Bauchfett ab 40: Warum dein Körper plötzlich anders reagiert - und was du dagegen tun kannst! Mit Susanne Liedtke #223

Shownotes

Bauchfett ab 40: Warum dein Körper plötzlich anders reagiert - und was du dagegen tun kannst! 🥑

Du ernährst dich genauso wie früher, machst Sport und trotzdem wird der Bauch voller? Viele Frauen kennen dieses Phänomen in den Wechseljahren. Der sogenannte Menobelly ist dabei mehr als nur eine Frage des Gewichts. Denn hormonelle Veränderungen beeinflussen auch die Fettverteilung, den Stoffwechsel und die Insulinsensitivität.

Aber bedeutet das, dass du ab 40 weniger essen musst? Oder kommt es vielmehr darauf an, was, wann und wie du isst?

In dieser Episode von HEALTHWISE spricht Host Elisabeth Seidel mit der Diplom-Ökotrophologin, NOBODYTOLDME-Gründerin und Buchautorin Susanne Liedtke über Ernährung in der Perimenopause und den Wechseljahren. 🌿

Susanne erklärt, warum sich viszerales Bauchfett von normalem Unterhautfett unterscheidet, weshalb der Protein-Hype nicht für jede Frau sinnvoll ist und welche wichtige Rolle Ballaststoffe für unsere Darmgesundheit spielen.

Außerdem erfährst du, warum dein Darm am Östrogenstoffwechsel beteiligt ist, wie du Mahlzeiten blutzuckerfreundlicher zusammenstellen kannst und welchen Einfluss Stress, Schlaf und sogar das richtige Kauen auf dein Essverhalten haben.

Was dich in dieser Folge erwartet:

🥑 Menobelly verstehen: Warum sich mit den Wechseljahren die Fettverteilung verändert und was Östrogen, Insulin und viszerales Bauchfett damit zu tun haben.

🩸 Blutzucker besser verstehen: Weshalb Kohlenhydrate nicht grundsätzlich schlecht sind und wie die Kombination mit Protein, Fett und Ballaststoffen einen Unterschied machen kann.

🌱 Der unterschätzte Nährstoff: Warum Susanne lieber über Ballaststoffe als über Proteinshakes spricht und welche Lebensmittel sie empfiehlt.

🦠 Dein Darm & deine Hormone: Wie Darmbakterien am Östrogenstoffwechsel beteiligt sind und weshalb Vielfalt auf dem Teller so wichtig ist.

⏰ Intervallfasten ab 40: Warum längere Fastenphasen nicht automatisch besser sind und Susanne eher auf 12 bis 14 Stunden setzt.

😴 Schlafprobleme in den Wechseljahren: Welche Rolle hormonelle Veränderungen, Blutzuckerschwankungen und Schlafgewohnheiten spielen können.

🍽️ Was sollte auf deinen Teller? Wie eine überwiegend pflanzliche, mediterran orientierte Ernährung im Alltag aussehen kann.

💡 Kleine Veränderungen, großer Unterschied: Warum bewusstes Kauen, ausreichend Ballaststoffe und weniger Stress sinnvolle erste Schritte sein können.

Die wichtigsten Kapitel:

01:10 Menobelly: Welche Rolle spielen Östrogen und Bauchfett?

05:07 Insulinresistenz und Stoffwechsel in den Wechseljahren

09:45 Schlafprobleme: Wie Hormone und Blutzucker zusammenhängen

14:45 Blutzuckerfreundlich essen: Die richtige Kombination auf dem Teller

19:30 Intervallfasten: Wie lange sollten Frauen ab 40 fasten?

23:25 Protein-Hype: Warum Ballaststoffe oft wichtiger sind

27:55 Darmgesundheit: Wie das Mikrobiom den Hormonstoffwechsel beeinflusst

39:15 Mediterrane Ernährung: Was Frauen in den Wechseljahren essen sollten

48:15 Menobelly reduzieren: Ernährung, Bewegung und einfache Alltagstipps

Mehr zu Susanne Liedtke & NOBODYTOLDME:

Instagram: https://www.instagram.com/nobodytoldme/

Website: https://nobodytoldme.com/

Buch: Das NOBODYTOLDME Wohlfühlkochbuch – erhältlich im Buchhandel.

Mehr zur Folge unter www.sunday.de/podcast

Über Sunday Natural

Sunday Natural entstand aus einer langjährigen Leidenschaft und Forschung in den Bereichen Gesundheit, Heilung und Selbstentfaltung. Der Mangel an natürlichen, qualitativ hochwertigen Produkten auf dem Markt war die ursprüngliche Motivation für die Gründung von Sunday Natural im Jahr 2013. Seitdem verfolgt die Berliner Premium Nutrition Brand konsequent ihr Leitmotiv - Produkte herzustellen, die den Vorbildern der Natur folgen, absolut rein und frei von jeglichen Zusatzstoffen sind und sich mit der höchstmöglichen Qualität auszeichnen.

Sunday Natural ist heute einer der renommiertesten deutschen Qualitätshersteller, mit eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Berlin.

Mehr unter https://www.sunday.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Wenn ich gut kaue, bin ich mit weniger Essen satt.

00:00:05: Man könnte auch sagen du musst nichts anderes machen.

00:00:07: fang mal ab morgen an dass Du es so wahrnimmst das Du das Feste trinken kannst und das Flüssige kaust.

00:00:15: Herzlich Willkommen zu healthwise dem Gesundheits Podcast präsentiert von Sunday Nature.

00:00:21: Ich bin Elisabeth Seidel und in diesem Podcast erkunden wir gemeinsam was es bedeutet gesund zu sein.

00:00:26: Wir tauchen ein in Themen wie Medizin, Bewegung, Ernährungen und emotionale Gesundheit.

00:00:32: Immer mit einem weißen Blick auf das was uns wirklich gut tut.

00:00:38: Viele Frauen kennen es ab dem vierzigsten Lebensjahr verändert sich plötzlich der Körper die Hose sitzt ein bisschen enger Der Bauch wird ein bisschen voller obwohl man eigentlich nichts anderes gemacht hat.

00:00:49: Man ist gleich, man treibt immer noch Sport aber trotzdem verändert sich etwas.

00:00:54: Ist das etwa der berühmte Menobelly?

00:00:57: Und müssen wir in den Wechseljahren tatsächlich anders essen, darüber spreche ich heute mit der Expertin Susanne Liedtke.

00:01:03: Sie ist nämlich Diplom Ökotrophologin.

00:01:07: Sie isst außerdem die Gründerin von Nobody Told Me

00:01:10: und

00:01:10: Buchautorin.

00:01:12: Wir schauen uns mal an was hinter diesem Menobely steckt und welche Ernährungsstrategien tatsächlich helfen.

00:01:19: Herzlich willkommen,

00:01:20: Susanne Liedke.

00:01:21: Wir sprechen heute über das Thema Menobelly.

00:01:25: Susana du kennst dich ja bestens damit aus was gerade ein neues Kochbuch veröffentlicht und dass das Thema auch behandelt.

00:01:34: Meine Frage gleich mal zum Einstieg – Was ist denn Menobely?

00:01:37: für die, die das noch nie gehört haben?

00:01:40: Ja, viele Frauen merken auf einmal auf dem Weg in die Wechseljahre so ab Mitte vierzig.

00:01:44: Auf einmal wird irgendwie die Hosen werden enger und irgendwie tut sich da was?

00:01:49: Und das hält sich auch am Bauch.

00:01:51: also mehr Bauchfett und das kriegen wir nicht mehr einfach weg wie du es früher vielleicht mal geschafft haben.

00:01:58: Das hängt dann eben mit der Veränderung des Stoffwechsels zusammen, dass wir vermehrt Fett im Bauch anlegen.

00:02:06: Das tun Männer zwar auch im Rahmen des Alterungsprozesses Aber bei den Frauen spielt Oestrogen da noch eine ganz große Rolle, wenn das Oestrogene fehlt.

00:02:15: Fördert es eben den Prozess von Fetteinlagerung im Bauchraum?

00:02:20: Ist es so dass dieses Fett vor allem was man in dem Bauchraum anlegt ist produziert es auch Oestrogen und hat es vielleicht sogar einen physiologischen Hintergrund?

00:02:31: Also es ist so tatsächlich, dass wir im Bauchfett Ostronen herstellen.

00:02:35: Das ist eins der Oestrogene die wir im Körper haben.

00:02:38: Wir haben vier.

00:02:39: Wir haben das Ostradiol, Estriol, Ostrone und noch E-IV wird das genannt.

00:02:43: Und das Ostrohen wird in den Bauchraum produziert.

00:02:47: Jetzt könnte man ja denken, ja Ostrogen wird weniger.

00:02:49: Es ist doch toll, dass für Ostronen haben.

00:02:50: Aber Ostronen gibt es auch quasi in Varianten.

00:02:55: Die sind proliferativ uns entzündungsfördernd gut, dass wir da zusätzlich je mehr Bauchfett haben, das wir auch mehr dann von dem Astronen produzieren.

00:03:06: Was wir vor allem in diesem visceralen Bauch fett produzieren und es visceral heißt einfach, dass es im Bauchraum entsteht dieses Fett.

00:03:16: Das viscerale Fett ist anders als das unterhautfettgewebe.

00:03:19: UnterhautFett-Gewebe sich habe, das ist weich kann ich fasse ich jetzt auch hier gerade bei mir rein kann nicht und dann merke ich darunter die Bauchdecke Und das ist eher festes Fett, dass es eben wenn sich der Bauch so nach vorne schiebt und eher fester und härter ist.

00:03:34: Das ist dieses ungesunde Fett.

00:03:35: Das sind diese kleinen Fettsellen vom wisteralen Fett.

00:03:38: die sind auch kleiner dichter stärker durchblutet und die werden stoffwechsel aktiv.

00:03:43: Es wird da nicht nur Astronen also Astrogen hergestellt sondern auch Entzündungsbotenstoffe und dann kommen da Immunzellen in den Bauchraum rein und das löst eine ganze entzündungskaskade aus.

00:03:56: Und das wisterale Fett, weil alles so gut durchblutet ist liefert sofort.

00:04:00: diese Stoffe gehen direkt zur Leber und belasten dann zusätzlich auch die Leber.

00:04:04: Auch Triegelyceride also Fette gehen zur Leiber und führen dann auch letztendlich zur Verfettung der Leber.

00:04:11: Also das ist eben ein ganz eigenes Beest dieses wisterales Fett was da entsteht.

00:04:17: Oestrogen ist ein Stoff, der toll ist.

