprache desjenigen nutze oder komisch.

00:24:22: irgendwie fange ich an mich nach so'n Treffen irgendwie energieloser zu fühlen also dieses Bewusstsein zu entwickeln, was passiert denn gerade hier um mich?

00:24:30: Ich glaube das ist der wichtigste Schritt und dann auch eben Konsequenzen oder zumindest Entscheidungen zu treffen.

00:24:37: Ja du total!

00:24:38: Was ich so spannend fand in deinem Buch ist ja dass...ich sage jetzt mal Überschrift Gedanken werden Gefühle und Du beschreibst ja diesen Weg, von Gedanken wären es immer Gefühlen und bis hin zur Handlung die sie beeinflusst.

00:24:53: Wo können Menschen den diesem Kreislauf vielleicht konkret unterbrechen?

00:24:58: Im Prinzip ist ja jedes Stage, also jeder Schritt im Prinzip da eine Möglichkeit zu mehr Bewusstsein.

00:25:08: Also man kann sich mal anschauen wenn man gar nicht von sich sprechen möchte wie handeln die Menschen in meinem Leben?

00:25:15: Da ist jetzt zum Beispiel der Bruder, die Schwester, der handelt so alles klar.

00:25:20: das heißt er fühlt sie so umso zu handeln und dann heißt es im ersten Schritt er denkt wahrscheinlich so umsich so zu fühlen.

00:25:27: Das heißt also, eigentlich bietet jede Stage, also jeder Schritt eine Möglichkeit zur Reflektion und zur Veränderung.

00:25:35: Der erste Schritt wie du ja auch schon gesagt hast ist natürlich der Gedanke.

00:25:38: Und da einfach mal sich zu sagen okay ich probiere es mal.

00:25:41: Mal schauen was jetzt ein anderer Gedankel ausmacht.

00:25:44: Morgens ganz praktisch!

00:25:46: Sich zu fragen warte mal... Jetzt normalerweise würde ich das Handy greifen, irgendwelche Nachrichten lesen oder Ich würde jetzt irgendwie mir vorstellen worauf ich keine Lust habe heute.

00:25:56: Oder dass Radio im Auto anmacht.

00:25:57: Ich werde es mal heute verändern!

00:25:59: Ich werde heute mal aufstehen und mich mal zwingen, mir mal drei Sachen aufzuschreiben, auf die ich mich heute freue... ...oder zumindest mir mal zu denken während ich mir die Zähne putze Und dann mal zu fühlen, macht das was mit mir?

00:26:10: Wenn ich ins Auto steige, ich werde heute nicht das Radio hören, sondern ein Podcast vom Nils Mit der Fahrt und mit mir während der Fahrtt, steige ich vielleicht ein bisschen positiver aus.

00:26:22: Also kleine Entscheidungen, kleine neue Gedanken die man wählt und dann mal schauen und sich dann selbst zu sagen hey das lief schon so gut warum nicht öfter?

00:26:30: Warum nicht noch an anderen Stellen?

00:26:32: Ja total schön!

00:26:34: Ich hatte diese eine Folge mal aufgenommen zum Thema radikale Freundlichkeit in Dora Blumen und die hat dann wirklich so die ganze Studienmal erzählt was das mit einem persönlich macht wenn du freundlich zu anderen Menschen bist also nicht quasi der Empfänger der Freundlichkeit davon bekommt, sondern was man selbst davon hat.

00:26:50: Und ich finde es ist so genau das ein bisschen, was du beschreibst, dass wenn ich jetzt einfach positiv in den Tag starte und dann diese positive Energie einfach mal dann auch bereit bin weiterzugeben, dass ich auch merke, dass sich die dann auch lange aufrechterhalten kann.

00:27:05: Das finde ich ist total schön.

00:27:08: Ja toll!

00:27:09: Also anders oder freundlich zu anderen Menschen zu sein Das ist immer das, was ich immer sage.

00:27:14: Wenn Leute mich fragen, hast du noch mal so ein Tipp?

00:27:16: Dann sag ich immer, sei freundlich!

00:27:17: Zu dir und zu anderen.

00:27:21: Wir sind alle eins, wir sind alle verbunden.

00:27:23: Wir haben eine große Menschenfamilie.