00:04:20: Der ist toll für Muskelaufbau.

00:04:22: Das ist eben viel mehr als sein Sexualhormon und es fördert auch... Und so entsteht überhaupt dieses visterale Fett!

00:04:29: Es fördert die Einlagerung von Zucker in die Muskelzellen und Leberzellen also dort wo die Energie auch hin soll weil wir brauchen ja die Energie für die Muskeln.

00:04:39: Wird das Oestrogene weniger?

00:04:41: Dann reagieren die Zellen nicht mehr so gut auf den Türöffner Insulin.

00:04:47: Wenn sobald wir was essen, was Kohlenhydrate enthält dann werden die abgebaut und dann kommt irgendwann steigt der Blutzuckerspiegel an.

00:04:54: also die Energie kommt im Blut an.

00:04:56: Und dann wird sofort die Bauspeicheldrüse Insulin ausschütten.

00:05:00: das insulin ist der ständige Begleiter des Zuckers im blut und das Insulin ist der Türöffner.

00:05:06: Und Östrogenen befeuert noch diesen Türöffener.

00:05:09: Also die Türen gehen weiter auf.

00:05:10: sozusagen der Zucker kann in die Muskelzellen rein und ist dann raus.

00:05:14: Wenn das Oestrogen weniger wird, entwickeln wir über die Jahre eher eine Insulinresistenz wenn wir uns auch sehr westlich ernähren mit sehr viel einfachen Kohlenhydraten also süße Getränke, Nudeln, Kartoffeln, Reis so was.

00:05:29: Und dann haben wir hohe Blutzuckerspiegel und die kriegen wir nicht weg, weil das Insulin eben nicht mehr den Job machen kann.

00:05:36: Dieser Zucker kommt irgendwann bei der Leber an und da wird er in ein Fett umgewandelt und dieses Fett wird im Bauchraum eingelagert.

00:05:44: So entsteht das Ganze über die Jahre.

00:05:48: Vielen Dank für die ausführliche Erklärung!

00:05:51: Das war schon mal ein super Einstieg.

00:05:54: Du bist ja Ökotrophologin, also Ernährungswissenschaftlerin.

00:05:58: Aber dennoch hast du ja nobody told me gegründet aus dem Grund dass du auch erst mal nicht wusstest was passiert.

00:06:05: wie geh ich jetzt vor?

00:06:06: Wie ernähre ich mich jetzt?

00:06:08: Magst du uns nochmal kurz ein bisschen die Geschichte dahinter erzählen oder was dein Bedürfnis war den Frauen zu erzählen?

00:06:16: Also bei mir kamen die Wechseljahre, die Perimenopause kam auf Leisen Sol und die kam nachts.

00:06:20: Und dann dachte ich, ja es ist der Stress im Job.

00:06:25: Es sind vielleicht Finanzen die einen so beschäftigen und so habe ich meine Steuererklärung gemacht, bla bla bla, all solche Sachen.

00:06:32: Das hört aber nicht auf.

00:06:33: Ich hab früher mal sehr gut geschlafen und mit Anfang vierzig veränderte sich auf einmal was bei mir und das wurde auch nicht weniger sondern mehr.

00:06:40: Dann kam sowas wie Antriebsarmut.

00:06:41: Ich war sonst immer sehr energetisch morgens.

00:06:44: Auf einmal hatte ich eine Frozen-Schulder links, dann hatte ich sie zwei Jahre später rechts.

00:06:51: im Englischen sagt man connecting the dots.

00:06:53: Also die ganzen Punkte, wo ich dachte ey das ist doch nicht normal.

00:06:56: und dann habe ich mich sehr viel eingelesen in dieses Thema der Wechseljahre und hab eben gelernt dass über dreißig Symptome mit den wechseljahren assoziiert werden.

00:07:06: Manche sagen auch deutlich mehr Aber es sind eben nicht nur die Hitzewallung, ich hatte keine Hitze Wallungen.

00:07:11: Ich hatte auch noch einen relativ regelmäßigen Zyklus aber die Farbe des Blutes hat sich verändert und die Zykloslänge hat sich verändert.

00:07:17: Und ich dachte das kann doch nicht angehen!

00:07:19: Ich bin ja eine Frau, die ist eigentlich informiert und ich weiß nichts über die Wechseljahre.

00:07:24: Niemand hat mir was davon erzählt... ...und ich kann mich an die Wechsjahren meiner Mutter erinnern weil sie sehr starke Beschwerden hatte.. ..aber es wurde nicht drüber geredet.

00:07:32: Das wurde quasi nicht aufgelöst dass wechseljahrsbeschwerden sind dass man die auch gut behandeln kann, weil bei all dem Schrecklichen was man dann hört über die Wechseljahre und das ist ja wirklich irgendwie nichts Cooles, was da passieren kann.

00:07:46: Die meisten Beschwerden und das die wichtigste Botschaft sind gut behandelbar.

00:07:51: Es braucht natürlich auch ein Stück die Eigenverantwortung für die eigene Gesundheit.

00:07:54: Also man kann jetzt nicht sagen, gib mir die eine Pille bei der Ärztin oder beim Arzt und alles ist gut sondern ich muss schon mehr für meinen Körper tun damit er wieder gut für mich arbeiten kann.

00:08:04: Und da kann man aber einiges tun.

00:08:07: das ist die gute Nachricht.

00:08:08: und deshalb dachte ich mache es auf nobody told me.

00:08:10: mach ich mal somebody told.

00:08:14: Das ist ja das erste Buch und jetzt hast du gerade das neue Buch, das Kochbuch veröffentlicht.

00:08:20: Wie kam es dazu, dass du dachtest, es braucht noch ein bisschen was so Hands on?

00:08:24: Was zum Umsetzen!

00:08:26: Ja unser Nobody told me Koch wo war dann wirklich so... Es kam der starke Wunsch bei uns aus der Community.

00:08:31: Wir haben eine große Community.

00:08:32: wir haben als zwanzigtausend Frauen die jede Woche unseren Newsletter bekommen Wir machen Ernährungskurse selber.

00:08:38: Ich mache das zusammen mit der Dr.

00:08:39: Christine Enzmann, mit der Gynäkologin und die Frauen hungern nach guten Rezepten.

00:08:44: Und jetzt kann man ja sagen es gibt schon alles andere Rezepte Wo wir sagen, wir legen mehr Wert auf Hülsenfrüchte.

00:08:52: Aber wir sagen dann auch wie kann man den Hülsenfrücht wieder besser vertragen?

00:08:55: Weil bei vielen Frauen in Wexjahren ist es so dass sie sagen Hülsefrüchte kriegt totale Blähungen, Zwiebeln vertrage ich nicht mehr.

00:09:01: Also irgendwas verändert sich auch im Darm.

00:09:04: Das ist auch so das die Zusammensetzung der Darm-Bakterien sich verändert und Wir wollten eben auf diese spezifischen Probleme Die in Wechsjahnen eintreten können Auch im Punkt der Ernährung darauf wollten wir eine Antwort finden.

00:09:15: Und solche Rezepte haben wir so nicht gefunden.

00:09:18: und dann haben wir gesagt jetzt schreiben unser Kochbuch, weil dann können die Frauen wirklich auch für sich sofort das umsetzen was wir ihnen theoretisch vermitteln.

00:09:26: Schön!

00:09:28: Und darüber möchten wir heute natürlich auch sprechen.

00:09:31: Ich würde mal sagen, du hast erwähnt bei deiner persönlichen Geschichte ging es einher mit Schlafstörungen.

00:09:38: Jetzt wissen wir natürlich okay wenn wir meine Nacht schlecht geschlafen haben dann wirkt sich das auch auf unseren Appetit aus.

00:09:43: also wir haben zum Beispiel mehr Lust auf Kohlenhydrat etc.

00:09:47: was liegt denn da dahinter?

00:09:49: Also zum einen wie kommt's denn von mehr zu Schlaf störung und wie könnte ich das dann auch bemerken in meinem s verhalten?

00:09:56: Also man weiß noch nicht Ganz genau, warum Frauen in den Wechseljahren auf einmal schlechter schlafen.

00:10:02: Man sieht nur das sehr viele Frauen also einige zahlen sagen vierzig Prozent andere fünfzig Prozent Schlafstörungen im Wechsel haben wechseljahren haben.

00:10:10: Das sind ein und oder Durchschlafstörung.

00:10:13: Also entweder brauchen die auf einmal viel länger um einzuschlafen Oder sie wachen nachts um drei auf wie ich letzte Nacht Und dann ist man erst mal wach.

00:10:20: ja Und dann schlafen einige wieder ein, aber bei vielen sind ja alle berufstätig.

00:10:25: Klingelt auch der Wecker um sechs oder halb sieben und da müssen die auch wieder raus und sind eigentlich gerädert.

00:10:31: Und man weiß, dass es mit den hormonellen Schwankungen einen Zusammenhang gibt.

00:10:35: Weil man auch weiß wenn man oral progesterone bioidentisch gibt diesen Frauen zum Beispiel im Rahmen einer Hormontherapie dann schlafen viele wieder besser weil das Progesteron oral eingenommen wird in der Leber zu prägnener Lohn umgewandelt und das führt dann im Gehirn dazu, dass wir wieder gut entspannen können.

00:10:54: also das wäre eine Möglichkeit.

00:10:56: jetzt können und wollen nicht alle Frauen Hormone nehmen.

00:11:01: Diese hormonellen Veränderungen sind eine Ursache von den Schlafstörungen.

00:11:05: Eine andere kann sein, dass unsere Blase eben wird ja auch nicht mehr so gut von dem Oestrogen bedient.

00:11:11: Die ganze Bikini-Zone ist voller Oestrogenezeptoren und wenn wir weniger Oestrogen haben, wird das alles weniger durchblutet?

00:11:19: Es kann einfach sein ,dass die Blase uns nachzweckt und sagt ich bin hier und dann müssen wir es erst mal erleichtern.

00:11:26: Und das kann auch ein Grund dafür sein da hilft oft im Urug... ist es sehr leicht zu behandeln, dass Frauen ein schwaches Oestrogen bekommen.

00:11:35: Ich hatte ja vorhin die vier Arten genannt.

00:11:36: Das Estriol wird in der Regel gegeben als Gel, als Ovula Oder es gibt auch einen Silikonring, den man sich einführen kann.

00:11:46: Und dann wird die ganze Bikini-Zone wieder besser versorgt mit Estriol und lokal wird das Gewebe wieder gut durchblutet.

00:11:54: Dann hat man da vielleicht keine Schlafstörungen mehr.

00:11:58: Ein weiterer Grund für schlechten Schlaf kann eine Reaktion auf den Blutzuckerspiegel sein.

00:12:04: Wenn wir uns... Also A wird die Antwort auf Neben Blutzucker schlechter.

00:12:09: Je älter wir werden, das ist auch bei Männern so aber bei Frauen eben ganz stark auch aufgrund des Rückgangs des Östrogehens.

00:12:15: Und es kann sein, wenn wir uns abends sehr kolnhydratreich ernährt haben, dass wir dann nachts stärkere Blutzuckerschwankungen haben.

00:12:23: Wenn der Blutzucker ja hoch geht, dann geht Insulin hoch und dann kann das aber zu einer überschießenden Insulinreaktion kommen.

00:12:31: Dann fällt auf einmal der Bluzuckerspiegel, weil aller Zucker weggebracht ist stark ab!

00:12:38: weil der Körper ja nicht komplett ohne, also er will seinen Blutzucker auf einem bestimmten Level halten.

00:12:42: Dann schüttet er Cortisol aus unser Stresshormon um den Blutzuckerspiegel wieder auf ein normales Level anzuheben.

00:12:50: und über Nacht geht aber sowieso der Cortisolspiegel langsam hoch erst dann morgens früh am höchsten.

00:12:56: Und das kann sein dass dieses zusätzliche Cortisol dieser Kick den wir bekommen dazu führt dass wir nachts aufwachen Um zu gucken, ob das vielleicht die Ursache ist.

00:13:06: könnte man mal vierzehn Tage so ein Blutzuckersensor im Arm tragen.

00:13:10: So ein kontinuierliches Blutzucker-Messgerät.

00:13:13: da wird der Gewebezucker in den Blut gemessen und da kann man manche Frauen sagen ich bin genau dann aufgewacht als er Blutzocker unten war und dann wahrscheinlich Kortisol eingeschossen ist und es hat mich wach gemacht.

00:13:24: Es kann natürlich auch eine Kombination von allem sein.

00:13:28: Heute gucken wir vielmehr auf die Bildschirma

00:13:31: und

00:13:31: was auch sich auswirken kann nachtlicht, dass wir auch darauf empfindlicher reagieren.

00:13:39: Deshalb ist immer meine Empfehlung auf alle Fälle eine gute Schlafhygiene und eine Schlafbrille, wenn ich das Schlafzimmer nicht stockdunkel bekommen kann.

00:13:47: Aber das kann auch dazu führen dass wir dann besser schlafen.

00:13:50: Wir wissen bei Frauen gibt es Untersuchungen Wenn nachts ein Licht an ist Dann ist auch ihre Blutzuckerregulation schlechter.

00:13:59: Also das hat dann auch einen Einfluss.

00:14:01: Und deshalb sind es verschiedene Faktoren, wo man die Ursache sein kann aber wo wir auch positiv Einflüsse nehmen können.

00:14:09: Das finde ich total spannend!

00:14:11: Es ist immer was, was ich auch versuche bei meinen Patientinnen zu highlighten wirklich die Lichthygiene und was das mit unserer hormonellen Regulation macht.

00:14:21: Man macht sich noch wirklich ein Bild.

00:14:22: Aber abends scrollen morgens gleich drauf gucken.

00:14:26: Morgens sollte man ja eigentlich idealerweise erst mal ein bisschen... Natürliches Licht abbekommen.

00:14:32: Und wie viele von

00:14:32: uns

00:14:34: bekommen das eigentlich?

00:14:35: Die wenigsten, sondern die starten gleich am besten mit Kaffee und Scottie so noch ein bisschen höher zu treiben und dann vielleicht nichts essen... ...und da nimmt es so über einen Tag seinen Lauf.

00:14:49: Also schön dass du das mit angesprochen hast!

00:14:51: Ich würde gerne nochmal auf diese Blutzucker.

00:14:53: Toleranz oder Insulin-Sensitivität ist ja auch immer ein Thema.

00:14:58: Wie kann ich denn

00:14:59: essen?

00:15:00: Zum einen über den Tag verteilt, manchmal sagt man ja okay Frauen brauchen abends die Kohlenhydrate damit sie richtig gut schlafen können.

00:15:08: wenn es natürlich jetzt so ein Peak ist was du gerade meintest kann sich das negativ auswirken.

00:15:13: Was wäre denn ein Blutzucker stabiles Essen?

00:15:18: oder wie viel Wert sollte man drauf?

00:15:21: Also ein zu viel an Kohlenhydraten kann zur Blutzuckerschwankung nachts führen, aber auch ein zu wenig.

00:15:28: Und das ist vor allem wichtig dass wir schon Kohlenhydrate essen nicht zu viele und nicht zu wenige und die richtigen.

00:15:34: und da es jetzt insgesamt zu deiner Frage zurück kommt Wir wollen komplexe Kohlen hydrate essen.

00:15:41: was sind komplexes Kohlenehydrates?

00:15:43: alles was nicht süß ist ja das schon mal.

00:15:46: Und wir wollen Kohlenhydrate verpackt essen.

00:15:49: Das heißt, wenn wir Kohlenhydrate essen sollen auch Proteine mit auf dem Teller sein.

00:15:53: Sollen Beilerstoffe mit auf den Tellern sein und auch Fette?

00:15:57: Weil wenn wir Kohlenehydrate isoliert essen – ich sage jetzt mal Kartoffelpüree!

00:16:00: Dann ist da ganz wenig Proteinen drin, ganz wenig Fett und so gut wie keine Beilerstoffe.

00:16:06: Damit habe ich potenziell eher Blutzuckerschwankung.

00:16:09: Das ist ja immer eine individuelle Reaktion.

00:16:12: aber generell könnte man sagen sehr stärkereiche Mahlzeiten.

00:16:15: Viel Reis, viel Nudeln, vier Kartoffeln die führen eben zu Blutzuckerschwankungen.

00:16:20: also obwohl es komplexere Kohleneutrate sind sie aber aufgrund auch ihrer Beschaffenheit ihre Textur ganz schnell zu Zucker abgebaut im Darm und dann habe ich diese Blutzuckerspitzen.

00:16:32: Und wenn ich sie aber verpacke mit Balastoffen, also das wären dann schon Vollkornnudeln oder ich esse Nudeln, gibt es eigentlich ganz tolle Nudel auf Basis von Hösenfrüchten mit einem höheren Proteinanteil und höheren Ballastoffanteil, dann bremme sich die Kohlenhydrate aus und dann versperren quasi Ballaststoffe den Weg ins Blut hinein und damit habe Und ich habe gar nicht so eine überschießende Insulinreaktion und damit habe ich weniger Blutzuckerschwankungen.

00:17:04: Und das ist eigentlich ganz einfach zu berücksichtigen.

00:17:08: Ich habe bei jeder Mahlzeit Proteine dabei, das ist immer wo ich morgens denke ich morgensbetagsabend.

00:17:13: wo kommen heute meine Proteine her?

00:17:15: Bei jeder Mahltzeit das heißt sich es nicht ein Müsli mit Trockenfrüchten zum Frühstück weil ich da eben sehr viel Traubenzucker aber auch Fruchtsucker mit dabei habe.

00:17:24: und Fruchtzucker ist nochmal so ein eigenes Ding für sich.

00:17:26: dass führt vor allem stark zur Fettneubildung in der Leber.

00:17:32: Trockenfrüchte sind jetzt keine gute Alternative zu Industriezucker, weil sie eben so konzentriert an Fruchtzucker sind.

00:17:40: Und ich würde morgens vielleicht eine Eierspeise essen.

00:17:42: oder aber wir haben bei uns im Kochbuch einen selbst gemachten Protein-Shake, wo wir sagen da ist es ein ganz viel Nüsse und Saaten dabei.

00:17:51: Hans hat ganz wertvolles Protein.

00:17:53: zum Beispiel Leinsamen sind ganz toll, weil die so ballerstoffreich sind und gute antientzündliche Fettsäuren enthalten.

00:18:00: und damit bin bestimmt vier Stunden satt, das heißt ich habe drei Mahlzeiten am Tag aber ich hab eben auch Pausen und gebe dem Körper dann auch Zeit zum Aufräumen zwischendurch.

00:18:10: Genau!

00:18:11: Und auch mittags gucke ich wo sind wieder meine Proteine?

00:18:15: Meine Ballaststoffe?

00:18:16: Ich esse viel Gemüse... ich versuche die Frauen da hinzubekommen dass sie irgendwann auf ungefähr fünfhundert Gramm Gemüso am Tag kommen.

00:18:24: Das schafft ich selber auch jetzt nicht jeden Tag, aber ich nehme mir das vor und das kann man ja gut in Gemüsesuppen unterbringen.

00:18:31: In Currys kann man hier Gemüse unterbringen!

00:18:34: Und wenn man das schafft, Gemüße ist Nährstoffdicht- und Energiearmen abgesehen mal von Kartoffeln jetzt, ne?

00:18:41: Die zählen ja auch zum Gemüse aber die haben eben großen Stärkekörper.

00:18:44: Aber wenn ich jetzt an Anporre, Zwiebelgemüse solche Sachen denke,

00:18:49: auch

00:18:51: Selleriestangen... Also gibt das Ganze was alles was das Gemüseregal eben hergibt viele Nährstoffe wenig Energie und damit fülle ich ja auch meinen Magen schonmal Und dann auch mein Darm und damit habe ich eben auch Ich muss viel kauen auch ich esse langsamer dass es noch ein Faktor der wichtig ist Und ich nehme auch entsprechend Ballerstoffe zu mir auf.

00:19:10: Ballerstoffe bekomme ich über Nüsse und Saaten, also eben die erwähnten Leinsamen aber auch Chiasamen, Hanfsamen wenn sie ungeschält sind.

00:19:18: Die würde ich dann schroten damit ich auch an die wertvollen Inhaltsstoffe komme.

00:19:23: Die kann man ja gut auch geschrotet kaufen oder man hat eine kleine Kaffeemühle.

00:19:26: Also wem das jetzt so kompliziert klingt?

00:19:31: Wir versuchen unseren Kochbuch wirklich Tricks auch zu zeigen wie es auch schnell und einfach geht weil uns bewusst ist dass alle wie sie sind in ihrem Alltag und dass das eben, dass die nicht ein ganzen Tag Zeit haben in der Küche.

00:19:43: Ich würde gerne einen noch mal reinhaken.

00:19:46: So viele Fragen dich noch stellen bevor wir weiterkommen.