00:27:26: Ich denke mir in dem Moment – und das ist auch das Schöne, was du auch gesagt hast Es klingt zwar wie ein Zitat oder wie so einen Kalenderspruch, Glück verdoppelt sich wenn man das teilt.

00:27:34: Aber es ist ja nun mal so, wenn ich hier was Gutes tue dann geht's mir auch besser und vor allen Dingen wenn ich anderem etwas Gutes tu, sorge ich dafür dass es den Leuten mit denen sie interagieren anschließend auch besser geht.

00:27:46: Das heißt, es hat dann einen globalen Effekt.

00:27:49: Wenn ich die Bäckerin irgendwie in Kompliment mache, weiß sich dieses Lächeln überträgt sich auf den nächsten Kunden – also nicht nur auf mich!

00:27:55: Und das finde ich immer so eine schöne Vorstellung, dass das einfach weiter wandert und alle samt glücklicher macht.

00:28:03: Ich find's auch total schön.

00:28:06: Lass uns mal auf das Thema Stress eingehen.

00:28:08: Ich meine, das ist ja wirklich ein sehr großen Themen heutzutage.

00:28:12: sich dauergestresst fühlt oder es vielleicht auch eine Wirklichkeit ist, sollte er zuerst seine Gedanken verändern?

00:28:17: Oder sein Verhalten.

00:28:18: Was würdest du sagen?

00:28:20: Ja also ich glaube nicht das Verhalten würde ich nie... Es kann hilfreich sein aber Verhalten ist oftmals mit Willenskraft verknüpft.

00:28:30: Das heißt also Thema Neujahrsvorsätze.

00:28:33: Also ich darf nicht rauchen!

00:28:38: Die meisten Vorsätze Wir haben letztens in der Statistik gelesen, bis zum zweiten Januarwoche sind über Bord geworfen.

00:28:46: Warum?

00:28:47: Weil willenskraft ist endlich!

00:28:49: Das heißt das Verhalten verändern kann... kann ein Anfang sein, aber du musst zumindest schnell in die Identitätsveränderung kommen.

00:28:56: Das heißt dass du dich betrachtest als Nichtraucher oder als gesundheitsliebner Mensch.

00:29:01: ja weil wenn du diese Identität annimmst dann folgt das Verhalten im Endeffekt und das ist das was ich immer wieder sage Verhaltensveränderungen.

00:29:10: gut kann auch ein Anfang sein.

00:29:11: also da kann sich quasi in die Bewegung bringen aber um wirklich Momentum aufzubringen und vor allen Dingen auch diesen Weg Nicht nur nicht zu überstehen, weil darum geht es ja gar nicht.

00:29:21: Sondern zu genießen und vor allen Dingen zu geniessen wer du wirst auf diesem Weg.

00:29:24: Darum geht dann.

00:29:25: das geht nur wenn du quasi in die Identität kommst.

00:29:29: Und ja das finde ich glaube ganz wichtig.

00:29:31: beim Thema der Gedanken.

00:29:35: Finde ich auch.

00:29:36: Ich find's ganz interessant.

00:29:38: Der Florian Langscheid hat sich über lange Zeit mit dem Thema Glück was macht Menschen glücklich?

00:29:43: auseinandergesetzt?

00:29:44: Und da hat er unter anderem Erzählte man dieses Beispiel, dass das größte Geschenk was wir also der größte Bringer von Glück ist Dankbarkeit.

00:29:50: Das hatten wir jetzt ja gerade schon erzählt.

00:29:52: und der größste Zerstörer von Glück is Neid.

00:29:55: Und da gehst du in deinem Buch auch noch mal so drauf ein, das Thema vergleichen.

00:30:00: Er erklärt, er erzählt mir dieses schöne Beispiel.

00:30:02: Wenn du jetzt irgendwie einfach zu deinem Chef gerufen wirst und sagst hey ab nächsten Monat kriegst du fünfhundert Euro mehr ein guter Job dann freust du dich so oder bist du dankbar?

00:30:10: Und dann entsteht diese Freude.

00:30:12: und dann kommt eine halbe Stunde später deine Kollegin die du... auf vergleichen Level ist oder vielleicht sogar ein bisschen faul, oder keine Ahnung was und sie sagt ach ich freu mich so.

00:30:20: Ich habe gerade tausend Euro Gehaltserhöhung bekommen.

00:30:22: Auf einmal ist die Dankbarkeit für die Fünfhundert weg!