00:19:51: Erstmal Thema Frühstück.

00:19:54: Du hast gemeint kein Müsli mit Trockenfrüchten wegen Blutzucker besser als eine Eierspeise Und du hast die Pausen erwähnt.

00:20:02: Wie ist es mit Intervallfasten?

00:20:04: Empfiehlst du Frauen morgens was zu essen oder wäre intervall Fasten auch geeignet?

00:20:11: IntervALLFASTEN gibt's ja in allen möglichen Varianten, wir empfehlen so ein moderates Fasten von zwölf Stunden dass wir sagen abends neunzehn Uhr danach esse ich nichts mehr und morgens ab um sieben kann ich wieder essen.

00:20:24: oder ich verlängere das auf vierzehn Stunden Weil uns schon wichtig ist, wenn wir wollen versuchen drei Mahlzeiten am Tag zu essen.

00:20:32: Jetzt sagen einige Frauen ich kriege morgens nichts runter.

00:20:35: Die Herausforderung ist dann, dass sie wahrscheinlich abends erst richtig Zeit haben sich eine gute Mahlzeit zu machen.

00:20:42: Und das was die Abends aufnehmen eben quasi die größte Mahlzeiten des Tages.

00:20:47: Abends hat aber unser Körper langsam runtergefahren.

00:20:50: wir haben ja unseren Zirkardianen-Rhythmus und das was wir an seiner Energie aufnehmen legen wir tendenziell eher auch in Form von Fett an ab, weil wir es ja gar nicht mehr verbrauchen für den Tag und wir haben schon Speicher für die Kohlenhydrate.

00:21:04: Wir haben aber keine Speicher der Proteine.

00:21:06: Wir bauen auch Proteine wenn wir sie zu viel haben in Fett oben und deshalb sagen wir hey versuch das doch langsam vielleicht kriegst du's langsam wieder hin dass du auf drei Mahlzeiten am Tag kommst und deshalb dieses Moderate fast in vierzehn Stunden.

00:21:20: dann kann ich wirklich dreimal Zeitender schaffen.

00:21:22: wenn nur zwei Malzeiten im Tag ist dann ist unsere Empfehlung dann Versuche morgen so einen Mittag zu essen Und danach nichts mehr, weil du ja dann noch den ganzen Tag aktiv bist und auch die Energie brauchst.

00:21:33: Die präparierte Form ist aber oft morgens nicht zu essen sondern nur Kaffee zu trinken um dann auch auszunutzen.

00:21:41: die Autophagie wie das Koffein ja auch fördert dass wir uns selber ernähren.

00:21:48: Aber es kann eben auch dazu führen dass Frauen Muskelmasse abbauen wenn sie dann Energie über für den Tag brauchen und die Kohlenhydratspeicher leer sind, weil manche Frauen gehen dann auch über dass sie keine Kohlenhydrate mehr essen.

00:22:03: Das empfehlen wir auch nicht, weil das letztendlich auch dazu führen kann, dass die Schildrüse mit dem Grundumsatz dass ihr den runter fährt und dann nehmen die auf einmal mit weniger Essen auf einmal zu.

00:22:15: Deshalb tendenziell versuchen wir drei Mahlzeiten am Tag und aber schon ein moderates Fasten, damit die Frauen noch alle Nährstoffe, alle Proteine bekommen, die sie brauchen.

00:22:26: Und das ist in zweimal Zeiten schwieriger zu schaffen als in dreimal Zeiten einfach weil ja auch die Füllmenge des Magens begrenzt ist.

00:22:33: Und gerade bei dem, was heute so an Proteinmengen empfohlen wird ist das dann schon schwierig.

00:22:38: Da ist man auch irgendwann papsart und kriegt dann eben nicht mehr runter.

00:22:43: Wenn ich das über Jahre mache kann es zu einem Mangel an Nährstoffe, an Proteinen kommen.

00:22:49: Wie ist das jetzt gerade ein richtiger Proteintrend?

00:22:54: Also wenn man in den Supermarkt geht, auch in den Herkömmlichen überall ist ein Protein... Proteinmilch habe ich

00:23:02: jetzt gesehen,

00:23:03: was auch so etwas ist.

00:23:06: Was hältst du davon?

00:23:07: Was empfiehlst du den Frauen?

00:23:10: Viele Frauen wollen von mir hören, ist erst mehr Proteiner.

00:23:15: Und das ist unpopulär was ich jetzt sage weil es eben gegen den aktuellen Trend ist.

00:23:21: Wir haben in Deutschland die nationale Verzehrstudie vom Max Rupner-Institut, das ist erhoben worden, die Daten sind jetzt schon seit Jahrzehnten und so wie sie nicht superaktuell, aber was da gesehen wurde, ist dass um ein Prozent der Frauen gerade in der Lebensmitte kommen auf ihre Proteinmenge oder liegen drüber?

00:23:38: Wir sollen bis zum Alter von vierundsechzig Jahren, zero Kommaach Gramm pro Kilogramm Körpergewicht an Proteinen zu uns nehmen und ab fünfundsechzeig sagt die deutsche Gesellschaft für Ernährung ein Gramm Proteine pro Kilgramm Körper Gewicht.

00:23:51: Viele kommen aber... Über auf über und die Nullkommar acht Gramm.

00:23:54: Und dann jetzt kommen wir zu hören, sie ob Proteine sind wichtig?

00:23:56: Die Muskeln merken auch selber.

00:23:58: Muskelmasse wird weniger.

00:24:00: Dann denkt man naja ich esse Proteine für einen Muskelauf auf den Knochenaufbau.

00:24:04: der Gedanke grundsätzlich ist ja auch gut Wir wollen das Frauen eben eher denken Es sind in jeder Mahlzeit Proteine, weil die meisten kommen auf ihre Proteine.

00:24:13: Fünfundsiebzig Prozent der Frauen in Deutschland kommen nicht auf ihre Ballaststoffmenge und das finde ich so eine krasse Bias in der Wahrnehmung, dass wir nichts unsorgen.

00:24:24: Da fragt ja keiner wo krieg ich meine Ballastoffe her?

00:24:27: Sondern alle denken oh mein Gott!

00:24:28: Ich brauche mehr Proteine!

00:24:29: Proteine-Proteine.

00:24:30: Und das hat ja teilweise zum Ausverkauf von Skier geführt in Supermärkten durch Influencer, die es dann sehr propagieren.

00:24:38: Wir bekommen durch normale Ernährung genügend Proteinen.

00:24:42: und dass wenn wir nicht mehr Sport machen und bei diesen Null, acht Gramm pro Kilogramm Körpergewicht ist schon ein Aufschlag mit drin und auch inkludiert fünf mal die Woche dreißig Minuten Sport.

00:24:52: Wenn ich natürlich Leistungssportlerin bin, wenn ich Schwangere bin Ja, bei den Hochbetagten wenn ich der älter bin dann brauche ich mehr Proteine weil ich die nicht mehr so als die Eltern werden nicht mehr gut aus der Nahrung aufnehme zum Beispiel.

00:25:07: Also es gibt schon Sonder-Situationen wo ein Protein bedarf höher ist.

00:25:11: man kann ja auch sagen die Frauen können bis eins Komma zwei Gramm pro Kilogramm Körpergewicht gehen.

00:25:15: Wenn sie aber keinen Sport zusätzlich machen Dann werden Sie diese zusätzlichen Proteine wenn wir davon ausgehen dass sie eigentlich schon genug bekommen haben Nicht umwandeln in Muskelmasse weil nur Proteiner Essen reicht nicht, um Muskelmasse aufzubauen.

00:25:29: Nur bei den fünfzehn Prozent der Frauen die zu wenig Proteine zu sich nehmen und in Deutschland sind das junge Frauen, achtzehn bis fünfundzwanzig da gibt es einen höheren Anteil, die zu wenige Protein zu sich nimmt.

00:25:40: und die hoch betagten Frauen also unsere Mütter, die Achtzig plus Frauen kommen decken nicht ihren Proteinbedarf.

00:25:46: aber die meisten Frauen kommen darauf.

00:25:50: und genau deshalb ich würde lieber über Ballerstoffe reden als über Proteine.

00:25:55: Ja, das finde ich ganz toll was du gesagt hast.

00:26:01: Ich finde auch in den Darm- oder Mikrobiomuntersuchungen sieht man das teilweise, dass die Leute zu wenig Ballaststoffe essen und hat wenig Botiratbildung.

00:26:13: Man hat aber dafür viele Bakterien, die sich zum Beispiel von unverdauten Proteinen... Das ist tendenziell natürlich doof wegen der Stoffwechselprodukte, die die auch produzieren.

00:26:25: Deswegen würde ich gerne mit dir über Ballaststoffe sprechen.

00:26:29: Das Thema Darmgesundheit ist ja in dem Zusammenhang ganz wichtig.

00:26:33: Da gehören nicht nur Ballaststoffe dazu, du hast schon Kauen erwähnt.

00:26:37: Deswegen würd' ich jetzt gerne das Thema einmal anschneiden.

00:26:41: Was braucht man denn für einen funktionierenden Darm?

00:26:43: Und warum ist er wichtig gerade in einer Periminopause?

00:26:47: Erst mal eine Zahl, die finde ich sehr eindrücklich.

00:26:50: Wir haben ja das Reizdamm-Syndromen.

00:26:52: Sechzig bis sechsensechzig Prozent der Reizdampatienten sind weiblich.

00:26:56: Das ist also überwiegend in Frauen betroffen und da gibt es eben auch eine geschlechtsspezifische Komponente, die damit rein spielt.

00:27:04: D.h.,

00:27:06: die Darmengesundheit ist total wichtig für uns Frauen.

00:27:09: noch ein bisschen mehr.

00:27:10: Und deshalb sind Ballerstoffe so wichtig?

00:27:12: Die zählen ja leider nicht zu den Makronährstoffen In Deutschland, wenn man sich mal die Nährwertangaben anguckt dann sind die extra ausgewiesen.

00:27:19: Makronärstoffe sind die, die wir brauchen zum Leben Also die Kohlenhydrate, Proteinefette Makronährstoff für unsere Darmbakterien und davon haben wir thirty- acht Millionen überwiegend im Dickdarm lebend.

00:27:32: Und wir haben dreißig Billionen Körperzellen, also wir sind in der Unterzahl was so das auch der cellulären Ebene und wir haben uns mit den Darmbakterien zusammen entwickelt in der Evolution.

00:27:42: die produzieren für uns ganz wichtige Stoffe.

00:27:45: Wir könnten ohne die gar nicht leben und deshalb ist es so wichtig an deren Ernährung auch mitzudenken.

00:27:51: jetzt ist es So dass im Schnitt Frauen in Deutschland Beilerstoffe täglich essen.

00:27:56: Wir sollten aber mindestens dreißig Gramm Beilerstoffe essen, das heißt vierzig Prozent der Beiler Stoffe die wir aufnehmen sollten nehmen wir nicht auf und das heißt wir geben unseren Darmbakterien nicht das Futter was sie brauchen um für uns zum Beispiel die von dir erwähnten wichtigen kurz kettigen Fettsäuren zu produzieren.

00:28:15: Diese kurz kettigen Fettsäuren, die die Darmbakterien aus den löslichen Balastoffen entwickeln sind das Energie-Substrat für die Schleimhautzellen und die dahinter liegenden Zellen der Darmschleimhot.

00:28:27: Da sitzt siebzig Prozent unseres Immunsystems.

00:28:30: also wir stärken mit den Balaststoffen indirekt unser Immun System und haben einen positiven Einfluss auf unsere Blutzuckerregulation weil die Bakterien so wichtige Stoffe produzieren sich auch darauf auswirken.

00:28:44: auch vieles andere noch.

00:28:45: Und wir haben eine Verarmung, also wir haben einen Atemvielfalt im Darm in westlichen Gesellschaften, viele Arten kommen bei uns gar nicht mehr vor Und interessanterweise haben wir aber viel eine Vermehrung an Bakterien, die zum sogenannten Östrobolom gehören.

00:29:03: Das heißt, die Frauen haben in ihrem Mikrobiom in der Darmflora einen Teil an Bakternen, der nicht zu unterschätzen ist, die Teil des Ostrogenstoffwechsels sind.

00:29:14: und interessant ist das in westlichen Gesellschaften diese Bakterie zunehmen im Vergleich zu ländlichen Gesellschaften und Naturvölkern.

00:29:24: Das heißt, diese Bakterien können Estrogene die der Körper eigentlich ausscheiden wollte wieder aufbereiten und verfügbar machen.

00:29:32: Und das kann auch zu einem Ungleichgewicht gerade in den Wechseljahren noch führen oder das befeuern wo wir sowieso schon einen Ungleich Gewicht haben weil wir in den wechseljahren so ein physiologischen progestronen Mangel haben und damit im Rückgang der Hormone ein Ungleich gewicht zwischen Estrogener und Progestrone.

00:29:49: und dieses Ungleich-Gewicht führt eben dann zu vermehrter Aufbau oder Gebärmutter, Schleimhau, Zumigräne und zu vielen anderen Beschwerden in den Wechseljahren.

00:30:00: Und deshalb ist es so wichtig darauf zurückzugehen, dass wir unsere Darmbakterien immer mitdenken.

00:30:06: haben wir die heute gefüttert?

00:30:07: also wie ein Haustier?

00:30:08: haben sie genug bekommen.

00:30:10: Wenn man das jetzt hört dann sagt man okay ab morgen esse ich jetzt leinsam flosam schalen handsam alles mögliche Akazientfasern Da würde ich sagen langsam steigern, weil das ist so wie ein Platzregen auf ausgetrockneten Boden.

00:30:26: Das überfordert unseren Damen.

00:30:29: Wir können aber langsam wieder unsere Darmbaktäne anfüttern und mal gucken wir die drauf reagieren.

00:30:36: Kriegen wir Blährungen?

00:30:37: Tut es vielleicht ein bisschen weh oder so... Und dann langsam die Menge steigeren um auch mehr Vielfalt in den Darm zu bekommen und die gut zu ernähren.

00:30:45: Und vielfalt bekommen wir vor allem über fermentierte Lebensmittel, also Sauerkraut, Kimchi aber natürlich auch so was wie Käfir, Joghurt, Miso, Tempe.

00:30:58: Das sind so fermentierte Lebensmittel, die gut sind.

00:31:00: Darüber bekommen wir viel Vielfald und vor allem auch Vialbakterien, die diese kurzkältigen Fettsäuren produzieren Und die Vielfalt, also viel Gemüse.

00:31:09: Wer mindestens dreißig verschiedene pflanzliche Lebensmittel in der Woche zu sich nimmt hat eine höhere Vielfaltung bei der Darmflora und mehr Bakterien, die diese kurz kettigen Fettsäuren auch produzieren.

00:31:19: Also eine Kombination aus Vielfald war es das Pflanzlicher anbelangt und aber auch fermentiertes.

00:31:27: Ja,

00:31:27: ein Mensch ist ja immer so'n bisschen Gewohnheitstier und holt sich dann immer Tomaten,

00:31:32: Gurke...

00:31:34: was halt so gibt.

00:31:35: Ich sage auch immer, dass ich möglichst danach orientiere, was ist gerade ein Saison?

00:31:40: Was gibt es grade... Das gibt uns meistens ja auch die Nährstoffe, die wir brauchen für die Saison, die jetzt ansteht.

00:31:47: Jetzt im Winter haben wir mehr Wurzel, Gemüse.

00:31:50: Es wärmt auch wenn man's isst also auf... Es wärmt von innen.

00:31:55: Irgendwann

00:31:55: ist etwa

00:31:56: auch solche Geschichten.

00:31:59: Ich wollte dich noch etwas fragen zur damen Gesundheit.

00:32:04: Also Frauen bemerken, dass sie manche Sachen nicht mehr so gut vertragen.

00:32:08: Das hat zum einen sicherlich auch mit dem Astrobiolom zu tun.

00:32:12: Zum anderen ist es ja auch so das das Oestrogen ja auch unsere Mastzellen stabilisiert.

00:32:17: Ist es so, dass wir dann auch vermehrt Unverträglichkeiten haben die vielleicht eher von Histamin herrühren?

00:32:23: oder hat man mehr Histamin-Unverträgligkeiten?

00:32:27: mit Beginn der Periminopause?

00:32:31: Das kann ich nur aus der Beobachtung jetzt erzählen.

00:32:33: Ich erlebe einige Frauen, die unterschwellig eine Histaminintoleranz oder sind sie... Aktivität haben.

00:32:39: Die Ernährung, die ich so propagiere ist überwiegend pflanzlich nicht ausschließlich aber die ist schon histaminreich.

00:32:44: eine hösenfrüchte Tomaten Zitronen das sind entweder histaminfreisetzer oder sie enthalten eben histamin und dann merken die frauen obwohl sie zu einer gesunderen Ernährungen umsteigen dass sie auf einmal dass es ihnen auf einmal schlechter geht also ist nicht so verträglich.

00:33:01: und Dann hinterfrage ich eben was sie genau gegessen haben.

00:33:04: und da zeigt sich oft dass das mit histamin vermutlich zusammen.

00:33:08: Woran kann das liegen?

00:33:09: Einmal ist die Aufnahme natürlich von histaminreichen Lebensmitteln, die eigentlich gesund sind.

00:33:14: Histaminen nur kurz für alle.

00:33:15: Das ist ein Gewebshormon, das ist ein ganz wichtiger Marker in der Entzündungskaskade, den wir selber produzieren.

00:33:21: aber einen zu viel an Histamin eben kann dann zu Kopfschmerzen durchfallführen Stimmungsschwankungen also ganz viele verschiedene Symptome, die man schwer deuten.

00:33:31: erstmal kann.

00:33:32: Es ist jetzt nicht dass eine Symptom Haut ausschlagt, Yukreis solche Sachen.

00:33:36: Und man kann entweder eine Verschiebung der Darmbaktäne auch haben.

00:33:40: Es gibt histaminproduzierende Darmbakterien, die eigentlich einen guten Job machen.

00:33:46: aber dieses zu viel an Histaminen... Es kann sein, dass wir das nicht mehr abbauen können.

00:33:50: Dass wir auch zu wenig Enzym haben, die z.B.

00:33:53: Diaminoxidase, die dieses System abbauen.

00:33:55: Das kann verschiedene Ursachen haben und da würde ich auf alle Fälle... Man kann dann erst mal sehen okay, ich lasse es der Minreiches weg!

00:34:02: Wie geht's mir damit?

00:34:04: Aber auf Dauer will man natürlich wieder Vielfalt auf dem Teller und all diese Lebensmittel auch essen können und da würd' ich mit Experten zusammenarbeiten und Experten um zu sagen hey wie kann möglichst viel essen.

00:34:18: Wie kriege ich das Ganze wieder verträglicher für mich hin?

00:34:21: Ich habe auch schon erlebt, Frauen die Probiotika eingenommen haben, die damit aber sich Bakterien zugeführt haben und die viel Histamin produzieren.

00:34:29: Auch das kann ein Faktor sein.

00:34:31: Man muss genau gucken was nehmen die Frauen auf und wie kann man deren Ernährung so modifizieren dass es für sie gut verträgt ist?

00:34:39: Für die Bildung von Dao Wichtig, wie es mit meiner Darmschleimhaut bestellt ist die dicht oder eher nicht so und wie sie auch meine Nährstoffversorgung.

00:34:50: Wie viel Vitamin C nehme ich auf?

00:34:52: Wie bin ich mit B-Vitamin versorgt?

00:34:53: Das spielt ja alles eine Rolle.

00:34:55: Richtig!

00:34:56: Ja...

00:34:57: Wie ist das bei dir?

00:34:58: Wieviel Wert müsst du dembei, wie viele Nährstoffe im Einzelnen des Essen enthält also Vitamine, Mineralien

00:35:07: etc.?

00:35:08: Wir wollen natürlich möglichst viel aus der Ernährung an Nährstoffen uns ziehen.

00:35:14: Das ist so mal das Ziel, wenn ich natürlich schon im Mangel bin.

00:35:17: Dann ist es schwierig, dass nur mit Ernährung wieder hoch zu bekommen und dann braucht man eben in die Hände von Fachkräften, Heilpraktikerinnen, Ärztinnen gehen damit man dieses Defizit wieder groben bekommt.

00:35:30: aber grundsätzlich wollen wir erstmal versuchen, dass wir näherstoffdichte Lebensmittel zu uns nehmen bis näherstiftig, demnächst finden wir das gerade wieder auf den Märkten und im Supermärkten.

00:35:41: zum Beispiel Grünkohl ganz nährstoffdichtes Lebensmittel hat auch einen ganz guten Calciumgehalt.

00:35:47: Denkt man immer gar nicht bei pflanzlichen Lebensmitteln, dass sie uns auch gut mit Calcium versorgen können.