00:30:25: So obwohl es sich ja nichts geändert hat.

00:30:27: Du warst ja vorher glücklich mit der ungeplanten Gehalterhöhungen und jetzt auf einmal ist alles ruiniert.

00:30:34: Was glaubst du?

00:30:35: Warum vergleich man's ständig auch wenn das uns nicht gut tut?

00:30:40: Also ich glaube, dass das Vergleichen ja auch irgendwie uns sehr früh schon beigebracht wird.

00:30:45: Also relativ schnell kommt es ja in eine Art vergleich also schon während der... also schon zu Hause.

00:30:50: im Prinzip wenn du vielleicht auch Geschwister hast oder so dann ist oftmals ein subtiler Vergleich zumindest am Start.

00:30:56: Es geht weiter im Kindergarten wo man vielleicht aufvergleicht und sagt dann irgendwie hey schau mal ob sie hat das sowieso gemacht und du nur so Und dann natürlich weitergehend geht's auch also in der Schule.

00:31:06: plötzlich gibt's Zahlen.

00:31:08: Hey, deine Zwei ist jetzt irgendwie relativ schlecht wenn alle eine Eins haben.

00:31:12: Aber deine zwei ist ganz gut, wenn alle einen drei oder vier haben.

00:31:16: Das heißt also plötzlich hast du irgendwie so ein Vergleichswert, einen anderen Referenzwert über den du quasi deiner eigenen Leistung besser verstehen willst plus gepaart mit einem Lob!

00:31:28: Also ein Zeichen von Liebe im Endeffekt, was du vielleicht für eine gute Leistung kriegst.

00:31:32: Das heißt also, du kriegste die zwei, vergleichst erstmal, was ist sie wert innerhalb des Konstrukts der Klasse?

00:31:37: Kommt es nach Hause dann sagt die Mama hey toll ne Zwei hier in Lutscher ja.

00:31:41: das heißt also Du hast zwei Sachen gelernt.

00:31:44: erst mal gucke ich mal was andere machen um mich zu verstehen.

00:31:46: zweitens Leistung gegen Liebe.

00:31:48: also ich zeige ich habe eine zwei, ich kriege was dafür.

00:31:51: Also bleibe ich weiter in diesem Wettbewerb drin und vergleiche mich.

00:31:55: Und daraus zu kommen ist natürlich schon eine Herausforderung ja?

00:31:58: Also gerade auch nach heutigen Zeit alles sehr transparent auch Social Media führt dazu dass viele Menschen Und auch junge Leute direkt einen Vergleich haben, weltweit sogar mittlerweile wie ein Leben aussehen könnte.

00:32:12: Wie man selbst aussehen könnte.

00:32:14: und da wirklich von vergleichen hinzukommen zum Punkt wo man sagt ja ich schaue aber lass mich inspirieren Das ist glaube ich ein ganz, ganz wichtiger Punkt.

00:32:25: Also zum Beispiel ich sitze jetzt hier vor so kacheln ja du hast am Anfang gesagt hier bist im hamam Ja das gestaltet und ich könnte sagen guck mal beim nils das sieht so toll aus der ist so super beleuchtet und hinten Und ich könnte es jetzt.

00:32:38: ich könnte mich jetzt ärgern wenn ich jetzt vergleiche und sage ah man aber dem sieht er richtig gut aus.

00:32:43: Aber ich gehe jetzt mal dahin und sag hey toll Sieht gut aus, vielleicht für meinen eigenen Podcast oder irgendwie mal werde ich mir auch mal so einen Setting einrichten.

00:32:52: Oder ich frag dich später noch einmal hey was ist denn das für ein Licht- oder für ein Mikro?

00:32:55: Ich bin gespannt was zu sagen?

00:32:57: wir es und das ist ein großer Unterschied.

00:32:59: ja also geht die Wertschätzung zu geben ne Das sieht ganz ganz toll aus.

00:33:02: Ja Und nicht zu sagen Hey Hamam vs.

00:33:06: tolle Setting Sondern einfach dann reinzugehen Hey du inspirierst mich.

00:33:09: Ja

00:33:11: Voll voll finde ich einen so guten und richtigen Ansatz einfach sozusagen.

00:33:16: So, erst mal wirklich guckt nicht Gott das hätte ich auch gern oder ich bin neidisch dann in dem Sinne sondern dass du tatsächlich dann einfach mal so sagst so ach cool denke ich mal drüber nach.