00:35:51: also viele grüne Blattgemüse so was wie Spinat, Mangold aber auch Petersilie in größeren Mengen und eben dann Grünkohl auch Schwarzkohl das sind sehr nährstiftigte Lebensmittel und da ist zum Beispiel auch viel Folad enthalten.

00:36:05: also gehört zu den Bebitamin und Magnesium, Calcium, Kalium Sekundäre Pflanzenstoffe, die ich ja darüber auch bekomme.

00:36:15: Diese sekundären Pflanzenstoffen ist so dass die deutsche Gesellschaft Ernährung da keine Mindestmengen wie bei den Vitaminen angibt.

00:36:22: aber sie sind ganz wichtig teilweise.

00:36:24: wer kommen Sie in ihre aktive Form durch?

00:36:27: das Mikrobiom?

00:36:28: ein ganz gutes Beispiel sind die Füteostrogene die wir im Leinsamen finden.

00:36:33: Das sind Lignane und es gibt Bakterien die wandeln diese Lignanen wenn wir sie eben gut kauen die leinsamen da schon geschrotet essen, dann kommen die daran und dann wandeln sie um in eine Formen der wir sie aufnehmen können.

00:36:48: Und dann können Sie auch im Körper wirken!

00:36:54: Die meisten Phytoestrogene aus Pflanzen haben eine schützende Wirkung im Körper.

00:37:00: Das nur ergänzen.

00:37:01: noch zu den Nährstoffen.

00:37:02: Es sind Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Jod und Silänen finde ich ganz wichtig.

00:37:07: Wir haben leider Jod- und Silenarmeböden.

00:37:10: Wenn ich jetzt Veganerin Vegetarierin bin, keinen Fisch zu mir nehme.

00:37:15: Vielleicht esse ich Algen?

00:37:17: Die haben aber wiederum einen sehr hohen Jotgehalt der eben nicht standardisiert ist.

00:37:21: Es ist hoch mal niedriger und zu viel ist auch nicht gut.

00:37:24: Auch zu viel Selen ist auch Nichtgut kann dann auch eine Insulinresistenz fördern in dem Fall.

00:37:28: Aber gleichzeitig bekomme ich es aus den pflanzlichen Lebensmitteln nicht auf meinen Jotbedarf zumindest mit Ausnahme von Algen wo's eben problematisch ist Und da würde ich eben schon gucken, dass ich ergänze.

00:37:43: Dass sich aber auch Jodiertes mit Selen eingereicht das Speisesalz zu mir nehmen.

00:37:46: Also es gibt so ein paar Vitamine, Mineralscher und Vitamin D. Es gibt zwar Vitamin D in Lachs, in fetten Fischen zum Beispiel oder auch in Pilzen Aber das deckt nicht den Bedarf.

00:37:57: Und Vitamin D ist eigentlich ein Hormon ist gar kein Vitamin und ich brauche schon eine bestimmte Sonneneinstrahlung, eine UVB-Strahlung die jetzt von Oktober bis April gar nicht hier bei uns durch die Erdatmosphäre durchdringen.

00:38:13: Das heißt Ich gehe mit einem bestimmten Vorrat an Vitamin D in den Winter Und davon zähre ich und deshalb empfehle ich immer zum Beispiel Vitamin D-Spiegel einmal im Jahr zu erheben, um zu gucken muss sich ergänzen oder nicht.

00:38:26: Damit ich da ein gutes Level habe weil Vitamin D auch ganz wichtig ist für die Stimmung fürs Immunsystem, für den Knochenstoffwechsel.

00:38:33: Ich glaube fast jede Zelle unseres Körpers hat ein Vitamine Rezeptor.

00:38:36: also das wäre sowas wo ich sage dass kriege ich über Ernährung so nicht hin.

00:38:40: Und bei Veganerinnen würde ich eben auf Calcium achten, auf Omega-Dreifettsäuren die wir in fetten Fischen finden aber dann auch wieder aus Algenöl natürlich uns zuführen können.

00:38:51: Also gibt es so ein paar Fälle wo ich gucken würde komme ich über die Nahrung allein auf meinen Bedarf und wo ich vermute dass sich da nicht hinkomme, da würde ich gucken ob ich ergänze.

00:39:03: Grundsätzlich würde ich mal gucken erst messen dann essen das ich auch nicht überdosiere.

00:39:08: Ja, das ist so mein Ansatz.

00:39:10: Das ist auch mein Motto!

00:39:13: Wie ist es?

00:39:14: Du hast jetzt viel von Ballaststoffreicher und pflanzlicher Ernährung gesprochen.

00:39:18: empfiehlst du auch Fleisch zu essen?

00:39:21: oder wie stehst du zu?

00:39:22: so sehr ja ich will nicht sagen drastischen Ernährungsformen.

00:39:27: man sagt vegan oder carnivor oder ich lebe jetzt nach der ketogenernährung.

00:39:34: was hältst du von diesen Ernährungen?

00:39:36: Also die andersherum gesagt, die best untersuch der Ernährungsform ist die mediterrane Ernährung.

00:39:42: Da gibt es diese sieben Länderstudien aus den fünftiger-sechziger Jahren wo man eben geguckt hat unter anderem USA, Finnland eben auch Italien und da hat man gesehen dass die Menschen sich mediterane ernähren.

00:39:55: das die Ernährungen der Arbeiterbevölkerung der fünfzig Jahre aus Italien war überwiegend pflanzlich aber nicht ausschließlich Fisch gegessen, die haben auch Eier gegessen.

00:40:05: Aber sie konnten sich gar nicht so viel tierisches leisten.

00:40:08: Die haben viel Hülsenfrüchte gegessen!

00:40:10: Viel Gemüse, viel Obst, Nüsse, Saaten... Hauptfettquelle war Olivenöl und ich würde diese Ernährung noch ergänzen umfermentiertes und das ist eigentlich eine gute Ernährungen.

00:40:20: Ich selber ernähre mich überwiegend pflanzlich aber nicht ausschließlich weil ich eben auch sehe dass in tierischen Lebens bin das ja auch Gute.

00:40:32: Vitamine, Mineralstoffe bekomme ich eben auch darüber und so haben wir auch unser Kochbuch angelegt.

00:40:36: Einige waren ein bisschen enttäuscht dass es nicht vegan ist wo ich gesagt habe ja aber ich glaube ich möchte meine Nährstoffe aus vielen verschiedenen Lebensmitteln haben und ich sehe bei manchen Frauen... Ich sehe jetzt einen eingeschränkten Kreis von Frauen.

00:40:51: die haben manchmal schon Thema mit dem Darm wenn ich da Veganerin bin und keine Hösenfrüchte vertrage sowas hatte ich neulich gerade erst, dann wird es immer eingeschränkter was sich essen kann.

00:41:03: Und dann kommt das irgendwann in so einen kritischen Zustein wo man natürlich ganz viel zuführen muss.

00:41:11: und da denke ich nee dafür will dich lieber gucken dass ich das über die Ernährung hinbekomme.

00:41:16: Ich esse wenig Fleisch, ich esse keine Wurst, ich habe früher Wurst geliebt.

00:41:20: würde ich heute so nicht mehr essen.

00:41:22: Ich esse wenige Käse Wenn dann eher so ein Tiegenfrischkäse, also auf Basis von Ziegenmilch.

00:41:30: Weil das Kasiin besser verträglich ist für viele und sonst eben ich nutze Olivenöl wie die Italienerin.

00:41:40: Also großzügig.

00:41:40: Manche haben ja auch im Kopf um Gottes Willen nicht viel Fett weil sie da vor Angst haben.

00:41:44: aber dass Essen von Oliivenöl mit den Wechseljahren mit weniger psychischen Beschwerden assoziiert Man weiß das ja immer nur aus Beobachtungsstudien.

00:41:55: Aber auch das Essen von Hösenfrüchten ist mit einer geringeren Schwere der Wechseljahrsbeschwerden assoziiert.

00:42:00: und überhaupt die mediterrane Ernährung bei postmenopausalen Frauen, mit Übergewicht hat man auch gesehen weniger menopausale Beschwerden.

00:42:12: also insofern die meditarane Ernährungen ist das was ich propagieren würde.

00:42:15: Ketogen finde ich schwierig im Alltag durchzuhalten Ist dann eben, wenn man eben tierisches ist.

00:42:23: Dann isst man doch sehr viel Fleisch.

00:42:25: und da würde ich hinterfragen, kommt man auf die Ballerstoffe?

00:42:28: Kommt man auf pflanzliche Vielfalt.

00:42:30: Und was hattest du noch genannt neben Ketogener Ernährung?

00:42:34: Wie gern

00:42:34: hatten wir schon Ketogenen?

00:42:38: Also mediterran

00:42:39: Mediterran genau, plant, wie nennt mich das?

00:42:42: Plant vorwahrt, also nicht überwiegend pflanslich Und ab und zu ein bisschen tierisches.

00:42:50: Wir

00:42:50: hatten ja jetzt noch gar nicht über Fette gesprochen, du hast jetzt gesagt Olivenöl?

00:42:55: Was empfiehlt es sonst so an Fetten?

00:42:57: Ich würde in Maßen mit den gesättigten Fetten umgehen, sowas wie Sahne, Butter, Schmalz... Ich verpöne kein Lebensmittel.

00:43:06: Also ich fühle mich auch nicht schlecht, wenn ich mal ein Butterbrot esse oder einen Croissant esse aber ich ess das eben als Genussmittel und viel viel seltener und nicht mehr so täglich, ne?

00:43:13: Deshalb Sahne, Butter, Creme fraiche Fetter Käse Das enthält gesättigte Fette Aber auch Palmöl und Kokosöl.

00:43:22: Und diese gesättigten Fette führen auf Dauer gegessen zu erhöhten Triglyceridespiegeln im Blut.

00:43:28: Und gerade Frauen in Wechseljahren da verändert sich der Stoffwechsel bekommen die in der Postmenumpause einen Bluthochdruck, sie bekommen erhöhte Cholesterinspiegel.

00:43:39: Und da können wir schon auch durch die Aufnahme von fetten Einfluss nehmen und es günstiger beeinflussen indem wir eben eher sowas wie Olivenöl, Rapsöl, Leinöl das sind gute Fette wenn wir die zu uns führen.

00:43:51: ich würde auch Tenezeer Margarine essen nicht gehärtet Start jetzt Butter, eben.

00:43:59: Weil man da mit Butter ist eine höhere Mortalität und immer das in Studien assoziiert.

00:44:05: Das hat man auch in diesen sieben Länderstudie gesehen.