00:33:25: Ich habe es ganz häufig ehrlich gesagt Dass ich sehe, dass sich irgendwelche Leute gerade hier in Berlin hast Du sehr hoffig Menschen von denen ich immer sage Cooles Outfit könnte ich jetzt für mich mir nicht vorstellen und damit meine ich gar keine negative Wertung, weil ich einfach nicht der Typ dafür bin.

00:33:41: Aber ich finde dass hier einfach ganz viele Menschen die Ich sage jetzt mal einfach das Haus nicht einfach nur verlassen haben mit Kleidung um nicht nackt zu sein Sondern die sich Gedanken gemacht haben so und wenn du das dann irgendwie auch so in irgendeiner Form dann Mal mal wertschätzt und sagst und das finde ich ist in der heutigen ganzen Vogue Diskussion so ein bisschen Dann darf eine Frau kein Kompliment mehr machen, um sie nicht auf ihre Kleidung zu reduzieren.

00:34:04: Aber ich finde trotz allem, wenn ich ... Ich hab das so häufig, dass ich dann jemanden sehe und einfach Männer wie Frauen und einfach sage, Mensch diese Farbe steht dir richtig gut oder das sieht richtig toll aus?

00:34:13: Und ich finde in dem Art beginnt es nicht gerade beim Mann-Frau-Verhältnis nicht irgendwie anfährend anzüglich rüberzubringen.

00:34:19: So freut man sich doch hoffentlich auch darüber weil Wie gesagt, die meisten Menschen machen sich Gedanken darüber wie sie das Haus verlassen und da dann auch eine positive Rückmeldung zu bekommen finde ich dann auch okay.

00:34:31: Ja, genau und dann sind wir wieder beim Punkt wo du sagst anderen Menschen ein Kompliment eine Freude machen ja macht dich auch glücklich.

00:34:37: also da treffen sich diese beiden Welten vielleicht auch zwischen anderen einfach mal Wertschätzung zu geben.

00:34:41: Also auch bedingungslos vor allem.

00:34:44: Wobei natürlich viele Menschen auch dann irgendwie schlecht mit Lob umgehen können und sagen so ist es normal das muss auch gelernt sein das annehmen zu können auf der einen Seite Und wirklich in die Inspiration reinzugehen wirklich mal zu schauen was kann ich lernen von anderen was kann ich vielleicht irgendwie mitnehmen?

00:35:02: und viele Menschen sind ja auch viel, viel gesprächsbereiter als man denkt.

00:35:06: Also wenn du mal zu Leuten hingehst und sagst hey weißt du was?

00:35:08: das hier finde ich richtig cool?

00:35:10: oder wie hast du es gemacht?

00:35:11: Oder wie hast Du angefangen?

00:35:12: Die sind total gespruchsbereit.

00:35:15: Das denkt man gar nicht.

00:35:16: aber einfach mal auf Menschen zuzugehen ist eine tolle Eigenschaft und wenn du merkst dieser Vergleich der ist immer da irgendwie vergleiche ich mich ständig.

00:35:24: dann sich mal zu fragen is ja auch ein Zeichen Was ist denn in mir eigentlich gerade Ja, dieses Gefühl.

00:35:29: Was denke ich denn von mir?

00:35:31: Ist da vielleicht so dieses kleine Kind in mir das irgendwie sich nicht als genug betrachtet oder als nicht lebenswert sieht?

00:35:39: Das ist ja auch ein toller Hinweis im Endeffekt mal nach innen zu schauen und das finde ich halt sehr wichtig und ja auch als Riesenzeichen dafür, sich nicht nur zu fragen wie kann ich aufhören zu vergleichen sondern warum vergleiche ich überhaupt?

00:35:57: Verstehe ich

00:35:57: v.a.,

00:35:57: was du meinst und ich finde, da habe dann eine ganz gute Überleitung zu einem Punkt, der mir sehr gut in dein Buch gefandert ist, sprich es über Rollen und Masken.

00:36:05: und woran merken wir denn?

00:36:08: im Alltag sage ich mal sowas dass wir eine Rolle spielen die vielleicht auch gar nicht zu uns passt?

00:36:14: Ja Also unsere innere Stimme oder auch das Herz irgendwie, dass das zu uns spricht.

00:36:20: Das macht uns schon relativ schnell aufmerksam auf gewisse Dinge.

00:36:24: also zum Beispiel wenn wir mit uns selbst diskutieren ja also wir haben ja ständig diesen Monolog den wir führen.

00:36:29: das sind ja unsere Gedanken.

00:36:30: Wenn du jetzt irgendwie es fängt in kleinen Situationen an Du bist irgendwie im Umfeld wo du dich nicht wohl fühlst und dann kommen sofort irgendwie dieses Gefühl von Ich weiß nicht.

00:36:39: Und ich bin froh, wenn das vorbei ist hier oder du gehst irgendwie ins Café und spielst die Rolle eines Gastes ja also auch da du passt dich irgendwo an Du merkst plötzlich oh irgendwie andere Körperhaltung Ja plötzlich irgendwie steifere Körperhaltungen und weiss nicht was.

00:36:52: Oder du bist mit Menschen wo du eine flache Atmung hast Wo du plötzlich merkst irgendwie ich fühle mich nicht ganz.

00:36:57: Also die Zeichen sind eigentlich immer da im Endeffekt Und dafür ist auch wichtig, sich selbst einfach zu kennen.

00:37:05: Also zu fragen was sind denn deine größten Werte zum Beispiel und lebst du sie?

00:37:09: Ja also wenn ich einen riesen Wert habe der lautet irgendwie Vertrauen oder Freiheit oder was auch immer und Ich kann den nicht leben in meinem Umfeld dann merke ich um hier zu sein muss ich ja quasi eine Maske tragen um diesen menschengerecht zu werden und Dann werde ich diesem Menschen gerecht werde mir selbst wieder nicht gerecht.

00:37:26: Dafür ist einfach auch wirklich sich zu kennen.

00:37:28: ja also ich weiß nicht wie es bei dir ist.

00:37:29: Bei mir ist es z.B.

00:37:30: Freiheit ... der Wert, der ganz oben steht.

00:37:33: Und immer wenn ich merke... Ich kann den nicht leben!

00:37:35: Dann kommt es einfach dazu,... dass sich eben eine Maske aufsetzen muss.

00:37:39: Das ist natürlich wiederum ein super Hinweis dafür,... ...dass ich sie wieder absetzen

00:37:43: darf.".

00:37:44: Ja total.

00:37:45: Total.

00:37:46: Dass man sich irgendwie so ein bisschen auch verbiegen muss oder auch.... Ich finde das Schlimmes ist auch tatsächlich,... ...wenn du dann teilweise Dinge machen musst von denen du selbst nicht überzeugt bist,... ...das ist wirklich etwas, was wirklich schwierig ist.

00:37:57: Ich habe meine vorletzte Frage, die ich mir aufgeschrieben habe und ich hab das Gefühl du hast sie schon beantwortet aber ich bin mal gespannt.

00:38:04: Welche Gewohnheit hat aus deiner Sicht den größten positiven Einfluss auf die mentale Gesundheit und Koste dabei kein einzigen Euro?

00:38:12: Welche gewohnheit?

00:38:14: Ja, welche Gewohnkeit hat aus der Sicht des größten positivem Einflussen?

00:38:18: Also ich glaube, Dankbarkeit zu praktizieren ist für mich Die größte Gewohnheit, die man sich aneignen kann für die mentale Gesundheit.

00:38:32: Und das ist auch super praktikabel finde ich!

00:38:37: Zum Beispiel man kann einfach um es zu einer gewohnheit zu machen sich so einen Wecker stellen, die meisten haben ja ein iPhone oder Smartphone wo man sich den Weckerstellen kann.

00:38:46: und den Weckern kann man ja umbenennen.

00:38:47: Man könnte zum Beispiel diesen Wecker nennen ich bin dankbar für punktpunkt Punkt Und dann einfach so eine random Zeit eingeben.

00:38:53: Sechszehn Uhr zwanzig oder sowas.

00:38:56: Und dann klingelt immer dieser Wecker um sechzehnundzwanzig und da steht auf deinem Handy plötzlich drauf Ich Bin Dankbar Für!

00:39:00: Und dann bist du mitten in Gedanken oder mitten einer Situation und denkst dir so dass ich hier sein darf?

00:39:06: Dass ich gerade das hier essen darf?

00:39:08: Für diesen Menschen, denen ich gerade vor mir habe.