00:44:08: Die Finnen ernähren sich eigentlich auch ganz gut.

00:44:10: Man hat nur gesehen, nee die sterben früher als Italiener weil die eben A des eines Alkoholenthemaes und das andere sind die gesättigten Fette aus Käse und Butter, die da die Sterblichkeit erhöht haben.

00:44:21: Interessant!

00:44:23: Wenn wir nochmal auf diese Phytoestrogene zurückkommen.

00:44:27: Wenn ich jetzt wirklich einen Estrogenemangel habe, ist es denn so dass sich über die Ernährung und die Aufnahme dieser Phytaestrogenen so ein Mangel ausgleichen kann?

00:44:36: oder ist das eher weniger möglich?

00:44:39: Nein, also man muss sich das mit den Phytoestrogenen so vorstellen.

00:44:45: Wir haben im Körper verschiedene Ostrogenrezeptoren wir haben Alpha und Beta Und die sind auch unterschiedlich konzentriert.

00:44:50: Im Brustgewebe haben wir Zellen, die überwiegend Alpha Rezeptoren enthalten.

00:44:54: Es gibt auch Zellen die haben Alpha-und Beta-Rezeptoren.

00:44:57: im Knochen Haben wir überwiegende Zellen Die Beta-Rezeptoren enthalten Und die meisten Phyte-Ostrogene docken an den Beta- Rezepturen an und schalten in dem Moment die Wirkung an den Alpha-Rezeptoren aus.

00:45:10: Das heißt, sie haben eine ganz schwach östrogene Wirkung aber um hundert bis tausendfach geringer als wenn man das echte Astrogene, das eigene am Alpha Rezeptor andocken würde.

00:45:22: Und deshalb kann man damit nicht den Rückgang des Estrogens ausgleichen, aber man kann für eine stärkere Balance zwischen In der Periwienhause teilweise hohen Oestrogenspiegel schaffen und dem niedrigen Progestronen, was ja zunächst bei den meisten Frauen weniger wird.

00:45:39: Man kann quasi die Spitzen von dem Oestrogen wegnehmen weil man eben die Rezeptoren indirekt blockiert durch die Aufnahme von Füte-Oestrogenen Auslebensmitteln.

00:45:49: Jetzt gibt es Präparate in der Apotheker, das sind konzentrierte Füte-Östrogene die dann die Gynäkologen verschreiben kann.

00:45:58: Die haben in Studien so eine moderate Wirkung auf den Rückgang der Hitzeballung gezeigt aber nicht so stark wie jetzt zum Beispiel eine Hormontherapie.

00:46:06: Man kann auch über Ernährungen Hitze ballern reduzieren.

00:46:08: Aber das heißt isoliert, können sie eine Wirkung haben.

00:46:12: Das muss aber ärztlich dann auch begleitet werden.

00:46:15: und aus Ernährung da können wir für einen besseren Ausgleich sorgen.

00:46:18: es gibt auch eine spannende Studie.

00:46:20: Wir haben ja oft Angst vor Phytoöstrogenen weil wir denken oh Gott und Brustkrebs und so was und Sojas essen.

00:46:25: Man weiß heute dass das Essen von phyto-östrogenhaltigen Lebensmitteln wie Sojaprodukte oder leinsamen eher eine schützende Wirkung hat.

00:46:34: zum Beispiel wieder auftreten von Brustkrebsanlagen, da gibt es zwar nur kleine Studien.

00:46:38: Es gibt eine zu Leinsamen und da gab es seltener Rezedive bei den Frauen die eben leinsamen regelmäßig gegessen haben.

00:46:46: und man sieht dann bei den frauen mit Brust Krebs das die niedrige Enterolactonspiegel haben.

00:46:52: Das ist das Abbauprodukt der Lignane, was ich vorhin beschrieben habe und Frauen die gesund sind ja mittlere bis hohe Enterolaktonspiegeln.

00:47:00: also irgendwie gibt es da zumindest eine Korrelation.

00:47:03: noch keine natürlich noch keine eindeutige Erklärung mechanistisch was da jetzt genau funktioniert.

00:47:09: aber wir sehen eben eher eine schützende Wirkung auch auf den Knochenstoffwechsel und deshalb bin ich so ein Fender von so am Tag fünfzehn zwanzig Gramm leinsam geschrote zu essen weil wir da von dieser guten Wirkung profitieren.

00:47:21: Man vermutet auch, dass das Essen von Sojaprodukten also A können Frauen mit Brustkrebsdiagnose ohne Probleme im normalen Maß Soja, Joghurt, Sojamilch und Tofu essen.

00:47:31: Sie sollten eben nicht isolierte Isoflavone essen.

00:47:34: Das sind die Phytoöstrogene aus den Sojaprodukten, im Gegensatz zu den Lignanen, die wir in leinsamen und sesamen finden und übrigens in fast allen Pflanzen.

00:47:42: Also jede Pflanze hat auch Phyte-Ostrogene weil das ist bei den Pflanzen das Wachstumshormon.

00:47:47: Bei uns Menschen ist das Ostrogen beim Pflanzen des Wachsungshormons.

00:47:50: Es kann eben die Artenbarriere überwinden.

00:47:52: deshalb haben diese Phytaoestrogene im Körper eine Wirkung eher eine schützende Wirkung.

00:47:57: Sie sind Teil eben auch Futter für die Darmbakterien, das heißt man macht damit ganz viel gut mit einer Ausnahme.

00:48:03: Man hat früher gesehen Frauen in der Hopfenernte, dass sich da der Zyklus verschoben hat, Zyklusausfälle.

00:48:11: Die Phytostrogene aus dem Hopfen wirken proliferativ, sie docken an den Alpha-Rezeptoren an.

00:48:16: also gibt es eben Unterschiede.

00:48:18: und deshalb aber bei leinsamen Sesam und Suja Produkten macht man alles richtig wenn man die ist

00:48:24: okay Super.

00:48:27: Wenn jetzt eine Frau betroffen ist und ihren Mino Belli loswerden möchte, wie würdest du ... wenn Du betroffen wärst?

00:48:36: Wie würdest Du ein Teller zusammenstellen?

00:48:38: Wie Würdest Du eine Mahlzeit zusammenstellen?

00:48:40: nun mal so als Beispiel Jetzt sind Herbst, jetzt wo wir gerade im

00:48:44: Herbst?

00:48:44: Ich würde mir zum Beispiel ein Curry in Linsenküree machen.

00:48:50: Ich würde... also Linsen, Hundertfünfzig Gramm Linsens, da kriegt man schon eine gute Portion Proteine.

00:48:58: Da wäre ich Spinat drin damit ich die grünen Blatt Gemüse habe.

00:49:01: Da wären Gewürze vielleicht wie Ingwer drin, Curry mit drinnen weil die eine wärmende Wirkung haben, Gewürzen wirken.

00:49:08: unter anderem auch anti-entzündlich, also das ist immer gut.

00:49:11: Das heißt ich habe meine Proteine und wenn ich noch mehr Protein haben will kann ich da Tofu dazu nehmen.

00:49:17: Also man sieht, ich gucke jetzt oft erst mal was kriege an pflanzlichen Proteinen.

00:49:22: wie komme ich die hin?

00:49:24: Aber das wäre so eine Möglichkeit im Herbst!

00:49:25: Wir haben auch in unserem Kochbuch ein Fisch Curry.

00:49:28: wir haben auch ne Fische Bolo.

00:49:29: Mir war eben wichtig wieder kleine fette Fische mit auf den Teller zu bringen.

00:49:34: Die sind A weniger belastet und sie sind reich an mehr umgesättigten Omega-III-Fettsäuren.

00:49:40: und deshalb wollte ich, wir haben auch ein Rezept mit Makrele und so was.

00:49:44: Auch wenn es ungewöhnlich ist, wollte ich das da schon auch verschriftlich haben und diese Rezepte teilen.

00:49:50: Aber so ein gutes Curry, was eben sehr ... wo Hülsenfrüchte mit drin sind.

00:49:54: Weil ich hab dann die Beilanstoffe und die Proteine.

00:49:57: Ich habe auch ein bisschen Kohlenhydrate.

00:49:59: Gerade wenn nicht auch viel Sport macht mich viel Bewegung.

00:50:01: Ich brauche Kohlenhydrate.

00:50:03: Und da kann man sich... Wenn man einen Curry kann man ja auch abmildern mit ein bisschen Joghurt oder Käfir.

00:50:08: Wenn ich mich zwischen beiden entscheiden müsste würde ich eher Käfir nehmen als Joghurte weil der hat fünfzigmal höhere Bakteriendichte.

00:50:16: Genau diese Bakterien wollen wir haben!

00:50:19: Das finden wir in probiotischen Lebensmitteln, dass sie Bakterien enthalten, lebende Milchsäurebakterien.

00:50:25: Das wäre eine gute Mahlzeit!

00:50:26: Aber ich würde bei Mino Belli... das ist immer eine Kombination.

00:50:30: also die gute Nachricht beim Mino-Belly war man sagt es ist echt so viel geworden und so dieses viscerale Fett, weil es so stoffwechselaktiv ist.

00:50:39: Ist auch einfacher weg zu bekommen als das subkutane fett.

00:50:43: Das ist ein bisschen träger dass hält sich länger und dieses viszerale fett eine gewichtsunahme.

00:50:48: ich habe mir das von aufgeschrieben.

00:50:50: hat das hier irgendwo einen von einem gewichts abnahme von fünf bis zehn prozent reduziert das visceralle fett um zwanzig bis dreieinhalb Prozent.

00:50:58: also haben überproportionalen gewichtsverlust am bauch.

00:51:01: wenn nicht Wenn ich schaffe, meine Ernährung so umzustellen, dass sich abnehme.

00:51:06: Das hängt natürlich auch mit einem Energiedefizit zusammen, das ich das gehe.

00:51:12: Jetzt bin ich selber kein Fan von Dieten sondern ich zeig euch Frauen wie ihr langsam eure Ernährungen umstellt.

00:51:19: dann braucht er nichts zählen und nichts abwiegen.

00:51:21: Ich habe jetzt eine Frau.

00:51:22: die hat seit zwanzig zu ein Zwanzig.

00:51:24: sie war zwei drei Mal bei mir im Kurs dabei Und ihr Arzt misst jedes Jahr das Bauchfett Und die hat ihr Bauchfett um elf Kilo reduziert und ihre Muskelmasse um sechs Kilogramm angehoben in den jetzt vergangenen vier Jahren.