00:39:11: Das sind kleine Nudges, wie man sagt.

00:39:14: Diese kleinen Dinger, die dich anstupsten im Alltag.

00:39:17: Genauso wie die wichtigsten Phasen finde ich.

00:39:19: Also morgens nach dem Aufstehen und abends kurz vor dem Schlafen gehen, wo man Dankbarkeit praktizieren kann.

00:39:25: Und das alleine ist schon Game Changer!

00:39:29: Ja, finde ich auch.

00:39:30: Dankbarigkeit wirklich so... richtig zuzulassen.

00:39:34: und dass man einfach wirklich so gerade wenn man so einen schönen Moment hat, wie du deinen Moment am Anfang in deinem Kirschbaum liegend.

00:39:39: Und dann du einfach sagst Mensch die Sonne scheint die Tiere sind da du bist glücklich und einfach so dankbar für diesen Moment zu sein.

00:39:46: ich finde das ist eines der Wenn man dann auch noch mal explizit diesen Gedanken in diesem Omlik hat, ich bin jetzt richtig dankbar.

00:39:52: Ich fühle mich richtig dankba.

00:39:53: Dann merkt man, wie er das mit so einer unglaublichen Energie nochmal zusätzlich erfüllt, die eben auch vorher schon schön war.

00:39:59: Aber wenn du dieses wirklich für dich im Kopf aussprichst und dafür wirklich dankbar bist, dann durchflutet das ein wirklich mit einer positiven Energie

00:40:08: Voll!

00:40:08: Und diesen Kirschbaumoment, den du erwähnt hast nochmal.

00:40:13: Den Kirchbaumomment kann man ja eigentlich überall praktizieren.

00:40:16: Also ich kann jetzt auch die Augen schließen und einfach mal an diesem Ort sein und sagen ach guck mal da und die Hühner sind gerettet und der eine ist wieder gesund.

00:40:27: Der hat noch... Also es ist immer überall möglich und in jedem Moment steckt ja auch Dankbarkeit also wirklich in jedem moment.

00:40:35: Ich bin dankbar dass wir hier dieses Gespräch führen dürfen, dass wir diesen schönen Talk haben.

00:40:41: Dass ich was lerne von dir, dass du mich fragst und ich auch noch mal grübeln darf oder nachdenken darf und dann sage, was ich fühle in jedem Moment hier steht ein Wasser neben mir.

00:40:52: Also es sind... Ich könnte jetzt ohne Ende weiter aufzählen und ich finde halt das ist eine tolle Eigenschaft die man sich so ein bisschen aneignen kann einfach in jeder Situation bewusst wahrzunehmen.

00:41:02: für was kann ich denn gerade hier dankbar sein?

00:41:04: Ist ja wie so ein Spiel eigentlich im Endeffekt!

00:41:06: Schau dich mal um Die Klamotten, selbstverständlich nie.

00:41:10: Das Dach, selbstständig nie das Wasser wie gesagt.

00:41:14: und ich glaube wenn man das so ein bisschen auch zu einer Eigenschaft macht von sich dann geht man schon ganz anders durchs Leben.

00:41:23: Ich fand das ganz interessant auch in der Podcastfolge von heute, Schokolade für die Seele.

00:41:26: Da hast du auch noch mal so drüber gesagt was ist denn der Worst Case?

00:41:29: Und ich finde es ist so ganz interessant weil wenn du dir mal überlegst was wäre denn der worst case wenn wir in einem anderen Land leben würden und gerade mit deinen indischen Wurzeln also ich meine wenn du da einfach in eine andere Kaskel geboren wurdest sozusagen dass der worstcase mein ganz anderer als der der jemanden in deutscher bestieren kann

00:41:45: absolut absolut.

00:41:47: also das sage ich doch jedes Mal Nils Wenn Leute mich fragen, wie hast du das gemacht?

00:41:54: Ich sage, danke schön fürs Kompliment.

00:41:57: Aber der Dank gebührt meiner Mama oder meinen Eltern.

00:42:01: Meine Mama mit siebzehn Jahren aus Indien nach Deutschland.

00:42:04: Das ist was anderes.

00:42:05: Der unglaublich ist kreiert!

00:42:06: Die ist aus ihrem vertrauten Umfeld ins kalte Deutschland damals mit einem Sarri im Winter... Ich bin hier geboren, habe hier so viele Möglichkeiten schon gehabt bereits und das ist dann wie du schon sagst der Worst Case.

00:42:20: in anderen Situationen wäre ein ganz anderer.

00:42:23: Das sollte auch Mut geben sich den Gefühlen zu stellen dem Gefühl zuzuhören und vielleicht mal einfach den ersten Schritt zu machen, der man oftmals sehr lange im Kopf hatte und im Herzen trock.

00:42:36: Ja, ein wunderbarer Schlusssatz.

00:42:38: Ich möchte wirklich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich deinen Buch empfehlen der positive Gedankentrick einfach glücklich ohne Angst und grübeln.

00:42:45: Und ich würde mal sagen wir haben nur einen Bruchteil von dem eigentlich jetzt hier sozusagen truschiert von dem was in den Buch alles drin ist.

00:42:51: und gerade durch die ganzen Geschichten und Beispiele hat das auch noch einmal wird es sehr sehr anfassbar und sehr sehr sehr greifbar.

00:42:59: und von daher mehr positive Gedanken wollen wir doch alle haben.

00:43:03: und deswegen sage ich vielen Dank fürs Gespräch.

00:43:05: Vielen, vielen Dank Nils.

00:43:06: Danke schön.

00:43:11: Sag mal, nimmst du eigentlich Supplements und wenn ja hast Du einen Lieblingssupplement?

00:43:15: Ja also ich nehme ein paar Supplements.

00:43:18: Also ich schaue hier so schon über die Kamera hinüber weil da hinten stehen sie nämlich.

00:43:21: Das sind so ein paar Sachen, die ich einfach als wichtig erachte wie zum Beispiel Calcium oder Vitamin C. Mein Körper braucht ein bisschen mehr Vitamin D. das hat auch natürlich genetische Gründe.

00:43:33: Ich weiß nicht, ob man es als Supplement bezeichnen kann.

00:43:36: Aber Schwarzkümmelöl trinke ich jeden Morgen und es gibt Leute die genau beschreiben können warum es gut ist.

00:43:45: Es hat viele Vorteile.

00:43:46: Man sagt auch... Genau!

00:43:49: Es hilft gegen alles außer gegen den Tod.

00:43:51: Und das fand ich ein sehr gutes Argument um mal damit anzufangen.

00:43:56: Und es hilft mir aktuell oder jetzt gerade auch in letzter Zeit extrem gegen meine Polnallergie.

00:44:01: Ja, ich wollte es gerade sagen.

00:44:04: Ich habe täutertäu keine richtige Allergie aber irgendwann immer zu einer bestimmten Zeit, wenn irgendwas blüht, hab' ich immer so einen Halskratzen und wenn ich dann anfange mich zur Reusbahn, geht das in eine Kaskade hoch, dass ich mich zur Tode reuspannen könnte.

00:44:21: In der Zeit nehme ich dann immer das schwarze Kümmelöl und kriege das dadurch in den Griff.

00:44:24: Das ist ganz interessant.

00:44:26: Bei mir nimmst du nicht das ganze Jahr.

00:44:29: Ich finde tatsächlich, ich meine man gewöhnt sich wahrscheinlich irgendwann dran.

00:44:31: Aber es gibt da diese Momente wo man so ein bisschen aufstößt und dann hat man diesen sehr typischen Geschmack dann auch einmal der dann wieder so hoch kommt.

00:44:38: den finde ich so... ist jetzt nichts was ich das ganze Jahr brauche aber in der Polnzeit bin ich total gut.

00:44:48: Ach schön!

00:44:49: Dann noch mal vielen Dank.

00:44:51: Danke dir Wiener, vielen Dank.

00:44:53: Wenn euch diese Folge gefallen hat, würde es mir sehr helfen wenn ihr eine Bewertung bei Apple Podcast oder Spotify hinterlasst.

00:44:59: Damit ihr nichts verpasst.

00:45:00: abonniert unseren Newsletter.

00:45:01: dort geht das nicht nur um diesen Podcast.

00:45:03: meistens stellen wir euch da ganz neue Produkte vor zu denen es dann auch immer ein Einführungsrabattcode gibt der aber nur vierundzwanzig Stunden gültig ist und das wäre ja blöd wenn man das verpasste.

00:45:13: also den newsletter findet ihr unter www.sundayde-newsletter.

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