00:51:41: Sie hat aber in der Kombination waren es überwiegend Pflanzige Ernährung, Ballerstoffe und Kraftsport.

00:51:46: Und die Arzt war total beeindruckt, weil er gesagt hat, ey und das Postmenopausal.

00:51:50: Weil das ist Post-Menopausall aufgrund der Insulinresistenz, die viele Frauen daneben haben viel schwieriger.

00:51:57: Aber das ist so ein Beispiel... Die Frau schrieb ich bin jetzt immer noch nicht schlank aber für mich viel wohler.

00:52:01: Klar, weil die Swisscerale fährt soviel Stoffwechselprodukte auch störende produziert.

00:52:06: Die ist jetzt einfach ganz stark entlastet!

00:52:09: Kraftsport ist eine Sache.

00:52:10: uns gibt noch einen Sportart, die auch gut ist Das ist Hula Hoop mit Gewicht.

00:52:15: Also ich weiß nicht, was ist das?

00:52:17: Das ist glaube ich die Reifen, nicht fünfzehn Kilo.

00:52:20: Das hat auch gezeigt dass wir am Bauchfett abnehmen wenn wir jeden Tag, ich glaub zehn Minuten Hula Hoop machen.

00:52:28: aber es ist vor allem die überwiegend Pflanziger Nährung.

00:52:31: Ballerstoffe, die machen uns Satt auch Proteine machen und Satt Fette, gute Fette Olivenöl machen und satt.

00:52:37: und eben möglichst wenig Trockenfrüchte, wenig süße Getränke auch alkoholfreies Bier.

00:52:45: Also bei Getränken würde ich immer gucken, wie viele Kohlenhydrate sind enthalten?

00:52:48: Gar nicht mal wie viel Zucker!

00:52:49: Weil diese Kohlenhydrate in flüssigen Lebensmitteln,

00:52:52: die sind sofort

00:52:53: zu Zucker abgebaut und dann führen sie auch zur Blutzuckerschwankung bei den meisten.

00:52:57: Und deshalb alles... Bei den Flüssigkeiten alles Kohlen hydrathaltige reduzieren und man kann sich da langsam hinarbeiten.

00:53:07: Das klingt jetzt eher so unerreichbar.

00:53:10: Aber ich sehe das immer wieder, dass man innerhalb von drei Wochen schaffen kann sein Ernährung umzustellen.

00:53:16: die Geschmacksknospen richten sich in dieser Zeit neu aus.

00:53:19: Man bekommt eine andere Wahrnehmung von Süß.

00:53:21: Auf einmal ist es einem Schokolade, den man vorher normal gegessen hat Ist viel zu süß.

00:53:26: hier so Man kommt auch weg vom Heiß und von dem Gummimärchen weil man im Grunde ist ein Biohacking.

00:53:31: Man nimmt über die Ernährungen Einfluss auf die Darmbakterien Sie steuern auch den Appetit mit und auf die Blutzuckerregulation.

00:53:38: Und damit kriegt man den Heißhunger in Griff, und man ist länger satt.

00:53:44: Man isst insgesamt weniger... Ich versuch auch Frauen dazu zu bringen dass einer es ja... Das hatte ich vorhin gesagt gut kauen weil ich dadurch insgesamt wenn nicht gut kaue wenig mit weniger essen satt da braucht keine Idee.

00:54:00: also man könnte auch sagen du musst nichts anderes machen fang mal ab morgen an dass du es so wahrnimmst, dass du das Feste trinken kannst und das Flüssige kaust.

00:54:10: Also was heißt das?

00:54:11: Ich kauhe alles so gut!

00:54:12: Das muss nicht zwanzig-dreißigmal sein... Es muss nur so sein, dass ich keine Stücke mehr am Mund habe.

00:54:17: Und wenn ich mich achtsam darauf konzentriere werde ich automatisch weniger essen weil das Essen viel langsamer dauert, viel länger dauert.

00:54:25: Und die zweite Übung, die man machen kann ist Boxatmung als Box atmen und kennen viele aus dem Yoga.

00:54:32: Vier Schritte ein, aber vier Sekunden einatmen, vier Sekunde halten, vier sekunden ausatmen und wiederhalten.

00:54:39: Und ich bringe damit so mein Stresslevel runter und ich bereite den Körper darauf vor dass er eigentlich alles gut verdauen kann weil ein gestresster Körper wird an jeder Kalorie festhalten, die er hat.

00:54:52: Der wird nicht abnehmen und das ist auch... also da muss man noch nicht mal die Ernährung umstellen, dann müsste man eben an dem Stresslevel arbeiten wenn man sich gesund ernährt und viel Sport macht aber weiter total gestresst ist.

00:55:03: solche Frauen habe ich auch manchmal die nehmen nicht ab und sind total frustriert.

00:55:07: Und dann sagen wir den Tipps, Christina Enzmann und ich zusammen verändere deinen Sport so ein bisschen und versuche Entspannungsübungen zu machen – das klappt meistens auch!

00:55:18: Dass die Frauen es schaffen, dass sich ihr Stoffwechsel zum Positiven dreht.

00:55:24: Ich sage es auch immer gerne, wenn ich auf der Flucht bin oder fliehen muss oder kämpfen muss.

00:55:29: Dann brauche ich ja meine Energie in meinen Extremitäten und dann sag' ich mir jetzt nicht, ach jetzt möchte ich entgiften oder jetzt möchte

00:55:38: abnehmen

00:55:39: oder verdauen?

00:55:41: Ja!

00:55:42: Das muss man sich oft bei Ver Augen führen weil Stress ist glaube ich ein ganz großer Faktor und wenn du jetzt sagst auch vernünftig kauern...ich glaub viele sind auch sehr abgelenkt beim Essen.

00:55:53: Das Kauen bringt ja auch so eine Achtsamkeit mit sich.

00:55:56: Was nehme ich auf?

00:55:56: Es gebe ich meinen Körper, auch das Essen zubereiten allein schon ist ein wichtiger Faktor, die man vielleicht gar nicht so oft im Schirm hat

00:56:05: Richtig.

00:56:05: Ich sehe das auch, dass viele schon beim Essen sich viel unterhalten und ich bin da immer so ein bisschen... die gewinnern sich wahrscheinlich gerade wenn ich mit Frauen unterwegs bin weil es ist so drin bei mir gut zu kauen.

00:56:18: Ich kann entweder kauen oder ich kann mich unterhalten aber ich kann nicht bald.

00:56:24: Das ist wie Fahrradfahren, das verlernt man dann auch nicht mehr.

00:56:27: Und das eigentlich ganz schön!

00:56:30: Wenn du jetzt noch mal eine Sache highlighten müsstest, dass du Frauen in einer Perimino-Pause mitgeben würdest was die Ernährung angeht.

00:56:38: Welcher Punkt wäre dir super wichtig?

00:56:41: Ich denke dann eher was ist jetzt auch einfach umsetzbar für alle die zuhören das sind diese fünfzehn Gramm leinsam am Tag geschrotet.

00:56:48: und wenn das der Körper gut verträgt dann würde ich nochmal langsam steigeln auf zwei Esslöffel Haferkleier Weil das so mit relativ einfachen Mitteln kann man auf den Blutzuckerspiegel Einfluss nehmen, weil in der Haferkleihe diese ganz besonderen löstlichen Ballastoffe drin enthalten sind und die Leinsam eben auch ballaststoffreich, antientzündlich usw.

00:57:08: Das sind so... Da muss ich nur was zur Ernährung hinzufügen!

00:57:11: Ich muss noch nicht mal groß meine Ernährungen umstellen aber ich habe automatisch schon einen Effekt wenn ich es jeden Tag mache.

00:57:17: Wenn ich's nur ab-und zumache wird das nicht ausreichen, denn eine Ernähring wirkt ja nicht wie ein Medikament, dass ist ja auch gut so.

00:57:23: Dafür muss ich dann aber jeden Tag auch wieder zuführen.

00:57:28: Susanne, wo können denn interessierte Frauen noch mehr erfahren?

00:57:33: Wo findet man ein Buch, wo findet man dich, wo findet man euer Programm?

00:57:38: Das Kochbuch war kurz reinhalten dafür und das Nobody told me wohl für den Kochbuch gibt es überall bei der Buchhändlerin vor Ort online Talia Dussmann Berlin usw.. Und wir haben Newsletter, der geht jeden Sonntagmorgen raus.

00:57:52: Der geht an fast einundzwanzigtausend Frauen.

00:57:55: jetzt und da klären wir auf über Themen der Frauengesundheit aber durchaus auch Unterhaltsames weil man will auch nicht jeden Tag nur über Gesundheit was hören, weil wir ja auch gut unterhalten werden.

00:58:06: Aber das sind sowohl die besten Kanäle für uns und natürlich unsere Webseite, die wahnsinnig viel Artikel hat zu allen Themen der Wechseljahre und der hormonellen Gesundheit auch, eben auch viele von Dr.

00:58:19: Christine Enzmann.

00:58:20: wir arbeiten auch mit der Gastroenterologin Internistin Prof.

00:58:23: Dr.

00:58:23: Seidra Nackt zusammen.

00:58:24: die hat dort auch Artikel verfasst also unsere Webseite NovaDetoldMe.com.

00:58:29: Da kann man vieles wissenswerter finden.

00:58:32: Und auf Social

00:58:33: Media bist du auch

00:58:34: aktiv, ne?

00:58:34: Also richtig genau!

00:58:35: Auf Instagram sind wir auch, da haben wir einen Kanal.

00:58:39: Wir teilen noch immer regelmäßig Rezepte auch im Newsletter und aber auch auf Instagram

00:58:44: ja.

00:58:46: Susanne vielen vielen Dank dass ihr Zeit genommen hast und mit mir über die Ernährung gesprochen hast und den Meno Belli.

00:58:52: ich glaube da war ganz ganz viele Informatives dabei wo man viel mitnehmen kann und auch in die Küche mit einbringen kann.

00:58:59: Vielen vielen dank.

00:59:00: Danke für die Einladung, Elisabeth.

00:59:06: Das war's mit unserer Episode zum Meno-Belly und wie wir ihn mit Ernährung gut beeinflussen können.

00:59:12: Falls sich noch mehr Themen rund um das Thema Perimenopause interessieren, z. B. Hormontherapie oder wie man es mit Pflanzenstoffen beeinflussend kann dann, hör dir doch gerne die Episoden zweihundertvier-, zweihundertfünf- oder zwihundertsechs an!

00:59:25: Da spreche ich nämlich mit ausgewiesenen Expertinnen auf diesem Gebiet.

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